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offene Beziehung - Problem:

20. Juni 2018 um 16:38

Hallo zusammen.

meine Freundin und ich führen seit etwa 5 Jahren eine glückliche, offene Beziehung. Wir hatten, wie jedes Paar, unsere Höhen und Tiefen haben aber bisher jede Krise überstanden. Wir beide hatten schon Sex mit anderen und haben fremd gefummelt, getanzt und geknutscht. Es war selten ein Problem.

Doch jetzt folgendes:

Seit einigen Wochen zieht es meine Freundin immer stärker zu meinem besten Freund hin. Ich habe beiden gesagt, dass es mir nicht gut tun würde, wenn sie miteinander Sex hätten. 
Er hält sich dran und weist sie ab. Aber sie wird dadurch immer noch interessierter an ihm und wird zunehmend depressiv weil er sie abweist. Mich macht das jetzt auch traurig weil jedes bisher ausgedachte Szenario mir nicht gefällt.

Ich weiß nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll. 

Hatte jemand schon einmal diese Situation und hat sie irgendwie gelöst?
Wenn ja wie?
 

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24. Juni 2018 um 6:40
In Antwort auf neustarter

Hallo zusammen.

meine Freundin und ich führen seit etwa 5 Jahren eine glückliche, offene Beziehung. Wir hatten, wie jedes Paar, unsere Höhen und Tiefen haben aber bisher jede Krise überstanden. Wir beide hatten schon Sex mit anderen und haben fremd gefummelt, getanzt und geknutscht. Es war selten ein Problem.

Doch jetzt folgendes:

Seit einigen Wochen zieht es meine Freundin immer stärker zu meinem besten Freund hin. Ich habe beiden gesagt, dass es mir nicht gut tun würde, wenn sie miteinander Sex hätten. 
Er hält sich dran und weist sie ab. Aber sie wird dadurch immer noch interessierter an ihm und wird zunehmend depressiv weil er sie abweist. Mich macht das jetzt auch traurig weil jedes bisher ausgedachte Szenario mir nicht gefällt.

Ich weiß nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll. 

Hatte jemand schon einmal diese Situation und hat sie irgendwie gelöst?
Wenn ja wie?
 

genau wie in jeder monogamen Beziehung, in der sich einer von beiden in einen anderen verguckt, auch.
Denn nein, ich sehe das Risiko dafür in offenen Beziehungen NICHT höher @apolline @einweibsbild, das kommt doch in monogamen Beziehungen genauso (oft) vor.

@TE: das muss SIE selbst lösen, Du kannst da wenig tun. Wie schon gesagt: es kommt vor, dass einen der Hormonfasching überrollt, auch wenn man in glücklichen Beziehungen ist, egal ob offen oder nicht. Dann hilft nur eins: den Hormonfasching blockieren, die amoklaufenden Emotionen nicht mehr füttern und wieder erden. Dauert 1-2 Wochen und dann sind die Emotionen wieder auf normal und bleiben da auch. Ist auch ein prima Anlass, sich mal wieder altiv um die eigene Beziehung zu kümmern.
Ja, verbotene Früchte haben ihren eigenen Reiz - kann man bißchen Selbstdisziplin auspacken und dann ist das auch wieder gut. - Aber das muss sie tun - erinnere sie daran.

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24. Juni 2018 um 6:48

Hi, generell finde ich offenen Beziehungen eine gute Sache - was ich aber immer wieder gemerkt habe ich Respekt und Kommunikation hier der Schlüssel zum Erfolg. Du scheinst beides mit deinem Kumpel abgehakt zu haben aber auch mit deiner Freundin?

Versteht sie dass ihr Verhalten dir gegenüber respektlos ist (nicht weil sie mit ihm schlafen will - sondern weil sie weiß dass es dir weh tut und es deswegen umso mehr will?) und das untypisch für eure Beziehungskonzept ist?  

Du sagst sie wird depressiv deswegen - Bist du sicher, dass das der einzige Grund ist oder suchen sie gerade noch ganz andere Ängst heim, die ihr Verhalten vielleicht provozieren? 

Es gibt so viele offene Fragen hier und ich glaube es ist jetzt deine Aufgabe dir sie zu Herzen zu nehmen und zuzuhören.  

Ich wünsche euch alles Gute! 

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24. Juni 2018 um 8:13

ahm nein.

Offene Beziehungen sind was für Menschen, die sich beim Sex grundsätzlich nicht "vergucken". Und "nach allen Seiten umsehen" tut man sich nur sexuell. Darüber hinausgehend emotional genauso wenig wie in monogamen Beziehungen auch. Da gelten in fast allen offene Beziehungen genauso Regeln, dass das tabu ist. Denn nein, üblicher Weise geht man NICHT "kurze Beziehungen nebenher" ein, das "offene" ist fast immer auf die rein sexuelle Ebene begrenzt.

Bezeichnender Weise ist es auch in offenen Beziehungen, genau wie in diesem Beispiel auch, überwiegend so, dass man sich in diejenigen "verguckt", mit denen man eben KEINEN Sex hatte.

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24. Juni 2018 um 10:46

und bei einem Paar, wo es augenscheinlich nach 5 Jahren das erste mal ernstzunehmene Probleme gibt, kommst Du deswegen gleich damit, dass sie das mit der offenen Beziehung gleich schon vergeigt haben?

Na ich freu mich darauf, wie Du im nächsten Thread bei einer monogamen Beziehung gleich damit anfängst, dass sie das schon mit der monogamen Beziehung vergeigt haben, weil nach x Jahren einer fremd geht

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24. Juni 2018 um 13:43

Ich wollte eigentlich nicht über den Sinn und Unsinn einer offenen Beziehung diskutieren. Aber da sich offenbar so viele dafür interessieren:

Wieso sollte das hier beschriebene Risiko in monogamen Beziehungen höher sein?

In einer monogamen Beziehung hätte sie trotzdem Lust auf meinen besten Freund und würde es mir noch nicht einmal verraten. Vielleicht würde sie es nicht einmal sich selbst eingestehen. Sie würde ihre Sehnsucht in sich hinein fressen und dann wegen irgend einer Kleinigkeit an die Decke gehen, so wie es in monogamen Beziehungen die Regel ist. Und wenn ich dann doch mal fremd gehe wäre sie um so gekränkter und enttäuschter, weil sie selbst auf die Gelegenheit verzichtet hat.

Oder sie würde die Beziehung beenden, weil sie meint sie sei in ihn verliebt, um dann nach 3 Wochen festzustellen, dass er doch nicht so zu ihr passt. Dann stünden alle 3 alleine da und jeder hätte 2 gute Freunde verloren. 

Diese Beiden Szenarien sind in monogamen Beziehungen Alltag.

In einer offenen Beziehung dürfen solche Gefühle aufkommen, da man sie als natürlich betrachtet. Dann spricht man so lange über Gefühle, bis man weiß wer was wirklich fühlt. Dann findet man eine Lösung. Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden. Das läuft seit 5 Jahren und es ist die schönste und längste Beziehung die ich je hatte.

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24. Juni 2018 um 14:02

avarrassterne1 und jinjil Danke für Eure Antworten.

Wir reden seit nun einer Woche intensiv über unsere Gefühle. Mein bester Freund hat den Kontakt zu ihr stark reduziert und sagt ihr, dass er nichts von ihr will. 
Sie versucht herauszufinden was sie an ihm fasziniert und ich werde versuchen ihr das zu geben. 

Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst. Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

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24. Juni 2018 um 14:09
In Antwort auf neustarter

Hallo zusammen.

meine Freundin und ich führen seit etwa 5 Jahren eine glückliche, offene Beziehung. Wir hatten, wie jedes Paar, unsere Höhen und Tiefen haben aber bisher jede Krise überstanden. Wir beide hatten schon Sex mit anderen und haben fremd gefummelt, getanzt und geknutscht. Es war selten ein Problem.

Doch jetzt folgendes:

Seit einigen Wochen zieht es meine Freundin immer stärker zu meinem besten Freund hin. Ich habe beiden gesagt, dass es mir nicht gut tun würde, wenn sie miteinander Sex hätten. 
Er hält sich dran und weist sie ab. Aber sie wird dadurch immer noch interessierter an ihm und wird zunehmend depressiv weil er sie abweist. Mich macht das jetzt auch traurig weil jedes bisher ausgedachte Szenario mir nicht gefällt.

Ich weiß nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll. 

Hatte jemand schon einmal diese Situation und hat sie irgendwie gelöst?
Wenn ja wie?
 

interessant , dass sie mit ner abweisung nicht umgehen kann und gleich depressiv wird , es nur um sie geht und du ihr egal bist. 

offene beziehung hin oder her, dass sie sich an deinen besten freund ran macht ist einfach nur ein no-go als nächstes findet sie vielleicht deinen vater , bruder oder onkel interessant. 

sry aber so was nervt, wie du damit umgehen sollst, ihr ne klare ansage machen, und auch deinem besten freund, es gibt grenzen die überschreitet man nicht in einer beziehung offen oder nicht ist scheißegal, genau so wie es grenzen bei freundschaften gibt. 

sollten die leute diese brechen kannst du auf beide scheißen, und das solltest du ihr und auch ihm klar machen. 

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24. Juni 2018 um 14:15
In Antwort auf neustarter

Ich wollte eigentlich nicht über den Sinn und Unsinn einer offenen Beziehung diskutieren. Aber da sich offenbar so viele dafür interessieren:

Wieso sollte das hier beschriebene Risiko in monogamen Beziehungen höher sein?

In einer monogamen Beziehung hätte sie trotzdem Lust auf meinen besten Freund und würde es mir noch nicht einmal verraten. Vielleicht würde sie es nicht einmal sich selbst eingestehen. Sie würde ihre Sehnsucht in sich hinein fressen und dann wegen irgend einer Kleinigkeit an die Decke gehen, so wie es in monogamen Beziehungen die Regel ist. Und wenn ich dann doch mal fremd gehe wäre sie um so gekränkter und enttäuschter, weil sie selbst auf die Gelegenheit verzichtet hat.

Oder sie würde die Beziehung beenden, weil sie meint sie sei in ihn verliebt, um dann nach 3 Wochen festzustellen, dass er doch nicht so zu ihr passt. Dann stünden alle 3 alleine da und jeder hätte 2 gute Freunde verloren. 

Diese Beiden Szenarien sind in monogamen Beziehungen Alltag.

In einer offenen Beziehung dürfen solche Gefühle aufkommen, da man sie als natürlich betrachtet. Dann spricht man so lange über Gefühle, bis man weiß wer was wirklich fühlt. Dann findet man eine Lösung. Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden. Das läuft seit 5 Jahren und es ist die schönste und längste Beziehung die ich je hatte.

Neustarter - zeig ihr das doch was du gerade hier geschrieben hast und redet.  

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24. Juni 2018 um 14:20
In Antwort auf neustarter

Ich wollte eigentlich nicht über den Sinn und Unsinn einer offenen Beziehung diskutieren. Aber da sich offenbar so viele dafür interessieren:

Wieso sollte das hier beschriebene Risiko in monogamen Beziehungen höher sein?

In einer monogamen Beziehung hätte sie trotzdem Lust auf meinen besten Freund und würde es mir noch nicht einmal verraten. Vielleicht würde sie es nicht einmal sich selbst eingestehen. Sie würde ihre Sehnsucht in sich hinein fressen und dann wegen irgend einer Kleinigkeit an die Decke gehen, so wie es in monogamen Beziehungen die Regel ist. Und wenn ich dann doch mal fremd gehe wäre sie um so gekränkter und enttäuschter, weil sie selbst auf die Gelegenheit verzichtet hat.

Oder sie würde die Beziehung beenden, weil sie meint sie sei in ihn verliebt, um dann nach 3 Wochen festzustellen, dass er doch nicht so zu ihr passt. Dann stünden alle 3 alleine da und jeder hätte 2 gute Freunde verloren. 

Diese Beiden Szenarien sind in monogamen Beziehungen Alltag.

In einer offenen Beziehung dürfen solche Gefühle aufkommen, da man sie als natürlich betrachtet. Dann spricht man so lange über Gefühle, bis man weiß wer was wirklich fühlt. Dann findet man eine Lösung. Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden. Das läuft seit 5 Jahren und es ist die schönste und längste Beziehung die ich je hatte.

selten so ein blödsinn gelesen, monogame beziehung ist doch kein knast  

nein in einer monogamen beziehung würde sie wissen das es ne grenze gibt, die beide sich eingstanden haben, in euer offenen beziehung ist doch grad wir haben sex neben unseren beziehung, wieso hast du also ein scheiß problem damit wenn ich mit deinem besten freund schlafe obwohl wir das schon seit 5 jahren so machen, komplett anderer kontext, dein vergleich einfach nur sinnlos. 

achso und so wartest du also passiv bis sie mit deinen besten freund schläft und sich dann trennt und schaust halt nur dumm zu oder ? 

wenn sich jemand in einen anderen verliebt um die beziehung zu beenden und um es mit der anderen person zu versuchen selbst wenn es nach 3 wochen schief gehen sollte, ist das ein statement an die beziehung, verstehst du nicht aber offenbar ist deine beziehung halt was wertloses was mal kurz für dummheit fallengelassen werden kann und nach 3 wochen kann man dann wieder zurückkommen und alles ist wieder gut, NEIN ist es nicht. 

und das was du unten aufzählst passiert auch in einer normalen monogamen beziehung, wie man so tun kan als ob ne offene beziehung einen so unfassbar glücklich macht, sie macht einen nur glücklich wenn die beiden menschen dieselben ansichten und gedanken teilen, und liebe, gefühle entwickeln sich weiter so wie sich der mensch weiterentwickelt

was 5 jahre gut war, kann nächste woche schon scheiße sein weil man sich in eine andere richtung entwickelt hat. 

 

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24. Juni 2018 um 14:23
In Antwort auf neustarter

Ich wollte eigentlich nicht über den Sinn und Unsinn einer offenen Beziehung diskutieren. Aber da sich offenbar so viele dafür interessieren:

Wieso sollte das hier beschriebene Risiko in monogamen Beziehungen höher sein?

In einer monogamen Beziehung hätte sie trotzdem Lust auf meinen besten Freund und würde es mir noch nicht einmal verraten. Vielleicht würde sie es nicht einmal sich selbst eingestehen. Sie würde ihre Sehnsucht in sich hinein fressen und dann wegen irgend einer Kleinigkeit an die Decke gehen, so wie es in monogamen Beziehungen die Regel ist. Und wenn ich dann doch mal fremd gehe wäre sie um so gekränkter und enttäuschter, weil sie selbst auf die Gelegenheit verzichtet hat.

Oder sie würde die Beziehung beenden, weil sie meint sie sei in ihn verliebt, um dann nach 3 Wochen festzustellen, dass er doch nicht so zu ihr passt. Dann stünden alle 3 alleine da und jeder hätte 2 gute Freunde verloren. 

Diese Beiden Szenarien sind in monogamen Beziehungen Alltag.

In einer offenen Beziehung dürfen solche Gefühle aufkommen, da man sie als natürlich betrachtet. Dann spricht man so lange über Gefühle, bis man weiß wer was wirklich fühlt. Dann findet man eine Lösung. Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden. Das läuft seit 5 Jahren und es ist die schönste und längste Beziehung die ich je hatte.

Was habt ihr denn im Vorfeld für eine solche Situation besprochen? Habt ihr denn keine Einschränkungen bezüglich wahres Freundeskreises getroffen?

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24. Juni 2018 um 15:44

Sorry, aber Du schreibst Blödsinn.

1. Woraus bitte schließt Du, dass die offene Beziehung nicht auch ihr Wunsch war?

2. Wer nichts von Treue hält, hat in keiner Beziehung etwas zu suchen, auch nicht in einer offenen. Der Unterschied liegt darin, dass Menschen in einer offenen Beziehung nicht darüber definieren, wer mit wem Sex hat. Aber "Treue"  ist doch wohl hoffentlich sehr, sehr, sehr viel mehr als Sex.

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24. Juni 2018 um 15:46
In Antwort auf neustarter

avarrassterne1 und jinjil Danke für Eure Antworten.

Wir reden seit nun einer Woche intensiv über unsere Gefühle. Mein bester Freund hat den Kontakt zu ihr stark reduziert und sagt ihr, dass er nichts von ihr will. 
Sie versucht herauszufinden was sie an ihm fasziniert und ich werde versuchen ihr das zu geben. 

Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst. Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

nein, musst Du sicher nicht von Deinem Freund lernen - kannst Du auch von Dir lernen

Sie hat sich ja schließlich auch für Dich entschieden, also so schlimm bist Du nicht
Aber ihr flirtet miteinander kaum noch, richtig? Habt ihr aber... warum also nicht wieder?

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24. Juni 2018 um 15:49

"da es hier ja von beiden Seiten ein nicht ausgesprochenes Tabu gibt, "

Genau da sehe ich übrigens den Grund für das Scheitern der meisten Beziehungen.
Regeln und Grenzen werden selten ausgesprochen und von beiden Seiten mal geklärt.
Es wird einfach angenommen und vorrausgesetzt, dass das was man selber für richtig und gut hält, der andere ebenso sieht.
Für den einen ist flirten vielleicht ok, für den Partner nicht.
Wenn es nicht vorher geklärt wird, wo die Grenzen liegen, wie soll man sich dann an diese "Tabus" halten?

Und dies nicht aussprechen und klären und einfach annehmen und vorraussetzen, das gibt es in monogamen Beziehungen glaube mehr, als in offenen.
Partner in offenen Beziehungen kommunizieren mehr über ihre Ansichten und Grenzen und setzen es eben nicht vorraus.
Immerhin hat man schon mal soweit miteinander geredet, dass man eine offene Beziehung beschlossen hat.

Wer in einer monogamen Beziehung hat dies klipp und klar vorher mit dem Partner geklärt?
"Hey Schatz, ich will sexuel monogam leben. Ein Flirt in der Disko ist ok, aber Nummern tauschen und so geht mir zu weit"

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24. Juni 2018 um 15:52

Wenn sich einer zu irgendwas in einer Beziehung drängeln lässt, sorry, dann ist derjenige selber Schuld.
Eine Beziehung sollte auf Augenhöhe und ein Miteinander sein.
Wenn einer den anderen zu etwas drängt, ist dies nicht mehr gegeben und etwas in der Beziehung läuft deutlich falsch.

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24. Juni 2018 um 15:55

"Wäre gut mal eine  Beziehungsart herauszufinden wo alle absolut glücklich bei wären."

Wie schon gesagt, das geeimnis einer guten und glücklichen Beziehung heißt Kommunikation.
Miteinander reden bei Problemen, Unzufriedenheiten und wie man die Beziehung gemeinsam führen und leben will.
Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren zusammen, seit ich glaub 7 oder 8 Jahren führen wir die Beziehung offen, seit 4 Jahren sind wir verheiratet.
Unser Geheimnis, wir reden miteinander...

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24. Juni 2018 um 16:05
In Antwort auf neustarter

avarrassterne1 und jinjil Danke für Eure Antworten.

Wir reden seit nun einer Woche intensiv über unsere Gefühle. Mein bester Freund hat den Kontakt zu ihr stark reduziert und sagt ihr, dass er nichts von ihr will. 
Sie versucht herauszufinden was sie an ihm fasziniert und ich werde versuchen ihr das zu geben. 

Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst. Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

"Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst"

Um auf das eigentliche Thema zu antworten.
Das Problem haben mein Mann und ich phasenweise auch schon gehabt.
Man sieht den Partner als selbstverständlich an, der Alltag eben.
Wenn man dies feststellt, und meisten haben wir das bei uns auch dann festgestellt, wenn einer plötzlich größeres Interesse an einer Affäre hatte als eig. ok ist.

Wir haben dann beide den Kreis des Alltags unterbrochen.
Ich habe meinen Mann wieder mehr gedankt, z.B. wenn er mich von der Arbeit abgeholt hat, habe neue Dessous gekauft und mich hübsch gemacht.
Er hat mich versucht bewusster wahrzunehmen, indem er mir Komplimente gemacht hat ohne dass ich gefragt habe "Wie sieht das aus?" oder mir Blumen abends mitgebracht hat.
Es waren Kleinigkeiten, aber es waren Dinge, die dem Partner signalisiert haben "Ich sehe dich, du bist mir wichtig und nicht selbstverstänbdich in meinem Leben"

Versucht bei euch auch den Alltag zu durchbrechen.
Geht unter Woche mal essen, mach deiner Freundin ohne Grund mal ein Kompliment, ob zu Kleidung wenn ihr aus geht, oder dass sie einfach süß aussieht in der Jogginghose auf dem Sofa, dass du glücklich bist, sie in deinem Leben zu haben.

Redet offen darüber, wie es zu den Gefühlen kommen konnte (das tut ihr ja auch bereits), sagt euch was euch fehlt, was ihr euch wünscht.
Dann vergeht auch so eine kleine Verliebtheit wieder.

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24. Juni 2018 um 16:16
In Antwort auf neustarter

avarrassterne1 und jinjil Danke für Eure Antworten.

Wir reden seit nun einer Woche intensiv über unsere Gefühle. Mein bester Freund hat den Kontakt zu ihr stark reduziert und sagt ihr, dass er nichts von ihr will. 
Sie versucht herauszufinden was sie an ihm fasziniert und ich werde versuchen ihr das zu geben. 

Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst. Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

Klingt für mich nach einem gutem Ansatz mit dem ihr und du arbeiten könnt. Nimm dir vllt wirklich mal mehr Zeit für sie? Ich meine du sagst selber es ist die schönste und längste Beziehung die du je hattest - ich bin mi sicher ihr tut euch gut und seid nur gerade in einer dummen Phase, das kommt vor, in jeder Beziehung. Aber dass du hier schreibst und die ganzen Grundsatzdiskussionen aushällst zeigt auch, dass du dich wirklich sorgst, also sei kreativ und les vllt etwas mehr zwischen den Zeilen als sonst.  

Deinen besten Freund würde ich da erstmal auskapseln, klar ist er gerade voll im Drama verwickelt aber eigentlich geht es ja um euch zwei. Er war wahrscheinlich nur zum falschen Moment am falschen Ort.  
 

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24. Juni 2018 um 16:18

"In der offenen Beziehung fehlt es ohnehin an Grundwerte"

Was sind denn für dich die Grundwerte einer Beziehung?

Für mich sind das  Liebe, Ehrlichkeit, Loyalität und den Partner zu unterstützen und ihm den Rücken zu stärken.
(Ich habe das Wort "Treue" mal bewusst weggelassen, da es eben oft mit sexueller Treue gleichgesetzt wird und es durch Loyalität ersetzt, das trifft es eher was ich mit "Treue" meine)

Sex ist für mich z.B. kein fundamentaler Pfeiler auf dem die Beziehung steht.
 

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24. Juni 2018 um 16:34
In Antwort auf neustarter

avarrassterne1 und jinjil Danke für Eure Antworten.

Wir reden seit nun einer Woche intensiv über unsere Gefühle. Mein bester Freund hat den Kontakt zu ihr stark reduziert und sagt ihr, dass er nichts von ihr will. 
Sie versucht herauszufinden was sie an ihm fasziniert und ich werde versuchen ihr das zu geben. 

Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst. Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

Ich verstehe einen Punkt überhaupt nicht. In einer offenen Beziehung vereinbart man doch normalerweise explizit mit wem wie oft Sex prkatiziert werden kann. Ist es ok, dass die Sexpartner, Bekante, Freunde oder Nabarn sind? Ist es ok, mehrmal mit der gleichen Person Sex zu haben? Ist es ok mit jemanden Sex zu haben, für den man Gefühle hat? Usw usw.

Kann es sein, dass ihr fatalerweise gar nichts abgesprochen habt?

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24. Juni 2018 um 16:53

"Und dann miteinmal kann der Mann aus der offenen Beziehung treu sein was er vorher nicht konnte  ,aber der neuen Partnerin gegenüber schon."

Ach ja, und warum der Mann?
Kann die Frau nicht die offene Beziehung angesprochen und vorgeschlagen haben?
Kann die Frau nicht ebenso Freude an unkompliziertem Sex haben und ihn genießen, wie der Mann?
Warum sollte der Mann die treibende Kraft für die offene Beziehung gewesen sein, und nicht die Frau?

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24. Juni 2018 um 17:07

Deine Beiträge klingen samt und sonders nur nach "es kann nicht sein, was nicht sein darf".

Wenn das nichts für Dich ist - okay, Deine Entscheidung, Dein gutes Recht.
Aber mir zu erzählen, dass es mir an Grundwerten fehlt und ich mir alles nur schön rede - geh weiter

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24. Juni 2018 um 17:08
In Antwort auf 6rama9

Ich verstehe einen Punkt überhaupt nicht. In einer offenen Beziehung vereinbart man doch normalerweise explizit mit wem wie oft Sex prkatiziert werden kann. Ist es ok, dass die Sexpartner, Bekante, Freunde oder Nabarn sind? Ist es ok, mehrmal mit der gleichen Person Sex zu haben? Ist es ok mit jemanden Sex zu haben, für den man Gefühle hat? Usw usw.

Kann es sein, dass ihr fatalerweise gar nichts abgesprochen habt?

liest Du einen anderen Thread als ich? Auf meinem Monitor steht, dass er beiden gegenüber gesagt hat, dass das in dem Falle nicht ok ist.
Also wie kommst Du darauf? ^^

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24. Juni 2018 um 18:00
In Antwort auf avarrassterne1

liest Du einen anderen Thread als ich? Auf meinem Monitor steht, dass er beiden gegenüber gesagt hat, dass das in dem Falle nicht ok ist.
Also wie kommst Du darauf? ^^

Ich komme drauf, weil er seiner Freundin sagen musste, dass es in diesem Fall nicht ok ist. Das klingt absolut nicht nach vorab abgesprochen. Wäre es das gewesen, hätte die Situation eigentlich auch gar nicht ensehen können bzw dürfen.

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24. Juni 2018 um 18:15
In Antwort auf 6rama9

Ich komme drauf, weil er seiner Freundin sagen musste, dass es in diesem Fall nicht ok ist. Das klingt absolut nicht nach vorab abgesprochen. Wäre es das gewesen, hätte die Situation eigentlich auch gar nicht ensehen können bzw dürfen.

zugegeben, gutes Argument, hab ich übersehen!

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24. Juni 2018 um 18:46
In Antwort auf neustarter

avarrassterne1 und jinjil Danke für Eure Antworten.

Wir reden seit nun einer Woche intensiv über unsere Gefühle. Mein bester Freund hat den Kontakt zu ihr stark reduziert und sagt ihr, dass er nichts von ihr will. 
Sie versucht herauszufinden was sie an ihm fasziniert und ich werde versuchen ihr das zu geben. 

Sie sagt sie fühlt sich von ihm "gesehen", was sie bei mir vermisst. Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

Ihr etwas vorzuspielen wird auch nicht viel bringen. Die Frage ist, ob du sie wirklich noch "siehst" oder ob da nicht doch ein Mangel an Gefühlen ihr gegenüber vorhanden ist, sonst müsstest du dir jetzt keine überzeugenden Strategien ausdenken oder von deinem Freund lernen. Dem anderen Beachtung zu schenken, so dass sich dieser "gesehen" fühlt, entspring eigentlich dem Gefühl.

Mich würden übertriebene Aktionen nicht wirklich überzeugen, weil zu unnatürlich.

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24. Juni 2018 um 18:57

In einer offenen Beziehung gibt’s auch Nogos und der Partner darf/ muss nein sagen können wenn auch nur der geringste Vorbehalt besteht bzw etwas die Beziehung gefährdet. 

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24. Juni 2018 um 19:01

Das heißt, wenn Sex nicht mehr möglich wäre, z.B. durch einen Unfall oder eine Krankheit würdest du die Beziehung beenden?
Wäre aus der Aussage herraus jetzt meine Schlussfolgerung.
Deine Worte
"Ohne diese funktioniert es schon mal gar nicht"

Sex ist wichtig, ja.
Sex mit meinem Mann empfinde ich auch anders und sehr viel intensiver, als mit einer Affäre.
Aber mit dem Sex steht und fällt unsere Beziehung nicht.
Sollte mal eine Zeit lang oder gar dauerhaft Sex nicht möglich sein (und krankheitsbedingt war es schon mal längere Zeit nicht möglich), so ändert dies nichts an der Intensität unserer Beziehung.
Die Beziehung zerbricht nicht, auch wenn wir ohne Sex zusammen leben.

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24. Juni 2018 um 19:11
In Antwort auf ella-1234

Ich denke ich verstehe was sie meint aber ich weiß noch nicht so recht wie ich das mache sodass es echt ist und nicht gespielt oder aufgesetzt wirkt. Da muss ich wohl noch ein paar Sachen von meinem besten Freund lernen.

Ihr etwas vorzuspielen wird auch nicht viel bringen. Die Frage ist, ob du sie wirklich noch "siehst" oder ob da nicht doch ein Mangel an Gefühlen ihr gegenüber vorhanden ist, sonst müsstest du dir jetzt keine überzeugenden Strategien ausdenken oder von deinem Freund lernen. Dem anderen Beachtung zu schenken, so dass sich dieser "gesehen" fühlt, entspring eigentlich dem Gefühl.

Mich würden übertriebene Aktionen nicht wirklich überzeugen, weil zu unnatürlich.

"Dem anderen Beachtung zu schenken, so dass sich dieser "gesehen" fühlt, entspring eigentlich dem Gefühl."

Geht in langen Beziehung und im Alltag aber auch trotz Gefühlen zueinander durchaus mal unter.
Man sieht den Partner als eine Selbstverständlichkeit im Leben an.
Er ist einfach natürlich immer da, ebenso wie der Barrista im Coffeeshop, der mir morgens meinen Kaffe verkauft, der ist auch immer da.

In so einem Fall ist es dann halt wichtig zu sehen und zu klären was einem fehlt und natürlich auch in sich selbst zu horchen, sind die Gefühle noch da oder nicht und entsprechend zu handeln.
In dem Fall sagt der TE ja, sie sind noch da, also sollte man sich bewusst machen, was genau ein wenig suf der Strecke geblieben ist und diesen Alltag bewusst durchbrechen und sich bewusst selber darauf aufmerksam machen, was macht der APrtner gerade für mich, dass er eben nicht selbstverständlich ist und dass man ihm das dann auch bewusst sagt und zeigt.

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24. Juni 2018 um 19:50



also wenn Du schön alle abwertest die nicht das gleiche Beiehungsmodell leben möchten wie Du, ist das völlig ok und normal.
Aber wehe die reagieren dann nicht begeistert darauf, na logisch. Hat mit schlafenden Hunden zu tun, nicht etwa mit Deiner Abwertung

Aber sicher, wenn Du es schaffst, Dir das einzureden, wird es auch so sein

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24. Juni 2018 um 20:30

lieber firerball.

Ich respektiere Deine Werte. Wenn Du Dich in monogamen Beziehungen wohler fühlst, ist das völlig in Ordnung. Ich habe kein Problem damit. Ich weiß auch nicht welche Erfahrungen Du gemacht hast, um zu Deinen Werten zu gelangen. Es hat aber nichts mit mir oder meiner Beziehung zu tun.

 

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24. Juni 2018 um 20:43

joy2514  und purplemoonlight

danke für Eure konstruktiven Antworten.
Ich denke das bringt mich weiter.

Es könnte wirklich daran liegen, dass wir oder vor allem ich die Beziehung in letzter Zeit als selbstverständlich angesehen habe. Zeit nehmen wir füreinander so viel Job und Ehrenämter zulassen. Aber offensichtlich spürt sie in meinem Verhalten und meinen Worten zu wenig Interesse für sich.

Aber wenn ich ihr jetzt sage wie schön ich sie finde oder ihr eine Freude machen will, verdreht sie die Augen und sagt: "das machst Du jetzt nur weil ich Dir neulich gesagt habe Du sollst das machen".  Da haben wir jetzt einen neuen Knoten. 

Aber ich will die Situation nicht schlimmer beschreiben als sie ist.
Wir waren gestern zusammen auf einer Party und haben es wirklich genossen und endlich auch mal wieder über andere Dinge gesprochen. 




 

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24. Juni 2018 um 20:48

Jetzt sag doch mal, was ihr bzgl Sexpartnern vereinbart habt. Und wie eure Vereinbarung aussieht, sollte einer mal Gefühle für einen tatsächlichen oder möglichen Sexpartner entwickeln.

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24. Juni 2018 um 21:31
In Antwort auf neustarter

Hallo zusammen.

meine Freundin und ich führen seit etwa 5 Jahren eine glückliche, offene Beziehung. Wir hatten, wie jedes Paar, unsere Höhen und Tiefen haben aber bisher jede Krise überstanden. Wir beide hatten schon Sex mit anderen und haben fremd gefummelt, getanzt und geknutscht. Es war selten ein Problem.

Doch jetzt folgendes:

Seit einigen Wochen zieht es meine Freundin immer stärker zu meinem besten Freund hin. Ich habe beiden gesagt, dass es mir nicht gut tun würde, wenn sie miteinander Sex hätten. 
Er hält sich dran und weist sie ab. Aber sie wird dadurch immer noch interessierter an ihm und wird zunehmend depressiv weil er sie abweist. Mich macht das jetzt auch traurig weil jedes bisher ausgedachte Szenario mir nicht gefällt.

Ich weiß nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll. 

Hatte jemand schon einmal diese Situation und hat sie irgendwie gelöst?
Wenn ja wie?
 

Bei einer offenen Beziehung darf sie ja quasi mit Deinem Freund in die Kiste springen. Du änderst jetzt einseitig die Beziehungsregeln ab. DAS kann nicht funktionieren!

Ich gehe davon aus, dass sie sich in Deinen Freund fremdverliebt hat und wahrscheinlich auch aufgrund dessen das Beziehungsmodell wechseln will.

Ich denke, Du solltest sie ziehen lassen und ich vermute, dass sie mit Deinem Freund eine monogame Beziehung eingehen möchte.

Frage sie doch mal konkret danach.

Ich denke, dass offene Beziehungen nur temporär funktionieren können. Ich persönlich würde mich in einer offenen Beziehung nicht genug geliebt fühlen und würde auch mit dem nächstbesten, in den ich mich verliebe und der mir seine uneingeschränkte Liebe bieten kann - durchbrennen.

C'est la vie.

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24. Juni 2018 um 21:58
In Antwort auf dory_981615

Bei einer offenen Beziehung darf sie ja quasi mit Deinem Freund in die Kiste springen. Du änderst jetzt einseitig die Beziehungsregeln ab. DAS kann nicht funktionieren!

Ich gehe davon aus, dass sie sich in Deinen Freund fremdverliebt hat und wahrscheinlich auch aufgrund dessen das Beziehungsmodell wechseln will.

Ich denke, Du solltest sie ziehen lassen und ich vermute, dass sie mit Deinem Freund eine monogame Beziehung eingehen möchte.

Frage sie doch mal konkret danach.

Ich denke, dass offene Beziehungen nur temporär funktionieren können. Ich persönlich würde mich in einer offenen Beziehung nicht genug geliebt fühlen und würde auch mit dem nächstbesten, in den ich mich verliebe und der mir seine uneingeschränkte Liebe bieten kann - durchbrennen.

C'est la vie.

"Ich denke, dass offene Beziehungen nur temporär funktionieren können"

Woher nimmt man solche Vermutungen, wenn man selber noch nie eine offene Beziehung geführt hat und selber sagt, es wäre nichts für einen selber.

Aber warum sollte eine offene Beziehung nicht genauso von dauer sein können, wie eine monogame?

Ich stelle mich ja auch nicht hin und sage, dass eine sexuell monogame Beziehung eig. dazu verdammt ist, dass man sich früher oder später betrügt und belügt, weil einem irgendwann einfach mal nach einem Abenteuer ist.
Würde ich sowas sagen, würden gleich alle monogam veranlagten User hier auf mich losgehen.
Aber jemand der eben ein anderes Bezeihungsmodell erfolgreich und glücklich lebt muss sich hier verantworten, von anderen schmälern lassen, es würde einem an Werten fehlen, man sich ohnehin nur was vormache und dass die Bezeihung ohnehin zum scheitern verurteilt ist.
Warum?
Warum muss ich akzeptieren und tolerieren, dass ihr scheinbar glücklich und zufrieden mit eurem einengenden Beziehungsmodell seid, im Gegenzug alle monogam veranlagten User es aber nicht wirklich einsehen wollen oder können, dass ein Paar in einer offenen Beziehung sein Glück finden kann.
(und ja ich drücke es jetzt mit absicht auch mal provokant aus, denn ich würde es als einengend empfinden, und im gegensatz zu den meisten, die noch nie offen gelebt haben und es nicht kennen, habe ich schon monogame Beziehungen gelebt und kenne auch diese Seite. Und ich schließe jetzt auch mal genauso wie die meisten anderen von mir auf alles andere. Wenn ich es so sehe, muss es doch richtig sein. *ironie*)

Ich möchte diese Missgunst aber wirklich gerne verstehen?
Ist es Eifersucht und Neid, dass wir glücklich uns ausleben können und keine Eifersuchtsdramen zu Hause haben? Nicht im Handy zu schnüffeln brauchen, sondern auch einfach den Partner fragen können.
Angst, dass wir euch eure Partner streitig machen könnten, weil wir trotz Beziehung ja nicht weg sind vom (sexuellen)Markt? 
Sorge, dass der eigene Partner doch auch mal fremde Gedanken hat und mal davon träumt fremde Haut zu spüren?
Oder einfach nur Intoleranz, was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.

Bitte klärt mich auf.
Warum fällt es so schwer zu glauben, dass eine andere Form nicht auch der richtige Weg, eben für dieses Paar, sein kann.

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24. Juni 2018 um 22:04
In Antwort auf dory_981615

Bei einer offenen Beziehung darf sie ja quasi mit Deinem Freund in die Kiste springen. Du änderst jetzt einseitig die Beziehungsregeln ab. DAS kann nicht funktionieren!

Ich gehe davon aus, dass sie sich in Deinen Freund fremdverliebt hat und wahrscheinlich auch aufgrund dessen das Beziehungsmodell wechseln will.

Ich denke, Du solltest sie ziehen lassen und ich vermute, dass sie mit Deinem Freund eine monogame Beziehung eingehen möchte.

Frage sie doch mal konkret danach.

Ich denke, dass offene Beziehungen nur temporär funktionieren können. Ich persönlich würde mich in einer offenen Beziehung nicht genug geliebt fühlen und würde auch mit dem nächstbesten, in den ich mich verliebe und der mir seine uneingeschränkte Liebe bieten kann - durchbrennen.

C'est la vie.

 Nicht unbedingt. Auch in einer offenen Beziehung können Einschränkungen abgesprochen sein.

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24. Juni 2018 um 22:38
In Antwort auf joy2514

"Ich denke, dass offene Beziehungen nur temporär funktionieren können"

Woher nimmt man solche Vermutungen, wenn man selber noch nie eine offene Beziehung geführt hat und selber sagt, es wäre nichts für einen selber.

Aber warum sollte eine offene Beziehung nicht genauso von dauer sein können, wie eine monogame?

Ich stelle mich ja auch nicht hin und sage, dass eine sexuell monogame Beziehung eig. dazu verdammt ist, dass man sich früher oder später betrügt und belügt, weil einem irgendwann einfach mal nach einem Abenteuer ist.
Würde ich sowas sagen, würden gleich alle monogam veranlagten User hier auf mich losgehen.
Aber jemand der eben ein anderes Bezeihungsmodell erfolgreich und glücklich lebt muss sich hier verantworten, von anderen schmälern lassen, es würde einem an Werten fehlen, man sich ohnehin nur was vormache und dass die Bezeihung ohnehin zum scheitern verurteilt ist.
Warum?
Warum muss ich akzeptieren und tolerieren, dass ihr scheinbar glücklich und zufrieden mit eurem einengenden Beziehungsmodell seid, im Gegenzug alle monogam veranlagten User es aber nicht wirklich einsehen wollen oder können, dass ein Paar in einer offenen Beziehung sein Glück finden kann.
(und ja ich drücke es jetzt mit absicht auch mal provokant aus, denn ich würde es als einengend empfinden, und im gegensatz zu den meisten, die noch nie offen gelebt haben und es nicht kennen, habe ich schon monogame Beziehungen gelebt und kenne auch diese Seite. Und ich schließe jetzt auch mal genauso wie die meisten anderen von mir auf alles andere. Wenn ich es so sehe, muss es doch richtig sein. *ironie*)

Ich möchte diese Missgunst aber wirklich gerne verstehen?
Ist es Eifersucht und Neid, dass wir glücklich uns ausleben können und keine Eifersuchtsdramen zu Hause haben? Nicht im Handy zu schnüffeln brauchen, sondern auch einfach den Partner fragen können.
Angst, dass wir euch eure Partner streitig machen könnten, weil wir trotz Beziehung ja nicht weg sind vom (sexuellen)Markt? 
Sorge, dass der eigene Partner doch auch mal fremde Gedanken hat und mal davon träumt fremde Haut zu spüren?
Oder einfach nur Intoleranz, was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.

Bitte klärt mich auf.
Warum fällt es so schwer zu glauben, dass eine andere Form nicht auch der richtige Weg, eben für dieses Paar, sein kann.

Nun, wären offene Beziehungen das Nonplusultra, würden viel mehr Menschen dieses Beziehungsmodell bevorzugen. Tun sie aber nicht!

Würde man sich mal die Mühe machen und offene Beziehungen genauer unter die Lupe nehmen, dann wird man feststellen, dass ein Großteil der Menschen, dieses Beziehungsmodell nur eingehen, weil sie sonst den Menschen an ihrer Seite verlieren würden. DAS ist ein Beziehungsungleichgewicht und das kippt irgendwann immer.

Sicherlich kann eine offene Beziehung im Einzelfall, der richtige Weg sein. Dies ist aber nur dann möglich, wenn wirklich BEIDE dieses Modell aus 100 % freien Stücken favorisieren.

Diese Menschen haben aber trotzdem klare Regeln und soweit ich mich errinnere, ist eine dieser Regeln, dass wenn sich einer fremdverliebt (was sogar gehäuft vorkommen kann, aufgrund der Nähe und Intimität zu anderen Menschen), dann der Kontakt zum Objekt der Begierde rigoros abgebrochen wird.

Dies mag die Freundin des TE aber nicht, weil dieses Modell scheinbar nicht ihrer eigenen Intention entspricht. Sie würde nicht depressiv werden und somit körperliche Symotome zeigen, wenn ihre Liebe dem TE und dem Modell gehören würde.

Ergo gehe ich davon aus, dass hier wohl einer dem anderen ein Beziehungsmodell auf's Auge gedrückt hat. Die Friss- oder Stirb-Methode kommt häufiger in offenen Beziehung als monogamen Beziehungen vor.

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24. Juni 2018 um 22:43
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

 Nicht unbedingt. Auch in einer offenen Beziehung können Einschränkungen abgesprochen sein.

Offene Beziehungen funktionieren nur mit ganz klaren Regeln. Im o. g. Fall werden aber gerade Regeln gebrochen. Werden einseitig Regeln gebrochen und dabei ist es egal, ob dies in einer monogamen oder offenen Beziehung geschieht, dann schlägt der temporäre Faktor zu.

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24. Juni 2018 um 23:02
In Antwort auf dory_981615

Nun, wären offene Beziehungen das Nonplusultra, würden viel mehr Menschen dieses Beziehungsmodell bevorzugen. Tun sie aber nicht!

Würde man sich mal die Mühe machen und offene Beziehungen genauer unter die Lupe nehmen, dann wird man feststellen, dass ein Großteil der Menschen, dieses Beziehungsmodell nur eingehen, weil sie sonst den Menschen an ihrer Seite verlieren würden. DAS ist ein Beziehungsungleichgewicht und das kippt irgendwann immer.

Sicherlich kann eine offene Beziehung im Einzelfall, der richtige Weg sein. Dies ist aber nur dann möglich, wenn wirklich BEIDE dieses Modell aus 100 % freien Stücken favorisieren.

Diese Menschen haben aber trotzdem klare Regeln und soweit ich mich errinnere, ist eine dieser Regeln, dass wenn sich einer fremdverliebt (was sogar gehäuft vorkommen kann, aufgrund der Nähe und Intimität zu anderen Menschen), dann der Kontakt zum Objekt der Begierde rigoros abgebrochen wird.

Dies mag die Freundin des TE aber nicht, weil dieses Modell scheinbar nicht ihrer eigenen Intention entspricht. Sie würde nicht depressiv werden und somit körperliche Symotome zeigen, wenn ihre Liebe dem TE und dem Modell gehören würde.

Ergo gehe ich davon aus, dass hier wohl einer dem anderen ein Beziehungsmodell auf's Auge gedrückt hat. Die Friss- oder Stirb-Methode kommt häufiger in offenen Beziehung als monogamen Beziehungen vor.

"Die Friss- oder Stirb-Methode kommt häufiger in offenen Beziehung als monogamen Beziehungen vor."

Hmmm....
Ich Frage mich, wieviele Kandidaten aus monogamen Beziehungen durchaus einem Abenteuer nicht abgeneigt wären, aber durch den Partner oder die gesellschaftlichen Konventionen in ihr Beziehungsmodell gezwungen werden?
Wieviele Menschen bleiben wohl treu, weil sie sonst den Partner an ihrer Seite verlieren würden?

Ob offen oder monogam. 
Es sollten in beiden Fällen beide 100% hinter dem gewählten Beziehungsmodell stehen.
Und in dem Zusammenhang stell ich nochmal die Frage, bei welchen Beziehungen wurde sexuelle Monogamie im Vorfeld wirklich festgelegt oder einfach nur stillschweigend vorraus gesetzt?
Wer hat das wirklich am Anfang der Beziehung mit dem Partner offen und ehrlich geklärt? 
Und wer geht einfach davon aus, dass der Partner das schon auch genauso sieht?

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24. Juni 2018 um 23:13
In Antwort auf dory_981615

Offene Beziehungen funktionieren nur mit ganz klaren Regeln. Im o. g. Fall werden aber gerade Regeln gebrochen. Werden einseitig Regeln gebrochen und dabei ist es egal, ob dies in einer monogamen oder offenen Beziehung geschieht, dann schlägt der temporäre Faktor zu.

Beziehungen verändern sich.
Menschen verändern sich.
Es sind keine starren Stahlkonstrukte.
Somit können sich auch die Ansichten und Regeln im Laufe der Zeit und des Lebens verändern. 
Wichtig in dem Fall, reden und gemeinsam das Problem suchen, finden und lösen.

Das tun die beiden ja bereits.
Sie haben darüber geredet wie es dazu kommen konnte.
Nun müssen sie gemeinsam an der Lösung arbeiten.
Das ist das was ich unter "Beziehungsarbeit" verstehe.
Alles verändert und entwickelt sich im Leben.
Auch die Beziehung.
Wenn man es schafft diese Veränderungen gemeinsam zu meistern, dann hat die Beziehung Chancen sehr lange sehr glücklich zu sein. Dazu gehört eben reden.
Offen und ehrlich sagen, was einem fehlt, stört oder belastet. 
Und genau das können viele eben nicht.
Egal ob offen oder monogam.
Wenn ich meinem Partner nicht offen und ehrlich sagen kann was mich bedrückt, wie soll die Beziehung da langfristig halten?

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24. Juni 2018 um 23:16
In Antwort auf joy2514

"Die Friss- oder Stirb-Methode kommt häufiger in offenen Beziehung als monogamen Beziehungen vor."

Hmmm....
Ich Frage mich, wieviele Kandidaten aus monogamen Beziehungen durchaus einem Abenteuer nicht abgeneigt wären, aber durch den Partner oder die gesellschaftlichen Konventionen in ihr Beziehungsmodell gezwungen werden?
Wieviele Menschen bleiben wohl treu, weil sie sonst den Partner an ihrer Seite verlieren würden?

Ob offen oder monogam. 
Es sollten in beiden Fällen beide 100% hinter dem gewählten Beziehungsmodell stehen.
Und in dem Zusammenhang stell ich nochmal die Frage, bei welchen Beziehungen wurde sexuelle Monogamie im Vorfeld wirklich festgelegt oder einfach nur stillschweigend vorraus gesetzt?
Wer hat das wirklich am Anfang der Beziehung mit dem Partner offen und ehrlich geklärt? 
Und wer geht einfach davon aus, dass der Partner das schon auch genauso sieht?

Einerseits interessante Fragen, andererseits wäre es doch sehr blauäugig, wenn man eine Beziehung mit einem Menschen eingeht, ohne vorher die Kompatibilität der Wert- und Lebensvorstellungen abgeglichen zu haben.

Keine Ahnung, wie das die breite Masse handhabt, aber ich würde jedem empfehlen, diese wichtigen Fragen vor einer Beziehung zu besprechen.

Stillschweigend irgendetwas anzunehmen, ist nie ne gute Idee.

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24. Juni 2018 um 23:18

Vielleicht hab ich vergessen darauf hinzuweisen, dass wir dieses Beziehungsmodell beide favorisieren und zusammen beschlossen haben. Keiner von uns hat dem jeweils Anderen dieses Modell aufgezwungen.

Sie hat es damals vorgeschlagen, weil sie sich in allen bisherigen monogamen Beziehungen eingeengt fühlte.  Ich habe den Vorschlag damals sehr gerne angenommen, weil ich noch ein paar andere attraktive Damen im Kopf hatte mit denen ich schlafen wollte. 

Seit dem leben wir dieses Modell und fühlen uns damit beide sehr wohl. 

Krisen gibt es nur dann, wenn Situationen und Gefühle auftreten mit denen wir nicht gerechnet hatten. Gefühle sind eben nicht planbar. Aber meisten reden wir darüber und finden nach vielen Gesprächen wieder zusammen.

Aber ich habe auch überhaubt kein Bedürfnis dieses Modell zu verteidigen oder andere davon zu überzeugen, dass es das richtige Modell ist. Ich weiß nur, für uns ist es das Richtige! Und wenn es scheitert, scheitert es an Gefühlen wie jede andere Beziehung auch.

Ich werde nie begreifen wie Menschen nach Jahren glücklicher Beziehung, hunderten gemeinsamen Erlebnissen, z.T. sogar gemeinsamen Kindern ihre Beziehung unter Tränen und Geschrei beenden, weil jemand eine einzige Nacht mit jemandem anderen Sex hatte. Manchmal sogar nur wegen einem Knutschen oder einer SMS. Das löst bei mir regelmäßig Kopfschütteln aus. Am unglaublichsten finde ich so traurige Geschichten wo monogame Beziehungen nur aufgrund eines Verdachts zerbrechen, weil z.B. durch spionage in die Privatspähre des Anderen eingegriffen wurde.

Wenn ihr im Gegenzug nicht begreift wie schön es sein kann, jemandem den man liebt die Freiheit zu lassen die er braucht, um sich wohl zu fühlen, ist das für mich in Ordnung. Ich habe kein Problem damit, wenn ihr anderer Meinung seid oder anders fühlt. Das ist keine politische Diskussion, sondern ein individueller Lebensentwurf, den jeder für sich und den Menschen die er/sie liebt klären muss. Ich habe meine Frage bewusst an diejenigen gerichtet, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. 

Wenn ihr mir also Tips geben wollt, wie ich dem wertvollsten Menschen in meinem Leben das Gefühl geben kann geliebt und gesehen zu werden, dann freue ich mich auf Eure Kommentare.


 

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24. Juni 2018 um 23:23
In Antwort auf joy2514

Beziehungen verändern sich.
Menschen verändern sich.
Es sind keine starren Stahlkonstrukte.
Somit können sich auch die Ansichten und Regeln im Laufe der Zeit und des Lebens verändern. 
Wichtig in dem Fall, reden und gemeinsam das Problem suchen, finden und lösen.

Das tun die beiden ja bereits.
Sie haben darüber geredet wie es dazu kommen konnte.
Nun müssen sie gemeinsam an der Lösung arbeiten.
Das ist das was ich unter "Beziehungsarbeit" verstehe.
Alles verändert und entwickelt sich im Leben.
Auch die Beziehung.
Wenn man es schafft diese Veränderungen gemeinsam zu meistern, dann hat die Beziehung Chancen sehr lange sehr glücklich zu sein. Dazu gehört eben reden.
Offen und ehrlich sagen, was einem fehlt, stört oder belastet. 
Und genau das können viele eben nicht.
Egal ob offen oder monogam.
Wenn ich meinem Partner nicht offen und ehrlich sagen kann was mich bedrückt, wie soll die Beziehung da langfristig halten?

Das ist richtig.

Das Problem ist nur, dass wenn einen die Beziehung schon krank macht, da scheinbar im Vorfeld "zuviel" unter den Teppich gekehrt wurde und Beziehungsarbeit eben dann oftmals zu spät kommt.

Die beiden hätten nur eine Chance, wenn sie ganz offen und ehrlich über ihre Vorstellungen und Erwartungen reden würden und diese Vorstellungen müssten dann noch auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden.

Sie müssten quasi bei Null anfangen. Dieses bei Null-anfangen ist extrem schwer, wenn eine(r) sich emotional schon aus der Beziehung verabschiedet hat. Da fehlt dann die Motivation für Beziehungsarbeit.

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24. Juni 2018 um 23:25
In Antwort auf dory_981615

Einerseits interessante Fragen, andererseits wäre es doch sehr blauäugig, wenn man eine Beziehung mit einem Menschen eingeht, ohne vorher die Kompatibilität der Wert- und Lebensvorstellungen abgeglichen zu haben.

Keine Ahnung, wie das die breite Masse handhabt, aber ich würde jedem empfehlen, diese wichtigen Fragen vor einer Beziehung zu besprechen.

Stillschweigend irgendetwas anzunehmen, ist nie ne gute Idee.

Ich bin da ganz bei dir und sehe es ja genauso.

Aber wer macht das wirklich?
Wer klärt vorher bis wohin ein Flirt noch ok ist.
Wenn ich mir die Threads in Foren allgemein so ansehe, dann glaube ich tatsächlich, dass das die wenigsten tun, sondern das "Standardmodell" einfach mal so voraussetzen.

Auch mit dem Partner wirklich reden können scheinbar die wenigsten.
Da wird lieber verheimlicht und in Handys geschnüffelt.
Ursache: weil eben diese Werte und Ansichten vermutlich nicht im Vorfeld geklärt wurden und reden heutzutage echt verlernt wurde.
Wen wundert es da das ein Drittel aller Ehen (oder mehr) nach kurzer Zeit schon wieder geschieden wird. 

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24. Juni 2018 um 23:31
In Antwort auf neustarter

Vielleicht hab ich vergessen darauf hinzuweisen, dass wir dieses Beziehungsmodell beide favorisieren und zusammen beschlossen haben. Keiner von uns hat dem jeweils Anderen dieses Modell aufgezwungen.

Sie hat es damals vorgeschlagen, weil sie sich in allen bisherigen monogamen Beziehungen eingeengt fühlte.  Ich habe den Vorschlag damals sehr gerne angenommen, weil ich noch ein paar andere attraktive Damen im Kopf hatte mit denen ich schlafen wollte. 

Seit dem leben wir dieses Modell und fühlen uns damit beide sehr wohl. 

Krisen gibt es nur dann, wenn Situationen und Gefühle auftreten mit denen wir nicht gerechnet hatten. Gefühle sind eben nicht planbar. Aber meisten reden wir darüber und finden nach vielen Gesprächen wieder zusammen.

Aber ich habe auch überhaubt kein Bedürfnis dieses Modell zu verteidigen oder andere davon zu überzeugen, dass es das richtige Modell ist. Ich weiß nur, für uns ist es das Richtige! Und wenn es scheitert, scheitert es an Gefühlen wie jede andere Beziehung auch.

Ich werde nie begreifen wie Menschen nach Jahren glücklicher Beziehung, hunderten gemeinsamen Erlebnissen, z.T. sogar gemeinsamen Kindern ihre Beziehung unter Tränen und Geschrei beenden, weil jemand eine einzige Nacht mit jemandem anderen Sex hatte. Manchmal sogar nur wegen einem Knutschen oder einer SMS. Das löst bei mir regelmäßig Kopfschütteln aus. Am unglaublichsten finde ich so traurige Geschichten wo monogame Beziehungen nur aufgrund eines Verdachts zerbrechen, weil z.B. durch spionage in die Privatspähre des Anderen eingegriffen wurde.

Wenn ihr im Gegenzug nicht begreift wie schön es sein kann, jemandem den man liebt die Freiheit zu lassen die er braucht, um sich wohl zu fühlen, ist das für mich in Ordnung. Ich habe kein Problem damit, wenn ihr anderer Meinung seid oder anders fühlt. Das ist keine politische Diskussion, sondern ein individueller Lebensentwurf, den jeder für sich und den Menschen die er/sie liebt klären muss. Ich habe meine Frage bewusst an diejenigen gerichtet, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. 

Wenn ihr mir also Tips geben wollt, wie ich dem wertvollsten Menschen in meinem Leben das Gefühl geben kann geliebt und gesehen zu werden, dann freue ich mich auf Eure Kommentare.


 

Wie Joy auch schon erwähnt hat, Beziehungen, Lebensansichten und Lebensvorstellungen können sich ändern.

Als erstes solltet ihr abklären, ob da eine Veränderung stattgefunden hat? Oder ob es aufgrund des Modells Verletzungen in der Vergangenheit gegeben hat, die nicht besprochen und geklärt wurden und die der Auslöser waren, dass sie sich von Dir emotional entfernt hat.

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24. Juni 2018 um 23:39

Hier sollte man abklären, was die Ursache ihres Todunglücklichseins (Depression) ist.

Hat sie sich so schwer verliebt, dass sie nicht nur Sex, sondern auch mehr von dem Freund des TE will?

Oder ist ihre Ego verletzt (weil sie abblitzt) und/oder der TE sie plötzlich einschränken will?

Ich halte es für sehr wichtig die genaue Ursache zu kennen, weil man je nach Ursache damit anders umgehen müsste.

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25. Juni 2018 um 0:08
In Antwort auf neustarter

Vielleicht hab ich vergessen darauf hinzuweisen, dass wir dieses Beziehungsmodell beide favorisieren und zusammen beschlossen haben. Keiner von uns hat dem jeweils Anderen dieses Modell aufgezwungen.

Sie hat es damals vorgeschlagen, weil sie sich in allen bisherigen monogamen Beziehungen eingeengt fühlte.  Ich habe den Vorschlag damals sehr gerne angenommen, weil ich noch ein paar andere attraktive Damen im Kopf hatte mit denen ich schlafen wollte. 

Seit dem leben wir dieses Modell und fühlen uns damit beide sehr wohl. 

Krisen gibt es nur dann, wenn Situationen und Gefühle auftreten mit denen wir nicht gerechnet hatten. Gefühle sind eben nicht planbar. Aber meisten reden wir darüber und finden nach vielen Gesprächen wieder zusammen.

Aber ich habe auch überhaubt kein Bedürfnis dieses Modell zu verteidigen oder andere davon zu überzeugen, dass es das richtige Modell ist. Ich weiß nur, für uns ist es das Richtige! Und wenn es scheitert, scheitert es an Gefühlen wie jede andere Beziehung auch.

Ich werde nie begreifen wie Menschen nach Jahren glücklicher Beziehung, hunderten gemeinsamen Erlebnissen, z.T. sogar gemeinsamen Kindern ihre Beziehung unter Tränen und Geschrei beenden, weil jemand eine einzige Nacht mit jemandem anderen Sex hatte. Manchmal sogar nur wegen einem Knutschen oder einer SMS. Das löst bei mir regelmäßig Kopfschütteln aus. Am unglaublichsten finde ich so traurige Geschichten wo monogame Beziehungen nur aufgrund eines Verdachts zerbrechen, weil z.B. durch spionage in die Privatspähre des Anderen eingegriffen wurde.

Wenn ihr im Gegenzug nicht begreift wie schön es sein kann, jemandem den man liebt die Freiheit zu lassen die er braucht, um sich wohl zu fühlen, ist das für mich in Ordnung. Ich habe kein Problem damit, wenn ihr anderer Meinung seid oder anders fühlt. Das ist keine politische Diskussion, sondern ein individueller Lebensentwurf, den jeder für sich und den Menschen die er/sie liebt klären muss. Ich habe meine Frage bewusst an diejenigen gerichtet, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. 

Wenn ihr mir also Tips geben wollt, wie ich dem wertvollsten Menschen in meinem Leben das Gefühl geben kann geliebt und gesehen zu werden, dann freue ich mich auf Eure Kommentare.


 

wirklich du brauchst tipps damit sich deine freundin wieder geliebt von dir fühlt und nicht als selbstverständlich wahrgenommen wird, von dir gesehen wird, dann ist deine beziehung einfach nur fürn arsch und deine worte sind eben worte ohne sinn und verstand, hören sich schön an aber puff luft , absolut nix wert. 

was bringen dir deine großen reden von ich gebe ihr so viel freiheit die sie brauch, ja so viel freiheit das sie sich nach liebe und zuneigung von anderen sehnt weil ihr freund in irgendeiner lächerlichen hippie welt lebt , von freier liebe.

vielleicht solltest du mal den kopf aus den wolken nehmen, job und ehrenamtliche scheiße mal zurückstellen und dich um deine beziehung kümmern, du quatscht ganz schön viel blödsinn, handel lieber und rede nicht so viel. 


 

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25. Juni 2018 um 0:31

Hoppla. Hier fühlen sich einige durch einen alternativen Beziehungsentwurf doch stark angegriffen. Schade. Ich dachte hier kann man über bestimmte Dinge sprechen ohne gleich Veruteilt zu werden.
 

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25. Juni 2018 um 0:33
In Antwort auf joy2514

"Dem anderen Beachtung zu schenken, so dass sich dieser "gesehen" fühlt, entspring eigentlich dem Gefühl."

Geht in langen Beziehung und im Alltag aber auch trotz Gefühlen zueinander durchaus mal unter.
Man sieht den Partner als eine Selbstverständlichkeit im Leben an.
Er ist einfach natürlich immer da, ebenso wie der Barrista im Coffeeshop, der mir morgens meinen Kaffe verkauft, der ist auch immer da.

In so einem Fall ist es dann halt wichtig zu sehen und zu klären was einem fehlt und natürlich auch in sich selbst zu horchen, sind die Gefühle noch da oder nicht und entsprechend zu handeln.
In dem Fall sagt der TE ja, sie sind noch da, also sollte man sich bewusst machen, was genau ein wenig suf der Strecke geblieben ist und diesen Alltag bewusst durchbrechen und sich bewusst selber darauf aufmerksam machen, was macht der APrtner gerade für mich, dass er eben nicht selbstverständlich ist und dass man ihm das dann auch bewusst sagt und zeigt.

"Geht in langen Beziehung und im Alltag aber auch trotz Gefühlen zueinander durchaus mal unter"

Aber wenn einen der Partner darauf hinweist, sollte der Hinweis genügen, das man daran erinnert wird. Mich macht ja nur stutzig, dass hier die Rede ist von "ohne dass es gespielt wirkt". Wie hat der TE das denn früher gemacht?
 

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25. Juni 2018 um 7:48

Diese Frage, wie auch die nach den abgesprochenen Konventionen negiert der TE geflissentlich. Inzwischen vermute ich, dass die Geschichte erfunden ist... bisher ist der TE noch auf keine Nachfrage eingegangen und wiederholt nur gebetsmühlenartig, dass er eine OB toll findet.

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