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OT: Gestern Abend auf VOX

12. April 2015 um 10:31

Wer hat die Sendung "Asternweg" geschaut?

Die lief von 20:15 bis nach Mitternacht.

Ich habe nur bis 10:00 Uhr geschaut und das war auch das Limit, das ich verkraften konnte.

Zum Inhalt der Sendung:

Es wurde ein sozialer Brennpunkt in Kaiserslautern gezeigt, den man sich schlimmer gar nicht vorstellen kann und mit Worten kaum zu beschreiben ist.

Da hausen Menschen, auch Kinder in verschimmelten Wohnbaracken ohne Bad oder Dusche, ohne Strom und Warmwasser auf engstem Raum.

Die meisten wohnen schon seit Generationen dort und sind dort geboren. Alkohol ist allgegenwärtig; ebenso Kriminalität.

Die dort lebenden Menschen sind krank an Körper und Seele und sehen aus wie lebende Leichen.

Die Stadt Kaiserslautern tut NIX und stellte sich nicht mal den Fragen des Dreh-Teams.

Obwohl mich so schnell nichts umhaut und ich auch schon mal jahrelang in einem Bürgerkriegs-Gebiet gelebt habe, aber so schlimme Bilder wie gestern Abend habe ich lange nicht mehr gesehen und schon gar nicht in Deutschland.

Die Verantwortlichen, die für diese Menschen zuständig sind, sollten sich in Grund und Boden schämen!

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12. April 2015 um 10:38

Habe nur eine Vorschau gesehen,
angeblich gibt es sowas in Deutschland ja gar nicht und wenn doch, haben es sich die Leute angeblich selbst ausgesucht, dass sie so leben wollen...

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12. April 2015 um 10:48

Diese Steffi
war psychisch gar nicht in der Lage, sich um irgendwas zu kümmern; schon gar nicht um Kinder. Die hätte in stationäre Behandlung gehört.

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12. April 2015 um 10:59

...
Ich hab es auch gesehen und ich denke, solche Aussagen wie: zwingt sie ja keiner zu saufen, sind reichlich kurz gegriffen... Zum Einen konnte man viel über die teils wirklich schweren Schicksalsschläge, die einige dort ertragen mussten, erfahren und zum Anderen sollte man berücksichtigen, dass ein Mensch, der in ein solchem Umfeld geboren wurde, eigentlich fast chancenlos geboren wurde. Traumatisiert durch die Alkoholsucht der Eltern, nicht gefördert, ohne liebevolle Erziehung und mit denkbar schlechten Chancen auf Bildung kann man im Leben natürlich auch nicht das reißen, dass Andere, die über all die Privilegien eines gesunden und wohl situierten Elternhauses verfügen, erreichen! Ilse ist da eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Und das führt sie ja auch selbst auf die Anwesenheit ihrer gesunden und liebevollen Mutter zurück. In mir löst das Alles Empathie aus; gerade für die Kinder...

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12. April 2015 um 11:19

Inwiefern...
hat man denn eine Wahl, wenn die eigene Bildung absolut defizitär ist(war ja selbst an der Sprache zu erkennen), man nichts anderes als ein solches Umfeld kennt und man schon in Jugendjahren in der Sucht gefangen ist? Wenn es so leicht wäre, gäbe es dieses Problem ja nicht...Abgesehen davon brauchen selbst Menschen, die normal entwickelt sind, oft Hilfe beim "wieder Aufstehen"; und häufig schaffen sie es nur, weil ihr soziales Umfeld ihnen ein Netz und doppelten Boden bietet. Ich denke, diese Umstände sind viel zu komplex, als dass man sie nach dem Motto: Selbst schuld, abtun kann...

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12. April 2015 um 11:41

Du bist doch gar nicht
zu Schamgefühlen fähig, Mariavoodoo.

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12. April 2015 um 11:43

...
Die defizitären sprachlichen Kenntnisse finden ihren Ursprung ja in der Kindheit. Natürlich tut der Alkohol sein Übriges dazu... Aber keine Empathie für Kranke (Sucht-Kranke) zu empfinden, finde ich zwar befremdlich, ist aber natürlich allein deine Sache. Nicht jeder Mensch kann alles verkraften, was das Leben ihm so vor die Füße schmeisst. Die Qualität einer Gesellschaft misst sich darin, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Und ich meine tatsächlich die Gesellschaft, nicht den Sozialstaat. Wenn hier also der Grundtenor: selbst schuld steht, statt die Ursachen zu beleuchten, dann wird auch nichts besser.

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12. April 2015 um 11:58

Dann schämst du dich für die falschen Dinge.
Solche Zustände MÜSSEN Publik gemacht werden, damit sich was ändert.

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12. April 2015 um 12:08

Warum hast du nicht
aufstockende Leistungen beantragt?

Zumindest Wohngeld hätte es gegeben und dann hättest du auch nicht immer überweisen müssen.

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12. April 2015 um 12:11

Geh woanders Provozieren!
Mich triffst du damit NICHT.

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12. April 2015 um 12:20

Hast auch ein schweres Schicksal hinter dir.
Ich vermute, dass es euch jetzt besser geht.

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12. April 2015 um 12:22

Lern erst mal Deutsch.
Danach kannste dich noch mal melden.

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12. April 2015 um 12:22

Wir drehen uns im kreis
Die Fähigkeit, sich, sein Umfeld und die Vorstellung des eigenen Lebens zu reflektieren, bedarf eines gewissen Horizonts. Wenn dieser und andere Grundvoraussetzungen, die elementar nötig sind, um ein selbstständiges Leben zu führen bzw sich dafür zu entscheiden, nicht gegeben sind, stellt sich diese Wahl gar nicht erst.

Bei der Mitleidsgeschichte ging es mir um Süchtige; denn diese Menschen sind krank.

Und auch wenn wir auf keinen gemeinsamen Nenner, dieses Thema betreffend kommen, fand ich es durchaus interessant, auch andere Meinungen zu lesen .

Liebe Grüße Madame Mim

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12. April 2015 um 12:32

Wenigstens grundsaniert sollte der Block werden
und drauf geachtet werden, dass sauber gehalten und die Kinder eine angemessene Erziehung erhalten.

Wozu gibt es Sozialarbeiter?

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12. April 2015 um 12:39

Vermutlich würde es mehrere Anläufe brauchen,
bis sich etwas ändern würde.

Aber die Leute so verkommen zu lassen, empfinde ich als nicht richtig.

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12. April 2015 um 12:42

DU bist offensichtlich so kaputt,
dass du froh sein kannst, wenn DU mein Alter überhaupt erreichen wirst.

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12. April 2015 um 12:46

Ich habe von den Zuständen GESTERN erst erfahren
und überlege sehr wohl, WAS ich tun kann.

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12. April 2015 um 13:01

Tu ich doch!

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12. April 2015 um 13:13

Sag mir, wenn du Hilfe beim Hühnersuppe-Kochen brauchst.

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12. April 2015 um 13:17

Du hast sie nicht mehr alle.
Ehrlich jetzt.

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13. April 2015 um 12:04

Volkswirtschaftlich gibt es keine bessere Wirtschaftsförderung als (relativ) armen Menschen den "Sozialsatz" jedweder Art zu erhöhen.

Die geben es nämlich bis auf letzten Cent aus, geben es dem Wirschaftskreislauf (zurück), während (relativ) reiche Menschen eine ungleich höhere Sparquote haben; je reicher, desto wirtschaftsunfreundlicher investieren (=lagern, sichern) sie ihr Geld.

Kurz: Dem armen Menschen Geld zu geben, davon haben alle etwas, auch die Reichen. Dem Reichen etwas zu geben, davon hat keiner etwas, nichtmals der Reiche selbst.

Ich bin übrigens auch der Überzeugung, dass jeder Mensch eine hohe Eigentverantwortung hat. In der heutigen Welt ist es aber leider nun mal so, dass Armut Armut bedingt. Der Junge aus der Mittelschicht kann mit viel fleiß und einem gewitzten Geist aufsteigen - ein armer Mensch hat es (heute) ungleich schwieriger, weil die Möglichkeiten und das Umfeld fehlen.

Und mit jeder Sucht X ist es eben schwieriger, als ihnen einfach zu sagen: "Hör eben auf mit X, dann ergibt sich der Rest." Eine Sucht ist eine Sucht, weil man eben nicht einfach so von heute auf morgen aufhören kann. (Manche haben es geschafft, sicher, die meisten aber nicht)

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