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Nichts mit mehr Selbstbewusstsein.... *sniff*

13. Juni 2007 um 0:02

Mein Phasenplan für mehr Selbstbewusstsein klappt nicht. Null.

Musste gerade mal wieder Stadt und Job wechseln und wohne erst mal wieder bei meinen Eltern - mit 29.
Tja, und was tu ich? Traurig die Wände angucken. Ich arbeite zwar, aber es macht mich nicht glücklich, weil es kein fester Job ist.

Außerdem habe ich keinen Freund und gleich wieder wen kennengelernt, dessen Interesse von jetzt auf gleich von 100 auf 0 gesunken ist. Gut, ich wollte nicht mit ihm ins Bett, aber es sah so aus, als ob er wirklich Interesse gehabt hätte.

Meine Ex-Freunde sind alle verheiratet, haben Kinder. Ich habe meine große Liebe verloren (wir sind in einem heftigen Streit auseinander gegangen) - und ich habe das Gefühl, dass ich niemals wieder jemanden so sehr lieben kann. Auch wenn zwischen uns so viel kaputt gegangen ist, dass es gar nicht mehr gut ginge mit uns und ich ihn auch gar nicht mehr will. Davon abgesehen: Seit Ewigkeiten Funkstille.

Und nun sitze ich hier in meinem alten Zimmer und habe hier nur Erinnerungen. Den Teddy, den mein erster langer Freund, der mittlerweile verheirateter Familienpapi ist, mir zum 1. Monatsjubiläum geschenkt hat, Postkarten mit "Ich liebe Dich" von Freunden von vor zehn Jahren...

Ich bin so fertig - ich glaub nicht mehr an bessere Zeiten. Ich meine, alle haben ihr passendes Gegenstück gefunden und ich sitze ungeliebt und ohne feste Stelle in meinem alten Kinderzimmer und dreh durch. Das wollte ich nicht mit 29.... *sniff*

Sch*****

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13. Juni 2007 um 0:34

Einmal mehr aufzustehen
als man umgeworfen wird...das is die kunst...leider kann man sein glück nicht erzwingen sondern nur drauf warten...

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13. Juni 2007 um 0:51

Weil...
... in meinem Berufsleben alles schief läuft und ich mir momentan echt keine eigene Bleibe leisten kann. Mein letzter Vertrag war Mitte Mai zu Ende und das war die einzige Lösung.
Hier wohne ich mietfrei.

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13. Juni 2007 um 0:53

Danke, das ist lieb...
... ich weiß, dass ich das beste aus der Situation machen sollte, aber das raubt hier meine Energie. Die erste Woche war gut, die zweite ging und nun? Na ja, meinen Beitrag hast Du ja gelesen (danke!).

Und klar sind die Erinnerungen schön, aber diese schönen Erinnerungen stehen halt meist für Männer, die nun einfach nicht mehr Teil meines Lebens sind, die glückliche Familienväter sind, während ich genau wie mit 16 wieder in meiner alten Bude hocke.

Glaubst Du wirklich, dass jeder sein passendes Gegenstück findet?

LG

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13. Juni 2007 um 0:56
In Antwort auf jerome_12506650

Einmal mehr aufzustehen
als man umgeworfen wird...das is die kunst...leider kann man sein glück nicht erzwingen sondern nur drauf warten...

Aber...
... ich glaube, in meinem alten Kinderzimmer findet mich das Glück nicht. Ich meine, jeder Mann nimmt doch Reißaus, wenn eine Frau noch bei ihren Eltern wohnt. Zumindest in meinem Alter. Ich habe mir da schon einige doofe Kommentare anhören dürfen. Da kann man ja nicht mal so einfach telefonieren und nichts.

Aufgestanden bin ich schon wirklich oft. Bloß irgendwann verlässt einen die Kraft, weil man immer wieder am Ausgangspunkt landet. Und das ist mein Kinderzimmer. Nach dem Abi musste ich schon *rechne* acht Mal zurück. Immer, weil irgendwas gewaltig schief gelaufen ist - beruflich oder privat.

Und jetzt kann ich einfach nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass das Leben an mir vorbei zieht. Ich will ja mit, aber ich pack es nicht. *sniff*

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13. Juni 2007 um 1:19

Du hast Recht...
... nur die Wohnung vom Staat will ich eben nicht. Ich will in eine Großstadt, da eine Wohnung haben, dort einen richtigen Job haben. Ich bin Freiberuflerin - und momentan halt nur mit wenig Aufträgen...
Und wenig Eigeninitiative (ich weiß). Habe zwar diese Woche für zwei Tage was, aber Geld gibt es leider erst Mitte Juli.

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13. Juni 2007 um 1:25

Das Passende...
... zu finden, wäre schön. Bloß ich bin derzeit halt alles andere als unbeschwert. Ich weiß, dass sich nur jemand in mich verliebt, wenn ich cool, witzig und ausgeglichen bin, aber wo das so einfach hernehmen?

Na ja, und Abi ist nicht alles. Ich habe einen Riesenberg an Zeugnissen. Aber glücklich machen die mich nicht - dafür habe ich immer zu sehr von Ehemann und Familie geträumt. Klar, vielleicht ist man dann auch nicht glücklich, aber da kann ich eben leider nicht mitreden...

Ich habe einen Job, den ich mag (aber leider nur als Freiberuflerin) und ich bin derzeit einfach in einer Region, die mich erdrückt, weil ich hier immer (wieder) war, weil ich nichts mehr entdecken kann, weil es mich anödet. Aber hier ist eben meine Wohnung (bei meinen Eltern) und hier sitzt mein größter Auftraggeber, den ich aber eben für Monate nicht hatte und der erst wieder im Juli überweist. Abschläge gibt es da leider nicht....

Kämpfen ist immer gut, sicher. Nur um mich rum kämpft niemand. Da fallen dann abends die Freundinnen und Freunde weg wegen Partnern oder Babys. Und mit einem Besuch bei meinen Eltern im Kinderzimmer kann ich leider niemanden locken. Ein romantisches Date mit einem Mann ist da nicht drin, der nimmt doch sofort Reißaus. Der denkt, die kann nichts, die ist unselbstständig, die will ich nicht... Und verlieben kann ich mich auch nicht mehr. Dafür bin ich schon zu skeptisch. Ich versuche zwar, auch das zu unterdrücken, klappt aber auch eben nicht.

Und was tu ich? Ich heule fremde Leute im Internet voll. *sniff* Sorry....

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13. Juni 2007 um 1:41

Ja, auf jeden Fall...
... danke. Immerhin wird es helfen, nicht wieder heulend einzuschlafen!

Mein Ziel anpacken? Hmm... wenn ich das nur kennen würde. Ich will Familie, ja. Aber das ist ja das Problem. Das ist genau das, auf das man keinen Einfluss hat.

Beruflich vielleicht. Ich weiß es nicht. Festes Einkommen ist nicht so leicht. Ich bekomme ja Aufträge, aber momentan nicht genug. *seufz* Und ich will halt aus der Region und aus meinem Zimmer weg. Habe gerade alle alten Erinnerungen an verheiratete Ex-Freunde in Kartons gepackt. Na ja, zumindest habe ich angefangen.

Schlaf Du auch gut - und danke!

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13. Juni 2007 um 1:44

Motivation...
... Du hast schon wieder Recht... Danke. Sprachkurs habe ich schon und Tanzkurs habe ich versucht, aber dazu fehlte mir Freund oder ein gewillter Bekannter. Dabei war das das, was mich früher, als Teenie immer glücklich gemacht hat.

Und die eigene Wohnung will ich auch, aber nicht hier. Nur hier sitzt mein Auftraggeber. Ohne den läuft wiederum nichts. Ein Teufelskreis. aaarghhh.

Danke, dass Du so spät noch da warst. Ich gehe nun erstmal ins Bett. Stellenanzeigen gibt es morgen aber leider nicht....

LG

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13. Juni 2007 um 8:14

Passivität
mir kommts vor, als ob dich dein leben zum nachdenken zwingen will, da du ja immer wieder an den ausgangspunkt zurückkehrst ... nutze doch in dieser frustphase, in der nix läuft und du alleine zuhause rumhängst, die zeit und ruhe, um dir gründlichst!! gedanken über dich selbst zu machen. versuch mal, dich dabei nicht selbst zu zerfleischen, sondern vernünftig dein leben zu überprüfen ... was könntest du ANDERS tun als bisher? kann es nicht vielleicht sein, dass du - unterbewusst - diese situationen und entscheidungen selbst triffst und nicht das schicksal?

du klingst mir, als ob du keine andere wahl hättest, als bei deinen eltern zu sein, aber das ist NIE der fall. man hat immer ne andere wahl. versuch herauszufinden, warum du dich so entscheidest wie du es die ganze zeit tust. ich glaube, einige der gründe gaukelst du dir selbst vor.

ich meine, wenn es für dich z.b. am furchtbarsten ist, bei deinen eltern wieder zu wohnen, dann wäre eine wohnung vom staat weniger schlimm ... aber offenbar ist es für dich irgendwo doch nicht ganz so furchtbar bei deinen eltern... denn sonst, ganz einfach, würdest du es nicht tun!

stell dir mal vor, was wäre wenn deine eltern woanders wohnen, im ausland z.b. ... was hättest du dann getan?!

du verlässt dich schon irgendwie ein bischen da drauf, dass du im notfall immer wieder zurückkannst. andere haben diese möglichkeit nicht ... was würden sie in deinem fall tun? kann es nicht viell. sein, dass du innerlich doch irgendwo ganz froh bist, wenn du wieder in deinem alten zuhause bist? quasi so als kleiner rückzugsort von der außenwelt ... wieder kind sein, keine verantwortung übernehmen für die welt da draußen, die "burg" ...

es ist ja nicht so dass die außenwelt alles bestimmt. aber genauso scheinst du zur zeit zu empfinden. dabei bist du selbst es doch, die alles in der hand hat, die entscheidungen treffen kann ... aber irgendwie möchtest du das offenbar nicht oder denkst, du bist sowieso machtlos ... da würd ich auch mal drüber nachdenken.

familie usw ... warum ist dir das denn so wahnsinnig wichtig? ich frag nur weil ich das nicht nachvollziehen kann, da das bei mir ganz anders ist. was versprichst du dir davon?

macht dich dein beruf glücklich? würdest du gern was anderes machen? in deinem alter wäre es noch nicht zu spät, umzusatteln.

vielleicht solltest du dich grundsätzlich einfach noch mehr trauen, etwas GUTES für dich selbst zu tun. kommt mir ein bischen so vor, als ob du dich in deinem glück immer selber ein bischen sabotierst.. ja der arbeitgeber ist jetzt hier, jupp. aber er ist nicht der einzige arbeitgeber auf der welt... wenn du wirklich wüsstest was du beruflich willst, wenn du da klare ziele hättest und feuer in dir, dann würdest du das alles irgendwie anders anpacken, da bin ich mir sicher.

warum versuchst du es nicht einfach, in eine großstadt zu gehen, dir dort vielleicht einen oder mehrere jobs zu suchen, oder was neues zu lernen...

ich denke, die antworten werden dich weiterbringen.

ist auch alles von mir überhaupt nicht negativ gemeint ... kann mir schon vorstellen, wie frustig das für dich ist...

lg glen

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13. Juni 2007 um 10:18
In Antwort auf jayel_12701056

Aber...
... ich glaube, in meinem alten Kinderzimmer findet mich das Glück nicht. Ich meine, jeder Mann nimmt doch Reißaus, wenn eine Frau noch bei ihren Eltern wohnt. Zumindest in meinem Alter. Ich habe mir da schon einige doofe Kommentare anhören dürfen. Da kann man ja nicht mal so einfach telefonieren und nichts.

Aufgestanden bin ich schon wirklich oft. Bloß irgendwann verlässt einen die Kraft, weil man immer wieder am Ausgangspunkt landet. Und das ist mein Kinderzimmer. Nach dem Abi musste ich schon *rechne* acht Mal zurück. Immer, weil irgendwas gewaltig schief gelaufen ist - beruflich oder privat.

Und jetzt kann ich einfach nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass das Leben an mir vorbei zieht. Ich will ja mit, aber ich pack es nicht. *sniff*

Ich kann
dir auch nicht mehr sagen dass du dir nen neuen Job suchen musst und hoffen das irgendwann der richtige auftauchen wird...vielleicht musst du die sache nur ziemlich vorsichtig angehen und nicht gleich mit den Männern zusammenziehen. Bau dir dein eigenes Leben auf und mach dich nicht abhängig von jemandem sodass du immer wieder nach hause zurück musst.

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13. Juni 2007 um 11:09
In Antwort auf jayel_12701056

Das Passende...
... zu finden, wäre schön. Bloß ich bin derzeit halt alles andere als unbeschwert. Ich weiß, dass sich nur jemand in mich verliebt, wenn ich cool, witzig und ausgeglichen bin, aber wo das so einfach hernehmen?

Na ja, und Abi ist nicht alles. Ich habe einen Riesenberg an Zeugnissen. Aber glücklich machen die mich nicht - dafür habe ich immer zu sehr von Ehemann und Familie geträumt. Klar, vielleicht ist man dann auch nicht glücklich, aber da kann ich eben leider nicht mitreden...

Ich habe einen Job, den ich mag (aber leider nur als Freiberuflerin) und ich bin derzeit einfach in einer Region, die mich erdrückt, weil ich hier immer (wieder) war, weil ich nichts mehr entdecken kann, weil es mich anödet. Aber hier ist eben meine Wohnung (bei meinen Eltern) und hier sitzt mein größter Auftraggeber, den ich aber eben für Monate nicht hatte und der erst wieder im Juli überweist. Abschläge gibt es da leider nicht....

Kämpfen ist immer gut, sicher. Nur um mich rum kämpft niemand. Da fallen dann abends die Freundinnen und Freunde weg wegen Partnern oder Babys. Und mit einem Besuch bei meinen Eltern im Kinderzimmer kann ich leider niemanden locken. Ein romantisches Date mit einem Mann ist da nicht drin, der nimmt doch sofort Reißaus. Der denkt, die kann nichts, die ist unselbstständig, die will ich nicht... Und verlieben kann ich mich auch nicht mehr. Dafür bin ich schon zu skeptisch. Ich versuche zwar, auch das zu unterdrücken, klappt aber auch eben nicht.

Und was tu ich? Ich heule fremde Leute im Internet voll. *sniff* Sorry....

Kämpfe selbst um dich...,
wenn es sonst keiner tut. Bei diesem um dich kämpfen, wirst du neue Menschen kennen lernen.

Bin selbst mit 15 von der Mutter weg, und habe danach 3x wieder da "gewohnt", allerdings mit Miete zahlen. War jedesmal sehr unlustig, Details warum + wieso erspar ich dir. Habe viel darüber nachgedacht + geredet, warum ich das so machte. Und ich bin zu dem Reslutat gekommen, dass ich mir von ihr einfach die Liebe erhoffte, die sie mir von klein auf verweigerte.

Nach ihrer Ansicht, hätte sie "ohne die Kinder ein besseres Leben gahabt" (O-Ton). Habe noch einen Bruder von anderen Vater, dem gings mit ihr besser, aber auch nicht gut. Ging soweit, dass sie, als ich das erste Mal meinen Vater besuchte und ihr davon erzählte, aufsprang und mit den Worten "wie kannst du diesen Mann sympatisch finden", aus der Wohnung + in die Kneipe verschwand. Er ist wirklich einfach normal + symphatisch, auch wenn er in jüngeren Jahren nix anbrennen ließ.

Was ich dir damit sagen möchte ist, guck mal, ob du einen Anteil an deiner Lebenssituation hast. Du bisz bei deinen Eltern + in einer Region die dich bedrückt. Hast du denn große Angst das bisschen Sicherheit den dir das gibt aufzugeben?

Hier wurd auch auf HartzIV hingewiesen und dass du dich erstmal damit finanzieren könntest. Hast du Abitur? Wenn ja, kannst du auch bis 32 ein Studium mit Bafög machen.

Und wenn das sich jemand nur in dich verliebt wenn du cool+witzig+ausgeglichen bist, halte ich für ein Hirngespinst von dir. Meinen Freund lernte ich in einer Situation kennen in der sowohl er, als auch ich, jeweils durchaus nicht das hatten, was man so ein ausgeglichenes und harmonischen Leben nennt. Und wir sind jetzt im fünftem Jahr zusammen.

Kann sein, das ein Ehemann dich glücklich macht, doch würd ich in einer Beziehung nie nur auf den Partner bauen. Es sei denn, es handelt sich um einen Notsituation, da sind er alswie auch ich sofort da.

Wichtig ist für dich, dass zu tun, was du dir wünschst und nicht dass, was du meinst was andere von dir erwarten. Nur so lernst du Menschen kennen, mit denen du was anfangen kannst und die mit dir.
LG

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13. Juni 2007 um 11:38

Ich könnte
deine Hoffnungslosigkeit sehr gut nachvollziehen, wenn du Ende 30 wärst und immernoch keine Familie gegründet hättest, aber so????? Ich weiß, für viele gilt man ab dem dreißigsten Lebenjahr als halbe Omi. Ich finde, ab Dreißig wird man erst interessanter.
Du, es ist Schicksal, mit wem man heiraten wird. Vielleicht lebt dein "Traummann" noch in einer anderen Stadt und wird erst demnächst in deine Gegend ziehen, wer weiß?

Alles Gute!

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18. Juni 2007 um 21:40

Zu allem Übel...
... hatte ich die letzten Tage leider kein Internet. Deshalb antworte ich erst jetzt. Aber danke für Eure Reaktionen...

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18. Juni 2007 um 21:46
In Antwort auf alte_12534643

Kämpfe selbst um dich...,
wenn es sonst keiner tut. Bei diesem um dich kämpfen, wirst du neue Menschen kennen lernen.

Bin selbst mit 15 von der Mutter weg, und habe danach 3x wieder da "gewohnt", allerdings mit Miete zahlen. War jedesmal sehr unlustig, Details warum + wieso erspar ich dir. Habe viel darüber nachgedacht + geredet, warum ich das so machte. Und ich bin zu dem Reslutat gekommen, dass ich mir von ihr einfach die Liebe erhoffte, die sie mir von klein auf verweigerte.

Nach ihrer Ansicht, hätte sie "ohne die Kinder ein besseres Leben gahabt" (O-Ton). Habe noch einen Bruder von anderen Vater, dem gings mit ihr besser, aber auch nicht gut. Ging soweit, dass sie, als ich das erste Mal meinen Vater besuchte und ihr davon erzählte, aufsprang und mit den Worten "wie kannst du diesen Mann sympatisch finden", aus der Wohnung + in die Kneipe verschwand. Er ist wirklich einfach normal + symphatisch, auch wenn er in jüngeren Jahren nix anbrennen ließ.

Was ich dir damit sagen möchte ist, guck mal, ob du einen Anteil an deiner Lebenssituation hast. Du bisz bei deinen Eltern + in einer Region die dich bedrückt. Hast du denn große Angst das bisschen Sicherheit den dir das gibt aufzugeben?

Hier wurd auch auf HartzIV hingewiesen und dass du dich erstmal damit finanzieren könntest. Hast du Abitur? Wenn ja, kannst du auch bis 32 ein Studium mit Bafög machen.

Und wenn das sich jemand nur in dich verliebt wenn du cool+witzig+ausgeglichen bist, halte ich für ein Hirngespinst von dir. Meinen Freund lernte ich in einer Situation kennen in der sowohl er, als auch ich, jeweils durchaus nicht das hatten, was man so ein ausgeglichenes und harmonischen Leben nennt. Und wir sind jetzt im fünftem Jahr zusammen.

Kann sein, das ein Ehemann dich glücklich macht, doch würd ich in einer Beziehung nie nur auf den Partner bauen. Es sei denn, es handelt sich um einen Notsituation, da sind er alswie auch ich sofort da.

Wichtig ist für dich, dass zu tun, was du dir wünschst und nicht dass, was du meinst was andere von dir erwarten. Nur so lernst du Menschen kennen, mit denen du was anfangen kannst und die mit dir.
LG

Liebe walden...
... danke für Deine Hilfe!

Tut mir leid wie das bei Dir gelaufen ist, aber ich finde das toll, dass Du das geschafft hast!
Ich hänge immer noch in meinem Tief, habe momentan aber wenigstens einiges zu tun und mir geht es nur noch abends und nachts ziemlich schlecht.

Die Sicherheit bei meinen Eltern aufzugeben, fällt mir nicht so schwer. Dafür bin ich schon zu oft weggezogen - auch weiter weg.

Abitur habe ich, ja. Auch eine abgeschlossene Ausbildung und ein abgeschlossenes Studium. Derzeit sitze ich an einem Aufbaustudium und mache das so gut es geht berufsbegleitend. Eine Sprache lerne ich auch. Also glaube ich schon, dass ich einigermaßen viel tue, um weiterzukommen, aber das geht eben nicht weiter. Trotz alldem.

Und was ich mir wünsche? Das weiß ich nicht mehr. Ich brauche meine Selbstständigkeit, aber ich kann eben auch nicht allein sein...

Liebe Grüße

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18. Juni 2007 um 21:47
In Antwort auf jerome_12506650

Ich kann
dir auch nicht mehr sagen dass du dir nen neuen Job suchen musst und hoffen das irgendwann der richtige auftauchen wird...vielleicht musst du die sache nur ziemlich vorsichtig angehen und nicht gleich mit den Männern zusammenziehen. Bau dir dein eigenes Leben auf und mach dich nicht abhängig von jemandem sodass du immer wieder nach hause zurück musst.

Danke
Na ja, ich will ja auch nicht gleich mit wem zusammen ziehen, ich will erstmal wieder jemandem vertrauen können...

Irgendwie bräuchte ich manchmal eine Bedienungsanleitung, um vorwärts zu kommen...

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18. Juni 2007 um 21:57
In Antwort auf glen

Passivität
mir kommts vor, als ob dich dein leben zum nachdenken zwingen will, da du ja immer wieder an den ausgangspunkt zurückkehrst ... nutze doch in dieser frustphase, in der nix läuft und du alleine zuhause rumhängst, die zeit und ruhe, um dir gründlichst!! gedanken über dich selbst zu machen. versuch mal, dich dabei nicht selbst zu zerfleischen, sondern vernünftig dein leben zu überprüfen ... was könntest du ANDERS tun als bisher? kann es nicht vielleicht sein, dass du - unterbewusst - diese situationen und entscheidungen selbst triffst und nicht das schicksal?

du klingst mir, als ob du keine andere wahl hättest, als bei deinen eltern zu sein, aber das ist NIE der fall. man hat immer ne andere wahl. versuch herauszufinden, warum du dich so entscheidest wie du es die ganze zeit tust. ich glaube, einige der gründe gaukelst du dir selbst vor.

ich meine, wenn es für dich z.b. am furchtbarsten ist, bei deinen eltern wieder zu wohnen, dann wäre eine wohnung vom staat weniger schlimm ... aber offenbar ist es für dich irgendwo doch nicht ganz so furchtbar bei deinen eltern... denn sonst, ganz einfach, würdest du es nicht tun!

stell dir mal vor, was wäre wenn deine eltern woanders wohnen, im ausland z.b. ... was hättest du dann getan?!

du verlässt dich schon irgendwie ein bischen da drauf, dass du im notfall immer wieder zurückkannst. andere haben diese möglichkeit nicht ... was würden sie in deinem fall tun? kann es nicht viell. sein, dass du innerlich doch irgendwo ganz froh bist, wenn du wieder in deinem alten zuhause bist? quasi so als kleiner rückzugsort von der außenwelt ... wieder kind sein, keine verantwortung übernehmen für die welt da draußen, die "burg" ...

es ist ja nicht so dass die außenwelt alles bestimmt. aber genauso scheinst du zur zeit zu empfinden. dabei bist du selbst es doch, die alles in der hand hat, die entscheidungen treffen kann ... aber irgendwie möchtest du das offenbar nicht oder denkst, du bist sowieso machtlos ... da würd ich auch mal drüber nachdenken.

familie usw ... warum ist dir das denn so wahnsinnig wichtig? ich frag nur weil ich das nicht nachvollziehen kann, da das bei mir ganz anders ist. was versprichst du dir davon?

macht dich dein beruf glücklich? würdest du gern was anderes machen? in deinem alter wäre es noch nicht zu spät, umzusatteln.

vielleicht solltest du dich grundsätzlich einfach noch mehr trauen, etwas GUTES für dich selbst zu tun. kommt mir ein bischen so vor, als ob du dich in deinem glück immer selber ein bischen sabotierst.. ja der arbeitgeber ist jetzt hier, jupp. aber er ist nicht der einzige arbeitgeber auf der welt... wenn du wirklich wüsstest was du beruflich willst, wenn du da klare ziele hättest und feuer in dir, dann würdest du das alles irgendwie anders anpacken, da bin ich mir sicher.

warum versuchst du es nicht einfach, in eine großstadt zu gehen, dir dort vielleicht einen oder mehrere jobs zu suchen, oder was neues zu lernen...

ich denke, die antworten werden dich weiterbringen.

ist auch alles von mir überhaupt nicht negativ gemeint ... kann mir schon vorstellen, wie frustig das für dich ist...

lg glen

Hmm...
... irgendwie hat mich das, was Du schreibst, ganz schön nachdenklich gemacht. Ich bin wirklich bereit von hier wegzugehen. Und habe das schon getan, sogar bis ins Ausland. Allerdings komme ich irgendwann immer am Ende des Geldes an und somit leider nicht weiter.

Eine Familie ist mir so wichtig, weil ich Kinder liebe, weil ich gut mir Ihnen umgehen kann und weil ich einen Mann und Kinder verwöhnen will, weil ich Ihnen ein gutes Zuhause geben will, weil es einfach immer mein Traum war. Ich möchte morgens neben jemandem aufwachen und neben jemandem einschlafen. Aber es darf eben nicht irgendwer sein...

Mein Beruf ist eigentlich mein Traumberuf, aber ich kann viel mehr als das, was man mich machen lässt. Ich weiß nur nicht, wie ich schaffe, dass das jemand erkennt. Vielleicht brauche ich auch einfach nur Lob, kann auch sein. Ich mache ja keine Fehler und bekomme keinen Ärger wie andere manchmal. Ach, ich weiß auch nicht...

Was Neues lerne ich gerade schon, aber ich muss immer noch Prüfungen hinter mich bringen und ja auch noch irgendwie arbeiten und eine Wohnung suchen und mich um meinen Privatkrempel kümmern. *seufz* Ich bekomme das alles auf einmal nicht auf die Reihe. Bewerbungen müsste ich auch schreiben, aber ich weiß nicht mal, ob ich in den Norden, den Süden oder vielleicht gar in ein anderes Land will. Ich habe das Gefühl, in einer Sackgasse zu stecken und sehe keinen Ausweg - in keine Richtung.

Habe das, was Du geschrieben hast, übrigens nicht negativ verstanden. Kein bisschen. Und im Grunde ist es doch auch das, was ich brauche. Kritische Anregungen. Ich will ja kein Mitleid oder so, sondern irgendwie aus der Situation herauskommen....

Danke, glen!

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18. Juni 2007 um 21:58
In Antwort auf jumana_12966025

Ich könnte
deine Hoffnungslosigkeit sehr gut nachvollziehen, wenn du Ende 30 wärst und immernoch keine Familie gegründet hättest, aber so????? Ich weiß, für viele gilt man ab dem dreißigsten Lebenjahr als halbe Omi. Ich finde, ab Dreißig wird man erst interessanter.
Du, es ist Schicksal, mit wem man heiraten wird. Vielleicht lebt dein "Traummann" noch in einer anderen Stadt und wird erst demnächst in deine Gegend ziehen, wer weiß?

Alles Gute!

Na ja,
... ich hoffe, er wohnt wenigstens nicht in Neuseeland. Ich kann mir momentan nicht einmal ein Zugticket innerhalb Deutschlands leisten...

Aber ich komme mir echt vor wie eine halbe Oma. So wie Endstation... *seufz*

Danke für Deine Antwort!

LG

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