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OT: Auf das Traumstudium wegen schlechten Berufsaussichten verzichten?

23. Oktober 2012 um 16:47 Letzte Antwort: 10. August 2015 um 0:19

So wie bestimmt viele Abiturienten interessiere ich mich für einen brotlosen Studiengang - Islamwissenschaften. Nicht weil ich gläubig bin, ganz im Gegenteil, bin Atheistin. Und nun kriegt man ständig zu hören "Studier was das Geld bringt".

Was ist eure Erfahrung/Meinung dazu?
Sollte man sein Studium mit dem Verstand oder mit dem Herz wählen?

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23. Oktober 2012 um 17:13

Das muß man....
letztendlich für sich selber entscheiden.
Etwas studieren, was man interessant findet und später halt in einem Beruf zu arbeiten, bei dem man weniger verdient oder gar sehr wenig, weil man keine entsprechende Ausbildung hat oder etwas studieren, wo man weiß, damit kann ich mich später gut bis sehr gut "ernähren".

Was ist dir wichtiger?

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23. Oktober 2012 um 17:16


Man sollte das machen wo man wirklich gut drin ist dann verdient man damit auch Geld. aber vielleicht läßt sich das Fach ja noch mit was "produktivem" verbinden? Es hört sich so für sich alleine wirklich eher nach nem Hobby als nem Broterwerb an...vor allem wenn du nicht selbst aus dem Kulturkreis stammst und für dich alles graue Theorie sein wird...

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23. Oktober 2012 um 17:39

Studier es!
Ich würde dir raten das Studium in Kombination mit z.B. Medienwissenschaften oder Politikwissenschaften zu wählen. In Bochum zb kann man 2 Fächer wählen. Da du wohl in die Forschung gehen willst, finde ich die Kombination sehr interessant. Experten auf dem Gebiet sind sehr wichtig heutzutage und werden oft in den Medien oder auch zur Politikberatung herangezogen.

Wenn es wirklich dein Traumstudium ist - MACH ES! Es gibt nichts schlimmeres als sein Alptraumstudium zu studieren - und da sprech ich aus Erfahrung!

Geld bringt, worin man gut ist! Es gibt Leute, die mit Würstchen Millionen machen, da würde auch keiner sagen "mach wat anständiges"....
Vertrau deinem Gefühl!!!

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23. Oktober 2012 um 19:36

Herz UND Verstand
Ich denke, wie viel Geld man später mal verdienen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Man muss kein Millionär werden, um zufrieden zu sein und in den meisten Fällen ist es doch so, dass es bei jedem Studiengang letztendlich ganz unterschiedlich gut verdienende Leute gibt.

Wichtiger als die Frage, wie viel Geld es bringt, ist meiner Meinung nach die Frage, was man später mit seinem Studiengang beruflich machen will. Das soll heißen, wenn du jetzt sagst, dass du Islamwissenschaften studieren willst, nur weil du es interessant findest, aber keinen blassen Schimmer hast, was du damit später beruflich machen möchtest, würde ich persönlich dieses Studium nicht wählen, denn das Studium soll dir gefallen und das Fach soll dich interessieren, aber studieren ist ein Mittel zum Zweck: Sprich, ich studiere etwas, weil ich später mal einen bestimmten Beruf ausüben will.
Wenn du aber sagst, dass du Islamwissenschaften interessant findest und dir überlegt hast, was du später mit diesem Studium arbeiten willst, dann spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, denn dann hast du deine Interessen mit deinen Zukunftsplänen verknüpft und das ist doch wunderbar.

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23. Oktober 2012 um 19:49

Ich...
...bin der Meinung, dass man nie nach dem Arbeitsmarkt studieren sollte. Ich habe BWL studiert mit Schwerpunkt Marketing. Ein Massenstudiengang mit einem sehr beliebten Schwerpunkt also. Hätte ich nach einer Karriere bei den Big Four gestrebt, hätte ich im Hauptstudium wohl Wirtschaftsprüfung gewählt. Da es mich aber schon beim bloßen Gedanken an en graust, habe ich das ausgesucht, was mir Spaß macht, auch wenn der Verdienst zumindest als Berufsanfänger nicht der Beste ist...aber man kann sich ja steigern.

Viel wichtiger ist, dass du dich informierst, was du später mit deinem Abschluss anfangen kannst. Ich habe zuviele Bekannte, die nach Interesse studiert haben und auf die Frage, was sie denn später mal machen wollen, schnaubend mit den Schultern zuckten. Darum wende dich an die Studienberatung (auch ruhig mal ans Arbeitsamt), besuche mal einen Tag der offenen Tür...vielleicht kannst du auch eine Gasthörerschaft beantragen und dir das Ganze mal ein Semester lang anschauen.

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23. Oktober 2012 um 19:49

Ppfff
Solange Du artikulieren kannst, was Du für einen Job haben willst: Mach doch!

Das Militär+Polizei suchen händeringend Leute mit Arabisch-Kenntnissen und dem entsprechenden intellektuellen Hintergrund, da wird auch gut bezahlt.
Oder Du kannst als Berater ins Ausland gehen.

Kannst Du Dir das vorstellen oder hast Du andere konkrete Vorstellungen?

Ich habe manchmal den Eindruck, dass Mädchen einen Studiengang komplett ohne Berufswunsch wählen, à la "och ich studier Chemie", aber ihnen später auffällt "iiieh, ne, im Labor könnte ich nie arbeiten".

Und sie aber auch keine anderen Jobs auch nur NENNEN können, die sie mit der Bildung ausüben könnten.

Das ist der geistige Horizont eines Kleinkindes, das gerade mal bis nächste Woche denken kann, oder bis Weihnachten; ein bisschen weiter sollte man schon denken als Abiturient.

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23. Oktober 2012 um 19:50
In Antwort auf carita_12139884

Ich...
...bin der Meinung, dass man nie nach dem Arbeitsmarkt studieren sollte. Ich habe BWL studiert mit Schwerpunkt Marketing. Ein Massenstudiengang mit einem sehr beliebten Schwerpunkt also. Hätte ich nach einer Karriere bei den Big Four gestrebt, hätte ich im Hauptstudium wohl Wirtschaftsprüfung gewählt. Da es mich aber schon beim bloßen Gedanken an en graust, habe ich das ausgesucht, was mir Spaß macht, auch wenn der Verdienst zumindest als Berufsanfänger nicht der Beste ist...aber man kann sich ja steigern.

Viel wichtiger ist, dass du dich informierst, was du später mit deinem Abschluss anfangen kannst. Ich habe zuviele Bekannte, die nach Interesse studiert haben und auf die Frage, was sie denn später mal machen wollen, schnaubend mit den Schultern zuckten. Darum wende dich an die Studienberatung (auch ruhig mal ans Arbeitsamt), besuche mal einen Tag der offenen Tür...vielleicht kannst du auch eine Gasthörerschaft beantragen und dir das Ganze mal ein Semester lang anschauen.

PARAGRAPHEN....
...sollte das heißen

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23. Oktober 2012 um 21:11


Islamwissenschaften ist schon seit Jahren mein Traumstudium und sollte mir gerade deshalb leichter als andere Studiegänge fallen.
Mit den Sprachkenntnissen siehts so aus: Hocharabisch A2, Farsi A1 und Türkisch B2 per Selbststudium gelernt. Bei den Sprachen weiß ich auf jeden Fall was auf mich zukommt.

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23. Oktober 2012 um 23:04

Ganz ohne Berufsausichten bringts ja nix
aber ohne eine gewisse Leidenschaft für das Fachgebiet, wird das nix, Bachelor/master sit sehr anstrengend uns Stressig, da sollte man schon genung durchhslte Willen haben und das wird schwierig wenn mans ich nicht dafür Interresiert.

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24. Oktober 2012 um 8:40
In Antwort auf willa_12641363


Islamwissenschaften ist schon seit Jahren mein Traumstudium und sollte mir gerade deshalb leichter als andere Studiegänge fallen.
Mit den Sprachkenntnissen siehts so aus: Hocharabisch A2, Farsi A1 und Türkisch B2 per Selbststudium gelernt. Bei den Sprachen weiß ich auf jeden Fall was auf mich zukommt.


Das hört sich nicht nach einer einfachen Spinnerei an...

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24. Oktober 2012 um 8:46

Hm
Die suchen doch gerade händeringend Islamlehrer - wäre das etwas für dich?

Ähnlicher Inhalt aber bessere Berufsaussichten

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24. Oktober 2012 um 8:48

Naja
In den Vorständen sitzen eher Juristen und Ingenieure als BWLer - und ich bin einer.

Ich habe International Management studiert - also Thesis auf Englisch damit die Berufschancen etwas besser sind - man tut sich aber trotzdem schwer.

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24. Oktober 2012 um 8:49

Naja
ich kenne da Jemanden mit Arabisch - der muss meisten Gespräche abhören und übersetzen- macht irrsinnig Spaß......

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24. Oktober 2012 um 9:23

Ich würde vorschlagen
Zuerst etwas mit Hand und Fuss das dir und alfälliger familie wenn du dir das wünscht finanzielle sicherheit garantiert, auch wenn der mann man zum künstler oder ähnlich wird. Ingenieure/-innen sind immer hoch im kurs z.b. Die ich musste mich noch nirgends bewerben.
Nachher kannst du ganz locker teilzeit, ohne existennöte ein solches herzstudium beginnen. Ich kenne solche Menschen die genau das machen und es unglaublich geniessen können.

Wenn ich einmal geld und zeit finde, würde ich mich auch gerne mit soziologie (eher empirisch jedoch) befassen oder sogar literatur oder kunst, die mir einfach freude bereiten könnten und meinen horizont etwas erweiterten.

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24. Oktober 2012 um 10:58

Also du hast schon insofern recht
dass man besser menschen ausbilden würde welche kindern den wert eigener gedanken und die tatsache das nachdenken sie zu besseren, selbeständigeren und sicheren menschen macht und nicht totalitäre glaubenssysteme und götter und auch nicht die zahnfee :-P

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24. Oktober 2012 um 11:22

Hmhm aha
> oder eine Ausbildung zur Buchhändlerin

lol

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24. Oktober 2012 um 11:34

Hm also ich habe mich sehr intensiv damit beschäftigt
und mich nächtelang mit einer "progressiven" solchen frau untererhalten und wir waren sogar verliebt, nur diese total irrationale dogmatische denkweise ist seeehr schwierig zu verstehen. (also nicht das amerikanischen kampfchristen einfacher zu verstehen wären) aber ich glaube kaum dass hier das erlernen einer Sprache viel an schwierigkeiten ausmacht im vergleich zum verständnis der schwierigkeiten mit der schiziohrenie mit welcher solche totalitären kulturen heute zu kämpfen haben.Sonst wäre das Studium wirklich niedlich

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24. Oktober 2012 um 11:43

Also wenn sie einen fh-ingenieur
macht und begabt, ist sie wohl dann eine begabte fh ingenieurin :-P und ingenieure lernen eine denkweise die in allen anderen berufen von hohem nutzen ist, da sie vielerorts einfach nicht von nöten ist. also egal ob management, schriftsteller, sprache oder kulturen, analytischs denken ist immer ein plus.

ok das schwierigste an einem technischen fh bachelor, besonders in deutschland oder noch schlimmer österreich, ist wohl kein alkoholproblem wegen langeweile zu bekommen, aber man kann auch mehr daraus machen, zum beispiel diese sprachen weiter vertiefen.

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24. Oktober 2012 um 11:52
In Antwort auf alfons_12063673

Also wenn sie einen fh-ingenieur
macht und begabt, ist sie wohl dann eine begabte fh ingenieurin :-P und ingenieure lernen eine denkweise die in allen anderen berufen von hohem nutzen ist, da sie vielerorts einfach nicht von nöten ist. also egal ob management, schriftsteller, sprache oder kulturen, analytischs denken ist immer ein plus.

ok das schwierigste an einem technischen fh bachelor, besonders in deutschland oder noch schlimmer österreich, ist wohl kein alkoholproblem wegen langeweile zu bekommen, aber man kann auch mehr daraus machen, zum beispiel diese sprachen weiter vertiefen.

Und ich würde mir mehr gute ingenieurinnen
sehr wünschen. es gibt zu wenig frauen in diesen berufen. und das ist ausschliesslich kulturell bedingt und liegt nicht, wie vielfach dümmlicherweise erzählt, an schlechter eignung von frauen dazu :-P in östlichen ländern sind ingenieurinnen genau so häufig und genauso gefragt, die hatten einfach nie diese komischen vorstellungen von unsereinem.

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24. Oktober 2012 um 11:56
In Antwort auf alfons_12063673

Ich würde vorschlagen
Zuerst etwas mit Hand und Fuss das dir und alfälliger familie wenn du dir das wünscht finanzielle sicherheit garantiert, auch wenn der mann man zum künstler oder ähnlich wird. Ingenieure/-innen sind immer hoch im kurs z.b. Die ich musste mich noch nirgends bewerben.
Nachher kannst du ganz locker teilzeit, ohne existennöte ein solches herzstudium beginnen. Ich kenne solche Menschen die genau das machen und es unglaublich geniessen können.

Wenn ich einmal geld und zeit finde, würde ich mich auch gerne mit soziologie (eher empirisch jedoch) befassen oder sogar literatur oder kunst, die mir einfach freude bereiten könnten und meinen horizont etwas erweiterten.

WIEEE??
WIE zum Henker will man ein Ingenieursstudium schaffen ohne dafür das gewisse mathematische, analytische, logische Denken & Talent mitzubringen? Nur weil es Hoch im Kurs steht, heisst es nicht, dass man in der Lage ist es einfach mal so zu studieren.
Meine Eltern haben mich auch dazu gedrängt so ein "Besser-Verdiener-Studium" zu machen und danach "die Kunst". Die Moral von der Geschicht ist, dass ich total am Studium gescheitert bin, etliche Semester mehr auf dem Buckel habe und nicht die allerbesten Noten. Einfach weil ich von vornherein nicht zu dem Studium geboren bin und kein Talent in dem Bereich habe, sondern mir jede Klausur und jede Hausarbeit mit Müh und Not erarbeiten muss.
Ich bin der Auffassung, dass man nur gutes Geld verdient in einem Bereich, in dem man auch wirklich gut darin ist. Was bringt das etwas zu studieren, wofür man sich nicht interessiert? Und dann später in einem Beruf zu arbeiten für den man sich nicht interessiert?

Glaub mir, aus Erfahrung heraus kann ich davon NUR ABRATEN!!!

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24. Oktober 2012 um 12:08

Weil
Buchhandel nun wirklich am Aussterben ist. Das geht Richtung ebook und danach war's das mit den Ladengeschäften.
Nicht dass sie aussterben, Nischen wird es geben. Aber um diese Nischen reissen sich dann Tausende arbeitslos gewordene Buchhändlerinnen.

Also wenn Du einen Beruf nennen musst mit unglaublich schlechten Aussichten - dann Buchhändler.

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24. Oktober 2012 um 12:25
In Antwort auf adele_11880534

WIEEE??
WIE zum Henker will man ein Ingenieursstudium schaffen ohne dafür das gewisse mathematische, analytische, logische Denken & Talent mitzubringen? Nur weil es Hoch im Kurs steht, heisst es nicht, dass man in der Lage ist es einfach mal so zu studieren.
Meine Eltern haben mich auch dazu gedrängt so ein "Besser-Verdiener-Studium" zu machen und danach "die Kunst". Die Moral von der Geschicht ist, dass ich total am Studium gescheitert bin, etliche Semester mehr auf dem Buckel habe und nicht die allerbesten Noten. Einfach weil ich von vornherein nicht zu dem Studium geboren bin und kein Talent in dem Bereich habe, sondern mir jede Klausur und jede Hausarbeit mit Müh und Not erarbeiten muss.
Ich bin der Auffassung, dass man nur gutes Geld verdient in einem Bereich, in dem man auch wirklich gut darin ist. Was bringt das etwas zu studieren, wofür man sich nicht interessiert? Und dann später in einem Beruf zu arbeiten für den man sich nicht interessiert?

Glaub mir, aus Erfahrung heraus kann ich davon NUR ABRATEN!!!

Ich moechte aus ganzem Herzen speckii Recht geben.
Das mit den Berufsperspektiven eines Ingenieurs kann ich aus meiner Erfahrung so nicht bestaetigen. Es ist, wie alle wirtschaftlichen Studiengaenge, extrem von der Konjunktur abhaengig - zudem muss man schon im ersten Drittel der Absolventen landen (gut, das kann auch eine 3.0 sein, aber selbst die wird hart erkaempft!), sinnvolle Praktika und Auslandserfahrung haben.

Und danach(!) will man noch "die Kunst" studieren? Bloedsinn! Wenn man nicht nach dem Abschluss eine fachnahe Weiterbildung oder Taetigkeit ausuebt, wird das extrem schlecht in Bewerbungen gesehen. Solltest du nach deinem Bachelor in Maschinenwesen noch 3 Jahre Literatur studieren, zaehlt das in etwa wie 3 Jahre Arbeitslosigkeit. Wie willst du dann noch bei einem Arbeitgeber als Ingenieur anfangen, falls du keine Stelle in der Literatur bekommst und sich deine Buecher auch nicht so doll verkaufen?

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24. Oktober 2012 um 12:27
In Antwort auf adele_11880534

WIEEE??
WIE zum Henker will man ein Ingenieursstudium schaffen ohne dafür das gewisse mathematische, analytische, logische Denken & Talent mitzubringen? Nur weil es Hoch im Kurs steht, heisst es nicht, dass man in der Lage ist es einfach mal so zu studieren.
Meine Eltern haben mich auch dazu gedrängt so ein "Besser-Verdiener-Studium" zu machen und danach "die Kunst". Die Moral von der Geschicht ist, dass ich total am Studium gescheitert bin, etliche Semester mehr auf dem Buckel habe und nicht die allerbesten Noten. Einfach weil ich von vornherein nicht zu dem Studium geboren bin und kein Talent in dem Bereich habe, sondern mir jede Klausur und jede Hausarbeit mit Müh und Not erarbeiten muss.
Ich bin der Auffassung, dass man nur gutes Geld verdient in einem Bereich, in dem man auch wirklich gut darin ist. Was bringt das etwas zu studieren, wofür man sich nicht interessiert? Und dann später in einem Beruf zu arbeiten für den man sich nicht interessiert?

Glaub mir, aus Erfahrung heraus kann ich davon NUR ABRATEN!!!

Ich denke einfach sinnvoll ist
was ein sicheres einkommen bringt. ingenieure verdienen nicht wahnsinnig viel, aber da sie halt der motor der wirtschaft sind - nähmlich die innovation ermöglichen, finden sie sicherlich immer arbeit, egal wie viele manager und hr-leute eingestellt werden um sie zu managen.

Aber eine kombination mit etwas einfacherem wie betriebswirtschaft oder recht kann, je nach vorliebe sehr sinnvoll sein. Wenn ich kann mir gut vorstellen das HR Menschen mit Islamkenntnissen sehr gefragt sein werden, je mehr solche einwohner die Deutschsprachigen länder tragen.

Oder in kombination mit jura währe es sicher auch sehr gefragt da diese leute ja primär mit dem gesetz probbleme bekommen.

Mein tipp, kombiniere es, so wie es dir spass macht, aber kombiniere es

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24. Oktober 2012 um 12:28
In Antwort auf maxim_12169608

Ppfff
Solange Du artikulieren kannst, was Du für einen Job haben willst: Mach doch!

Das Militär+Polizei suchen händeringend Leute mit Arabisch-Kenntnissen und dem entsprechenden intellektuellen Hintergrund, da wird auch gut bezahlt.
Oder Du kannst als Berater ins Ausland gehen.

Kannst Du Dir das vorstellen oder hast Du andere konkrete Vorstellungen?

Ich habe manchmal den Eindruck, dass Mädchen einen Studiengang komplett ohne Berufswunsch wählen, à la "och ich studier Chemie", aber ihnen später auffällt "iiieh, ne, im Labor könnte ich nie arbeiten".

Und sie aber auch keine anderen Jobs auch nur NENNEN können, die sie mit der Bildung ausüben könnten.

Das ist der geistige Horizont eines Kleinkindes, das gerade mal bis nächste Woche denken kann, oder bis Weihnachten; ein bisschen weiter sollte man schon denken als Abiturient.

Polizei und Militaer suchen auch vermehrt...
... nach Islamisten

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24. Oktober 2012 um 12:31

Weisst du denn, was in 3-5 Jahren, wenn du
mit dem Studium fertig bist, DER gefragte und absolut jobsichere Abschluss ist? Neee.....eben! Angesichts der Tatsache, dass ein Studium viel Eigenmotivation und Durchhaltevermögen abverlangt (neben einem durchschnittlichen IQ selbstverständlich) ist es absolut wichtig, dass das Fach auch deinen Interessen und Neigungen entspricht. Und - wirklich brotlos ist kein Studium. Dass die GeisteswissenschaftlerInnen nach ihrem Abschluss allesamt Taxi fahren ist ein längst wiederlegter Mythos. Eine Kombination von Islamwissenschaften mit BWL, Recht, Politologie oder ähnlichem ist zu empfehlen und Jobs gibt es immer - man muss halt flexibel sein.

Klar sind die Jobaussichten bei BWL oder Recht etwas besser als bei Geisteswissenschaften - aber du bist nicht die einzige, die das studiert, heisst soviel wie, die Konkurrenz ist grösser......Es gibt eben überall Vor- und Nachteile.

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24. Oktober 2012 um 12:46
In Antwort auf worldgrid

Ich moechte aus ganzem Herzen speckii Recht geben.
Das mit den Berufsperspektiven eines Ingenieurs kann ich aus meiner Erfahrung so nicht bestaetigen. Es ist, wie alle wirtschaftlichen Studiengaenge, extrem von der Konjunktur abhaengig - zudem muss man schon im ersten Drittel der Absolventen landen (gut, das kann auch eine 3.0 sein, aber selbst die wird hart erkaempft!), sinnvolle Praktika und Auslandserfahrung haben.

Und danach(!) will man noch "die Kunst" studieren? Bloedsinn! Wenn man nicht nach dem Abschluss eine fachnahe Weiterbildung oder Taetigkeit ausuebt, wird das extrem schlecht in Bewerbungen gesehen. Solltest du nach deinem Bachelor in Maschinenwesen noch 3 Jahre Literatur studieren, zaehlt das in etwa wie 3 Jahre Arbeitslosigkeit. Wie willst du dann noch bei einem Arbeitgeber als Ingenieur anfangen, falls du keine Stelle in der Literatur bekommst und sich deine Buecher auch nicht so doll verkaufen?

Also ich musste mich noch nie bewerben
als ingenieur. die firmen haben immer bei mir angefragt. ok ich war auch ein ziemliches talent :-P

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24. Oktober 2012 um 12:47
In Antwort auf worldgrid

Ich moechte aus ganzem Herzen speckii Recht geben.
Das mit den Berufsperspektiven eines Ingenieurs kann ich aus meiner Erfahrung so nicht bestaetigen. Es ist, wie alle wirtschaftlichen Studiengaenge, extrem von der Konjunktur abhaengig - zudem muss man schon im ersten Drittel der Absolventen landen (gut, das kann auch eine 3.0 sein, aber selbst die wird hart erkaempft!), sinnvolle Praktika und Auslandserfahrung haben.

Und danach(!) will man noch "die Kunst" studieren? Bloedsinn! Wenn man nicht nach dem Abschluss eine fachnahe Weiterbildung oder Taetigkeit ausuebt, wird das extrem schlecht in Bewerbungen gesehen. Solltest du nach deinem Bachelor in Maschinenwesen noch 3 Jahre Literatur studieren, zaehlt das in etwa wie 3 Jahre Arbeitslosigkeit. Wie willst du dann noch bei einem Arbeitgeber als Ingenieur anfangen, falls du keine Stelle in der Literatur bekommst und sich deine Buecher auch nicht so doll verkaufen?

Na ja Luke1, aus deinen Beitraegen kann man entnehmen...
... dass du von der beruflichen Realitaet noch keine ausreichenden Kenntnisse verfuegst. Dein Schreibstil bestaetigt mir meinen Eindruck.

Jura ist ein noch haerter umkaempfter Bereich, vielleicht 1-2% werden Richter/Staatsanwalt, noch weniger werden bei den namhaften Großkanzleien und Unternehmensberatungen angestellt, der große Rest, der fachspezifisch arbeiten moechte, muss in kleine Kanzleien, als Sachbearbeiter arbeiten oder zwangslaeufig in die Selbststaendigkeit gehen. Dass die dabei mit sehr schwierigen finanziellen Verhaeltnissen klar kommen muessen, ist dir wahrscheinlich nicht bewusst.

Es gibt einige Berufe, die auch bei Mittelmaeßigkeit wahrscheinlich in ihrem Bereich langfristig nicht arbeitslos werden: Aerzte. Aber viel Spaß bei der 70-Stunden-Woche, als Facharzt dann hoch verschuldet, weil man die Praxis und Geraetschaften abbezahlen muss und hohe Fixkosten (Personal) hat - und dank der Krankenkasse arbeitet man sogar als Selbststaendiger ab der zweiten Haelfte des Quartals auf eigene Kosten - Hurra!

Zum Ingenieursbereich: Nur ca. 40% der Absolventen arbeiten dort (Statistisches Bundesamt), der Rest kommt irgendwo anders unter (und das muss der Ehrlichkeit halber gesagt werden: Auch als Kellner, Taxifahrer, Tankwart usw.).


Leute, macht ausschließlich das, was euch Spaß macht! Mit dem Rest muesst ihr euch eh das ganze Leben lang rumschlagen!!!!

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24. Oktober 2012 um 12:49
In Antwort auf alfons_12063673

Also ich musste mich noch nie bewerben
als ingenieur. die firmen haben immer bei mir angefragt. ok ich war auch ein ziemliches talent :-P

Ich hoffe, dass du nie...
einen Geschaeftsbrief an einen Kunden schreiben musst. Dein Schreibstil waere fuer die Außenwirkung des Unternehmens katastrophal.

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24. Oktober 2012 um 14:49
In Antwort auf worldgrid

Polizei und Militaer suchen auch vermehrt...
... nach Islamisten

Und siehst Du da den Nachschub abreissen?
Ich nicht.

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25. Oktober 2012 um 6:42
In Antwort auf worldgrid

Ich hoffe, dass du nie...
einen Geschaeftsbrief an einen Kunden schreiben musst. Dein Schreibstil waere fuer die Außenwirkung des Unternehmens katastrophal.

Muss ich auch nicht. und sonst les ich ihn nochmals
gut eigentlich verkauf ich mich selbst, aber eben, nochmals lesen und wenns wichtig ist 2 mal.

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25. Oktober 2012 um 14:29
In Antwort auf alfons_12063673

Also ich musste mich noch nie bewerben
als ingenieur. die firmen haben immer bei mir angefragt. ok ich war auch ein ziemliches talent :-P

Kann dem nur zusimmen
Ich selbst bin BWlerin. Mein Freund ist Informatiker und einige Freunde Ingenieure - also im Süden Deutschlands werden die händeringend gesucht - mal bei Stepstone Region Stuttgart und Ingenieur eingeben.

Bei uns BWLern ist es schwieriger - wegen dem Überangebot - besetzen die Unternehmen schon Sachbearbeiterstellen damit - ist eigentlich für Kaufleute. Da wird man dann auch richtig schlecht bezahlt.

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11. April 2015 um 18:19

Ein paar jahre später..
Es sind ein paar Jahre seit meinem Beitrag vergangen und ich möchte einfach loswerden, was ich inzwischen dazugelernt hab. Hab Islamwissenschaften im 3 Semester geschmissen weil das Studium nicht so toll war, wie erwartet und weil ich immer mehr das Gefühl hatte in die Arbeitslosigkeit zu studieren. Inzwischen studiere ich Elektrotechnik und bin zufrieden damit. Dazugelernt hab ich dass ein Studium einen interessieren sollte, aber auch eine brufsperspektive bieten muss. Was soll ich mit einem Abschluss der nichts wert ist? Und es gibt leider viele Studiengänge die kaum Perspektiven bieten.

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11. April 2015 um 19:29

Wie wäre es
mit einem weiteren "gesuchten" Fach und Du wirst Religionslehrer?

Da gibts nur wenige in Deiner Richtung.

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11. April 2015 um 21:24

Die Frage...
... ist die: Wohin willst Du mit dem Studium? Was genau möchtest Du NACH dem Studium machen? Hast Du schon an einen Praktikumsplatz in dem Bereich gedacht? Gibt es die Möglichkeit, im Studium bereits Praktika zu machen, die Dir helfen könnten, einen Fuß in die Tür zu bekommen? Kannst Du auch Auslandssemester machen? Hast Du Kontakte, die Dir hilfreich sein könnten?

Es ist nicht damit getan, "einfach nur so" zu studieren, weil man das Fach so "toll" findet, ohne sich Gedanken zu machen, was man damit konkret anfangen kann und wird. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch die eine oder andere Bekannte bzw. Bekannten, die einfach mal so drauflos studiert haben, nach dem Motto: Irgendwas wird sich dann schon ergeben. Mit der Einstellung hat sich nichts ergeben. Eine Bekannte hangelt sich von Job zu Job, ein Bekannter hat nach seinem Magisterstudium noch eine Ausbildung gemacht, weil er da einfach bessere Chancen hatte. Beide haben sich weder vor noch während des Studiums große Gedanken darum gemacht, wohin der Weg sie führen wird. Kein Praktikum angeleiert, kein Auslandssemester gemacht, keine beruflichen Kontakte geknüpft. Und nach dem Studium dann das große Erwachen: Wie gemein, dass ehemalige Mitstudenten so schnell Arbeit gefunden haben...! Nur weil sie Maschinenbau, Informatik oder Lehramt studiert haben. Und das ein oder andere Praktikum gemacht haben. Und einen Nebenjob in dem Bereich hatten. Und dass sie ein Jahr im Ausland verbracht haben. Kann doch alles gar nicht so ausschlaggebend sein!

Was ich damit sagen will: Wenn Du konkret ein Ziel mit diesem Studium verfolgst und genau weißt, wohin Du willst und dementsprechend handelst, wirst Du dort vermutlich auch ankommen. Wenn Du Islamwissenschaften nur studieren willst, weil Du die Inhalte "ganz interessant" findest, Du aber nicht mehr zu Deinem Studienwunsch sagen kannst, wird Dich der Weg nur irgendwohin führen, aber an kein Ziel.

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12. April 2015 um 9:08


Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen und uns wird immer gesagt, dass alle von uns die gut abschließen auch einen Job finden werden, da wir wohl so sehr gefragt sind.
Jetzt finde ich allerdings nicht mal einen Praktikumsplatz.
Obwohl es ja angeblich einen Ingenieurmangel in Deutschland geben soll.

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12. April 2015 um 11:35
In Antwort auf bellis0815

Wie wäre es
mit einem weiteren "gesuchten" Fach und Du wirst Religionslehrer?

Da gibts nur wenige in Deiner Richtung.

Ich sollte wirklich mehr auf das Alter eines Threads achten.

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12. April 2015 um 11:55

Naja
Wer als Mann nach zweieinhalb Jahren immer noch auf die Antwort einer Frau wartet, gehört in ein Pflegeheim.

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12. April 2015 um 13:02

Ich meinte
MICH

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12. April 2015 um 13:18

Die TE schreibt weiter unten als Update, dass sie mit Islamwissenschaften gebrochen hat nun Elektrotechnik studiert.

Dabei wünsche ich ihr viel Erfolg.

Ansonsten ist eigentlich alles gesagt.

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9. August 2015 um 22:49

Es ist ja schön...
...dass du dafür auch begabt bist und nicht weiß, wie scheiße es ehrlich gesagt sein kann, wenn man/frau 0,00% Begabung in den (angeblich) "sicheren" Fächern hat bzw. der Abischnitt (2,9) nicht für z. B. ein Medizinstudium reicht (als ob alle 1-er-Abiturienten automatisch die besseren Ärzte wären). Für alle Realisten: natürlich sollte man nach Möglichkeit nicht komplett am Arbeitsmarkt vorbei studieren (wobei die Situation sich in 5 Jahren auch ändern kann), aber auch nicht etwas studieren, was einem gar nicht liegt (geht höchstwahrscheinlich schief).

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10. August 2015 um 0:12

Naja, woher die zahlen?
... Es gibt knapp 10.000 Plätze, aber 48.000 Bewerber

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10. August 2015 um 0:19
In Antwort auf

Naja, woher die zahlen?
... Es gibt knapp 10.000 Plätze, aber 48.000 Bewerber

Ups, falsch gelesen
Nehme meine Besserwisserei zurück

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