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Ohne vertrauen keine beziehung?

1. Dezember 2005 um 14:51

auf grund der anderen diskussion ob eine freundschaft zwischen frauen und männer möglich ist, werfen sich mir doch einige fragen auf.

ich bin zum teil echt erschrocken wie man mit dem eigenen partner umgeht bzw was dem partner unterstellt wird. es gehört für mich (auch in einer beziehung) zu einem grundrecht, dass ich mich treffen kann mit wem ich will und wo ich will. ich kenne meine grenzen sehr gut und mein freund könnte jeder zeit dazu kommen, wenn ich mich mit jemand anderem alleine treffe...wie vorgestern mit meinem exfreund.

hier wird davon gesprochen, dass man dem partner vertraut....ABER er darf dieses nicht oder jenes nicht....das ist für mich kein vertrauen.

ach ja, es ist ja sogar abnormal, dass man rein freundschaftliches interesse an einer anderen frau hat!

auch werden dann beispiele genannt, wie....da haben sich doch glatt mann und frau offiziell und mit wissen des ehemanns getroffen, und schwung ist sie doch fremdgegangen....naja, sie hätte sich auch in den bäcker um die eck verlieben können, oder?

ich würde niemals in meiner beziehung meinem freund irgendeinen kontakt verbieten und wenn er zu einer freundin nach hause zum kaffeetrinken gehen würde, würde ich mir nichts dabei denken...vielleicht halten mich hier einige für naiv...aber ich bin der meinung, nur so kann eine beziehung funktionieren.

ich bin auch schon betrogen worden, aber hätte ich das verhindern können? wie? durch verbote oder durch eifersuchtsszenen? sicher nicht!

ich bin doch jetzt in meiner beziehung so selbstbewusst und von den gefühlen meines freundes überzeugt, dass es mir nicht in den sinn kommt, dass er mit einer anderen etwas anfängt...er liebt mich und das zeigt er mit doch sehr deutlich aber ich beanspruche nicht für mich, dass ihm deshalb alle anderen menschen egal sein müssen und er nur mit mir seinen spass haben darf (ich meine natürlich nicht sex damit).

ich finde diese "verbote" und unterstellungen schrecklich und ich würde so eine beziehung, in der mir untersagt wird oder vorgeschrieben wird, mit wem ich mich zu treffen habe, beenden!

tigerle

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1. Dezember 2005 um 14:58

Ich würde niemals in meiner beziehung meinem freund irgendeinen kontakt verbieten
das halte ich für selbstverständlich.

manndel

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1. Dezember 2005 um 15:09
In Antwort auf kaleo_12490902

Ich würde niemals in meiner beziehung meinem freund irgendeinen kontakt verbieten
das halte ich für selbstverständlich.

manndel

Eben...
...aber viele andere offensichtlich nicht...da werden die kontakte vorgeschrieben.

tigerle

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1. Dezember 2005 um 15:12

Jawohl...
... ich vertraue meinem Feund voll und ganz aber nicht blind!
Ich weiß, dass ich für ihn die tollste Frau der Welt bin, und der einzige Weg ihn zu behalten ist ihm zu zeigen, dass ich das für ihn auch bin.
Ihm irgendwie was zu verbieten würde ich nie tun. Ich empfinde zwar ab und zu ein wenig eifersucht.. dann sage ich dass meinem Freund aber auch genau so.
Wir reden dann darüber, er ist dann gerührt, und mir ist danach klar, dass ich keinen Grund habe, Eifersüchtig zu sein.. und alles ist gut, er kann sich dann auch treffen mit wem er will.
Soviel Selbstewußtsein habe ich in der Beziehung dann doch.

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1. Dezember 2005 um 15:22

Darin steckt eine wichtige Aussage
Schön beschrieben!
Eine wichtige Aussage gibt es darin allerdings, die bei manchen "Beziehungen" oftmals leider nicht vorliegt:

"Ich bin doch jetzt in meiner beziehung so selbstbewusst und von den gefühlen meines freundes überzeugt."

In denjenigen Fällen, bei denen diese Überzeugung nämlich nicht vorliegt, wird es immer schwierig sein, seinem Partner zu vertrauen. Fraglich ist dann aber, ob man in solchen Fällen überhaupt von einer echten "Beziehung" sprechen kann.


Liebe Grüße,
Sanlina

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1. Dezember 2005 um 15:23


naja, dann kann ich ja froh sein, dass ich inzwischen auch schon 34 bin!

tigerle

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1. Dezember 2005 um 15:25
In Antwort auf sian_12743023

Darin steckt eine wichtige Aussage
Schön beschrieben!
Eine wichtige Aussage gibt es darin allerdings, die bei manchen "Beziehungen" oftmals leider nicht vorliegt:

"Ich bin doch jetzt in meiner beziehung so selbstbewusst und von den gefühlen meines freundes überzeugt."

In denjenigen Fällen, bei denen diese Überzeugung nämlich nicht vorliegt, wird es immer schwierig sein, seinem Partner zu vertrauen. Fraglich ist dann aber, ob man in solchen Fällen überhaupt von einer echten "Beziehung" sprechen kann.


Liebe Grüße,
Sanlina

Danke
...siehst du, dieser meinung bin ich auch!

viele menschen sind heute so misstrauisch und trauen wahrscheinlich noch nicht einmal sich selbst!

tigerle

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1. Dezember 2005 um 17:35

Sowas geht nur die beteiligten was an
hallo tigerle,

deine worte zu dem thema finde ich gut geschrieben und im gröberen rahmen richtig.
dennoch pauschalierst du SEHR. dreh und wende es wie du willst, aber letztendlich liegt die entscheidung wie eine beziehung gelebt wird, einzig und allein bei den beiden beteiligten.

dass du deine beziehung so lebst - bitte schön. schöne einstellung und wenn du sie genau so umsetzt wie du es bescheibst, klasse. lass aber bitte nicht aussen vor, dass zahlreiche andere paare (und zwar beidseitig!!!) eine andere einstellung dazu haben UND glücklich damit sind. es sind nicht nur die frauen die nicht wollen dass ihr liebster zu engen kontakt zu anderen frauen hat, sondern durchaus auch die männer.

schaust du in beziehungen rein? siehst du was dahinter steht? auf was für grundlagen solche "vereinbarungen" basieren? woher willst du wissen was falsch und was richtig für andere ist?
weiterhin gibt es unzählige graustufen zwischen "kontakt" und "kontakt". wo willst du die grenze setzen? wie willst du sie defnieren? pauschal für alle ist das schonmal gar nicht möglich - also mit wem macht man das aus? mit seinem partner und niemanden sonst!

wenn beide damit leben können, ist es das richtige. dazu gehört auch die frau, die nicht will dass ihr mann mit der nachbarin spricht - ebenso der mann, der nicht möchte dass die frau mit dem ehemaligen klassenkameraden telefoniert. es ist ihr leben, ihre beziehung. dies als schrecklich oder falsch darzustellen finde ich ebenso "schrecklich und falsch".

weiterhin - wo fängt "verbot" für dich an? in dem moment wo frau nicht will dass ihr partner eine freundin zuhause besucht? in dem moment indem frau sich beschwert dass ihr mann die dritte nacht in folge mit einer freundin durchfeiert? in dem moment wo er "eine freundin" zur begrüssung ein küssen auf den mund gibt? in dem moment in dem er zum vierten mal mit der neuen kollegin essen geht? wenn das so ist, dann bin ich das paradebeispiel einer "schrecklichen" frau, denn mein freund hätte sich in allen aufgezählten punkten schon auf paar takte gefasst machen können.#

du schliesst von dir auf andere - und genau da ist der haken. es gibt genügend menschen, die können ohne gewisse grenzen, von dir auch als "verbote" betitelt, gar keine beziehung führen - wollen sie gar nicht. du bezeichnest dich selber als selbstbewusst und von den gefühlen deines freundes überzeugt - schonmal darüber nachgedacht dass nicht jeder das glück hat dieses lebensgefühl zu haben? du lebst eine für dich ideale beziehung - das bedeutet aber längst nicht, dass dieses "ideal" pauschal für alle anderen auch gilt.

ganz ehrlich, wenn ich machen könnte was ich will, ohne dass mein freund grenzen zieht, würde ich mich fragen ob ich ihm nicht gleichgültig bin.

jedem das seine - und das ist auch gut so.

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1. Dezember 2005 um 18:04
In Antwort auf miyu_12895279

Sowas geht nur die beteiligten was an
hallo tigerle,

deine worte zu dem thema finde ich gut geschrieben und im gröberen rahmen richtig.
dennoch pauschalierst du SEHR. dreh und wende es wie du willst, aber letztendlich liegt die entscheidung wie eine beziehung gelebt wird, einzig und allein bei den beiden beteiligten.

dass du deine beziehung so lebst - bitte schön. schöne einstellung und wenn du sie genau so umsetzt wie du es bescheibst, klasse. lass aber bitte nicht aussen vor, dass zahlreiche andere paare (und zwar beidseitig!!!) eine andere einstellung dazu haben UND glücklich damit sind. es sind nicht nur die frauen die nicht wollen dass ihr liebster zu engen kontakt zu anderen frauen hat, sondern durchaus auch die männer.

schaust du in beziehungen rein? siehst du was dahinter steht? auf was für grundlagen solche "vereinbarungen" basieren? woher willst du wissen was falsch und was richtig für andere ist?
weiterhin gibt es unzählige graustufen zwischen "kontakt" und "kontakt". wo willst du die grenze setzen? wie willst du sie defnieren? pauschal für alle ist das schonmal gar nicht möglich - also mit wem macht man das aus? mit seinem partner und niemanden sonst!

wenn beide damit leben können, ist es das richtige. dazu gehört auch die frau, die nicht will dass ihr mann mit der nachbarin spricht - ebenso der mann, der nicht möchte dass die frau mit dem ehemaligen klassenkameraden telefoniert. es ist ihr leben, ihre beziehung. dies als schrecklich oder falsch darzustellen finde ich ebenso "schrecklich und falsch".

weiterhin - wo fängt "verbot" für dich an? in dem moment wo frau nicht will dass ihr partner eine freundin zuhause besucht? in dem moment indem frau sich beschwert dass ihr mann die dritte nacht in folge mit einer freundin durchfeiert? in dem moment wo er "eine freundin" zur begrüssung ein küssen auf den mund gibt? in dem moment in dem er zum vierten mal mit der neuen kollegin essen geht? wenn das so ist, dann bin ich das paradebeispiel einer "schrecklichen" frau, denn mein freund hätte sich in allen aufgezählten punkten schon auf paar takte gefasst machen können.#

du schliesst von dir auf andere - und genau da ist der haken. es gibt genügend menschen, die können ohne gewisse grenzen, von dir auch als "verbote" betitelt, gar keine beziehung führen - wollen sie gar nicht. du bezeichnest dich selber als selbstbewusst und von den gefühlen deines freundes überzeugt - schonmal darüber nachgedacht dass nicht jeder das glück hat dieses lebensgefühl zu haben? du lebst eine für dich ideale beziehung - das bedeutet aber längst nicht, dass dieses "ideal" pauschal für alle anderen auch gilt.

ganz ehrlich, wenn ich machen könnte was ich will, ohne dass mein freund grenzen zieht, würde ich mich fragen ob ich ihm nicht gleichgültig bin.

jedem das seine - und das ist auch gut so.

Thinhahh
Bravo, kann ich nur sagen. Und ausserdem möchte ich noch hinzufügen , das es ein Unterschied gibt ob man paar Jährchen zusammen ist oder schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Nicht immer ist man so VERLIEBT und alles ist ja sooo toll und so einfach
Aber schön wenn es so noch so ist

NurGast

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1. Dezember 2005 um 18:18

Andersherum gefragt ...
wie kann es sein, dass man mit einem bestimmten partner problemlos eine vertrauensvolle beziehung (ohne derlei "verbote" wie du es nennst) führen kann, mit einem anderen partner aber nicht?

es ist leicht, den schirm zuhause zu lassen, wenn die sonne scheint. sprich, zu vertrauen wenn der partner vertrauenswürdig und liebevoll ist.

aber wenn man vertraut, das vertrauen missbraucht wird, was dann?! sind dann grenzen die man ziehen möchte nicht doch sehr menschlich? dass man sagt: stopp, bis hierher und nicht weiter, du überschreitest hier eine grenze?!

mir scheint, es wird hier zu sehr am charakter der einengenden person festgemacht, ob eine beziehung vertrauensvoll funktioniert. also bei mir lags aber ganz klar an den partnern ob ich vertrauen hatte oder nicht. bin auch wie du in jede beziehung offen reingegangen, ohne altlasten mitzuschleppen so nach dem motto "alle männer sind betrüger" o.ä.

es ist ja schön und gut dass sich hier in diesem thread so viele versammeln, die ihrem partner keinen anlass geben und keinen anlass haben, etwas zu "verbieten" oder gar überhaupt zu "unterstellen".

was aber, wenn die unterstellungen richtig sind?!

natürlich führt der weg der kontrolle und der verbote ins nirgendwo bzw. zum exitus der beziehung, früher oder später, das ist klar.

ich finds auch sehr gut, was du hier geschrieben hast:

"ich bin auch schon betrogen worden, aber hätte ich das verhindern können? wie? durch verbote oder durch eifersuchtsszenen? sicher nicht!"

hast du damals auch so souverän reagiert? falls ja, hut ab!! das mein ich ernst.

ich werd mir deinen satz hinter die ohren schreiben. klar, besitzen tut man keinen und wenn er bleibt dann tut ers freiwillig.

nur möchte man manchmal einfach nicht wahrhaben - und diese erkenntnis tut halt auch verdammt weh - dass man den partner verloren hat, auch ohne verbote.

euch allen nen schönen abend noch & lg
glen

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1. Dezember 2005 um 19:32
In Antwort auf glen

Andersherum gefragt ...
wie kann es sein, dass man mit einem bestimmten partner problemlos eine vertrauensvolle beziehung (ohne derlei "verbote" wie du es nennst) führen kann, mit einem anderen partner aber nicht?

es ist leicht, den schirm zuhause zu lassen, wenn die sonne scheint. sprich, zu vertrauen wenn der partner vertrauenswürdig und liebevoll ist.

aber wenn man vertraut, das vertrauen missbraucht wird, was dann?! sind dann grenzen die man ziehen möchte nicht doch sehr menschlich? dass man sagt: stopp, bis hierher und nicht weiter, du überschreitest hier eine grenze?!

mir scheint, es wird hier zu sehr am charakter der einengenden person festgemacht, ob eine beziehung vertrauensvoll funktioniert. also bei mir lags aber ganz klar an den partnern ob ich vertrauen hatte oder nicht. bin auch wie du in jede beziehung offen reingegangen, ohne altlasten mitzuschleppen so nach dem motto "alle männer sind betrüger" o.ä.

es ist ja schön und gut dass sich hier in diesem thread so viele versammeln, die ihrem partner keinen anlass geben und keinen anlass haben, etwas zu "verbieten" oder gar überhaupt zu "unterstellen".

was aber, wenn die unterstellungen richtig sind?!

natürlich führt der weg der kontrolle und der verbote ins nirgendwo bzw. zum exitus der beziehung, früher oder später, das ist klar.

ich finds auch sehr gut, was du hier geschrieben hast:

"ich bin auch schon betrogen worden, aber hätte ich das verhindern können? wie? durch verbote oder durch eifersuchtsszenen? sicher nicht!"

hast du damals auch so souverän reagiert? falls ja, hut ab!! das mein ich ernst.

ich werd mir deinen satz hinter die ohren schreiben. klar, besitzen tut man keinen und wenn er bleibt dann tut ers freiwillig.

nur möchte man manchmal einfach nicht wahrhaben - und diese erkenntnis tut halt auch verdammt weh - dass man den partner verloren hat, auch ohne verbote.

euch allen nen schönen abend noch & lg
glen

Wie ich damals reagiert habe?
...ich habe auch meinem damaligen partner zuerst vertraut, dann kam es raus, dass er mich betrogen hat...am selben abend habe ich ihn rausgeschmissen und die beziehung beendet! basta! es war sicher nicht leicht...aber die einzige lösung für mich.

wenn bei mir diese grenzen überschritten ist, dass ich meinem partner nicht mehr vertrauen kann, hat auch die beziehung für mich keinen sinn mehr.

ich war auch fast 10 jahre mit einem mann zusammen, der mir nie irgendeinen anlass zum misstrauen gegeben hat und mein jetziger partner ist da nicht anders und das seit fast 4 jahren.

tigerle

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1. Dezember 2005 um 19:45
In Antwort auf miyu_12895279

Sowas geht nur die beteiligten was an
hallo tigerle,

deine worte zu dem thema finde ich gut geschrieben und im gröberen rahmen richtig.
dennoch pauschalierst du SEHR. dreh und wende es wie du willst, aber letztendlich liegt die entscheidung wie eine beziehung gelebt wird, einzig und allein bei den beiden beteiligten.

dass du deine beziehung so lebst - bitte schön. schöne einstellung und wenn du sie genau so umsetzt wie du es bescheibst, klasse. lass aber bitte nicht aussen vor, dass zahlreiche andere paare (und zwar beidseitig!!!) eine andere einstellung dazu haben UND glücklich damit sind. es sind nicht nur die frauen die nicht wollen dass ihr liebster zu engen kontakt zu anderen frauen hat, sondern durchaus auch die männer.

schaust du in beziehungen rein? siehst du was dahinter steht? auf was für grundlagen solche "vereinbarungen" basieren? woher willst du wissen was falsch und was richtig für andere ist?
weiterhin gibt es unzählige graustufen zwischen "kontakt" und "kontakt". wo willst du die grenze setzen? wie willst du sie defnieren? pauschal für alle ist das schonmal gar nicht möglich - also mit wem macht man das aus? mit seinem partner und niemanden sonst!

wenn beide damit leben können, ist es das richtige. dazu gehört auch die frau, die nicht will dass ihr mann mit der nachbarin spricht - ebenso der mann, der nicht möchte dass die frau mit dem ehemaligen klassenkameraden telefoniert. es ist ihr leben, ihre beziehung. dies als schrecklich oder falsch darzustellen finde ich ebenso "schrecklich und falsch".

weiterhin - wo fängt "verbot" für dich an? in dem moment wo frau nicht will dass ihr partner eine freundin zuhause besucht? in dem moment indem frau sich beschwert dass ihr mann die dritte nacht in folge mit einer freundin durchfeiert? in dem moment wo er "eine freundin" zur begrüssung ein küssen auf den mund gibt? in dem moment in dem er zum vierten mal mit der neuen kollegin essen geht? wenn das so ist, dann bin ich das paradebeispiel einer "schrecklichen" frau, denn mein freund hätte sich in allen aufgezählten punkten schon auf paar takte gefasst machen können.#

du schliesst von dir auf andere - und genau da ist der haken. es gibt genügend menschen, die können ohne gewisse grenzen, von dir auch als "verbote" betitelt, gar keine beziehung führen - wollen sie gar nicht. du bezeichnest dich selber als selbstbewusst und von den gefühlen deines freundes überzeugt - schonmal darüber nachgedacht dass nicht jeder das glück hat dieses lebensgefühl zu haben? du lebst eine für dich ideale beziehung - das bedeutet aber längst nicht, dass dieses "ideal" pauschal für alle anderen auch gilt.

ganz ehrlich, wenn ich machen könnte was ich will, ohne dass mein freund grenzen zieht, würde ich mich fragen ob ich ihm nicht gleichgültig bin.

jedem das seine - und das ist auch gut so.

Hmmm...
...also wie oft liest man hier, dass eben nicht BEIDE mit der einstellung glücklich sind? wie oft liest du hier, dass dem partner nachspioniert wird? dass verbote ausgesprochen werden? dass szenen gemacht werden?

ich habe hier nicht von paaren gesprochen, die sich einig sind...ich habe beziehung angesprochen wo ein ungleichgewicht herrscht.

und wenn dein freund, mit dir als "schreckliche" frau glücklich ist und ihr das wohl gegenseitig braucht, dann ist es doch gut...aber sobald etwas erzwungen, unterdrückt oder verboten wird, ist eine beziehung eben nicht mehr so gesund.

tigerle

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1. Dezember 2005 um 19:48
In Antwort auf lily_12649649

Thinhahh
Bravo, kann ich nur sagen. Und ausserdem möchte ich noch hinzufügen , das es ein Unterschied gibt ob man paar Jährchen zusammen ist oder schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Nicht immer ist man so VERLIEBT und alles ist ja sooo toll und so einfach
Aber schön wenn es so noch so ist

NurGast

Ich weiss ja nicht...
...ab wann es bei dir "einige jahre" sind...aber auch nach 10 jahren, habe ich meinem damalige freund vertraut!

und eine beziehung, ist immer auch das was man daraus macht...ob nun nach 1, 5, 10 oder 20 jahren! und ich habe nie geschrieben, dass es einfach ist....eine gute beziehung ist immer viel arbeit, viel kommunikation (daran scheitern eh die meisten), viel toleranz, respekt und verständnis

tigerle

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1. Dezember 2005 um 19:51

Danke!..
...genau mein meinung!

tigerle

ps: irgendwie fällt mir auf, dass männer mit vertrauen weniger schwierigkeiten haben, als frauen...oder täuscht das? aber frauen sehen anscheinend ja eh andere frauen immer als konkurrentinnen an und männer haben da weniger probleme.

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1. Dezember 2005 um 20:49
In Antwort auf jaana_11887320

Danke!..
...genau mein meinung!

tigerle

ps: irgendwie fällt mir auf, dass männer mit vertrauen weniger schwierigkeiten haben, als frauen...oder täuscht das? aber frauen sehen anscheinend ja eh andere frauen immer als konkurrentinnen an und männer haben da weniger probleme.

Irgendwie fällt mir auf, dass männer mit vertrauen weniger schwierigkeiten haben
vorsicht tigerle,

hier "tummeln" sich nur sehr wenige männer und ich wage mal die behauptung, dass es sich dabei um exemplare handelt, die der frau an sich und im besonderen einen gehörigen teil ihrer aufmerksamkeit schenken und zwar dem teil der frau, der nicht so offensichtlich ist wie ar5ch und titten.(die tummeln sich im sex- forum)
was du also aus den männlichen äußerungen hier schließt ist keineswegs repräsentativ.
Ich persönlich bin auf den gofem seiten, weil es etwas vergleichbares als mänerseiten nicht gibt und ich bin froh hier geduldet zu sein

manndel

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1. Dezember 2005 um 21:04

Ich sehe das genau so wie Du
glaube auch,daß solche Verbote und Eifersüchteleien viel mit geringem Selbstbewußtsein zu tun haben.

Wenn eine Beziehung funktioniert,kann kommen wer will ohne das was passiert.

Statt Verbote auszusprechen sollten sich die Betroffenen überlegen ob das nicht auch nach hinten losgehen kann mit der Verbieterei.
Letzten Endes schützt Verbieten nicht das eintretten dessen was man verboten hat

Als Kind habe ich immer besonders gerne das gemacht,was mir untersagt wurde,wäre heute noch so

Gruß

equinox68

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1. Dezember 2005 um 21:37
In Antwort auf glen

Andersherum gefragt ...
wie kann es sein, dass man mit einem bestimmten partner problemlos eine vertrauensvolle beziehung (ohne derlei "verbote" wie du es nennst) führen kann, mit einem anderen partner aber nicht?

es ist leicht, den schirm zuhause zu lassen, wenn die sonne scheint. sprich, zu vertrauen wenn der partner vertrauenswürdig und liebevoll ist.

aber wenn man vertraut, das vertrauen missbraucht wird, was dann?! sind dann grenzen die man ziehen möchte nicht doch sehr menschlich? dass man sagt: stopp, bis hierher und nicht weiter, du überschreitest hier eine grenze?!

mir scheint, es wird hier zu sehr am charakter der einengenden person festgemacht, ob eine beziehung vertrauensvoll funktioniert. also bei mir lags aber ganz klar an den partnern ob ich vertrauen hatte oder nicht. bin auch wie du in jede beziehung offen reingegangen, ohne altlasten mitzuschleppen so nach dem motto "alle männer sind betrüger" o.ä.

es ist ja schön und gut dass sich hier in diesem thread so viele versammeln, die ihrem partner keinen anlass geben und keinen anlass haben, etwas zu "verbieten" oder gar überhaupt zu "unterstellen".

was aber, wenn die unterstellungen richtig sind?!

natürlich führt der weg der kontrolle und der verbote ins nirgendwo bzw. zum exitus der beziehung, früher oder später, das ist klar.

ich finds auch sehr gut, was du hier geschrieben hast:

"ich bin auch schon betrogen worden, aber hätte ich das verhindern können? wie? durch verbote oder durch eifersuchtsszenen? sicher nicht!"

hast du damals auch so souverän reagiert? falls ja, hut ab!! das mein ich ernst.

ich werd mir deinen satz hinter die ohren schreiben. klar, besitzen tut man keinen und wenn er bleibt dann tut ers freiwillig.

nur möchte man manchmal einfach nicht wahrhaben - und diese erkenntnis tut halt auch verdammt weh - dass man den partner verloren hat, auch ohne verbote.

euch allen nen schönen abend noch & lg
glen

Sorry...
... aber ich verstehe deine Schlussfolgerungen nicht. Sicher ist deine Beobachtung richtig, dass jemand einen Partner haben kann, dem er vertraut, oder einen, dem er aus gewissen Gruenden nicht vertraut. Verstehe nun erstens nicht, warum man mit jemandem ueberhaupt zusammen sein sollte, dem man nicht vertraut, und zweitens nicht, was "Verbote" helfen sollen, wenn man es doch ist. Will man denn jemanden, der nur bleibt, weil er kontrolliert wird? Find' ich absurd.

Okay, du meinst, wenn man Verbote aufstellt, merkt man vielleicht eher, dass der Partner eigentlich gar nicht mehr will. Da kann ich nur sagen, dass mich die Albernheit von Verboten viel mehr stoert als dieses geringe Risiko. Ausserdem vertraue ich meiner Freundin auch so weit, dass sie keine Verbote braucht, um mir mitzuteilen, wenn sie ein Problem in unsrer Beziehung sieht. Anders koennte ich gar nicht mit ihr zusammen sein.



n

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1. Dezember 2005 um 21:50

...
letztendlich kann es immer passieren, dass man verletzt wird. Wenn man jedoch dem Partner nicht vertraut, treibt man ihn fast schon dazu eine "Dummheit" zu begehen, weil er denkt egal was er macht, er kann ihr nicht zeigen, dass er sie liebt...das wird ganz schön frustrierend nach einiger Zeit. Und gerade für Männer ist es ein primäres emotionales Bedürfniss, das man ihnen vertraut!
Es zeugt meiner Meinung auch leider von mangelndem selbstbewusstsein, wenn man seinem Partner nicht vertrauen kann, denn eigentlich spiegelt das nur die eigene Unsicherheit wieder.
Liebe Grüße

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1. Dezember 2005 um 22:01
In Antwort auf kaleo_12490902

Irgendwie fällt mir auf, dass männer mit vertrauen weniger schwierigkeiten haben
vorsicht tigerle,

hier "tummeln" sich nur sehr wenige männer und ich wage mal die behauptung, dass es sich dabei um exemplare handelt, die der frau an sich und im besonderen einen gehörigen teil ihrer aufmerksamkeit schenken und zwar dem teil der frau, der nicht so offensichtlich ist wie ar5ch und titten.(die tummeln sich im sex- forum)
was du also aus den männlichen äußerungen hier schließt ist keineswegs repräsentativ.
Ich persönlich bin auf den gofem seiten, weil es etwas vergleichbares als mänerseiten nicht gibt und ich bin froh hier geduldet zu sein

manndel

Das sollte auch nicht pauschal gelten...
...wer mich kennt, weiss, dass ich mich gegen schubladendenken schon oft ausgesprochen habe! war nur so ein gedanke!

tigerle

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1. Dezember 2005 um 22:15
In Antwort auf jaana_11887320

Danke!..
...genau mein meinung!

tigerle

ps: irgendwie fällt mir auf, dass männer mit vertrauen weniger schwierigkeiten haben, als frauen...oder täuscht das? aber frauen sehen anscheinend ja eh andere frauen immer als konkurrentinnen an und männer haben da weniger probleme.

Vertrauen
kann mich deiner Meinung nicht anschließen, da mein Mann schon eifersüchtig ist weil ich bei gofem angemeldet bin und mich auch nicht mit einer Person des anderen Geschlechts allein treffen könnte ohne das er vor Eifersucht ausflippen würde auch noch nach 11 Jahren Ehe und einer Affäre seiner Seits.
Gruß Nell

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1. Dezember 2005 um 22:44
In Antwort auf afanen_12053877

...
letztendlich kann es immer passieren, dass man verletzt wird. Wenn man jedoch dem Partner nicht vertraut, treibt man ihn fast schon dazu eine "Dummheit" zu begehen, weil er denkt egal was er macht, er kann ihr nicht zeigen, dass er sie liebt...das wird ganz schön frustrierend nach einiger Zeit. Und gerade für Männer ist es ein primäres emotionales Bedürfniss, das man ihnen vertraut!
Es zeugt meiner Meinung auch leider von mangelndem selbstbewusstsein, wenn man seinem Partner nicht vertrauen kann, denn eigentlich spiegelt das nur die eigene Unsicherheit wieder.
Liebe Grüße

Dummheit
Hab zehn Jahre bedingungslos vertraut, er konnte weggehen mit seinen Kumpels wann und wohin er wollte sogar mit ihnen in Urlaub fahren und dann kam die Dummheit!
Zuviel Vertrauen ?
Gruß Nell

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1. Dezember 2005 um 22:55

Also...
ich interessiere mich sehr für Psychologie und lese zur Zeit ein Buch über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Es gibt dort ein Kapitel über die primären emotionalen Bedürfnisse von Männern und Frauen. Für Männer sind es Vertrauen, Akzeptierung/Hinnahme,Würdigung, Bewunderung,Anerkennung und Ermutigung/Unterstützung/Bestärkung/Förderung.
Für Frauen: Fürsorge, Verständnis, Respekt,Hingabe,Gültigkeit/Triftigkeit,Beruhigung(-das man ihr immer wieder zeigt, das man sich um sie sorgt, ihr Verständnis aufbringt etc.)
Das Buch ist leider in Englisch, desshalb ist es nicht ganz so leicht mit der Übersetztung...
Die primären emotionalen Bedürfnisse zwischen Mann und Frau sind also, wie man sieht recht verschieden. Wenn man einem Mann aber Vertrauen entgegenbringt, dann bringt er seiner Frau im Gegensatz auch mehr Fürsorge entgegen usw.
Das ist oft das Problem bei Beziehungen, dass man glaubt, man bringt dem Partner das entgegen, was er braucht, aber in wirklichkeit bringt man ihm das entgegen, was man selber Braucht und so entstehen Missverständnisse und Frustration.
Ich hoffe ich habe es wenigstens etwas erklären können...
Liebe Grüße

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1. Dezember 2005 um 23:09
In Antwort auf afanen_12053877

...
letztendlich kann es immer passieren, dass man verletzt wird. Wenn man jedoch dem Partner nicht vertraut, treibt man ihn fast schon dazu eine "Dummheit" zu begehen, weil er denkt egal was er macht, er kann ihr nicht zeigen, dass er sie liebt...das wird ganz schön frustrierend nach einiger Zeit. Und gerade für Männer ist es ein primäres emotionales Bedürfniss, das man ihnen vertraut!
Es zeugt meiner Meinung auch leider von mangelndem selbstbewusstsein, wenn man seinem Partner nicht vertrauen kann, denn eigentlich spiegelt das nur die eigene Unsicherheit wieder.
Liebe Grüße

Man kann nicht sagen zu viel Vertrauen..
Man kann immer verletzt werden, meinst du es wäre anders gekommen, wenn du ihn auf Schritt und Tritt verfolgt hättest und ihm nicht vertrauen würdest? Dann würde er auch früher oder später ausbrechen. Es sind so viele Komponenten, die zum Fremdgehen führen...Vertrauen ist sicher keine davon, ganz im Gegenteil...
Lg

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1. Dezember 2005 um 23:32
In Antwort auf afanen_12053877

Man kann nicht sagen zu viel Vertrauen..
Man kann immer verletzt werden, meinst du es wäre anders gekommen, wenn du ihn auf Schritt und Tritt verfolgt hättest und ihm nicht vertrauen würdest? Dann würde er auch früher oder später ausbrechen. Es sind so viele Komponenten, die zum Fremdgehen führen...Vertrauen ist sicher keine davon, ganz im Gegenteil...
Lg

Gelegenheit macht Liebe
Wäre es vielleicht nicht aber ein Mann der die Freiheit genießt kommen und gehen zu können wie es ihm paßt denkt vielleicht der bin ich doch egal. Ich suche den Fehler für sein Fremdgehen in meiner Person. Hätte ich ihm doch Grenzen setzen sollen?
LG Nell

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1. Dezember 2005 um 23:35
In Antwort auf afanen_12053877

...
letztendlich kann es immer passieren, dass man verletzt wird. Wenn man jedoch dem Partner nicht vertraut, treibt man ihn fast schon dazu eine "Dummheit" zu begehen, weil er denkt egal was er macht, er kann ihr nicht zeigen, dass er sie liebt...das wird ganz schön frustrierend nach einiger Zeit. Und gerade für Männer ist es ein primäres emotionales Bedürfniss, das man ihnen vertraut!
Es zeugt meiner Meinung auch leider von mangelndem selbstbewusstsein, wenn man seinem Partner nicht vertrauen kann, denn eigentlich spiegelt das nur die eigene Unsicherheit wieder.
Liebe Grüße

Vertrauen muss man verdienen
Man kann nicht mir nichts dir nichts einfach sagen, so vertrau mir und basta. Oder einfach so, ich vertraue dir. Ob ich dem Partner vertaue liegt ganz allein an seinem Verhalten

NurGast

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1. Dezember 2005 um 23:39
In Antwort auf gracia_12578692

Gelegenheit macht Liebe
Wäre es vielleicht nicht aber ein Mann der die Freiheit genießt kommen und gehen zu können wie es ihm paßt denkt vielleicht der bin ich doch egal. Ich suche den Fehler für sein Fremdgehen in meiner Person. Hätte ich ihm doch Grenzen setzen sollen?
LG Nell

Wenn sowas passiert...
liegt die "Schuld" immer bei beiden! Also auf keinen Fall nur bei sich selber die Schuld suchen!
Klar, je nachdem wie dein Partner gestrickt war kann er ab und zu das Gefühl gehabt haben, der bin ich doch egal. Aber auch wenn du Grenzen gesetzt hättest, könnte so ein Gefühl bei ihm aufkommen. Nach dem Motto: wenn sie mich so einschränkt kann sie mich nicht lieben...also man kann es sehen wie man will...eine Beziehung ist so komplex, da kann man die Schuld nicht nur bei dieser einen Sache suchen.
LG Egalissimo

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2. Dezember 2005 um 12:24

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Dazu möchte ich hinzufügen das ich trotz dieser Denkweise ein sehr positiver , lebenslustiger Mensch bin. Ich liebe das Leben. Aber ich kann nicht blind und naiv durch die Weltgeschichte gehen, auch was es meinem Gegenüber betrifft.Ich begegne einem neuen Menschen neutral erst mal, und dann fühlt man oder macht man die positive oder negative Erfahrung .Man hat ja auch Menschenkenntnisse

Wenn man Vertrauen missbraucht dann muss man schon das Vertrauen wieder erarbeiten...einfach sooo geht es nun mal nicht. Es sei denn ,der Mensch ist einem nicht wirklich wichtig.

NurGast

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3. Dezember 2005 um 2:50

Na klar...
ist es Typabhängig wie stark es ausgeprägt ist. Und gerade die Erziehung prägt uns enorm! Gerade das macht ja unsere Individualität aus, dass wir alle etwas anders ticken...Ach ja, da kann mal sooo viel drüber lamentieren und philosophieren, da reicht unsere Zeit garnicht aus...Und egal wieviel Wissen man sich zu dem Thema auch aneignet, die Erfahrungen muss man selber machen und daraus lernen.
Danke für den Buchtip übrigens!
Liebe Grüße
Egalissimo

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3. Dezember 2005 um 8:50
In Antwort auf gracia_12578692

Gelegenheit macht Liebe
Wäre es vielleicht nicht aber ein Mann der die Freiheit genießt kommen und gehen zu können wie es ihm paßt denkt vielleicht der bin ich doch egal. Ich suche den Fehler für sein Fremdgehen in meiner Person. Hätte ich ihm doch Grenzen setzen sollen?
LG Nell

Mit grenzen...
...hält man sicher niemanden davon ab, fremdzugehen!

auch wenn hier einige meinen, es ist ein liebesgeweis dem anderen grenzen zu setzen, finde ich eher das gegenteil ist der fall. dem anderen grenze zu setzen zeigt für mich keine liebe, sondern verlustangst und besitzdenken....

tigerle

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3. Dezember 2005 um 11:37

Stopp stopp stopp
Ich habe niemals gesagt das es mir leichter oder sogar leicht fällt einem Menschen wieder zu vertrauen der mein Vertrauen missbraucht hat.

Und ich sagte nur Vorsicht ist besser als Nachsicht, das bedeutet nicht für mich das ich allen Menschen denen ich begegne erst mal negativ entgegentrete, nein! Ich bin neutral und habe KEINE Vorurteile.Wie könnte ich auch, ich muss den Menschen erst mal kennenlernen.

Sorry, das siehst du total falsch was mich betrifft

Dich mal lieb drückt

*ggg* NurGast

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3. Dezember 2005 um 13:01

Hi!
Bei mir ist es so, dass ich am anfang einer Beziehung meine Grenzen ganz deutlich festsetze. Mein Partner kann machen was er will, ich überlasse es ihm, jedoch muss er sich bewusst sein, das jede Aktion eine Reaktion hervorruft. Ich meine damit nicht Rache, oder das ich gleiches mit gleiches vergelte. Aber ich will damit sagen, das jede unpassende bzw. unangebrachte Handlung, Konsequenzen nach sich zieht. Ich denke nämlich, dass in einer funktionierenden Beziehung weder der eine noch der andere Partner diese Konsequenzen freiwillig hervorruft. Fremdgehen ist nämlich für mich ein eindeutiger Beweis, dass die Beziehung nicht zufriedenstellend ist.

Liebe Grüße
Sani

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3. Dezember 2005 um 13:20
In Antwort auf jaana_11887320

Mit grenzen...
...hält man sicher niemanden davon ab, fremdzugehen!

auch wenn hier einige meinen, es ist ein liebesgeweis dem anderen grenzen zu setzen, finde ich eher das gegenteil ist der fall. dem anderen grenze zu setzen zeigt für mich keine liebe, sondern verlustangst und besitzdenken....

tigerle

So sehe ich das auch...
jedoch ist es auch so, dass verschiede Menschen es immer anders sehen werden, was auch legitim ist...Es gibt auch Männer, die das so sehen und wenn sich 2 ähnliche Charaktere treffen, dann kann es ja auch hinhauen. Problematisch wird es nur, wenn der eine es so sieht, das vertrauen ein Liebesbeweis ist und der im Grenzen setzten den Liebesbeweis sieht...
Dennoch bin ich und der größte Teil der Psychologen davon überzeugt, dass es der größere Liebesbeweis für einen Mann ist, wenn man ihm vertraut.
Liebe Grüße

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3. Dezember 2005 um 14:10
In Antwort auf bosse_11862799

Hi!
Bei mir ist es so, dass ich am anfang einer Beziehung meine Grenzen ganz deutlich festsetze. Mein Partner kann machen was er will, ich überlasse es ihm, jedoch muss er sich bewusst sein, das jede Aktion eine Reaktion hervorruft. Ich meine damit nicht Rache, oder das ich gleiches mit gleiches vergelte. Aber ich will damit sagen, das jede unpassende bzw. unangebrachte Handlung, Konsequenzen nach sich zieht. Ich denke nämlich, dass in einer funktionierenden Beziehung weder der eine noch der andere Partner diese Konsequenzen freiwillig hervorruft. Fremdgehen ist nämlich für mich ein eindeutiger Beweis, dass die Beziehung nicht zufriedenstellend ist.

Liebe Grüße
Sani

Hört sich mich irgendwie...
...sehr grausam an...eher nach geschäftsbeziehung als nach liebe und nach dem motto "wie du mir, so ich dir".

was ist denn eine unpassende bzw. unangebrachte handlung z.b.? kaffee trinken bei der nachbarin?

tigerle

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3. Dezember 2005 um 14:17
In Antwort auf jaana_11887320

Hört sich mich irgendwie...
...sehr grausam an...eher nach geschäftsbeziehung als nach liebe und nach dem motto "wie du mir, so ich dir".

was ist denn eine unpassende bzw. unangebrachte handlung z.b.? kaffee trinken bei der nachbarin?

tigerle

Geschäftsbeziehung ?
ich halte es eher für eine *Zuchthaus*atmosphäre. Die Stasi oder sonstige Einrichtungen mit *DRILL* fallen mir da ganz spontan ein. Oder die Laborratten, die bei *Fehlverhalten* einen Stromschlag verpasst bekommen.

Möchte mir gar nicht vorstellen, dass man so eine Beziehung überhaupt führt.

Erdbeermarmelade

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3. Dezember 2005 um 14:20
In Antwort auf erdbeermarmelade

Geschäftsbeziehung ?
ich halte es eher für eine *Zuchthaus*atmosphäre. Die Stasi oder sonstige Einrichtungen mit *DRILL* fallen mir da ganz spontan ein. Oder die Laborratten, die bei *Fehlverhalten* einen Stromschlag verpasst bekommen.

Möchte mir gar nicht vorstellen, dass man so eine Beziehung überhaupt führt.

Erdbeermarmelade

*lol*...
...ja, so kann man es auch sehen...ich dachte eher an geschäftbeziehung mit vertag und an eine konventionalstrafe, wenn man diesen nicht einhält!

tigerle

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3. Dezember 2005 um 14:59

Hi hi hi
Bist süss Also im ernst, gott sein dank , hab ich mich bis heute bei einem menschen nicht geirrt .Kann natürlich mal passieren, keine frage.

Aber weisst du, das ist ja glaube ich auch nicht das thema und eigentlich kann UNS das ja wurscht sein

Ach mir doch egal , das leben ist doch so schön....mit misstrauen ohne misstrauen, mit vorurteilen ohne vorurteile, mit liebe aber OHNE LIEBE nicht *ggg*

Wie geht denn ein *drückerchen** ????? *lach*

NurGast


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5. Dezember 2005 um 15:56

Auch ohne Vertrauen ...
kann man eine Beziehung führen.

Menschen bilden ihre ganz persönliche Prioritätenliste und dabei kann auch der Aspekt der Sicherheit ganz oben stehen.

Dieses Forum hier hat mir manche Sichtweisen eröffnet, die mir früher verborgen waren.

Du beschreibst Deine Vorstellungen von Vertrauen und damit dann nicht vorhandenen Geboten oder Verboten.

Jemand anders spürt aber, dass er mit diesem Vertrauen und der damit verbundenen permanenten Unsicherheit nicht leben möchte. Für ihn ist die Sicherheit das Wichtigste und deshalb präferiert er die Version mit - nennen wir sie mal so - Regeln.

Der eine kann und möchte nicht mit der Beschneidung der persönlichen Freiheiten leben und der andere möchte alles tun und zur Not auch hinnehmen, um ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu bekommen.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich mal einer Schreiberin sehr engagiert versucht hab klarzumachen, dass man eine Beziehung ohne Vertrauen nicht führen könne. Das las sich so ähnlich wie Dein posting. Aber da lag ich völlig falsch, denn nur in meiner beschränkten Gedankenwelt sah es so aus. Für sie gab es da sehr wohl eine ganz passable Möglichkeit, die sie überzeugend schilderte.

Wenn sich zwei finden, die sich durch freiwilliges gegenseitiges Beschränken Sicherheit geben, können diese meiner Ansicht nach auch eine sehr glückliche Beziehung führen.

Ich habe zum Beispiel lange diesen Satz 'Wenn der andere mir keine Grenzen zeigt, vermute ich bei ihm Desinteresse' nicht verstanden, denn aus meiner Sicht heißt 'Gewähren lassen' die persönliche Freiheit des anderen zu respektieren und auf keinen Fall heißt es Desinteresse.

Wem nun dieser Sicherheitsaspekt wichtiger ist, wird Regeln aufstellen, die für ihn Sicherheit schaffen und er wird sie dem anderen rüberreichen. Diese Regeln sind dann gleichzeitig das Zeichen 'Du bist mir sehr viel wert und weil ich Dich nicht verlieren möchte, gebe ich Dir diese Regeln vor'. Wenn nun umgekehrt der andere keine Regeln vorgibt, handelt er entgegengesetzt - und das ist auch das Gegenteil von 'Du bist mir sehr viel wert'.

Wer vertraut, empfindet diese Regeln dann als Misstrauen, denn sie zeigen ja, dass der andere nicht vertraut und stattdessen lieber lenken möchte und daraus entstehen dann die großen Konflikte. Viele Menschen bräuchten vermutlich eine Übersetzungshilfe, was hinter dem Handeln und Reden des anderen steht und könnten dann vielleicht besser damit umgehen.

Da der Begriff Vertrauen in unserer Gesellschaft positiv belegt ist, möchte man sich nicht als Mißtrauer oder Controller outen, aber ich finde, dass das nicht wirklich wichtig ist. Was zählt, ist, dass zwei Menschen einen gemeinsamen Weg finden, mit dem sie und ganz speziell sie glücklich sind und nicht die Mehrheit einer Gesellschaft.

Einen lieben Gruß

Larsen

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5. Dezember 2005 um 16:15
In Antwort auf helmut_12550923

Auch ohne Vertrauen ...
kann man eine Beziehung führen.

Menschen bilden ihre ganz persönliche Prioritätenliste und dabei kann auch der Aspekt der Sicherheit ganz oben stehen.

Dieses Forum hier hat mir manche Sichtweisen eröffnet, die mir früher verborgen waren.

Du beschreibst Deine Vorstellungen von Vertrauen und damit dann nicht vorhandenen Geboten oder Verboten.

Jemand anders spürt aber, dass er mit diesem Vertrauen und der damit verbundenen permanenten Unsicherheit nicht leben möchte. Für ihn ist die Sicherheit das Wichtigste und deshalb präferiert er die Version mit - nennen wir sie mal so - Regeln.

Der eine kann und möchte nicht mit der Beschneidung der persönlichen Freiheiten leben und der andere möchte alles tun und zur Not auch hinnehmen, um ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu bekommen.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich mal einer Schreiberin sehr engagiert versucht hab klarzumachen, dass man eine Beziehung ohne Vertrauen nicht führen könne. Das las sich so ähnlich wie Dein posting. Aber da lag ich völlig falsch, denn nur in meiner beschränkten Gedankenwelt sah es so aus. Für sie gab es da sehr wohl eine ganz passable Möglichkeit, die sie überzeugend schilderte.

Wenn sich zwei finden, die sich durch freiwilliges gegenseitiges Beschränken Sicherheit geben, können diese meiner Ansicht nach auch eine sehr glückliche Beziehung führen.

Ich habe zum Beispiel lange diesen Satz 'Wenn der andere mir keine Grenzen zeigt, vermute ich bei ihm Desinteresse' nicht verstanden, denn aus meiner Sicht heißt 'Gewähren lassen' die persönliche Freiheit des anderen zu respektieren und auf keinen Fall heißt es Desinteresse.

Wem nun dieser Sicherheitsaspekt wichtiger ist, wird Regeln aufstellen, die für ihn Sicherheit schaffen und er wird sie dem anderen rüberreichen. Diese Regeln sind dann gleichzeitig das Zeichen 'Du bist mir sehr viel wert und weil ich Dich nicht verlieren möchte, gebe ich Dir diese Regeln vor'. Wenn nun umgekehrt der andere keine Regeln vorgibt, handelt er entgegengesetzt - und das ist auch das Gegenteil von 'Du bist mir sehr viel wert'.

Wer vertraut, empfindet diese Regeln dann als Misstrauen, denn sie zeigen ja, dass der andere nicht vertraut und stattdessen lieber lenken möchte und daraus entstehen dann die großen Konflikte. Viele Menschen bräuchten vermutlich eine Übersetzungshilfe, was hinter dem Handeln und Reden des anderen steht und könnten dann vielleicht besser damit umgehen.

Da der Begriff Vertrauen in unserer Gesellschaft positiv belegt ist, möchte man sich nicht als Mißtrauer oder Controller outen, aber ich finde, dass das nicht wirklich wichtig ist. Was zählt, ist, dass zwei Menschen einen gemeinsamen Weg finden, mit dem sie und ganz speziell sie glücklich sind und nicht die Mehrheit einer Gesellschaft.

Einen lieben Gruß

Larsen

Hallo alle
ich finde in einer beziehung muss man vertrauen können,sonst ist es doch keine beziehung.ich könnte mir garnicht vorstellen das so eine beziehung läuft?!lieben gruss steffi204

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5. Dezember 2005 um 16:36
In Antwort auf helmut_12550923

Auch ohne Vertrauen ...
kann man eine Beziehung führen.

Menschen bilden ihre ganz persönliche Prioritätenliste und dabei kann auch der Aspekt der Sicherheit ganz oben stehen.

Dieses Forum hier hat mir manche Sichtweisen eröffnet, die mir früher verborgen waren.

Du beschreibst Deine Vorstellungen von Vertrauen und damit dann nicht vorhandenen Geboten oder Verboten.

Jemand anders spürt aber, dass er mit diesem Vertrauen und der damit verbundenen permanenten Unsicherheit nicht leben möchte. Für ihn ist die Sicherheit das Wichtigste und deshalb präferiert er die Version mit - nennen wir sie mal so - Regeln.

Der eine kann und möchte nicht mit der Beschneidung der persönlichen Freiheiten leben und der andere möchte alles tun und zur Not auch hinnehmen, um ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu bekommen.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich mal einer Schreiberin sehr engagiert versucht hab klarzumachen, dass man eine Beziehung ohne Vertrauen nicht führen könne. Das las sich so ähnlich wie Dein posting. Aber da lag ich völlig falsch, denn nur in meiner beschränkten Gedankenwelt sah es so aus. Für sie gab es da sehr wohl eine ganz passable Möglichkeit, die sie überzeugend schilderte.

Wenn sich zwei finden, die sich durch freiwilliges gegenseitiges Beschränken Sicherheit geben, können diese meiner Ansicht nach auch eine sehr glückliche Beziehung führen.

Ich habe zum Beispiel lange diesen Satz 'Wenn der andere mir keine Grenzen zeigt, vermute ich bei ihm Desinteresse' nicht verstanden, denn aus meiner Sicht heißt 'Gewähren lassen' die persönliche Freiheit des anderen zu respektieren und auf keinen Fall heißt es Desinteresse.

Wem nun dieser Sicherheitsaspekt wichtiger ist, wird Regeln aufstellen, die für ihn Sicherheit schaffen und er wird sie dem anderen rüberreichen. Diese Regeln sind dann gleichzeitig das Zeichen 'Du bist mir sehr viel wert und weil ich Dich nicht verlieren möchte, gebe ich Dir diese Regeln vor'. Wenn nun umgekehrt der andere keine Regeln vorgibt, handelt er entgegengesetzt - und das ist auch das Gegenteil von 'Du bist mir sehr viel wert'.

Wer vertraut, empfindet diese Regeln dann als Misstrauen, denn sie zeigen ja, dass der andere nicht vertraut und stattdessen lieber lenken möchte und daraus entstehen dann die großen Konflikte. Viele Menschen bräuchten vermutlich eine Übersetzungshilfe, was hinter dem Handeln und Reden des anderen steht und könnten dann vielleicht besser damit umgehen.

Da der Begriff Vertrauen in unserer Gesellschaft positiv belegt ist, möchte man sich nicht als Mißtrauer oder Controller outen, aber ich finde, dass das nicht wirklich wichtig ist. Was zählt, ist, dass zwei Menschen einen gemeinsamen Weg finden, mit dem sie und ganz speziell sie glücklich sind und nicht die Mehrheit einer Gesellschaft.

Einen lieben Gruß

Larsen

Ich stimme dir zu...
..dem letzten abschnitt stimme ich voll zu und mir ging es um beziehung wo keine konsens besteht.

wenn ich nun auf sicherheit plädiere und für meinem partner "regeln" aufstelle, ist doch der nächste schritt, dass ich schaue ob diese regeln auch eingehalten werden...sprich es folgt die kontrolle (da kein vertrauen)...gibt es wirklich menschen, die sich wohlfühlen, wenn der partner sie kontrolliert?

ich sehen in dem lassen von freiräumen einen viel größeren liebesbeweis....beim erstellen von regeln geht es meiner meinung nach eher um besitzdenken und nicht um liebe. denn wie sehen diese regeln denn meisten aus? kein treffen oder kontakt zu personen des anderen geschlechts....ursprung ist hier doch meist, die angst, dass man den partner an jemand anders verlieren könnte bzw. dass er merkt, dass er mit einem anderen menschen mehr "spass" haben kann.

aber du hast recht, wenn beide dies brauchen, dann sollen sie damit glücklich werden/sein...

tigerle

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5. Dezember 2005 um 19:35

Hm und das bei Kindern schon?
Eine Dozentin in meiner Ausbildung hat mir mal über den Umgang mit Kindern gesagt:

"Es gibt, was die Sicherheit angeht, zweierlei Gefühle, die man Kindern vermitteln kann:
Das eine ist:
Ich bin so sicher, mir kann nichts passieren.

Das andere:
Mir kann alles mögliche passieren, aber ich kann damit umgehen."

Beim letzten Satz fällt mir kein Beispiel ein, weil ich denke die Kinder müssen es noch lernen .
NurGast

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5. Dezember 2005 um 19:55

Beziehungsmensch
Hast du Kinder ?
NurGast

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5. Dezember 2005 um 20:00

Bin voll deiner Meinung
Ich bin schon verheiratet, aber wenn mein Mann irgendetwas verbieten würde, dann hätte ich ihn bestimmt nicht geheiratet, aber ich hab eine Freundin der Freund von ihr hat echt einen an der Klatsche! Der verfolgt sie, ruft bei mir an ob sie wirklich da ist und kontrolliert das Handy und sogar das Geldkonto! Und sie ist zufrieden damit und sagt das ist normal!
Ich finde das Schrecklich und die wollen nächstes Jahr heiraten, dass geht nicht gut!

Schirmchen

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5. Dezember 2005 um 20:03
In Antwort auf jaana_11887320

Mit grenzen...
...hält man sicher niemanden davon ab, fremdzugehen!

auch wenn hier einige meinen, es ist ein liebesgeweis dem anderen grenzen zu setzen, finde ich eher das gegenteil ist der fall. dem anderen grenze zu setzen zeigt für mich keine liebe, sondern verlustangst und besitzdenken....

tigerle

Es kommt auf die Grenzen an...
in einer Beziehung kann man nicht machen was man will es kommt darauf an welche Ansichten die Partner von einer Beziehung haben. Wenn natürlich zwei verschiedene Ansichten aufeinander prallen dann kommt es automatisch zu Grenzen die nie eingehalten werden könne und die der andere nicht akzeptiert und sich denen widersetzt. Wenn sich beide einig sind welche Grenzen generell sie in der Beziehung zusammen setzen dann ist es optimal und es funktioniert. Ich denke darauf kommt es doch an es geht doch dann nicht um verlustangst und besitzdenken tigerle. Es ist halt nur schwierig einen Partner zu finden wo man die gleichen Ansichten teilt aber für ne lange oder auch funktionierende Partnerschaft ist es umumgänglich.

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5. Dezember 2005 um 20:04

*lächel*
Sorry, ich wollte nur wissen ob es nur Theorie ist oder du aus eigener Erfahrung sprichst.
Ich bin Mama , aber NICHT NUR ganz gewiss nicht
Ich tendiere zu beiden Varianten, ich mag es nicht , endweder oder zu sagen im Leben. Es ist Situationaabhängig, und das Gefühl von Vertrauen und trotzdem das Kind stärken ist möglich.
LG NurGast

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5. Dezember 2005 um 22:39

Anscheinend reden wir beide nicht das selbe
Ich weiß nicht, was es in deiner Gedankenwelt wert ist, aber ich arbeite seit zwanzig Jahren als Erzieher mit Kindern im Alter von 1-6 Jahren und ich behaupte jetzt hier mal ganz frech, daß mein Erfahrungshorizont wahrscheinlich der vielschichtigere und langjährigere ist.

Mir ist es in meiner gedankenwelt wert, meinem kind vertrauen , sicherheit zu geben ABER AUCH mein kind in ihren eigenen stärken zu stärken. Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt
Verstehst du was ich meine? Darum meine ich gibt es FÜR MICH nicht endweder oder !
ich als mama hab die aufgabe mein kind zu stärken indem ich ihr mein vertrauen gebe und sie mein vertrauen hat.
Ach ich könnt jetzt soviel sagen , wenn ich dir gegenüber sitzen würde und glaube nicht mal das du es NICHT verstehen würdest

NATÜRLICH ist es möglich dem kind vertrauen zu geben und als selbständige , starke person zu erziehen. Natürlich ! Wäre ja traurig wenn nicht .

NurGast

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5. Dezember 2005 um 23:19

Ich muss lächeln...Beziehungsmensch
du bist mir irgendwie nicht unsympathisch

Ich gleube mein Problem ist das was ich denke und FÜHLE nicht richtig hier schreiben zu können. Lieber ist mir sowas von angesicht zu angesicht zu diskutieren, weil ich es einfach besser kann. DAS IST KEIN ANGEBOT . Bitte nicht falsch verstehen
So jetzt zu deinem text, ich versuche es zu beantworten so gut ich kann in schrift.


Schon gestern hast du mir, scheinbar gutgelaunt, erklärt, das alles im Grunde egal sei.

Ja , weil manchmal es mir zuviel wird und ich denke , ach was solls....ist doch eh nur ein forum *g* ud weil ich einfach keine lust mehr hab...so einfach ist das


Zumal du die entscheidenden Fragen nicht beantwortest, die da z.B. lauten, WIE vermittelst du deinem Kind das Vertrauen in seine Fähigkeiten.


Mit viel Liebe, Gespräche, Mut machen dem kind zeigen , loben...usw...und alles mit viel liebe verbunden

das soll aber nicht heissen das ich nicht auf den tisch hauen kann *fg* das musste ich mal jetzt dazu sagen

Wenn noch fragen offen sind...ich bin für dich da

*dir mal auf die stirn einen dicken kuss gebe* hi hi hi




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6. Dezember 2005 um 11:11
In Antwort auf jaana_11887320

Ich stimme dir zu...
..dem letzten abschnitt stimme ich voll zu und mir ging es um beziehung wo keine konsens besteht.

wenn ich nun auf sicherheit plädiere und für meinem partner "regeln" aufstelle, ist doch der nächste schritt, dass ich schaue ob diese regeln auch eingehalten werden...sprich es folgt die kontrolle (da kein vertrauen)...gibt es wirklich menschen, die sich wohlfühlen, wenn der partner sie kontrolliert?

ich sehen in dem lassen von freiräumen einen viel größeren liebesbeweis....beim erstellen von regeln geht es meiner meinung nach eher um besitzdenken und nicht um liebe. denn wie sehen diese regeln denn meisten aus? kein treffen oder kontakt zu personen des anderen geschlechts....ursprung ist hier doch meist, die angst, dass man den partner an jemand anders verlieren könnte bzw. dass er merkt, dass er mit einem anderen menschen mehr "spass" haben kann.

aber du hast recht, wenn beide dies brauchen, dann sollen sie damit glücklich werden/sein...

tigerle

...
" ... ursprung ist hier doch meist, die angst ... "

Ja natürlich ist diese Angst das Ursprüngliche und diese Angst kannst Du nicht wegdiskutieren. Wer diese Angst spürt, wünscht sich, dass sie nicht da wäre und er so unbeschwert leben könnte, aber dieses Wunschkonzert funktioniert leider nur in den seltensten Fällen.

Und wenn sie nun mal da ist (egal, wodurch sie entstanden ist), sucht man nach Wegen damit umgehen zu können. Stell Dir mal vor, jemand wünscht sich eine vertrauensvolle Beziehung zu führen, empfindet dabei aber immer den Tanz auf dem Drahtseil. Dieses Gefühl, jeden Moment abstürzen zu können, hält man nicht aus, wenn man nicht gleichzeitig das Gefühl hat, dass es zwar ein tiefer Fall werden könnte, aber dann doch immer irgendwo ein Fangnetz einen vor dem unbegremsten Aufschlag auf dem Beton bewahren wird.

Wir haben uns bei unserer Geburt nicht ausgesucht, ob man uns dieses (Auf)Fangnetz mitgibt oder ob man es uns versagt.

Und Menschen, die fair sind, werden, wenn sie selbst das Gefühl haben, diese Kontrolle zu brauchen, auch ihrem Partner zugestehen, dass er sie kontrolliert. Ich glaube, dass es sich für niemanden angenehm anfühlt, aber wenn etwas Wichtigeres damit erreicht wird, kann man es in Kauf nehmen.

LG

Larsen

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6. Dezember 2005 um 11:28
In Antwort auf helmut_12550923

...
" ... ursprung ist hier doch meist, die angst ... "

Ja natürlich ist diese Angst das Ursprüngliche und diese Angst kannst Du nicht wegdiskutieren. Wer diese Angst spürt, wünscht sich, dass sie nicht da wäre und er so unbeschwert leben könnte, aber dieses Wunschkonzert funktioniert leider nur in den seltensten Fällen.

Und wenn sie nun mal da ist (egal, wodurch sie entstanden ist), sucht man nach Wegen damit umgehen zu können. Stell Dir mal vor, jemand wünscht sich eine vertrauensvolle Beziehung zu führen, empfindet dabei aber immer den Tanz auf dem Drahtseil. Dieses Gefühl, jeden Moment abstürzen zu können, hält man nicht aus, wenn man nicht gleichzeitig das Gefühl hat, dass es zwar ein tiefer Fall werden könnte, aber dann doch immer irgendwo ein Fangnetz einen vor dem unbegremsten Aufschlag auf dem Beton bewahren wird.

Wir haben uns bei unserer Geburt nicht ausgesucht, ob man uns dieses (Auf)Fangnetz mitgibt oder ob man es uns versagt.

Und Menschen, die fair sind, werden, wenn sie selbst das Gefühl haben, diese Kontrolle zu brauchen, auch ihrem Partner zugestehen, dass er sie kontrolliert. Ich glaube, dass es sich für niemanden angenehm anfühlt, aber wenn etwas Wichtigeres damit erreicht wird, kann man es in Kauf nehmen.

LG

Larsen

Alsoooo
...sicher habe ich auch angst meinen freund zu verlieren, aber gerechtfertigt diese angst, dass ich meinem freund vorschriften mache? muss ich da nicht an mir arbeiten.

ich bin in einer kurzen beziehung von hinten bis vorne beschissen worden. dieser mann führte ein doppelleben nach allen regeln der kunst. als ich es merkte, habe ich das ganze sofort beendet.

als ich meinen jetzigen freund kennenlernte, habe ich ihm diese geschichte erzählt. ihm ist ähnliches passiert. tja, was hätten wir tun können? uns gegenseitig vorschriften machen und regeln aufsetzen um sicher zu gehen, dass uns sowas nicht noch einmal passiert?? wir haben aber den anderen weg eingeschlagen....da wir beide wissen, wie weh so etwas tut und wir jeweils die betrogenen waren, würden wir nie so etwas tun und den anderen anlügen, betrügen oder hintergehen. ich muss meinen freund nicht kontrollieren! ich vertraue ihm.

man kann vertrauen lernen....aber da muss man an sich selbst arbeiten und das ist sicher nicht leicht!

tigerle

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6. Dezember 2005 um 11:35
In Antwort auf erdbeermarmelade

Geschäftsbeziehung ?
ich halte es eher für eine *Zuchthaus*atmosphäre. Die Stasi oder sonstige Einrichtungen mit *DRILL* fallen mir da ganz spontan ein. Oder die Laborratten, die bei *Fehlverhalten* einen Stromschlag verpasst bekommen.

Möchte mir gar nicht vorstellen, dass man so eine Beziehung überhaupt führt.

Erdbeermarmelade

@erdbeermarmelade - man kann es auch übertreiben

wie komplett daneben ist es bitte schön, einem einfachen beitrag wie dem von sanni, den stempel "zuchthausatmosphäre" "stasi" oder sonstige einrichungen mit "drill" aufzudrücken?
vollkommen daneben auch der vergleich mit "laborratten die bei fehlverhalten einen stromschlag verpasst bekommen".

was ist dir über die leber gelaufen, einen vollkommen bewertungsfreien beitrag so dermassen zu zerreissen und mit so unmöglichen, und menschenverachtenen einrichtungen in einem satz zusammen zu führen?

ganz grosses kino erdbeermarmelade - im negativen sinne!
deine beiträge hier in den foren fand ich bisher immer sehr lesenswert und deine person durchaus sympathisch. abgesehen dass es hier nicht um symphatie-hascherei geht, kann ich zu diesem beitrag aber nur sagen: SECHS - SETZEN!

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6. Dezember 2005 um 12:20

Ich denke, ...
Du hast es ganz gut auf den Punkt gebracht und kann Dir da aus eigener Erfahrung nur beipflichten.

Ich weiß, dass es meine Aufgabe ist, meinen Kindern die Grundlagen zu vermitteln, damit sie in ihrem späteren Leben bestehen können. Dazu gehören zwangsläufig auch negative Erfahrungen, denn wie sollen sie ansonsten den Umgang damit lernen?

Aber ich habe auch häufig genug dieses Spannungsfeld erlebt, wo ich wusste, dass etwas notwendig für ihre Entwicklung ist, ich selbst aber es als schmerzhaft erlebe, meine Kinder 'leiden' zu sehen. Ich muss mir dann selbst immer wieder klar machen, dass es MEIN Schmerz ist und ich nicht um meines Schmerzens willen eine notwendige Erfahrung für meine Kinder verhindern darf.

Das was Nurgast dazu schreibt, verstehe ich nicht, denn dass ich mein Kind stark mache, dass ich ihm dieses Urvertrauen vermittele, dass ich ihm das Gefühl gebe, da zu sein, wenn es micht braucht, steht für mich nicht im Gegensatz zu der Notwendigkeit, ihm auch unangenehme Erfahrungen zuzumuten.

LG

Larsen

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