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Ostblockfrauen....

17. Dezember 2007 um 16:43

oftmals wird doch von männern behauptet, dass frauen aus dem ostblock (kann auch asien oder südamerika sein, ist austauschbar) viel liebevoller und leidenschaftlicher und auch genügsamer sind.

ich frage mich nun, ob männer wirklich so ticken. man hört ja auch, dass es zu vielen streitigkeiten wegen geld kommt, dass die frauen sehr gut organisiert sind, und besser über die gesetze im "neuen" land bescheid wissen, als die einheimischen.

ich kenne viele binationale ehen, die nicht ernst zu nehmen sind, wundere mich aber, dass frauen die selbständig leben, ihr eigenes geld in die beziehung einbringen, gut aussehen, etc., keinen partner finden.

ich habe einige freundinnen, denen es so geht wie mir, und wir staunen oft. patente, tolle männer kommen nach längerem singledasein mit einer importierten frau daher. 2 wochen urlaub in irgendwo und die grosse liebe mit heirat usw. ist schon geritzt.

was meint ihr dazu?

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17. Dezember 2007 um 17:45

Da mögt ihr recht haben.
aber, was ist mit den männern? will sich ein mann nicht auch mal mit einer frau unterhalten können? es ist doch ein tolles gefühl, wenn man am abend heimkommt und sich etwas zu erzählen hat. wenn man sich die finanziellen belange teilen kann. das ist doch auch für einen mann eine entlastung, die ihm freiheit gibt.

ich glaube langsam ich muss den job wechseln, als verkäuferin oder kellnerin jobben und dann krieg ich vielleicht doch noch einen...

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17. Dezember 2007 um 19:31

Ob "der" russische Mann 50 Jahre hinterher hinkt...
...möchte ich mal stark bezweifeln.

Es mag so sein, dass russische Frauen eine höhere Toleranzschwelle in Bezug auf Gewalttätigkeit des Partners haben. Vielleicht. Ich hielte auch diese These noch für sehr gewagt - klischeehaft, nur einen kleinen Teil der Bevölkerung spiegelnd und deshalb wohl kaum repräsentativ.

Aber selbst wenn es so wäre, bleiben die Vorzüge des angeblich "hinterher hinkenden" russischen Mannes erwähnenswert: ritterliche Haltung gegenüber der Frau, gute Manieren, Rückgrat in der Öffentlichkeit, Höflichkeit, Entlastung der Frau auf vielen Ebenen. Eine russischer Mann würde nicht zulassen, dass seine Partnerin schwere Koffer schleppt oder dergl., ein Deutscher schon

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17. Dezember 2007 um 20:41

Was soll man(n) sagen ...
ausser, dass man vielleicht auch durch die Medien unspürbar aber manifest beeinflusst einem Bild von Manne oder Weibe hinterherhechelt, das es ganz sicher gibt, nur null Peilung wo. Des Wartens müde wird halt was importiert, nur, dass es dafür keine Greencard braucht. 'Bauer sucht Frau' ist eine nette Sendung in dieser Richtung, weil offenbar wird, was bei den meisten Frauen nicht gefragt ist: Durchschnittstyp mit Durchschnitts- oder auch etwas weniger Gehalt in der Tasche, oft ohne Urlaub und mit viel früh aufstehen.

Mit wenig Gehalt wird auch gleich wenig Bildung unterstellt: Was, wenn er vom Traktor steigt und dazu Hexameter von Horaz deklamiert? Nein, auch das würde wohl nix an der tendenziell ablehnenden Haltung der Frauen einem solchen Leben gegenüber ändern. Mehr oder weniger unbewusst durch Geld und alles was 'cool' ist - oder auch voll fett oder lässig - sucht Frau den Manager, den Broker, den Rechtsanwalt, den Banker, den Firmenbesitzer. Lauter Tätigkeiten die Geld und Status versprechen, aber auch lauter Un-tätigkeiten, mit denen nix produziert wird. Ausser Geld - oder halt 'Werte' verwaltet. Der Beruf zum Beispiel des Landwirtes hätte sicher weniger am Image zu leiden, wenn auch Banker nicht mehr als dieser verdienen würden und auch nur zehn Tage Urlaub im Jahr hätten. Grosses Aufjaulen?

Wenn das wirklich alle Faktoren wären, die Landwirte als Männer unattraktiv erscheinen lassen, würde man(n) zurecht die Augenbrauen hochziehen und mit gewissem Zorn die Frauen betrachten. Was soll man sich gross ärgern, kauft man sich halt was in der Ukraine ... .

Freilich, überspitzt ausgedrückt.


Da spielen eigentlich zu viele Faktoren hinein, als dass sie mit individuell betroffener Vernunft betrachtbar wären - denn es sind zu viel 'weiche' Kriterien, die sich kaum fassen lassen. Ein interessanter Verhalt ist zum Beispiel, dass Ärzte sich durchaus gerne Krankenpflegerinnen als Frau zulegen, aber kaum eine Ärztin und schon gar keine Chefärztin sähe in einen Pfleger eine 'gute Anlage'. Der Singleanteil der Frauen steigt mit dem Bildungsniveau - Frauen erwarten von ihrem Lebensgefährten, dass er mindestens genauso gebildet ist wie sie selbst. Da nun aber inzwischen mehr Frauen als Männer das Abitur machen und studieren ... muss ich weiterreden?

Viele Frauen hier werden mir (hoffentlich ...) sicher recht geben, wenn ich sage, dass sie nicht unbedingt den grossen Übermacker suchen, zumindest aber einen, der sich durch 'unabhängiges Leben' der Partnerin nicht verunsichern lässt und ebenfalls 'sein Ding' macht. Freilich, viele Hindernisse gibt es an 'Karriereweichen', wenn der eine umziehen müsste, der andere aber nicht will. 'Wo du hingehst, da will auch ich hingehen' ... ich vermute mal, das gibt es de facto nicht mehr. Der Begriff des Lebensabschnittspartners macht die Runde, weil der Partner einfach sozusagen das 'Upgrade' nicht mitmachen will, weil er es nicht als solches empfindet.

Viele Männer erwarten von einer Frau aus dem sogenannten Ostblock ganz einfach weniger Infragestellung ihres Lebenskonstruktes - es ist in der Tat keine verlockende Idee, in vielleicht sieben oder zwölf Jahren mit irgendwoher gekommenen Wünschen nach totaler Veränderung konfrontiert zu werden. Also lieber das Modell Frau mit der mutmasslich einfacheren Mechanik, die man notfalls selbst noch einmal zurechtbiegen kann, als die anspruchsvolle Variante, die sich durch ständige automatische Updates immer weiter von der ursprünglichen Konfiguration entfernt. Irgendwann stimmt nicht einmal mehr das Passwort ... 'du versteht mich überhaupt nicht'. Nö, tut er nicht, er kommt ja nicht einmal mehr ins System ...


In früheren Zeiten hat 'die Gesellschaft' von den Paaren einfach 'Zuverlässigkeit für's Leben' mehr oder weniger eingefordert, wer natürlich reich genug war hat sich halt die Abwechslung woanders gesucht. Heute braucht es dazu vielleicht nicht einmal mehr Geld, denn leiden in einer Beziehung will definitiv niemand mehr.

Es mag was dran sein, dass die Ideen, wie sich das Leben abzuspielen hat, heute schon alleine dadurch anspruchsvoller geworden sind, dass wir es tagaus tagein in den Medien serviert bekommen, was man denn alles mal gemacht haben sollte, um 'das tolle Leben' überhaupt zu spüren. Verzicht? Fremdwort. Wie auch, wenn immer mehr Produktionen des sinnvoll Notwendigen abwandern, bleibt an sich nur der 'Wohlstandsmüll', den man noch selbst produzieren darf.

Karl Lagerfeld hat sich dahingehend geäussert, dass er kein Händy hat. SMS und e-mails mag er nicht, er findet das alles öde langweilig und will weder auf das handgeschriebene Fax, noch auf den Luxus der Unerreichbarkeit verzichten.

Da kann ich doch - fast - mithalten ... nur nicht mit seinem Einkommen...


Wie man das alles einordnen soll ... tja, heute so ... und morgen womöglich anders.

Schönen Advent.


asteus

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17. Dezember 2007 um 20:57

Wahnsinn
Wahnsinn, dass du nichts besseres zu tun hast, als dich über einen verallgemeinerten Schwachsinn ohne Sinn und Zweck zu unterhalten.

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17. Dezember 2007 um 21:02

Schönste...
Ich habe mir schon öfters Reportagen angesehen, oder Dokus, wo es um Damen aus dem Ostblock ging.
O-Ton der Damen war stets, dass sie sich ein angenehmes, finanziell abgesichertes Leben fernab der Heimat wünschen, mit einem beruflich gesetteltem Mann. Eine ordentliche Unterkunft, hübsche Klamotten und manch eine sagte dann auch: "Russische Männer saufen nur Wodka, das tun die Deutschen nicht". Insofern kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Der Russe scheint wirklich ein versoffenes Loch zu sein. Von keiner einzigen Dame hörte man "Es mangelt mir an russischen Verehrern, weswegen ich im Ausland suchen muss".
Das genaue Gegenteil findest Du dann hier. Kuck Dir doch mal die verschrobenen Typen an, die sich eine Frau "von drüben" anlachen. Ich glaube mitnichten, dass es am Beruf liegt. Ich kenne jede Menge Nicht-Akademiker, die auch alle eine Frau "gekriegt" haben, und nicht die Welt verdienen. Ausserdem ist es doch heute sowieso notwendig, dass Frau mitarbeitet (ich z.B. und mein Mann verdient JETZT, nach 10 Jahren harter Arbeit gut Geld). Nein, es ist der Anspruch der Männer, meine Meinung. Mit Durchschnitt, also völlig normal aussehenden Frauen wollen die sich nicht zufriedengeben. Es muss schon ein armes Model aus Russia sein, die ihn nimmt, ohne auf das Bankkonto oder etwa Äusserlichkeiten zu schauen.

Seit wann wollen Männer reden? Irgendwo habe ich mal gehört, dass Männer zum Reden eh ihre Kumpels vorziehen, eine Frau hat nur die Beine breitzumachen und eine ordentliche Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Also ist es doch egal, ob Frau Thai, Russisch oder irgendeinen afrikanischen Dialekt spricht, oder?

Meine Erfahrung: Nur wirkliche Freaks suchen sich ne Frau aus dem Osten oder sonstewoher.

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17. Dezember 2007 um 21:35

...
Diese tollen, patenten, wohlhabenden oder was auch immer Männer sind wohl doch nicht so toll, wie ihr meint.

Meist haben diese tollen Männer auch vorher Schwierigkeiten bei der Partnerwahl und müssen auf Frauen zurückgreifen, die ihnen geistig/optisch/usw nicht das Wasser reichen können.

Meist stecken dann schlichtweg Neigungen dahinter, die deutsche Frauen ganz einfach selten tolerieren: übermäßig oft Sex, SM, usw.

Anscheinend haben andere Frauen damit wenig Probleme, wenn im Gegenzug dafür einige angenehme Dinge winken- aber wer kann das ihnen verdenken, wenn man weiß, wie es in diesen Ländern zugeht?
Zudem ist das alles ja auch nur eine Frage der Zeit

Ich persönlich möchte mit keiner dieser Frauen tauschen.

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17. Dezember 2007 um 21:42

Loooool
dieser thread ist ja fast eine frechheit. an jeder ecke findet man frauen, die sich mit türken, neger und weiss der teufel was sonst alles noch herumtreiben. und wenn gelegentlich einmal ein mann etwas mit einer osteuropäerin hat, schreien die frauen gleich auf?

frauen können mit jedem etwas anfangen, sogar mit moslems und wenns dann dazu führt, dass sie misshandelt wird, können sich frauen oft vor den konsedquenzen drücken und die schuld auf die allgemeinheit schicken. deutsche männer würden in der regel nicht mehr lange leben, wenn sie sich auf eine moslemische frau einlassen würden.

ich hab mich noch nie auf eine osteuropäerin eingelassen, aber wenn ich so sehe, wie viele deutsche frauen sich da mit irgendwelchem südländerpack herumtreiben, frag ich mich schon, ob es nicht einfach besser wäre, sich auch einmal etwas zu leisten und das selbe ach tun.


ich versetz mich mal in die lage eines solchen kerls, der eine ostblock-europäerin hat:

deutsche frauen haben es ja bekanntlich wirklich nicht schwer, freunde und die liebe zu finden, zumindest nicht, wenn sie einigermassen weiblich aussieht. aber wieviel zeit müssen männer investieren, um eine freundin zu kriegen? überall vergnügen sich frauen mit typen aus aller welt. soll ich da einfach nur zusehen und mich aufregen? es bringt mir doch nichts, mich aufzuregen, dass so viele deutsche frauen von irgendwelchen machos besetzt sind und ich soll nur leer ausgehen und schlecht gelaunt sein? nein, so kann das nicht sein. ich würde, wenn die situation mich weiter so provoziert, auch eine osteuropäerin heiraten. eine, die hübsch, intelligent und nett ist, zukunftsorientiert und treu... dann interessieren mich die anderen nicht mehr. dann können die eigenen frauen meinetwegen 10 mal am tag vergewaltigt werden, mich würde das nicht mehr stören, da mich die eigenen deutschen frauen zu diesem egoismus gezwungen haben. was ausserhalb meines lebens geschieht, lässt mich dann völlig kalt.

etwa so könnte sich das denken derjenigen, die die partnerin importieren, rechtfertigen. ein möglicher ansatz zur lösung des problems wäre, wenn wir im rechtssystem etwas ändern würden: bei schweren straftaten wie gewaltdelikten, drogenhandel, diebstahl, vergewaltigung und ähnliches soll der/die ehepartner/in auch in den knast. würde eine solche praxis angewendet, würde bald auch jede frau bei der partnerschaftswahl mitdenken und sich nochmals überlegen, ob ihr leben wirklich ein südländisches grossmaul wert ist. dann würden sich frauen eher wieder einen einheimischen freund suchen, wert auf ehrlichkeit legen und vielleicht einmal mit dem spass im bett etwas bescheidener sein.

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18. Dezember 2007 um 8:43

Ich
weiss ja nicht, aber ich hatte schon was mit freuen aus den verschiedensten teilen der welt und ich kann nicht sagen, dass die so anders ticken als die Frauen hier in Deutschland.Und mal ehrlich. Jahrelang single und dann kommt so ne Urlaubsschönheit und flüstert einem ins ohr "Du grosser Deutscher mann, lass mich deine Frau sein und für dich sorgen"... kein wunder dass die jungs schwach werden

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18. Dezember 2007 um 8:56

Dass die Liebe...
... dem allgemeinen Globasierungstrend folgt und es immer mehr binationale Beziehung gibt, finde ich nicht so verwunderlich.

Ein anderes Thema ist, dass es für Frauen und Männer hierzulande immer schwerer zu sein scheint, zueinander zu finden. Ich denke, aber nicht dass man die Ursache darin suchen kann, dass einige Menschen im Ausland einen Partner suchen. Vermutlich ist es eher umgekehrt und die Liebe im Ausland ist eine Reflex der erfolglosen Suche nach einem passenden Partner in der eigenen Stadt.

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18. Dezember 2007 um 10:16

Das muss nicht zwangsläufig so sein
Es gibt sicherlich einige deutsche Männer, die sich extra eine Frau suchen, die kein Deutsch, aber dafür prima Kochen und Putzen kann. Ich habe auch mal von einem gehört, der sich im Katalog eine taubstumme Thailänderin ausgesucht hat. Die konnte er dann schubsen, schlagen und erniedrigen. Was das für Männer sind, kann man sich ja vorstellen. Die Männer, die "nach 2 Wochen Urlaub im Ausland die große Liebe gefunden haben" müssen aber nicht zwangsläufig mit einer Frau zusammen sein, die ihnen nicht das Wasser reichen kann. Ich kenne selbst so gut wie keine Frau aus Osteuropa, aber ist es nicht möglich, dass viele Frauen dort noch Eigenschaften besitzen, die so manchen deutschen Frauen abhanden gekommen sind? Das fängt schon bei der eigenen Körperpflege an. Wenn ich morgens in der U-Bahn sitze, möchte ich schreiend davonlaufen. Da rennen deutsche Frauen mit Haaren auf dem Kopf rum, die man kaum als Frisur bezeichnen kann. Sie sind meistens ungeschminkt, tragen Klamotten, die aussehen, als kämen sie vom Sperrmüll, und Feminität sucht man vergebens. Deutsche Frauen mit Stil sind doch eher rar, zumindest in der deutschen Hauptstadt. Wenn ich dagegen meine polnische Putzfrau sehe, fällt mir auf, dass die immer top gestylt und gepflegt ist. Die käme nie auf die Idee, in den Säcken rumzurennen, die viele deutsche Frauen Kleidung nennen, und sie käme nie auf die Idee, sich in etwas Bauchfreies zu zwängen, das so hübsch alle Fettpölsterchen freilegt. Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen aus Osteuropa gelernt haben, aus wenig viel zu machen und auf sich selbst zu achten. Vielleicht sehen osteuropäsische Frauen im Durchschnitt auch besser aus als deutsche? Wie sagte doch eine Amerikanerin kürzlich zu mir? Sie sei erstaunt, wie wenig hübsche Frauen es in Deutschland gebe. Ich denke, da hatte die Gute gar nicht mal so Unrecht.

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18. Dezember 2007 um 12:17

Interessanter Artikel,
liebe Apfel, werde gleich mal recherchieren

Meine "Interna" bezogen sich auf das Berufsleben. In Vorzeit habe ich msl in einem Forschungsinstitut gearbeitet, das viele DAAD-Stipendiaten aus Russland, Polen, Slowakei etc. beherbergte. Die osteuropäischen und insb. russischen Männer sind mir keinesfalls negativ, sondern im Gegenteil extrem positiv aufgefallen. Gebildet, leistungsbereit, diszipliniert, dazu sehr freundlich und galant. Männer, die einem die Türen aufhalten und über Kant diskutieren können, auch wenn sie Physik studiert haben. Diese Mischung aus guter Allgemein- und Spezialbildung zusammen mit echten Manieren liess so manchen deutschen "Karl Napp" sehr alt aussehen.

Aber vielleicht sind meine Erfahrungen nicht repräsentativ, da sie sich nur auf einen kleinen Teil der jungen russischen Akademiker beziehen und der ZEIT-Artikel sicher die Allgemeinbevölkerung stichprobenartig befragt hat. Gerade in Russland sind Schichtunterschiede ja bekanntlich noch gravierender als hier.

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18. Dezember 2007 um 12:18

..
Ich glaube, das Ostblockfrauen schlau genug sind, um in den Westen zu kommen, die hier beschriebenen Eigenschaften zu miemen. In wirklichkeit, so denke ich, sind sie aufgrund der Not, in der sie oftmals aufwachsen, einfach schlauer und gerissener darin zu wissen, wie sie das bekommen können, was sie wollen..nämlich einen Mann, der sie mitnimmt in den Westen..

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18. Dezember 2007 um 16:44

Ich kenne jede Menge
Frauen aus Osteuropa und würde zunächst mal sagen, Sidney hat mit ihren Beobachtungen weitgehend Recht. Hinzu kommt, dass viele unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen sind und über die meisten unserer Alltagssorgen nur müde lächeln können; sie sind also wesentlich belastbarer.
Das wichtigste sind aber nicht die vielleicht tollen Männer hier bei uns, sondern die schrecklichen zu Hause. Jede Menge unzuverlässige Paschas, Machos und vor allem Trinker. Der Alkohol ist ein so extremes Problem geworden, dass Männer in Osteuropa bis zu 12 Jahre früher sterben als Frauen (in Deutschland ist die Differenz 5-6 Jahre). Wenn sie hierher kommen, braucht es oft nur jemand, der sie als gleichberechtigtes Wesen behandelt, zuverlässig ist und halbwegs gemässigt trinkt, und schon fühlen sie sich auf dem Weg ins Paradies. Der grössere Wohlstand bei uns ist nach meinen Beobachtungen nur zweitrangig.

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18. Dezember 2007 um 17:00
In Antwort auf sana_12949330

Schönste...
Ich habe mir schon öfters Reportagen angesehen, oder Dokus, wo es um Damen aus dem Ostblock ging.
O-Ton der Damen war stets, dass sie sich ein angenehmes, finanziell abgesichertes Leben fernab der Heimat wünschen, mit einem beruflich gesetteltem Mann. Eine ordentliche Unterkunft, hübsche Klamotten und manch eine sagte dann auch: "Russische Männer saufen nur Wodka, das tun die Deutschen nicht". Insofern kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Der Russe scheint wirklich ein versoffenes Loch zu sein. Von keiner einzigen Dame hörte man "Es mangelt mir an russischen Verehrern, weswegen ich im Ausland suchen muss".
Das genaue Gegenteil findest Du dann hier. Kuck Dir doch mal die verschrobenen Typen an, die sich eine Frau "von drüben" anlachen. Ich glaube mitnichten, dass es am Beruf liegt. Ich kenne jede Menge Nicht-Akademiker, die auch alle eine Frau "gekriegt" haben, und nicht die Welt verdienen. Ausserdem ist es doch heute sowieso notwendig, dass Frau mitarbeitet (ich z.B. und mein Mann verdient JETZT, nach 10 Jahren harter Arbeit gut Geld). Nein, es ist der Anspruch der Männer, meine Meinung. Mit Durchschnitt, also völlig normal aussehenden Frauen wollen die sich nicht zufriedengeben. Es muss schon ein armes Model aus Russia sein, die ihn nimmt, ohne auf das Bankkonto oder etwa Äusserlichkeiten zu schauen.

Seit wann wollen Männer reden? Irgendwo habe ich mal gehört, dass Männer zum Reden eh ihre Kumpels vorziehen, eine Frau hat nur die Beine breitzumachen und eine ordentliche Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Also ist es doch egal, ob Frau Thai, Russisch oder irgendeinen afrikanischen Dialekt spricht, oder?

Meine Erfahrung: Nur wirkliche Freaks suchen sich ne Frau aus dem Osten oder sonstewoher.

@loveresss70
als Mann erst mal vielen Dank für die Komplimente!
Nun zu den Reportagen: Wenn Du mit der Kamera durch einschlägige Lokale in Riga oder Petersburg tingelst, kannst Du natürlich jede Menge solche Interviews machen. Ausserdem gibt es den "Ostblock" nicht mehr. Zwischen Warschau, Riga, Minsk und Kiew liegen jeweils Welten.
Die meisten "Ost"-Frauen bleiben mehr oder weniger durch Zufall hier hängen, entweder als Putzfrau oder ähnliches, immer öfter aber auch als Studentin. Da kommt es schon mal vor, dass eine per Zufall zum Kaffee eingeladen wird und sich herausstellt, dass ihr deutscher Verehrer gerade mal halbwegs Englisch spricht, aber sie vielleicht 4 Sprachen oder auch mal 5. Meine Beobachtungen in diesen Kreisen: Die Studentinnen finden eine Rückkehr nach Hause immer unattraktiver, weil sie dort uninteressante Männer plus niedriges Einkommen zu erwarten haben. Der Rest ergibt sich meist in Windeseile.

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18. Dezember 2007 um 17:08
In Antwort auf mahisheker

Ob "der" russische Mann 50 Jahre hinterher hinkt...
...möchte ich mal stark bezweifeln.

Es mag so sein, dass russische Frauen eine höhere Toleranzschwelle in Bezug auf Gewalttätigkeit des Partners haben. Vielleicht. Ich hielte auch diese These noch für sehr gewagt - klischeehaft, nur einen kleinen Teil der Bevölkerung spiegelnd und deshalb wohl kaum repräsentativ.

Aber selbst wenn es so wäre, bleiben die Vorzüge des angeblich "hinterher hinkenden" russischen Mannes erwähnenswert: ritterliche Haltung gegenüber der Frau, gute Manieren, Rückgrat in der Öffentlichkeit, Höflichkeit, Entlastung der Frau auf vielen Ebenen. Eine russischer Mann würde nicht zulassen, dass seine Partnerin schwere Koffer schleppt oder dergl., ein Deutscher schon

Hallo Mahisheker
leider sind viele Dinge auf grausamste Weise repräsentativ: Die Lebenserwartung russischer Männer liegt heute niedriger als unter Stalin (das war bis 1953), und zwar unter 60 Jahren. Ursache Nummer 1 ist der Alkohol. Was nützt Dir ein galanter Mann, wenn er sich ins Grab trinkt?

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18. Dezember 2007 um 18:50

Ja, das Institut...
war in Deutschland.

Natürlich gibt es die beschriebenen Schichtunterschiede, dies habe ich ja auch selbst schon betont. Was ich viel bezeichnender fand, war, dass die russischen Frauen keineswegs an ihren freundlichen netten Landsleuten interessiert waren. Für die kam, ganz kategorisch, nur ein Deutscher in Frage, auch wenn er sich noch so hemdsärmelig verhielt (dies tun bekanntlich auch deutsche Akademiker).

Für mich völlig unverständlich. Ich hätte mich ja eher in einen cleveren ritterlichen Russen verliebt als in den drögen teutschen Landsmann...naja...wir schweifen vom Thema ab

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18. Dezember 2007 um 23:07

Ostblock = Russland?
Warum werden hier fast ausschließlich Russinen genannt

Leidergottes sehe ich das Problem warum Westeuropäische Männer Frauen aus dem Ostblock oder Asien als Partnerin als ein hausgemachtes
Viele Frauen (auch Männer) haben im Vergleich zu dem was sie selber in eine Beziehung einbringen einfach viel zu hohe Anforderungen
Klingt jetzt furchtbar aber wenn ich mir die Vorstellungen somancher Mädels in meinem Alter (und die sind noch weit unter dem was die durchschnittliche Deutsche so will)anhöre wird die Auswahl an Männern sehr eng

Warum also soll sich ein Mann mit einer Frau rumschlagen die nur fordert aber kaum gibt wenns anderswo Frauen mit denselben Eigenschaften ohne Arroganz Unhöflichkeit (das sind vielleicht 2 Eigenschaften die deutsche Frauen im allgemeinen aus meiner Sicht ganz gut beschreiben) dafür aber mit Lebensfreude gibt?

Ganz was anderes was hier anscheinend oft völlig falsch angesehen wird
Wenn eine Frau aus zb der Tschechei mit guter Bildung nach Deutschland kommt muss sie oft eine niederer Arbeit als zuvor machen (Gehalt mal nicht verglichen)

Selbes Spiel kann man natürlich mit Frauen spielen die sich einen Südländer oder sonst eher was exotischen geangelt haben. Da werden einfach Wünsche erfüllt die ein Deutscher kaum für den selben Aufwand erfüllen würde


Das im D-land weniger schöne Frauen als im Amiland gibt seh ich aber anders
Kraumpn gibts dort und da nur sind sie drübe dicker

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19. Dezember 2007 um 19:35

Deutsche Frauen machen es doch ebenso!
Wie auch andere weiter unten, bin ich auch der Meinung, dass es genug deutsche Frauen gibt, die diesen hier erwähnten Männern in Nichts nachstehen.

ZU OFT lese ich in Kontaktanzeigen "Südländer gesucht", oder "Latino", oder whatever. Ohne rassistisch klingen zu wollen.. in so mancher Discothek hat man durchaus das Gefühl, dass die attraktivsten Frauen immer den farbigen Mann suchen und ich kann es selbst bestätigen!

Zweitens sind es häufig wohlhabende Männer, die eine Osteuropäerin (oder Südamerikanerin, oder Asiatin) heiraten, das stimmt durchaus! Ich habe einen Onkel der Ingenieur ist und mit einer Thailänderin zusammen lebt, seit 10 Jahren und es klappt wunderbar. Intelligente Männer wollen vielleicht eine etwas unkompliziertere Beziehung, in der nicht jedes Wort auf die Goldwage gelegt wird, in der sie nicht immer Angst haben müssen beim nächsten Streit verlassen zu werden, oder ihnen ihre Frau gar fremd geht mit einen attraktiveren Mann (was durchaus sehr häufig vorkommt, bei "zu selbstbewußten Leuten" beider Geschlechter).

Ich bin auch schon mit einer Chinesin zusammen gewesen, allerdings ohne tolles Auto, Haus, oder gar Superjob zu besitzen..ich war mit ihr zusammen, weil sie eine liebenswerte Persönlichkeit besitzt: etwas unkomplizierter als eine Deutsche, nicht so "kompliziert beim Kennenlernen" z.B. und ein regelrecht "anschmiegsamer Typ Frau", den ich hierzulande vielleicht gar nicht mehr finde, weil Mann Mann sein muß, erobern, originell sein, etc.
Häufig verstehen die unter Beziehung auch noch dasselbe wie die meisten Männer die ich kenne, nämlich nicht diese neumoderne Form der Fernbeziehung, wwhooooou wir chatten+telefonieren doch eine Menge zusammen, nein das schlichte Zusammen-sein in guten wie in schlechten Zeiten, das für viele aus xx-Gründen undenkbar geworden ist.

Ein letzter Grund ist leider das Aussehen, das mag für den einen oder anderen Fall leider stimmen. Fühle ich mich hintergangen, weil der "farbige Mann" einfach rassiger ist als ich oder whatever, dann sind mir deutsche Frauen irgendwann egal, auch wenn eine reibungslose Kommunikation für mich sehr wichtig ist in einer Beziehung (meine chinesische Freundin hat in Heidelberg studiert..)..einige Männer können kaum spanisch und heiraten eine Südamerikanerin, mit den Asiatinnen genau das gleiche, sowas ist dann wirklich abwägig, aber bitteschön, wenn man im Heimatland keine mehr kennenlernt, dann ist schwer vorherzusagen was in einem Kopf eines Mannes vorgeht, der Alles erreicht hat bis auf die Ehe/Freundin..

Vielleicht wollen einige Männer gar nicht eine Frau, die genausoviel oder noch mehr wie sie selbst, verdient..oder gar sterile Beziehungen, jeder seine eigene Wohnung, etc.. sowas nervt schon. Ich finde es gibt zuviele Gründe, aber Eines steht fest: deutsche Frauen stehen deutschen Männer bei dieser Sache in Nichts, aber gar Nichts nach.. siehe die nächste Hiphop-Disco um die Ecke: "ach, die sind so emotional, so anders wie unsere deutschen Männer" einmal gehört und Konsequenzen gezogen..denken sich dann die Männer..

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20. Dezember 2007 um 0:59
In Antwort auf monna_12153391

Das muss nicht zwangsläufig so sein
Es gibt sicherlich einige deutsche Männer, die sich extra eine Frau suchen, die kein Deutsch, aber dafür prima Kochen und Putzen kann. Ich habe auch mal von einem gehört, der sich im Katalog eine taubstumme Thailänderin ausgesucht hat. Die konnte er dann schubsen, schlagen und erniedrigen. Was das für Männer sind, kann man sich ja vorstellen. Die Männer, die "nach 2 Wochen Urlaub im Ausland die große Liebe gefunden haben" müssen aber nicht zwangsläufig mit einer Frau zusammen sein, die ihnen nicht das Wasser reichen kann. Ich kenne selbst so gut wie keine Frau aus Osteuropa, aber ist es nicht möglich, dass viele Frauen dort noch Eigenschaften besitzen, die so manchen deutschen Frauen abhanden gekommen sind? Das fängt schon bei der eigenen Körperpflege an. Wenn ich morgens in der U-Bahn sitze, möchte ich schreiend davonlaufen. Da rennen deutsche Frauen mit Haaren auf dem Kopf rum, die man kaum als Frisur bezeichnen kann. Sie sind meistens ungeschminkt, tragen Klamotten, die aussehen, als kämen sie vom Sperrmüll, und Feminität sucht man vergebens. Deutsche Frauen mit Stil sind doch eher rar, zumindest in der deutschen Hauptstadt. Wenn ich dagegen meine polnische Putzfrau sehe, fällt mir auf, dass die immer top gestylt und gepflegt ist. Die käme nie auf die Idee, in den Säcken rumzurennen, die viele deutsche Frauen Kleidung nennen, und sie käme nie auf die Idee, sich in etwas Bauchfreies zu zwängen, das so hübsch alle Fettpölsterchen freilegt. Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen aus Osteuropa gelernt haben, aus wenig viel zu machen und auf sich selbst zu achten. Vielleicht sehen osteuropäsische Frauen im Durchschnitt auch besser aus als deutsche? Wie sagte doch eine Amerikanerin kürzlich zu mir? Sie sei erstaunt, wie wenig hübsche Frauen es in Deutschland gebe. Ich denke, da hatte die Gute gar nicht mal so Unrecht.

"Ostblockfrauen"
Finde Du hast recht. Viele Männer sehen die Osteuropäerinnen durch die Brille der eigenen verschwitzten Phantasie.
Also, die Osteuropäerinnen lachen über jeden westlichen Fettsack oder ekeln sich über die Typen, die es zu nichts gebracht haben ausser zu Geld. Und glauben, mit Geld könne man sich Liebe oder Seele kaufen.
Der Ekelhaftigkeit der diesbezüglichen Westler stellen sie ihren weiblichen Stolz gegenüber.
Zur Attraktivität der Osteuropäerinnen: Sie haben weniger Geld und machen aus dem, was sie haben, mit unglaublichen Geschmack was Attraktives, Erotisches aus sich, von der Kleidung bis hin zu Warmherzigkeit und Temperament ihres Umganges mit anderen.

Eine Frage kann ich nicht beantworten: Warum sind die deutschen Frauen und Mädchen im Verhältnis zu den Osteuropäerinnen meist so geschmacklos angezogen? Ich hab selten so scheussliche Outfits gesehen wie die Frauen in Berlin, Hamburg, Köln. München ist etwas besser. Sowas sieht man in Warschau, Budapest, Bukarest nicht. (Moskau kenn ich nicht).

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14. August 2008 um 19:40
In Antwort auf schoenste

Da mögt ihr recht haben.
aber, was ist mit den männern? will sich ein mann nicht auch mal mit einer frau unterhalten können? es ist doch ein tolles gefühl, wenn man am abend heimkommt und sich etwas zu erzählen hat. wenn man sich die finanziellen belange teilen kann. das ist doch auch für einen mann eine entlastung, die ihm freiheit gibt.

ich glaube langsam ich muss den job wechseln, als verkäuferin oder kellnerin jobben und dann krieg ich vielleicht doch noch einen...

Ostblock Heiraten
Ich bin auch eine von "Ostblockfrauen", die auch geheiratet haben. Jedoch nicht in D, sondern in der CH. Habe auch als Kellnerin gearbeitet. Wahrscheinlich die Maenner finden diese Jobs "anziehend", aber nur weil da von Anfang an ein gewisse Kontakt besteht. Schliesslich eine Kellnerin kann und darf NICHT unfreundlich, unhöflich sein, muss laecheln, usw. Auf so blöde Fragen muss man auch nett antworten, wie "Ist heute nicht viel los?" oder Aehnliches... Und kann man nicht sagen: Verpiss dich... Und so entsteht ein Dialog, ohne dass die Maenner "Angst" haben müssen, dass man ihnen tatsächlich Verpiss dich! sagt...
Habe auch meinen Ex-Mann so kenne gelernt. Nach 4 Monaten waren wir verheiratet, und ich habe nicht gemerkt, dass er mich weniger respektieren würde, als eine CH Frau. Sogar noch mehr. Wie ich es gesehen habe, Ch Frauen trinken gern, gehen gerne in Bars, wo sie sich besaufen können. Also wir waren lieber schön essen, spazieren, usw. Und wir konnten mega gut miteinander reden. Mein Ex-Mann erzählte mir anno, dass er in seiner ersten Ehe sexuelle nicht das bekommen hat, was er wollte, und da ich seine erste Frau kenne, kann ich es verstehen. Ich glaube, wir von "Ostblock" sind viel offener für Sex. Klar, gibt es Tabus, ich stehe nicht auf S/M, oder so, aber wenn mein Partner etwas Neues probieren möchte, dann probieren wir es einfach, jedoch mit Grenzen.
Mein jetziger Mann ist viel jünger als mein Ex, ist kein CH, sondern Portugiese. Wir haben uns in der CH kennen gelernt, und komischeweise er denkt auch aenlich als mein Ex. Was ich in D (seit 1 Jahr wohnen wir hier) gemerkt habe, dass hier sehr viele Scheinheilige gibt. Will niemanden beleidigen. Und das mit der Langweile, das stimmt. Westliche Laender sind viel langweiliger,und irgendwie die Parties sind auch nicht so toll. Ueber Neujahr fliege ich immer nach Hause, oder in eine, grosse Stadt, wo man richtig feiern kann
Ich glaube, ich haette mich total angepasst nach Westen, und das ist auch gut so. Mein Mann kann aber mit meinen Freundinnen nicht so richtig klar kommen, da füe ihn sind wir in gewissem Hinsicht zu freizügig, und locker. Aber das normaleweise nur zu Hause )))

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14. August 2008 um 20:39

Dazu
Wobei vieles Schauspiel ist, denn dauerhafter sind diese Beziehungen und Ehen nicht, als die Einheimischen, eher das Gegenteil.

Aber das Kennen und besondere Berücksichtigen der Bedürfnisse der Männer, das Zurückstecken in der Kennenlernphase etc. ist kulturell dort mehr verankert ... vielleicht ist es das (vielleicht bei einigen noch unterstützt vom Traum vom Westen) was sie attraktiv macht ?

jaja

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14. August 2008 um 20:43

Das ist eine Seite der Medaille
die andere ist, dass in der "westlichen" Kultur im Laufe der Jahre sich die angestrebten Lebensinhalte von Männern und Frauen immer mehr angeglichen haben (werbetechnisch von der Industrie gut unterstützt) so dass hier weitaus mehr Konkurrenzpunkte im gemeinsamen Leben entstehen, weil man auf viel mehr Ebenen nicht Aufgabenteilung macht, sondern immer beide beides.

Ist auch ein nettes Modell, aber es hat eindeutig ein höheres Konfliktpotential.

jaja

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15. August 2008 um 5:40


ges bringts wieder mal auf den punkt!

interessant finde ich auch die ganzen frustrierten, verallgemeinernden und teilweise beleidigenden kommentare unten - ostblockmänner alle alioholiker, ostfrauen nur berechnend und die involvierten deutschen männer zu blöd oder nicht selbstbewusst genug für eine emanzipierte deutsche frau, dem nonplusultra der weiblichen gattung.
dass ein mann es aber irgendwann satt haben könnte, um in einer beziehung (die per definition ein sich-ergänzen, das leben teilen & zusammen geniessen bedeutet), um das letzte quäntchen gleichberechtigung, um die absolut gleiche 50/50 aufteilung der alltagspflichten zu kämpfen und ständig auf der hut sein muss nichts falsches zu tun und zu sagen, was die ersten genannten punkte in frage stellen könnte kommt aber leider keiner noch so intelligenten, erfolgreichen & bis in die haarspitzen emanzipierten deutschen frau im entferntesten in den sinn.. auch nicht nach der zigten, "wg inkompatibilität" gescheiterten beziehung.
statt dessen wird dann weiter gesucht nach dem nächsten mann, der die immer gleichen kampfszenarien mitmacht, liebe und verständnis für die unausgeglichenheiten (die aus der extremen erwartungshaltung der frau gegenüber sich selber entstehen) aufbringt, bis auch dieser irgendwann frustriert die flinte ins korn wirft..

aber ich weiss, auch ich bin ja nur ein zurückgebliebener hinterwäldler, der sich die frau hinter den herd wünscht - & ihr seid alle glücklich & habt partner, die gaaanz anders sind und ganz selbstverständlich ihren (exakten!!) 50% nachkommen..

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15. August 2008 um 6:12

Mein frauchen
ist klein, anschmiegsam & sehr kuschelig - und trotzdem intelligent, aufrecht & selbstbewusst - auch wenn das sich deiner meinung nach ausschliesst.
wir können auch sehr niveauvoll miteinander diskutieren & für mich bedeutet es kein desater, wenn sie mir meine denkfehler aufzeigt. der unterschied zu den "frauen sind die besseren menschen"-anhängern wie z.b. dir wird jedoch sein, dass es für sie ebenfalls kein problem darstellt, wenn der minderbemittelte mann recht haben sollte.

in erwartung deiner q.e.d. antwort..

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