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Offene Beziehungen, Fluch, oder Segen?

6. Mai 2007 um 20:11 Letzte Antwort: 13. Mai 2007 um 23:09

hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Ausleben einer offenen Beziehung?

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7. Mai 2007 um 1:21

Ich
habe ein paar Jahre eine so genannt offene Beziehung gelebt.
Mein Freund (war auch mein Chef in der Firma) war recht viel älter als ich und wusste von mir von Anfang an, dass ich nymphomanisch veranlagt bin, dass er mir also niemals genügen könnte.
Es machte ihn aber dann total an, mir Männer zu beschaffen, es gefiel ihm, wenn ich möglichst sexy zur Arbeit kam und Kunden verführte (die Geschäfte liefen so wirklich prima). Er hatte jedoch nie was mit anderen Frauen, höchstens in den Swingerclubs, die wir besuchten. Aber auch da war er meistens bei mir und "beschützte" mich.
Nicht, dass du nun denkst, dass er impotent oder nicht mehr sehr leistungsfähig war, oder so. Wir hatten sicher zusammen auch mindestens 3x täglich Sex. Aber das genügte mir nicht, und er schaute gerne zu...
Jetzt habe ich einen anderen Freund, er akzeptiert, dass ich ihm auch nur fast immer treu bin. Meistens ist es heute jedoch so, dass ich (vor ihm) andere Männer scharf mache (was ihn selber auch sehr aufgeilt), wir dann aber den Sex zu zweit geniessen.
Ich denke, dass die Partner vorher abmachen müssen, was genau für jeden drinliegt, ohne dass es zu (unnötiger) Eifersucht oder Verletzungen kommt.
Und du musst wissen, dass eine Frau, sobald die Umgebung davon erfährt, als Schlampe angesehen wird.
LG topaia

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7. Mai 2007 um 15:46

Weder Fluch, noch Segen
Sondern einfach nicht lange haltbare Gemeinschaftsform

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8. Mai 2007 um 15:57
In Antwort auf an0N_1194440099z

Ich
habe ein paar Jahre eine so genannt offene Beziehung gelebt.
Mein Freund (war auch mein Chef in der Firma) war recht viel älter als ich und wusste von mir von Anfang an, dass ich nymphomanisch veranlagt bin, dass er mir also niemals genügen könnte.
Es machte ihn aber dann total an, mir Männer zu beschaffen, es gefiel ihm, wenn ich möglichst sexy zur Arbeit kam und Kunden verführte (die Geschäfte liefen so wirklich prima). Er hatte jedoch nie was mit anderen Frauen, höchstens in den Swingerclubs, die wir besuchten. Aber auch da war er meistens bei mir und "beschützte" mich.
Nicht, dass du nun denkst, dass er impotent oder nicht mehr sehr leistungsfähig war, oder so. Wir hatten sicher zusammen auch mindestens 3x täglich Sex. Aber das genügte mir nicht, und er schaute gerne zu...
Jetzt habe ich einen anderen Freund, er akzeptiert, dass ich ihm auch nur fast immer treu bin. Meistens ist es heute jedoch so, dass ich (vor ihm) andere Männer scharf mache (was ihn selber auch sehr aufgeilt), wir dann aber den Sex zu zweit geniessen.
Ich denke, dass die Partner vorher abmachen müssen, was genau für jeden drinliegt, ohne dass es zu (unnötiger) Eifersucht oder Verletzungen kommt.
Und du musst wissen, dass eine Frau, sobald die Umgebung davon erfährt, als Schlampe angesehen wird.
LG topaia

...@ topaia
Darf ich dich was fragen? Gleich vorweg:Ist nicht böse gemeint! Bezeichnest du dich als beziehungsfähig? Und basieren deine Beziehungen auch auf was anderem als auf Sex? Oder gehts dir rein darum?

LG
Anna

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8. Mai 2007 um 16:13

Ich habe lange offene beziehungen gelebt...
ich fand es nicht schlecht, eher als sehr bereichernd für meine beziehungen...
Allerdings habe ich jetzt im moment nicht mehr das bedürfniss danach...
ich finde beide arten von beziehungen okay.... jeder soll so leben wie er will... ich bezeichne es weder als fluch noch als segen... ich bezeichne es als das leben, das immer wieder voller überraschungen steckt....

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8. Mai 2007 um 16:26

Ich stelle mir das sehr
schwierig vor.. auf dauer von einer *beziehung* zu reden.. meist scheitert es ehh daran, weil der eine partner merkt, dass er das psychisch nicht verkraften kann, wenn er sich seinen partner mit anderen teilen muss..

viele befinden sich in einem zwiespalt- man möchte seinem partner die freiheiten und bedrüfnisse lassen und ermöglichen, aber andererseits, kann man das mit seinen eigenen bedürfnissen nicht vereinen, wenn man monogam leben möchte.. und da entsteht meist ein konflikt..

möglich ist es, wenn beide einen ähnlichen charakter haben und es nicht so eng sehen, wenn der partner mit anderen verkehrt.. aber
wie gesagt.. ist denk ich mal meist ein problem, das mit kommunikation anfängt- viele wagen sich nicht ihre gedanken einer offner beziehung auszusprechen, aus angst den partner zu verletzen oder zu verlieren..

ich würde es denk ich mal weder als fluch noch segen betrachten- wenn sich ein paar drauf einigen kann, ohne weitere bedenken- ist es doch wunderbar.. aber ob es denn tatsächlich ohne jegliche szenen und eifersuchtsgedanken umsetzbar ist, ist eine andere sache..

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8. Mai 2007 um 20:40
In Antwort auf pyry_11892256

...@ topaia
Darf ich dich was fragen? Gleich vorweg:Ist nicht böse gemeint! Bezeichnest du dich als beziehungsfähig? Und basieren deine Beziehungen auch auf was anderem als auf Sex? Oder gehts dir rein darum?

LG
Anna

Du darfst, Anna
Ja, ich bezeichne mich als beziehungsfähig. Ich kann einfach Sex und Liebe wirklich trennen. Mit meinem Freund bin ich jetzt schon drei Jahre zusammen, und wir leben eine sehr schöne, harmonische Partnerschaft mit viel Zuneigung und Leidenschaft. Es geht mir mit ihm sicher auch um Sex, der ist nun mal für mich enorm wichtig. Aber Liebe geben und erhalten macht mich sehr glücklich.
Ok?
Gruss topaia

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9. Mai 2007 um 15:18
In Antwort auf quanah_12361241

Weder Fluch, noch Segen
Sondern einfach nicht lange haltbare Gemeinschaftsform

So sehe
ich es eigentlich auch. jeder sollte wissen was er tut.

ich persönlich glaube aber, dass man langfristig so nicht leben kann.

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12. Mai 2007 um 13:31

Vielen dank
merci für eure mitteilungen hier.
es ist sehr interessant gewesen, eure antworten/gedanken zu diesem thema zu lesen.
wünsche euch allen ein tolles, ausgefülltes leben.
babsi

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13. Mai 2007 um 23:09

@ lotusduft

Bei uns ist es so, daß ich mal zu meinem Mann sagte, daß es okay sei, wenn "es" mal passieren sollte. Dann soll er nichts sagen. Dann soll er "es" geniessen und nicht ständig an seine Frau denken, daß er sie hintergeht. Und Spaß haben. Aber ich will es nicht wissen. Wenn man jemanden so sehr liebt und mit ihm das Leben teilen möchte, dann geht das über so einen Ausrutscher hinaus, dann sollte man das nicht hinwerfen, nur weil einer mal Lust auf was anderes hatte. So lange halt keine ernsthaften Gefühle im Spiel sind, man immer noch respektvoll miteinander umgeht, dem anderen zeigt, daß man ihn liebt, schön findet, daß er wichtig ist. Und man auch miteinander schläft. Das finde ich wichtig.
Wenn mein Mann jetzt aber ständig andere Frauen haben würde, immer wieder, dann würde ich mich fragen, ob er überhaupt in der Lage ist, sich ganz einzulassen auf mich. Es kommt immer auf das Maß an, finde ich.
Lieber Gruß!

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