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Nur ein Freund?

29. April um 22:19

Hallo zusammen!
Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen aus meiner Verwirrung helfen. 
Ich bin schon einige Zeit mit einem Mann befreundet, war mir aber bisher eigentlich sicher, dass das nur Freundschaft ist. Wir sehen uns oft, reden über total viel, verstehen uns super. 
Ein einziges Mal lief was zwischen uns, das iat jetzt aber auch schon eine Weile her und war in einer Situation, in der wir beide den kühlen Kopf verloren hatten. Denn: Vom Kopf her weiß ich, dass er eigentlich nicht zu mir passen würde, er hat eine anderen Einstellung zum Thema Heiraten und Kinder als ich. 
Vor Kurzem lernte er eine neue Frau kennen, es sah gut aus zwischen den beiden, mehrere Dates... Und ich war plötzlich eifersüchtig. Und total erleichtert, als er mir dann sagte, es hätte doch nicht gepasst. 
Seitdem bin ich verwirrt und weiß nicht, ob ich weiter auf meinen Kopf hören sollte oder besser mal meinen Bauch frage, was da los ist?

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30. April um 2:12

Meine Erfahrung ist, dass diese "reinen Freundschaften" zwischen Mann und Frau häufig nur Kino-Kitsch oder Selbstbetrug sind.

So lernte ich mal eine "Brieffreundin" kennen, in Hochkommas, da wir zwar schrieben, das Kennenlernen als Motivation aber Motoradfahren sein sollte. Ich bin da völlig entspannt rein, von Beginn an klar gesagt, dass ich nur Freundschaft will, glücklich verheiratet bin... . Nach der ersten Tour kamen schon ehrliche Aussagen, die mir ein paar Sorgenfalten auf die Stirn trieben.
Hatte dann auch beim Umzug angepackt, schließlich geschieden und zwei ältere Mädels, viel Kram, nur ein paar helfende Händchen. Also hin mit großem Auto, Anhänger dran und die Meute mitgezogen. Mehr und mehr erlebte ich bei ihr "Kopf-Bauch-Kämpfe". Ich fühlte mich wohl, einfach als guter Kumpel. Diverse Äußerungen von ihr nahmen zu, ich musste mich extrem kontrollieren, da ein sonst üblicher, lockerer Spruch von mir (ohne jegliche Hintergedanken) sie sofort verunsichern konnte und dadurch sogar Verzweiflung mit teils kleiner Aggressionen entstanden. Ihr Kopf sagte "nein, ich darf nicht, er ist liiert und will nicht", ihre Gefühle waren dennoch da.
Es kam, wie es kommen musste - ich zog in unser beider Interesse die Handbremse!
Mir fiel das nicht leicht, weil wir uns gut verstanden. Aber das hatte keine Zukunft.

Nun darfst Du selbst mal raten, was mit Dir ist.

Ich kenne euer Alter nicht, Dinge ändern sich (manche leider nicht). Denke ich jetzt an die Frau, mit der ich schon so lange verheiratet bin, an die ersten Jahre. Sie war sorglos, unbekümmert, frei. Hätte ich da aus diversen Gründen eine reine Kopfentscheidung getroffen, würde ich eine so tolle Frau und Mutter nie erlebt haben.

Niemand kann Dir sagen, was morgen kommt oder wie eine Geschichte ausgeht. Aber herrjeh, wer nicht wagt, der kann auch nichts gewinnen!

(Dieses vorherige Abwägen und "Listenschreiben" zu Heirat, Kindern, Lebensvorstellungen kann ich überhaupt nicht verstehen. Meine Persönlichkeit drücke ich sicherlich nicht damit aus, dass ich nicht heirate, weil andere das tun oder kein Kind haben möchte, weil... . Wenn ich mich für eine Partnerschaft/Familie entscheide, dann versuche ich es so zu gestalten, dass der beste Rahmen gegeben ist. Es ist ein Pro und Miteinander.)

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30. April um 7:32
In Antwort auf blackogier

Meine Erfahrung ist, dass diese "reinen Freundschaften" zwischen Mann und Frau häufig nur Kino-Kitsch oder Selbstbetrug sind.

So lernte ich mal eine "Brieffreundin" kennen, in Hochkommas, da wir zwar schrieben, das Kennenlernen als Motivation aber Motoradfahren sein sollte. Ich bin da völlig entspannt rein, von Beginn an klar gesagt, dass ich nur Freundschaft will, glücklich verheiratet bin... . Nach der ersten Tour kamen schon ehrliche Aussagen, die mir ein paar Sorgenfalten auf die Stirn trieben.
Hatte dann auch beim Umzug angepackt, schließlich geschieden und zwei ältere Mädels, viel Kram, nur ein paar helfende Händchen. Also hin mit großem Auto, Anhänger dran und die Meute mitgezogen. Mehr und mehr erlebte ich bei ihr "Kopf-Bauch-Kämpfe". Ich fühlte mich wohl, einfach als guter Kumpel. Diverse Äußerungen von ihr nahmen zu, ich musste mich extrem kontrollieren, da ein sonst üblicher, lockerer Spruch von mir (ohne jegliche Hintergedanken) sie sofort verunsichern konnte und dadurch sogar Verzweiflung mit teils kleiner Aggressionen entstanden. Ihr Kopf sagte "nein, ich darf nicht, er ist liiert und will nicht", ihre Gefühle waren dennoch da.
Es kam, wie es kommen musste - ich zog in unser beider Interesse die Handbremse!
Mir fiel das nicht leicht, weil wir uns gut verstanden. Aber das hatte keine Zukunft.

Nun darfst Du selbst mal raten, was mit Dir ist.

Ich kenne euer Alter nicht, Dinge ändern sich (manche leider nicht). Denke ich jetzt an die Frau, mit der ich schon so lange verheiratet bin, an die ersten Jahre. Sie war sorglos, unbekümmert, frei. Hätte ich da aus diversen Gründen eine reine Kopfentscheidung getroffen, würde ich eine so tolle Frau und Mutter nie erlebt haben.

Niemand kann Dir sagen, was morgen kommt oder wie eine Geschichte ausgeht. Aber herrjeh, wer nicht wagt, der kann auch nichts gewinnen!

(Dieses vorherige Abwägen und "Listenschreiben" zu Heirat, Kindern, Lebensvorstellungen kann ich überhaupt nicht verstehen. Meine Persönlichkeit drücke ich sicherlich nicht damit aus, dass ich nicht heirate, weil andere das tun oder kein Kind haben möchte, weil... . Wenn ich mich für eine Partnerschaft/Familie entscheide, dann versuche ich es so zu gestalten, dass der beste Rahmen gegeben ist. Es ist ein Pro und Miteinander.)

Danke dir für die tolle Antwort! Also würdest du mir raten, es zu versuchen, auch wenn ich damit die Freundschaft aufs Spiel setze? Hm, das ist natürlich schwierig. Da jetzt überhaupt aus der Kumpelschiene raus zu kommen. 
Das Thema Heiraten ist bei ihm sehr speziell. Seine Mutter ist quasi eine Heiratsschwindlerin, sie hat mehrere reiche Männer geheiratet und dann finanziell ausgenommen. Damit ist er als Kind aufgewachsen und er tut sich daher schwer, zu vertrauen und sagt, heiraten würde er niemals. Alles in allem einfach eine komplizierte Geschichte mit viel Potential, mir die Finger zu verbrennen.

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30. April um 9:53

Ja, das versuche ich ja herauszufinden.
Ich bin eigentlich kein eifersüchtiger Mensch und hatte diese Situation noch nie. Normalerweise freue ich mich für Freunde mit, wenn sie jemanden kennen lernen. 
Bei ihm ist irgendwie alles anders.

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30. April um 11:37
In Antwort auf zebraham

Danke dir für die tolle Antwort! Also würdest du mir raten, es zu versuchen, auch wenn ich damit die Freundschaft aufs Spiel setze? Hm, das ist natürlich schwierig. Da jetzt überhaupt aus der Kumpelschiene raus zu kommen. 
Das Thema Heiraten ist bei ihm sehr speziell. Seine Mutter ist quasi eine Heiratsschwindlerin, sie hat mehrere reiche Männer geheiratet und dann finanziell ausgenommen. Damit ist er als Kind aufgewachsen und er tut sich daher schwer, zu vertrauen und sagt, heiraten würde er niemals. Alles in allem einfach eine komplizierte Geschichte mit viel Potential, mir die Finger zu verbrennen.

Zunächst Danke für Dein Feedback.

Die Hinweise bzw. Bedenken der anderen Antwortenden sind m. E. ebenso möglich. Könnte es sich um eine reine Verlustangst handeln? - Diesen Gedanken verstärkst Du mit Deiner Frage, ihn ggf. als Freund verlieren zu können.

Es kommt im Leben häufig vor, sogar bei einem selbst, dass man schlechte Erfahrungen machte und in gleiche Fussstapfen tritt, obwohl man das in Kindertagen reflektierte und einen solchen "Täterweg" für sich niemals beschreiten möchte. Manch einer verliert die Reflektion über lange Zeit und ertappt sich später vielleicht dabei, dass er/sie im Grunde an gleicher Stelle steht, wo er/sie nie hin wollte.
Es gibt aber auch die Menschen, und da kenne ich einige, die den Drive in die andere Richtung schafften.
Also - alles ist möglich, es hängt wie immer von diversen Faktoren ab.

Ob "er es wert ist", wirst Du besser als jeder andere hier beurteilen können...und das wird sich über den Verlauf erst zeigen. Am Ende des Tages sind wir alle schlauer.

Ich habe allgemein einen anderen Ansatz (für mich selbst) - nach dieser Methode: Du könntest einen Partner, DEN Partner UND dazu einen guten Freund gewinnen... .
Im Übrigen steckt auch bei einer reinen Freundschaft dieser Ego-Gedanke (Eifersucht) drin. Oder fiele es Dir leichter, wenn er plötzlich Zeit mit einem anderen Freund und weniger mit Dir verbringe, eine Dir unbekannte oder weniger sympathische Person, ...?

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30. April um 13:13

Noch ein Nachtrag, so einfach kommst Du mir schließlich nicht davon.

Die Erlebnisse, die er hatte, können schon tief sitzen. Er (wie Du in anderer Hinsicht) schafft da aus meiner Sicht eine Verknüpfung wo keine ist.
Es waren die Absichten und Taten seiner Mutter, die es zu etwas Negativem haben werden lassen. Nicht seine, auch gibt es dafür keine "Vererbung". Für ihn ist das möglicherweise so negativ prägend gewesen, dass er die einzelnen Elemente daraus nicht nach wahren Ursachen und Zusammenhängen differenziert betrachten könnte.

Ich kann nicht einschätzen, ob er aus reinem Schutzinstinkt/Angst keine dieser Parameter (z. B.  Heirat, Kinder) für sich zulassen möchte, weil er von Schlüsselelementen ausgeht, die ihn dann wie von Geisterhand auf einen ähnlichen Verlauf bringen können und in wieweit er überhaupt eine Bereitschaft zeige, sich dieser Angst zu stellen (z. B. Gespräche mit Fachleuten).

Darin sehe ich die größten Risiken, denn eine Paarbeziehung wird sich in diversen Situationen wiederfinden, in denen seine Ängste sich auch ohne Heirat und dergleichen erneut zeigen können. Lässt er dann von außen auch mit Geduld und Ausdauer niemanden heran, klammert sich also wie ein Ertrinkender am untergehenden Schiff fest, sollte man auch im Vorfeld berücksichtigen, dass ein Scheitern eine reale Option ist.

Genau diese Bereitschaft solltest Du prüfen. Empfehlen kann Dir übrigens niemand, ob Du mehr aus dieser Freundschaft machen solltest. Das ist und bleibt allein Deine Entscheidung.

(Ein wenig stutzig machte mich Deine Äußerung, dass es nicht einfach sei, nun einen Wechsel aus der Kumpelschiene machen zu können. Das scheint, dass Du zwar in diese Richtung fragtest aber dennoch gar nicht von einer solchen Option ausgegangen bist. Vielleicht sehe ich das auch nur zu "spitzfindig". Ab und an erlebe ich bei Anrufern: "Oh, Du bist ja da!?!" Dann antworte ich im Regelfall lachend: "Wieso, rufst Du immer bei Menschen in der Hoffnung an, dass sie nicht anwesend sind?"

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30. April um 15:42
In Antwort auf blackogier

Noch ein Nachtrag, so einfach kommst Du mir schließlich nicht davon.

Die Erlebnisse, die er hatte, können schon tief sitzen. Er (wie Du in anderer Hinsicht) schafft da aus meiner Sicht eine Verknüpfung wo keine ist.
Es waren die Absichten und Taten seiner Mutter, die es zu etwas Negativem haben werden lassen. Nicht seine, auch gibt es dafür keine "Vererbung". Für ihn ist das möglicherweise so negativ prägend gewesen, dass er die einzelnen Elemente daraus nicht nach wahren Ursachen und Zusammenhängen differenziert betrachten könnte.

Ich kann nicht einschätzen, ob er aus reinem Schutzinstinkt/Angst keine dieser Parameter (z. B.  Heirat, Kinder) für sich zulassen möchte, weil er von Schlüsselelementen ausgeht, die ihn dann wie von Geisterhand auf einen ähnlichen Verlauf bringen können und in wieweit er überhaupt eine Bereitschaft zeige, sich dieser Angst zu stellen (z. B. Gespräche mit Fachleuten).

Darin sehe ich die größten Risiken, denn eine Paarbeziehung wird sich in diversen Situationen wiederfinden, in denen seine Ängste sich auch ohne Heirat und dergleichen erneut zeigen können. Lässt er dann von außen auch mit Geduld und Ausdauer niemanden heran, klammert sich also wie ein Ertrinkender am untergehenden Schiff fest, sollte man auch im Vorfeld berücksichtigen, dass ein Scheitern eine reale Option ist.

Genau diese Bereitschaft solltest Du prüfen. Empfehlen kann Dir übrigens niemand, ob Du mehr aus dieser Freundschaft machen solltest. Das ist und bleibt allein Deine Entscheidung.

(Ein wenig stutzig machte mich Deine Äußerung, dass es nicht einfach sei, nun einen Wechsel aus der Kumpelschiene machen zu können. Das scheint, dass Du zwar in diese Richtung fragtest aber dennoch gar nicht von einer solchen Option ausgegangen bist. Vielleicht sehe ich das auch nur zu "spitzfindig". Ab und an erlebe ich bei Anrufern: "Oh, Du bist ja da!?!" Dann antworte ich im Regelfall lachend: "Wieso, rufst Du immer bei Menschen in der Hoffnung an, dass sie nicht anwesend sind?"

Danke für deine ausführliche Betrachtung.  
Hm, ich weiß nicht in wieweit er jemanden wirklich an sich heran lassen kann. Als Freund hat er mir schon viel erzählt, aber eine Beziehung ist ja was anderes. Seine letzte Beziehung scheiterte wohl daran, dass er nicht genug Gefühle zulassen konnte, er hat wohl in über 2 Jahren kein "Ich liebe dich" über die Lippen bekommen. 
Ich frage mich gerade, ob ich vielleicht auch deshalb mehr als Freundschaft ausgeschlossen hab. Ich bin manchmal zu sehr Kopfmensch. So nach dem Motto "Das geht doch eh schief". Er als Mensch ist mir unheimlich viel wert und ich hab Angst, ihn zu verlieren. 

 

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30. April um 16:33
In Antwort auf zebraham

Danke für deine ausführliche Betrachtung.  
Hm, ich weiß nicht in wieweit er jemanden wirklich an sich heran lassen kann. Als Freund hat er mir schon viel erzählt, aber eine Beziehung ist ja was anderes. Seine letzte Beziehung scheiterte wohl daran, dass er nicht genug Gefühle zulassen konnte, er hat wohl in über 2 Jahren kein "Ich liebe dich" über die Lippen bekommen. 
Ich frage mich gerade, ob ich vielleicht auch deshalb mehr als Freundschaft ausgeschlossen hab. Ich bin manchmal zu sehr Kopfmensch. So nach dem Motto "Das geht doch eh schief". Er als Mensch ist mir unheimlich viel wert und ich hab Angst, ihn zu verlieren. 

 

Bauch ist nicht das Gegenteil von Kopf. Beides "steckt in uns". Wir wägen mit Bauch und Kopf ab.

Der von Dir dargestellte Gedanke ist keine Kopfsache. Das Schlüsselwort steht in Deinem letzten Satz und macht es zur Bauchsache: Angst. Dein Kopf formt daraus nur Worte. Folgt man einer durchaus bekannten Theorie, erhalte man stets das, was man denkt.
Der Negativ-Gedanke dient doch häufig eher einem ggf. teils geringen Selbstvertrauen, fehlendem Mut. Man kann am Ende ja bestätigend zu sich selbst sagen: "Siehst Du, habe ich ja gewusst:" Das dämpft (vermeintlich) den neuerlichen Schlag in die Magengrube, schafft aber keinen größeren Mut.

Die mutigere Person lässt sich davon nicht beirren und sagt: "Beim nächsten Mal klappt's!"
So ist es doch auch, analysiert man ein Ergebnis, stellt man eine Verkettung von Einzelheiten fest. Egal ob als positives oder negatives Ergebnis zeige sich, dass ein einziger, veränderter Baustein zu einem ganz anderen Verlauf führe.

Wie ich bereits schrieb, wirst nur Du diese Entscheidung treffen können. Ängste sind dabei stets ein schlechter Ratgeber. Kläre die bereits aufgezeigten Punkte für Dich/euch als Basis einer Entscheidung. Wenn die Ratio ihren Teil erledigt hat, höre auf Deinen Bauch.
Liebe, Leben, Beziehungen, Partnerschaften, ...sind keine Wissenschaften und können auch nicht mit einem Lineal gezogen werden. Das ist doch das Schöne daran, man kann und darf als Mensch diese Dinge beeinflussen.

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1. Mai um 22:19
In Antwort auf blackogier

Bauch ist nicht das Gegenteil von Kopf. Beides "steckt in uns". Wir wägen mit Bauch und Kopf ab.

Der von Dir dargestellte Gedanke ist keine Kopfsache. Das Schlüsselwort steht in Deinem letzten Satz und macht es zur Bauchsache: Angst. Dein Kopf formt daraus nur Worte. Folgt man einer durchaus bekannten Theorie, erhalte man stets das, was man denkt.
Der Negativ-Gedanke dient doch häufig eher einem ggf. teils geringen Selbstvertrauen, fehlendem Mut. Man kann am Ende ja bestätigend zu sich selbst sagen: "Siehst Du, habe ich ja gewusst:" Das dämpft (vermeintlich) den neuerlichen Schlag in die Magengrube, schafft aber keinen größeren Mut.

Die mutigere Person lässt sich davon nicht beirren und sagt: "Beim nächsten Mal klappt's!"
So ist es doch auch, analysiert man ein Ergebnis, stellt man eine Verkettung von Einzelheiten fest. Egal ob als positives oder negatives Ergebnis zeige sich, dass ein einziger, veränderter Baustein zu einem ganz anderen Verlauf führe.

Wie ich bereits schrieb, wirst nur Du diese Entscheidung treffen können. Ängste sind dabei stets ein schlechter Ratgeber. Kläre die bereits aufgezeigten Punkte für Dich/euch als Basis einer Entscheidung. Wenn die Ratio ihren Teil erledigt hat, höre auf Deinen Bauch.
Liebe, Leben, Beziehungen, Partnerschaften, ...sind keine Wissenschaften und können auch nicht mit einem Lineal gezogen werden. Das ist doch das Schöne daran, man kann und darf als Mensch diese Dinge beeinflussen.

Du hast absolut recht! 
Ich höre nur oft zu sehr auf meinen Kopf, anstatt auch mal den Bauch zu befragen. 

Ich finde es in dem Fall schwer einzuschätzen. Ein Mann, der in einer Beziehung nicht vertrauen kann und sich emotional nicht fallen lassen kann, wäre nichts für mich. 
Die Frage ist ja, inwieweit sich das ändern kann, wenn die richtige Frau für ihn daher kommt? Aber das kann weder ich, noch sonst jemand wissen.

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