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Offene Beziehung

23. Oktober um 10:28

Hallo miteinander,

Kurz zu mir, ich bin 20 jahre alt und seit etwas über einem Jahr mit meiner Freundin (22) zusammen und wohnen auch schon seit 1,1/2 Jahren miteinander. Wir teilen eine Verbindung die wir beide nie für möglich gehalten haben, in jeder Lebenslage egal ob finanziell, Gesellschaftlich, Beruflich und auch im Privaten passen wir zueinander, halten zusammen, bauen uns auf, entwickeln uns gemeinsam und ergänzen uns. Meine Freundin hat mir relativ früh in unserer Beziehung (nach 3 Monaten) die Frage gestellt ob ich es mir vorstellen kann eine offene Beziehung zu führen. Damals habe ich aus neugier und um ehrlich zu sein, auch ein wenig aus Angst sie zu verlieren zugestimmt es langsam zu versuchen. Ca. 8 Monate lang habe ich mit mir gerungen meine Eifersuchtsgefühle zu überwinden und diesen Versuch mit ihr anzugehen bis der Tag kam an dem sie einen geeigneten gefunden hat und ich ihr die Erlaubnis gab. Schon in den 8 Monaten ist mir aufgefallen, dass dadurch negative Gefühle in mir hochgekommen sind und als es dann dazu kam war es als hätte ich mich zerissen, ich hatte eine Menge Wut in mir die ich auf sie projizierte obwohl es ja hauptsächlich an meiner Entscheidung lag. Nach einem Gespräch mit Paartherapheuten sind wir zu dem Entschluss gekommen unsere Beziehung für das nächste Jahr wieder zu schließen um herauszufinden wo wir beim anderen stehen und genug Raum für uns selbst zu schaffen. Sie meint dass es für sie in Ordnung geht und das sie auch nur, mit meinem Einverständnis und wenn ich dazu bereit bin, je wieder einen solchen schritt wagen würde, doch weiß ich nicht ob ich, gerade nach dieser nicht ganz so positiven Erfahrung überhaupt jemals wieder für einen neuen Versuch empfänglich wäre. An sich macht eine Offene Beziehung in meinen Augen zwar durchaus viel Sinn gerade da wir beide noch ziemlich jung sind und uns sicherlich früher oder später ausleben wollen, doch weiß ich nicht ob ich, so wie sie einfach über diese Eifersuchts und Besitz Gefühle hinwegsehen oder gar davon ablassen kann. Doch ich Wünsche es mir da ich mir absolut sicher bin, dass so eine Verbindung mit einem anderen Menschen einmalig ist und ich es ewig bereuen würde diese einzigartige Verbindung wegen solchen niederen Emotionen zu zerstören. Andererseits will ich ihr auch keine Hoffnungen darauf machen und auch, wenn sie mir versichert, dass ihr die Beziehung mit mir wichtiger ist als Tausende "Erlebnisse" mit anderen, glaub ich trotzdem, dass ihr dann immer etwas fehlen wird.

Auch wenn ich jetzt keine Direkte Frage an euch richte da ich selbst nicht genau wüsste welche ich stellen soll, bitte ich euch, mir einfach eure Meinung und auf jeden Fall soviele Ratschläge wie möglich, mit auf den Weg zu geben.

Und damit Danke für eure Zeit und Liebe Grüße

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23. Oktober um 10:37

Ich für meinen Teil halte nicht sonderlich viel von offenen Beziehungen.
Bin 28 und hatte bisher auch nur 2 Partner und auch nur mit diesen Sex.
Sollte ich mit meinem jetzigen Partner zusammen bleiben (was ich natürlich hoffe),
habe ich absolut kein Bedürfnis danach, mich auszutoben mit anderen Männern.
Absolut nicht.
Viele meinen "Jaaa irgendwann willst du auch mal was anderes haben".
Ich will nicht sagen, dass sowas nie passieren könnte,
aber ich kanns mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Deswegen finde ich das Gelaber von wegen
"Ach JEDER sehnt sich nach Freiheit oder will sich mal ausleben"
absoluter MÜLL!

Scheint so, dass du auch nicht so dafür gemacht bist
und wenn du deine Beziehung weiter führen möchtest
ohne schlechte Gedanken und Bauchschmerzen,
dann solltet ihr BEIDE das "Projekt" an den Nagel hängen.
Das schadet euch im Endeffekt nur.

Alles Liebe!

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23. Oktober um 10:41
In Antwort auf mxshady

Hallo miteinander,

Kurz zu mir, ich bin 20 jahre alt und seit etwas über einem Jahr mit meiner Freundin (22) zusammen und wohnen auch schon seit 1,1/2 Jahren miteinander. Wir teilen eine Verbindung die wir beide nie für möglich gehalten haben, in jeder Lebenslage egal ob finanziell, Gesellschaftlich, Beruflich und auch im Privaten passen wir zueinander, halten zusammen, bauen uns auf, entwickeln uns gemeinsam und ergänzen uns. Meine Freundin hat mir relativ früh in unserer Beziehung (nach 3 Monaten) die Frage gestellt ob ich es mir vorstellen kann eine offene Beziehung zu führen. Damals habe ich aus neugier und um ehrlich zu sein, auch ein wenig aus Angst sie zu verlieren zugestimmt es langsam zu versuchen. Ca. 8 Monate lang habe ich mit mir gerungen meine Eifersuchtsgefühle zu überwinden und diesen Versuch mit ihr anzugehen bis der Tag kam an dem sie einen geeigneten gefunden hat und ich ihr die Erlaubnis gab. Schon in den 8 Monaten ist mir aufgefallen, dass dadurch negative Gefühle in mir hochgekommen sind und als es dann dazu kam war es als hätte ich mich zerissen, ich hatte eine Menge Wut in mir die ich auf sie projizierte obwohl es ja hauptsächlich an meiner Entscheidung lag. Nach einem Gespräch mit Paartherapheuten sind wir zu dem Entschluss gekommen unsere Beziehung für das nächste Jahr wieder zu schließen um herauszufinden wo wir beim anderen stehen und genug Raum für uns selbst zu schaffen. Sie meint dass es für sie in Ordnung geht und das sie auch nur, mit meinem Einverständnis und wenn ich dazu bereit bin, je wieder einen solchen schritt wagen würde, doch weiß ich nicht ob ich, gerade nach dieser nicht ganz so positiven Erfahrung überhaupt jemals wieder für einen neuen Versuch empfänglich wäre. An sich macht eine Offene Beziehung in meinen Augen zwar durchaus viel Sinn gerade da wir beide noch ziemlich jung sind und uns sicherlich früher oder später ausleben wollen, doch weiß ich nicht ob ich, so wie sie einfach über diese Eifersuchts und Besitz Gefühle hinwegsehen oder gar davon ablassen kann. Doch ich Wünsche es mir da ich mir absolut sicher bin, dass so eine Verbindung mit einem anderen Menschen einmalig ist und ich es ewig bereuen würde diese einzigartige Verbindung wegen solchen niederen Emotionen zu zerstören. Andererseits will ich ihr auch keine Hoffnungen darauf machen und auch, wenn sie mir versichert, dass ihr die Beziehung mit mir wichtiger ist als Tausende "Erlebnisse" mit anderen, glaub ich trotzdem, dass ihr dann immer etwas fehlen wird.

Auch wenn ich jetzt keine Direkte Frage an euch richte da ich selbst nicht genau wüsste welche ich stellen soll, bitte ich euch, mir einfach eure Meinung und auf jeden Fall soviele Ratschläge wie möglich, mit auf den Weg zu geben.

Und damit Danke für eure Zeit und Liebe Grüße

nein, man kann nicht über diese Eifersuchtsgefühle hinwegsehen.

Man gehört entweder zu den Menschen, denen sexuelle Monogamie nichts bedeutet, die es nicht verletze, wenn der Partner Sex mit anderen hat und für die "Treue" eben keine sexuelle Bedeutung hat - dann sind offene Beziehungenn eine sinnvolle Option.
Oder man gehört nicht dazu und dann ist man in einer offenen Beziehung FALSCH.

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23. Oktober um 10:41

Ich will hier jetzt nicht zu detailliert werden und du wirst in Kürze auch hören dass es krankhaft ist, eine offene Beziehung führen zu wollen, aber meine Gedanken dazu:

Für dich an erster Stelle sollte IMMER stehen, dass es dir gut geht. Wenn du keine offene Beziehung führen willst, musst du das nicht argumentieren oder rechtfertigen - dann ist das eben so! Und dazu solltest du dann auch wirklich stehen und dich nicht verbiegen oder über dich und deine Bedürfnisse hinweg gehen! Nie, wirklich nie wurde eine Beziehung gerettet weil einer der Partner sich total verbogen hat...

Ich dachte schon öfters, ich hätte DEN Menschen für mich gefunden. War sogar einmal ganz knapp vor einer Hochzeit. Nun, jetzt bin ich 35, in einer glücklichen Beziehung von der ich hoffe sie noch seeeeehr lange weiter führen zu können. Aber wenn das nicht der Fall sein sollte, weiß ich, dass es da draußen noch andere Partner geben würde, mit denen ich auch glücklich sein könnte. Das soll keine Aufforderung sein, dass ihr euch trennt! Lediglich der Hinweis dass sie mit absoluter Sicherheit nicht die einzige Frau ist, mit der du glücklich sein kannst.

Wenn du (und zwar um deiner selbst willen, nicht ihr zuliebe) an deiner Eifersucht arbeiten willst und sehen willst wohin dich das bringt, mach das. Mach es langsam und vorsichtig und tu wirklich nur, was du wirklich möchtest. Ich seh da schon eine große Gefahr es ihr zuliebe zu tun und dann - wie du erwähnt hast - auf sie zu projizieren. Das würde dann maximal euch beide unglücklich machen.

Ist es für deine Freundin ein Muss, die Beziehung zu öffnen?

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23. Oktober um 10:42
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In Antwort auf avarrassterne1

nein, man kann nicht über diese Eifersuchtsgefühle hinwegsehen.

Man gehört entweder zu den Menschen, denen sexuelle Monogamie nichts bedeutet, die es nicht verletze, wenn der Partner Sex mit anderen hat und für die "Treue" eben keine sexuelle Bedeutung hat - dann sind offene Beziehungenn eine sinnvolle Option.
Oder man gehört nicht dazu und dann ist man in einer offenen Beziehung FALSCH.

Hmhm.... ich glaub schon, dass sich sowas ändern kann. Sogar, dass man seine eigenen Grenzen selbst aktiv verschieben kann.
Aber - wie du sagst - ganz sicher nicht durch "drüber hinwegsehen" und "wegschieben"

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23. Oktober um 10:46
In Antwort auf melonchen1

Hmhm.... ich glaub schon, dass sich sowas ändern kann. Sogar, dass man seine eigenen Grenzen selbst aktiv verschieben kann.
Aber - wie du sagst - ganz sicher nicht durch "drüber hinwegsehen" und "wegschieben"

najaaaaaaaaaaaa...

Also: was müsste ich tun, damit sich das ändert, dass es mich stört, wenn mein Partner Sex mit anderen hat? Ich müsste mein Denken, mein Fühlen umkrempeln, ein anderer Mensch werden. Keine Liebe, keine Beziehung der Welt ist DAS wert.

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23. Oktober um 10:53
In Antwort auf avarrassterne1

nein, man kann nicht über diese Eifersuchtsgefühle hinwegsehen.

Man gehört entweder zu den Menschen, denen sexuelle Monogamie nichts bedeutet, die es nicht verletze, wenn der Partner Sex mit anderen hat und für die "Treue" eben keine sexuelle Bedeutung hat - dann sind offene Beziehungenn eine sinnvolle Option.
Oder man gehört nicht dazu und dann ist man in einer offenen Beziehung FALSCH.

Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Ich hab schon bei vielen einschließlich bei meiner Freundin mitbekommen, dass sie früher nahezu krampfhaft eifersüchtig waren und dies sich dann nach einem Erlebniss oder längerer Selbstverwirklichung komplett geändert hat.

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23. Oktober um 10:55
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In Antwort auf avarrassterne1

najaaaaaaaaaaaa...

Also: was müsste ich tun, damit sich das ändert, dass es mich stört, wenn mein Partner Sex mit anderen hat? Ich müsste mein Denken, mein Fühlen umkrempeln, ein anderer Mensch werden. Keine Liebe, keine Beziehung der Welt ist DAS wert.

Okay, ich will jetzt nicht behaupten dass man da gleich von 0 auf 100 gehen kann
Aber ich denk es ist schon auch eine Sache der inneren EInstellung warum man Monogamie braucht (Selbstbestätigung, Besitzdenken usw.).
Ich weiß es selber ja auch nicht so genau, aber ich war früher immer der Meinung dass offene Beziehungen die Hölle wären, mittlerweile bin ich mir da bei mir nicht mehr so sicher - da hat sich einiges verändert.

Aber ne, einer Beziehung zuliebe kann sowas nicht gut gehen, da bin ich ganz bei dir.

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23. Oktober um 10:56
In Antwort auf mxshady

Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Ich hab schon bei vielen einschließlich bei meiner Freundin mitbekommen, dass sie früher nahezu krampfhaft eifersüchtig waren und dies sich dann nach einem Erlebniss oder längerer Selbstverwirklichung komplett geändert hat.

Kann passieren. Kann man evtl. auch was dafür tun.
Aber drüber hinwegsehen oder wegschieben oder erzwingen funktioniert mit Sicherheit gar nicht.

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23. Oktober um 10:57
Beste Antwort
In Antwort auf mxshady

Hallo miteinander,

Kurz zu mir, ich bin 20 jahre alt und seit etwas über einem Jahr mit meiner Freundin (22) zusammen und wohnen auch schon seit 1,1/2 Jahren miteinander. Wir teilen eine Verbindung die wir beide nie für möglich gehalten haben, in jeder Lebenslage egal ob finanziell, Gesellschaftlich, Beruflich und auch im Privaten passen wir zueinander, halten zusammen, bauen uns auf, entwickeln uns gemeinsam und ergänzen uns. Meine Freundin hat mir relativ früh in unserer Beziehung (nach 3 Monaten) die Frage gestellt ob ich es mir vorstellen kann eine offene Beziehung zu führen. Damals habe ich aus neugier und um ehrlich zu sein, auch ein wenig aus Angst sie zu verlieren zugestimmt es langsam zu versuchen. Ca. 8 Monate lang habe ich mit mir gerungen meine Eifersuchtsgefühle zu überwinden und diesen Versuch mit ihr anzugehen bis der Tag kam an dem sie einen geeigneten gefunden hat und ich ihr die Erlaubnis gab. Schon in den 8 Monaten ist mir aufgefallen, dass dadurch negative Gefühle in mir hochgekommen sind und als es dann dazu kam war es als hätte ich mich zerissen, ich hatte eine Menge Wut in mir die ich auf sie projizierte obwohl es ja hauptsächlich an meiner Entscheidung lag. Nach einem Gespräch mit Paartherapheuten sind wir zu dem Entschluss gekommen unsere Beziehung für das nächste Jahr wieder zu schließen um herauszufinden wo wir beim anderen stehen und genug Raum für uns selbst zu schaffen. Sie meint dass es für sie in Ordnung geht und das sie auch nur, mit meinem Einverständnis und wenn ich dazu bereit bin, je wieder einen solchen schritt wagen würde, doch weiß ich nicht ob ich, gerade nach dieser nicht ganz so positiven Erfahrung überhaupt jemals wieder für einen neuen Versuch empfänglich wäre. An sich macht eine Offene Beziehung in meinen Augen zwar durchaus viel Sinn gerade da wir beide noch ziemlich jung sind und uns sicherlich früher oder später ausleben wollen, doch weiß ich nicht ob ich, so wie sie einfach über diese Eifersuchts und Besitz Gefühle hinwegsehen oder gar davon ablassen kann. Doch ich Wünsche es mir da ich mir absolut sicher bin, dass so eine Verbindung mit einem anderen Menschen einmalig ist und ich es ewig bereuen würde diese einzigartige Verbindung wegen solchen niederen Emotionen zu zerstören. Andererseits will ich ihr auch keine Hoffnungen darauf machen und auch, wenn sie mir versichert, dass ihr die Beziehung mit mir wichtiger ist als Tausende "Erlebnisse" mit anderen, glaub ich trotzdem, dass ihr dann immer etwas fehlen wird.

Auch wenn ich jetzt keine Direkte Frage an euch richte da ich selbst nicht genau wüsste welche ich stellen soll, bitte ich euch, mir einfach eure Meinung und auf jeden Fall soviele Ratschläge wie möglich, mit auf den Weg zu geben.

Und damit Danke für eure Zeit und Liebe Grüße

"auch, wenn sie mir versichert, dass ihr die Beziehung mit mir wichtiger ist als Tausende "Erlebnisse" mit anderen, glaub ich trotzdem, dass ihr dann immer etwas fehlen wird."

aber das ist doch in vielen bereichen des lebens so - jeder muss immer wieder auf alles mögliche verzichten, und auch eine beziehung ist davon nicht ausgenommen, wenn sie dauerhaft sein soll.

das funktioniert m.e. auch gut, so lange man weiß oder sich klar macht, warum man auf das eine oder andere verzichtet! dann tut man es vielleicht sogar gerne...

ich kann mir vorstellen, dass es einfacher für sie ist, wenn du ihr (nach reiflicher überlegung und nachdem du es ja sogar probiert hast) einfach ganz klar sagst, dass das nichts für dich ist. denn dann muß sie auch nicht mehr ständig drüber nachdenken, sondern weiß, woran sie mit dir ist!
 

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23. Oktober um 10:58
In Antwort auf melonchen1

Ich will hier jetzt nicht zu detailliert werden und du wirst in Kürze auch hören dass es krankhaft ist, eine offene Beziehung führen zu wollen, aber meine Gedanken dazu:

Für dich an erster Stelle sollte IMMER stehen, dass es dir gut geht. Wenn du keine offene Beziehung führen willst, musst du das nicht argumentieren oder rechtfertigen - dann ist das eben so! Und dazu solltest du dann auch wirklich stehen und dich nicht verbiegen oder über dich und deine Bedürfnisse hinweg gehen! Nie, wirklich nie wurde eine Beziehung gerettet weil einer der Partner sich total verbogen hat...

Ich dachte schon öfters, ich hätte DEN Menschen für mich gefunden. War sogar einmal ganz knapp vor einer Hochzeit. Nun, jetzt bin ich 35, in einer glücklichen Beziehung von der ich hoffe sie noch seeeeehr lange weiter führen zu können. Aber wenn das nicht der Fall sein sollte, weiß ich, dass es da draußen noch andere Partner geben würde, mit denen ich auch glücklich sein könnte. Das soll keine Aufforderung sein, dass ihr euch trennt! Lediglich der Hinweis dass sie mit absoluter Sicherheit nicht die einzige Frau ist, mit der du glücklich sein kannst.

Wenn du (und zwar um deiner selbst willen, nicht ihr zuliebe) an deiner Eifersucht arbeiten willst und sehen willst wohin dich das bringt, mach das. Mach es langsam und vorsichtig und tu wirklich nur, was du wirklich möchtest. Ich seh da schon eine große Gefahr es ihr zuliebe zu tun und dann - wie du erwähnt hast - auf sie zu projizieren. Das würde dann maximal euch beide unglücklich machen.

Ist es für deine Freundin ein Muss, die Beziehung zu öffnen?

Neine ist es nicht, sie hat mir nur den Vorschlag gemacht, sie selbst hatte bis jetzt auch nur Monogame Beziehungen oder eben zwanglose Affären und wollte damit jetzt sozusagen was neues ausprobieren da sich in ihr, durch ihre Erlebnisse und auch sehr viele Trennungen und Scheidungen in ihrem Umfeld, die Überzeugung gebildet hat, dass Monogamie einfach nicht funktioniert und zu viele schwachstellen hat.

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23. Oktober um 11:03
In Antwort auf mxshady

Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Ich hab schon bei vielen einschließlich bei meiner Freundin mitbekommen, dass sie früher nahezu krampfhaft eifersüchtig waren und dies sich dann nach einem Erlebniss oder längerer Selbstverwirklichung komplett geändert hat.

ich kann es mir nur umgekehrt vorstellen, diese Eifersucht gab es bei mir nie, gibt es nicht und würde es nur geben, wenn ich.... hmmm lass mich überlegen...

- ich dürfte zwischen Sex und Liebe nicht mehr unterscheiden. Aaalso: von rein optischen Kriterien für Interesse auf emotionale umstellen auf jeden Fall. Was auch gleichzeitig eine Umstellung meiner sexuellen Orientierung bedeuten würde - ich bin sexuell bi, aber in eine Frau verlieben? Never. Also nie wieder eine Frau sexuell anziehend finden? Hmpf, nunja.
- Sex müsste für mich automatisch die höchstmögliche Nähe und höchstmögliche Intimität bedeuten... was mache ich mit den Dingen, die das jetzt für mich sind? Wenn ich die "herunterstufe" ... kann ich das? Wird häßlich. Bestenfalls. Oder den Sex "hochstufen"? Wie kriege ich den auf diesen Sockel? Ok, vermutlich mit Punkt 1... aber jetzt mal eben mich so zu ändern, dass Sex zumindest Verliebtheit bedingt... na trivial ist das nicht!

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23. Oktober um 11:08
In Antwort auf avarrassterne1

najaaaaaaaaaaaa...

Also: was müsste ich tun, damit sich das ändert, dass es mich stört, wenn mein Partner Sex mit anderen hat? Ich müsste mein Denken, mein Fühlen umkrempeln, ein anderer Mensch werden. Keine Liebe, keine Beziehung der Welt ist DAS wert.

Was ist daran falsch, sein Denken zu hinterfragen?

Eifersucht zB ist für mich in erster Linie Verlustangst.
Wenn er sich nun damit beschäftigt, warum er die hat, ist das doch sogar für die Entwicklung gut.

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23. Oktober um 11:12
In Antwort auf mxshady

Neine ist es nicht, sie hat mir nur den Vorschlag gemacht, sie selbst hatte bis jetzt auch nur Monogame Beziehungen oder eben zwanglose Affären und wollte damit jetzt sozusagen was neues ausprobieren da sich in ihr, durch ihre Erlebnisse und auch sehr viele Trennungen und Scheidungen in ihrem Umfeld, die Überzeugung gebildet hat, dass Monogamie einfach nicht funktioniert und zu viele schwachstellen hat.

Hm, das klingt aber auch eher danach dass sie die offene Beziehung nicht aus Überzeugung lebt sonder aus Verzweiflung.
Ganz sicher schützt eine offene Beziehung nicht vor Trennung, Scheidung oder Betrug! Denn auch eine offene Beziehung hat Regeln, beinhaltet Einschränkungen usw.
Ich würde unter diesen Voraussetzungen sehr davon abraten da größere Experimente in die Richtung zu machen

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23. Oktober um 11:19
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Was ist daran falsch, sein Denken zu hinterfragen?

Eifersucht zB ist für mich in erster Linie Verlustangst.
Wenn er sich nun damit beschäftigt, warum er die hat, ist das doch sogar für die Entwicklung gut.

sein Denken zu hinterfragen ist zu jeder Zeit wichtig.
So lange man es nicht übertreibt, zumindest. - wie immer.

Verlustangst ist da nur eine Kompente, nach meiner Ansicht. Ob es richtig ist, an der zu feilen, ist ein anderes Thema. Auch die hat ihren Sinn und ihre Berechtigung.

Auch wenn man nicht glaubt, dass der Partner an jeder beliebigen Ecke was besseres findet und sofort weg ist, wenn es nur eine Gelegenheit gibt - verletzt es viele dennoch.
Weil für sie Sex eben sehr große Intimität, Nähe impliziert. Das wäre also primär zu ändern.

Dazu das Konkurrenzdenken, was an sich zu tiefst menschlich - und keinesfalls unwichtig ist - spielt eine Rolle. Auch (!) weil man natürlich in möglichst vielen Punkten für den Partner einzigartig sein will. Man muss schon viel in sich ändern, um so etwas von einem Punkt wegzubiegen. Wenn man nun einmal (EMP )findet, dass "er / sie hat nur mit mir Sex" etwas ist, was einem dieses Gefühl gibt...

Dazu kommt, dass die meisten dieser Dinge unbewußt ablaufen, jeder, der schon einmal unterbewußte Prozesse und Muster ändern musste, weiß, dass sowas für NOTFÄLLE reserviert ist, zu denen es keine Alternative ist - und selbst dann besteht nur eine CHANCE es zu schaffen, nicht mehr. Auch wenn man mit maximalem Eifer und Willen und Vorsätzen herangeht und dabei bleibt.

Und noch mal: das Ändern solcher Dinge ändert einen Menschen grundsätzlich. Sowas sollte man nur für sich selbst tun, nie, nie, niemals für andere.

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23. Oktober um 13:18

sollte dir eigentlich seit über einem jahr klar sein dass das nicht gutgehen wird!

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23. Oktober um 13:19
In Antwort auf melonchen1

Hmhm.... ich glaub schon, dass sich sowas ändern kann. Sogar, dass man seine eigenen Grenzen selbst aktiv verschieben kann.
Aber - wie du sagst - ganz sicher nicht durch "drüber hinwegsehen" und "wegschieben"

nein sehe ich nicht so!

entweder ich bin ein typ dem das nichts aus macht oder eben nicht!

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