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Nicht liebenswert....

20. Februar 2015 um 15:15 Letzte Antwort: 20. Februar 2015 um 18:05


Hallo =)
Den Titel meines Beitrags kann man in zwei Richtungen verstehen... sehen die anderen mich als nicht liebenswert an oder ich mich selbst?
Ich muss sagen, dass wohl leider beides der Fall ist, wobei beides sich gegenseitig bedingt... und genau da liegt mein Problem, wie kann ich aus diesem Kreis entkommen? :/

Ich versuche mal mich kurz zu fassen, ich bin seit 2einhalb Jahren Single, davor die Beziehung hätte man sich aber auch sparen können. Mein Partner hat mich nicht geliebt und es war eher ein zweckmäßiges zusammensein, bei dem man sich aber eher schadet.
Seitdem bin ich auf der "Suche". Ich weiß, man soll nicht suchen, aber abstellen kann ich es irgendwie nicht.
Ich bin leider ein ziemlich zurückhaltender Mensch, grad was das Kennenlernen von Männern angeht. Angesprochen werde ich irgendwie nie, ich glaube mich nimmt man gar nicht wahr, also habe ich es über das Internet versucht. Nach den Dates melden sich die Männer aber nicht mehr bei mir. Das war die letzten Male IMMER so und jetzt bin ich natürlich noch viel gehemmter und werde noch schüchterner.

Ja und so langsam bin ich wirklich verzweifelt. Klar, wenn man mit sich zufrieden ist kommt man besser an, man hat mehr Ausstrahlung und dann vllt auch mehr Erfolg. Aber wie soll ich mit mir zufrieden sein, wenn ich immer alles in den Sand setze? Die Männer finden mich denke ich uninteressant und langweilig. Und für meine Schüchternheit hatte man mit 16 Verständnis, jetzt irgendwie nicht mehr, es wird eher als etwas lästiges empfunden was man an allen Ecken vorgeworfen bekommt.
Mich belastet es ja auch selbst, ich wäre wirklich gerne anders, aber wie soll ich das schaffen? Es ist wohl eine 180Grad- Drehung nötig, wenn ich von den Leuten gemocht werden will, sowohl was Beziehungen angeht als auch Freundschaften, die sind bei mir auch kaum vorhanden.

Hat jemand Tipps, wie ich selbstbewusster werden kann?
Jetzt mal im ernst, solche Aussagen krieg ich von Freunden direkt vorgeworfen, aber ich bin nunmal wirklich durchschnittlich. Ich seh mittel aus, hab ein ganz normales Leben, ich hab keine besonderen Talente, bin in den meisten Dingen aber auch nicht besonders schlecht. Ich sehe keinen Sinn darin mir einzureden, dass ich was besonderes bin, wie es einem 100Ratgeber empfehlen. Das hat die letzten Jahre auch nicht geklappt, weil es einfach nichts gibt weswegen ich mich besonders fühlen kann, versteht ihr was ich meine? Ich gehe in der Masse einfach unter. Ich bin okay, aber man braucht mich nicht. Es gibt so viele hübschere, schlauere und lustigere Frauen. Andererseits gibt es aber sicher auch schlimmere Personen als mich und auch die haben irgendjemanden, der sie liebt...

Kennt das jemand? Kann mir irgendjemand irgendwie helfen?
Danke schonmal an alle, die den langen Text gelesen haben

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20. Februar 2015 um 15:22

Gegenfrage:
warum willst Du selbstbewusster werden?

Ja, ich weiss, das die Frage jetzt dämlich klingt. Versuche es trotzdem mal bitte. Ganz kurz und knapp so 1-3 Sätze (ggf. auch per PN, wenn Du öffentlich nicht magst).

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20. Februar 2015 um 15:24

Das ging bzw. geht meiner Frau ähnlich.
Sie hält sich auch selbst immer wieder vor Augen, wie viele Leute es gibt, die Dinge besser können als sie oder schöner, schlauer, etc. pp. sind.

Was Du begreifen solltest ist, dass es nicht darum geht, etwas Besonderes zu sein.
Du musst Deinen Weg finden und diesen durch Dein Leben gehen. Das ist das Einzige, was erst einmal wichtig ist.

Finde Dich selber, bevor Du anfängst einen Partner zu suchen.

Fast jeder Mensch ist liebenswert. Und da geht es nicht um die großen Errungenschaften oder Leistungen.
Da geht es um das Wesen. Die kleinen Dinge. Die Art, wie jemand lächelt. Wie er sich um andere Lebewesen kümmert. Wie er mitfühlt.

Da spielt auch keine Rolle, ob Du introvertiert oder schüchtern bist.

Konzentriere Dich in Deinem Selbstbild nicht auf die Dinge, die Du nicht kannst sondern auf das, was Du kannst und was Dich ausmacht.
So eine Denkweise, wie von Dir beschrieben, gestaltet sich nämlich oft als selbsterfüllende Prophezeiung.
Du siehst Dich selbst als nicht liebenswert und die Menschen um Dich herum spüren das. Oder Du zeigst es, vielleicht sogar unbewusst. Und das macht Dich dann tatsächlich uninteressant.

Mach Dich nicht so klein. Das hilft niemandem.

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20. Februar 2015 um 15:39
In Antwort auf avarrassterne

Gegenfrage:
warum willst Du selbstbewusster werden?

Ja, ich weiss, das die Frage jetzt dämlich klingt. Versuche es trotzdem mal bitte. Ganz kurz und knapp so 1-3 Sätze (ggf. auch per PN, wenn Du öffentlich nicht magst).

Hm
das ist eine schwierige Frage, für mich heißt selbstbewusster werden zufriedener mit mir sein. Ich möchte gern durchs Leben gehen und mich nicht ständig über die Dinge, die ich nicht so gut gemacht habe ewig ärgern, weil sie mir dann hoffentlich einfach viel weniger ausmachen. Und ich möchte von den Leuten um mich rum mehr wahrgenommen und geschätzt werden

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20. Februar 2015 um 15:46

Nicht liebenswert ?
Denk mal über dies nach ... wie kann einen jemand lieben wenn man sich nicht mal selbst leiden kann ?

Das Ding ist auch, je verzweifelter du bist, desto verkrampfter bist du, daher "funktionieren" deine dates denn auch nicht.





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20. Februar 2015 um 15:53
In Antwort auf gernot_12310143

Nicht liebenswert ?
Denk mal über dies nach ... wie kann einen jemand lieben wenn man sich nicht mal selbst leiden kann ?

Das Ding ist auch, je verzweifelter du bist, desto verkrampfter bist du, daher "funktionieren" deine dates denn auch nicht.





Ja..
damit magst du recht haben, aber wie kann ich das denn ändern?
Natürlich haben mir schon viele geraten, dass ich mich selbst mehr mögen/akzeptieren muss, aber es klappt seit jahren nicht, weil ich wirklich keine Idee hab wie ich das anstellen soll. Ich rede mir sowas dann höchstens ein, tief überzeugt bin ich davon aber nicht, also klappt es auf dauer nicht

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20. Februar 2015 um 15:55
In Antwort auf lastofus

Das ging bzw. geht meiner Frau ähnlich.
Sie hält sich auch selbst immer wieder vor Augen, wie viele Leute es gibt, die Dinge besser können als sie oder schöner, schlauer, etc. pp. sind.

Was Du begreifen solltest ist, dass es nicht darum geht, etwas Besonderes zu sein.
Du musst Deinen Weg finden und diesen durch Dein Leben gehen. Das ist das Einzige, was erst einmal wichtig ist.

Finde Dich selber, bevor Du anfängst einen Partner zu suchen.

Fast jeder Mensch ist liebenswert. Und da geht es nicht um die großen Errungenschaften oder Leistungen.
Da geht es um das Wesen. Die kleinen Dinge. Die Art, wie jemand lächelt. Wie er sich um andere Lebewesen kümmert. Wie er mitfühlt.

Da spielt auch keine Rolle, ob Du introvertiert oder schüchtern bist.

Konzentriere Dich in Deinem Selbstbild nicht auf die Dinge, die Du nicht kannst sondern auf das, was Du kannst und was Dich ausmacht.
So eine Denkweise, wie von Dir beschrieben, gestaltet sich nämlich oft als selbsterfüllende Prophezeiung.
Du siehst Dich selbst als nicht liebenswert und die Menschen um Dich herum spüren das. Oder Du zeigst es, vielleicht sogar unbewusst. Und das macht Dich dann tatsächlich uninteressant.

Mach Dich nicht so klein. Das hilft niemandem.

Danke!
irgendwie beruhigend, dass es deiner Frau auch so geht/ging... ich hoffe, dass sich das bei ihr schon gebessert hat und noch weiter bessert, ich nehme mir deine Worte auf jeden Fall zu Herzen

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20. Februar 2015 um 16:04
In Antwort auf mondprinzessin91

Ja..
damit magst du recht haben, aber wie kann ich das denn ändern?
Natürlich haben mir schon viele geraten, dass ich mich selbst mehr mögen/akzeptieren muss, aber es klappt seit jahren nicht, weil ich wirklich keine Idee hab wie ich das anstellen soll. Ich rede mir sowas dann höchstens ein, tief überzeugt bin ich davon aber nicht, also klappt es auf dauer nicht

Alleine nur schwer,
Wenn du das gar nicht alleine schaffst kannst du ja mal eine Therapie versuchen.
Da dich das ja in deinem gesamten Leben beeinträchtigt würde das die Kasse übernehmen.

Mach dir ansonsten bewusst wir alle haben negative wie positive Eigenschaften, versteife dich also nicht auf deine negativen, sondern konzentriere dich auf deine positiven.

Auch helfen kann gemeinnützige Arbeit, wenn du siehst das andere Menschen dir dankbar sind, ihr Lächeln und Freude weil du ihnen geholfen hast ist wie eine super Streicheleinheiten für die Seele.

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20. Februar 2015 um 16:05

Fang mit dem Einfachsten an, den Äußerlichkeiten
Vielleicht ein paar Pfund runter, Push-up-Bh, Schminke, neue Frisur, schicke Klamotten ... erstmal für den Anfang.

Und mein ultimativer Tipp: Such Dir einen der Dir gefällt und himmel ihn an. Das wirkt bei mir immer ... jedenfalls am Anfang. Der Typ beachtet Dich totsicher - WENN ER ES BEMERKT HAT

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20. Februar 2015 um 16:09
In Antwort auf geranie28

Fang mit dem Einfachsten an, den Äußerlichkeiten
Vielleicht ein paar Pfund runter, Push-up-Bh, Schminke, neue Frisur, schicke Klamotten ... erstmal für den Anfang.

Und mein ultimativer Tipp: Such Dir einen der Dir gefällt und himmel ihn an. Das wirkt bei mir immer ... jedenfalls am Anfang. Der Typ beachtet Dich totsicher - WENN ER ES BEMERKT HAT

Nachtrag: das Anhimmeln natürlich nonverbal ...
nur ein paar Blicke, Rotwerden, Verwirrtsein ... bißchen doof tun und Einsamkeit wirkt auch ganz gut, wenn man ganz alleine unsicher in seiner Nähe steht ... .

Viel Glück, wie alt bist Du denn???

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20. Februar 2015 um 16:15
In Antwort auf mondprinzessin91

Hm
das ist eine schwierige Frage, für mich heißt selbstbewusster werden zufriedener mit mir sein. Ich möchte gern durchs Leben gehen und mich nicht ständig über die Dinge, die ich nicht so gut gemacht habe ewig ärgern, weil sie mir dann hoffentlich einfach viel weniger ausmachen. Und ich möchte von den Leuten um mich rum mehr wahrgenommen und geschätzt werden

Genau...
und warum musst Du "etwas besonderes sein" oder "Dir das einreden" - damit Du mit Dir zufrieden sein kannst?

Echt jetzt? Alles unter olympisches Gold ist nichts wert?
Schlag das Wort "besonders" doch noch mal nach. Jeder hat etwas ganz kleines besonderes an sich. Aber wirklich besondere Menschen sind zutiefst selten. Per Definition.
Menschen, die man wirklich braucht, übrigens auch.

Dreh den Spiess mal um. Schreib Dir mal (in Ruhe für Dich selbst) auf, wie Du denn sein müsstest, damit Du Dich selbst akzeptieren würdest. Was müsste anders sein, damit Du Dich auch toll findest? Eines ist dabei ganz wichtig: Nur aus Dir selbst heraus schreiben. Kein "viele Freunde". Kein "sie sagen mir, ich sehe schön aus" - o.ä. das ist tabu. Und auch kein "schöner, schlauer, erfolgreicher" - sondern genauer: "Körbchengrösse D, Wespentaillie, blonde lange Haare bis zum Ar***, Lederklamotten und High Heels!"

Einfach so alles runter schreiben, 2 Tage zur Seite legen und dann wieder lesen. Aber wirklich auch aufschreiben, nicht nur darüber nachdenken.
Vergleiche das mal mit anderen Menschen, die Du selbst akzeptierst und respektierst.
Erfüllen die diese Anforderungen auch? Garantiert nicht.
Aber Du selbst bist ohne nichts wert? Warum denn?

Selbstbewusstsein hat ausserdem viel mit "na und?!?" zu tun.
Du sagst "Ich möchte gern durchs Leben gehen und mich nicht ständig über die Dinge, die ich nicht so gut gemacht habe ewig ärgern, weil sie mir dann hoffentlich einfach viel weniger ausmachen."

Nun... hat schon damit zu tun. Nur ist es eher umgekehrt. Wenn man eigene Fehler völlig ignoriert und nur mit den Schultern zuckt, wird man ein arrogantes @rschloch.
Wenn man sie zu persönlich nimmt und zu sehr darauf herumkaut, wird man unsicher, man zermatscht sich das Selbstbewusstsein. Man muss Fehler akzeptieren - und auch analysieren, ja.
Aber Fehler sind fast nie ein echtes Drama.
Passieren.
Immer und jedem.
Kann man nie ausschliessen.

Deswegen ist unsere Welt so, dass sie mit Fehlern klar kommt, so lange sie nicht zu oft wiederholt werden. Es gibt keinen echten Grund dafür, die als Drama zu behandeln, das sind sie nicht.
Kannst Du das im Job? Oder kaust Du da auch so daran?
Beruflich wie privat: mit Fehlern und Schwächen umgehen zu lernen ist für mich der erste Schritt.
Es ist etwas passiert. Ok. Punkt 1: dazu stehen. "Es ist passiert:..." ohne Rechtfertigungen, ohne episches "aber..." Punkt 2: welchen Fehler habe ich gemacht? Warum? Punkt 3: wann könnte mir das wieder passieren? Warum? Was kann ich dagegen tun?
Alles kurz. Schreibe es nötigenfalls auf und versuch unter 3 Sätzen zu bleiben, in denen weder "wäre" noch "hätte" / "könnte"... noch andere Personen vorkommen.
Und von da an blocke alles, was Dir dazu mit hätte / wäre / könnte einfällt, völlig ab. Das ist der Teil, der Dich fertig macht. "Wäre" IST nicht und "hätte" HAT nicht. Es zerfleischt Dich nur.
Diese Welt verzeiht fast alle Fehler.
Andere Menschen verzeihen fast alle Fehler.
Es
ist
KEIN
Drama.
Wenn Du keins daraus machst.

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20. Februar 2015 um 18:02
In Antwort auf geranie28

Nachtrag: das Anhimmeln natürlich nonverbal ...
nur ein paar Blicke, Rotwerden, Verwirrtsein ... bißchen doof tun und Einsamkeit wirkt auch ganz gut, wenn man ganz alleine unsicher in seiner Nähe steht ... .

Viel Glück, wie alt bist Du denn???

Ach,
also diese Dinge erfülle ich ganz automatisch wenn ich jemanden toll finde. gebracht hat das nur nicht so viel... bzw. finden die Männer das nicht so cool, glaube ich..aber deine Erfahrung scheint da ja eine andere zu sein
ich bin 23, aber versuche jetzt mehr sport zu machen und mich dadurch dann vllt was besser zu fühlen, danke

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20. Februar 2015 um 18:05
In Antwort auf avarrassterne

Genau...
und warum musst Du "etwas besonderes sein" oder "Dir das einreden" - damit Du mit Dir zufrieden sein kannst?

Echt jetzt? Alles unter olympisches Gold ist nichts wert?
Schlag das Wort "besonders" doch noch mal nach. Jeder hat etwas ganz kleines besonderes an sich. Aber wirklich besondere Menschen sind zutiefst selten. Per Definition.
Menschen, die man wirklich braucht, übrigens auch.

Dreh den Spiess mal um. Schreib Dir mal (in Ruhe für Dich selbst) auf, wie Du denn sein müsstest, damit Du Dich selbst akzeptieren würdest. Was müsste anders sein, damit Du Dich auch toll findest? Eines ist dabei ganz wichtig: Nur aus Dir selbst heraus schreiben. Kein "viele Freunde". Kein "sie sagen mir, ich sehe schön aus" - o.ä. das ist tabu. Und auch kein "schöner, schlauer, erfolgreicher" - sondern genauer: "Körbchengrösse D, Wespentaillie, blonde lange Haare bis zum Ar***, Lederklamotten und High Heels!"

Einfach so alles runter schreiben, 2 Tage zur Seite legen und dann wieder lesen. Aber wirklich auch aufschreiben, nicht nur darüber nachdenken.
Vergleiche das mal mit anderen Menschen, die Du selbst akzeptierst und respektierst.
Erfüllen die diese Anforderungen auch? Garantiert nicht.
Aber Du selbst bist ohne nichts wert? Warum denn?

Selbstbewusstsein hat ausserdem viel mit "na und?!?" zu tun.
Du sagst "Ich möchte gern durchs Leben gehen und mich nicht ständig über die Dinge, die ich nicht so gut gemacht habe ewig ärgern, weil sie mir dann hoffentlich einfach viel weniger ausmachen."

Nun... hat schon damit zu tun. Nur ist es eher umgekehrt. Wenn man eigene Fehler völlig ignoriert und nur mit den Schultern zuckt, wird man ein arrogantes @rschloch.
Wenn man sie zu persönlich nimmt und zu sehr darauf herumkaut, wird man unsicher, man zermatscht sich das Selbstbewusstsein. Man muss Fehler akzeptieren - und auch analysieren, ja.
Aber Fehler sind fast nie ein echtes Drama.
Passieren.
Immer und jedem.
Kann man nie ausschliessen.

Deswegen ist unsere Welt so, dass sie mit Fehlern klar kommt, so lange sie nicht zu oft wiederholt werden. Es gibt keinen echten Grund dafür, die als Drama zu behandeln, das sind sie nicht.
Kannst Du das im Job? Oder kaust Du da auch so daran?
Beruflich wie privat: mit Fehlern und Schwächen umgehen zu lernen ist für mich der erste Schritt.
Es ist etwas passiert. Ok. Punkt 1: dazu stehen. "Es ist passiert:..." ohne Rechtfertigungen, ohne episches "aber..." Punkt 2: welchen Fehler habe ich gemacht? Warum? Punkt 3: wann könnte mir das wieder passieren? Warum? Was kann ich dagegen tun?
Alles kurz. Schreibe es nötigenfalls auf und versuch unter 3 Sätzen zu bleiben, in denen weder "wäre" noch "hätte" / "könnte"... noch andere Personen vorkommen.
Und von da an blocke alles, was Dir dazu mit hätte / wäre / könnte einfällt, völlig ab. Das ist der Teil, der Dich fertig macht. "Wäre" IST nicht und "hätte" HAT nicht. Es zerfleischt Dich nur.
Diese Welt verzeiht fast alle Fehler.
Andere Menschen verzeihen fast alle Fehler.
Es
ist
KEIN
Drama.
Wenn Du keins daraus machst.

Danke!
..für eine so ausführlichte und interessante Antwort. Werde das mit dem Aufschreiben mal versuchen.

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