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OT: Kindererziehung. Dritte Kind wird ausgeschlossen

19. Dezember 2016 um 16:17

Mein Sohn (7) spielt immer mit einem Mädchen in der Nachbarschaft. Kommt ein anderer Junge (immer der Gleiche) vorbei ist das Spiel aus. 
Der Junge will meinen Sohn nicht dabei haben und wird weggeschickt. 
Das Mädchen sagt schon von sich aus, dass es nur so lange kann wie der andere Junge kommt. Also ist mein Sohn sogesehen Notstopfen, spielt aber trotzdem gern mit dem Mädchen. 

Wie kann ich das lösen? Er hat letztens total geweint und sich ins Zimmer verkrochen als er wieder weggeschickt wurde. 

Soll ich mich da raushalten oder gibt es Schlichtungsmöglichlichkeiten? 

Vielen lieben Dank im Voraus! 

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19. Dezember 2016 um 16:33

Ich denke mit sieben gibt es einfach schon gewisse Sympathien und Antipathien zwischen den Kindern, da finde ich es etwas übertrieben, wenn sich die Eltern da einschalten. Was sollen die denn machen? Das Mädel bezieht ja auch klar Stellung und eigentlich ist es dann an deinem Sohn zu erkennen, dass er für sie nur ein Notnagel ist. Nur so lernt er das doch. Im Schlimmsten Fall erreichst du nur, dass die anderen beiden nur deshalb mit ihm spielen, weil ihr als Eltern das so bestimmt habt. Was soll er daraus denn lernen?

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19. Dezember 2016 um 16:37
In Antwort auf liliane009

Mein Sohn (7) spielt immer mit einem Mädchen in der Nachbarschaft. Kommt ein anderer Junge (immer der Gleiche) vorbei ist das Spiel aus. 
Der Junge will meinen Sohn nicht dabei haben und wird weggeschickt. 
Das Mädchen sagt schon von sich aus, dass es nur so lange kann wie der andere Junge kommt. Also ist mein Sohn sogesehen Notstopfen, spielt aber trotzdem gern mit dem Mädchen. 

Wie kann ich das lösen? Er hat letztens total geweint und sich ins Zimmer verkrochen als er wieder weggeschickt wurde. 

Soll ich mich da raushalten oder gibt es Schlichtungsmöglichlichkeiten? 

Vielen lieben Dank im Voraus! 

Ich würde eher vermuten, dass das Mädchen dafür verantwortlich ist und lieber mit dem anderen Jungen alleine spielt als mit Deinem Sohn. Dein Sohn ist sozusagen der Lückenfüller.

Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann bin ich doch rückblickend sehr froh, dass sich Erwachsene in unsere Freundschaften nicht eingemischt haben und wir die Konflikte, die wir hatten, noch alleine austragen durften.

Also würde ich Dir raten, sich nicht einzumischen, denn was möchtest Du eigentlich erreichen? Freunde für Deinen Sohn gewinnen? Jemanden zwingen, Dein Kind zu mögen?


 

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19. Dezember 2016 um 16:40

Wie kommst Du darauf, dass der Junge ein Scheidungskind ist? 
Magst Du jeden Menschen auf dieser Welt? Vielleicht kann er den Sohn der Te nicht ertragen? Vielleicht will das Mädchen lieber mit dem fremden Jungen spielen, weil es einfach mehr Spaß macht?

Wie peinlich, wenn die Mama da einschreitet...das sind Schulkinder...

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20. Dezember 2016 um 0:18

Im Familienforum ist nichts los. Dann doch eher im Babyforum. 

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20. Dezember 2016 um 1:31

Denen würde ich helfen!!!! Einfach mal hingehen und sagen "So, jetzt spielt er auch mit!" und dann keine Diskussionen mehr. Zack fertig.

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20. Dezember 2016 um 2:45
In Antwort auf 4q

Denen würde ich helfen!!!! Einfach mal hingehen und sagen "So, jetzt spielt er auch mit!" und dann keine Diskussionen mehr. Zack fertig.

Die Kinder sind nicht 2 oder 3 Jahre alt,sondern 7 und in diesem Alter sind sie schon kleine Persönlichkeiten,die sich ihre Spielkameraden selbst aussuchen wollen.Mit dieser Vorgehensweise würdest Du nur erreichen,dass der Junge ,sobald Du aus dem Sichtfeld bist,erst recht abgelehnt wird.

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20. Dezember 2016 um 5:52
In Antwort auf 4q

Denen würde ich helfen!!!! Einfach mal hingehen und sagen "So, jetzt spielt er auch mit!" und dann keine Diskussionen mehr. Zack fertig.

Dann kann es passieren, dass der Sohn der TE als Muttersöhnchen verschrien ist, der immer seine Mutti holt, weil er nichts alleine kann. Super, hilft bestimmt ungemein beim Erwachsen werden.

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20. Dezember 2016 um 6:45
In Antwort auf 4q

Denen würde ich helfen!!!! Einfach mal hingehen und sagen "So, jetzt spielt er auch mit!" und dann keine Diskussionen mehr. Zack fertig.

Falsch! Das muss er alleine lösen. Nicht einmischen. Er muss seinen Platz finden und behaupten. 

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20. Dezember 2016 um 9:14

Nein, nicht einmischen. Dein Sohn ist ein Schulkind, kein Kleinkind mehr.

Er wird irgendwann merken, dass das irgendwie blöd ist. Da kannst du ja auch was dazu sagen, wenn er traurig ist. 

Mein Kind hatte eine Freundin, die sie sehr möchte, sie aber leider gern in ihre Lügen mit rein zog, die Lügen dann auf mein Kind abwälzte. Mein Kind war nie sauer. Ich hab mir echt Sorgen gemacht. Aber siehe da - mein Kind kam vor kurzem selbst darauf, dass Sascha doof ist und hat jetzt nichts mehr mit ihr zu tun. Freiwillig.

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20. Dezember 2016 um 13:25
In Antwort auf liliane009

Mein Sohn (7) spielt immer mit einem Mädchen in der Nachbarschaft. Kommt ein anderer Junge (immer der Gleiche) vorbei ist das Spiel aus. 
Der Junge will meinen Sohn nicht dabei haben und wird weggeschickt. 
Das Mädchen sagt schon von sich aus, dass es nur so lange kann wie der andere Junge kommt. Also ist mein Sohn sogesehen Notstopfen, spielt aber trotzdem gern mit dem Mädchen. 

Wie kann ich das lösen? Er hat letztens total geweint und sich ins Zimmer verkrochen als er wieder weggeschickt wurde. 

Soll ich mich da raushalten oder gibt es Schlichtungsmöglichlichkeiten? 

Vielen lieben Dank im Voraus! 

Hallo Liliane,

ich denke, dass das ein Klassiker unter Kindern ist. DU kannst solche Geschichten nicht lösen, aber deinem Sohn helfen, einen Umgang damit zu finden und neue Wege zu gehen.

Wenn er weint und sich ins Zimmer verkriecht, ist das momentan seine Art, damit umzugehen. Auch du wirst lernen müssen, das auzuhalten, ohne ihm alles abzunehmen. Trauer und Frust gehören halt dazu. Schön wäre es, wenn du ihm helfen kannst, eigene Lösungen zu finden. Also so, dass nicht du die Lösungen bietest, sondern er sie entdeckt, das wird ihn stärken.

Wenn aber Gewalt und Mobbing im Spiel wäre, würde ich schon zur Tat schreiten. Auch deshalb, damit das Kind erfährt, dass es in schwierigen Situationen nicht alleingelassen wird. Kinder können untereinander grausam sein, ALLES müssen sie sich nicht gefallen lassen bzw. mit sich allein ausmachen. Es gilt also schon auch, zu differenzieren, ob da grad ein Lernprozess entsteht, oder ob man Grenzen setzen muss, weil da ein Kind gequält wird. Dass ein Nachbarkind ein anderes Kind zum Spielen vorzieht, gehört hier aber nicht dazu.

Alles Gute euch
JT

 

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