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Neue beziehung misstrauen & eifersucht

23. Februar 2015 um 15:33

Hallo. ich bin seit ein paar Wochen neu verliebt und in einer Beziehung. Wir sind 5 Jahre auseinander, er ist 25. Mein Problem war schon immer Eifersucht und Misstrauen. Ich wurde vor 2 Jahren betrogen, angelogen und verarscht. Der Mann hatte nebenher noch eine weiter Freundin und hat uns 2 dann schließlich mit einer 3. betrogen. Gefühle habe ich für den Mann keine mehr, aber die Erinnerung bleibt und ich habe schonmal eine Beziehung kaputt gemacht durch ständiges Misstrauen. Ich habe mit meinem jetzigen Freund schon über diese Geschichte gesprochen. Er hat mir versichert, dass auch er eifersüchtig ist, auf einen Kumpel mit dem ich oft lerne und dass er sich mit keiner Frau mehr alleine treffen will (bei unserer Kennenlernphas hat er das gemacht). Ich kann ihn schlecht einschätzen, ich kenne ihn ja noch garnicht richtig. Wir haben uns in der Disco kennengelernt und er hat mich dort geküsst. Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf wie "Hat er schon viele Frauen so angebaggert?" "Wollte er nur mit mir ins Bett?". Außerdem will er mit 2 Kumpels nach Malle im Sommer & ich bin deswegen noch misstrauischer und habe ein noch schlechteres Gefühl.. Er ist ein sehr offener Typ, er spricht so gut wie über alles mit seinem Kumpel, wirklich alles. Ich habe Angst dass er schlecht über mich spricht oder lästert.. Ich habe Angst, auch diese Beziehung durch mangelndes Vertrauen zu zerstören.. Soll ich ihn auf seinen Partyurlaub ansprechen ? Ich habe gar kein gutes Gefühl

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23. Februar 2015 um 16:51

Du darfst
deinen neuen Freund nicht ausbaden lassen, was dein Ex verbrochen hat. Nicht einfach, ich weiß. Ich hatte die selbe Situation. Vom Ex belogen und betrogen und dieses ganze Misstrauen hab ich auch auf meine neue Beziehung übertragen. Aber das ist natürlich Schwachsinn, denn der neue kann absolut nichts dafür, was du erlebt hast. Wie verhält er sich denn dir gegenüber? Gibt er dir irgendeinen Grund, eifersüchtig zu sein? Wenn nicht, dann musst du dir einfach selbst immer wieder bewusst machen, dass er nicht wie dein Ex ist.

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23. Februar 2015 um 17:15

Bist
du nun 20 oder 30?
Wie alt ist dein Ex,der dich betrogen hat jetzt?
Bestimmt über 30...
Da dein neuer Freund 25 ist,brauchst du dir zu 99% keine Sorgen machen,denn heutige Männer zwischen 20 und Ende 20 sind super Partner!

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23. Februar 2015 um 18:27
In Antwort auf truckerone

Bist
du nun 20 oder 30?
Wie alt ist dein Ex,der dich betrogen hat jetzt?
Bestimmt über 30...
Da dein neuer Freund 25 ist,brauchst du dir zu 99% keine Sorgen machen,denn heutige Männer zwischen 20 und Ende 20 sind super Partner!

Also..
Ich bin 20. damals war ich 17,fast 18 und der Depp war 21.

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23. Februar 2015 um 18:42
In Antwort auf july0940

Du darfst
deinen neuen Freund nicht ausbaden lassen, was dein Ex verbrochen hat. Nicht einfach, ich weiß. Ich hatte die selbe Situation. Vom Ex belogen und betrogen und dieses ganze Misstrauen hab ich auch auf meine neue Beziehung übertragen. Aber das ist natürlich Schwachsinn, denn der neue kann absolut nichts dafür, was du erlebt hast. Wie verhält er sich denn dir gegenüber? Gibt er dir irgendeinen Grund, eifersüchtig zu sein? Wenn nicht, dann musst du dir einfach selbst immer wieder bewusst machen, dass er nicht wie dein Ex ist.

Misstrauen ist halt da
Habe ihn auf das Treffen mit dieser Frau angesprochen wer das ist und er meinte die Fronten seien geklärt, aber wenn ich das nicht möchte, lässt er das bleiben. Er hat da schon sehr süß reagiert er selber beschreibt sich als sehr tolerant. Dadurch dass wir uns in der Disco kennengelernt haben und er da sehr anhänglich war und mich ständig küssen wollte, bin ich einfach misstrauisch ob er das nicht noch bei anderen gemacht hat oder beim Feiern immer noch macht..

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23. Februar 2015 um 20:55

Dann lass es halt
Du suchst sehr verzweifelt nach Haaren in der Suppe...
Ich kann dich völlig verstehen, dass du verunsichert bist, wenn ihr euch in der Disko kennengelernt und sofort geküsst habt. Aber entweder du gibst euch mehr Zeit, damit du ihn kennenlernen und Vertrauen fassen kannst oder du lässt es halt.
Red auf jeden Fall nochmal mit ihm und sag ihm, was in dir vorgeht. Vielleicht kann er dir helfen.

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23. Februar 2015 um 22:08

Du hast...
... also beschlossen, dass Deine Eifersucht und Dein Misstrauen normal sind und dass Du Deinen neuen Freund für das büßen lässt, was Dein Ex verbrochen hat. Dann freunde Dich schonmal mit dem Gedanken an, dass eure Beziehung ein Ablaufdatum hat, das bereits in Sicht ist.

Ansonsten solltest Du Dir mal vor Augen führen, dass jeder Mensch, den man kennen lernt, erstmal einen Vertrauensvorschuss verdient hat. Und nicht umgekehrt: Dass er von vornherein den Stempel "nicht vertrauenswürdig" erhält. Nur wer wohlwollend und vertrauensvoll behandelt wird, kann Dich auch wohlwollend und vertrauensvoll zurückbehandeln. Verbreitest Du Misstrauen und Vorwürfe, wirst Du die Früchte davon ernten: Dein Partner wird sich irgendwann müde von all der Eifersucht und den Vorwürfen von Dir zurückziehen. Und das wird Dir dann wieder als Beweis dafür dienen, dass Du ja "gleich" gewusst hast, dass es so enden würde... Dabei hast Du das Ende mit Deiner Einstellung von vornherein besiegelt.

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23. Februar 2015 um 22:12
In Antwort auf traumfee342

Misstrauen ist halt da
Habe ihn auf das Treffen mit dieser Frau angesprochen wer das ist und er meinte die Fronten seien geklärt, aber wenn ich das nicht möchte, lässt er das bleiben. Er hat da schon sehr süß reagiert er selber beschreibt sich als sehr tolerant. Dadurch dass wir uns in der Disco kennengelernt haben und er da sehr anhänglich war und mich ständig küssen wollte, bin ich einfach misstrauisch ob er das nicht noch bei anderen gemacht hat oder beim Feiern immer noch macht..

Bist
du denn eine gute Freundin oder bist du auch so egoistisch in einer Beziehung wie viele andere Frauen in deinem Alter?
Er hat ja nun wirklich bewiesen,dass er es ernst meint und gut zu dir sein will?
Aber wie steht es mit dir?

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24. Februar 2015 um 14:30
In Antwort auf truckerone

Bist
du denn eine gute Freundin oder bist du auch so egoistisch in einer Beziehung wie viele andere Frauen in deinem Alter?
Er hat ja nun wirklich bewiesen,dass er es ernst meint und gut zu dir sein will?
Aber wie steht es mit dir?

Einschränkungen
Ich war immer bereit für Exfreunde gewisse Einschränkungen vorzunehmen und konnte auch super mit Leben, da unsere Beziehung dann viel besser lief bin bereit für ihn mit keinem Jungen zu schreiben und auch nicht mehr zu treffen, das haben wir ja schon ausgemacht habe auch kein Problem, ihn in mein Handy schauen zu lassen

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24. Februar 2015 um 15:14
In Antwort auf tyche26

Du hast...
... also beschlossen, dass Deine Eifersucht und Dein Misstrauen normal sind und dass Du Deinen neuen Freund für das büßen lässt, was Dein Ex verbrochen hat. Dann freunde Dich schonmal mit dem Gedanken an, dass eure Beziehung ein Ablaufdatum hat, das bereits in Sicht ist.

Ansonsten solltest Du Dir mal vor Augen führen, dass jeder Mensch, den man kennen lernt, erstmal einen Vertrauensvorschuss verdient hat. Und nicht umgekehrt: Dass er von vornherein den Stempel "nicht vertrauenswürdig" erhält. Nur wer wohlwollend und vertrauensvoll behandelt wird, kann Dich auch wohlwollend und vertrauensvoll zurückbehandeln. Verbreitest Du Misstrauen und Vorwürfe, wirst Du die Früchte davon ernten: Dein Partner wird sich irgendwann müde von all der Eifersucht und den Vorwürfen von Dir zurückziehen. Und das wird Dir dann wieder als Beweis dafür dienen, dass Du ja "gleich" gewusst hast, dass es so enden würde... Dabei hast Du das Ende mit Deiner Einstellung von vornherein besiegelt.

Vertrauensvorschuss
Sehe ich nicht so, denn Vertrauen kann man nicht erzwingen.
Selbstkasteiung ja, aber bis man jemandem wirklich vertraut, braucht es einige Monate/Jahre.

Allerdings hatte ich bei meinem Mann von Anfang an ein gutes Gefühl.

Auf sein Bauchgefühl zu hören, finde ich keinen schlechten Ratschlag, aber grundsätzlich jedem dahergelaufenen Typen blind vertrauen? Neee!

Ich habe vor meinem Mann auch nur Idioten kennengelernt; selbst wenn es nicht in einer Beziehung "endete", gab es nur Konflikte.
Ich war daher auch sehr misstrauisch, als ich meinen Mann kennenlernte. Durch negative Erfahrungen lernt man nämlich auch dazu.

Aber wie gesagt, ein gutes Gefühl hatte ich direkt bei unserem Kennenlernen und das festigte sich innerhalb weniger Wochen.
Schon bald schenkte ich ihm mein volles Vertrauen und er hat mich auch nie enttäuscht.

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24. Februar 2015 um 19:53
In Antwort auf heartsease

Vertrauensvorschuss
Sehe ich nicht so, denn Vertrauen kann man nicht erzwingen.
Selbstkasteiung ja, aber bis man jemandem wirklich vertraut, braucht es einige Monate/Jahre.

Allerdings hatte ich bei meinem Mann von Anfang an ein gutes Gefühl.

Auf sein Bauchgefühl zu hören, finde ich keinen schlechten Ratschlag, aber grundsätzlich jedem dahergelaufenen Typen blind vertrauen? Neee!

Ich habe vor meinem Mann auch nur Idioten kennengelernt; selbst wenn es nicht in einer Beziehung "endete", gab es nur Konflikte.
Ich war daher auch sehr misstrauisch, als ich meinen Mann kennenlernte. Durch negative Erfahrungen lernt man nämlich auch dazu.

Aber wie gesagt, ein gutes Gefühl hatte ich direkt bei unserem Kennenlernen und das festigte sich innerhalb weniger Wochen.
Schon bald schenkte ich ihm mein volles Vertrauen und er hat mich auch nie enttäuscht.

An...
... keiner Stelle habe ich geschrieben, dass die TE ihrem Freund "blind vertrauen" soll.

Es ist für mich ein großer Unterschied, ob ich jemandem ohne nachzudenken blind vertraue, oder ob ich ihm einen Vertrauensvorschuss gewähre. Ohne einen Vertrauensvorschuss kann man nicht auf den anderen zugehen. Will sagen, wenn ich jemanden kennen lernen will, kann und darf ich doch nicht von vornherein davon ausgehen, dass mir derjenige nur was Böses will und die schlimmsten Absichten hat - mich zu enttäuschen, zu belügen und zu betrügen. Insofern bedeutet Vertrauensvorschuss für mich erstmal, dass ich beim Kennenlernen davon ausgehe, dass mir mein Gegenüber nicht mein Schlimmstes will, sondern mein Bestes. So wie ich ja auch. Und dann muss ich eben im Folgenden schauen, inwieweit beidseitig die Absichten in Sachen Beziehung übereinstimmen - oder eben nicht. Und dann muss ich die Konsequenzen ziehen.

Konkret heißt das: Ich lerne jemanden kennen, man findet sich nett, es stellt sich heraus, dass beide eine Beziehung wollen. Glücklich könnte man dann die Beziehung eingehen. Aber wohl kontraproduktiv wäre es dann, den anderen mit Eifersucht und Misstrauen zu quälen, wenn man doch weiß, dass seine Absichten "reiner Natur" sind, bloß weil man ja in der Vergangenheit so schlimm "ver@rscht" worden ist. Obwohl das in den meisten Fällen meiner Meinung nach meistens daran liegt, dass man die ersten Zeichen dafür nicht sehen wollte und schlicht ignoriert hat. Weil man ja sooo verliebt war und nicht glauben konnte, dass das eben auch ein Gefühl sein kann, das nicht auf Gegenseitigkeit beruhen muss.

Nämlich dann beispielsweise, wenn nach dem ersten Kennenlernen feststeht, dass nur einer eine Beziehung will, der andere aber nur eine Affäre. Da wird sich dann gern eingeredet, dass der andere einen irgendwann auch schon lieben wird bzw. einfach lieben muss. Und man trifft sich weiterhin. Man erträgt es, dass der andere fremdflirtet, fremdgeht, sich danebenbenimmt, gewalttätig wird, gleichgültig ist, etc. etc. Dass das keine Zeichen von Liebe sind, will man nicht wahrhaben. Und irgendwann geht das Ganze dann doch zu Bruch und man bleibt zurück mit gebrochenem Herzen und voller Misstrauen. Das dann auf den nächsten Anwärter übertragen wird. Der sich dann noch so nett und integer, höflich und vertrauenswürdig verhalten kann, der dennoch die Konsequenzen tragen soll. Da heißt es dann: Ich bin so eifersüchtig und misstrauisch, weil ich ja in der Vergangenheit so viel Schlimmes erleben musste. Nach dem Motto: Nun habe ich das Recht, den anderen für das zu quälen und büßen zu lassen, was mir ein anderer angetan hat.

Wobei es eigentlich heißen müsste: Ich war so dumm und blind und WOLLTE nicht sehen, dass mir der Ex nicht gut tut und habe mir alles antun lassen, anstatt einfach aktiv einen Schlussstrich zu ziehen und damit zu zeigen, dass ich selbst mein Leben in der Hand habe.

Ich meine, ich persönlich möchte auch höflich und vertrauensvoll behandelt werden, wenn ich jemanden kennen lerne. Ich persönlich möchte nicht, dass mir jemand mit Misstrauen begegnet und mir Vorwürfe für Dinge macht, für die ich nichts kann, ich möchte nicht, dass man mich mit Eifersucht quält und vielleicht sogar heimlich Nachforschungen über mich anstellt, in mein Handy schaut, meine Passwörter knackt, etc. Nur weil mein Gegenüber meint, weil er sich selbst in der Vergangenheit absichtlich hat enttäuschen und verletzen lassen, er müsse nun jeden in der Gegenwart dafür leiden lassen. Anstatt in sich zu gehen und sich zu fragen, warum er die ersten Anzeichen dafür absichtlich übersehen hat. Und alle anderen nachfolgenden auch!

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24. Februar 2015 um 22:24
In Antwort auf tyche26

An...
... keiner Stelle habe ich geschrieben, dass die TE ihrem Freund "blind vertrauen" soll.

Es ist für mich ein großer Unterschied, ob ich jemandem ohne nachzudenken blind vertraue, oder ob ich ihm einen Vertrauensvorschuss gewähre. Ohne einen Vertrauensvorschuss kann man nicht auf den anderen zugehen. Will sagen, wenn ich jemanden kennen lernen will, kann und darf ich doch nicht von vornherein davon ausgehen, dass mir derjenige nur was Böses will und die schlimmsten Absichten hat - mich zu enttäuschen, zu belügen und zu betrügen. Insofern bedeutet Vertrauensvorschuss für mich erstmal, dass ich beim Kennenlernen davon ausgehe, dass mir mein Gegenüber nicht mein Schlimmstes will, sondern mein Bestes. So wie ich ja auch. Und dann muss ich eben im Folgenden schauen, inwieweit beidseitig die Absichten in Sachen Beziehung übereinstimmen - oder eben nicht. Und dann muss ich die Konsequenzen ziehen.

Konkret heißt das: Ich lerne jemanden kennen, man findet sich nett, es stellt sich heraus, dass beide eine Beziehung wollen. Glücklich könnte man dann die Beziehung eingehen. Aber wohl kontraproduktiv wäre es dann, den anderen mit Eifersucht und Misstrauen zu quälen, wenn man doch weiß, dass seine Absichten "reiner Natur" sind, bloß weil man ja in der Vergangenheit so schlimm "ver@rscht" worden ist. Obwohl das in den meisten Fällen meiner Meinung nach meistens daran liegt, dass man die ersten Zeichen dafür nicht sehen wollte und schlicht ignoriert hat. Weil man ja sooo verliebt war und nicht glauben konnte, dass das eben auch ein Gefühl sein kann, das nicht auf Gegenseitigkeit beruhen muss.

Nämlich dann beispielsweise, wenn nach dem ersten Kennenlernen feststeht, dass nur einer eine Beziehung will, der andere aber nur eine Affäre. Da wird sich dann gern eingeredet, dass der andere einen irgendwann auch schon lieben wird bzw. einfach lieben muss. Und man trifft sich weiterhin. Man erträgt es, dass der andere fremdflirtet, fremdgeht, sich danebenbenimmt, gewalttätig wird, gleichgültig ist, etc. etc. Dass das keine Zeichen von Liebe sind, will man nicht wahrhaben. Und irgendwann geht das Ganze dann doch zu Bruch und man bleibt zurück mit gebrochenem Herzen und voller Misstrauen. Das dann auf den nächsten Anwärter übertragen wird. Der sich dann noch so nett und integer, höflich und vertrauenswürdig verhalten kann, der dennoch die Konsequenzen tragen soll. Da heißt es dann: Ich bin so eifersüchtig und misstrauisch, weil ich ja in der Vergangenheit so viel Schlimmes erleben musste. Nach dem Motto: Nun habe ich das Recht, den anderen für das zu quälen und büßen zu lassen, was mir ein anderer angetan hat.

Wobei es eigentlich heißen müsste: Ich war so dumm und blind und WOLLTE nicht sehen, dass mir der Ex nicht gut tut und habe mir alles antun lassen, anstatt einfach aktiv einen Schlussstrich zu ziehen und damit zu zeigen, dass ich selbst mein Leben in der Hand habe.

Ich meine, ich persönlich möchte auch höflich und vertrauensvoll behandelt werden, wenn ich jemanden kennen lerne. Ich persönlich möchte nicht, dass mir jemand mit Misstrauen begegnet und mir Vorwürfe für Dinge macht, für die ich nichts kann, ich möchte nicht, dass man mich mit Eifersucht quält und vielleicht sogar heimlich Nachforschungen über mich anstellt, in mein Handy schaut, meine Passwörter knackt, etc. Nur weil mein Gegenüber meint, weil er sich selbst in der Vergangenheit absichtlich hat enttäuschen und verletzen lassen, er müsse nun jeden in der Gegenwart dafür leiden lassen. Anstatt in sich zu gehen und sich zu fragen, warum er die ersten Anzeichen dafür absichtlich übersehen hat. Und alle anderen nachfolgenden auch!

Das finde ich
naiv.

Man freundet sich ja schließlich auch nicht mit jedem dahergelaufenen Deppen auf der Straße an, wieso also in Beziehungen so naiv sein?

Es ist nicht immer so, dass man an schlechten Erfahrungen insofern selbst schuld ist, dass man vor lauter Wolke 7 nix mehr gerafft hat.

Mein 1. Freund zB hat mich auch ziemlich vera* und damit meine gesamte Persönlichkeit für 5 Jahre verändert!

Erst bei meinem Mann konnte ich mich wieder fallen lassen, Vertrauen haben, lachen etc.

Und nein, ich war mit meinem Ex nicht 10 Jahre zusammen, sondern habe nach knapp 2 Jahren, wovon es ein halbes Jahr lang immer schlechter lief, die Reißleine gezogen.

Aber die Wunden, die er mir zugefügt hat, habe ich nicht vergessen.
Und nein, ich habe ihn nicht in guter Erinnerung behalten oder ihm verziehen!

Er hat mir Lebenszeit gestohlen und zudem auch meine Jugend.
Als ich aus dieser Beziehung heraus ging, war ich nämlich kein ausgelassener Teenie mehr, sondern eine nüchterne 20-Jährige.

Ich hatte danach noch 2 weitere, aber kürzere und oberflächlichere Beziehungen, die keinerlei Wunden hinterlassen haben.
Das waren ganz normale Trennungen, wo einfach beide eingesehen haben, dass es nicht passt.

Ich war definitiv misstrauisch, als ich meinen Mann kennenlernte. Mit ihm erschien alles zu einfach.
Tja, und das ist es auch heute, 6 Jahre später, noch. Weil er mich nämlich einfach LIEBT.

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25. Februar 2015 um 23:55
In Antwort auf heartsease

Das finde ich
naiv.

Man freundet sich ja schließlich auch nicht mit jedem dahergelaufenen Deppen auf der Straße an, wieso also in Beziehungen so naiv sein?

Es ist nicht immer so, dass man an schlechten Erfahrungen insofern selbst schuld ist, dass man vor lauter Wolke 7 nix mehr gerafft hat.

Mein 1. Freund zB hat mich auch ziemlich vera* und damit meine gesamte Persönlichkeit für 5 Jahre verändert!

Erst bei meinem Mann konnte ich mich wieder fallen lassen, Vertrauen haben, lachen etc.

Und nein, ich war mit meinem Ex nicht 10 Jahre zusammen, sondern habe nach knapp 2 Jahren, wovon es ein halbes Jahr lang immer schlechter lief, die Reißleine gezogen.

Aber die Wunden, die er mir zugefügt hat, habe ich nicht vergessen.
Und nein, ich habe ihn nicht in guter Erinnerung behalten oder ihm verziehen!

Er hat mir Lebenszeit gestohlen und zudem auch meine Jugend.
Als ich aus dieser Beziehung heraus ging, war ich nämlich kein ausgelassener Teenie mehr, sondern eine nüchterne 20-Jährige.

Ich hatte danach noch 2 weitere, aber kürzere und oberflächlichere Beziehungen, die keinerlei Wunden hinterlassen haben.
Das waren ganz normale Trennungen, wo einfach beide eingesehen haben, dass es nicht passt.

Ich war definitiv misstrauisch, als ich meinen Mann kennenlernte. Mit ihm erschien alles zu einfach.
Tja, und das ist es auch heute, 6 Jahre später, noch. Weil er mich nämlich einfach LIEBT.

Sorry, aber...
... die Lebenszeit haben Dir Deine Ex-Freunde nicht gestohlen, die hast Du Dir stehlen LASSEN. Es gibt immer Anzeichen, die man auch sehen kann, wenn die Gefühle Deines Gegenübers nicht echt sind.

Ich halte es von daher sehr UNFAIR, einen anderen Menschen für das zu bestrafen, was man sich selbst hat antun lassen.

Wenn Du ERST nach zwei Jahren den Schlussstrich ziehst, obwohl Du mit Sicherheit schon vorher gemerkt hast, dass Dir Dein Freund nicht gut tut, bist allein DU schuld an Deinem verlängerten Leiden. Das Misstrauen, das dann entsteht, ist auf Deinem eigenen Mist gewachsen. Jeder Mensch hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, nein zu sagen zu etwas, das ihm nicht gut tut.

Von daher: Kannst Du etwas dafür, wenn Dein Freund in einer vorigen Beziehung sich schlecht hat behandeln lassen? Ist es fair von ihm, Dich dann mies und misstrauisch zu behandeln, obwohl Du NICHTS getan hast, das diese Behandlung irgendwie rechtfertigt? Wohl kaum, oder? Und darum geht es hier. Misstrauen, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Niemand hat das Recht, einen Menschen, der ihm NICHTS getan hat, mit Misstrauen und Eifersucht zu verfolgen. Man sollte jeden Menschen so behandeln, wie man selbst auch gern behandelt werden möchte.

Du kannst es gern naiv nennen. Für mich ist Naivität was anderes. Nämlich immer weiterzumachen in einer Partnerschaft, die mir nicht gut tut, und mir vorzumachen, mein Gegenüber würde sich schon noch zu meinen Gunsten ändern, wenn doch offensichtlich ist, dass sich eben NICHTS ändern wird. Und das Ganze dann vielleicht auch noch zwei Jahre oder länger mitmachen, anstatt sofort aus dieser Beziehung rauszugehen. Denn die Entscheidungsmöglichkeit hat jeder, auch wenn sich viele einreden, sie "könnten" nicht, wo sie in Wirklichkeit nur Angst haben, allein dazustehen. Es ist ja so einfach, die Schuld dann auf den pöööhsen Partner zu schieben und alle nachfolgenden Männer/ Frauen auch sofort als pöööhse abzustempeln. Da stellt sich mir doch die Frage, wozu überhaupt mit jemandem zusammensein, wenn man ihn doch eigentlich ablehnt?!

Wie eben schon gesagt: Die Option, aus einer Beziehung herauszugehen, die einem nicht gut tut, die besteht IMMER! Und wenn man das tut - auf seinen Bauch zu hören und sich selbst bei den ersten Anzeichen in Schutz zu nehmen und herauszugehen, dann hat man es nicht nötig, zermürbendes Misstrauen zu entwickeln und den neuen Partner mit Vorwürfen und Zweifeln zu plagen.

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26. Februar 2015 um 4:16
In Antwort auf tyche26

Sorry, aber...
... die Lebenszeit haben Dir Deine Ex-Freunde nicht gestohlen, die hast Du Dir stehlen LASSEN. Es gibt immer Anzeichen, die man auch sehen kann, wenn die Gefühle Deines Gegenübers nicht echt sind.

Ich halte es von daher sehr UNFAIR, einen anderen Menschen für das zu bestrafen, was man sich selbst hat antun lassen.

Wenn Du ERST nach zwei Jahren den Schlussstrich ziehst, obwohl Du mit Sicherheit schon vorher gemerkt hast, dass Dir Dein Freund nicht gut tut, bist allein DU schuld an Deinem verlängerten Leiden. Das Misstrauen, das dann entsteht, ist auf Deinem eigenen Mist gewachsen. Jeder Mensch hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, nein zu sagen zu etwas, das ihm nicht gut tut.

Von daher: Kannst Du etwas dafür, wenn Dein Freund in einer vorigen Beziehung sich schlecht hat behandeln lassen? Ist es fair von ihm, Dich dann mies und misstrauisch zu behandeln, obwohl Du NICHTS getan hast, das diese Behandlung irgendwie rechtfertigt? Wohl kaum, oder? Und darum geht es hier. Misstrauen, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Niemand hat das Recht, einen Menschen, der ihm NICHTS getan hat, mit Misstrauen und Eifersucht zu verfolgen. Man sollte jeden Menschen so behandeln, wie man selbst auch gern behandelt werden möchte.

Du kannst es gern naiv nennen. Für mich ist Naivität was anderes. Nämlich immer weiterzumachen in einer Partnerschaft, die mir nicht gut tut, und mir vorzumachen, mein Gegenüber würde sich schon noch zu meinen Gunsten ändern, wenn doch offensichtlich ist, dass sich eben NICHTS ändern wird. Und das Ganze dann vielleicht auch noch zwei Jahre oder länger mitmachen, anstatt sofort aus dieser Beziehung rauszugehen. Denn die Entscheidungsmöglichkeit hat jeder, auch wenn sich viele einreden, sie "könnten" nicht, wo sie in Wirklichkeit nur Angst haben, allein dazustehen. Es ist ja so einfach, die Schuld dann auf den pöööhsen Partner zu schieben und alle nachfolgenden Männer/ Frauen auch sofort als pöööhse abzustempeln. Da stellt sich mir doch die Frage, wozu überhaupt mit jemandem zusammensein, wenn man ihn doch eigentlich ablehnt?!

Wie eben schon gesagt: Die Option, aus einer Beziehung herauszugehen, die einem nicht gut tut, die besteht IMMER! Und wenn man das tut - auf seinen Bauch zu hören und sich selbst bei den ersten Anzeichen in Schutz zu nehmen und herauszugehen, dann hat man es nicht nötig, zermürbendes Misstrauen zu entwickeln und den neuen Partner mit Vorwürfen und Zweifeln zu plagen.

Natürlich
kann man sich jederzeit trennen.
Man läuft aber nicht sofort davon, nur weil es mal kriselt.

Mein 1. Freund hat mich total vernachlässigt und mir wurde von meinem kompletten Umfeld eingeredet, ich solle mich nicht so anstellen.
Bei der 1. Beziehung weiß man noch nicht so genau, was/wieviel man von seinem Partner erwarten kann.

Heute bin ich radikal - und habe dadurch auch meinen Ehemann gefunden, der mich in 6 Jahren nie vera* hat.

Natürlich fragt man sich nach so einer schlechten Erfahrung, ob der Neue es wirklich ernst meint.

Jemandem nicht sofort zu vertrauen, ist kein Ablehnen.

Mein Mann war anfangs auch sehr unsicher - und ich bin verdammt stolz darauf, sein Vertrauen gewonnen zu haben.

Meine Ex-Freunde haben auch immer gesagt: "Ich vertraue Dir.", aber bei wichtigen Entscheidungen haben sie mich außen vor gelassen und ihnen war meine Meinung auch nicht wichtig.
Gerade mein 1. Freund meinte sowas wie Du, von wegen Vertrauensvorschuss. So kann man leicht daherreden, wenn es noch keine schwierigen Situationen gibt.

Vertrauen ist definitiv etwas, das man sich erarbeiten muss.
Ich meine damit echtes Vertrauen, sich auf den anderen verlassen können, ihm alles erzählen, sich sicher sein, dass er zu einem hält.
Nicht leeres Geschwätz.

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Kann ich da noch was dran retten ?
Von: thevivii
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25. Februar 2015 um 19:41

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