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Obdachlosen helfen!!!

3. Februar 2012 um 3:53 Letzte Antwort: 1. Juni 2013 um 9:31

Hallo ihr
Wie ihr alle bestimmt gehört und selber gemerkt habt ist es seeehr kalt draußen und ich möchte gerne den Obdachlosen helfen. Erst dachte ich zu einer Suppenküche oder irgendwo wo sie Übernachten können und da zu helfen. Ich habe mir dann erst mal ein paar Dokumentationen über Obdachlose angeschaut und viele schlafen lieber in der Kälte, weil es in Unterkünften nicht sauber sei, es sehr unangenehm sei neben stark riechenden Betrunken zu schlafen und sie nicht beklaut werden wollen. Deshalb dachte ich mir einfach ein paar Termosflaschen zu kaufen und sie mit Tee oder heißen Kakao zu füllen, eher Abends raus zu gehen und sie zu verteilen und später wieder abzuholen um sie am nächsten Tag wieder zu füllen. Was haltet ihr davon? Hat einer von euch Erfahrung damit? Ich muss etwas machen, ich komme nicht klar mit mir wenn ich da einfach nur zugucke

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3. Februar 2012 um 7:40

Es kann doch jeden treffen
Jeder Obdachlose ist doch ein Einzelschicksal, viele schauen einfach weg. Ich finde es stark, wenn sich jemand aufrafft, diesen Menschen in den sehr kalten Nächten zu helfen. Wäre das nicht Sache des Staates?? Früher durften diese Menschen noch an geschützten Ecken schlafen, zum Teil werden sie auch dort vertrieben. Die Welt ist kalt geworden, sind das keine Menschen mehr? Viele kennen es doch gar nicht, abgestürzt zu sein im Leben. Was das heisst, das Dach über dem Kopf nicht mehr bezahlen zu können.Immer dann, wenn dann wieder mehrere Menschen erfrieren und als Leichen gefunden werden, wachen die Behörden auf. Warum denn nicht schon im Vorfeld?

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3. Februar 2012 um 8:52


Ich finde das eine SEHR gute Idee!!
Erfahrung habe ich damit nicht, ich habe nur mal vor paar Jahren, als ich morgens auch bei so Eiseskälte ins Büro lief, solch einem Menschen beim Bäcker nen Becher Kaffee und ne Butterbrezel gebracht.
Aber die Idee an sich finde ich schon recht gut - darüber machen sich die wenigsten Gedanken!

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3. Februar 2012 um 8:56
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Es kann doch jeden treffen
Jeder Obdachlose ist doch ein Einzelschicksal, viele schauen einfach weg. Ich finde es stark, wenn sich jemand aufrafft, diesen Menschen in den sehr kalten Nächten zu helfen. Wäre das nicht Sache des Staates?? Früher durften diese Menschen noch an geschützten Ecken schlafen, zum Teil werden sie auch dort vertrieben. Die Welt ist kalt geworden, sind das keine Menschen mehr? Viele kennen es doch gar nicht, abgestürzt zu sein im Leben. Was das heisst, das Dach über dem Kopf nicht mehr bezahlen zu können.Immer dann, wenn dann wieder mehrere Menschen erfrieren und als Leichen gefunden werden, wachen die Behörden auf. Warum denn nicht schon im Vorfeld?

Da hast du Recht
Es kann wirklich jeden treffen.
Klar hat jeder Anspruch auf eine Sozialwohnung/-zimmer und bekommt die Miete bezahlt. Nur muss man dies auf dem Amt beantragen, dies setzt wiederum eine gewisse Zuverlässigkeit voraus, dass man zu einem Termin erscheint.
Diese Strukturierung kriegen manche einfach nimmer gebacken, ist leider so. Ihre Psyche ist derart angeschlagen, dass sie den einfachsten Termin nimmer wahrnehmen können, weil sie sich "nach etwas richten müssten".
Man selbst als "normaler Mensch" kann das gar nicht nachvollziehen.
Es gibt ein gutes Sprichwort: Du weißt nicht, wie schwer die Last ist, die du nicht trägst.

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3. Februar 2012 um 9:40

Nicht alle
Obdachlose sind zwingend Alkoholiker.
Da ich ehrenamtlich in diesem Bereich schon gearbeitet habe (Vesperkirche), weiß ich das. Viele trinken, klar. Aber nicht alle laufen im Dauersuff rum.

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3. Februar 2012 um 9:47
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Nicht alle
Obdachlose sind zwingend Alkoholiker.
Da ich ehrenamtlich in diesem Bereich schon gearbeitet habe (Vesperkirche), weiß ich das. Viele trinken, klar. Aber nicht alle laufen im Dauersuff rum.


die meisten von ihnen verlieren irgendwann den job, dann die familie, die wohnung, werden vielleicht sogar dadurch kriminell, trösten sich im alkohol - und wenn sie längere zeit auf der strasse leben, ist es ihnen nicht mehr so leicht möglich, sich wieder "einzugliedern" - sind "nicht wohnfähig". und dann sind sie im teufelskreis, der sehr hartnäckig ist! sie haben aber trotzdem noch dieses gefühl "niemand auf den wecker" fallen zu wollen, und nehmen hilfe - wenn überhaupt - nur sehr, sehr schwer an.
Es steckt hinter vielen Obdachlosen auch ein Schicksal,und das kann härter zuschlagen als man glaubt.Also bitte nicht über Menschen richten,die man nicht kennt-oder deren Werdegang einem fremd ist!

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3. Februar 2012 um 10:43

Selbst wenn sie freiwillig "so frei" sein wollen
.... kann es keinenfalls schaden, denen mal was Warmes zum Essen vorbeizubringen. Die Thread-Verfasserin hat es ja explizit auf dieses eiskalte Wetter bezogen.
Ich denke, selbst die, die absolut freiwillig und gerne dieses Leben führen, wären gerne bei diesen Temperaturen vorübergehend lieber im Warmen.
Also schaden tun solche Gaben mit Sicherheit nicht. Und was ist dann, wenn die sich ne Flasche Bier mehr holen können, weil sie das Essen gespart haben? Sie haben sich meist ein Essen gespart, das sie auch SO nicht zu sich genommen hätten, eben, um ein Bier mehr zu erlangen. Wenn sie die Essensspende dann trotzdem essen, ist doch schon was Gutes für sie getan.

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3. Februar 2012 um 17:04

Ich
hab hier eine sehr schöne Seite im Netz gefunden.
Für den ein oder anderen der Vorurteile gegenüber Obdachlose hat.

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Gesellschaft/Obdachlosigkeit/

Interessant finde ich,das in den Großstädten wie München die obdachlosenanzahl stätig steigt,weil viele die erhöhten Mieten nicht mehr zahlen können.

An die Te ich finde das ist eine schöne Idee,wenn du die Möglichkeit hast,dann frag doch mal im Kindergarten oder Schule nach ob der Förderverein da was auf die Beine stellen mag,vielleicht kommt so ein ganzer Stand zu stande

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3. Februar 2012 um 19:43

Ich finde
das auch eine gute idee! aber vielleicht waere es eine klug, bevor du irgendwelche aktionen startest, leute zu fragen die in einer aehnlichen richtung schon aktiv sind. ist bestimmt sinnvoll sich da mit anderen zusammenzutun. die 'tafeln' fallen mir da als moegliche ansprechpartner ein, aber vielleicht auch kirchliche organisationen. dort kann man dir vielleicht sagen, was dabei noch zu beachten waere, wo besonders hilfe noetig ist, oder man freut sich einfach ueber die initiative. und die betroffenen selbst koenntest du natuerlich auch fragen, was ihnen denn am meisten helfen wuerde.

ich kann da leider keine praktische erfahrung beisteuern, bei mir auf dem dorf gibt es so weit ich weiss keinen obdachlosen...

dass eine solche initiative (offensichtlich) noetig ist, stimmt einen als steuerzahler schon nachdenklich, aber das ist wohl ein anderes thema.

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4. Februar 2012 um 22:03

... Tafeln
ich kenne Menschen, die eine Familie haben und von Hartz4 leben müssen. Das Geld reicht manchmal noch nicht mal mehr für einen vollen Kühlschrank, beim Benzin wird so gespart, dass die kleine Tochter ihre Freundinnen nicht besuchen kann, weil sonst kein Geld für essen da wäre.
Und solche Menschen gehen in ihrer Not auch zur Tafel.
Und für die ist die Tafel ein Segen!

Die Großeltern meiner Freundin haben nur eine ganz kleine Rente und es wird immer mal wieder einer von ihnen krank/die Waschmaschine geht kaputt oder sonstwie kommt es zu erhöhten Kosten. Da haben sie auch schon Phasenweise Essen bei der Tafel gekauft.

Sicher haben Alkoholiker, die bei der Tafel einkaufen, mehr Geld, aber ich glaube es gibt mindestens genau so viele Menschen die unverschuldet auf die Tafel angewiesen sind!

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1. Juni 2013 um 8:38

Mein Beileid
Wie Du hier alle Obdachlosen über einen Kamm scherst ist für mich unbegreiflich. Ich bezweifle, dass Du jemals mit einem Obdachlosen geredet hast, da Deine Nase viel zu weit zum Himmel gerichtet ist.
Du profilierst Dich hier, als ob Du die große Ahnung vom Leben hast. Meiner Meinung nach hast Du keine Ahnung, warum Menschen obdachlos werden können!

Ich habe genug Obdachlose kennengelernt, die keinen Alkohol getrunken haben und die auch nicht wegen dem Alkohol obdachlos wurden. Ich finde es anmaßend, wie respektlos und herzlos Du über andere Menschen urteilst, die Du nicht kennst.

"Ich wage zu bezweifeln, ob es eine "Hilfe" ist, diese Menschen in ihrem Null-Bock-Aussteigertum zu unterstützen und ihnen das Leben so bequem wie möglich zu machen."

Auch in diesem Zitat finde ich, dass das Pauschalisieren "dieser Menschen", wie du sie arrogant und überheblich nennst , nicht angebracht ist.

Ich wünsche Dir vom tiefsten Herzen, dass Du Deine Vorurteile und Deine respektlose Art irgendwann überwinden kannst, denn für mich sind "diese Menschen" bisher mehr Mensch, als Du es mit Deiner Einstellung überhaupt sein kannst. Alles Gute!

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1. Juni 2013 um 9:22

Wie in einem Forum üblich
diskutiert man über Hilfsaktionen anstatt diese einfach zu starten und wer wirklich hilft, wird hier möglicherweise noch verarscht.
Gehe einfach hin, setze dich mitten unter sie, fange ein Gespräch an und öffne deine Tasche mit deinen Gaben.

So halte ich es...

Dass die Trinken und Rauchen, ist ganz normal und kein Kritikpunkt, einfach kritiklos helfen.

Organisationen wie Diakonie und ihres Gleichen, helfen lediglich, wenn sie dafür von den BRD Behörden gut bezahlt werden, was Viele nicht wissen.
Da ist Hilfe lediglich Mittel zum Zweck, den der Steuerzahler trägt.

Ich habe eine Stiftung gegründet, einfach von mir aus, organisiere Interessierte und schon werden die organsatorischen Aufgaben gestartet.
Ohne Behörde, Ohne Finanzamt, Einfach frei und in eigener Entscheidung.
Wer helfen will hilft, wer spotten will spottet und wer hetzen will hetzt...
Ich frage Niemanden, ich handle einfach, auch wenn es viele Ankotzt!

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1. Juni 2013 um 9:25
In Antwort auf

Ich finde
das auch eine gute idee! aber vielleicht waere es eine klug, bevor du irgendwelche aktionen startest, leute zu fragen die in einer aehnlichen richtung schon aktiv sind. ist bestimmt sinnvoll sich da mit anderen zusammenzutun. die 'tafeln' fallen mir da als moegliche ansprechpartner ein, aber vielleicht auch kirchliche organisationen. dort kann man dir vielleicht sagen, was dabei noch zu beachten waere, wo besonders hilfe noetig ist, oder man freut sich einfach ueber die initiative. und die betroffenen selbst koenntest du natuerlich auch fragen, was ihnen denn am meisten helfen wuerde.

ich kann da leider keine praktische erfahrung beisteuern, bei mir auf dem dorf gibt es so weit ich weiss keinen obdachlosen...

dass eine solche initiative (offensichtlich) noetig ist, stimmt einen als steuerzahler schon nachdenklich, aber das ist wohl ein anderes thema.

Da du den Altthread
hoch holtest, mal eine Frage...
was hat Conan angestellt und wie ist sein bekannter Name

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1. Juni 2013 um 9:27
In Antwort auf

... Tafeln
ich kenne Menschen, die eine Familie haben und von Hartz4 leben müssen. Das Geld reicht manchmal noch nicht mal mehr für einen vollen Kühlschrank, beim Benzin wird so gespart, dass die kleine Tochter ihre Freundinnen nicht besuchen kann, weil sonst kein Geld für essen da wäre.
Und solche Menschen gehen in ihrer Not auch zur Tafel.
Und für die ist die Tafel ein Segen!

Die Großeltern meiner Freundin haben nur eine ganz kleine Rente und es wird immer mal wieder einer von ihnen krank/die Waschmaschine geht kaputt oder sonstwie kommt es zu erhöhten Kosten. Da haben sie auch schon Phasenweise Essen bei der Tafel gekauft.

Sicher haben Alkoholiker, die bei der Tafel einkaufen, mehr Geld, aber ich glaube es gibt mindestens genau so viele Menschen die unverschuldet auf die Tafel angewiesen sind!

Und so Manche gibt es
die selbst die Tafel nicht mehr bezahlen können, da auch hier die Preise steigen.
Auch die Tafel wird zum Geschäft...
Kapital bleibt Kapital

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1. Juni 2013 um 9:31

Ist doch toll - Pac
dann trinkt er nicht auf nüchternen Magen

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