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Oft sehr traurig in langjähriger Ehe (

7. Juni um 1:49

hallo zusammen,

ich (45) hoffe, ich schaffe es meine für mich äußerst schmerzhafte situation zu verdeutlichen.
ich bin mit meinem mann (50) fast 30 jahre zusammen und davon 25 jahre verheiratet. wir haben gesunde kinder, er hat einen sicheren job, wir leben in einem schönen haus auf dem land und alles könnte eigentlich wunderbar sein. für ihn ist auch meist alles bestens, aber für meinen teil ist es das leider nicht. ich liebe meinen mann über alle maßen und genau das ist wohl auch das problem. ich bin ein gefühlsmensch und zeige es, mit vielen tausend kleinigkeiten und gesten was mir an meinem mann liegt. leider ist mein mann in keinster weise leidenschaftlich. wir führen eine alltägliche und ziemlich monotone ehe. ich fühle mich mit 45 noch nicht zu alt für neue dinge und würde mir wünschen, dass mein mann experimentierfreudiger ist. dies betrifft auch unser liebesleben. wir haben einmal die woche sex, manchmal auch erheblich seltener. der findet in der regel immer am gleichen tag am morgen statt und immer auf die selbe art und weise. wenn ich mich überwinde und das thema anspreche oder vorschläge mache, wird jeder wunsch meinerseits von ihm schon im keim erstickt. sex draußen im garten (logischweise nachts) kein thema, sextoys kein thema, küssen kein thema, oralsex kein thema, sex im pool kein thema, händchen halten vor anderen kein thema, gefühle zeigen vor anderen kein thema.kerzenschein (romantik) braucht er nicht, das sind nur mal wenige beispiele. die liste könnte ich ohne ende verlängern. positiv ist zu erwähnen, dass wir uns nun vorgenommen haben ab und zu mal für 2 stunden was nur zu zweit zu unternehmen.das gefällt ihm dann schon, aber wirklich persönliche oder intime gespräche finden auch da nicht statt.meist sind auch da nur die kinder,haus, rechnungen und blablabla thema.
mensch, ich bin 45 und nicht scheintot. ich liebe meinen mann trotz allem so sehr, dass ich keine worte finde dafür. er ist ein guter mensch, versorgt seine familie, ist fleißig und arbeitet in nem schweren handwerksberuf. er will das es uns gut geht, ist selbst sehr, sehr genügsam.ihm reicht das wahrscheinlich auch wirklich so, aber mir nicht bzw. nicht mehr. ich möchte unsere gemeinsame verbleibende zeit inniger genießen. ich wünsche mir tiefsinnigere gespräche, mehr zärtlichkeiten, mehr und vorallem aufregenderen sex. ich bin für alles offen und er für alles versperrt. dabei sagt er mir schon oft, dass er mich liebt und da bin ich mir auch sicher, dass es wirklich so ist. er kann und will wahrscheinlich auch nicht auf meine bemühungen eingehen.er hatte keine besonders schöne und leichte kindheit. eventuell liegt auch da das problem begraben. er hat nie viel familiere liebe erfahren dürfen und kann heute auch nicht viel nähe und übermässige liebe an andere vergeben. ich habe zwar verständnis dafür, aber mir fehlt die nähe und innigkeit zu meinem mann immer mehr und ganz extrem. ich sehne mich nach dingen, die er nicht möchte. immer wieder bekomme ich abfuhren auf verschiedenste weise.das tut immer so unsagbar weh, dass mir schier mein herz platz.trennen möchte ich mich eigentlich nicht, da wie gesagt meine grosse liebe.was soll ich nur tun, denn so weiterleben möchte ich auch nicht ein lebenlang. ich möchte doch nur ein wenig glücklich sein und die zeit mit ihm genießen. viell. geht es ja jemandem ähnlich oder der ein oder andere hat eventuell einen rat für mich.Danke schon mal.

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7. Juni um 3:00

Ich bin zwar deutlich jünger als Du, aber -nachdem ich Deinen Hilferuf mehrmals gelesen habe- möchte ich Dir doch antworten:

Es hört sich für mich an, als ob Dein Partner sehr unsicher in der Beziehung mit Dir ist.
Diese "Blockadehaltung" (Du schreibst immer "kein Thema" wirkt auf mich so, als würde er fürchten, er dürfe keine Schwäche zeigen und daher lässt er diese Themen nicht zu. Vielleicht hat er sich noch nicht einmal gedanklich mit den von Dir aufgezählten Themen auseinandergesetzt - diese Themen sind also "Neuland" für ihn.
Warum mag das so sein? 
Ist er vielleicht so unsicher, weil er "Angst" vor Neuem hat? Angst, dass das durchweg positive Bild vom ihm (das Du in Dir trägst, jedenfalls lese ich das aus Deinen Zeilen heraus) Risse bekommen könnte...?! Könnte es sein, dass er sich als "ALPHA"-Tier sieht und mit "Romantik", "Sextoys" usw.  bröckelt dieses Selbstwertgefühl (was natürlich nicht stimmt).
 
Ich glaube, Du solltest herausfinden, ob er Dich auf Augenhöhe sieht oder als Art "Kleinod", dass es zu beschützen gilt und er daher glaubt, der "Starke" , der "Unangreifbare" sein  zu müsssen.
Wenn das so wäre, dann solltest Du ihm klarmachen, dass eine Beziehung nur gut  funktioniert, wenn beide Partner auf Augenhöhe agieren. Er muss Dir nichts beweisen, er darf Dir gegenüber auch unsicher sein und Unerfahrenheit zeigen. 
Doch auch Du möchtest das Recht eingeräumt bekommen, Deine Gedanken, Wünsche und Träume mit ihm zu erörtern. Zumindest DAS sollte (muss?!) er Dir zugestehen.
Was ist den Schlimmes daran, sich über viele (alle) Dinge auszutauschen und dabei Gemeinsamkeiten und/oder Unstimmigkeiten festzustellen?! So beginnt doch jede Beziehung... - und das sollte in einer Partnerschaft (und in einer Ehe erst recht) nicht aufhören! Ganz im Gegenteil, muss einer  der Partner seine Bedrüfnisse, Wünsche und Träume immer wieder herunterschlucken, dann beginnt irgendwann die Entfremdung (auch das hat bei euch schon begonnen - glaube ich).

Sehr schön finde ich, dass ihr euch vorgenommen habt desöfteren 2 Stunden etwas zu zweit zu unternehmen.
Versuche das auszudehnen! Erst auf drei Stunden - dann mal mehr, dann ggf. mal auf einen halben Tag oder gar ein Wochenende! Denn nur in einer vertrauensvollen   "Wohlfühlatmosphäre"  könntest Du versuchen, die (für Dich) so wichtigen Themen mit ihm zu besprechen!

Viel Glück!

LG
Miri   

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7. Juni um 3:07

Das hört sich danach an, als ob du, falls es sich nicht andern wird ganz sicher dich in einen anderen verlieben wirst. Dein Hirn macht das automatisch. Das wird passieren egal wie du ihn liebst. Nun falls sich nichts andern wird.

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7. Juni um 4:48
In Antwort auf pralinchen-1

hallo zusammen,

ich (45) hoffe, ich schaffe es meine für mich äußerst schmerzhafte situation zu verdeutlichen.
ich bin mit meinem mann (50) fast 30 jahre zusammen und davon 25 jahre verheiratet. wir haben gesunde kinder, er hat einen sicheren job, wir leben in einem schönen haus auf dem land und alles könnte eigentlich wunderbar sein. für ihn ist auch meist alles bestens, aber für meinen teil ist es das leider nicht. ich liebe meinen mann über alle maßen und genau das ist wohl auch das problem. ich bin ein gefühlsmensch und zeige es, mit vielen tausend kleinigkeiten und gesten was mir an meinem mann liegt. leider ist mein mann in keinster weise leidenschaftlich. wir führen eine alltägliche und ziemlich monotone ehe. ich fühle mich mit 45 noch nicht zu alt für neue dinge und würde mir wünschen, dass mein mann experimentierfreudiger ist. dies betrifft auch unser liebesleben. wir haben einmal die woche sex, manchmal auch erheblich seltener. der findet in der regel immer am gleichen tag am morgen statt und immer auf die selbe art und weise. wenn ich mich überwinde und das thema anspreche oder vorschläge mache, wird jeder wunsch meinerseits von ihm schon im keim erstickt. sex draußen im garten (logischweise nachts) kein thema, sextoys kein thema, küssen kein thema, oralsex kein thema, sex im pool kein thema, händchen halten vor anderen kein thema, gefühle zeigen vor anderen kein thema.kerzenschein (romantik) braucht er nicht, das sind nur mal wenige beispiele. die liste könnte ich ohne ende verlängern. positiv ist zu erwähnen, dass wir uns nun vorgenommen haben ab und zu mal für 2 stunden was nur zu zweit zu unternehmen.das gefällt ihm dann schon, aber wirklich persönliche oder intime gespräche finden auch da nicht statt.meist sind auch da nur die kinder,haus, rechnungen  und blablabla thema.
mensch, ich bin 45 und nicht scheintot. ich liebe meinen mann trotz allem so sehr, dass ich keine worte finde dafür. er ist ein guter mensch, versorgt seine familie, ist fleißig und arbeitet in nem schweren handwerksberuf. er will das es uns gut geht, ist selbst sehr, sehr genügsam.ihm reicht das wahrscheinlich auch wirklich so, aber mir nicht bzw. nicht mehr. ich möchte unsere gemeinsame verbleibende zeit inniger genießen. ich wünsche mir tiefsinnigere gespräche, mehr zärtlichkeiten, mehr und vorallem aufregenderen sex. ich bin für alles offen und er für alles versperrt. dabei sagt er mir schon oft, dass er mich liebt  und da bin ich mir auch sicher, dass es wirklich so ist. er kann und will wahrscheinlich auch nicht auf meine bemühungen eingehen.er hatte keine besonders schöne und leichte kindheit. eventuell liegt auch da das problem begraben. er hat nie viel familiere liebe erfahren dürfen und kann heute auch nicht viel nähe und übermässige liebe an andere vergeben. ich habe zwar verständnis dafür, aber mir fehlt die nähe und innigkeit zu meinem mann immer mehr und ganz extrem. ich sehne mich nach dingen, die er nicht möchte. immer wieder bekomme ich  abfuhren auf verschiedenste weise.das tut immer so unsagbar weh, dass mir schier mein herz platz.trennen möchte ich mich eigentlich nicht, da wie gesagt meine grosse liebe.was soll ich nur tun, denn so weiterleben möchte ich auch nicht ein lebenlang. ich möchte doch nur ein wenig glücklich sein und die zeit mit ihm genießen. viell. geht es ja jemandem ähnlich oder der ein oder andere hat eventuell einen rat für mich.Danke schon mal.

War er denn schon immer so? Falls ja, seit wann stört es dich? Denn früher hat es dich ja anscheinend nicht gestört, sonst wärst du ja wohl nicht mit ihm zusammengeblieben. Nach so langer Zeit wirst du ihn wohl schwer ändern können.
​Da ein Gespräch mit ihm darüber so wie es aussieht unmöglich ist, könntest du es mit einem Brief versuchen. Habe ich gute Erfahrungen mit gemacht. Hat den Vorteil, dass du dir gut überlegen kannst, was und wie du schreibst, nochmal überarbeiten, Vorwürfe vermeiden, die im Gespräch ja doch oft kommen. Klar kommunizieren, dass es dich traurig macht und was genau; dass du ihn liebst, aber sehr unglücklich bist deswegen, gefühlvoll aber nicht zu überschwenglich. Für ihn ist es gut, dass er nicht sofort reagieren muss, sondern sich ins stille Kämmerlein zurückziehen und in Ruhe lesen kann. Und nachdenken. Deshalb solltest du ihn nach der Übergabe unbedingt allein lassen. 

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7. Juni um 9:34

spontan kommt mir beim Lesen deines Problems der Gedanke, dass du ihm vielleicht zu viel redest. Probleme ansprechen ist ja eingentlich immer gut, doch er hat ja kein Problem und versteht durch deine Worte nicht, was dir fehlt und dass es ein Problem für dich ist.

Ich habe das Gefühl, dass du bei ihm anders vorgehen musst. Du musst Taten sprechen lassen und die gesamte Initiative übernehmen. Er muss an die Hand genommen werden. Wenn du anderen Sex willst,d ann mach ihn anders, aber warte nicht darauf, dass er durch Worte versteht, was du meinst. Heiz eurem Liebesleben ein. Wenn du nachts im Garten mit ihm richtig wilden Sex willst, dann mach das. Nimm ihn an die Hand, zeig ihm dass hinter dem Fliederbusch unbedingt jetzt etwas von ihm angesehen werden muss und dann fall über ihn her. Nimm Öl oder eine Creme und nutze die zur Steigerung deiner Lust. Zeige ihm, was du dir unter Leidenschaft vorstellst. Überlege dir verschieden Dinge, die du gerne machen möchtest und wie und wo und dann mach das mit ihm.

Am Anfang wird das bestimmt seltsam sein, aber wenn er merkt, dass es toll ist, weil es dir Freude, Befriedigung, Erregung, Spannung und so verschafft, dann wird er das auch mögen.

Und wichtig ist, dass ihr euch beide schön findet. Dass du dich schön findest. Also - vielleicht kann es als ein Zeichen für ihn auch verstanden werdne, wenn du die Haare toll machst, schicke Wásche trägst ... schon allein weil du dich dann anders fühlst, wird er das merken.

Und lass diese Verführungsdinge nicht ins Lächerliche laufen, indem du ihm erklärst, was du willst udn fühlst oder seltsame Reizwäsche trägst, die dir vielleicht nicht steht oder auf der er vielleicht gar nicht steht.

Rede nciht so viel sondern mach einfach und lass dich nicht entmutigen, wenn es beim ersten Mal Verführung nicht wirklich so läuft, wie du es dir vorstellst. Er muss ja schliesslich lernen, dass er eine heisse Frau hat.

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7. Juni um 10:04
In Antwort auf pralinchen-1

hallo zusammen,

ich (45) hoffe, ich schaffe es meine für mich äußerst schmerzhafte situation zu verdeutlichen.
ich bin mit meinem mann (50) fast 30 jahre zusammen und davon 25 jahre verheiratet. wir haben gesunde kinder, er hat einen sicheren job, wir leben in einem schönen haus auf dem land und alles könnte eigentlich wunderbar sein. für ihn ist auch meist alles bestens, aber für meinen teil ist es das leider nicht. ich liebe meinen mann über alle maßen und genau das ist wohl auch das problem. ich bin ein gefühlsmensch und zeige es, mit vielen tausend kleinigkeiten und gesten was mir an meinem mann liegt. leider ist mein mann in keinster weise leidenschaftlich. wir führen eine alltägliche und ziemlich monotone ehe. ich fühle mich mit 45 noch nicht zu alt für neue dinge und würde mir wünschen, dass mein mann experimentierfreudiger ist. dies betrifft auch unser liebesleben. wir haben einmal die woche sex, manchmal auch erheblich seltener. der findet in der regel immer am gleichen tag am morgen statt und immer auf die selbe art und weise. wenn ich mich überwinde und das thema anspreche oder vorschläge mache, wird jeder wunsch meinerseits von ihm schon im keim erstickt. sex draußen im garten (logischweise nachts) kein thema, sextoys kein thema, küssen kein thema, oralsex kein thema, sex im pool kein thema, händchen halten vor anderen kein thema, gefühle zeigen vor anderen kein thema.kerzenschein (romantik) braucht er nicht, das sind nur mal wenige beispiele. die liste könnte ich ohne ende verlängern. positiv ist zu erwähnen, dass wir uns nun vorgenommen haben ab und zu mal für 2 stunden was nur zu zweit zu unternehmen.das gefällt ihm dann schon, aber wirklich persönliche oder intime gespräche finden auch da nicht statt.meist sind auch da nur die kinder,haus, rechnungen  und blablabla thema.
mensch, ich bin 45 und nicht scheintot. ich liebe meinen mann trotz allem so sehr, dass ich keine worte finde dafür. er ist ein guter mensch, versorgt seine familie, ist fleißig und arbeitet in nem schweren handwerksberuf. er will das es uns gut geht, ist selbst sehr, sehr genügsam.ihm reicht das wahrscheinlich auch wirklich so, aber mir nicht bzw. nicht mehr. ich möchte unsere gemeinsame verbleibende zeit inniger genießen. ich wünsche mir tiefsinnigere gespräche, mehr zärtlichkeiten, mehr und vorallem aufregenderen sex. ich bin für alles offen und er für alles versperrt. dabei sagt er mir schon oft, dass er mich liebt  und da bin ich mir auch sicher, dass es wirklich so ist. er kann und will wahrscheinlich auch nicht auf meine bemühungen eingehen.er hatte keine besonders schöne und leichte kindheit. eventuell liegt auch da das problem begraben. er hat nie viel familiere liebe erfahren dürfen und kann heute auch nicht viel nähe und übermässige liebe an andere vergeben. ich habe zwar verständnis dafür, aber mir fehlt die nähe und innigkeit zu meinem mann immer mehr und ganz extrem. ich sehne mich nach dingen, die er nicht möchte. immer wieder bekomme ich  abfuhren auf verschiedenste weise.das tut immer so unsagbar weh, dass mir schier mein herz platz.trennen möchte ich mich eigentlich nicht, da wie gesagt meine grosse liebe.was soll ich nur tun, denn so weiterleben möchte ich auch nicht ein lebenlang. ich möchte doch nur ein wenig glücklich sein und die zeit mit ihm genießen. viell. geht es ja jemandem ähnlich oder der ein oder andere hat eventuell einen rat für mich.Danke schon mal.

-> ich liebe meinen mann über alle maßen und genau das ist wohl auch das problem. ich bin ein gefühlsmensch und zeige es, mit vielen tausend kleinigkeiten und gesten was mir an meinem mann liegt. leider ist mein mann in keinster weise leidenschaftlich. 

-> ich bin für alles offen und er für alles versperrt. dabei sagt er mir schon oft, dass er mich liebt  und da bin ich mir auch sicher, dass es wirklich so ist. er kann und will wahrscheinlich auch nicht auf meine bemühungen eingehen.

-> ich sehne mich nach dingen, die er nicht möchte. immer wieder bekomme ich  abfuhren auf verschiedenste weise.das tut immer so unsagbar weh, dass mir schier mein herz platz.

Aus meiner Perspektive wieder einmal ein klarer Fall von Rollentausch. Du wünschst dir, dass er sich um dich bemüht, nimmst ihm das aber ab und bemühst dich immer wieder um ihn.
Höre mal sanft, aber konsequent damit auf, ihn zu betteln, ihm nachzutelefonieren, ihm alles zu bieten und zu schenken. Sei die Frau, die du gern sein willst und zwinge dich nicht selbst zu entwas, das dir weh tut.

Bei uns geht das sehr gut, seit 18 Jahren. Das bekommst du mit ein bisschen Logik auch hin. 

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7. Juni um 10:36
In Antwort auf pralinchen-1

hallo zusammen,

ich (45) hoffe, ich schaffe es meine für mich äußerst schmerzhafte situation zu verdeutlichen.
ich bin mit meinem mann (50) fast 30 jahre zusammen und davon 25 jahre verheiratet. wir haben gesunde kinder, er hat einen sicheren job, wir leben in einem schönen haus auf dem land und alles könnte eigentlich wunderbar sein. für ihn ist auch meist alles bestens, aber für meinen teil ist es das leider nicht. ich liebe meinen mann über alle maßen und genau das ist wohl auch das problem. ich bin ein gefühlsmensch und zeige es, mit vielen tausend kleinigkeiten und gesten was mir an meinem mann liegt. leider ist mein mann in keinster weise leidenschaftlich. wir führen eine alltägliche und ziemlich monotone ehe. ich fühle mich mit 45 noch nicht zu alt für neue dinge und würde mir wünschen, dass mein mann experimentierfreudiger ist. dies betrifft auch unser liebesleben. wir haben einmal die woche sex, manchmal auch erheblich seltener. der findet in der regel immer am gleichen tag am morgen statt und immer auf die selbe art und weise. wenn ich mich überwinde und das thema anspreche oder vorschläge mache, wird jeder wunsch meinerseits von ihm schon im keim erstickt. sex draußen im garten (logischweise nachts) kein thema, sextoys kein thema, küssen kein thema, oralsex kein thema, sex im pool kein thema, händchen halten vor anderen kein thema, gefühle zeigen vor anderen kein thema.kerzenschein (romantik) braucht er nicht, das sind nur mal wenige beispiele. die liste könnte ich ohne ende verlängern. positiv ist zu erwähnen, dass wir uns nun vorgenommen haben ab und zu mal für 2 stunden was nur zu zweit zu unternehmen.das gefällt ihm dann schon, aber wirklich persönliche oder intime gespräche finden auch da nicht statt.meist sind auch da nur die kinder,haus, rechnungen  und blablabla thema.
mensch, ich bin 45 und nicht scheintot. ich liebe meinen mann trotz allem so sehr, dass ich keine worte finde dafür. er ist ein guter mensch, versorgt seine familie, ist fleißig und arbeitet in nem schweren handwerksberuf. er will das es uns gut geht, ist selbst sehr, sehr genügsam.ihm reicht das wahrscheinlich auch wirklich so, aber mir nicht bzw. nicht mehr. ich möchte unsere gemeinsame verbleibende zeit inniger genießen. ich wünsche mir tiefsinnigere gespräche, mehr zärtlichkeiten, mehr und vorallem aufregenderen sex. ich bin für alles offen und er für alles versperrt. dabei sagt er mir schon oft, dass er mich liebt  und da bin ich mir auch sicher, dass es wirklich so ist. er kann und will wahrscheinlich auch nicht auf meine bemühungen eingehen.er hatte keine besonders schöne und leichte kindheit. eventuell liegt auch da das problem begraben. er hat nie viel familiere liebe erfahren dürfen und kann heute auch nicht viel nähe und übermässige liebe an andere vergeben. ich habe zwar verständnis dafür, aber mir fehlt die nähe und innigkeit zu meinem mann immer mehr und ganz extrem. ich sehne mich nach dingen, die er nicht möchte. immer wieder bekomme ich  abfuhren auf verschiedenste weise.das tut immer so unsagbar weh, dass mir schier mein herz platz.trennen möchte ich mich eigentlich nicht, da wie gesagt meine grosse liebe.was soll ich nur tun, denn so weiterleben möchte ich auch nicht ein lebenlang. ich möchte doch nur ein wenig glücklich sein und die zeit mit ihm genießen. viell. geht es ja jemandem ähnlich oder der ein oder andere hat eventuell einen rat für mich.Danke schon mal.

Dein Mann ist doch sicher nicht von heute auf morgen so geworden.

Zumindestens Sextoys kannst Du Dir doch alleine besorgen...

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7. Juni um 10:50

Früher hat dich das anscheinend nicht gestört, was hat sich geändert? Zum Sexgott wirst du deinen Mann nicht mehr umerziehen können.
Ich fürchte, du wirst deinen Lebensplan und deine Befriedigung unabhängig von ihm gestalten müssen.

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7. Juni um 11:05

Warum die TE jetzt Probleme hat?
Nachdem ich in etwa gleich alt bin... Ich tippe auf die Midlife Crisis.

Mein Tipp wäre: Mache mal für dich ein paar verrückte Sachen. Den Rat dich selbst mal zu optisch verändern (andere Frisur, etwas neues anziehen, Kosmetikerin etc.) finde ich gut, aber mache es mal rein für dich. Vielleicht fängst du auch irgendeinen Sport an? Oder neue Hobbies?

Dann überlege mal, was du erleben willst. Probiere mal etwas aus. Mal ohne deinen Mann.


Und... überlege mal, was ist denn am GV mit deinem Mann gut (ich hoffe doch nach 25 Jahren, dass es da etwas gibt). Denn guter Sex braucht nicht immer die gelobte Abwechslung. Wenn das Liebesleben passt, fährt man doch besser, das vorhandene zu optimieren.
Sorge da mal für kleine Abwechslungen, wo dein Mann auch mitkommt. Lasse mal deine Fantasie in dem Bereich schweifen.
Denn wenn dein Mann bestimmte Techniken wirklich nicht mag, solltest du das imo auch akzeptieren.


Wie alt sind denn die Kinder? Je nachdem wirklich die Paarzeit ausdehnen. Und macht aus, welche Thema tabu sind (Kinder, Haus,...), wer verstoßt muss irgendwas machen (von mir aus in die "verrückte Urlaubskasse einzahlen"


Nicht vergessen: Dein Mann ist auch nicht für dein Lebensglück verantwortlich. Du hast es selbst in der Hand auch für dich mal ein verrücktes Huhn zu sein.

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7. Juni um 17:28

Hallo,

danke für Deine ehrliche Meinung. Ich denke aber nicht, dass unsere Ehe durch ist. Ich möchte auch weder jetzt noch später eine Affäre. Eigentlich wollte ich noch nicht mal den Sex in den Mittelpunkt meines Schreibens stellen. Es ging mir eher um Gefühle, Geborgenheit,den Austausch von kleinen Liebeleien und um Offenheit für Weiterentwicklung in der Beziehung. Ich möchte noch etwas erleben MIT IHM und nicht stagnieren.Ich glaub, ich wünsche mir mehr Nähe, mehr das Gefühl geliebt zu werden.Auch bin  ich nicht unzufrieden, wenn wir Sex haben. Es ist schön, auch wenn für mich zu selten und immer der gleiche Verlauf. Zu unserer Situation... Ich arbeite in teilzeit, unsere Kinder sind aus dem gröbsten raus und wir könnten uns nun endlich mehr Zeit für Zweisamkeit nehmen. Ich sehne mich danach, er braucht das wohl eher nicht. Er ist oft müde und abgeschlagen, dass verstehe ich auch. Aber muss ich deshalb ein lebenlang alle meine Wünsche und Bedürfnisse hinten anstellen?Beispiel: Ich besorge leckere Sachen, decke den Gartentisch nett für uns Zwei. Ich möchte mich unterhalten über das was in mir vorgeht. Das Gespräch endet in seltsamen Schweigen oder wird abgewürgt durch etwas anderes Labidares. Möchte ich zum Thema zurück kommen, sagt er, er ist sehr müde und will noch etwas fernsehen.Ich bleibe dann zurück, wie bestellt und nicht abgeholt und könnte gerade so drauf los heulen.
Ein eigenständiges Leben habe ich sehr wohl, dass hat mit meinem Problem nichts zu tun. Ich bin auch nicht finanziell abhängig, noch sonst wie hörig.

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7. Juni um 17:35
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Dein Mann ist doch sicher nicht von heute auf morgen so geworden.

Zumindestens Sextoys kannst Du Dir doch alleine besorgen...

Danke für Deine Antwort. Nein, da hast Du vollkommen recht. Es ist eigentlich schon immer so. Ich habe das so die ganzen Jahre hingenommen. Das war ein ziemlich grosser Fehler von mir. Nur war ich all die Jahre natürlich mit den Kindern beschäftigt und dachte nicht so viel darüber nach wie in letzter Zeit. Es beschäftigt mich wie sich unsere Zukunft wohl weiterentwickeln wird, wenn wir es nicht schaffen, etwas zu bewegen.
Natürlich kann und habe ich mir Sextoys selbst besorgt. Das ist nicht der springende Punkt. Mir fehlt es nicht an Selbständigkeit sondern an Liebe.

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7. Juni um 17:41
In Antwort auf herbstblume6

Früher hat dich das anscheinend nicht gestört, was hat sich geändert? Zum Sexgott wirst du deinen Mann nicht mehr umerziehen können.
Ich fürchte, du wirst deinen Lebensplan und deine Befriedigung unabhängig von ihm gestalten müssen.

Hallo,

wie schon erwähnt in einer anderen Antwort von mir....Es geht mir hier nicht nur um Sex. Ich brauche auch keinen Liebesgott. Es geht mir um die Freiheit offen mit ihm reden zu können über Wünsche und es geht mir darum das ich mehr spüren möchte, dass er mich liebt. Ich möchte einfach glückliche Stunden, statt Enttäuschung.

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7. Juni um 17:50

Die letzten 30 Jahre war es wie beschrieben. Es hat mich immer schon gestört, aber nicht so gravierend wie jetzt.Ich habe die Situation die ganzen Jahre akzeptiert.Das war nicht besonders schlau von mir, aber ich kann es nicht rückgängig machen. Nun möchte ich aber etwas ändern, da ich gesehen habe wie schnell das Leben ( mich betreffend)zu Ende sein kann. Mir ist klar geworden, wie wertvoll das Leben eigentlich ist und das man wirklich bemüht sein sollte, etwas draus zu machen.

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7. Juni um 18:45
In Antwort auf pralinchen-1

Danke für Deine Antwort. Nein, da hast Du vollkommen recht. Es ist eigentlich schon immer so. Ich habe das so die ganzen Jahre hingenommen. Das war ein ziemlich grosser Fehler von mir. Nur war ich all die Jahre natürlich mit den Kindern beschäftigt und dachte nicht so viel darüber nach wie in letzter Zeit. Es beschäftigt mich wie sich unsere Zukunft wohl weiterentwickeln wird, wenn wir es nicht schaffen, etwas zu bewegen.
Natürlich kann und habe ich mir Sextoys selbst besorgt. Das ist nicht der springende Punkt. Mir fehlt es nicht an Selbständigkeit sondern an Liebe.

Dann solltest Du vielleicht mal Klartext mit deinem Mann reden. Er braucht eine deutliche Ansprache die auch ein Mann versteht. Keine indirekten Andeutungen, sondern bring es auf den Punkt

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7. Juni um 19:54
In Antwort auf pralinchen-1

Hallo,

danke für Deine ehrliche Meinung. Ich denke aber nicht, dass unsere Ehe durch ist. Ich möchte auch weder jetzt noch später eine Affäre. Eigentlich wollte ich noch nicht mal den Sex in den Mittelpunkt meines Schreibens stellen. Es ging mir eher um Gefühle, Geborgenheit,den Austausch von kleinen Liebeleien und um Offenheit für Weiterentwicklung in der Beziehung. Ich möchte noch etwas erleben MIT IHM und nicht stagnieren.Ich glaub, ich wünsche mir mehr Nähe, mehr das Gefühl geliebt zu werden.Auch bin  ich nicht unzufrieden, wenn wir Sex haben. Es ist schön, auch wenn für mich zu selten und immer der gleiche Verlauf. Zu unserer Situation... Ich arbeite in teilzeit, unsere Kinder sind aus dem gröbsten raus und wir könnten uns nun endlich mehr Zeit für Zweisamkeit nehmen. Ich sehne mich danach, er braucht das wohl eher nicht. Er ist oft müde und abgeschlagen, dass verstehe ich auch. Aber muss ich deshalb ein lebenlang alle meine Wünsche und Bedürfnisse hinten anstellen?Beispiel: Ich besorge leckere Sachen, decke den Gartentisch nett für uns Zwei. Ich möchte mich unterhalten über das was in mir vorgeht. Das Gespräch endet in seltsamen Schweigen oder wird abgewürgt durch etwas anderes Labidares. Möchte ich zum Thema zurück kommen, sagt er, er ist sehr müde und will noch etwas fernsehen.Ich bleibe dann zurück, wie bestellt und nicht abgeholt und könnte gerade so drauf los heulen.
Ein eigenständiges Leben habe ich sehr wohl, dass hat mit meinem Problem nichts zu tun. Ich bin auch nicht finanziell abhängig, noch sonst wie hörig.

"Das Gespräch endet in seltsamen Schweigen oder wird abgewürgt durch etwas anderes Labidares. Möchte ich zum Thema zurück kommen, sagt er, er ist sehr müde und will noch etwas fernsehen.Ich bleibe dann zurück, wie bestellt und nicht abgeholt und könnte gerade so drauf los heulen."

Das liest sich wirklich nicht gut. Es ist schwierig, da rauszukommen. Es ist schön, dass du dich in der Beziehung ansonsten so wohl fühlst, aber eben eine Veränderung haben möchtest.  Hm War das bei euch schon immer so oder diese Schweigsamkeit erst seit kurzem so geworden? Das Sich-Unterhalten-Können ist unglaublich wichtig. Einfach die Nacht durchquatschen, dann tanzen oder gemeinsam Lieder singen, einen Wein nach dem anderen öffnen bis in den grauen Morgen hinein... wünscht du dir sowas?  Wie würdest du das angehen?

Vielleicht solltest ihr euch auf einen TV-freien Abend einigen, einen Paarabend, an dem ihr zusammen essen geht, dann ins Kino oder bowlen oder was weiss ich. Vielleicht könnte es auch nett sein, zusammen einen TAnzkurs zu machen oder irgendwie sowas .... Ich glaube, es fehlt euch an Zweier-Paar-Aktivität, die euch beide interessiert.

Was interessiert ihn denn?

Uuuund ..... vielleicht solltest du mehr mit Freunden machen und ersteinmal deine Enttäuschung von dem nicht romantischen Verhalten deines Mannes zur Seite stellen. Orientiere dich neu (also nicht einen neuen Mann suchen, sondern etwas neues machen). Du musst ja auch was spannendes zu erzählen haben, ihn um Rat fragen können oder irgendwie sowas. Die meisten Männer haben keine grosse Lust, über die BEziehung zu reden. .... das strengt an, besonders wenn die Frau traurig ist und etwas erwartet....

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8. Juni um 9:49
In Antwort auf pralinchen-1

Die letzten 30 Jahre war es wie beschrieben. Es hat mich immer schon gestört, aber nicht so gravierend wie jetzt.Ich habe die Situation die ganzen Jahre akzeptiert.Das war nicht besonders schlau von mir, aber ich kann es nicht rückgängig machen. Nun möchte ich aber etwas ändern, da ich gesehen habe wie schnell das Leben ( mich betreffend)zu Ende sein kann. Mir ist klar geworden, wie wertvoll das Leben eigentlich ist und das man wirklich bemüht sein sollte, etwas draus zu machen.

Also wirklich Midlife Crisis.
Da stecke ich auch mehr oder weniger drin.

Sag mal: Worüber genau wolltest du mit deinem Mann reden?
War es vielleicht etwas, das auch eine Freundin sich anhören könnte?
Was genau wünscht du dir an Romantik?

Ich hatte früher mal so ein Problem. Aber inzwischen sehe ich die vielen Dinge, die mein Mann im Alltag selbstverständlich macht.
Das ist oft ein unausgesprochenes "Ich-liebe-dich" des Alltags, das wir aber so selbstverständlich nehmen.

Wenn ich an bestimmten Tagen mir etwas wünsche, sage ich es ganz konkret und so, dass es ein Mann versteht (sorry, für's kleine Männer Bashing an der Stelle ). Sprich ich sage es so, dass es auch ein Dreijähriger ausführen könnte.

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