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OT: Als Hochschulabsolventin 30 Std.Job??

20. Mai 2011 um 17:49

Hallo an Alle,

Ich habe folgende Frage.
Ich habe BWL studiert mit den Schwerpunkten Personal und Rechnungswesen.
Gehe seit ich 14 bin nebenbei jobben,habe mein ganzes Studium über gearbeitet und auch nicht großartig Bafög oder sonstwas gekommen.
Nun war ich den Winter über in Spanien und bin nun wieder hier und mache erstmal übergangsweise einen Job mit 30 Stunden und bewerbe mich.
Oft arbeite ich im Moment auch am Nachmittag,was mir sehr zusagt.
Nun habe ich für mich gemerkt,dass ich es schon toll fände entweder wieder einen Job mit 30 Stunden zu haben oder einen wo ich eine Art Gleitzeit habe,sprich auch mal um 11h oder um 12h anfangen kann und dafür länger arbeite.

Ansich ist mir die Frage etwas unangenehm,da man ja froh sein sollte überhaupt einen Job zu bekommen.
Ich muss aber sagen,dass ich auch viele kenne die auch mal von zu Hause aus arbeiten oder etwas Flexibilität in ihrer Arbetiszeit haben,dachte ich,ich frage einfach mal.

Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?

Macht es Sinn in Unternehmen nach solchen Möglichkeiten zu fragen oder wird man da gleich als unmotiviert abgestempelt?

Es ist einfach so,dass ich lieber erstmal so starten würde,weil ich da auch einige Versagensängste habe und im Moment auch etwas Schlafstörungen.

Meine Qualifikationen sind aber recht gut.
Habe mit 1 abgeschlossen,Erfahrung und spreche mehrere Sprachen

Ich hoffe man wird mit so einer Frage nicht gleich abgestempelt,würde mich aber über Antworten freuen.

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20. Mai 2011 um 18:02

Hallo
ja,ich lasse das auch schon behandeln.
würde nur gerne trotzdem jetzt schon losstarten und eben langsam in den beruf reinkommen.
danke erstmal!!

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20. Mai 2011 um 18:18

Hey
ja,das machen dann die berater,stimmt.
naja,mal sehn,bin schon bei xing unterwegs und werde da mal ein bisschen schauen.
überlege gerade was ich als grund vorschieben könnte.
hab ja keine kinder udn nix aber von meinen ängsten will ich da auch nicht erzählen.

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20. Mai 2011 um 18:47

Hey
na,
ha immer angst,dass die einen dann erst recht nicht nehmen.
werde jetzt mal ein bisschen recherchieren,müsste doch viele firmen geben die das gut finden bzw.eine zeitspanne bis auch mal 20h haben.
na,mal sehn.

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20. Mai 2011 um 19:27

Also ich arbeite bei einer...
...100%-tocher eines großen konzerns. stellen sind bei uns grundsätzlich mal 100% stellen. wenn dann jemand weniger arbeitet, dann sind das mütter die wieder aus der elternzeit kommen und die dann wieder langsam einsteigen wollen....aber für hochschulabsolventen gibt es bei uns solche stellen nicht. wozu auch? du bist mit einer ausbildung fertig und musst erst einmal erfahrung sammeln und bist auch nicht gebunden durch kinder...und wenn du im vorstellungsgespräch deine hier genannten gründe anbringen würdest, weiß ich nicht ob ich dich überhaupt einstellen würde...es gibt in deinem bereich soooo viele absolventen die gerne 100% arbeiten...

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20. Mai 2011 um 19:42

Personalwesen...
Du gehörst also zu denen die gerne raushängen lassen wie mächtig sie sind und sich vllt. sogar für gottähnlich halten? (Sorry war nach dem Studium über ein halbes Jahr arbeitslos und habe überwiegend nur Arschlöcher als Personaler kennengelernt... wenn sie überhaupt geantwortet haben.)
Dann wünsche ich dir erstmal bei deinen Bewerbungen viel Spaß mit "Deinesgleichen".

Nun zum eigentlichen Thema. Ob es solche Stellen mit so wenig Stunden oder so extremen Gleitzeiten gibt weiß ich nicht. Ich habe in meinem derzeitigen Job eine Gleitzeitregelung. Ich kann zwischen 06:30 und 09:00 anfangen, später geht nicht außer bei Ausnahmen. Ich könnte mir vorstellen, dass Personaler oder Rechnungsleute auch sowas wie eine Kontaktzeit haben. Aber das weißt du sicher besser als ich.

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20. Mai 2011 um 21:26
In Antwort auf kuschro

Personalwesen...
Du gehörst also zu denen die gerne raushängen lassen wie mächtig sie sind und sich vllt. sogar für gottähnlich halten? (Sorry war nach dem Studium über ein halbes Jahr arbeitslos und habe überwiegend nur Arschlöcher als Personaler kennengelernt... wenn sie überhaupt geantwortet haben.)
Dann wünsche ich dir erstmal bei deinen Bewerbungen viel Spaß mit "Deinesgleichen".

Nun zum eigentlichen Thema. Ob es solche Stellen mit so wenig Stunden oder so extremen Gleitzeiten gibt weiß ich nicht. Ich habe in meinem derzeitigen Job eine Gleitzeitregelung. Ich kann zwischen 06:30 und 09:00 anfangen, später geht nicht außer bei Ausnahmen. Ich könnte mir vorstellen, dass Personaler oder Rechnungsleute auch sowas wie eine Kontaktzeit haben. Aber das weißt du sicher besser als ich.

....
Du gehörst also zu denen die gerne raushängen lassen wie mächtig sie sind und sich vllt. sogar für gottähnlich halten? (Sorry war nach dem Studium über ein halbes Jahr arbeitslos und habe überwiegend nur Arschlöcher als Personaler kennengelernt... wenn sie überhaupt geantwortet haben.)
Dann wünsche ich dir erstmal bei deinen Bewerbungen viel Spaß mit "Deinesgleichen"

Hä???
Was geht denn mit Dir??
wenn ich Deine Zeilen so lese wundern mich Deine Erfahrungen nicht.

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20. Mai 2011 um 21:30

...
hey,

also ich kenn etatsächlich jemanden der an der uni mit 30 std,arbeitet und netto 1400 raus hat,ist wohl eine idee.
naja,und ich kenne auch genug leute die teilzeit arbeiten,auch als absolventen,vielen unternehmen kommt das ja auch entgegen.
und ja,es gibt viele die 100% arbeiten wollen,aber was ist so schlimm daran,für sich selber erstmal was andere wählen zu wollen?
bin eben noch am recherchieren in welchen branchen,denn an jobs mangelt es nicht.

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21. Mai 2011 um 1:40

Was sind die Todsünden?
Und was hätte ich mir anders gewünscht?

Das sind eigentlich ganz einfache Dinge die auch vom Bewerber verlangt werden. Ich habe Nachrichten und auch Absagen bekommen in denen sehr viele Rechtschreibfehler drin waren. Da war z.B. auch eine absolut leere Mail dabei in der die Nachricht als PDF angehängt war. Aber in der Mail war keine Grußformel, kein Einzeiler worum es geht, oder dass sich die Mitteilung im Anhang befindet, einfach eine leere Mail.
Monatelenges Wartenlassen auf eine Rückmeldung war keine Seltenheit. Von ca. der Hälfte aller Bewerbungen habe ich gar keine Nachricht bekommen, auch keine Absage, lediglich die automatisch erstellte Eingangsbestätigung.

Und in den Vorstellungsgesprächen waren die Personaler, im Gegensatz zu den Leuten aus dem Fachbereich, die neugierig wissen wollten was man kann und welche Erfahrungen gemacht hat, im Gespräch eher destruktiv. Wenn eine Schwäche oder fehlende Erfahrung Thema war dann wurde vom Personaler darauf rumgeritten. Ist schwierig zu beschreiben aber es kam definitiv so rüber als wollten sie unbedingt Gründe finden warum sie einen nicht einstellen wollen und keine Gründe für eine Einstellung.
Die besten Erfahrungen in Vorstellungsgesprächen habe ich bei kleineren Firmen gemacht die keine richtige Personalabteilung unterhalten.

Dann gibt es noch so Fälle in denen man im Nachhinein über ein paar Ecken zufällig erfahren hat, dass man im Vorstellungsgespräch von Begeinn an keine Chance gehabt hat weil die Stelle schon besetzt wurde und es ein Alibi-Gespräch war.

Naja solche Dinge eben. Ich hatte das Gefühl manche Personaler genießen das Gefühl, dass etwas über ihren Schreibtisch gehen muss und sie einen Großteil der Entscheidungsgewalt haben und kosten das Gefühl dieser Macht aus.

Zusammenfassend: Sie sollten einem mit den Maßstäben begegnen die sie an einen stellen. Höflichkeit (z.B. keine leeren Mails mit Anhang verschicken denn das mache ich mit Bewerbungen per Mail ja auch nicht, gängige Grußformeln verwenden) und Sorgfalt (Rechtschreibfehler vermeiden, denn so kommt es rüber als hätten sie einen mal schnell zwischen Tür und Angel abgefertigt)

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21. Mai 2011 um 11:57
In Antwort auf kuschro

Was sind die Todsünden?
Und was hätte ich mir anders gewünscht?

Das sind eigentlich ganz einfache Dinge die auch vom Bewerber verlangt werden. Ich habe Nachrichten und auch Absagen bekommen in denen sehr viele Rechtschreibfehler drin waren. Da war z.B. auch eine absolut leere Mail dabei in der die Nachricht als PDF angehängt war. Aber in der Mail war keine Grußformel, kein Einzeiler worum es geht, oder dass sich die Mitteilung im Anhang befindet, einfach eine leere Mail.
Monatelenges Wartenlassen auf eine Rückmeldung war keine Seltenheit. Von ca. der Hälfte aller Bewerbungen habe ich gar keine Nachricht bekommen, auch keine Absage, lediglich die automatisch erstellte Eingangsbestätigung.

Und in den Vorstellungsgesprächen waren die Personaler, im Gegensatz zu den Leuten aus dem Fachbereich, die neugierig wissen wollten was man kann und welche Erfahrungen gemacht hat, im Gespräch eher destruktiv. Wenn eine Schwäche oder fehlende Erfahrung Thema war dann wurde vom Personaler darauf rumgeritten. Ist schwierig zu beschreiben aber es kam definitiv so rüber als wollten sie unbedingt Gründe finden warum sie einen nicht einstellen wollen und keine Gründe für eine Einstellung.
Die besten Erfahrungen in Vorstellungsgesprächen habe ich bei kleineren Firmen gemacht die keine richtige Personalabteilung unterhalten.

Dann gibt es noch so Fälle in denen man im Nachhinein über ein paar Ecken zufällig erfahren hat, dass man im Vorstellungsgespräch von Begeinn an keine Chance gehabt hat weil die Stelle schon besetzt wurde und es ein Alibi-Gespräch war.

Naja solche Dinge eben. Ich hatte das Gefühl manche Personaler genießen das Gefühl, dass etwas über ihren Schreibtisch gehen muss und sie einen Großteil der Entscheidungsgewalt haben und kosten das Gefühl dieser Macht aus.

Zusammenfassend: Sie sollten einem mit den Maßstäben begegnen die sie an einen stellen. Höflichkeit (z.B. keine leeren Mails mit Anhang verschicken denn das mache ich mit Bewerbungen per Mail ja auch nicht, gängige Grußformeln verwenden) und Sorgfalt (Rechtschreibfehler vermeiden, denn so kommt es rüber als hätten sie einen mal schnell zwischen Tür und Angel abgefertigt)

....
Also ich kann zwar verstehn,dass dich da einiges ärgert,aber man kann da doch nie pauschalisieren.
Es gibt solche und solche in jedem Bereich.
Ich habe ganz andere Erfahrungen mit Personalern gemacht und bin selber als ich in dem Berecih arbeitete ganz anders mit den Bewerben umgegangen.

Ich glaube Dich ärgert mehr die Tatsache,dass es nicht so schnell gekalppt hat,als die Personaler selber eben.
Habe auch einen Bekannten,der über alles und jeden meckert.
Warum der keine Stelle bekommt wundert mich alleridings nicht.

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21. Mai 2011 um 12:09
In Antwort auf kalani_12279717

...
hey,

also ich kenn etatsächlich jemanden der an der uni mit 30 std,arbeitet und netto 1400 raus hat,ist wohl eine idee.
naja,und ich kenne auch genug leute die teilzeit arbeiten,auch als absolventen,vielen unternehmen kommt das ja auch entgegen.
und ja,es gibt viele die 100% arbeiten wollen,aber was ist so schlimm daran,für sich selber erstmal was andere wählen zu wollen?
bin eben noch am recherchieren in welchen branchen,denn an jobs mangelt es nicht.

Aha...
...und wozu hast du dann überhaupt studiert?

was daran schlimm ist? naja, frisch fertig studiert und dann nicht mal 100% arbeiten wollen...sorry, macht für mich halt einen faulen und bequemen eindruck. wenn das firmen anderes sehen, dann ist es doch gut für dich...

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21. Mai 2011 um 13:05
In Antwort auf kalani_12279717

Hey
na,
ha immer angst,dass die einen dann erst recht nicht nehmen.
werde jetzt mal ein bisschen recherchieren,müsste doch viele firmen geben die das gut finden bzw.eine zeitspanne bis auch mal 20h haben.
na,mal sehn.

Ich verstehe nicht...
... wie eine 30-Stunden-Stelle gegen Versagensängste helfen könnte?? Die paar Stunden, die Du dann weniger arbeitest, werden wohl kaum dazu beitragen, Dich besser zu fühlen. Eher eine Stelle, bei der ein nettes Arbeitsklima herrscht mit freundlichen, hilfsbereiten Kollegen sowie die eigene Bereitschaft, an den eigenen Ängsten zu arbeiten und sich realistisch vor Augen zu führen, was wohl das Schlimmste sein könnte, wenn man was falsch macht - das ist in den meisten Fällen weniger schlimm als das Szenario, was im eigenen Kopf abläuft! Ins kalte Wasser zu springen bringt manchmal mehr, als langsam bibbernd hineinzuwaten!

Davon abgesehen: So sehr ich es auch selbst nachvollziehen kann, später aufzustehen und dafür auch länger zu arbeiten - Du wirst vermutlich für den Anfang kaum darum herumkommen, wenn Du eine interessante Arbeitsstelle finden willst, auch in den sauren Apfel zu beißen und eine Vollzeitstelle mit Arbeitsbeginn zwischen 8 Uhr plus/ minus anzunehmen. Mit Deinem momentanen Schwerpunkt auf der Arbeitszeit und Dreiviertelstelle setzt Du recht enge Grenzen, bei dem eine Menge Stellen, die Dich beruflich weiterbringen könnten, hinten runterfallen - nur mal so als Gedankenanstoß.

Letztendlich ist alles übrigens auch eine Gewohnheitssache und der Bereitschaft, sein Leben etwas umzukrempeln: Stell Dich langsam drauf ein, früher schlafen zu gehen, dann wirds Dir irgendwann auch nicht mehr ganz so schwer fallen, früh aufzustehen. Wenn der Job interessant ist, fällt das dann irgendwann auch kaum noch ins Gewicht...

Vielleicht hilft Dir auch die Einsicht: Du bist eine erwachsene Frau, die die volle Verantwortung übernehmen kann und sollte - und keine Schülerin oder Studentin mehr, der man "Verantwortung light" überträgt. Und das ist auch in Ordnung so, denn es bringt Dich dazu, Deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Ohne Verantwortung ist das nicht möglich und Stillstand vorprogrammiert. Dass man Angst dabei hat, ist normal - die vergeht, je öfter man sich den Aufgaben verantwortlich stellt.

LG

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21. Mai 2011 um 13:54

Natürlich
habe ich nicht die jeweiligen Personaler nach ihrem Abschlus gefragt.

Auch wenn die Absagen oder sonstige Korrespondenz über die Sekräterinnen läuft wirft es ein schlechtes Bild auf die Abteilung und die Firma. Und genau das wird ja in Vorstellungsgesprächen auch geprüft, eben wie man die Firma zu repräsentieren gedenkt (angemessenes Outfit, höfliches Auftreten usw.). Das ist so ein Punkt der verlangt aber von ihnen selbst nicht eingehalten wird. (Natürlich meine ich mit "denen" auch nur die, bei denen das Verhalten auch auftritt und nicht alle aber es sind schon ca. die Hälfte mit denen ich Kontakt hatte.)

Ja mir ist der Hintergund und der Sinn von Steßtests durchaus bekannt. Dennoch empfand ich es schon so, dass teilweise nicht auf proffesioneller Ebene meine Fähigkeiten und Eignungen in Frage gestellt wurden sondern teilweise auch als persönliche Angriffe auf meine Person. Natürlich muss man auch mal im Berufsleben mit persönlichen Angriffen klar kommen aber dann befindet man sich (auf meiner Ebene in meinem Job größtenteils ohne Kundenkontakt) seltendst in einer solchen Abhängigkeitssituation wie in einem Vorstellungsgespräch. Mit beruflichem (fachlichem) Stress und Zeitdruck kann ich umgehen aber ich verstehe den Sinn darin nicht jemanden unfreundlich und von oben herab zu behandeln zumal die Vorstellungssituation an sich schon eine Streßsituation darstellt.
Um es böse auszudrücken: Wenn mal ein Frecher Spruch bei rum kommt muss auch mein Gegenüber damit zurechtkommen denn von mir wird es verlangt also kann ich den Umgang damit in der Firma ja anscheinend voraussetzen
da mit mir ja auch so umgegangen wird. Das ist meine Meinung die in Vorstellungsgesprächen selbst natürlich nicht geäußert oder sonstwie (wissentlich) bekundet habe falls das jetzt jemand annehmen sollte.
Besonders wenn ich mir langjährige Angestellte und deren Umgang oder Arbeitseinstellung anschaue finde ich die übermäßig aufgeblasenen und hoch aufgestellten Hürden für eine Einstellung, die sich in den letzten 10-20 Jahren entwickelt haben wie du auch berichtest, übertrieben.

Gerade in meiner Branche (Maschinenbau) wo auch gerne von allen Seiten ein Fachkräftemangel gesehen wird und über "Importe" von ausländischen Fachkräften geredet wird
finde ich, dass ausgebildete und akademische Eigengewächse eingestellt werden sollten. Ja ich war Berufseinsteiger mit geringer Berufserfahrung (lediglich aus 7 Monaten Praktikum und Hiwi-Stellen) aber irgendjemand muss halt auch Einsteiger einstellen sonst wird es zukünftig kaum Leute mit Berufserfahrung, die ja immer gefordert werden, geben.

Als weiteres Beispiel möchte ich noch einen Kollegen nennen der bis vor kurzem in meiner Abteilung gearbeitet hat. Er hat sich bei einer Firma X auf klassischem Bewerbungswege beworben und hat eine Absage kassiert. 2 Monate später trat jemand aus dieser Firma mit dem er geschäftsmäßig Kontakt hatte an ihn heran ob er nicht zu Firma X wechseln wolle und arbeitet nun durch Vitamin B dort. Was soll man nun aus solchen Fälle schließen? Kennste jemand, kommste rein, kennste keinen, scheiterst an der Personalabteilung?

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21. Mai 2011 um 14:17

Nun ja
ich gehe davon aus, dass ich keine überzogenen Gehaltsansprüche gestellt habe und acuh keine überzogenen sonstigen Forderungen gestellt habe. Habe gerade übrigens einen 40h Job mit 26 Tagen Urlaub im Jahr und einem Gehalt das nach der Probezeit sogar über meinen Forderungen liegt bekommen. Insofern denke ich waren meine Gehaltsanforderungen nicht überzogen. Der Urlaub wächst noch auf die üblichen 30 Tage an im laufe der Betriebszugehörigkeit. Insofern i.O. Ich habe mich im VOrstellungsgespräch natürlich für die Firma, die Abteilung und meine potenzielle Arbeit interessiert denn was interessiert mich ein tolles Gehalt wenn ich mich jeden Tag zu Arbeit quälen müsste? Mit einem Assessement hätte ich kein Problem gehabt. Das gabs aber nur einmal in digitaler Form für eine Trainee-Stelle. Das ist doch immerhin mal eine handfeste Möglichkeit sich zu beweisen wenn es im Vorstellungsgespräch evtl. suboptimal läuft. Und trotz angeblichem Fachkräftemangel bin ich nun auch "nur" bei einem Ingenieursdiesnstleister untergekommen der Personal an Firmen ausleiht. Also auch alles andere als ein sicherer Job da die Verträge in der Kundenfirma jeweils nur befristet sind und eine Verlängerung vom Projekt und der aktuellen Firmenpolitik abhängt. Das noch als Anmerkung. Gleich als Absolvent in einer Filma als Betriebszugehöriger anzufangen war (ist?) fast unmöglich ohne Beziehungen.

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21. Mai 2011 um 14:19

Du verstehst sicher
dass ich hier keine Firmennamen nennen werde.

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21. Mai 2011 um 14:43
In Antwort auf kuschro

Natürlich
habe ich nicht die jeweiligen Personaler nach ihrem Abschlus gefragt.

Auch wenn die Absagen oder sonstige Korrespondenz über die Sekräterinnen läuft wirft es ein schlechtes Bild auf die Abteilung und die Firma. Und genau das wird ja in Vorstellungsgesprächen auch geprüft, eben wie man die Firma zu repräsentieren gedenkt (angemessenes Outfit, höfliches Auftreten usw.). Das ist so ein Punkt der verlangt aber von ihnen selbst nicht eingehalten wird. (Natürlich meine ich mit "denen" auch nur die, bei denen das Verhalten auch auftritt und nicht alle aber es sind schon ca. die Hälfte mit denen ich Kontakt hatte.)

Ja mir ist der Hintergund und der Sinn von Steßtests durchaus bekannt. Dennoch empfand ich es schon so, dass teilweise nicht auf proffesioneller Ebene meine Fähigkeiten und Eignungen in Frage gestellt wurden sondern teilweise auch als persönliche Angriffe auf meine Person. Natürlich muss man auch mal im Berufsleben mit persönlichen Angriffen klar kommen aber dann befindet man sich (auf meiner Ebene in meinem Job größtenteils ohne Kundenkontakt) seltendst in einer solchen Abhängigkeitssituation wie in einem Vorstellungsgespräch. Mit beruflichem (fachlichem) Stress und Zeitdruck kann ich umgehen aber ich verstehe den Sinn darin nicht jemanden unfreundlich und von oben herab zu behandeln zumal die Vorstellungssituation an sich schon eine Streßsituation darstellt.
Um es böse auszudrücken: Wenn mal ein Frecher Spruch bei rum kommt muss auch mein Gegenüber damit zurechtkommen denn von mir wird es verlangt also kann ich den Umgang damit in der Firma ja anscheinend voraussetzen
da mit mir ja auch so umgegangen wird. Das ist meine Meinung die in Vorstellungsgesprächen selbst natürlich nicht geäußert oder sonstwie (wissentlich) bekundet habe falls das jetzt jemand annehmen sollte.
Besonders wenn ich mir langjährige Angestellte und deren Umgang oder Arbeitseinstellung anschaue finde ich die übermäßig aufgeblasenen und hoch aufgestellten Hürden für eine Einstellung, die sich in den letzten 10-20 Jahren entwickelt haben wie du auch berichtest, übertrieben.

Gerade in meiner Branche (Maschinenbau) wo auch gerne von allen Seiten ein Fachkräftemangel gesehen wird und über "Importe" von ausländischen Fachkräften geredet wird
finde ich, dass ausgebildete und akademische Eigengewächse eingestellt werden sollten. Ja ich war Berufseinsteiger mit geringer Berufserfahrung (lediglich aus 7 Monaten Praktikum und Hiwi-Stellen) aber irgendjemand muss halt auch Einsteiger einstellen sonst wird es zukünftig kaum Leute mit Berufserfahrung, die ja immer gefordert werden, geben.

Als weiteres Beispiel möchte ich noch einen Kollegen nennen der bis vor kurzem in meiner Abteilung gearbeitet hat. Er hat sich bei einer Firma X auf klassischem Bewerbungswege beworben und hat eine Absage kassiert. 2 Monate später trat jemand aus dieser Firma mit dem er geschäftsmäßig Kontakt hatte an ihn heran ob er nicht zu Firma X wechseln wolle und arbeitet nun durch Vitamin B dort. Was soll man nun aus solchen Fälle schließen? Kennste jemand, kommste rein, kennste keinen, scheiterst an der Personalabteilung?

Hm
Also solche einseitigen Erfahrungen wie du habe ich nicht gemacht.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen,aber kann es sein dass Du durch die Voreingenommenheit schon eine gewisse negative Stimmung ausstrahlst?

Ich bekam vor kurzem auch eine Absage,bei der ich die besten Qualis gehabt hätte.
Ich bekam sie aber zurecht weil ich schon skeptisch und auch nicht mit voller Überzeugung an das Ganze rangegangen bin.
Zumal die Personlaer meist auch nur ihre Anweisungen von oben bekommen und ich denke nicht,dass sie mit Absicht Absagen erteilen,da du als Personaler eben dafür sorgen musst dass die richtigen Leute rekrutiert werden.
Und das können oft auch Einsteiger sein.

Ich denke Du steigerst dich da etwas rein.
Ich wurde auch schon bei Vorstellungsgesprächen auseinander genommen.
Bei manchem verging mir auch die Lust und dann hab ich das gezeigt und es wurde beiderseitig nichts.
Bei anderen hat gleich alles super gepasst.

Ich kann nicht sagen,dass die Personaler sich da immer mächtig und überlegen fühlen,es ist sogar ein Teilbereich der BWL der eher weniger lukrativ ist und den viele machen weil er eben recht entspannt ist.

Mir ist es aber auch schon passiert dass Teamleiter bestimmte Leute angegangen sind bzw.kam es mir so vor.
Man kann also sicher nicht ausschliessen,dass es mal Leute gibt die Defizite ausgleichen müssen und das indem sie von oben herab behandeln.

Ich denke aber dass sowas auch mit der Zeit in einem Unternehmen auffällt und dann entsprechend gehandelt wird.

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21. Mai 2011 um 14:51

Hä??
Wo war ich denn unwirsch?
Ich sowie auch andere teilen die Erfahrungen von kuschro nicht und das ging auch am Thema vorbei,da es darauf abzielte alle Personaler zu kritisieren,zu denen ich evtl.auch mal gehöre.
Bei allen anderen Antworten hatte ich doch nichts zu meckern.
Wo du gelesen hast dass alle anderen doof sind hätte ich gerne mal zitiert.
Also, ganz easy.

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21. Mai 2011 um 14:53
In Antwort auf jaana_11887320

Aha...
...und wozu hast du dann überhaupt studiert?

was daran schlimm ist? naja, frisch fertig studiert und dann nicht mal 100% arbeiten wollen...sorry, macht für mich halt einen faulen und bequemen eindruck. wenn das firmen anderes sehen, dann ist es doch gut für dich...

Aha
was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
man kann doch studieren und dann schauen ob man Teilzeit was bekommt oder eben etwas mit flexiblen Arbeitszeiten.
Kenne da einige Beispiele,als ob es da nur eine Möglichkeit gebe.

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21. Mai 2011 um 14:58
In Antwort auf tyche26

Ich verstehe nicht...
... wie eine 30-Stunden-Stelle gegen Versagensängste helfen könnte?? Die paar Stunden, die Du dann weniger arbeitest, werden wohl kaum dazu beitragen, Dich besser zu fühlen. Eher eine Stelle, bei der ein nettes Arbeitsklima herrscht mit freundlichen, hilfsbereiten Kollegen sowie die eigene Bereitschaft, an den eigenen Ängsten zu arbeiten und sich realistisch vor Augen zu führen, was wohl das Schlimmste sein könnte, wenn man was falsch macht - das ist in den meisten Fällen weniger schlimm als das Szenario, was im eigenen Kopf abläuft! Ins kalte Wasser zu springen bringt manchmal mehr, als langsam bibbernd hineinzuwaten!

Davon abgesehen: So sehr ich es auch selbst nachvollziehen kann, später aufzustehen und dafür auch länger zu arbeiten - Du wirst vermutlich für den Anfang kaum darum herumkommen, wenn Du eine interessante Arbeitsstelle finden willst, auch in den sauren Apfel zu beißen und eine Vollzeitstelle mit Arbeitsbeginn zwischen 8 Uhr plus/ minus anzunehmen. Mit Deinem momentanen Schwerpunkt auf der Arbeitszeit und Dreiviertelstelle setzt Du recht enge Grenzen, bei dem eine Menge Stellen, die Dich beruflich weiterbringen könnten, hinten runterfallen - nur mal so als Gedankenanstoß.

Letztendlich ist alles übrigens auch eine Gewohnheitssache und der Bereitschaft, sein Leben etwas umzukrempeln: Stell Dich langsam drauf ein, früher schlafen zu gehen, dann wirds Dir irgendwann auch nicht mehr ganz so schwer fallen, früh aufzustehen. Wenn der Job interessant ist, fällt das dann irgendwann auch kaum noch ins Gewicht...

Vielleicht hilft Dir auch die Einsicht: Du bist eine erwachsene Frau, die die volle Verantwortung übernehmen kann und sollte - und keine Schülerin oder Studentin mehr, der man "Verantwortung light" überträgt. Und das ist auch in Ordnung so, denn es bringt Dich dazu, Deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Ohne Verantwortung ist das nicht möglich und Stillstand vorprogrammiert. Dass man Angst dabei hat, ist normal - die vergeht, je öfter man sich den Aufgaben verantwortlich stellt.

LG

Hey
Hey,

du hast ja vollkommen Recht damit.
Ich bin ja auch immer sehr viel arbeiten gegangen,hatte während des Studium zum Teil 2 Jobs,gemeinnützliche Arbeit etc.
Dennoch wusste ich immer,dass ich am nächsten Tag auch mal bis 9h schlafen kann,wenn ich groggy bin.
Das ist einfach eine Umstellung bei der ich Angst habe zu versagen.
Deswegen würde ich mir wünschen etwsa zu finden wo man zumindest für den Anfang 30h machen kann oder eben auch mal die Möglichkeit hat von zu Hause aus zu arbeiten oder mit einer gewissen Gleitzeit.
Zumindest die letzen beiden Punkte finde ich jetzt nicht soo unrealistisch.
Aber es ist ja auch nur ein Versuch,ich werde ja sehen ob es klappt.

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21. Mai 2011 um 15:09
In Antwort auf kalani_12279717

Aha
was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
man kann doch studieren und dann schauen ob man Teilzeit was bekommt oder eben etwas mit flexiblen Arbeitszeiten.
Kenne da einige Beispiele,als ob es da nur eine Möglichkeit gebe.

Sorry...
...mir will das eben nicht in den kopf warum man als junger, gesunder und studierter mensch nur teilzeit arbeiten will, wenn man sich erst einmal im job beweisen muss...

ich habe halt selbst 18jahre vollzeit gearbeitet (sogar während des studiums, da ich ein bwl-fernstudium an einer fh gemacht habe...). jetzt werde ich 2 jahre wegen unserer kinder pausieren und dann teilzeit wieder einsteigen...weil ich eben dann auch noch kinder zu versorgen habe...DAS ist eben für mich ein grund für teilzeit.

ich selbst hatte übrigens die letzten 7 jahre total fexible arbeitszeiten, da wir nur eine vertrauensarbeitszeit von 40 stunden haben...aber glaube mir, bei uns arbeitet JEDER mehr wie 40 stunden.

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21. Mai 2011 um 15:19
In Antwort auf jaana_11887320

Sorry...
...mir will das eben nicht in den kopf warum man als junger, gesunder und studierter mensch nur teilzeit arbeiten will, wenn man sich erst einmal im job beweisen muss...

ich habe halt selbst 18jahre vollzeit gearbeitet (sogar während des studiums, da ich ein bwl-fernstudium an einer fh gemacht habe...). jetzt werde ich 2 jahre wegen unserer kinder pausieren und dann teilzeit wieder einsteigen...weil ich eben dann auch noch kinder zu versorgen habe...DAS ist eben für mich ein grund für teilzeit.

ich selbst hatte übrigens die letzten 7 jahre total fexible arbeitszeiten, da wir nur eine vertrauensarbeitszeit von 40 stunden haben...aber glaube mir, bei uns arbeitet JEDER mehr wie 40 stunden.

...
Es muss ja auch nicht für dich verständlich sein,jeder hat seine eigenen Vorstellungen und muss für sich entscheiden was er macht.
Das war auch garnicht die Frage.
wie schon erwähnt wäre Flexibilität in den Arbeitszeiten auch eine Alternative.
Zum Arbeiten:
Ich gehe auch seit ich 14 bin für mein Geld arbeiten,hatte ein Präsenzstudium mit 24sws und bin noch ca.30 Stunden / Woche arbeiten gegangen.
Dass viele mehr als 40h arbeiten weiss ich auch,aber auch da kann sich jeder entscheiden ob es was für ihn ist oder nicht.
Nur weil alles das eine machen muss man es nicht genauso machen.
eine Bekannte von mit arbeitet im Controlling mit 30h und bekommt gutes Geld.

40h wäre auch kein Ausschluss,aber was andere ausser die Firmen dazu sagen,ist ja nun nicht wichtig.

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21. Mai 2011 um 15:25
In Antwort auf kalani_12279717

...
Es muss ja auch nicht für dich verständlich sein,jeder hat seine eigenen Vorstellungen und muss für sich entscheiden was er macht.
Das war auch garnicht die Frage.
wie schon erwähnt wäre Flexibilität in den Arbeitszeiten auch eine Alternative.
Zum Arbeiten:
Ich gehe auch seit ich 14 bin für mein Geld arbeiten,hatte ein Präsenzstudium mit 24sws und bin noch ca.30 Stunden / Woche arbeiten gegangen.
Dass viele mehr als 40h arbeiten weiss ich auch,aber auch da kann sich jeder entscheiden ob es was für ihn ist oder nicht.
Nur weil alles das eine machen muss man es nicht genauso machen.
eine Bekannte von mit arbeitet im Controlling mit 30h und bekommt gutes Geld.

40h wäre auch kein Ausschluss,aber was andere ausser die Firmen dazu sagen,ist ja nun nicht wichtig.

Du wolltest erfahrungen wissen...
...ich habe dir erfahrungen aus einem internationalen konzerns geliefert, bei dem teilzeit eben familienfreundlich gehandelt wird, da es hier not tut...und das ist eben auch meine meinung dazu...

ich wünsche dir viel glück, dass du einen guten job und eine firma findest, die deine einstellung teilt...

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21. Mai 2011 um 15:32
In Antwort auf jaana_11887320

Du wolltest erfahrungen wissen...
...ich habe dir erfahrungen aus einem internationalen konzerns geliefert, bei dem teilzeit eben familienfreundlich gehandelt wird, da es hier not tut...und das ist eben auch meine meinung dazu...

ich wünsche dir viel glück, dass du einen guten job und eine firma findest, die deine einstellung teilt...

...
hey,

du ich bin auch dankbar für jeden post.
ich werd auch sicher nicht auf biegen und brechen darauf pochen,wollte aber eben ein bisschen recherchieren.
danke für deinen beitrag und ein stück weit flexibilität ist doch auch super.

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