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Niemals alles für die Liebe tun??

23. Mai 2010 um 17:36

Oft hört oder liest man, daß bei Paaren,wo einer alles für den anderen tut, es mit der Zeit Probleme gibt. Meist ist derjenige der Gebende und der andere nimmt nur.
Aber ist es denn nicht normal, daß man alles für den Menschen tut, den man liebt und begehrt??? Ich denke langsam, daß sie der andere eventuell dran gewöhnt und es ausnutzt...ob bewußt, oder unbewußt. Jednefalls macht doch der Partner dann oft was er will mit dem, der ihn so sehr liebt. Kann er auch,weil er sich ja der Liebe des anderen sicher sein kann. Daruas schlußfolgernd würde es bedeuten, daß man nie jemandem das Gefühl der Sicherit geben darf, denn sonst macht der andere ja eben was er will mit einem, oder? Aber ist es nicht gerade das schöne, wenn 2 sich lieben,daß sie sich gegenseitig vertrauen könne, sich jeweils beim anderen fallen lassen können??? Und das geht doch nur,wenn man sich der Liebe des Partner sicher sein kann. Am Anfang geht es ja beiden so....beide sind verliebt und schweben auf Wolke 7. Warum ist es nun so, daß oft einer diese Wolke verläßt und dem andern nicht mehr die Sicherheit seiner Liebe gibt und sie ihn spüren läßt?? Das gegenteil tritt dann oft ein und derjenige,der weiterhin liebt, leidet,weil der Partner nicht mehr diese Liebe zeigt,wie es am Anfang war.
Gibt es denn überhaupt Paare,wo beide gleich stark lieben?? Das muß doch ein Wahnsinnszufall sein,wenn 2 solche Menschen sich treffen, oder?

LG

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23. Mai 2010 um 18:01

Ich weiß...
und genau das sehen viele anders, beziehungswiese verhalten sich anders. Meist lieben sich aj am Anfang beide mit dem Herzen...doch mit der Zeit wird einer rationaler, leider.

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23. Mai 2010 um 18:14

Ja
warum aber ist es so selten,das Geben udn Nehmen sich die Waage halten? sicher auch deshalb, weil jeder denkt, er würde mehr geben, als der andere...wenn es so ist, dann gibts nur noch streit und Vorhaltungen. Am Anfang geben beide ohne Ende und ohne Erwartungen....in dieser Zeit funktioniert Liebe auch absolut perfekt. Genau-man muß eigentlich bedingungslos geben....beide, nicht nur einer. Die Realität sieht aber so aus, daß mit der Zeit imemr mehr Erwartungen aufkommen.Und manche erwarten,daß der Partner die eigenen Wünsche udn Bedürfnisse kennt, sozusagen gedanken lesen kann. Doch das geht nicht, man muß schon sagen,was man jetzt will, oder braucht. Klar, man muß dabei auch mit Ablehnung klar kommen und darf nicht beleiodigt sein, wenn einer z.B. mal gerade keine Zeit für eine Massage hat. Dann darf es nicht sein, daß man aus Gnatz diese "Verweigerung" dem andern später auf andere Art spüren läßt. z.B. damit, daß man den täglichen "Gute-Nacht-Kuß" verweigert. So geht es aber meist los. Denn derjenige weiß nun gar nicht,was er falsch gemacht hat, um diese Kußverweigerung einzukassieren. Die Folge ist, daß derjenige entweder grübelt und sich unzählige Geschichten als Ursache ausdenkt, weil der Partenr auf Nachfrage, was denn los sei, sagt " nichts weiter, es ist alels ok"....oder "das kannst Du Dir sicher denken, oder?"
Es entstehen eben mit der Zeit viele Mißverständnisse,wenn nicht ebide offen über alles reden.

Ich geb Dir Recht, das sind Machtspielchen, auch das oben gesagt gehört dazu. Aber uist es denn in der Realität nicht oft so, daß es um Macht geht, auch in der Beziehung? Ich vermute fast,das die wahre Liebe imer nur am Anfang da ist...da,wo sich beide völlig bedingungslos lieben und füreinander da sind. Wie siehst Du das?
LG

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23. Mai 2010 um 18:20

Hmm Abgrenzung??
Was meinst Du damit? Warum soll man sich vom geliebten Menschen abgrenzen? oder meinst Du damit, daß man nicht ständig aufeinander hocken soll, eigene Hobbys haben soll, die man nicht unbedingt mit dem Partner teilt und auch so Dinge getrennt macht?
Sein Leben aufgeben tut man ja meist am Anfnag, in der frischen Verliebtheit, denn da richtet man sich ja viel mehr nach dem anderen, interessiert sich sogar für seine Hobbies und Musik usw....das wäre uch so ein Thema für sich
LG

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23. Mai 2010 um 19:10

Hmm
da muß ich ja noch gewaltig an mir arbeiten, denn ich will imemr alles verstehen und frage dann auch ohne Ende...das kann dann wohl auch nerven,oder

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23. Mai 2010 um 19:32

Hallo coeur
Du hast vollkommen Recht. Ein ähnliches Thema hatte ich ja vor kurzem hier, wo es um Dauerhaftigkeit von Gefühlen ging. Ja es ist wirklich alles immer nur für den Augenblick. Und das zu akzeptieren,fällt aber oft schwer, besionders, wenn man total glücklich ist...diesen Augenblick will man nicht mehr loslassen, man will ihn festhalten....oder zumindest immer wieder erleben. Doch das geht leider nach hinten los, weil man dann schon erwartungsvoll ist...und gerade dann wird man je serh enttäsucht.

"Der Trauschein,die Verlobung oder der Liebesschwur ?!
Was bitte ist das denn?
Ich denke mitlerweile mit all diesen "Beweisen" wollen wir uns alles schön reden und uns in Sicherheit wiegen,den Partner festnageln.
Wir tragen diesen Beweis wie eine Trophäe spazieren und wollen allen dadurch zeigen wie glücklich wir sind,wie "Vergeben" oder "besetzt" wir sind."....Du sagst es...das sind keine Sicherheiten, doch manche fühlen sich dadurch in Sicherheit. Andere wiederum haben vielelicht mit der Zeit ein schlechets Gewissen, weil sie sich z.B. durch so einen Trauschein jemandem geschenkt haben und somit für imemr mit diesem Menschen zusammen sein müssen, obwohl sie ihn vielelicht gar nicht mehr lieben. Sie haben ein schlechtes Gewissen, sich selbst gegenüber, dem Partner, den Nachbarn, Bekannten und Verwandten. Was anderes ist es, wenn 2 sich wirklich lieben, dann ist dies glaube ich anders, dann ist der Ehering nicht als Trophäe zu sehen.
Es ist nichts dauerhaft...zumindest gibts keine Garantie, keine Sicherheit dafür, dass es dauerhaft ist. Das zu akzeptieren, ist wohl die hohe Kunst im Leben. An nichts festhalten, an nichts Erwartungen hegen.
Liebe funktioniert eben nur Bedingungen richtig, nur wenn BEIDE von sich aus Geben...oder Vertrauen nehmen. Man sollte dies nie mißbrauchen oder dem anderen was vormachen. Die realität sieht leider oft ganz anders aus, wie hier an den vielen Beiträgen ersichtlich ist.
schöne Grüße

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23. Mai 2010 um 19:56

Naja vergessen
muß man sie ja vielelicht nicht unbedingt. Klar,sie tun in den Momenten der Sehnsucht danach weh. Vielelicht sollten wir einfach dankar sein,daß wir sie erleben durften...und nicht voll wehmut uns an sie und das erlebte erinnern. Das bekannte Wort heißt ja loslassen...vielleicht fällt uns das mit der Zeit leichter, je mehr Abstand wir gewinnen. Am Ende ist es doch aber meist so,daß wir uns imemr an die schönen Dinge im Leben erinnern udn die negative Erlebnisse vergessen. Daher ist es doch wiederum gut,wenn wir die schönen Gefühle behalten udn nicht vergessen.
LG

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24. Mai 2010 um 0:57

Hmmm
und wie macht man es nun richtig?Das mit der kleinen Unstimmigkeit udn dem Verhalten danach stimmt schon, man geht ja imemr von sich selber aus. Und wenn man dem anderen weh tut, will man dies wieder gut machen und versucht dies eventuell durch mehr Nähe udn Zärtlichkeit. Denn wenn es umgedreht passiert,der andere einen kränkt, will man es auch....man erwartet es sozusagen so vom anderen, daß er es auch bereuht und dies auf diese Art wieder gut macht. Ist vielelicht blöd erklärt, aber man hat leider imemr irgendwelche Erwartungen mit der Zeit....und meist will man daß sich der andere so verhält, wie man es selber in der jeweiligen Situation auch tun würde. Alles andere versteht man oft nicht und das widerum löst erneut Unstimmigkeiten aus....ach das ist alels so kompliziert
Am schönsten udn einfachsten ist der Anfang einer Liebe....da sind beide völlig unbefangen, völlig ohne Erwartungen...eben 2 "unbeschriebene Blätter", die jedoch mit der Zeit immer mehr "beschrieben" werden mit den gemeinsamen Erlebnissen.
LG

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24. Mai 2010 um 14:05
In Antwort auf hector_12080339

Hallo coeur
Du hast vollkommen Recht. Ein ähnliches Thema hatte ich ja vor kurzem hier, wo es um Dauerhaftigkeit von Gefühlen ging. Ja es ist wirklich alles immer nur für den Augenblick. Und das zu akzeptieren,fällt aber oft schwer, besionders, wenn man total glücklich ist...diesen Augenblick will man nicht mehr loslassen, man will ihn festhalten....oder zumindest immer wieder erleben. Doch das geht leider nach hinten los, weil man dann schon erwartungsvoll ist...und gerade dann wird man je serh enttäsucht.

"Der Trauschein,die Verlobung oder der Liebesschwur ?!
Was bitte ist das denn?
Ich denke mitlerweile mit all diesen "Beweisen" wollen wir uns alles schön reden und uns in Sicherheit wiegen,den Partner festnageln.
Wir tragen diesen Beweis wie eine Trophäe spazieren und wollen allen dadurch zeigen wie glücklich wir sind,wie "Vergeben" oder "besetzt" wir sind."....Du sagst es...das sind keine Sicherheiten, doch manche fühlen sich dadurch in Sicherheit. Andere wiederum haben vielelicht mit der Zeit ein schlechets Gewissen, weil sie sich z.B. durch so einen Trauschein jemandem geschenkt haben und somit für imemr mit diesem Menschen zusammen sein müssen, obwohl sie ihn vielelicht gar nicht mehr lieben. Sie haben ein schlechtes Gewissen, sich selbst gegenüber, dem Partner, den Nachbarn, Bekannten und Verwandten. Was anderes ist es, wenn 2 sich wirklich lieben, dann ist dies glaube ich anders, dann ist der Ehering nicht als Trophäe zu sehen.
Es ist nichts dauerhaft...zumindest gibts keine Garantie, keine Sicherheit dafür, dass es dauerhaft ist. Das zu akzeptieren, ist wohl die hohe Kunst im Leben. An nichts festhalten, an nichts Erwartungen hegen.
Liebe funktioniert eben nur Bedingungen richtig, nur wenn BEIDE von sich aus Geben...oder Vertrauen nehmen. Man sollte dies nie mißbrauchen oder dem anderen was vormachen. Die realität sieht leider oft ganz anders aus, wie hier an den vielen Beiträgen ersichtlich ist.
schöne Grüße

Selbstsicherheit ist der schlüssen
ich denke dass man liebesbeweise oft einfordert aus eigener unsicherheit. man denkt man ist evtl nicht gut genug dass er andere bei einem bleiben würde, und deshalb sucht man den beweis dafür dass er doch bleibt

ich hatte das auch ganz lange, dass ich nach den beweisen lechzte. dann habe ich aufgehört und für mich selbst entschieden, dass ich keine liebesbeweise von meinem freund brauche, auch habe ich ihn darauf nicht mehr angesprochen.
blindes vertrauen
und seitdem kommt er mir entgegen und hat wieder begonnen mir seine liebe zu beweisen.

ich denke zu dem punkt, dass einer immer nur gibt und der andere nimmt, da muss man den "nehmenden" evtl drauf ansprechen dass er auch mehr auf den anderen zukommen muss, wenn er denn nicht selbst darauf kommt.
wenn mein freund gibt, denke ich er ist so unglaublich lieb zu mir, und dass ich ihm auch etwas entgegen bringen will. leider kommen manche da nicht von alleine drauf.

leider entsteht schnell so ein ungleichgewicht, und da muss man gegen ankämpfen, und das ist sehr schwer.

ich war früher auch eher die gebende, die die aufmerksamkeit wollte. aber wie gesagt, seitdem ich versuche mit mir glücklich zu sein und von meinem freund unabhängig zu sein, seitdem ich all meine wünsche und unterschwelligen forderungen aufgegeben habe, kommt er auch wieder auf mich zu
ich hoffe mein beispiel kann deine fragen evtl ein bisschen beantworten
ich habe auch immernoch ein bisschen angst dass es wieder umgekehrt wird
so long, miepsie

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24. Mai 2010 um 14:41

Hallo Noga,
ich zähle mich auch eher zu dem Typus, wie Dein Freund, der eben alles ...alles in seiner Macht und seinen Fähigkeiten mögliche für seine Liebste tut. Er hat in Dir nun eine Frau gefunden, die das auch zu schätzen weiß, der es nicht zu aufdringlich ist udn auch nicht selbstverständlich. Oft ist dies ja nicht so, denn da verscheucht Mann eher die Frau mit soviel Liebe sage ich mal.
Du erinenrst Dich nicht gern an den anfang?? Hmm ich finde,gerade diese Zeit war immer die schönste,weil unbeschwerteste inder alles so leicht war, beide sich so glücklich fühlten. War das bei Dir anders?
LG

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