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(noch eine) trennungsgeschichte

16. Juli 2003 um 18:16

Hallo an alle,

Ich bin neu hier - jedenfalls ist dies mein erster Beitrag.

Hauptprotagonist in dieser Geschichte ist "dieser eine Mann", mit dem die "eben die" zwei Jahre lang eine (fast) vollkommen harmonische Beziehung geführt hat. Streit und Auseinandersetzung war weit entfernt, "anderer Leute Problem" wie sich die beiden dachten, sich dabei für "anders" haltend, weiterhin ihre Märchenbeziehung führten.
Zwischen den Aufenthaltsorten der beiden, jedoch, befand sich ein etwas längerer Weg - sodass man sich jeweils ("nur") am Wochenende traf, dann aber nur für einander da war. Sie und Er meinten es sei schon fast zu ihren Vorteil, dass es so so gut klappen würde, sei dabei auch sehr viel mehr Vertrauen im "Spiel" als wenn sie einander jeden Tag sehen würden.
Es war kein Problem.
Jedenfalls befand Sie sich seit einem halben Jahr in einer sehr bewegten Zeit. Zeit von der Ihre Zukunft abhängen würde. Sprich, Aufnahmeverfahren um an eine Hochschule gehen zu dürfen.
So, vielleicht vergass Sie sich einwenig - in dem Tumult - auch wenn seit einem Monat bekannt, dass es weitergehen würde - hat Sie sich wohl in der Zeit zusehr auf sich selbst konzentriert, Ihn dabei vergessen, jedoch sich von Ihm helfen lassen - genommen aber nicht gegeben - und nun ist er weg. Und zwar ziemlich plötzlich.
Es hätte nicht sein sollen. Es war so weit, dass dieser eine Mann Ihr sagen wolle, dass er traurig ist - sie aber - in der Hitze des Gefechts, Alarmglocken klingeln hörte und Ihn mit jensten Fragenfragenfragen bombadierte - er sich darauf nicht einmal mehr anrufen liess - und alles im Gefühlschaos endend... Er -"Ich liebe dich nicht mehr so wie am Anfang". Sie-"Wir schaffen das schon - bitte - und Zeit gebe ich - wenn es mir zusteht diese zu geben - langsam angehen, vielleicht"... geeinigt.
Sie aus allen Wolken gefallen über seine Gefühle fällt nochmal aus allen Wolken als Sie seine Stimme am Telefon hört, die sagt er wolle gesagtes "revidieren" er habe an sie denken müssen, schlaflos sei er, "Ich liebe dich".
Sie schlägt bald darauf vor sich zu treffen um Wunden zu lecken, nicht mehr so traurig sein zu müssen - reden. Das Ende könne Anfang sein.
Es hat nicht sein sollen. Denn nach einigen Tagen bezeichnete der eine Mann das, was er gegen seine erste "Affekthandlung" sagte als noch eine der selben Sorte...

Sie weiss noch immer nicht worin die Beziehung scheitern musste.
Sie will vergessen und zugleich doch noch nicht. Es reizt Sie es noch zu probieren, Sie liebt Ihn - sofern das mit einseitiger Liebe geht. Und sie küssen sich, aus gewohnheit, vielleicht, und sie fühlt dabei (jetzt kommts) was Sie bei solchen Aktionen schon lange nicht mehr fühlte, dass sie Ihn wieder lieben dürfen möchte.
"Ich" weiss nicht weiter... Weiss nicht ob ich einfach tun soll was ich für richtig halte.
Ich mag dieses Zwiespältige denken nicht...
Es war die Gewohnheit, die uns zerfetzte... sehrwahrscheinlich.

Meingott... ich schreibschreibschreib... ...
gruss, eben die

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17. Juli 2003 um 17:09

... lolassen lernen...
Hallo Ebendie!

Ich finde diese Geschichte irgendwie schön geschrieben. Es ist "Deine"? Nicht wahr? Manchmal hilfreich, zu versuchen, die Beziehung von außen zu betrachten, als Zuschauer.

Ich habe auch lernen müssen, dass Dinge, die eine Weile so perfekt schienen, sich ändern können. Zum positiven - aber auch zum Negativen. Ich habe lange daran festgehalten - dachte, solange ich Liebe, lohnt es sich zu kämpfen. Jetzt weiß ich, daß es nicht wirklich so ist. Ich liebe immer noch, möchte auch so gerne lieben dürfen - aber ich weiß, daß ich ihn damit nicht zurückhole.

Also liebe ich weiterhin vor mich hin - vielleicht verblasst dieses Gefühl eines Tages. Vielleicht verändert es sich aber auch nur soweit, daß es wieder Platz für eine neue Liebe läßt - und ich ihn einfach nur in liebevoller Erinnerung behalten kann.

Ich wünsche ihm viel Glück - dass er glücklich wird und eine neue, für ihn bessere Liebe findet. Lieben heißt auch loslassen können.

Cya Clubby

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20. Juli 2003 um 23:33

Hallo ihr beiden!
Ich kann so gut nachvollziehen was ihr beide geschrieben habt! Mein Freund hat sich auch von mir nach drei Jahren beziehung getrennt weil er mich wohl nicht mehr so liebe. Es ist hart, weil ich immer zu an ihn denken muss. Jetzt wo er weg ist kribbelt es sogar wieder wenn ich seinen Namen höre. Ich will um ihn kämpfen aber mein kopf sagt,neein du musst loslassen!Ich weiß nich was richtig ist, ich weiß nur dass ich ihn schrecklich vermisse und dass es sehr schwer gerade alles ist.Und ich machs mich nicht gerade einfach,denn wir haben sehen uns jetzt noch dreimal getroffen und da war es dann fast wie am Anfang, so schüchternes Näherkommen usw. Ich weiß nich ob ihm das auch so geht oder ob es für ihn nur aus das körperliche ankommt, Ich werde es herausfinden, hab aber irgendwie auch angst vor...
Jetzt ist das Kribbeln was ich in der Beziehung durch die ganze Gewohnheit vermisst hatte da,nur jetzt ist ER nicht mehr da....

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21. Juli 2003 um 18:07

Ja...
hallo ihr

Irgendwie ist es "beruhigend" (nun das ist sehrwahrscheinlich das falsche Wort, aber es fällt mir gerade kein besseres ein) zu lesen, dass es auch andern ähnlich geht, auch wenn es sich um ein eher trauriges Thema handelt.

Genau in dieser von euch bereits beschriebener Zwiespalt steck ich auch - Einerseits habe ich losgelassen, verstehe es zu grossen Teilen auch, dass es keinen Sinn gemacht hätte weiter eine Beziehung zu führen, wenn sich eine ganze Hälfte davon nicht mehr so wohl in dieser fühlt. Aus welchem Grund auch immer. Es wäre nicht möglich weiter zu kommen zusammen - man würde sich an altem festklammern, denk ich.
Merkte ich auch, als wir darüber sprachen - die Diskussionen drehten sich im Kreis.

Nun ist es jedoch so, dass mein Kopf scheinbar anders empfindet/denkt als das Herz.
Auch ich empfinde wieder dieses Kribbeln. Vielleicht ist es, dass ich diesen einen Mann wieder als selbstdenkendes Wesen wahrnehme - was höchstwahrscheinlich ein Stück weit verkümmerte als ich (fast schon gezwungenermassen) mit mir selbst zu tun haben musste. komisch.
Und doch möchte ich mich noch mehr lösen können.

Vielleicht ist Zeit immernoch die Beste Lösung - wie auch immer Dinge ausfallen mögen...

Ich wünsche euch viel Glück und Kraft,

Gruss, Ebendie

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25. Juli 2003 um 13:35
In Antwort auf tamson_12286108

Ja...
hallo ihr

Irgendwie ist es "beruhigend" (nun das ist sehrwahrscheinlich das falsche Wort, aber es fällt mir gerade kein besseres ein) zu lesen, dass es auch andern ähnlich geht, auch wenn es sich um ein eher trauriges Thema handelt.

Genau in dieser von euch bereits beschriebener Zwiespalt steck ich auch - Einerseits habe ich losgelassen, verstehe es zu grossen Teilen auch, dass es keinen Sinn gemacht hätte weiter eine Beziehung zu führen, wenn sich eine ganze Hälfte davon nicht mehr so wohl in dieser fühlt. Aus welchem Grund auch immer. Es wäre nicht möglich weiter zu kommen zusammen - man würde sich an altem festklammern, denk ich.
Merkte ich auch, als wir darüber sprachen - die Diskussionen drehten sich im Kreis.

Nun ist es jedoch so, dass mein Kopf scheinbar anders empfindet/denkt als das Herz.
Auch ich empfinde wieder dieses Kribbeln. Vielleicht ist es, dass ich diesen einen Mann wieder als selbstdenkendes Wesen wahrnehme - was höchstwahrscheinlich ein Stück weit verkümmerte als ich (fast schon gezwungenermassen) mit mir selbst zu tun haben musste. komisch.
Und doch möchte ich mich noch mehr lösen können.

Vielleicht ist Zeit immernoch die Beste Lösung - wie auch immer Dinge ausfallen mögen...

Ich wünsche euch viel Glück und Kraft,

Gruss, Ebendie

Und da bin ich schon wieder... jedoch
mit anderem...

Hallo ihr da draussen.

Gerade erst noch himmelhoch jauchzend zu tode betrübt und jetzt nur noch stinkesauer.

Ich durfte gestern auf die wohl mieseste und subtilste Art und Weise vernehmen wie ach-so-vergeben der eine (verflossene) Mann schon ist.

Eifersucht? Vielleicht, aber das ist nicht der Punkt.

Die Geschichte ging ja so weiter, dass die Ebendie und dieser eine Mann sich in aller Freundschaft getrennt haben. Das kam nicht von ungefähr. Sie am Boden zerstört meinte sie wollte so im Moment keine "Freundschaft" mit diesem einen Manne eingehen, es gehe nicht und es läge nicht in ihrem Interesse auf Abstellgleis Nummer 4 zu fristen mit dem Aufdruck "Was mal Liebe sei nun Freund" - gezwungenermassen.
Da wurde eine weinerliche Stimme von diesem einen Manne aus wahrnehmbar, er möchte doch wenigstens Freundschaft, auf welche er ja sehr Wert läge - und die Ebendie kommt sich vor wie das grösste ... auf Erden, sich so als Trampeltier aufgeführt zu haben, steckt weg, beeilt sich sogar fast noch den Schmerz herunterzukriegen, zu verdauen, damit diese "Freundschaft" so schnell als möglich voll intakt sein könnte. Gewöhnte sich den Gedanken an, dass es wohl für alle wünschenswert sein müsste den ehemals schönsten Menschen der Welt "noch irgendwie lieben zu können".

So. Und nun doch völlig vor den Kopf gestossen. Der Trost war schnell gefunden innerhalb dieser kurzen Zeit - ich nehme gerne an, dass der Trost schon vor dem Untergang gefunden war.

Ich fühle mich in meinem Vertrauen missbraucht. Obwohl ich ja vielleicht blindlings diesen "Pakt" eingegangen - im dunkeln tappte, "Nein es ist nicht wegen einer anderen" glaubte - das könnte sein.
Diese ein Frau (bei welcher ich diesem einen Manne die schönste aller Welt wünschte bei der trennung) kann doch nicht einfach *schwups* eine Beziehung anfangen - da war es schon vorher.

Was empfindet ihr in einer Solchen Situation?

Leben lassen auf jedenfall - ändern lässt sich ohnehin nichts.
Und vielleicht habe ich gerade auch den Fehler gemacht zu sagen, dass ich ihn nicht mehr sehen möchte - obwohl gerade eben noch Treffen bevorstanden (auf welche ich mich bis Punkt x gefreut hatte).
Ich habe mir nach einiger Zeit gedacht, dass ich ab jenem Zeitpunkt einfach täte, wonach mir sei (ohne Hoffnungen), es war mir nach Freundschaft, es war mir vielleicht, trotz allem auch einwenig nach anbandeln, war das falsch?

Jetzt ist mir nurnoch danach diesen einen Mann in ein genauso graues Loch fallen zu lassen wie er es bei mir dreimal geschafft hat - und mir ist so unwohl dabei.

Verdammt, ja, jetzt werden viele hier mich ächten weil ich ein altes Thema hochhole, ein dummer "Teenager" bin, und das in der Tat als meine wirkliche erste wahre Liebe empfand.

grüsse - eben die

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25. Juli 2003 um 13:51

Huch
das ist ja ziemlich weiter unten gelanden die letzte meldung

muss wohl erst noch mit der technik hier klarkommen

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