Home / Forum / Liebe & Beziehung / OT: Ein ziemliches Probelm

OT: Ein ziemliches Probelm

2. Juni 2010 um 16:12


Ich hab ein Problem über das ich einfach mit niemanden reden kann und fürchte mich wirklich vor der Zukunft!

Volgendes seit ich arbeite und das schon seit meinem 15 Lebensjahr, hatte ich immer Jobs bei denen ich stark gefordert wurde und einiges von mit abverlangt wurde, aber ich habs immer geschafft, man war immer zufrieden mit mir.

Jetzt bin ich 23 bin mittlerweile bei meinem dritten Arbeitgeber, seit 1,5 Jahren habe ich diese Stelle, es ist ein öffentliches Amt. Auf diesem amt arbeiten nur ich und mein vorgesetzter, dieser vorgesetzte hat ungefähr zur selben Zeit angefangen wie ich und ist absoluter Quereinsteiger, also auch für ihn war es eine komplette neue Aufgabe, dazu kommt, das er nur Teilzeit angestellt ist und gleichzeitg noch eine ander Arbeit ausführt und somit nicht viel im BÜro ist. Dadurch das meine Vorgängerin sehr knapp gekündigt hat, konnte sie mich nur eine Woche einlernen, was für dieses Aufgabengebiet aber viel zu wenig ist!
Es war und ist wirklich sehr hart in dem Beruf zu bestehen, wenn ich Hilfe brauche muss ich mich an Exarbeiter wenden oder sonstige Hilfe suchen, die ich meistens in anderen öffentlichen Ämtern finde, man kann sich aber vorstellen das es nicht immer einfach ist, den diese Leute haben auch eine vollzeit Stelle und sind für meine Anliegen nicht immer sehr empfänglich verständlicher weise.
Außerdem kommen immer wieder Sachen auf den Tisch, die ich einfach nicht wusste, das sie gemacht werden müssen, weil ich wie gesagt, sehr frich angefangen habe und das Aufgabengebiet ist wirklich sehr vielfältig

Seit ich diese Arbeitsstelle habe hatte ich 5 Urlaubstage, da jeden Tag Parteienverkehr ist, habe ich auch kaum eine Chance überhaupt frei zu nehmen, aber ich bin das eh schon gewohnt, den auch bei meinen vorherigen Stellen war es nicht anders, dadurch das ich immer ein schüchterner gutmütiger Mensch war und bin, habe ich auf Grund der Arbeit meine Freitzeit sehr vernachlässigt, ich war immer sehr zielstrebig und wollte unbedingt etwas in meinem Leben erreichen.

Derzeit habe ich 5 Wochen Urlaubs und Überstunden die ich verbrauchen sollte, aber keine Möglichkeit habe.

Was jetzt seit einem Jahr passiert ist, ist das ich selbst in meiner spärlichen Freizeit nicht mehr abschalten kann, ich zittere ständig, bin mit den nerven am Ende und mache nur noch Fehler! Wirklich ich verbocke ein Ding nach dem anderen und schiebe Sachen immer wieder hinaus, natürlich produziert das Stress, vor dem ich jeden Tag Angst habe wenn ich ins BÜro gehe.

Jetzt habe ich gekündigt, aber man ist bereits nicht mehr gerade sehr gut auf mich zu sprechen, das Probelm bei so einem öffentlichen Amt, ist halt auch, das sämtliche Fehler, sämtliche Leute mitkriegen und natürlich nicht direkt zu mir sagen, das alles schlecht ist sondern hinter meinem Rücken geredet wird muss noch dazu sagen, dass nicht alles auf meinem Mist gewachsen ist, einige sagen entstanden auch durch meinen Vorgesetzten, aber die erste Anlaufstelle bin nunmal ich.

Dieses öffentliche Amt ist noch dazu in einem kleinen Dorf, hier kennt jeder jeden, auch mich kennen sie mittlerweile und alle wissen wer meine Eltern und Verwandten sind, sämtliche meiner Verwandten sind selbstständig, ich hab jetzt wirklich sehr Angst, das ein sehr schlechts Bild von mir transportiert wird und schlussendlich auhc meine Eltern alles zu spüren bekommen.

Außerdem habe ich sämtliche Ziele in meinem Leben verloren, am liebsten wüde ich mich irgendwo vergraben und wieder auftauchen wenn alles erledigt ist, was aber nun mal leider nicht möglich ist.

Ich habe Angst vor der Zukunft, angst richtig Probleme zu bekommen und trozdem kann ich mich einfach nicht überwinden endtlich zu versuchen alles in den Griff zu bekommen.

Ich weiß wahrscheinlich kann mir nicht wirklich jemand einen Tipp geben, aber ich bin schon froh wenn ihr eure Meinung dazu sagt und ich es mir ein wenig von der Seele schreiben konnte.

Danke fürs durchlesen, falls es überhaupt jemand bis hier her geschafft hat

Mehr lesen

2. Juni 2010 um 16:26

Hallo Maus

Du hast einen ganz klassischen Burnout!!!! Bitte geh zum Arzt und lss dir helfen.
Habe erst gestern beim fernsehen einen Bericht gesehen, wo genau diese Symptome geschildert wurden. Es waren immer Menschen, denen ihre Arbeit extrem wichtig war, die nie nein sagen konnten, auch wenn sie wußten sie schaffen das vielleicht zeitlich nicht. Und bei denen der Körper irgendwann reagieret hat, weil das Hirn (alsu DU) das den Körper steuert, einfach nicht einsehen wollte, dass es zuviel des Guten ist. Mach dich kundig und hol dir Hilfe.
Lad dir nicht sämtliche Sorgen der Welt auf deine Schultern, deine Eltern sind erwachsene Menschen, die auch einen Mund haben, um passende Antworten zu geben. Und ihnen ist die Gesundheit ihrer Tochter mit Sicherheit sehr viel mehr wert, als eventuelles (!) dummes Gerede.

Bitte hol dir Hilfe und erlerne ein besseres Zeitmanagment und das Setzen von Prioriötäten, auch anderen gegenüber.

Ganz viel Glück für dich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Juni 2010 um 16:44
In Antwort auf kilie_12351775

Hallo Maus

Du hast einen ganz klassischen Burnout!!!! Bitte geh zum Arzt und lss dir helfen.
Habe erst gestern beim fernsehen einen Bericht gesehen, wo genau diese Symptome geschildert wurden. Es waren immer Menschen, denen ihre Arbeit extrem wichtig war, die nie nein sagen konnten, auch wenn sie wußten sie schaffen das vielleicht zeitlich nicht. Und bei denen der Körper irgendwann reagieret hat, weil das Hirn (alsu DU) das den Körper steuert, einfach nicht einsehen wollte, dass es zuviel des Guten ist. Mach dich kundig und hol dir Hilfe.
Lad dir nicht sämtliche Sorgen der Welt auf deine Schultern, deine Eltern sind erwachsene Menschen, die auch einen Mund haben, um passende Antworten zu geben. Und ihnen ist die Gesundheit ihrer Tochter mit Sicherheit sehr viel mehr wert, als eventuelles (!) dummes Gerede.

Bitte hol dir Hilfe und erlerne ein besseres Zeitmanagment und das Setzen von Prioriötäten, auch anderen gegenüber.

Ganz viel Glück für dich.

Ob es wirklich...
...ein burnout ist, kann nur ein fachmann feststellen...aber es geht in diese richtung...

ich würde dir auch raten professionelle hilfe zu suchen...man sieht in solchen situation den wald vor lauter bäumen nicht und ein paar gute gespräche die einem wieder die augen öffnen sind da sicher nicht verkehrt...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2010 um 21:58
In Antwort auf jaana_11887320

Ob es wirklich...
...ein burnout ist, kann nur ein fachmann feststellen...aber es geht in diese richtung...

ich würde dir auch raten professionelle hilfe zu suchen...man sieht in solchen situation den wald vor lauter bäumen nicht und ein paar gute gespräche die einem wieder die augen öffnen sind da sicher nicht verkehrt...


Danke für Eure Antworten.

Zum Arzt gehen, fällt mir sehr schwer, weil ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe, mir irgendjemanden persönlich darüber zu sprechen, selbst meine Familie und Freunde wissen nur bruchstücke.

Ich war immer sehr stolz darauf, einen guten Eindruck im Job zu machen, man war stets mir mir zufrieden und hat immer nur gutes über mich gesagt, jetzt schaut es anders aus und ich soll das jetzt auch noch offen zu geben, das macht mich echt fertig.

Ich steh das nicht durch wenn man mich offen kritisiert und ich weiß das es der wahrheit entsprecht, das ist echt verflucht schwer.

Danke nochmal für eure Antworten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. November 2010 um 16:25


Hallo zusammen,

ein paar Monate ist es her das ich diesen Beitrag geschrieben habe.

Euere Antworten haben mir wirklich sehr geholfen, ich hab meinen Eltern gestanden was los ist und ich gleichen Moment bin ich auch zusammen gebrochen und es ging nichts mehr, ich wurde zum Arzt gebracht der mir sofort beruhigungs Tabletten verabreicht hat und ich wurde an einen Therapheuten überwiesen.

Ich ging nicht mehr ins Büro, wurde für 3,5 Monate krank geschrieben und befinde mich seit dieser Zeit in Theraphie.

Es ist und war ein hartes Stück arbeit, mein Leben hat sich um 180 geändert, ich versuche alles lockerer zu sehen und habe angefangen zu studieren, was ich eigentlich immer schon machen wollte.

Mit diesem Beitrag will ich eigentlich nur sagen, dass es nicht immer das beste ist, ein Problem selbst lösen zu wollen, oder zu denken man darf nicht aufgeben und muss weiter kämpfen, manchmal gibt es im Leben Situationen die verlangen aufzugeben und einen Neuanfang zu starten, für mich war das ein harter aber der Beste Weg.

Die Befürchtung in meinem ersten Beitrag, über das gerede der Mitmenschen/Nachbarn und so weiter, war berechtig, die Schublade in die ich gesteckt wurde, hat den wohlklingenden Namen "Nervenkrank" aber was solls ich lerne gerade damit umzugehen und sowas kann auch befreiend sein.


Ich wünsche allen denen es ähnlich geht viel glück, lasst euch nicht unterkriegen und es stimmt es gibt wirklich immer einen Weg auch wenn man absolut nicht mehr daran glaubt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram