Home / Forum / Liebe & Beziehung / Nicht zu wissen was man selber will und braucht ..

Nicht zu wissen was man selber will und braucht ..

2. Oktober 2015 um 21:31

Hallo ihr lieben .. ich finde keine richtige Gelegenheit um mich mit jemanden über meine Gefühle und Gedanken zu unterhalten ..
ich beschreibe erst mal im groben was passiert ist und freue mich dann über antworten und ehrliche sichtweisen.
Vor ca . 3 Jahren habe ich meinen damaligen Freund lieben gelernt . wir waren keine 3 Monate zusammen da bin ich schwanger von ihm geworden , zu meiner Überraschung freute er sich erstmals aber später kamen doch Zweifel . Für mich stand fest ich möchte das Kind bekommen ..
Es ging alles ziemlich schnell und da ich noch nicht richtig im leben stand (ich zu dem Zeitpunkt 19 er 23)
überforderte mich der Gedanke auch einwenig.
Viele Leute rieten mir Darmals davon ab überHaupt eine Beziehung mit Ihm einzugehen aber das störte mich nicht im geringsten auch wenn ich merkte das er schwierig War und viel dominanter und bestimmend über meine Person war.
Die Schwangerschaft War für mich nicht schön es gab viel Stress innerhalb der Familie z.b hoher Alkoholkonsum , drogenkonsum bis hin letztlich zur überdosierung die Letzt endlich ins krankenHaus führte ( enge Familie nicht ich selber )
ich hörte direkt auf zu rauchen und trank kein tropfen mehr . mein freund machte viel sein Ding und mir kam es vor als wenn er sich garnicht wirklich Gedanken macht .. das Kind sozusagen bereut bevor es da War .. Außer bei meiner Mutter fand ich ihn dem sinne keine große emotionale Geborgenheit .. meine Mutter War immer da sie War so oder so wie die beste Freundin für mich ein ganz inniges Verhältnis immer schon .
Als Problem kam noch hinzu das meine Schwester mit dem halb Bruder meines Freundes zusammen ging und es riesigen Terz gab da die beiden Brüder sich nicht besonders gut verstanden darunter litt mein sehr enges Verhältnis zu meiner Schwester und ich stand immer nur dazwischen .. wie schon so oft in meinem leben .
es wurde immer schlimmer und spitzte sich zu .. spät haben wir eine Wohnung gefunden .. 10 Tage vor schlüssel Übergabe kam ich ins Krankenhaus wegen Frühwehen da lag ich 6 1/2 Wochen im Krankenhaus .. meine Mutter lag auch auf einer anderen Station im selben krankenHaus wegen starken Schmerzen .. und wurde nach ein paar Wochen entlassen sie kam jeden tag zu mir trotz schmerzen und War immer meine stütze. In der zeit kinnerlich keinerLei Vorbereitungen mehr treffen keine katongs packen oder einpacken keine Möbel mit aussuchen nichts .. mich machte es verrückt da ich doch alles perfekt haben wollte und ich nicht wusste ob ich mich auf meinen partner verlassen kann . das alles fertig wird . Nach 6,1/2 Wochen durfte ich nach hause da War ich in der 35.0 Schwangerschaftsw. ich kam nach hause und bekam mehr oder weniger einen Schock ich sollte strickt keine Belastung oder Stress ausgesetzt sein .. in der Wohnung War bis auf dem dicken TV und einen Sofa +Bodenbelag nicht viel passiert . keine Kartons aufgeräumt .. keine kinderzimmer Möbel nicht geputzt Küche noch nicht vorhanden .. usw. meine Mutter brachte noch das Bett und eine neue matratze + betzeug
also ging ich hin packte katons aus fing an zu putzen usw .. ich konnte nicht anders .auch wenn ich fiese schmerzen hatte .. Am 29.11.12 ist dann meine fruchtblase geplatzt auf dem geburtstag meiner Schwester . mein freund und meine mum waren bei der Geburt dabei und beide eine sehr gute Unterstützung und es war der schönste Tag in meinem leben .. nach 12 std kam unser Sohn auf die Welt am 30.11
ich genoss die zeit im krankenHaus War über glücklich denn dort lief alles gut ich bekam nur Komplimente wie gut ich alles machte usw. die Gedanken an zuhause verdrängte ich und ich machte mir sorgen wie es sein wird mein Würmchen mit in das Leben zu nehmen was ich kannte ..dazu kam das die schmerzen meiner Mutter sich verstärkten und sie uns nicht mehr oft besuchen kam . nach 10 Tagen (freiwillig ) konnten wir nach hause mein freund holte uns ab und es kam noch im Krankenhaus zum Streit .weil ich lieber das Kind anstatt das Gepäck tragen wollte ..da War schon schlechte Stimmung .. als wir ankamen War viel passiert neue Küche fasst fertig baby Zimmer usw nur Feinheiten waren nicht erledigt und wie ich zuhören bekam War von meinen freund aus auvh nicht sehr viel passiert ich kam immer mit Verständnis und nahm immer alles so wie es kam .. die erste Zeit War schön alles lief soweit nur fühlte ich mich oft alleine gelassen . meine Schwester verstand sich nicht mit meinen freund gab immer nur Stress .. und sonst kam mich auch niemand großartig besuchen oder unterstützen . Im Dezember auf Silvester kam meine Mutter erneut ins Krankenhaus .. im es tauchte der Verdacht Krebs auf .. als ich in der stand unterwegs War bekam ich den Anruf das es aufjedenfall kein Krebs sein könnte.. mir fiel ein Stein vom Herzen .. aber Untersuchungen liefen weiter dann ein paar Wochen später der Schock es war doch Krebs Bauchspeicheldrüsenkrebs eine Welt brach für uns zusammen ... ich gekam kaum Luft wollte es nicht War haben .. meine Mutter War doch alles für mich .. die ärzte meinte es bleiben ein paar Monate Zeit Es ist unheilbar .. meine Mutter schwörte auf selbheilung Chemotherapie wäre nie in frage bekommen . immer wieder beteuerte sie das sie bei uns bleiben will und unseren Sohn mit aufwachsen sehen wolle. . es ging von einem Krankenhaus ins andere der Zustand verschlechterte sich .. dann könnte sie nach bad-mergendheim einer super Klinik .. meine Schwester begleitete sie (altenpflegerin)
in der zeit Kamm noch dazu das mein Sohn ein Kisssyndrom bekam was mir aber Anfangs nicht klar War und sich ersr nach 3 Monaten rausstellte trotz Hebamme und kinderarzt es hieß immer 3 Monats colypen. . Er schrie nur dauerhaft sobald er wach War und brauchte min 2std zum einschlafen wobei ich ihn immer tragen musste da er sonst nicht zur Ruhe kam . das ging so 2 1/2 Monate ohne Unterstützung mein freund War meistens unterwegs und sonst War niemand da und gefragt hab ich auch niemanden .. es brachte mich zur Verzweiflung alles brach über mich zusammen ... meine Gefühle überforderten mich und ich War einfach erschöpft nach der Diagnose kiss-Syndrom Konten wir zum einränken in eine Klinik es machte einmal knack und mein Sohn War ein anderes Kind der Blick änderte sich alles..
Nun War die zeit für meine Mutter in der Klinik auch vorbei .. in der anderen Klinik wurde sie verwiesen meine Schwester musste sie unter Schmerzen mit nach hause nehmen 10 std im voll gepackten Auto .. da sah ich meine Mutter wieder .. und es lief mir den rücken zerfressen vom Krebs .. abgemagert und mitgenommen sah sie aus .. ich wollte sie drücken doch das verweigerte sie wegen Übelkeit .. sie meinte das machen wir wenn es mir wieder besser geht .. da sah sie auch ihren Enkel War aber zu geschwächt um Viel zu tun ..
nach 2Wochen kam sie nach Münster wo sie sehr schlecht behandelt wurde ich ging sie wenn ich konnte mit meiner Schwester besuchen die sehr oft bei ihr War .ich konnte leider nicht so wie ich wollte da ich nicht oft eine Möglichkeit für meinen Sohn hatte außer bei der Schwiegermutter mein partner bot es mir nie an und War überfordert .. von Münster kam sie nach grausamen Behandlungen die ich auch teils miterlebt hab was aber sehr schlimm War trotzdem wichen wir nicht von ihrer Seite , nach bochholt
in die paliativstation meine Schwester könnte nach einer Woche mit auf der Station bleiben und beteuerte immer das die beiden mich auch mit dahaben wollten .. ich kam dann nach da meine schwiegermutter sich bereit erklärte meinen Sohn solange zu nehmen ..
meine Mutter War seht geschwächt aber wenn sie konnte grinste sie und hielt unsere Hände wir pflegten sie auch unter Anleitung von meiner Schwester .. mein Sohn sah ich selten und es zerreißte mir das Herz auvh wenn ich froh War bei meiner Mutter und meiner Schwester zu sein was ich auch genoss. . mein freund kam nicht zu Besuch er machte mir mich Vorwürfe ich würdeich mit jemanden treffen .. was mich aber nicht interessierte da es um meiner Mutter ging er hatte einfach keine Ahnung und konnte es eh nicht nachvollziehen .. nach zwei Wochen die ich mit da War ist sie War sie in unseren beisein gestorben ..
es war wie eine Erlösung von den schmerzen .. meine Schwester fragte mich direkt ob ich sie mit ihr zusammen fertig machen wollen würde waschen usw. ohne zu zögern machten wir es zusammen das War das mindeste was wir für die beste Mutter der Welt tun konnten ..
es kam mir alles vor wie ein Film ich konnte keine träne mehr vergießen das tat ich zuvor schon so oft ich War froh das das leiden ein ende hatte ..
Dann kam ich nach hause .. und mein Alltag ging weiter ich übernahm direkt wieder alle Pflichten Kind und Haushalt mein freund unterstützte mich wenig ich konnte nicht wirklich trauern. ich War ausgelaugt und fühlte mich immer alleine ...mein freund War sehr eifersüchtig und es gab oft Streit vermehrt auch wegen meiner Schwester .. obwohl sie sich auf den Todestag meiner mum vertragen hatten .. ich vertraute meinen freund nicht mehr .. da er nie redete mich mit sovielen alleine ließ und mir dann noch immer mit Vorwürfen kam klar gab es auch Schöne Momente doch ich War einfach kraftlos und dann noch eine schleppene Beziehung mit immer wieder kommenden Problemen .. keine Freiheiten da mein sohn mich auch sehr stark beanspruchte .. konnte ich nicht mehr iwann reichte es mir und ich hielt nicht mehr meinen Mund ich rastete oft aus und hatte mich nicht mehr unter Kontrolle alles was passiert War , War einfach zuviel für mich . ich beendete die Beziehung ...
jetzt nach 7Monate kämpft er immer noch um uns nach vielen eskalationen und Aktionen merke ich einfach das er mich liebt und unseren Sohn natürlich .. er will uns immer noch zurück und bereut alles zu tiefst will alles besser machen ..und und und .. unser Sohn jetzt fasst drei vermisst ihn natürlich auch sehr und fragt jeden tag nach ihm .. ich hatte eig vor mit meiner Schwester zusammen zuziehen weil wir uns sehr brauchen wobei ihr Leben auch ein auf und ab ist ..
ich War fest überzeugt das mein Entschluss der richtige War .. nur manchmal kommen mir jetzt Zweifel . da ich mich einfach nach ihn sehne und ihn immer noch liebe .. und er einfach der Vater meines Kindes ist .. ich weiß nicht ob ich ihm vertrauen kann da er ein sehr guter Lügner ist .. aber ich glaube ihm das er uns liebt und versuchen würde es besser zu machen ..
nur hab ich angst das alles wieder so wird wie es war . und möchte auch meiner Schwester nicht vorm Kopf stoßen
bei meiner Familie ist er auch unten durch ..
ich weiß einfach nicht was ich tun soll .. ich leide richtig vermiss meine Mutter jeden tag hoffe immer auf ein Zeichen ..
ich beende den Text jetzt
es tut mir leid für das durcheinander und das es soviel geworden ist .. würde mich über eine Anteilnahme freuen .
LG

Mehr lesen

2. Oktober 2015 um 23:09

Erst einmal mein Beileid zu deinem Verlust.
Um vielleicht etwas klarer zu sehen: Stell dir vor eine Freundin von dir würd zu dir kommen, und dir erzählen, sie hätte eine Beziehung gehabt genau wie deine. Was würdest du ihr raten? Würdest du ihr raten noch einen letzten Versuch zu wagen?

Oder ein weiterer Gedanke: Dein Sohn ist alt genug um alles um sich herum wahrzunehmen. Ist die Beziehung so gut, dass du verantworten kannst, dass er eure Beziehung sieht und merkt: So sieht eine Beziehung aus. So kann ich meine Freundin später auch behandeln?

Liebe alleine reicht einfach nicht für eine Beziehung. Wichtig ist auch, dass man die selben Vorstellungen hat was für einen okay ist und was nicht, dass man miteinander reden kann, dass man sich vernünftig streiten und wieder vertragen kann. Wenn er sich nicht um dich kümmert, die unterstellt du würdest fremdgehen während er dich eigentlich trösten sollte, sowas ist keine Grundlage für eine Beziehung.

Wenn er sich wirklich geändert hat, kann er begründen warum er damals so war und warum er wirklich sicher ist, dass er nie wieder so sein wird?

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Tanzen
Von: madamesocke
neu
2. Oktober 2015 um 20:52

Beliebte Diskussionen

Long4Lashes

Teilen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen