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Nochmal die mit dem latenten Kinderwunsch

22. September 2011 um 10:36

Puh, wo soll ich anfangen...
Vielleicht das mal vorweg: das mit der Babyfrage hat sich erstmal erledigt.

Tief in mir drin wusste ich denk ich mal schon lange, dass in meinem Leben nicht alles so toll ist, wie ich versucht habe, mir einzureden.
Jetzt hab ich ja in den letzten Tagen ohnehin viel über "Tiefsinniges" nachgedacht und dann sind zusätzlich noch so ein paar kleine Mini-Bömbchen hochgegangen, was dazu geführt hat, dass meine "innere Fassade" zusammen gebrochen ist und ich gestern einen ziemlichen Heulanfall hatte und mir erstmal ca 5 Seiten Mist von der Seele geschrieben habe.

Öh, ich warne mal kurz vor: alle, die keine Lust auf lange Jammer-Threads haben, sollten vielleicht jetzt die Gelegenheit nutzen und sich eine andere Spielwiese suchen

Ich versuchen trotzdem, mich so kurz wie möglich zu fassen!
Dazu hab ich mir überlegt, ich zähle euch einfach mal Gründe auf, die, so wie ich das jetzt sehe, AUCH dazu geführt haben, dass ich angefangen habe, über ein Baby nachzudenken.
Nur, damit es da keine Missverständnisse gibt: diese Liste ist jetzt nicht vollständig, es sind sozusagen nur die "schlechten" Gründe
Also die, bei denen jedem Vollidioten klar sein muss, dass Kinderkriegen in der Situation nicht nur verantwortungslos, sondern einfach echt scheiße wäre. So.

Also: ich glaube, ich wollte ein Kind, weil:

-ich im Moment nicht sicher bin, ob mein Studium wirklich das Richtige für mich ist. Ich liebe dieses Fach nach wie vor, ich weiß nur nicht, ob ich mir das weiterhin zutraue.
Also Baby als Zwangspause.

-es mir mit Sicherheit leichter fallen würde, die psychologische Beratung der Uni in Anspruch zu nehmen. Denn als "einfacher" Studienversager trau ich mich da nicht hin/ist mir peinlich/wie auch immer, als studierende Mutter wäre es für mich glaub ich einfacher, Hilfe anzunehmen.

-ich leider nicht sonderlich ehrgeizig bin und nie war.
Ich hatte die Hoffnung, wenn erstmal ein Kind da wäre, würde ich es dann schon irgendwie schaffen, mal in die Pötte zu kommen - und wenn es nur dem Kind zu Liebe ist!

-ich durch einen Hochschulwechsel nicht mehr viele sehr enge Freunde habe und die Hoffnung hätte, durch irgendwelche Schwangerschsfts-/Mutter-Kind-Sachen neue Menschen kennen zu lernen.

-ich auch mal "was besonderes" will: ich bin als zweitjüngstes Kind in ner Großfamilie aufgewachsen. Alles, was ich jemals erreicht oder "geleistet" habe, wurde kaum zur Kenntnis genommen: Führerschein, Abi, Studium, erster Freund, ... Ich war naturgemäß nie die Erste in der Familie, und so war alles höchstens ein "aha, schön" wert, mehr nicht.
Mit dem Kind wäre ich, zumindest zur Zeit noch, die erste gewesen...

-ich dann natürlich alles besser machen könnte, als meine eigenen Eltern

So, ich glaube, das waren jetzt mal so die wichtigsten Erkenntnisse.
Ich weiß nur im Moment nicht so wirklich, was ich mit denen jetzt anfange...
Wie gesagt, das Babythema ist vom Tisch!

Also, die Sache ist die: ich habe bisher mit keinem darüber geredet. Und ich bin nicht sicher, ob ich meinem Freund das alles erzählen soll.

Es würde mir sicherlich helfen und für mich da sein, da habe ich gar keine Zweifel.
Aber: wie ich im letzten Thread schon sagte, hat er arbeitstechnisch gerade ziemlich viel um die Ohren.
Davon abgesehen will ich ihn da eigentlich nicht mit reinziehen. Ich bin mir ja nicht mal sicher, ob ich wirklich "ernsthafte psychische Probleme" habe, oder ob ich das nicht doch alles irgendwie nur vorschiebe, weil der eigentliche Grund für die aktuelle Lage meine Faulheit und Antriebslosigkeit ist.

Also, ich habe halt Angst davor, wenn ich ihm das alles erzähle, dass ich damit ein riesen Fass aufmache, das vielleicht besser ungeöffnet geblieben wäre...

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22. September 2011 um 12:08


Hallo Baumkatze,
erstmal Respekt, dass du dir das alles so klar und deutlich eingestehen konntest...gelingt nicht allen.
Du hast recht, man sollte nie ein Kind als "Alternative" bekommen...erst recht nicht, um sich dadurch von der restlichen Familie "abzuheben". Zumal gar nicht gesagt ist, dass du dann die Art von positiver Aufmerksamkeit bekommst, die du dir wünschst. Familienmitglieder meinen es oft nur gut und reden der jungen Mutter in alles hinein, was auf die Dauer (laut meinen Freundinnen) ziemlich nervig sein kann.

Ein Baby sollte meiner Meinung nach (und ich neige sonst nicht so zur Romantik ) ein Herzenswunsch sein und wirklich aus Liebe gezeugt werden.

Wenn du ein Kind bekommen hättest, nur weil du mit deinem Studium unglücklich bist, wärst du sicher voll und ganz in deiner Mutterrolle aufgegangen. Viele Frauen laufen dann Gefahr, alles Andere (oft auch die Partnerschaft) auszublenden und machen das Kind zum einzigen Lebensinhalt. Letzteres wird aber auch irgendwann größer und selbständiger und es wäre möglich, dass du dich dann irgendwann fragst:"Und was jetzt?"

Und was dein Studium angeht...ich finde deinen Thread irgendwie nicht mehr, aber bist du nicht diejenige, die bereits den Bachelor in der Tasche hat und nun eigentlich noch den Master machen wollte? Das heißt, du hättest eine gute Chance, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. Wie wäre es denn, wenn du ein Urlaubssemester einlegst und erstmal ein wenig in die Berufswelt hineinschnupperst (Praktika, etc.)? So stellt man oft auch viel eher fest, ob der Bereich etwas für einen ist, denn oft unterscheiden sich Theorie (Pauken an der Uni) und Praxis ganz erheblich voneinander. Was studierst du denn?

Du musst dich auch nicht scheuen, zur Studienberatung zu gehen. Die sind doch dafür da, dir in solchen Situationen zur Seite zu stehen und stempeln dich sicher nicht als "Versagerin" ab! Vielleicht können sie dir deine Ängste nehmen oder dir Wege aufzeigen, über die du bisher nicht nachgedacht hast...

Wegen deinem Freund...also, ich würde ihn nun nicht mit deinen Erkenntnissen "überfallen", sondern warten, bis das Thema Baby nochmal von alleine auf den Tisch kommt und ihm dann deine Gefühle erklären.
Und meiner Meinung nach hast du kein "psychisches Problem", sondern das sind einfach nur die Gedanken, die jeder junge Erwachsene irgendwann mal hat (ich auch, by the way.)

Alles Gute!

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22. September 2011 um 12:26
In Antwort auf chefinnichtboss


Hallo Baumkatze,
erstmal Respekt, dass du dir das alles so klar und deutlich eingestehen konntest...gelingt nicht allen.
Du hast recht, man sollte nie ein Kind als "Alternative" bekommen...erst recht nicht, um sich dadurch von der restlichen Familie "abzuheben". Zumal gar nicht gesagt ist, dass du dann die Art von positiver Aufmerksamkeit bekommst, die du dir wünschst. Familienmitglieder meinen es oft nur gut und reden der jungen Mutter in alles hinein, was auf die Dauer (laut meinen Freundinnen) ziemlich nervig sein kann.

Ein Baby sollte meiner Meinung nach (und ich neige sonst nicht so zur Romantik ) ein Herzenswunsch sein und wirklich aus Liebe gezeugt werden.

Wenn du ein Kind bekommen hättest, nur weil du mit deinem Studium unglücklich bist, wärst du sicher voll und ganz in deiner Mutterrolle aufgegangen. Viele Frauen laufen dann Gefahr, alles Andere (oft auch die Partnerschaft) auszublenden und machen das Kind zum einzigen Lebensinhalt. Letzteres wird aber auch irgendwann größer und selbständiger und es wäre möglich, dass du dich dann irgendwann fragst:"Und was jetzt?"

Und was dein Studium angeht...ich finde deinen Thread irgendwie nicht mehr, aber bist du nicht diejenige, die bereits den Bachelor in der Tasche hat und nun eigentlich noch den Master machen wollte? Das heißt, du hättest eine gute Chance, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. Wie wäre es denn, wenn du ein Urlaubssemester einlegst und erstmal ein wenig in die Berufswelt hineinschnupperst (Praktika, etc.)? So stellt man oft auch viel eher fest, ob der Bereich etwas für einen ist, denn oft unterscheiden sich Theorie (Pauken an der Uni) und Praxis ganz erheblich voneinander. Was studierst du denn?

Du musst dich auch nicht scheuen, zur Studienberatung zu gehen. Die sind doch dafür da, dir in solchen Situationen zur Seite zu stehen und stempeln dich sicher nicht als "Versagerin" ab! Vielleicht können sie dir deine Ängste nehmen oder dir Wege aufzeigen, über die du bisher nicht nachgedacht hast...

Wegen deinem Freund...also, ich würde ihn nun nicht mit deinen Erkenntnissen "überfallen", sondern warten, bis das Thema Baby nochmal von alleine auf den Tisch kommt und ihm dann deine Gefühle erklären.
Und meiner Meinung nach hast du kein "psychisches Problem", sondern das sind einfach nur die Gedanken, die jeder junge Erwachsene irgendwann mal hat (ich auch, by the way.)

Alles Gute!

Also nochmal was das Baby angeht
da hat es mir schon gereicht, als mir klar geworden ist, was ich meinen Eltern so alles vorwerfe...
Und ich kann unmöglich daran glauben, erstrecht, wo ich mit meinem eigenen Leben grade nicht wirklich zufrieden bin, dass ich einem Kind jetzt eine gute Mutter sein könnte.

Zum Studium: jep, ich war die mit dem Bachelor, wobei ich zugegebenermaßen da auch nicht die ganze Wahrheit gesagt habe: ich hab meine Bachelor-Arbeit abgegeben, muss aber dazu noch einen Vortrag halten. Also, es kann eigentlich nix mehr schiefgehen, wenn ich da nur auftauche und zwei Töne sage, aber... naja, muss halt noch gemacht werden.
Und der Tropfen, der das Fass gestern zum Überlaufen gebracht hat, war eine E-Mail von meinem Prof, in der er schieb, dass er noch ein paar Rückfragen zur Arbeit hätte, und sich allgemein mit mir über die Arbeit unterhalten möchte

Da hab ich ein bisschen Panik bekommen... Die Sache ist nämlich die, dass ich die Arbeit so ziemlich auf den letzten Drücker geschrieben habe, weil ich das Semester über es einfach toll fand, endlich mal (seit Studienbeginn) meine Zeit selbst einteilen zu können...
Bisher musste halt jede Woche n Übungszettel abgegeben werden, dh ich war eigentlich ständig unter Zeitdruck.
Tja, und wie sich rausgestellt hat, ist das nicht so die Arbeitsweise, unter der ich produktiv bin...
Deswegen ist die Arbeit halt auch eigentlich nicht gut geworden, und ich befürchte, dass er mir das unter die Nase reiben wird (zurecht), und naja, weiß halt nicht, wie ich damit umgehen soll.
Weil ich, so unglaublich das klingen mag, bisher noch nicht in der Situation war, dass ich irgendwas selbst so großartig verbockt habe...

Ja, also, Berufsaussichten sind kein Problem, zumindest, wenn ich den Master dann mal irgendwann habe. Als PhysikerIN braucht man sich da aktuell keine großen Sorgen zu machen
Was Urlaubssemester (oder anderweitige Auszeit) angeht, gibt's leider auch ein Problem, genau genommen sogar zwei:
1. ich bin derzeit finanziell komplett von meinen Eltern abhängig, was denen aber nicht passt...
2. ich bin furchtbar schlecht darin, mir irgendwelche Jobs/Praktika etc zu besorgen

Was meinen Freund angeht: mit dem hatte ich ja über das Babythema noch gar nicht gesprochen, da kamen mir meine Erkenntnisse zuvor
Die Frage ist also eher, ob ich ihn mit meiner grundsätzlichen Seelenlage behelligen sollte oder nicht.

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22. September 2011 um 13:00
In Antwort auf baumkatze

Also nochmal was das Baby angeht
da hat es mir schon gereicht, als mir klar geworden ist, was ich meinen Eltern so alles vorwerfe...
Und ich kann unmöglich daran glauben, erstrecht, wo ich mit meinem eigenen Leben grade nicht wirklich zufrieden bin, dass ich einem Kind jetzt eine gute Mutter sein könnte.

Zum Studium: jep, ich war die mit dem Bachelor, wobei ich zugegebenermaßen da auch nicht die ganze Wahrheit gesagt habe: ich hab meine Bachelor-Arbeit abgegeben, muss aber dazu noch einen Vortrag halten. Also, es kann eigentlich nix mehr schiefgehen, wenn ich da nur auftauche und zwei Töne sage, aber... naja, muss halt noch gemacht werden.
Und der Tropfen, der das Fass gestern zum Überlaufen gebracht hat, war eine E-Mail von meinem Prof, in der er schieb, dass er noch ein paar Rückfragen zur Arbeit hätte, und sich allgemein mit mir über die Arbeit unterhalten möchte

Da hab ich ein bisschen Panik bekommen... Die Sache ist nämlich die, dass ich die Arbeit so ziemlich auf den letzten Drücker geschrieben habe, weil ich das Semester über es einfach toll fand, endlich mal (seit Studienbeginn) meine Zeit selbst einteilen zu können...
Bisher musste halt jede Woche n Übungszettel abgegeben werden, dh ich war eigentlich ständig unter Zeitdruck.
Tja, und wie sich rausgestellt hat, ist das nicht so die Arbeitsweise, unter der ich produktiv bin...
Deswegen ist die Arbeit halt auch eigentlich nicht gut geworden, und ich befürchte, dass er mir das unter die Nase reiben wird (zurecht), und naja, weiß halt nicht, wie ich damit umgehen soll.
Weil ich, so unglaublich das klingen mag, bisher noch nicht in der Situation war, dass ich irgendwas selbst so großartig verbockt habe...

Ja, also, Berufsaussichten sind kein Problem, zumindest, wenn ich den Master dann mal irgendwann habe. Als PhysikerIN braucht man sich da aktuell keine großen Sorgen zu machen
Was Urlaubssemester (oder anderweitige Auszeit) angeht, gibt's leider auch ein Problem, genau genommen sogar zwei:
1. ich bin derzeit finanziell komplett von meinen Eltern abhängig, was denen aber nicht passt...
2. ich bin furchtbar schlecht darin, mir irgendwelche Jobs/Praktika etc zu besorgen

Was meinen Freund angeht: mit dem hatte ich ja über das Babythema noch gar nicht gesprochen, da kamen mir meine Erkenntnisse zuvor
Die Frage ist also eher, ob ich ihn mit meiner grundsätzlichen Seelenlage behelligen sollte oder nicht.


...na siehst du, bei mir als BWLerin sieht's da etwas anders aus.
Da hast du recht, man kann nur eine gute Mutter sein, wenn man mit sich und seinem Leben zufrieden ist. Mama glücklich - Baby glücklich. Wenn dem nicht so ist, kriegt das Kind am Ende alles ab, was ich unter aller Sau finde.

Na ja du, da sitzen und jammern bringt dir auch nicht viel. Geh einfach zu deinem Prof und führ ein ehrliches Gespräch mit ihm, dass du Probleme mit der Thematik hattest, die Zeitvorgabe einfach unterschätzt hast...ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wir haben für die Thesis 2 Versuche...wenn also wirklich alle Stricke reißen sollten, kannst du immerhin einen neuen Versuch starten und weißt dann, auf was es ankommt. Und vielleicht sind deine Sorgen ja grundlos?!

Deinen Hintern musst du schon selbst hochbekommen.
Mit einem Praktikum würdest du u.U. zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn a) könntest du sehen, ob dieses Feld wirklich was für dich ist und b) falls du etwas dabei verdienen solltest, bist du weniger abhängig (und wenn es "nur" 200 im Monat sein sollten) und signalisierst deinen Eltern gleichzeitig, dass du dich um deine berufliche Zukunft kümmerst.

Na ja, der Partner sollte ja eigentlich dafür da sein, den anderen aufzubauen, wenn's ihm mal nicht gut geht...von daher schütte ihm doch einfach mal dein Herz aus. Bringt ja auch nichts, wenn du das alles in dich hineinfrisst.

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22. September 2011 um 13:20
In Antwort auf chefinnichtboss


...na siehst du, bei mir als BWLerin sieht's da etwas anders aus.
Da hast du recht, man kann nur eine gute Mutter sein, wenn man mit sich und seinem Leben zufrieden ist. Mama glücklich - Baby glücklich. Wenn dem nicht so ist, kriegt das Kind am Ende alles ab, was ich unter aller Sau finde.

Na ja du, da sitzen und jammern bringt dir auch nicht viel. Geh einfach zu deinem Prof und führ ein ehrliches Gespräch mit ihm, dass du Probleme mit der Thematik hattest, die Zeitvorgabe einfach unterschätzt hast...ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wir haben für die Thesis 2 Versuche...wenn also wirklich alle Stricke reißen sollten, kannst du immerhin einen neuen Versuch starten und weißt dann, auf was es ankommt. Und vielleicht sind deine Sorgen ja grundlos?!

Deinen Hintern musst du schon selbst hochbekommen.
Mit einem Praktikum würdest du u.U. zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn a) könntest du sehen, ob dieses Feld wirklich was für dich ist und b) falls du etwas dabei verdienen solltest, bist du weniger abhängig (und wenn es "nur" 200 im Monat sein sollten) und signalisierst deinen Eltern gleichzeitig, dass du dich um deine berufliche Zukunft kümmerst.

Na ja, der Partner sollte ja eigentlich dafür da sein, den anderen aufzubauen, wenn's ihm mal nicht gut geht...von daher schütte ihm doch einfach mal dein Herz aus. Bringt ja auch nichts, wenn du das alles in dich hineinfrisst.

Ja,
ich hab schon vor, dem Prof zu sagen, woran es meiner Meinung nach lag, wenn er wirklich danach fragt.
Und ich bin recht sicher, dass er das tun wird...
Theoretisch hätte ich glaub ich auch die Möglichkeit, eine zweite Arbeit zu schreiben, aber ganz ehrlich: da hätt ich jetzt echt kein Nerv zu! Jetzt lieber erstmal wieder "normal" studieren, und es dann mit der Masterarbeit besser machen
Hab mir auch schon vorgenommen, den Leuten in meinem Umfeld dann zu erzählen, dass es bei der Bachelorarbeiten eben Schwierigkeiten gab, und sie drum zu bitten, dass sie mir da ein wenig strenger auf die Finger hauen, wenns nötig werden sollte.

Dass ich meinen Hintern hochbekommen muss, weiß ich.... leider schon viel zu lange... klappt nur häufig nicht so gut
Was meine Eltern betrifft: die wissen ja nix von meinen Problemchen, und dass sie nicht begeistern davon sind, dass sie aktuell für mich zahlen müssen, liegt weniger daran, dass sie der Meinung wären, ich müsste mich mehr um meine Zukunft kümmern. Das Problem ist eher, dass sie sich offensichtlich "damals" keine Gedanken darüber gemacht haben, dass die zig Kinder, die man in die Welt setzt, auch irgendwann ausziehen und womöglich studieren und dafür Geld brauchen und dass das Bafög-Amt halt nicht zahlt, wenn Papa zu viel verdient...

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