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Neue Beziehung zu einer Frau, aber sie hat ein kleines Kind von ihrem Ex

2. September 2017 um 19:20 Letzte Antwort: 4. September 2017 um 12:51

Hallo liebes Forum, vielleicht könnt ihr mir euren Rat zu zu meiner aktuellen Situation geben:

Ich bin Mitte dreißig, kinderlos, und habe nach längerer Durststrecke vor ein paar Wochen eine Frau kennengelernt, die auch ungefähr in meinem Alter ist. Wir kommen ziemlich gut miteinander aus und finden uns sympathisch, sind aber noch nicht zusammen, sondern wollen es langsam angehen lassen.
Sie hat allerdings einen 2-jährigen Sohn von ihrem Ex-Freund, und ich zerbreche mir den Kopf darüber, ob und wie ich damit umgehen kann. Ich sehe das nämlich schon als erhebliche Belastung:  Ich selbst habe keine Kinder, und somit weder Erfahrungen mit Kindern noch spüre ich ein größeres Interesse, mich um den Sohn ihres Ex zu kümmern, der ja wegen seines Alters sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen wird, und das über viele weitere Jahre.
Dazu kommt, dass sie mir auch deutlich gemacht hat, dass sich ihr neuer Partner auch viel um ihren Sohn kümmern soll ("mich gibt es nur im Doppelpack" etc.). Ihr Kind braucht sie ja praktisch rund um die Uhr, viel Zeit für mich wird da wohl nicht sein.
Ich habe diesen Konflikt bisher einigermaßen ausgeklammert, aber muss jetzt eine Entscheidung treffen, ob das so überhaupt funktionieren kann. Soweit ich das einschätzen kann, werde ich als Ersatzvater nicht glücklich werden, zumal es eben nicht mein eigenes ist. Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen. Ich sehe hier als Ausweg eigentlich nur, ihr entweder zu sagen, dass ich mich nicht näher um ihren Sohn kümmern kann, denke aber dass sie das nicht hinnehmen wird und es letztlich keine Partnerschaft zu ihr geben kann.

Die Situation ist schon ziemlich bitter.

Würde mich über jeden Rat freuen. Vielleicht war auch jemand von euch schon in einer ähnlichen Situation?
 

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2. September 2017 um 19:32

Ich denke sie meint füttern, wickeln, spielen, also allgemein Zeit verbringen.

Hatte auch schon den Gedanken, dass man das einfach ausprobieren sollte, mir fehlen ja einfach die Erfahrungen. Nur will ich ihr auch keine falschen Hoffnungen machen, und zudem würde dann der Trennungsschmerz umso größer sein, wenn man nach längerer Zeit merkt, dass es nicht passt.

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2. September 2017 um 21:10

Kinder wachsen einem mit der Zeit and Herz, da baut sich sicher eine Bindung auf aber du müsstest da schon mit offenem Herzen drangehen und das ist jedem Mann über zwanzig eigentlich zuzutrauen aber wenn du da kein Bock drauf hast geh lieber direkt.

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2. September 2017 um 23:29
In Antwort auf beziehungsmensch123

Hallo liebes Forum, vielleicht könnt ihr mir euren Rat zu zu meiner aktuellen Situation geben:

Ich bin Mitte dreißig, kinderlos, und habe nach längerer Durststrecke vor ein paar Wochen eine Frau kennengelernt, die auch ungefähr in meinem Alter ist. Wir kommen ziemlich gut miteinander aus und finden uns sympathisch, sind aber noch nicht zusammen, sondern wollen es langsam angehen lassen.
Sie hat allerdings einen 2-jährigen Sohn von ihrem Ex-Freund, und ich zerbreche mir den Kopf darüber, ob und wie ich damit umgehen kann. Ich sehe das nämlich schon als erhebliche Belastung:  Ich selbst habe keine Kinder, und somit weder Erfahrungen mit Kindern noch spüre ich ein größeres Interesse, mich um den Sohn ihres Ex zu kümmern, der ja wegen seines Alters sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen wird, und das über viele weitere Jahre.
Dazu kommt, dass sie mir auch deutlich gemacht hat, dass sich ihr neuer Partner auch viel um ihren Sohn kümmern soll ("mich gibt es nur im Doppelpack" etc.). Ihr Kind braucht sie ja praktisch rund um die Uhr, viel Zeit für mich wird da wohl nicht sein.
Ich habe diesen Konflikt bisher einigermaßen ausgeklammert, aber muss jetzt eine Entscheidung treffen, ob das so überhaupt funktionieren kann. Soweit ich das einschätzen kann, werde ich als Ersatzvater nicht glücklich werden, zumal es eben nicht mein eigenes ist. Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen. Ich sehe hier als Ausweg eigentlich nur, ihr entweder zu sagen, dass ich mich nicht näher um ihren Sohn kümmern kann, denke aber dass sie das nicht hinnehmen wird und es letztlich keine Partnerschaft zu ihr geben kann.

Die Situation ist schon ziemlich bitter.

Würde mich über jeden Rat freuen. Vielleicht war auch jemand von euch schon in einer ähnlichen Situation?
 

Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen.

Entschuldigung, aber ich kann mir nicht denken, dass Du das bereits nach wenigen Wochen schon beurteilen kannst. Zumal man am Anfang eh immer erst seine Schokoladenseite zeigt.

''Mich kriegt man nur im Doppelpack'', das ist keine taktvolle Annäherung, selbst wenn das nun mal ihr Standpunkt ist.

Das wäre etwa so, als würdest Du zu ihr sagen, dass ''man '' Dich nur mit Deiner Mutter im Doppelpack'' bekommt. Und? klingt das etwa attraktiv?

Zumal ich schon noch den Ex von ihr immer wieder als ''Dritten im Gepäck'' betrachten würde, da dieser sicher noch lange eine gewisse Rolle spielen dürfte, wegen seines Kindes.

Einfach wird diese Beziehung sicher nicht - so oder so.

Und wie gesagt, ob wirklich alles passend ist, das kannst DU erst erfahren, wenn Du Dich darauf einlässt und mit ihr eine Beziehung lebst. Bis dahin würde ich es eher als Freizeitvergnügen empfinden, mit ungewissem Ausgang.
Auch kannst Du nicht wissen, ob SIE Dich für geeignet hält, mit Dir ihr Leben zu teilen.

Am besten würde ich es befinden, wenn Du ihr so schnell als möglich die Karten auf den Tisch legst, ganz offen und mutig. So könnt Ihr Euch das gemeinsam ansehen und Euch entscheiden.
Hierbei spielen die Gefühle sicher auch noch eine nicht unwesentliche Rolle

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3. September 2017 um 8:07

Du siehst das alles zu negativ. Also eine Frau mit Kind gibt es mir im Doppelpack und ja das Kind wird ihr definitiv wichtiger sein als du und das ist auch richtig aber das heißt nicht das du nur ersatzvater bist.

Kümmern heißt mal mit ihm spielen , kuscheln , was zu essen zu machen, evtl mal aufpassen wenn die Mama mal weg ist. Aber genau so gut bleibt auch Zeit für euch wenn jmd mal den kleinen nimmt könnt ihr auch mal zusammen weg gehen oder abends wenn das Kind schläft Zeit verbringen. 

Das sie nicht mit dir 24/7 auf der Couch sitzt und kuschelt wenn das Kind bei ist oder ihr auch mal zu 3 kuschelt mit dem Kind in der Mitte ist wohl auch klar. 

Du solltest offen mit ihr reden und bevor du es probierst das ihr dich den kleinen erstmal als guten freund vorstellt ihr Zeit zu 3 verbringt und denn weiter seht ob es was für.dich ist 

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3. September 2017 um 8:49
In Antwort auf gabriela1440

Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen.

Entschuldigung, aber ich kann mir nicht denken, dass Du das bereits nach wenigen Wochen schon beurteilen kannst. Zumal man am Anfang eh immer erst seine Schokoladenseite zeigt.

''Mich kriegt man nur im Doppelpack'', das ist keine taktvolle Annäherung, selbst wenn das nun mal ihr Standpunkt ist.

Das wäre etwa so, als würdest Du zu ihr sagen, dass ''man '' Dich nur mit Deiner Mutter im Doppelpack'' bekommt. Und? klingt das etwa attraktiv?

Zumal ich schon noch den Ex von ihr immer wieder als ''Dritten im Gepäck'' betrachten würde, da dieser sicher noch lange eine gewisse Rolle spielen dürfte, wegen seines Kindes.

Einfach wird diese Beziehung sicher nicht - so oder so.

Und wie gesagt, ob wirklich alles passend ist, das kannst DU erst erfahren, wenn Du Dich darauf einlässt und mit ihr eine Beziehung lebst. Bis dahin würde ich es eher als Freizeitvergnügen empfinden, mit ungewissem Ausgang.
Auch kannst Du nicht wissen, ob SIE Dich für geeignet hält, mit Dir ihr Leben zu teilen.

Am besten würde ich es befinden, wenn Du ihr so schnell als möglich die Karten auf den Tisch legst, ganz offen und mutig. So könnt Ihr Euch das gemeinsam ansehen und Euch entscheiden.
Hierbei spielen die Gefühle sicher auch noch eine nicht unwesentliche Rolle

Ach das mit dem Doppelpack ist aktuell so ein Singlemuttistandardspruch der gerade Hype ist... da hat sie sicher nicht viel drüber nachgedacht. Es steckt aber eine wahre Botschaft hinter, dass ihr Kind die nächsten Jahrzehnte extrem eng mit ihr verbunden sein und eine ganz wichtige und vordergründige Rolle einnehmen wird. Das musst du dir gut überlegen bzw eigentlich weißt du schon ob es dich reizt oder nicht. Kennst du das Kind denn schon? 

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3. September 2017 um 12:22
In Antwort auf beziehungsmensch123

Hallo liebes Forum, vielleicht könnt ihr mir euren Rat zu zu meiner aktuellen Situation geben:

Ich bin Mitte dreißig, kinderlos, und habe nach längerer Durststrecke vor ein paar Wochen eine Frau kennengelernt, die auch ungefähr in meinem Alter ist. Wir kommen ziemlich gut miteinander aus und finden uns sympathisch, sind aber noch nicht zusammen, sondern wollen es langsam angehen lassen.
Sie hat allerdings einen 2-jährigen Sohn von ihrem Ex-Freund, und ich zerbreche mir den Kopf darüber, ob und wie ich damit umgehen kann. Ich sehe das nämlich schon als erhebliche Belastung:  Ich selbst habe keine Kinder, und somit weder Erfahrungen mit Kindern noch spüre ich ein größeres Interesse, mich um den Sohn ihres Ex zu kümmern, der ja wegen seines Alters sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen wird, und das über viele weitere Jahre.
Dazu kommt, dass sie mir auch deutlich gemacht hat, dass sich ihr neuer Partner auch viel um ihren Sohn kümmern soll ("mich gibt es nur im Doppelpack" etc.). Ihr Kind braucht sie ja praktisch rund um die Uhr, viel Zeit für mich wird da wohl nicht sein.
Ich habe diesen Konflikt bisher einigermaßen ausgeklammert, aber muss jetzt eine Entscheidung treffen, ob das so überhaupt funktionieren kann. Soweit ich das einschätzen kann, werde ich als Ersatzvater nicht glücklich werden, zumal es eben nicht mein eigenes ist. Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen. Ich sehe hier als Ausweg eigentlich nur, ihr entweder zu sagen, dass ich mich nicht näher um ihren Sohn kümmern kann, denke aber dass sie das nicht hinnehmen wird und es letztlich keine Partnerschaft zu ihr geben kann.

Die Situation ist schon ziemlich bitter.

Würde mich über jeden Rat freuen. Vielleicht war auch jemand von euch schon in einer ähnlichen Situation?
 

Hallo Beziehungsmensch,

also wenn du generell nicht mit Kindern kannst/möchtest, würde ich die Dame ziehen lassen. Wenn dein Kopfzerbrechen aber eher aus einer Unsicherheit/Angst heraus entsteht, weil du dich da auf Neuland begibst, dann ist das nur allzu verständlich. Ich finde es auch gut und wichtig, dass du dich mit dieser Realität auseinandersetzt. Wichtig würde ich es aber auch finden, dass du mit ihr darüber sprichst.

Diese "mich gibts nur im Doppelpack"-Floskel mag ich nicht sehr, weil sie so schwarz-weiss gefärbt ist. Mit dem "Doppelpack" kann das Gegenüber auch wenig anfangen, weil es keine Auskunft darüber gibt, wie dieser Doppelpack gelebt wird und wie sehr er sich weiterentwickeln kann/möchte. Und dann gibt es noch weitere Faktoren, die berücksichtig werden müssen: wie sieht es zB mit ihrem sozialen Netzwerk aus. Gibt es Großeltern, wie ist das Verhältnis zum Ex - geht der Kleine auch zu ihm und seiner Familie ? Ist ihrerseits der Wille vorhanden, sich auch die nötigen Freiräume als Paar zu verschaffen ?

Wenn der "Doppelpack" eine Beziehung eingehen möchte, muss sich der "Doppelpack" nämlich auch bewegen und darauf einlassen, dass da plötzlich 3 Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen sind. Dreierpack also. Sie kann von dir nichts erwarten, was sie selbst nicht auch zu geben bereit ist. Auch darüber würde ich mit ihr sprechen.

Ich hatte übrigens auch mal eine Beziehungsanbahnung mit einem Mann, der zwar eigene Kinder hatte, aber die waren schon Teenager und er suchte "eigentlich" eine Frau, die zumindest keine Kleinkinder mehr hatte. Das hatte er schon durch und wollte es nicht mehr. Als wir uns kennenlernten war mein Sohn 2 Jahre alt und nach ein paar Wochen mit uns hätte er sich sogar vorstellen können, selbst wieder ein Baby zu haben Auch seine Eltern waren von Junior ganz angetan. Das nur mal so als Beispiel dafür, dass es im Leben doch oft anders kommt, als erwartet. Ich wollte dir damit nur aufzeigen, dass kleine Kinder nicht nur ein Pflichten-Paket sind, sie geben auch sehr viel zurück. Und die Zeit bleibt nicht stehen, auch sie werden älter und selbständiger.

Ferner denke ich, dass es sehr auf die Charaktere der Frau/des Mannes ankommt, ob und wie so eine Konstellation funktionieren kann. Wenn Beide fordernder Natur sind und stetige Aufmerksamkeit benötigen, werden sie es schwerer haben als ein Paar, das sich gegenseitig Freiräume zugesteht und es nicht benötigt, ständig umkreist zu werden. Auch darüber solltet ihr sprechen. Dennoch bleiben solche Gespräche nur Trockenübungen. Egal was man auch plant und meint, zu glauben oder zu wissen, erst im Einlassen und Erleben kann man herausfinden, ob es funktionieren kann oder nicht.

Alles Gute dir, euch
JT


 

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4. September 2017 um 0:23

Viellen dank an alle für die Antworten soweit. Diese haben mir schonmal sehr weiter geholfen.

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4. September 2017 um 9:00

Wenn ich manche -wahrscheinlich nur unachtsamen- Sprüche lese wie "Restposten", Vergleiche mit Tötung bei Löwen, "Alphamännchen" dan wird mir schlecht.
Wir sind keine Löwen sondern Menschen, die ein soziales System der Brutfürsorge haben, wo ursprünglich eine ganze Gruppe für den nachwuchs zuständig war. Väter könnten eh nie sicher sein ob das ihr Sprössling war. Da hat man als Clan gemeinsam gewirtschaftet. Wir können uns an andere Menschen, auch anderen Nachwuchs binden- wenn wir das wollen und zulassen.
Heute ist ein Kind zu haben schon fast unüblich, etwas wofür man sich entschuldigen, rechtfertigen  muss. Junge gebärfähige Menschen auf dem Egotrip. Kann ja jeder so handhaben wie er will aber bitte, das entscheidet man doch direkt bevor man eine Frau vögelt und ihr Herzchen auf Touren bringt.

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4. September 2017 um 9:01
In Antwort auf herbstblume6

Wenn ich manche -wahrscheinlich nur unachtsamen- Sprüche lese wie "Restposten", Vergleiche mit Tötung bei Löwen, "Alphamännchen" dan wird mir schlecht.
Wir sind keine Löwen sondern Menschen, die ein soziales System der Brutfürsorge haben, wo ursprünglich eine ganze Gruppe für den nachwuchs zuständig war. Väter könnten eh nie sicher sein ob das ihr Sprössling war. Da hat man als Clan gemeinsam gewirtschaftet. Wir können uns an andere Menschen, auch anderen Nachwuchs binden- wenn wir das wollen und zulassen.
Heute ist ein Kind zu haben schon fast unüblich, etwas wofür man sich entschuldigen, rechtfertigen  muss. Junge gebärfähige Menschen auf dem Egotrip. Kann ja jeder so handhaben wie er will aber bitte, das entscheidet man doch direkt bevor man eine Frau vögelt und ihr Herzchen auf Touren bringt.

Wobei ich jetzt nicht weiß ob der TE da schon "zugegriffen " hat...

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4. September 2017 um 9:55
In Antwort auf beziehungsmensch123

Hallo liebes Forum, vielleicht könnt ihr mir euren Rat zu zu meiner aktuellen Situation geben:

Ich bin Mitte dreißig, kinderlos, und habe nach längerer Durststrecke vor ein paar Wochen eine Frau kennengelernt, die auch ungefähr in meinem Alter ist. Wir kommen ziemlich gut miteinander aus und finden uns sympathisch, sind aber noch nicht zusammen, sondern wollen es langsam angehen lassen.
Sie hat allerdings einen 2-jährigen Sohn von ihrem Ex-Freund, und ich zerbreche mir den Kopf darüber, ob und wie ich damit umgehen kann. Ich sehe das nämlich schon als erhebliche Belastung:  Ich selbst habe keine Kinder, und somit weder Erfahrungen mit Kindern noch spüre ich ein größeres Interesse, mich um den Sohn ihres Ex zu kümmern, der ja wegen seines Alters sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen wird, und das über viele weitere Jahre.
Dazu kommt, dass sie mir auch deutlich gemacht hat, dass sich ihr neuer Partner auch viel um ihren Sohn kümmern soll ("mich gibt es nur im Doppelpack" etc.). Ihr Kind braucht sie ja praktisch rund um die Uhr, viel Zeit für mich wird da wohl nicht sein.
Ich habe diesen Konflikt bisher einigermaßen ausgeklammert, aber muss jetzt eine Entscheidung treffen, ob das so überhaupt funktionieren kann. Soweit ich das einschätzen kann, werde ich als Ersatzvater nicht glücklich werden, zumal es eben nicht mein eigenes ist. Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen. Ich sehe hier als Ausweg eigentlich nur, ihr entweder zu sagen, dass ich mich nicht näher um ihren Sohn kümmern kann, denke aber dass sie das nicht hinnehmen wird und es letztlich keine Partnerschaft zu ihr geben kann.

Die Situation ist schon ziemlich bitter.

Würde mich über jeden Rat freuen. Vielleicht war auch jemand von euch schon in einer ähnlichen Situation?
 

Also ich finde es normal, das es sie nur im Doppelpack gibt. Es ist schließlich ihr Kind ! Es tut mir leid das zu sagen, aber Kinder sollten immer an erster Stelle stehen. Es klingt fast so, als würdest du sie wollen, aber nur ohne Kind. Stell dir die Frage, wenn du in ihrer Lage wärst und jemand würde so denken wie du jetzt. Ich hoffe doch, du würdest dich eher für dein Kind entscheiden, als für eine Frau, die die nicht im Doppelpack akzeptiert. Entscheid dich ihr zu Liebe, so schnell es geht. Entweder du kannst es so akzeptieren, oder nicht. Rede mit ihr über deine Ängste !

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4. September 2017 um 10:03
In Antwort auf

Also ich finde es normal, das es sie nur im Doppelpack gibt. Es ist schließlich ihr Kind ! Es tut mir leid das zu sagen, aber Kinder sollten immer an erster Stelle stehen. Es klingt fast so, als würdest du sie wollen, aber nur ohne Kind. Stell dir die Frage, wenn du in ihrer Lage wärst und jemand würde so denken wie du jetzt. Ich hoffe doch, du würdest dich eher für dein Kind entscheiden, als für eine Frau, die die nicht im Doppelpack akzeptiert. Entscheid dich ihr zu Liebe, so schnell es geht. Entweder du kannst es so akzeptieren, oder nicht. Rede mit ihr über deine Ängste !

Ka, sehe ich auch so. Nicht sie hat eine Entscheidung zu treffen sondern einzig und alleine er.
 

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4. September 2017 um 12:51
In Antwort auf beziehungsmensch123

Hallo liebes Forum, vielleicht könnt ihr mir euren Rat zu zu meiner aktuellen Situation geben:

Ich bin Mitte dreißig, kinderlos, und habe nach längerer Durststrecke vor ein paar Wochen eine Frau kennengelernt, die auch ungefähr in meinem Alter ist. Wir kommen ziemlich gut miteinander aus und finden uns sympathisch, sind aber noch nicht zusammen, sondern wollen es langsam angehen lassen.
Sie hat allerdings einen 2-jährigen Sohn von ihrem Ex-Freund, und ich zerbreche mir den Kopf darüber, ob und wie ich damit umgehen kann. Ich sehe das nämlich schon als erhebliche Belastung:  Ich selbst habe keine Kinder, und somit weder Erfahrungen mit Kindern noch spüre ich ein größeres Interesse, mich um den Sohn ihres Ex zu kümmern, der ja wegen seines Alters sehr viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen wird, und das über viele weitere Jahre.
Dazu kommt, dass sie mir auch deutlich gemacht hat, dass sich ihr neuer Partner auch viel um ihren Sohn kümmern soll ("mich gibt es nur im Doppelpack" etc.). Ihr Kind braucht sie ja praktisch rund um die Uhr, viel Zeit für mich wird da wohl nicht sein.
Ich habe diesen Konflikt bisher einigermaßen ausgeklammert, aber muss jetzt eine Entscheidung treffen, ob das so überhaupt funktionieren kann. Soweit ich das einschätzen kann, werde ich als Ersatzvater nicht glücklich werden, zumal es eben nicht mein eigenes ist. Andererseits passen wir ansonsten sehr gut zusammen. Ich sehe hier als Ausweg eigentlich nur, ihr entweder zu sagen, dass ich mich nicht näher um ihren Sohn kümmern kann, denke aber dass sie das nicht hinnehmen wird und es letztlich keine Partnerschaft zu ihr geben kann.

Die Situation ist schon ziemlich bitter.

Würde mich über jeden Rat freuen. Vielleicht war auch jemand von euch schon in einer ähnlichen Situation?
 

Wenn du das nicht möchtest - eine Frau mit Kind - würde ich es lassen, egal wie toll die Frau ist. Ich war auch mal mit einem Mann zusammen der schon ein Kind hat - und das obwohl ich das nie wollte. Aber ich war sehr verliebt und dachte das wird schon. Aber ich hab nie eine Bindung zu dem Kind aufgebaut, ich wollte einfach nicht die Ersatz-Mama spielen und dazu war das Kind einfach absolut frech und unerzogen und war überall der kleine Prinz und durfte tun und lassen was er will- ohne jegliche Konsequenzen. Und da ich niemals meinem damaligen Freund irgendwie im Weg stehen wollte war es das dann mit uns. In Zukunft nur noch ohne Kinder! Und dazu kann man gern stehen! 

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