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Neues Vertrauen in einer Beziehung aufbauen ist möglich aber schwer!

6. März 2018 um 20:57 Letzte Antwort: 31. März 2018 um 15:51

Das Vertrauen in einer gestörten Beziehung neu aufzubauen geht nicht so leicht, wie sich das manch einer vorstellt. Vorausgegangen sind meist schwerwiegende Vertrauensbrüche, und die wieder aus der Welt zu schaffen ist nicht so einfach.
Beispiele für das zerstörerische Verhalten in Beziehungen ist das Fremdgehen oder das Verheimlichen von Schulden. Diese Dinge empfindet der betrogene Partner als sehr schmerzlich. Betroffen sind ja meist sehr sensible Bereiche im Miteinander von zwei Menschen. In meinem Umfeld gibt es dennoch Paare, die trotz jahrelangen und dramatischen Fehlschritten durch einen der beiden Partner einen Neuanfang wagen wollen. Sie trauen sich, diesen Schritt zu gehen. Und das bedeutet, viel Mut dazu aufzubringen.
Sich und dem anderen eine zweite und neue Chance zu geben bedeutet, wieder von vorne anzufangen. Dafür muss man aber das Alte hinter sich lassen. Neues Vertrauen entsteht nur, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Die alten Fehler sollen sich schließlich nicht wiederholen. Man will nicht dasselbe nochmals erleben. Das wäre eine komplette Niederlage für beide.
Aber so leicht lässt es sich nicht vergeben und vergessen. Viele Gespräche und die Vermittlung der eigenen Erlebnisse und Verletzungen, Verständnis für entstandene Emotionen, machen es erst möglich, das Geschehene zu verarbeiten. Oft kann ein Therapeut helfen, die richtigen Worte und Formulierungen zu finden, die beiden im Gespräch sich wieder näher zu bringen.
Beide Partner können danach langsam wieder beginnen, sich vertrauensvoll zu begegnen. Die Sensibilität gegenüber möglichen neuerlichen Fehltritten bleibt oft noch einige Zeit bestehen. Es ist aber wichtig, dem anderen nicht ständig wieder neues Misstrauen bei allen möglichen Anlässen entgegenzubringen. Das erfordert eine gewisse Disziplin. Denn es kommen mit Sicherheit immer wieder mal wieder die alten Emotionen hoch, die dann wieder zu Vorwürfen etc. verleiten.
Neues Vertrauen in einer Partnerschaft kann nur entstehen, wenn die Vorbehalte gegenüber dem anderen keine Rolle mehr spielen. Das ist eine wichtige Basis für einen neuen harmonischen und liebevollen Umgang miteinander. Ist das gelungen, steht der zweiten Chance in einer Beziehung kaum noch etwas im Wege. Oder was meint Ihr?

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7. März 2018 um 20:39
In Antwort auf tinespr

Das Vertrauen in einer gestörten Beziehung neu aufzubauen geht nicht so leicht, wie sich das manch einer vorstellt. Vorausgegangen sind meist schwerwiegende Vertrauensbrüche, und die wieder aus der Welt zu schaffen ist nicht so einfach.
Beispiele für das zerstörerische Verhalten in Beziehungen ist das Fremdgehen oder das Verheimlichen von Schulden. Diese Dinge empfindet der betrogene Partner als sehr schmerzlich. Betroffen sind ja meist sehr sensible Bereiche im Miteinander von zwei Menschen. In meinem Umfeld gibt es dennoch Paare, die trotz jahrelangen und dramatischen Fehlschritten durch einen der beiden Partner einen Neuanfang wagen wollen. Sie trauen sich, diesen Schritt zu gehen. Und das bedeutet, viel Mut dazu aufzubringen.
Sich und dem anderen eine zweite und neue Chance zu geben bedeutet, wieder von vorne anzufangen. Dafür muss man aber das Alte hinter sich lassen. Neues Vertrauen entsteht nur, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Die alten Fehler sollen sich schließlich nicht wiederholen. Man will nicht dasselbe nochmals erleben. Das wäre eine komplette Niederlage für beide.
Aber so leicht lässt es sich nicht vergeben und vergessen. Viele Gespräche und die Vermittlung der eigenen Erlebnisse und Verletzungen, Verständnis für entstandene Emotionen, machen es erst möglich, das Geschehene zu verarbeiten. Oft kann ein Therapeut helfen, die richtigen Worte und Formulierungen zu finden, die beiden im Gespräch sich wieder näher zu bringen.
Beide Partner können danach langsam wieder beginnen, sich vertrauensvoll zu begegnen. Die Sensibilität gegenüber möglichen neuerlichen Fehltritten bleibt oft noch einige Zeit bestehen. Es ist aber wichtig, dem anderen nicht ständig wieder neues Misstrauen bei allen möglichen Anlässen entgegenzubringen. Das erfordert eine gewisse Disziplin. Denn es kommen mit Sicherheit immer wieder mal wieder die alten Emotionen hoch, die dann wieder zu Vorwürfen etc. verleiten.
Neues Vertrauen in einer Partnerschaft kann nur entstehen, wenn die Vorbehalte gegenüber dem anderen keine Rolle mehr spielen. Das ist eine wichtige Basis für einen neuen harmonischen und liebevollen Umgang miteinander. Ist das gelungen, steht der zweiten Chance in einer Beziehung kaum noch etwas im Wege. Oder was meint Ihr?

Die Frage, die ich mir stelle ist, wie neues Vertrauen aufgebaut werden kann.

Meine Geschichte ist hier im Forum nachzulesen, in Kurzform ist es so, dass meine Frau mir vor 4 Jahren offenbarte, dass sie keine Gefühle für mich hat und daher die Ehe beenden möchte. Wir haben uns nach einem Tag Pause darüber unterhalten und ich konnte sie dazu bewegen, noch einen Versuch zu probieren. Ein paar Tage später habe ich herausgefunden, dass es entgegen ihrer Aussage doch ein anderen Mann gibt (ein Kollege) für den sie Gefühle hat - zu dem Zeitpunkt seit 6 Jahren immer mehr angewachsen.
Große Diskussionen und Streitgespräche, aber wir wollten es nochmals versuchen und meine Frau versicherte mir, sie wolle diese Gefühle nicht und er ist ihr egal. Ich schenkte ihr Vertrauen und habe an mir und meinen Fehlern, welche Sie ansprach, gearbeitet. Ich habe meine Prioritäten geändert und viel mehr Zeit mit meiner Familie und unseren Kindern verbracht. Diese Änderung in meinem Leben war die beste Änderung, denn ich habe ein viel innigeres Verhältnis zu meinen Kindern aufbauen können als ich bis dato hatte (immer diese Väter mit den Überstunden - gut, ich habe morgens "Kinderdienst" und bin dann erst ins Geschäft - bis ich dann heim kam, war schon Bettgehzeit).
Die Beziehung zwischen mit und meiner Frau wurde besser, bis ihre Firmenweihnachtsfeier kam. Ich habe im Nachhinein erfahren, dass sie versucht hat, an seinem Tisch zu sitzen - also sind ihre Gefühle für ihn doch nicht weniger geworden und sie lügte mich weiter an.
Wieder großese Streitgespräche und Diskussionen. Ich habe ihr klar gemacht, dass ich das so nicht akzeptieren möchte. Ich wünsche das sie einen Schlussstrich zieht, ihn aus ihrem Leben verbannt. Jobwechsel wollte sie nicht, sie hatte große Chancen Karriere zu machen und das auch als Teilzeitkraft. So richtig einig war ich damit nicht wirklich, konnte die seltene Chance aber verstehen. Daher habe ich auf eine Paartherapie bestanden, welche sie mehr oder weniger mitgemacht hat. So richtig Motiviert erschien sie mir nicht. Aber wir kamen wieder ins Gespräch und lernten vernüftig zu streiten und aus unseren üblichen Handlungszwängen auszubrechen.
Bis ich wieder nach knapp einem Jahr herausbekommen habe, dass sie sich immer noch nach ihm sehnt und starke Gefühle für ihn hegt. Inzwischen ist er aufgestiegen und ihr Chefchef geworden. Sie sagt mir, er ist viel unterwegs und sie sieht ihn fast nie. Ich muss dazu sagen, als er noch Teamleiter war, war er mit ihrer Gruppe fast täglich beim Mittagessen - er ist ein guter Bekannter ihres Chefs.
Wieder große Diskussionen und meine letzte Warnung, dass ich mich auf solche Spiele nicht einlasse.
Ich habe gelernt, mich mehr um mich zu kümmern, früher habe ich alles für sie getan und mich immer nach ihr gerichtet, jetzt habe ich eigene Hobbies (Geocaching, Saunieren...) so dass es mir gut geht und ich Zeit für mich habe. Ihr gebe ich auch die Freiräume für Zeit für sich und ihre Interessen. Das tut gut und entspannt die Beziehung.
Naja. Letztes Jahr habe ich 14 Tage "Familienurlaub" bekommen und bin mit drei Freunden nach Schottland um den WHW zu erwandern. Als ich Heim kam, habe ich herausgefunden, dass meine Frau aus Neugierde bei ihm in der Straße vorbeigefahren ist um mal zu sehn, wo er wohnt.

Seit dem ist bei mir das Vertrauen schenken vorbei. Ich liebe meine Familie, meine Kinder sind mir das wichtigste und ich liebe auch meine Frau - sonst würde ich nicht so mit mir umspringen lassen. Aber inzwischen denke ich, dass sie glaubt, mit mir einfach so spielen zu können. Es gibt für mich keinen Grund zu glauben, dass sie sich ändern möchte. Immer frägt sie mich, was sie denn tun könne um mein Vertrauen wieder zu erlangen. Warum macht sie sich nicht selber mal Gedanken darum? Kann sie sich nicht in mich hereinversetzen? Irgendwie habe ich das Gefühl, sie ändert sich nicht, tut nichts und erwartet von mir, das ich ihr (einfach so) vertraue.

Es macht es nicht besser, das unser sexuelle Beziehung auch nicht gerade glücklich ist - zumindest beidseitig. Für meine Frau ist alles in Ordnung. Die Art und Häufigkeit, wie sie es gern hat und möchte. Dumm für mich, dass ich gerne öfters mit ihr Intim werden möchte und auch noch weitere Bedürfnisse und Wünsche habe, welche sie nicht teilt. So würde ich sie sehr gern oral verwöhnen - sie will das aber nicht, weil es ihr zu intensiv ist. Ich möchte gerne Zärtlichkeit und das Spiel ausdehnen - sie will am liebsten die schnelle und härtere Nummer. Ich habe Wünsche und Phantasien wie Anal, Wäsche, Spiele - sie nicht. Somit muss ich mich damit abfinden und meine Bedürfnisse und Wünsche unterdrücken, wärend sie mit unserem sexualleben zufrieden ist.

Da wundert nicht, dass sie nicht versteht, dass ich in unserer Beziehung ein paar Probleme sehe.

Du siehst, ich weiß was es heißt, zu verzeihen, aber so richtig leicht fällt das nicht. Es nagt die Angst das man erneut angelogen wird und man einfach nur verarscht wird. Hoffnung auf eine glückliche und zufriedenstellende Beziehung habe ich momentan nicht wirklich - zumindest erhebliche Zweifel. Und ich weiß nicht, was ich tun soll, da ich meine Kinder auf keinen Fall verlieren möchte.

Gruß O

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8. März 2018 um 10:21

Körperlich ist da nie etwas gelaufen, davon bin ich überzeugt, es fand die ganze Zeit im Kopf und Herzen meiner Frau statt. Das man sich mal verliebt kann passieren, es kommt darauf an, wie man damit umgeht.
Was mein Vertrauen zerstört hat ist die Unehrlichkeit. 6 Jahre lang mir etwas vorspielen obwohl die Gefühle für jemanden anderen größer sind, erzählen das sich die Gefühle verflüchtigen und wieder mehr Gefühle für mich da sind und dann bei Abwesenheit von mir in seiner Straße vorbei zu fahren.

😔

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8. März 2018 um 17:59

Naja, als unsere Krise begann waren es 6 Jahre ohne dass ich es wusste. Jetzt sind 4 weitere vergangen - mal besser, mal schlechter.

Ich bin auch gespannt, habe aber die Hoffnung, dass wir es schaffen.

Ich weiß, dass in der heutigen Wegwerfmentalität bei den kleinsten Problemchen die Beziehung gerne hingeschmissen wird - meißt kommen diese Menschen in der nächsten Beziehung wieder an den selben Punkt wo sie scheitern. Kein Mensch ist unfehlbar und gerade wenn man liebt sollte man demjenigen eine Chance geben.
Oder?
 

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9. März 2018 um 10:42

Weil es schwer ist, Gefühle zu steuern und sie sich vielleicht selbst belügt? Ich glaube ihr, dass sie die Beziehung und die Familie nicht verlieren möchte und ich kann mir vorstellen, dass sie sich ihrer Gefühle schämt und mir nicht weh tun möchte.

Kannst du dir vorstellen, wenn du dich in jemand anderen verliebt hast, diese Gefühle aber nicht möchtest, darüber mit deinem Partner offen zu reden ohne Angst zu haben, dass er dadurch verletzt ist und die Beziehung beendet?

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11. März 2018 um 18:25
In Antwort auf olaf94

Die Frage, die ich mir stelle ist, wie neues Vertrauen aufgebaut werden kann.

Meine Geschichte ist hier im Forum nachzulesen, in Kurzform ist es so, dass meine Frau mir vor 4 Jahren offenbarte, dass sie keine Gefühle für mich hat und daher die Ehe beenden möchte. Wir haben uns nach einem Tag Pause darüber unterhalten und ich konnte sie dazu bewegen, noch einen Versuch zu probieren. Ein paar Tage später habe ich herausgefunden, dass es entgegen ihrer Aussage doch ein anderen Mann gibt (ein Kollege) für den sie Gefühle hat - zu dem Zeitpunkt seit 6 Jahren immer mehr angewachsen.
Große Diskussionen und Streitgespräche, aber wir wollten es nochmals versuchen und meine Frau versicherte mir, sie wolle diese Gefühle nicht und er ist ihr egal. Ich schenkte ihr Vertrauen und habe an mir und meinen Fehlern, welche Sie ansprach, gearbeitet. Ich habe meine Prioritäten geändert und viel mehr Zeit mit meiner Familie und unseren Kindern verbracht. Diese Änderung in meinem Leben war die beste Änderung, denn ich habe ein viel innigeres Verhältnis zu meinen Kindern aufbauen können als ich bis dato hatte (immer diese Väter mit den Überstunden - gut, ich habe morgens "Kinderdienst" und bin dann erst ins Geschäft - bis ich dann heim kam, war schon Bettgehzeit).
Die Beziehung zwischen mit und meiner Frau wurde besser, bis ihre Firmenweihnachtsfeier kam. Ich habe im Nachhinein erfahren, dass sie versucht hat, an seinem Tisch zu sitzen - also sind ihre Gefühle für ihn doch nicht weniger geworden und sie lügte mich weiter an.
Wieder großese Streitgespräche und Diskussionen. Ich habe ihr klar gemacht, dass ich das so nicht akzeptieren möchte. Ich wünsche das sie einen Schlussstrich zieht, ihn aus ihrem Leben verbannt. Jobwechsel wollte sie nicht, sie hatte große Chancen Karriere zu machen und das auch als Teilzeitkraft. So richtig einig war ich damit nicht wirklich, konnte die seltene Chance aber verstehen. Daher habe ich auf eine Paartherapie bestanden, welche sie mehr oder weniger mitgemacht hat. So richtig Motiviert erschien sie mir nicht. Aber wir kamen wieder ins Gespräch und lernten vernüftig zu streiten und aus unseren üblichen Handlungszwängen auszubrechen.
Bis ich wieder nach knapp einem Jahr herausbekommen habe, dass sie sich immer noch nach ihm sehnt und starke Gefühle für ihn hegt. Inzwischen ist er aufgestiegen und ihr Chefchef geworden. Sie sagt mir, er ist viel unterwegs und sie sieht ihn fast nie. Ich muss dazu sagen, als er noch Teamleiter war, war er mit ihrer Gruppe fast täglich beim Mittagessen - er ist ein guter Bekannter ihres Chefs.
Wieder große Diskussionen und meine letzte Warnung, dass ich mich auf solche Spiele nicht einlasse.
Ich habe gelernt, mich mehr um mich zu kümmern, früher habe ich alles für sie getan und mich immer nach ihr gerichtet, jetzt habe ich eigene Hobbies (Geocaching, Saunieren...) so dass es mir gut geht und ich Zeit für mich habe. Ihr gebe ich auch die Freiräume für Zeit für sich und ihre Interessen. Das tut gut und entspannt die Beziehung.
Naja. Letztes Jahr habe ich 14 Tage "Familienurlaub" bekommen und bin mit drei Freunden nach Schottland um den WHW zu erwandern. Als ich Heim kam, habe ich herausgefunden, dass meine Frau aus Neugierde bei ihm in der Straße vorbeigefahren ist um mal zu sehn, wo er wohnt.

Seit dem ist bei mir das Vertrauen schenken vorbei. Ich liebe meine Familie, meine Kinder sind mir das wichtigste und ich liebe auch meine Frau - sonst würde ich nicht so mit mir umspringen lassen. Aber inzwischen denke ich, dass sie glaubt, mit mir einfach so spielen zu können. Es gibt für mich keinen Grund zu glauben, dass sie sich ändern möchte. Immer frägt sie mich, was sie denn tun könne um mein Vertrauen wieder zu erlangen. Warum macht sie sich nicht selber mal Gedanken darum? Kann sie sich nicht in mich hereinversetzen? Irgendwie habe ich das Gefühl, sie ändert sich nicht, tut nichts und erwartet von mir, das ich ihr (einfach so) vertraue.

Es macht es nicht besser, das unser sexuelle Beziehung auch nicht gerade glücklich ist - zumindest beidseitig. Für meine Frau ist alles in Ordnung. Die Art und Häufigkeit, wie sie es gern hat und möchte. Dumm für mich, dass ich gerne öfters mit ihr Intim werden möchte und auch noch weitere Bedürfnisse und Wünsche habe, welche sie nicht teilt. So würde ich sie sehr gern oral verwöhnen - sie will das aber nicht, weil es ihr zu intensiv ist. Ich möchte gerne Zärtlichkeit und das Spiel ausdehnen - sie will am liebsten die schnelle und härtere Nummer. Ich habe Wünsche und Phantasien wie Anal, Wäsche, Spiele - sie nicht. Somit muss ich mich damit abfinden und meine Bedürfnisse und Wünsche unterdrücken, wärend sie mit unserem sexualleben zufrieden ist.

Da wundert nicht, dass sie nicht versteht, dass ich in unserer Beziehung ein paar Probleme sehe.

Du siehst, ich weiß was es heißt, zu verzeihen, aber so richtig leicht fällt das nicht. Es nagt die Angst das man erneut angelogen wird und man einfach nur verarscht wird. Hoffnung auf eine glückliche und zufriedenstellende Beziehung habe ich momentan nicht wirklich - zumindest erhebliche Zweifel. Und ich weiß nicht, was ich tun soll, da ich meine Kinder auf keinen Fall verlieren möchte.

Gruß O

Hi O,
ich finde, du hast ihr schon sehr oft und immer wieder verziehen. Und du hast auch deine eigenen Bedürfnisse zugunsten deiner Kinder und deiner Familie zurückgestellt. Das finde ich sehr edel und richtig von dir. Und trotz all ihrer Beteuerungen, mit dir weiterzugehen, hängt ihr Herz immer noch und immer wieder an dem anderen, bei dem wie vielleicht nicht wirklich landen kann? Mach dir bitte selber ganz klar, was du willst. Kannst du ihr Verhalten auf Dauer ertragen, ist deine Liebe groß genug? Oder sehnst du dich nach einer Partnerin, die dich nicht betrügt? Es mag ja sein, dass dich deine Frau auch liebt... Es hängt von dir ab, ob du zu diesen Kompromissen bereit bist. Du weißt auch nicht, wie es mit einer anderen Partnerin laufen würde. Aber vielleicht willst du das herausfinden. Aber ich finde, du machst es richtig, wenn du das Wohl deiner Kinder und deiner Familie an die erste Stelle stellst. Geh in dich, und werde dir klar, was für dich gut und richtig ist auf Dauer. Ich wünsch dir viel Kraft dafür. LG Christine

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31. März 2018 um 15:51
In Antwort auf tinespr

Hi O,
ich finde, du hast ihr schon sehr oft und immer wieder verziehen. Und du hast auch deine eigenen Bedürfnisse zugunsten deiner Kinder und deiner Familie zurückgestellt. Das finde ich sehr edel und richtig von dir. Und trotz all ihrer Beteuerungen, mit dir weiterzugehen, hängt ihr Herz immer noch und immer wieder an dem anderen, bei dem wie vielleicht nicht wirklich landen kann? Mach dir bitte selber ganz klar, was du willst. Kannst du ihr Verhalten auf Dauer ertragen, ist deine Liebe groß genug? Oder sehnst du dich nach einer Partnerin, die dich nicht betrügt? Es mag ja sein, dass dich deine Frau auch liebt... Es hängt von dir ab, ob du zu diesen Kompromissen bereit bist. Du weißt auch nicht, wie es mit einer anderen Partnerin laufen würde. Aber vielleicht willst du das herausfinden. Aber ich finde, du machst es richtig, wenn du das Wohl deiner Kinder und deiner Familie an die erste Stelle stellst. Geh in dich, und werde dir klar, was für dich gut und richtig ist auf Dauer. Ich wünsch dir viel Kraft dafür. LG Christine

Danke Christine für deine ermutigende Worte.

Ich denke schon lange darüber nach, wieviel ich noch ertragen kann und möchte und vor allem was ich möchte.
Ist nicht ganz leicht, denn meine Kinder und Familie möchte ich definitiv aber auch einen Partner der meine Bedürfnisse und Wünsche respektiert.

Es wäre sicher einfacher wenn ich wenigstens beruflich Ruhe und Zufriedenheit hätte, aber da ist es auch gerade im Umbruch, so habe ich zur Zeit zwei „Kriegsschauplätze“ an denen ich zu kämpfen habe.

Liebe Grüße 
Olaf

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