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Offene Beziehung & Eifersucht

13. Oktober um 5:14 Letzte Antwort: 16. Oktober um 6:41

Seit 4 Jahren sind wir (beide f/f und Mitte Zwanzig) zusammen, seit knapp einem Monat verheiratet und seit 2 Wochen leben wir in einer offenen Beziehung.Das Thema haben wir schon zu Beginn unserer Beziehung angeschnitten."Was wenn ich mal jemanden treffe, den ich echt attraktiv finde?""Was wenn ich mal mit einem Mann schlafen will?", diese und viele andere Fragen haben wir uns gestellt und uns immer wieder gesagt: Ja, das ist doch okay. Nun ist es offiziell soweit und der erste Schritt für eine offene Beziehung ist getan: Wir chatten mit weiteren potentiellen Partner! Aufregend und neu ist das alles, und wir freuen uns füreinander. Das Gefühl jemand neues kennenzulernen, der einen mag, ist unbeschreiblich schön. Wir hatten schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt. Nun habe ich leider etwas "Pech" mit meinen Date, da wir bisher noch keine Zeit füreinander gefunden haben, um uns zu treffen und das auch nicht so schnell passieren wird... Bei meiner Frau sieht das ganze anders aus.Das erste Date ist schon vorbei: Treffen im Café und Spaziergang im Park, inklusive leidenschaftliches Küssen und rumgefummel. Sie kam heim und hat mir ganz aufgeregt und freudig alles erzählt... Und *boom *, plötzlich ist es wie eine Faust in den Magen, ein Kloß steckt im Hals, und mir ist zum heulen. Eifersucht macht sich breit, und all die Selbstzweif und Verlustängste, die sich in den letzten 4 Jahren brav klein gemacht haben, kommen hoch: Alle auf einmal, volle Drõhnung. Sie versichert mir, dass ich immernoch die Nr. 1 bin, das wertvolles und wichtigste in Ihrem Leben, und ich nur 1 Wort sagen brauche, um alles zu beenden (oder eine Pause einzulegen), sie würde direkt jeden abschießen. Aber das macht die Sache nicht besser... Ich will nicht der "Spielverderber" sein, und jetzt wieder Verbote und Regeln aufstellen, die wir einvernehmlich abgelegt haben.Ich will mich der Eifersucht nicht hingeben, und mich von ihr bestimmen lassen...Die Alternative ist allerdings alles andere als schön... Das nächste Treffen für meine Partnerin steht schon bevor: Mittwoch Abend, bei ihm zu Hause, zum Zweiten Date. Ein etwas längerer Fahrweg wird dafür in Kauf genommen, um zeitlich nicht in Stress zu geraten bleibt sie über Nacht. Und ich?Kann seitdem kaum noch schlafen, weine jede Minute, die ich daran denke... Habe Magenkrämpfe, renne ständig auf Klo, und so ganz allgemein fühle ich mich, als müsste ich mich die ganze Zeit übergeben... Ich mache "gute Miene zu bösem Spiel", denn ich will nicht dass mein Partner sich sorgt und ein schlechtes Gewissen hat. Ich will ihr nicht die Treffen ruinieren, aber ich kann mich gerade auch nicht freuen, so sehr ich das auch möchte.  Und schließlich führt das zu einem noch schlechteren Gefühl, weil ich nichts davon akzeptieren will...  Radikale Selbstaufopferung betreibe ich, angetrieben von mehr Selbstzweifeln und Verlustängsten... Was wenn sie mir tief im Inneren nicht verzeihen kann, dass ich ihre "zweite Beziehung" ruiniert habe und sie wieder "einsperren" will? Und sowieso, WILL ich doch die offene Beziehung doch trotzdem, aber mein Körper, mein Kopf und mein Herz, wollen das nicht einfach so akzeptieren.  Was tun?

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13. Oktober um 6:11

Und du fragst dich "was hat er was ich nicht habe?"
 

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13. Oktober um 8:52

Du schreibst es selbst... radikale Selbstaufopferung, angetrieben durch Verlustängste.

Es geht sprichwörtlich ins Eingemachte! Es ist das überschreiten der Angstschwelle. Dahinter kann was tolles sein, aber in deinem Fall ist es ein Abgrund, der dir deine unschönen Seiten ganz klar zeigt. Deine Grenzen. 

Und die würde ich ernst nehmen. Probier nicht so hart, die perfekte Partnerin zu sein! Deine Frau wird es überleben, wenn sie dir zu liebe - weil es dir echt schlecht geht - mal Abstand von der zweitbeziehung zu nehmen. 

Lass dich auch nicht von dir selbst in eine Ecke drängen. Steh zu deinen Bedürfnissen 

 

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13. Oktober um 8:54

Also habt ihr nicht nur eine offene Beziehung sondern auch Polyamorie vereinbart? Das ist ja dann doch ein Unterschied.

Auch wenn du sie nicht einschränken willst und keine Verbote/Regeln aufstellen willst glaube ich doch, dass auch bei einer offenen Beziehungen gewisse Grenzen gesteckt werden müssen damit beide sich wohl fühlen können. Ist das bei euch passiert?

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13. Oktober um 9:02

Ich denke ein Stück weit ist das nicht planbar, wie man sich fühlt, man stellt sich das vielleicht zu rosig vor, überschätzt sich selbst und ist dann mit dem Gefühlspotpourrie heillos überfordert. Das ist nichts verwerfliches, aber wenn man sich dann auch noch quält, weil man es nicht schafft, ist es selbstzerstörerisch. 

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13. Oktober um 14:10
In Antwort auf lifeline94

Seit 4 Jahren sind wir (beide f/f und Mitte Zwanzig) zusammen, seit knapp einem Monat verheiratet und seit 2 Wochen leben wir in einer offenen Beziehung.Das Thema haben wir schon zu Beginn unserer Beziehung angeschnitten."Was wenn ich mal jemanden treffe, den ich echt attraktiv finde?""Was wenn ich mal mit einem Mann schlafen will?", diese und viele andere Fragen haben wir uns gestellt und uns immer wieder gesagt: Ja, das ist doch okay. Nun ist es offiziell soweit und der erste Schritt für eine offene Beziehung ist getan: Wir chatten mit weiteren potentiellen Partner! Aufregend und neu ist das alles, und wir freuen uns füreinander. Das Gefühl jemand neues kennenzulernen, der einen mag, ist unbeschreiblich schön. Wir hatten schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt. Nun habe ich leider etwas "Pech" mit meinen Date, da wir bisher noch keine Zeit füreinander gefunden haben, um uns zu treffen und das auch nicht so schnell passieren wird... Bei meiner Frau sieht das ganze anders aus.Das erste Date ist schon vorbei: Treffen im Café und Spaziergang im Park, inklusive leidenschaftliches Küssen und rumgefummel. Sie kam heim und hat mir ganz aufgeregt und freudig alles erzählt... Und *boom *, plötzlich ist es wie eine Faust in den Magen, ein Kloß steckt im Hals, und mir ist zum heulen. Eifersucht macht sich breit, und all die Selbstzweif und Verlustängste, die sich in den letzten 4 Jahren brav klein gemacht haben, kommen hoch: Alle auf einmal, volle Drõhnung. Sie versichert mir, dass ich immernoch die Nr. 1 bin, das wertvolles und wichtigste in Ihrem Leben, und ich nur 1 Wort sagen brauche, um alles zu beenden (oder eine Pause einzulegen), sie würde direkt jeden abschießen. Aber das macht die Sache nicht besser... Ich will nicht der "Spielverderber" sein, und jetzt wieder Verbote und Regeln aufstellen, die wir einvernehmlich abgelegt haben.Ich will mich der Eifersucht nicht hingeben, und mich von ihr bestimmen lassen...Die Alternative ist allerdings alles andere als schön... Das nächste Treffen für meine Partnerin steht schon bevor: Mittwoch Abend, bei ihm zu Hause, zum Zweiten Date. Ein etwas längerer Fahrweg wird dafür in Kauf genommen, um zeitlich nicht in Stress zu geraten bleibt sie über Nacht. Und ich?Kann seitdem kaum noch schlafen, weine jede Minute, die ich daran denke... Habe Magenkrämpfe, renne ständig auf Klo, und so ganz allgemein fühle ich mich, als müsste ich mich die ganze Zeit übergeben... Ich mache "gute Miene zu bösem Spiel", denn ich will nicht dass mein Partner sich sorgt und ein schlechtes Gewissen hat. Ich will ihr nicht die Treffen ruinieren, aber ich kann mich gerade auch nicht freuen, so sehr ich das auch möchte.  Und schließlich führt das zu einem noch schlechteren Gefühl, weil ich nichts davon akzeptieren will...  Radikale Selbstaufopferung betreibe ich, angetrieben von mehr Selbstzweifeln und Verlustängsten... Was wenn sie mir tief im Inneren nicht verzeihen kann, dass ich ihre "zweite Beziehung" ruiniert habe und sie wieder "einsperren" will? Und sowieso, WILL ich doch die offene Beziehung doch trotzdem, aber mein Körper, mein Kopf und mein Herz, wollen das nicht einfach so akzeptieren.  Was tun?

Ich rate dir brech die Sache ab .Sowas geht früher oder später sowieso nach hinten los.Denn ,meist verliebt sich der eine in die 3 Person entweder sie oder er .Meine Freundin hatte auch ne Offene Beziehung es ging lange gut ,aber dann ist er zu Kur gefahren und lernte eine neue Frau kennen, und bei der gab es keine offene Beziehung und siehe da er braucht das nicht mehr .Meine Freundin hat so geweint, denn sie waren über 10 Jahre verheiratet und dann kam sofort Scheidung .Meine Erfahrungen von andren die solche Modelle leben ,das einer  irgendwann auf die Nase fliegt früher oder später ,weil die Gefahr gegeben ist einer verliebt sich ...

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14. Oktober um 1:24

Wenn etwas, das man ausprobieren wollte, nicht klappt,  dann sollte man sich zusammen reißen und es sagen. Wenn es dir dabei schlecht geht,  bist du kein Spielverderber, sondern jemand, der sich übernommen hat.

Sprich mit deiner Frau!

Pi

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14. Oktober um 4:33
In Antwort auf lifeline94

Seit 4 Jahren sind wir (beide f/f und Mitte Zwanzig) zusammen, seit knapp einem Monat verheiratet und seit 2 Wochen leben wir in einer offenen Beziehung.Das Thema haben wir schon zu Beginn unserer Beziehung angeschnitten."Was wenn ich mal jemanden treffe, den ich echt attraktiv finde?""Was wenn ich mal mit einem Mann schlafen will?", diese und viele andere Fragen haben wir uns gestellt und uns immer wieder gesagt: Ja, das ist doch okay. Nun ist es offiziell soweit und der erste Schritt für eine offene Beziehung ist getan: Wir chatten mit weiteren potentiellen Partner! Aufregend und neu ist das alles, und wir freuen uns füreinander. Das Gefühl jemand neues kennenzulernen, der einen mag, ist unbeschreiblich schön. Wir hatten schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt. Nun habe ich leider etwas "Pech" mit meinen Date, da wir bisher noch keine Zeit füreinander gefunden haben, um uns zu treffen und das auch nicht so schnell passieren wird... Bei meiner Frau sieht das ganze anders aus.Das erste Date ist schon vorbei: Treffen im Café und Spaziergang im Park, inklusive leidenschaftliches Küssen und rumgefummel. Sie kam heim und hat mir ganz aufgeregt und freudig alles erzählt... Und *boom *, plötzlich ist es wie eine Faust in den Magen, ein Kloß steckt im Hals, und mir ist zum heulen. Eifersucht macht sich breit, und all die Selbstzweif und Verlustängste, die sich in den letzten 4 Jahren brav klein gemacht haben, kommen hoch: Alle auf einmal, volle Drõhnung. Sie versichert mir, dass ich immernoch die Nr. 1 bin, das wertvolles und wichtigste in Ihrem Leben, und ich nur 1 Wort sagen brauche, um alles zu beenden (oder eine Pause einzulegen), sie würde direkt jeden abschießen. Aber das macht die Sache nicht besser... Ich will nicht der "Spielverderber" sein, und jetzt wieder Verbote und Regeln aufstellen, die wir einvernehmlich abgelegt haben.Ich will mich der Eifersucht nicht hingeben, und mich von ihr bestimmen lassen...Die Alternative ist allerdings alles andere als schön... Das nächste Treffen für meine Partnerin steht schon bevor: Mittwoch Abend, bei ihm zu Hause, zum Zweiten Date. Ein etwas längerer Fahrweg wird dafür in Kauf genommen, um zeitlich nicht in Stress zu geraten bleibt sie über Nacht. Und ich?Kann seitdem kaum noch schlafen, weine jede Minute, die ich daran denke... Habe Magenkrämpfe, renne ständig auf Klo, und so ganz allgemein fühle ich mich, als müsste ich mich die ganze Zeit übergeben... Ich mache "gute Miene zu bösem Spiel", denn ich will nicht dass mein Partner sich sorgt und ein schlechtes Gewissen hat. Ich will ihr nicht die Treffen ruinieren, aber ich kann mich gerade auch nicht freuen, so sehr ich das auch möchte.  Und schließlich führt das zu einem noch schlechteren Gefühl, weil ich nichts davon akzeptieren will...  Radikale Selbstaufopferung betreibe ich, angetrieben von mehr Selbstzweifeln und Verlustängsten... Was wenn sie mir tief im Inneren nicht verzeihen kann, dass ich ihre "zweite Beziehung" ruiniert habe und sie wieder "einsperren" will? Und sowieso, WILL ich doch die offene Beziehung doch trotzdem, aber mein Körper, mein Kopf und mein Herz, wollen das nicht einfach so akzeptieren.  Was tun?

Dir wird nichts Anderes bleiben als es ihr zu sagen. Offene Beziehung gut und schön, aber das kann nicht Jeder.

Ich finde übrigens auch das Polyamorie und offene Beziehung ein riesen Unterschied sind. Mit einem "fremden" einen ONS haben weil es gerade passt ist das Eine - Langes gechatte, rummachen und regelmäßige "Dates" inklusive übernachten ist eine ganz andere Hausnummer.
 

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14. Oktober um 9:23

Die Antwort liegt schon in der Überschrift.... offene Beziehung und Eifersucht passen überhaupt nicht zusammen.... und ich gebe zu, ich habe den Rest nicht gelesen.... 

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14. Oktober um 9:58
In Antwort auf lifeline94

Seit 4 Jahren sind wir (beide f/f und Mitte Zwanzig) zusammen, seit knapp einem Monat verheiratet und seit 2 Wochen leben wir in einer offenen Beziehung.Das Thema haben wir schon zu Beginn unserer Beziehung angeschnitten."Was wenn ich mal jemanden treffe, den ich echt attraktiv finde?""Was wenn ich mal mit einem Mann schlafen will?", diese und viele andere Fragen haben wir uns gestellt und uns immer wieder gesagt: Ja, das ist doch okay. Nun ist es offiziell soweit und der erste Schritt für eine offene Beziehung ist getan: Wir chatten mit weiteren potentiellen Partner! Aufregend und neu ist das alles, und wir freuen uns füreinander. Das Gefühl jemand neues kennenzulernen, der einen mag, ist unbeschreiblich schön. Wir hatten schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt. Nun habe ich leider etwas "Pech" mit meinen Date, da wir bisher noch keine Zeit füreinander gefunden haben, um uns zu treffen und das auch nicht so schnell passieren wird... Bei meiner Frau sieht das ganze anders aus.Das erste Date ist schon vorbei: Treffen im Café und Spaziergang im Park, inklusive leidenschaftliches Küssen und rumgefummel. Sie kam heim und hat mir ganz aufgeregt und freudig alles erzählt... Und *boom *, plötzlich ist es wie eine Faust in den Magen, ein Kloß steckt im Hals, und mir ist zum heulen. Eifersucht macht sich breit, und all die Selbstzweif und Verlustängste, die sich in den letzten 4 Jahren brav klein gemacht haben, kommen hoch: Alle auf einmal, volle Drõhnung. Sie versichert mir, dass ich immernoch die Nr. 1 bin, das wertvolles und wichtigste in Ihrem Leben, und ich nur 1 Wort sagen brauche, um alles zu beenden (oder eine Pause einzulegen), sie würde direkt jeden abschießen. Aber das macht die Sache nicht besser... Ich will nicht der "Spielverderber" sein, und jetzt wieder Verbote und Regeln aufstellen, die wir einvernehmlich abgelegt haben.Ich will mich der Eifersucht nicht hingeben, und mich von ihr bestimmen lassen...Die Alternative ist allerdings alles andere als schön... Das nächste Treffen für meine Partnerin steht schon bevor: Mittwoch Abend, bei ihm zu Hause, zum Zweiten Date. Ein etwas längerer Fahrweg wird dafür in Kauf genommen, um zeitlich nicht in Stress zu geraten bleibt sie über Nacht. Und ich?Kann seitdem kaum noch schlafen, weine jede Minute, die ich daran denke... Habe Magenkrämpfe, renne ständig auf Klo, und so ganz allgemein fühle ich mich, als müsste ich mich die ganze Zeit übergeben... Ich mache "gute Miene zu bösem Spiel", denn ich will nicht dass mein Partner sich sorgt und ein schlechtes Gewissen hat. Ich will ihr nicht die Treffen ruinieren, aber ich kann mich gerade auch nicht freuen, so sehr ich das auch möchte.  Und schließlich führt das zu einem noch schlechteren Gefühl, weil ich nichts davon akzeptieren will...  Radikale Selbstaufopferung betreibe ich, angetrieben von mehr Selbstzweifeln und Verlustängsten... Was wenn sie mir tief im Inneren nicht verzeihen kann, dass ich ihre "zweite Beziehung" ruiniert habe und sie wieder "einsperren" will? Und sowieso, WILL ich doch die offene Beziehung doch trotzdem, aber mein Körper, mein Kopf und mein Herz, wollen das nicht einfach so akzeptieren.  Was tun?

Hallo lifeline94,

Wie ihr eure Beziehung gestaltet, ist alleine eure Angelegenheit. Mir scheint allerdings, als hättest du dich auf ein Beziehungskonstrukt eingelassen, ohne dir über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Das solltest du vielleicht erst einmal tun und danach kann man weiter sehen.

Freundliche Grüße, 
Christoph

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14. Oktober um 10:08

Das wichtigeste bei einer offenen Beziehung ist Kommunikation. Wenn Du Deine Gefühle unterdrücken willst und gute Miene machst dann gefährdest Du Deine Gesundheit und Eure Ehe. Es sollte beiden dabei gutgehen und Ihr solltet Euch regelmäßig austauschen und auch nachjustieren.
Habt Ihr denn feste Regeln aufgestellt oder seid Ihr einfach mal optimistisch und frei in diesen neuen Lebensabschnitt gestartet? Es klingt zwar kleinlich, aber feste Regeln und Grenzen machen das ganze auf Dauer leichter.
Deine Beschreibung liest sich wirklich so, dass es nicht nur um Sex und Abwechslung geht sondern auch um Polyamorie und das erfordert sehr viel Selbstsicherheit der einzelnen. Da fürchte ich überforderst Du Dich selbst

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14. Oktober um 21:39

Warum heiratet man wenn man sich weiter austoben will? Halte mich für altmodisch aber euer Beziehungsmodell hat für mich weder was mit Vernunft noch mit Liebe zu tun. Ihr führt meiner Meinung nach eine völlig wertlose Beziehung. All das was eine solide Partnerschaft ausmacht habt ihr nicht. 

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14. Oktober um 22:44
In Antwort auf rabenschwarz

Dir wird nichts Anderes bleiben als es ihr zu sagen. Offene Beziehung gut und schön, aber das kann nicht Jeder.

Ich finde übrigens auch das Polyamorie und offene Beziehung ein riesen Unterschied sind. Mit einem "fremden" einen ONS haben weil es gerade passt ist das Eine - Langes gechatte, rummachen und regelmäßige "Dates" inklusive übernachten ist eine ganz andere Hausnummer.
 

Was ist der Unterschied hier ob er oder sie über Nacht bleibt ,oder am gleichen Abend noch nach Hause kommt ?Das ist doch das selbe er teilte Zeit mit jemanden anders.Hatte Sex mit jemanden andres ,egal ob 10h oder nur 5h .Beides das selbe . 

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14. Oktober um 22:53
In Antwort auf dersollmalkommen

Warum heiratet man wenn man sich weiter austoben will? Halte mich für altmodisch aber euer Beziehungsmodell hat für mich weder was mit Vernunft noch mit Liebe zu tun. Ihr führt meiner Meinung nach eine völlig wertlose Beziehung. All das was eine solide Partnerschaft ausmacht habt ihr nicht. 

Haben doch alle nicht die sich mit 3 und 4...Vergnügen.Sex ist was ganz intimes und sollte man nur mit ein Partner durchziehen.Und die meisten die sich auf solche Geschichten mit mehreren einlassen werden dazu überredet vm eigenen Partner /Partnerin ohne zu wissen was wirklich auf sie zukommt.Wie sagt man so schön "Geschehene Dinge haben keine Umkehr und danach ist nichts mehr wie es mal war ,wenn einer das gemacht hat durch belatschern.

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15. Oktober um 5:41
In Antwort auf camilo_20969991

Was ist der Unterschied hier ob er oder sie über Nacht bleibt ,oder am gleichen Abend noch nach Hause kommt ?Das ist doch das selbe er teilte Zeit mit jemanden anders.Hatte Sex mit jemanden andres ,egal ob 10h oder nur 5h .Beides das selbe . 

Ist es für viele Menschen eben nicht. Viele Menschen halten sich da an reine ONS zu deben kein weiterer Kontakt besteht und da bleibt man halt nicht zum Frühstück oder turtelt virher lange rum, einfach weil man bewusst jede emotionale Bindung vermeidet.

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15. Oktober um 5:45
In Antwort auf camilo_20969991

Haben doch alle nicht die sich mit 3 und 4...Vergnügen.Sex ist was ganz intimes und sollte man nur mit ein Partner durchziehen.Und die meisten die sich auf solche Geschichten mit mehreren einlassen werden dazu überredet vm eigenen Partner /Partnerin ohne zu wissen was wirklich auf sie zukommt.Wie sagt man so schön "Geschehene Dinge haben keine Umkehr und danach ist nichts mehr wie es mal war ,wenn einer das gemacht hat durch belatschern.

Ich bin selbst absolut kein Fan vom offenen Modell aber dieses "Man hat XY zu tun und sonst nichts" gewöhnen sich doch einige besser ab. Man führt nur seine eigene Beziehung, nicht die  der Anderen und es gibt Paare bei denen sowas schon lange Jahre funktioniert. Es gibt auch noch Dinge hinter dem eigenen Horizont.

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15. Oktober um 10:24

Ich fürchte, das Modell ist dann einfach nichts für dich udn du solltest wirklich ehrlich sein, weil es auf Dauer eure Ehe mehr als belasten wird.  Ging das hauptsächlich von ihr aus und du hast es aus Liebe mitgemacht? Zwingen kannst du dich selbst zu nix. Es istoffensichtlich, dass du eben nur ihr zuliebe willst u d nicht aus eogenem Antrieb...

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15. Oktober um 11:51
In Antwort auf rabenschwarz

Ist es für viele Menschen eben nicht. Viele Menschen halten sich da an reine ONS zu deben kein weiterer Kontakt besteht und da bleibt man halt nicht zum Frühstück oder turtelt virher lange rum, einfach weil man bewusst jede emotionale Bindung vermeidet.

ein ONS  muss auch nicht die ganze Nacht gehen kann muss ,aber nicht . Das ist eine oberflächliche Sache .Man sieht sich, man trifft sich und schiebt ab miteinander.Ein ONS wäre überhaupt nicht mein Fall .Es gibt ,aber Beziehungen wo der Partner nicht bleibt über Nacht, wo er das nicht kann und das nicht weil anderweitig gebunden ist ,weil es psychisch nicht kann ...

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15. Oktober um 11:55
In Antwort auf rabenschwarz

Ich bin selbst absolut kein Fan vom offenen Modell aber dieses "Man hat XY zu tun und sonst nichts" gewöhnen sich doch einige besser ab. Man führt nur seine eigene Beziehung, nicht die  der Anderen und es gibt Paare bei denen sowas schon lange Jahre funktioniert. Es gibt auch noch Dinge hinter dem eigenen Horizont.

Sowas funktioniert nur, wenn beide emotional abgestumpft sind sonst kann es vergessen.Ober beide nicht so drin hängen und sich lieben ,dann kann man sich öffnen für jeden ,denn das ist dann keine Kunst mehr .Lieben sich, aber zwei Menschen kommt ein dritter oder vierter gar nicht in Betracht.Weil ,man das nicht braucht .

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15. Oktober um 11:57
In Antwort auf lifeline94

Seit 4 Jahren sind wir (beide f/f und Mitte Zwanzig) zusammen, seit knapp einem Monat verheiratet und seit 2 Wochen leben wir in einer offenen Beziehung.Das Thema haben wir schon zu Beginn unserer Beziehung angeschnitten."Was wenn ich mal jemanden treffe, den ich echt attraktiv finde?""Was wenn ich mal mit einem Mann schlafen will?", diese und viele andere Fragen haben wir uns gestellt und uns immer wieder gesagt: Ja, das ist doch okay. Nun ist es offiziell soweit und der erste Schritt für eine offene Beziehung ist getan: Wir chatten mit weiteren potentiellen Partner! Aufregend und neu ist das alles, und wir freuen uns füreinander. Das Gefühl jemand neues kennenzulernen, der einen mag, ist unbeschreiblich schön. Wir hatten schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt. Nun habe ich leider etwas "Pech" mit meinen Date, da wir bisher noch keine Zeit füreinander gefunden haben, um uns zu treffen und das auch nicht so schnell passieren wird... Bei meiner Frau sieht das ganze anders aus.Das erste Date ist schon vorbei: Treffen im Café und Spaziergang im Park, inklusive leidenschaftliches Küssen und rumgefummel. Sie kam heim und hat mir ganz aufgeregt und freudig alles erzählt... Und *boom *, plötzlich ist es wie eine Faust in den Magen, ein Kloß steckt im Hals, und mir ist zum heulen. Eifersucht macht sich breit, und all die Selbstzweif und Verlustängste, die sich in den letzten 4 Jahren brav klein gemacht haben, kommen hoch: Alle auf einmal, volle Drõhnung. Sie versichert mir, dass ich immernoch die Nr. 1 bin, das wertvolles und wichtigste in Ihrem Leben, und ich nur 1 Wort sagen brauche, um alles zu beenden (oder eine Pause einzulegen), sie würde direkt jeden abschießen. Aber das macht die Sache nicht besser... Ich will nicht der "Spielverderber" sein, und jetzt wieder Verbote und Regeln aufstellen, die wir einvernehmlich abgelegt haben.Ich will mich der Eifersucht nicht hingeben, und mich von ihr bestimmen lassen...Die Alternative ist allerdings alles andere als schön... Das nächste Treffen für meine Partnerin steht schon bevor: Mittwoch Abend, bei ihm zu Hause, zum Zweiten Date. Ein etwas längerer Fahrweg wird dafür in Kauf genommen, um zeitlich nicht in Stress zu geraten bleibt sie über Nacht. Und ich?Kann seitdem kaum noch schlafen, weine jede Minute, die ich daran denke... Habe Magenkrämpfe, renne ständig auf Klo, und so ganz allgemein fühle ich mich, als müsste ich mich die ganze Zeit übergeben... Ich mache "gute Miene zu bösem Spiel", denn ich will nicht dass mein Partner sich sorgt und ein schlechtes Gewissen hat. Ich will ihr nicht die Treffen ruinieren, aber ich kann mich gerade auch nicht freuen, so sehr ich das auch möchte.  Und schließlich führt das zu einem noch schlechteren Gefühl, weil ich nichts davon akzeptieren will...  Radikale Selbstaufopferung betreibe ich, angetrieben von mehr Selbstzweifeln und Verlustängsten... Was wenn sie mir tief im Inneren nicht verzeihen kann, dass ich ihre "zweite Beziehung" ruiniert habe und sie wieder "einsperren" will? Und sowieso, WILL ich doch die offene Beziehung doch trotzdem, aber mein Körper, mein Kopf und mein Herz, wollen das nicht einfach so akzeptieren.  Was tun?

Offene Beziehung passt einfach nicht für dich. UND! Du darfst so fühlen!
Ich finde auch nicht, dass das was mit Spielverderberei zu tun hat.
Ich möchte meinen Partner auch exklusiv für mich.

Ich würde offen mit ihr sprechen. Ihr sagen, dass du es nicht aushälst. Ihr könnt das ja nochmal besprechen, ein bisschen Gras über die Sache wachsen lassen und dann mal gucken, ob sich das beruhigt und du damit umgehen kannst. Aber deine Beziehung wird nicht glücklich sein, wenn du das in Wahrheit nicht möchtest.

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15. Oktober um 21:22
In Antwort auf lifeline94

Seit 4 Jahren sind wir (beide f/f und Mitte Zwanzig) zusammen, seit knapp einem Monat verheiratet und seit 2 Wochen leben wir in einer offenen Beziehung.Das Thema haben wir schon zu Beginn unserer Beziehung angeschnitten."Was wenn ich mal jemanden treffe, den ich echt attraktiv finde?""Was wenn ich mal mit einem Mann schlafen will?", diese und viele andere Fragen haben wir uns gestellt und uns immer wieder gesagt: Ja, das ist doch okay. Nun ist es offiziell soweit und der erste Schritt für eine offene Beziehung ist getan: Wir chatten mit weiteren potentiellen Partner! Aufregend und neu ist das alles, und wir freuen uns füreinander. Das Gefühl jemand neues kennenzulernen, der einen mag, ist unbeschreiblich schön. Wir hatten schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt. Nun habe ich leider etwas "Pech" mit meinen Date, da wir bisher noch keine Zeit füreinander gefunden haben, um uns zu treffen und das auch nicht so schnell passieren wird... Bei meiner Frau sieht das ganze anders aus.Das erste Date ist schon vorbei: Treffen im Café und Spaziergang im Park, inklusive leidenschaftliches Küssen und rumgefummel. Sie kam heim und hat mir ganz aufgeregt und freudig alles erzählt... Und *boom *, plötzlich ist es wie eine Faust in den Magen, ein Kloß steckt im Hals, und mir ist zum heulen. Eifersucht macht sich breit, und all die Selbstzweif und Verlustängste, die sich in den letzten 4 Jahren brav klein gemacht haben, kommen hoch: Alle auf einmal, volle Drõhnung. Sie versichert mir, dass ich immernoch die Nr. 1 bin, das wertvolles und wichtigste in Ihrem Leben, und ich nur 1 Wort sagen brauche, um alles zu beenden (oder eine Pause einzulegen), sie würde direkt jeden abschießen. Aber das macht die Sache nicht besser... Ich will nicht der "Spielverderber" sein, und jetzt wieder Verbote und Regeln aufstellen, die wir einvernehmlich abgelegt haben.Ich will mich der Eifersucht nicht hingeben, und mich von ihr bestimmen lassen...Die Alternative ist allerdings alles andere als schön... Das nächste Treffen für meine Partnerin steht schon bevor: Mittwoch Abend, bei ihm zu Hause, zum Zweiten Date. Ein etwas längerer Fahrweg wird dafür in Kauf genommen, um zeitlich nicht in Stress zu geraten bleibt sie über Nacht. Und ich?Kann seitdem kaum noch schlafen, weine jede Minute, die ich daran denke... Habe Magenkrämpfe, renne ständig auf Klo, und so ganz allgemein fühle ich mich, als müsste ich mich die ganze Zeit übergeben... Ich mache "gute Miene zu bösem Spiel", denn ich will nicht dass mein Partner sich sorgt und ein schlechtes Gewissen hat. Ich will ihr nicht die Treffen ruinieren, aber ich kann mich gerade auch nicht freuen, so sehr ich das auch möchte.  Und schließlich führt das zu einem noch schlechteren Gefühl, weil ich nichts davon akzeptieren will...  Radikale Selbstaufopferung betreibe ich, angetrieben von mehr Selbstzweifeln und Verlustängsten... Was wenn sie mir tief im Inneren nicht verzeihen kann, dass ich ihre "zweite Beziehung" ruiniert habe und sie wieder "einsperren" will? Und sowieso, WILL ich doch die offene Beziehung doch trotzdem, aber mein Körper, mein Kopf und mein Herz, wollen das nicht einfach so akzeptieren.  Was tun?

Meiner Ansicht Nach,ist das mit diesen offenen Beziehungen ,von Haus aus über früher oder später zum scheitern verurteilt ,und eben genau darum ,was du schreibst, und ist es auch egal ff MF mm, weil man denkt ja immer darüber nach ,was macht er sie jetzt,... 

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16. Oktober um 3:15
In Antwort auf camilo_20969991

ein ONS  muss auch nicht die ganze Nacht gehen kann muss ,aber nicht . Das ist eine oberflächliche Sache .Man sieht sich, man trifft sich und schiebt ab miteinander.Ein ONS wäre überhaupt nicht mein Fall .Es gibt ,aber Beziehungen wo der Partner nicht bleibt über Nacht, wo er das nicht kann und das nicht weil anderweitig gebunden ist ,weil es psychisch nicht kann ...

Was habe ich denn gestern geschrieben ? Eben diese Oberflächlichkeit ist Teil der Übereinkunft vieler "offener" Paare.

Es soll zumeist garkein geturtel und Emotionen aufkommen, genau das löst bei vielen Menschen Eifersucht aus. Scheint aber hier anders angegangen worden zu sein, es wurde sich kopfüber in feste Affairen mut einem regelmäßigen Kontakt gestürzt.

Ein schnelles, spontanes Abendteuer a la rein, raus, fertig um Druck abzubauen und mal fremde Haut zu spüren oder ein anonymer Besuch als Paar in einem Swingerclub ist eben doch was ganz Anderes, als zusammen zu essen, zu schlafen, beim Daten rum zu knutschen, Händchen zu halten ggf noch vor dem Fernseher  zu kuscheln und eben all das was normalerweise ein Partner für sich beansprucht.

Ich hatte für kurze Zeit ein offenes Abendteuer und da hatten sonstige Sexpartner im Alltag nicht präsent zu sein. 
 

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16. Oktober um 6:41

Man sollte wissen was man tut. Das ist offenbar bei vielen Partnerschaften nicht der Fall.

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