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OT: Ändern sich Freundschaften von Kindergarten zur Grundschule?

3. März 2017 um 15:29

Mein Sohn ist nun im ersten Schuljahr. 
Sein soziales Umfeld bricht gerade um ihn herum. 
Der Freund mit dem er vier Jahre im Kindergarten war kündigte ihm die Freundschaft. Er will sich nicht mehr mit ihm verabreden. 
Einem Anderen Kind hat er die Freundschaft gekündigt. 

Also findet nun im Nachmittagsbereich nichts mehr statt. 

Ich selber habe diese Freundschaften damals mit vorangetrieben. Klar kann ja ein zwei, dreijähriges Kind kein anderes anrufen. 

Habe ein wenig das Gefühl, dass beide Freundschaften von mir "ineziiert" wurden. 
Das war ja natürlich nur gut gemeint und es war ja auch nicht so, dass ich ihn gezwungen habe. Er hat ja dann gerne mit den Kinden gespielt. 

Der Abbruch zu dem einen Freund macht ihn schon sehr traurig. Mich auch. Denn für mich war auch unter anderem diese feste Bindung ein Grund nicht wegzuziehen, da es so einige Unglückseligkeiten hier gibt. Auch aufgrund andererer "Bekanntschaften", die mein Sohn im Kindergarten hatte, wollte ich ihn hier zur Schule schicken. 

Nun ist er in einem großen lockerem "Bekannschaftsgeflecht" eingebunden. Das wars. In einen Verein geht er auch seit langen. Auch wieder nur Bekannte. Während alle sich in dieser Gruppe verabreden, macht mein Sohn das nicht. Es bleibt immer nur bei Bekanntschaften. 

Ich dränge ihn nicht, gebe ihm nur manchmal Impulse. Er ist zu Hause glücklich. Mit sich und den Erwachsenen. Wir müssen sehr aufpassen, dass er uns nicht als Ersatz sieht und versuchen uns zeitlich auch abzugrenzen. 

Ich mache mir aber Sorgen. Ich will nicht schwarz sehen, aber irgenwie sehe ich meinen Sohn schon jetzt als Erwachsenen Computernerd alleine in einer Stadtwohnung dahinleben. 

Muss ich das akzeptieren? Mich selber macht das so traurig, da ich die Kontakte und die gemeinsamen Erlebnisse mit mehreren immer so genossen habe. Für ihn ist das meist nichts. 

Entwickeln sich Freundschaften in der Schule noch? Er geht ja erst seit einem Halbjahr und ich habe die Hoffnung, dass da noch was kommt. Wir haben aber auch dummerweise keine Verabredungsliste von der Schule bekommen.

Besorgte Mum! Vielen Dank für eure Ratschläge. Sorry für das Thema hier. Weiß es passt hier nicht so, aber oft findet man woanders kaum Resonanz. 

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3. März 2017 um 15:34

Im babyforum sind viele muetter auch mit aelteren kindern. Denke da kriegst du eher rat.

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3. März 2017 um 16:06
In Antwort auf luisalonely

Mein Sohn ist nun im ersten Schuljahr. 
Sein soziales Umfeld bricht gerade um ihn herum. 
Der Freund mit dem er vier Jahre im Kindergarten war kündigte ihm die Freundschaft. Er will sich nicht mehr mit ihm verabreden. 
Einem Anderen Kind hat er die Freundschaft gekündigt. 

Also findet nun im Nachmittagsbereich nichts mehr statt. 

Ich selber habe diese Freundschaften damals mit vorangetrieben. Klar kann ja ein zwei, dreijähriges Kind kein anderes anrufen. 

Habe ein wenig das Gefühl, dass beide Freundschaften von mir "ineziiert" wurden. 
Das war ja natürlich nur gut gemeint und es war ja auch nicht so, dass ich ihn gezwungen habe. Er hat ja dann gerne mit den Kinden gespielt. 

Der Abbruch zu dem einen Freund macht ihn schon sehr traurig. Mich auch. Denn für mich war auch unter anderem diese feste Bindung ein Grund nicht wegzuziehen, da es so einige Unglückseligkeiten hier gibt. Auch aufgrund andererer "Bekanntschaften", die mein Sohn im Kindergarten hatte, wollte ich ihn hier zur Schule schicken. 

Nun ist er in einem großen lockerem "Bekannschaftsgeflecht" eingebunden. Das wars. In einen Verein geht er auch seit langen. Auch wieder nur Bekannte. Während alle sich in dieser Gruppe verabreden, macht mein Sohn das nicht. Es bleibt immer nur bei Bekanntschaften. 

Ich dränge ihn nicht, gebe ihm nur manchmal Impulse. Er ist zu Hause glücklich. Mit sich und den Erwachsenen. Wir müssen sehr aufpassen, dass er uns nicht als Ersatz sieht und versuchen uns zeitlich auch abzugrenzen. 

Ich mache mir aber Sorgen. Ich will nicht schwarz sehen, aber irgenwie sehe ich meinen Sohn schon jetzt als Erwachsenen Computernerd alleine in einer Stadtwohnung dahinleben. 

Muss ich das akzeptieren? Mich selber macht das so traurig, da ich die Kontakte und die gemeinsamen Erlebnisse mit mehreren immer so genossen habe. Für ihn ist das meist nichts. 

Entwickeln sich Freundschaften in der Schule noch? Er geht ja erst seit einem Halbjahr und ich habe die Hoffnung, dass da noch was kommt. Wir haben aber auch dummerweise keine Verabredungsliste von der Schule bekommen.

Besorgte Mum! Vielen Dank für eure Ratschläge. Sorry für das Thema hier. Weiß es passt hier nicht so, aber oft findet man woanders kaum Resonanz. 

Als Mutter von drei Kindern (jetzt schon viel älter) kann ich dir sagen, das ändert sich oft. Nach dem Kindergarten, nach der Grundschule, nach der weiterführenden Schule,im Studium,in der Ausbildung.

Keines meiner drei Kinder hat noch Freundschaften aus dem Kindergarten. Das ging meist auch mit der Einschulung in die "Brüche" und es kamen neue andere Freunde.

Nur meine Älteste hat noch eine Freundin aus der Grundschule.
Mein Jüngster hat aus der Schule insgesamt nur noch 1 Freund, alle anderen Freunde waren nie beim ihm in der Klasse.
Meine Mittlere hat noch 2 beste Freundinnen aus der ´weiterführenden Schule und sehr viele neue Freundinnen im Studium gefunden.

Freunde finden sich und als Eltern sollte man sich da raushalten. Abgesehen davon, wenn man merkt es sind "falsche" Freunde, die z.B. dem Kind/Jugendlichen nicht gut tun z.B. im Sinne von anstiften zum Diebstahl ö.Ä.

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3. März 2017 um 17:08
In Antwort auf luisalonely

Mein Sohn ist nun im ersten Schuljahr. 
Sein soziales Umfeld bricht gerade um ihn herum. 
Der Freund mit dem er vier Jahre im Kindergarten war kündigte ihm die Freundschaft. Er will sich nicht mehr mit ihm verabreden. 
Einem Anderen Kind hat er die Freundschaft gekündigt. 

Also findet nun im Nachmittagsbereich nichts mehr statt. 

Ich selber habe diese Freundschaften damals mit vorangetrieben. Klar kann ja ein zwei, dreijähriges Kind kein anderes anrufen. 

Habe ein wenig das Gefühl, dass beide Freundschaften von mir "ineziiert" wurden. 
Das war ja natürlich nur gut gemeint und es war ja auch nicht so, dass ich ihn gezwungen habe. Er hat ja dann gerne mit den Kinden gespielt. 

Der Abbruch zu dem einen Freund macht ihn schon sehr traurig. Mich auch. Denn für mich war auch unter anderem diese feste Bindung ein Grund nicht wegzuziehen, da es so einige Unglückseligkeiten hier gibt. Auch aufgrund andererer "Bekanntschaften", die mein Sohn im Kindergarten hatte, wollte ich ihn hier zur Schule schicken. 

Nun ist er in einem großen lockerem "Bekannschaftsgeflecht" eingebunden. Das wars. In einen Verein geht er auch seit langen. Auch wieder nur Bekannte. Während alle sich in dieser Gruppe verabreden, macht mein Sohn das nicht. Es bleibt immer nur bei Bekanntschaften. 

Ich dränge ihn nicht, gebe ihm nur manchmal Impulse. Er ist zu Hause glücklich. Mit sich und den Erwachsenen. Wir müssen sehr aufpassen, dass er uns nicht als Ersatz sieht und versuchen uns zeitlich auch abzugrenzen. 

Ich mache mir aber Sorgen. Ich will nicht schwarz sehen, aber irgenwie sehe ich meinen Sohn schon jetzt als Erwachsenen Computernerd alleine in einer Stadtwohnung dahinleben. 

Muss ich das akzeptieren? Mich selber macht das so traurig, da ich die Kontakte und die gemeinsamen Erlebnisse mit mehreren immer so genossen habe. Für ihn ist das meist nichts. 

Entwickeln sich Freundschaften in der Schule noch? Er geht ja erst seit einem Halbjahr und ich habe die Hoffnung, dass da noch was kommt. Wir haben aber auch dummerweise keine Verabredungsliste von der Schule bekommen.

Besorgte Mum! Vielen Dank für eure Ratschläge. Sorry für das Thema hier. Weiß es passt hier nicht so, aber oft findet man woanders kaum Resonanz. 

Heute mischen sich die Eltern sehr viel ein, um die Freundschaften der Kinder mit zu beeinflussen.Achte darauf, dass dein Kind aufgeschlossen anderen Kindern gegenüber ist, dann findet er selbst Freunde. Schüchterne und introvertierte Kinder finden nicht so schnell Anschluss, sie haben oftmals auch nicht so ein großes Bedürfnis danach. Will dein Kind Freunde haben, kann er ein anderes Kind oder mehrere Kinder einfach mal zum Spielen einladen. Ob Sympathie besteht stellen die Kinder erst im persönlichen Kontakt fest. 

 

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4. März 2017 um 8:35
In Antwort auf luisalonely

Mein Sohn ist nun im ersten Schuljahr. 
Sein soziales Umfeld bricht gerade um ihn herum. 
Der Freund mit dem er vier Jahre im Kindergarten war kündigte ihm die Freundschaft. Er will sich nicht mehr mit ihm verabreden. 
Einem Anderen Kind hat er die Freundschaft gekündigt. 

Also findet nun im Nachmittagsbereich nichts mehr statt. 

Ich selber habe diese Freundschaften damals mit vorangetrieben. Klar kann ja ein zwei, dreijähriges Kind kein anderes anrufen. 

Habe ein wenig das Gefühl, dass beide Freundschaften von mir "ineziiert" wurden. 
Das war ja natürlich nur gut gemeint und es war ja auch nicht so, dass ich ihn gezwungen habe. Er hat ja dann gerne mit den Kinden gespielt. 

Der Abbruch zu dem einen Freund macht ihn schon sehr traurig. Mich auch. Denn für mich war auch unter anderem diese feste Bindung ein Grund nicht wegzuziehen, da es so einige Unglückseligkeiten hier gibt. Auch aufgrund andererer "Bekanntschaften", die mein Sohn im Kindergarten hatte, wollte ich ihn hier zur Schule schicken. 

Nun ist er in einem großen lockerem "Bekannschaftsgeflecht" eingebunden. Das wars. In einen Verein geht er auch seit langen. Auch wieder nur Bekannte. Während alle sich in dieser Gruppe verabreden, macht mein Sohn das nicht. Es bleibt immer nur bei Bekanntschaften. 

Ich dränge ihn nicht, gebe ihm nur manchmal Impulse. Er ist zu Hause glücklich. Mit sich und den Erwachsenen. Wir müssen sehr aufpassen, dass er uns nicht als Ersatz sieht und versuchen uns zeitlich auch abzugrenzen. 

Ich mache mir aber Sorgen. Ich will nicht schwarz sehen, aber irgenwie sehe ich meinen Sohn schon jetzt als Erwachsenen Computernerd alleine in einer Stadtwohnung dahinleben. 

Muss ich das akzeptieren? Mich selber macht das so traurig, da ich die Kontakte und die gemeinsamen Erlebnisse mit mehreren immer so genossen habe. Für ihn ist das meist nichts. 

Entwickeln sich Freundschaften in der Schule noch? Er geht ja erst seit einem Halbjahr und ich habe die Hoffnung, dass da noch was kommt. Wir haben aber auch dummerweise keine Verabredungsliste von der Schule bekommen.

Besorgte Mum! Vielen Dank für eure Ratschläge. Sorry für das Thema hier. Weiß es passt hier nicht so, aber oft findet man woanders kaum Resonanz. 

Dein Kind ist 6 oder 7 Jahre alt, wenn er in die erste Klasse geht. In dem Alter hat mein Kind ihre Freunde gewechselt wie die Unterhosen  Da kam heute die Emelie und war ihre Freundin und morgen die Luisa, die sie toll fand. Sie hat mal mit dem gespielt und mal mit dem. Und auch jetzt mit 12 wechseln die Freundschaften öfter, es brechen welche weg oder kommen neue hinzu. Mal liegt eine Freundschaft länger auf Eis und wird dann reaktiviert und mal streiten die Kinder oder entwickeln andere Interessen. Bei Kindern ist das doch völlig normal.

Und ehrlich - hast du als Erwachsene noch Freunde aus dem Sandkasten? Ich hab keine mehr, nicht mal aus der Schulzeit. Ein paar alte Klassenkameraden sieht man heute noch ab und zu, quatscht etwas mit ihnen und dann ist wieder gut. Ich wage zu behaupten, dass die wenigsten Menschen noch richtig dicke oder gar beste Freunde aus der Kinderzeit haben. 

Ich finde du übertreibst total. Die wichtigsten Menschen im Leben eines Kindes sind und bleiben die eigenen Eltern. Da musst und darfst du dich nicht abgrenzen. Es ist völlig normal und natürlich, dass ein Kind in dem Alter zu Hause mit der Familie am glücklichsten ist. Wäre dem nicht so, dann müsste man an euren Elternqualitäten zweifeln. In dem Alter schließen die Kinder schnell Freundschaften, aber genauso schnell kann es wieder vorbei sein. Das ändert sich dann erst in der Pubertät, wo Freundschsften zunehmend wichtiger werden und man sich mehr von den Eltern distanziert. Deshalb wird aber kein Kind im Erwachsenenalter ein Coumputernerd in einer Stadtwohung  Den Computerkonsum solltest du allerdings generell einschränken, nicht wegen der Angst vor einem Nerd, sondern weil zu viel Fernsehen und Computer spielen einfach nicht gesund für Kinder ist.

 

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4. März 2017 um 9:24
In Antwort auf fusselbine1

Dein Kind ist 6 oder 7 Jahre alt, wenn er in die erste Klasse geht. In dem Alter hat mein Kind ihre Freunde gewechselt wie die Unterhosen  Da kam heute die Emelie und war ihre Freundin und morgen die Luisa, die sie toll fand. Sie hat mal mit dem gespielt und mal mit dem. Und auch jetzt mit 12 wechseln die Freundschaften öfter, es brechen welche weg oder kommen neue hinzu. Mal liegt eine Freundschaft länger auf Eis und wird dann reaktiviert und mal streiten die Kinder oder entwickeln andere Interessen. Bei Kindern ist das doch völlig normal.

Und ehrlich - hast du als Erwachsene noch Freunde aus dem Sandkasten? Ich hab keine mehr, nicht mal aus der Schulzeit. Ein paar alte Klassenkameraden sieht man heute noch ab und zu, quatscht etwas mit ihnen und dann ist wieder gut. Ich wage zu behaupten, dass die wenigsten Menschen noch richtig dicke oder gar beste Freunde aus der Kinderzeit haben. 

Ich finde du übertreibst total. Die wichtigsten Menschen im Leben eines Kindes sind und bleiben die eigenen Eltern. Da musst und darfst du dich nicht abgrenzen. Es ist völlig normal und natürlich, dass ein Kind in dem Alter zu Hause mit der Familie am glücklichsten ist. Wäre dem nicht so, dann müsste man an euren Elternqualitäten zweifeln. In dem Alter schließen die Kinder schnell Freundschaften, aber genauso schnell kann es wieder vorbei sein. Das ändert sich dann erst in der Pubertät, wo Freundschsften zunehmend wichtiger werden und man sich mehr von den Eltern distanziert. Deshalb wird aber kein Kind im Erwachsenenalter ein Coumputernerd in einer Stadtwohung  Den Computerkonsum solltest du allerdings generell einschränken, nicht wegen der Angst vor einem Nerd, sondern weil zu viel Fernsehen und Computer spielen einfach nicht gesund für Kinder ist.

 

Stimmt, das wechselt ständig und es gibt hier bei Kindern auch unterschiedliche Bedürfnisse. Mein Sohn ist jetzt auch in diesem Alter (7) und ist gar nicht so fokussiert auf dieses "ich brauche unbedingt einen Freund". Er genießt die Jungs in der Schule, spielt hie und da mit den Nachbarkindern, aber am liebsten geht er in einen Park um die Ecke, wo er mit den Kids, die grad da sind, Fussball spielt. Das hat ihn nun auch dazu animiert, gestern mal zu einem Probetraining beim Fussballverein zu gehen. Dort traf er wiederum Jungs aus der Schule und aus früheren Kindergartentagen. Wenn ich es mir recht überlege, genießt er die Energie in der Gruppe wohl mehr als Einzelfreunde.

@Luisalonely, deinem Nick nach zu urteilen, fühlst du dich wohl selbst einsam. Wie steht es mit eigenen Freundschaften, pflegst du diese ? Ich frage das alles auch deshalb, weil in deinen Sorgen (Computernerd in Stadtwohnung) gut zu erkennen ist, dass du eigene Ängste in deinen Sohn projizierst. Oftmals verhält es sich dann so, dass solche Mütter ihre Kinder zu Projekten machen. Sie tun alles dafür, dass ihre Kinder ja nicht traurig sind, wollen alles Schlechte von ihren Kids abwenden und kümmern sich um alles Mögliche, nur nicht um sich selbst. Wie verhält es sich da bei dir ? Wenn dein Sohn seinen geliebten Freund verliert und darüber traurig ist, dann darf das auch sein. Verluste und Traurigkeit gehören zum Leben dazu, du kannst deinen Sohn auf diesem Weg begleiten, aber du kannst nicht alles von ihm abwenden, überall eingreifen und immer nur Rücksicht auf seine Befindlichkeiten nehmen. Du darfst schon auch drauf schauen, dass die Gesamtsituation für DICH AUCH stimmig ist. So habe ich das Gefühl, dass du nur wegen deinem Sohn nicht umgezogen bist. Und offensichtlich ist die Rechnung nun doch nicht so aufgegangen, wie du gedacht hast.

Dennoch musst du den Kopf nun nicht in den Sand setzen, vertrau einfach drauf, dass alles gut wird und begleite deinen Sohn so, dass er darauf vertrauen kann, dass seine Mama immer für ihn da ist, sie ihm aber dennoch auch zutraut, dass er eigene Erfahrungen und Schritte machen kann...

Alles Liebe euch
JT

 

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5. März 2017 um 10:35
In Antwort auf luisalonely

Mein Sohn ist nun im ersten Schuljahr. 
Sein soziales Umfeld bricht gerade um ihn herum. 
Der Freund mit dem er vier Jahre im Kindergarten war kündigte ihm die Freundschaft. Er will sich nicht mehr mit ihm verabreden. 
Einem Anderen Kind hat er die Freundschaft gekündigt. 

Also findet nun im Nachmittagsbereich nichts mehr statt. 

Ich selber habe diese Freundschaften damals mit vorangetrieben. Klar kann ja ein zwei, dreijähriges Kind kein anderes anrufen. 

Habe ein wenig das Gefühl, dass beide Freundschaften von mir "ineziiert" wurden. 
Das war ja natürlich nur gut gemeint und es war ja auch nicht so, dass ich ihn gezwungen habe. Er hat ja dann gerne mit den Kinden gespielt. 

Der Abbruch zu dem einen Freund macht ihn schon sehr traurig. Mich auch. Denn für mich war auch unter anderem diese feste Bindung ein Grund nicht wegzuziehen, da es so einige Unglückseligkeiten hier gibt. Auch aufgrund andererer "Bekanntschaften", die mein Sohn im Kindergarten hatte, wollte ich ihn hier zur Schule schicken. 

Nun ist er in einem großen lockerem "Bekannschaftsgeflecht" eingebunden. Das wars. In einen Verein geht er auch seit langen. Auch wieder nur Bekannte. Während alle sich in dieser Gruppe verabreden, macht mein Sohn das nicht. Es bleibt immer nur bei Bekanntschaften. 

Ich dränge ihn nicht, gebe ihm nur manchmal Impulse. Er ist zu Hause glücklich. Mit sich und den Erwachsenen. Wir müssen sehr aufpassen, dass er uns nicht als Ersatz sieht und versuchen uns zeitlich auch abzugrenzen. 

Ich mache mir aber Sorgen. Ich will nicht schwarz sehen, aber irgenwie sehe ich meinen Sohn schon jetzt als Erwachsenen Computernerd alleine in einer Stadtwohnung dahinleben. 

Muss ich das akzeptieren? Mich selber macht das so traurig, da ich die Kontakte und die gemeinsamen Erlebnisse mit mehreren immer so genossen habe. Für ihn ist das meist nichts. 

Entwickeln sich Freundschaften in der Schule noch? Er geht ja erst seit einem Halbjahr und ich habe die Hoffnung, dass da noch was kommt. Wir haben aber auch dummerweise keine Verabredungsliste von der Schule bekommen.

Besorgte Mum! Vielen Dank für eure Ratschläge. Sorry für das Thema hier. Weiß es passt hier nicht so, aber oft findet man woanders kaum Resonanz. 

Herzlichen Dank für eure Einblicke. Ein Stück weit werde ich wohl akzeptieren müssen, dass er gerne was alleine macht. 

Ich selber pflege meine Freunschaften und habe auch viele. Es kommen auch viele Eltern her. 
Die Kinder findet mein Sohn immer alle doof und möchte, dass sie gehen. Es ist ihm schnell zu eng. 

Ich kümmere mich sehr um mich! Ich pflege meine Hobbies, lade Freunde ein und bin super offen neuen Aktivitäten, neuen Menschen gegenüber. Also daran liegt es nicht, dass ich da meine Unzufriedenheit in meinen Sohn projeziere. 

Aber ihr habt Recht: Ich sollte mir da viel weniger Gedanken machen. Ich habe einfach den Hang dazu mich sehr (zu sehr) für das Wohl meines Kindes verantwortlich zu fühlen. Das weiß ich selber. Aber ich probiere ihm einfach mehr und mehr als das und als denjenigen zu sehen wie er ist. Vielleicht habe ich ihn unbewusst in dieses sterotype Muster in das ich eher gehöre, also mit vielen Freunden, lebendigen Umfeld gepackt und er ist eben einfach anders. Das begreife ich mehr und mehr und ich bin froh darüber, das zu erkennen. 

Es war interessant hier die Antworten zu lesen. Vielen Dank dafür! 

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5. März 2017 um 11:15
In Antwort auf luisalonely

Herzlichen Dank für eure Einblicke. Ein Stück weit werde ich wohl akzeptieren müssen, dass er gerne was alleine macht. 

Ich selber pflege meine Freunschaften und habe auch viele. Es kommen auch viele Eltern her. 
Die Kinder findet mein Sohn immer alle doof und möchte, dass sie gehen. Es ist ihm schnell zu eng. 

Ich kümmere mich sehr um mich! Ich pflege meine Hobbies, lade Freunde ein und bin super offen neuen Aktivitäten, neuen Menschen gegenüber. Also daran liegt es nicht, dass ich da meine Unzufriedenheit in meinen Sohn projeziere. 

Aber ihr habt Recht: Ich sollte mir da viel weniger Gedanken machen. Ich habe einfach den Hang dazu mich sehr (zu sehr) für das Wohl meines Kindes verantwortlich zu fühlen. Das weiß ich selber. Aber ich probiere ihm einfach mehr und mehr als das und als denjenigen zu sehen wie er ist. Vielleicht habe ich ihn unbewusst in dieses sterotype Muster in das ich eher gehöre, also mit vielen Freunden, lebendigen Umfeld gepackt und er ist eben einfach anders. Das begreife ich mehr und mehr und ich bin froh darüber, das zu erkennen. 

Es war interessant hier die Antworten zu lesen. Vielen Dank dafür! 

Bist du alleinerziehend ? In diesem Fall kann es sein, dass er das neue Leben boykottiert und zwar solange, bis er mit der Trennung vom Vater besser zurecht kommt. Ist dein Sohn jedoch charakterlich introvertiert, wird sich sein Desinteresse nicht sonderlich  verändern.

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19. Mai 2017 um 8:08
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