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offene Beziehung - Problem:

25. Juni 2018 um 7:48

Diese Frage, wie auch die nach den abgesprochenen Konventionen negiert der TE geflissentlich. Inzwischen vermute ich, dass die Geschichte erfunden ist... bisher ist der TE noch auf keine Nachfrage eingegangen und wiederholt nur gebetsmühlenartig, dass er eine OB toll findet.

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25. Juni 2018 um 8:29
In Antwort auf joy2514

"da es hier ja von beiden Seiten ein nicht ausgesprochenes Tabu gibt, "

Genau da sehe ich übrigens den Grund für das Scheitern der meisten Beziehungen.
Regeln und Grenzen werden selten ausgesprochen und von beiden Seiten mal geklärt.
Es wird einfach angenommen und vorrausgesetzt, dass das was man selber für richtig und gut hält, der andere ebenso sieht.
Für den einen ist flirten vielleicht ok, für den Partner nicht.
Wenn es nicht vorher geklärt wird, wo die Grenzen liegen, wie soll man sich dann an diese "Tabus" halten?

Und dies nicht aussprechen und klären und einfach annehmen und vorraussetzen, das gibt es in monogamen Beziehungen glaube mehr, als in offenen.
Partner in offenen Beziehungen kommunizieren mehr über ihre Ansichten und Grenzen und setzen es eben nicht vorraus.
Immerhin hat man schon mal soweit miteinander geredet, dass man eine offene Beziehung beschlossen hat.

Wer in einer monogamen Beziehung hat dies klipp und klar vorher mit dem Partner geklärt?
"Hey Schatz, ich will sexuel monogam leben. Ein Flirt in der Disko ist ok, aber Nummern tauschen und so geht mir zu weit"

Das ist Blödsinn. In monogamen Beziehungen spricht man genauso über Tabus und Grenzen, man muss nur nicht so weit ausholen, wie in einer offenen Beziehung. Kommunikation ist in beiden Beziehungamodellen gleich wichtig. Und wie man an diesem Beispiel sehen kann ist es egal ob monogam oder offen - Kommunikatiknsprobleme kann es überall geben und genauso kommt es in beiden Beziehungsmodellen vor, dass vergessen würde gewisse Grenzen abzustecken.

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25. Juni 2018 um 8:29
In Antwort auf neustarter

Vielleicht hab ich vergessen darauf hinzuweisen, dass wir dieses Beziehungsmodell beide favorisieren und zusammen beschlossen haben. Keiner von uns hat dem jeweils Anderen dieses Modell aufgezwungen.

Sie hat es damals vorgeschlagen, weil sie sich in allen bisherigen monogamen Beziehungen eingeengt fühlte.  Ich habe den Vorschlag damals sehr gerne angenommen, weil ich noch ein paar andere attraktive Damen im Kopf hatte mit denen ich schlafen wollte. 

Seit dem leben wir dieses Modell und fühlen uns damit beide sehr wohl. 

Krisen gibt es nur dann, wenn Situationen und Gefühle auftreten mit denen wir nicht gerechnet hatten. Gefühle sind eben nicht planbar. Aber meisten reden wir darüber und finden nach vielen Gesprächen wieder zusammen.

Aber ich habe auch überhaubt kein Bedürfnis dieses Modell zu verteidigen oder andere davon zu überzeugen, dass es das richtige Modell ist. Ich weiß nur, für uns ist es das Richtige! Und wenn es scheitert, scheitert es an Gefühlen wie jede andere Beziehung auch.

Ich werde nie begreifen wie Menschen nach Jahren glücklicher Beziehung, hunderten gemeinsamen Erlebnissen, z.T. sogar gemeinsamen Kindern ihre Beziehung unter Tränen und Geschrei beenden, weil jemand eine einzige Nacht mit jemandem anderen Sex hatte. Manchmal sogar nur wegen einem Knutschen oder einer SMS. Das löst bei mir regelmäßig Kopfschütteln aus. Am unglaublichsten finde ich so traurige Geschichten wo monogame Beziehungen nur aufgrund eines Verdachts zerbrechen, weil z.B. durch spionage in die Privatspähre des Anderen eingegriffen wurde.

Wenn ihr im Gegenzug nicht begreift wie schön es sein kann, jemandem den man liebt die Freiheit zu lassen die er braucht, um sich wohl zu fühlen, ist das für mich in Ordnung. Ich habe kein Problem damit, wenn ihr anderer Meinung seid oder anders fühlt. Das ist keine politische Diskussion, sondern ein individueller Lebensentwurf, den jeder für sich und den Menschen die er/sie liebt klären muss. Ich habe meine Frage bewusst an diejenigen gerichtet, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. 

Wenn ihr mir also Tips geben wollt, wie ich dem wertvollsten Menschen in meinem Leben das Gefühl geben kann geliebt und gesehen zu werden, dann freue ich mich auf Eure Kommentare.


 

"Sie hat es damals vorgeschlagen, weil sie sich in allen bisherigen monogamen Beziehungen eingeengt fühlte.  Ich habe den Vorschlag damals sehr gerne angenommen, weil ich noch ein paar andere attraktive Damen im Kopf hatte mit denen ich schlafen wollte. "

Okay.
Also gab es wohl tatsächlich keinerlei Einschränkungen bei euren Vereinbarungen.
Da gehst Du jedenfallsnicht drauf ein...

"Wenn ihr mir also Tips geben wollt, wie ich dem wertvollsten Menschen in meinem Leben das Gefühl geben kann geliebt und gesehen zu werden, dann freue ich mich auf Eure Kommentare."

Meiner Meinung nach hilft da nur ein ernstes Gespräch.
Zicken und beleidigt auf den Boden stampfen sind jedenfalls hilfreich.
Genau so wenig klammern und betteln.

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25. Juni 2018 um 12:15
In Antwort auf neustarter

joy2514  und purplemoonlight

danke für Eure konstruktiven Antworten.
Ich denke das bringt mich weiter.

Es könnte wirklich daran liegen, dass wir oder vor allem ich die Beziehung in letzter Zeit als selbstverständlich angesehen habe. Zeit nehmen wir füreinander so viel Job und Ehrenämter zulassen. Aber offensichtlich spürt sie in meinem Verhalten und meinen Worten zu wenig Interesse für sich.

Aber wenn ich ihr jetzt sage wie schön ich sie finde oder ihr eine Freude machen will, verdreht sie die Augen und sagt: "das machst Du jetzt nur weil ich Dir neulich gesagt habe Du sollst das machen".  Da haben wir jetzt einen neuen Knoten. 

Aber ich will die Situation nicht schlimmer beschreiben als sie ist.
Wir waren gestern zusammen auf einer Party und haben es wirklich genossen und endlich auch mal wieder über andere Dinge gesprochen. 




 

wie ich schon sagte: FLIRTEN

ist etwas ganz anderes als der eigenen Partnerin Komplimente machen

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25. Juni 2018 um 12:17
In Antwort auf sophiapetrillo

Nun, wären offene Beziehungen das Nonplusultra, würden viel mehr Menschen dieses Beziehungsmodell bevorzugen. Tun sie aber nicht!

Würde man sich mal die Mühe machen und offene Beziehungen genauer unter die Lupe nehmen, dann wird man feststellen, dass ein Großteil der Menschen, dieses Beziehungsmodell nur eingehen, weil sie sonst den Menschen an ihrer Seite verlieren würden. DAS ist ein Beziehungsungleichgewicht und das kippt irgendwann immer.

Sicherlich kann eine offene Beziehung im Einzelfall, der richtige Weg sein. Dies ist aber nur dann möglich, wenn wirklich BEIDE dieses Modell aus 100 % freien Stücken favorisieren.

Diese Menschen haben aber trotzdem klare Regeln und soweit ich mich errinnere, ist eine dieser Regeln, dass wenn sich einer fremdverliebt (was sogar gehäuft vorkommen kann, aufgrund der Nähe und Intimität zu anderen Menschen), dann der Kontakt zum Objekt der Begierde rigoros abgebrochen wird.

Dies mag die Freundin des TE aber nicht, weil dieses Modell scheinbar nicht ihrer eigenen Intention entspricht. Sie würde nicht depressiv werden und somit körperliche Symotome zeigen, wenn ihre Liebe dem TE und dem Modell gehören würde.

Ergo gehe ich davon aus, dass hier wohl einer dem anderen ein Beziehungsmodell auf's Auge gedrückt hat. Die Friss- oder Stirb-Methode kommt häufiger in offenen Beziehung als monogamen Beziehungen vor.

und umgekehrt nicht?
Wie viele leben wohl monogam, nur weil es Partner/in so möchten? Oder tun nur so, als würden sie monogam leben?

Nein, das ist nun echt kein Argument.

Übrigens funktioniert meine offene Beziehung, inzwischen schon lange Ehe, seit mehr als 15 Jahren, das würde ich jetzt nicht gerade als "temporär" bezeichnen

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25. Juni 2018 um 12:20
In Antwort auf neustarter

Hoppla. Hier fühlen sich einige durch einen alternativen Beziehungsentwurf doch stark angegriffen. Schade. Ich dachte hier kann man über bestimmte Dinge sprechen ohne gleich Veruteilt zu werden.
 

so lange Du Menschen fragst, wird das nie ausbleiben

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