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OT: 400,- Job annehmen wenn man dadurch "Schulden" machen würde?

26. April 2012 um 18:25
In Antwort auf melva_12844684

....Ofi
OFI - so sehr ich deine Beiträge sonst schätze. Aber hier liest du irgendwie auch nur Quer und unterstellst mir ich will nicht arbeiten! Das mit 1100 Euro war ein Beispiel um das mal klar zu machen was ich eigentlich meine. und nicht auf meine eigene Situation gemeint dass Ich diese 1100 Euro nur an Fahrtkosten habe!!!!!

Und nur weil ich arbeitssuchend bin habe ich dennoch ein Privatleben und hänge nicht 24 Stunden am PC um 5 Bewerbungen am Tag zu schaffen! Und nein, man muß nicht nur das anschreiben an die Firma anpassen, auch Lebenslauf wird angepasst, Deckblatt erstellt, Zeugnisse ausdrucken abändenr in PDF etc, Mappen zusammenstellen. Ich mache sowas nicht in 10 Minuten.

Und in einer anderne Antwort weiter unten habe ich bereits geschreiben was ich erlebt habe als ich wegen Job in eine andere Stadt gezogen bin.
Im übrigen bewerbe ich mich im 100 km Umkreis und dise Stelle ist auch in der anderen Stadt.

Hm
Ich finde es schon anmaßend, einen Job nicht annehmen zu wollen und genau so viel Geld zu "verdienen" wie andere, die dafür Vollzeit arbeiten- egal ob es an der Strecke, der Rentabilität oder sonstwas liegt. Eine Arzthelferin wird auch nicht gefragt.... Du musst das ja nicht für immer machen.
Wenn du tatsächlich fleißig warst und noch so viele offene Bewerbungen hast, wird dir das Amt sicherlich nicht verbieten, eine Vollzeitstelle anzunehmen, mit der du ganz aus den Leistungen rausfällst.

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26. April 2012 um 18:53
In Antwort auf melva_12844684

....Ofi
OFI - so sehr ich deine Beiträge sonst schätze. Aber hier liest du irgendwie auch nur Quer und unterstellst mir ich will nicht arbeiten! Das mit 1100 Euro war ein Beispiel um das mal klar zu machen was ich eigentlich meine. und nicht auf meine eigene Situation gemeint dass Ich diese 1100 Euro nur an Fahrtkosten habe!!!!!

Und nur weil ich arbeitssuchend bin habe ich dennoch ein Privatleben und hänge nicht 24 Stunden am PC um 5 Bewerbungen am Tag zu schaffen! Und nein, man muß nicht nur das anschreiben an die Firma anpassen, auch Lebenslauf wird angepasst, Deckblatt erstellt, Zeugnisse ausdrucken abändenr in PDF etc, Mappen zusammenstellen. Ich mache sowas nicht in 10 Minuten.

Und in einer anderne Antwort weiter unten habe ich bereits geschreiben was ich erlebt habe als ich wegen Job in eine andere Stadt gezogen bin.
Im übrigen bewerbe ich mich im 100 km Umkreis und dise Stelle ist auch in der anderen Stadt.

Es spielt doch keine Rolle....
ob nun als Beispiel 1100 oder ein anderer Betrag, das ändert nichts an der Tatsache, das niemand verlangen wird irgendwo zu arbeiten, wo die Fahrtkosten höher sind als das Gehalt.

Zum anderen, was ändert sich denn an deinem Lebenslauf, abgesehen von der Zeit, die du arbeitslos bist.
Und ganz ehrlich, wenn du soooooo lange für jede einzelne Bewerbung brauchst, bist du absolut unorganisiert.

Man kann alles im PC abspeichern und dann entsprechend ändern.
Zeugnisse kann man gleich 10, 20....x ausdrucken und sie in Mappen aufbewahren und hat sie, wenn man sie braucht innerhalb von SEKUNDEN zur Hand.
Nein ehrlich das glaube dir nicht,dass das so lange dauern muß.

Meine Tochter will (wird) ihre Arbeitsstelle wechsel und hat an EINEM WOCHENENDE (vor 2 Wochen)10!!!! Bewerbungen geschrieben.
Ergebnis 5 Vorstellungsgespräche, 4 Angebote sofort anzufangen.
Also können ihre Bewerbungen demnach nicht schlecht gewesen sein, trotz der kurzen Zeit.
Sie fängt am Montag die neue Arbeitsstelle an, die sie sich unter den Angeboten ausgesucht hat.

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27. April 2012 um 15:15

Hallo,
ich arbeite selber bei der Agentur für Arbeit, im Service Center für mehrere Jobcenter in Deutschland.

Grundsätzlich mußt du dich auf jeden zumutbaren Vermittlungsvorschlag bewerben. Lehnst Du ohne triftigen Grund ab, gibt es eine Sanktion.

Fahrtkosten werden nur bei sozialversicherungspflichtiger Arbeitsaufnahme gewährt, also nicht bei einem Nebenverdienst.

du darfst diese Vermittlungsvorschläge ablehnen. dein Vermittler wird es akzeptieren. Du bekommst dann keine Sanktion, denn es ist nicht zumutbar, daß Du Schulden wegen Fahrtkosten machst. diese Vermittlungsvorschläge werden von einer Suchmaschine für dich herausgesucht, manchmal bleibt nicht wirklch die zeit, alle zu prüfen ob sie passgenau sind.

oft werden erst 400 jobs angeboten, nachdem man sich kennengelernt hat, kann eine Vollzeitstelle daraus werden. wenn es eine Tätigkeit ist, die dich interessiert, rufe beim Arbeitgeber ruhig an, schildere ihm deine Situation. Vielleicht bist Du diejenige die er sucht, und ihr könnt was anderes aushandeln.

Ich drücke dir hier die Daumen

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15. September 2012 um 2:00

Also
wenn du einen vz job suchst, so auch beim aa gemeldet bist, alg auch noch mehr als diese 400 euro beziehst musst du diese 400 euro jobs nicht annehmen. du musst keinen job annehmen ,wo du weniger als alg haben würdest.
ausserdem kannst du, wenn du alg1 beziehst, einen 400eurojob annehmen. 165 euro sind frei, aber du kannst auch fahrtkosten absetzen, hiesse das wären in deinem fall
80km x 30cent x die tage im monat die du arbeitest zb 10 tage=240 euro
also zu den 165 euro kämen dann noch mindestens 240 euro die frei wären.
klar kann man solche jobs ablehnen, sperre riskiert man in der regel nur ,wenn du einen vz job ablehnst, wo du auf jeden fall mindestens soviel hättest wie alg.
wieso fragst du nicht einfach deinen aa betreuer, was du darfst, was nicht?

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15. September 2012 um 12:23
In Antwort auf ano100

Also
wenn du einen vz job suchst, so auch beim aa gemeldet bist, alg auch noch mehr als diese 400 euro beziehst musst du diese 400 euro jobs nicht annehmen. du musst keinen job annehmen ,wo du weniger als alg haben würdest.
ausserdem kannst du, wenn du alg1 beziehst, einen 400eurojob annehmen. 165 euro sind frei, aber du kannst auch fahrtkosten absetzen, hiesse das wären in deinem fall
80km x 30cent x die tage im monat die du arbeitest zb 10 tage=240 euro
also zu den 165 euro kämen dann noch mindestens 240 euro die frei wären.
klar kann man solche jobs ablehnen, sperre riskiert man in der regel nur ,wenn du einen vz job ablehnst, wo du auf jeden fall mindestens soviel hättest wie alg.
wieso fragst du nicht einfach deinen aa betreuer, was du darfst, was nicht?


unsere süße hat inzwischen einen festen job gefunden

sky

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15. September 2012 um 19:52
In Antwort auf skyeye70


unsere süße hat inzwischen einen festen job gefunden

sky


Ganz genau. Endlich hat es geklappt mit VOLLZEIT und UNBEFRISTET. Und das ja auch eigentlich ganz unverhofft...zumindest bei dem AG hatte ich ja nie mit gerechnet dass die nach 2 zuvor erteilten Absagen doch noch mal auf mich zukommen würden.

Zu dem Fall damals kann ich aber noch sagen:

Ich war bei dem Vorstellungsgespräch und habe danach mit meiner Sachbearbeiterin geredet.
Sie verstand selbst nicht wieso man mir diese Angebote geschickt hat und ich hätte es von Anfang an ablehnen dürfen, da so wie ich es vermutet hatte, ich keine Fahrtkosten vom AA oder Finanzamt bekommen hätte und dieser Job bei dem ich nur 160 Euro hätte behalten dürfen ein reines Minusgeschäft für mich geworden wäre.

Aber wie gesagt: Ich hoffe dass ich solche Fälle jetzt nie wieder haben werde und glücklich in meinem neuen Job werde.

Herzlichen Dank an alle, die ihre Meinung dazugegeben haben!

Lg Angellaney

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24. Juli 2013 um 9:17
In Antwort auf melva_12844684

....
das würde ich den liebend gerne mal fragen. Denn noch dazu hat der mir ja ein Stellenangebot geschickt, deren Kenntnisse ich ja gar nicht habe. Bin zwar Bürokauffrau, habe in meinem Leben noch nie was im Job mit Personalwesen zu tun gehabt und da wird verlangt Lohnbuchhaltung.

Weiß auch nicht was der in meinem Profil gelesen hat. voll unnütz diese Stelle. Anstatt sich drauf zu konzentrieren den Leuten was passendes zuzusenden.

Davon mal ganz ab, Ich suche mir eh meine passenenden Stellen lieber selbst.

@angellaney
Auch auf die Gefahr hin,als Leichenschänder gelyncht zu werden (wegen des uralten Threads),möchte ich noch was dazu schreiben. Insbesondere zu der Vermittlungspraxis der Arbeitsämter/Jobcenter.
Wie einer meiner Vorredner schon schrieb, wird längst nicht jeder Vermittlungsvorschlag geprüft. Insofern *kann* es mal vorkommen,daß mal ein unsinniges Angebot dabei ist. Ich selbst kenne allerdings eher die Fälle, in denen man schon sehr blauäugig sein muss,um nicht den Zynismus zu erkennen,den einige Arbeitsvermittler an den Tag leben,wenn sie bestimmte Vermittlungsvorschläge schickt. Zwei Beispiele aus eigener Erfahrung:
a) Ich hatte einen Disput mit meiner Arbeitsvermittlerin, habe ihr mit -sagen wir mal- "gehobener Stimme" deutlich gemacht,wie ich reagiere,wenn ich gestresst bin oder wenn mich einer dumm von der Seite anmacht. Nämlich ziemlich aggressiv und cholerisch. Ihre Reaktion: Sie schickt mir ein Jobangebot im Callcenter,wo genau das an der Tagesordnung ist. Perfekte Arbeitsumgebung also *kopfschüttel*
b) ich hatte das Amt endlich soweit,daß sie mir eine Weiterbildung im IT-Bereich finanzieren wollten, vielleicht sogar eine Umschulung. Ich sollte sogar Vorschläge einreichen,was ich natürlich umgehend getan habe. Plötzlich hieß es vom Amt "Nö, geht doch nicht,ist kein Bedarf auf dem Arbeitsmarkt da!". Und zynischerweise bekomme ich am nächsten Tag ein Jobangebot für eine Tätigkeit,bei der ich genau die Qualifikation bräuchte, die ich in der Umschulung erwerben würde. Soviel zum Thema "Kein Bedarf!". Natürlich "durfte" ich mich trotzdem da bewerben,obwohl von vornherein klar war,daß das Angebot nicht für mich geeignet ist. Das machte unnötig Arbeit für den Arbeitgeber und auch für mich. Da kommt man sich vom Amt echt veralbert vor.

Zum Thread selbst: Natürlich gibt es 400-Jobs (inzwischen ja auf 450 erhöht), in denen man jeden Tag antanzen muss. Das kommt aber ganz stark auf die zu verrichtende Tätigkeit an. Putzjobs sind meist jeden Tag fällig (z.B. im Hotel),während Bürojobs durchaus auf 2-3 Tage/Woche zu konzentrieren sind. Kommt natürlich auf den Einzelfall an.

Ich verstehe zwar einerseits die Leute,die hier sagen,daß man mit einem Minijob schonmal den Fuß in der Tür einer Firma hat. Hier sollte man aber trotzdem einschätzen können,wie hoch wohl die Wahrscheinlichkeiten sind,daß man dort was besseres angeboten kriegt. Minijobs,die klassischerweise von Minijobbern oder Niedriglohnjobbern ausgeführt werden, werden wahrscheinlich niemals zu einer Übernahme in ein normales Arbeitsverhältnis führen (z.B. die erwähnten Putzjobs). Hingegen gibts andere Tätigkeiten, deren Arbeitsaufkommen mit der jeweiligen Wirtschaftslage steigt oder fällt (z.B. im Büro). Denn da ist es für den Arbeitgeber oft günstiger, auf Dauer doch lieber auf einen Vollzeit-Angestellten zu setzen. Schon allein deswegen,weil solchen Tätigkeiten die eine Hand nicht weiß,was die andere macht. Wer hat sich noch nie aufgeregt,wenn man irgendwo zum 2.Mal am Tag anruft und alles nochmal erklären muss,weil inzwischen das Personal gewechselt hat.

Ein Jobangebot,bei dem die Kosten die Einnahmen übersteigen,ist m.E. auf jeden Fall ein "No go".

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4. August 2013 um 16:50

Pendeln...stimmt so leider nicht.
Ob ein Job zumutbar ist, richtet sich nicht nach der Entfernung,sondern nach der benötigten Pendelzeit. Hierbei gelten 2,5h Pendelzeit (insgesamt für Hin- und Rückweg) ab einer Arbeitszeit von 6h als angemessen und 2h bei Jobs unter 6h. In ländlichen/strukturschwachenden Gegenden gilt die Pendeldauer,die von vergleichbaren Arbeitnehmern aufgewendet werden muss. Ein Umzug dürfte im vorliegenden Fall aber unzumutbar sein,weil die Jobcenter diesen erst bei einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis bezahlen. Gleiches gilt übrigens auch für die Benzinkosten. Diese sind sowohl bei der Steuer als auch beim Jobcenter erst ab einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis geltend zu machen. Das Jobcenter äußert sich zu diesem Problem sogar dahingehend,daß es äußert, daß die Kosten für Fahrtkosten aus dem Freibetrag zu bezahlen sind. Übersteigen die Kosten den Freibetrag,ist der Job ebenso unzumutbar.

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Nach 25 Jahren betrogen - kämpfen oder aufgeben
Von: zisel_12076854
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4. August 2013 um 16:41
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