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..ohne den respeckt zu verlieren

8. April 2010 um 12:02 Letzte Antwort: 9. April 2010 um 18:42

ich brauche dringend einen Rat!

die trennung liegt jetzt schon viele monate zurück, es war hart, aber ich glaube, ich habe das schlimmste überstanden. mir geht es viel besser, ich steh morgens mit einem lächeln auf und die kleinen zwischentiefs werden immer seltener.

ein 100%iges Aus hat es allerdings nie gegeben. da ich nach der trennung ganz tief am boden war, hatte ich kaum kraft, irgendwas zu ändern. ich hege nach wie vor hoffnungen, bin aber - so schwach wie ich war - immer auf die kleinsten andeutungen angesprungen. mittlerweile steh ich ganz gut über den dingen. allerdings steh ich vor folgender zwickmühle:

er steckt voller zweifel, weil er das eine nicht ohne das andere will (er will zwar die beziehung, aber dafür keinen schritt aus seiner gewohnten umgebung tun - und ich wohne der arbeit wegen 350km entfernt) also verzichtet er deswegen lieber auf die beziehung?! sorry, aber das will mein kopf zwar gerne, aber mein herz so ganz und gar nicht akzeptieren! also hab ich mich bei unserem letzten gespräch (via mail!), das viel häftiges hin und her mit sich brachte, ganz nackig gemacht, hab ganz offen und ehrlich alles gesagt, was ich dazu denke, wie ich mich fühle und vorallem, wie ich seine gefühle nachvollziehen kann. und ich hab ihm die möglichkeiten, die wir zusammen hätten, wenn denn beide es wollten, gezeigt (und da bin ich wiklich erlich bereit, viele umstände auf mich zu nehmen, da ich mich hier, wo ich jetzt lebe nicht wirklich heimisch fühle, bei ihm aber schon). als abschluss hab ich geschrieben, dass sich das alles immer anhöre, als wolle ich ihn überreden, aber das soll so nicht sein. für mich war und ist die bez. was besonderes, aber wenn er das nicht so sieht, dann werd ich das hiermit akzeptieren.

ich war bereit, damit die endgültige trennung vollzogen zu haben. aber er hat sich nicht zurückgezogen. ich merke, dass er noch immer die gleichen bedenken hat, ich würd sie ihm gerne nehmen, aber das eben, ohne meine glaubwürdigkeit zu verlieren! wie kann ich ihm da entgegenkommen, ohne dass er den respeckt vor meinen gefühlen endgültig verliert. es soll kein hinterhergerenne sein, wie ich es am anfang leider betrieben hab.

nach dieser mail hab ich mich zurück gezogen, weil ich denke, dass er jetzt dran ist, um auch einen schritt nach vorn zu machen. es kommen kleine häppchen, aber nichts ganzes. jetzt werden wir uns nächste woche wieder sehen. wie geh ich das ganze thema am besten an? bis jetzt ahben wir immer eine schöne zeit zusammen, wenn wir uns sehen, aber das thema wird eben meistens umgangen. ich will jetzt nichts zerreden, und niemanden unter druck setzen, nur einen gemeinsamen weg finden.

wer einen tipp hat, ich kann ihn brauchen
und wenn noch fragen sind, nur zu!

Danke euch!!
(...die texte werden immer so lang....)

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8. April 2010 um 12:09

Respekt
es soll Respekt heißen!!! wie peinlich...

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8. April 2010 um 15:49
In Antwort auf fawn_12918424

Respekt
es soll Respekt heißen!!! wie peinlich...

Genauer
Die langen Texte sind unattraktiv.... ich brings mal auf den Punkt

wir sehen uns sehr selten! wenn ich hinfahre (aus beruflichen gründen), dann unternehmen wir immer was zusammen, sehen uns meist jeden tag, haben eine schöne zeit. seit den letzten 2 malen übernachte ich auf einladung bei ihm (im gästezimmer). und letztes mal waren wir uns so nah, er hat mich gleich zu beginn in den arm genommen und festgehalten und meinte nur, er fragt sich, warum wir uns nur getrennt haben...
jedesmal, wenn ich dort bin, dann haben wir die schönste zweisamkeit, die man sich wünschen kann. doch bin ich weg, ist es damit vorbei. ich will mehr! ich bin bereit ganz viel zu geben, aber ich bbrauche auch ein bisschen was zurück, etwas, woran ich mich festhalten kann!

also: ich denke, ich muss klar sagen, dass ich mehr will, alles oder nichts und das dann auch durchziehen?!
wie macht man das, wenn man sich doch selbst nach der zeit auf das wiedersehen freut? wie?

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8. April 2010 um 23:12

Respekt vor mir selbst
... ich verfluche es selbst, dass es so kompliziert geworden ist.

und ich saß schon im auto und bin nur seinetwegen bzw der sache wegen hingefahren, nur um da zu sein, um die entfernung weg zu haben um fühlen zu können, statt zu zerreden! und es war das beste, was hätte sein können! und ich stand so oft kurz davor...

hab ich den respekt vor mir selbst verloren? wie bitte drückt sich denn respekt vor seiner selbst aus? was fehlt mir denn dazu, dass ich mich selbst so nehme, wie ich bin?
ich denke, ich weiß, was du meinst, aber ich weiß nicht, warum es so ist oder wie man es ändern kann!!

ich kann den umstand nicht ändern, dass wir so weit auseinander wohnen - zumindest nicht kurzfristig. und ich ziehe eine vor-ort- beziehung deutlich einer fernbeziehung vor! aber wenn es zeitlich absehbar ist, dann würd ich auch alles dafür tun! und diese bereitschaft, mehr zu geben, als man zurückbekommt, ist für mich kein verlust von respekt, mehr ein zeichen dafür, dass man auch in schlechten zeiten zusammenhält.

ich danke dir trotzdem für deine antwort und nimm mir meinen garstigen ton nicht übel, er ist nicht gegen dich gerichtet

lg
Jess

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9. April 2010 um 18:42


ich Danke dir!

ich habs selbst in der hand, ich weiß! und das wird auch so bleiben!

wenn ich genau drüber nachdenke, hast du mir eigentlich nur gesagt, was ich eigentlich schon längst selbst wusste - nur gesehen hab ichs nicht. oder besser an der umsetzung haperts, weiß der teu*** warum!

ich bin tausend erkenntnisse reicher und freu mich auf die herausforderung nächstes we - mir gegenüber!

so, ich geh dann mal raus und leb ein bisschen
danke dir und liebe grüße
jess

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