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Neuanfang?

26. März 2018 um 23:05

Hallo Zusammen,
ich stehe momentan an einen Punkt im Leben, wo nicht mehr weiter weiß. Ich bin 34 und seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen. Bisher dachte ich auch ich bin glücklich, doch durch einen gesundheitlichen Schicksalsschlag, der mein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat und mich verändert hat, sehe ich jetzt viele Dinge anders und frage mich die ganze Zeit, ob ich mein Leben so weiter leben will, ob ich den richtigen Weg gehe? Unsere Beziehung ist schon lange ohne Leidenschaft. Sex haben wir fast gar nicht mehr und küssen tun wir uns auch kaum noch. Ich fühle mich körperlich nicht mehr von ihm angezogen. Ich liebe ihn, aber es ist doch alles sehr platonisch geworden. Ist das noch normal?
Ein weiteres Problem ist, das wir ungewollt kinderlos sind. Das war anfangs sehr schwer für mich, doch die letzten Jahre habe ich mich mit dem Gedanken an ein kinderloses Leben angefreundet. Doch seit dem Schicksalsschlag frage ich mich immer wieder, ob er vielleicht einfach nicht der Richtige ist, weil es nicht klappt mit dem Nachwuchs.
Ich liebe ihn, aber ich zweifle in letzter Zeit immer mehr an unserer Beziehung. Abgesehen von den genannten Problemen, funktioniert alles bei uns und wir leben gut miteinander. Vertrauen, Ehrlichkeit, Respekt, alles da.
Wie seht ihr das als Außenstehende? Wie klingt das für euch? Ich würde gerne ein paar Meinungen dazu hören.

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26. März 2018 um 23:24


Liebe ist immer so ein großes Wort. Ist es nicht eher die Gewohnheit und die Vertrautheit, die Dich hält?
Eine Beziehung ohne körperliches Verlangen ist keine Liebesbeziehung, sondern eine Freundschaft.
Und ja, mit 34 hast Du noch genug Zeit den Mann zu treffen, mit dem DU Kinder haben wirst.
Denke immer daran, den Mutigen gehört die Welt....

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26. März 2018 um 23:34
In Antwort auf vontronje


Liebe ist immer so ein großes Wort. Ist es nicht eher die Gewohnheit und die Vertrautheit, die Dich hält?
Eine Beziehung ohne körperliches Verlangen ist keine Liebesbeziehung, sondern eine Freundschaft.
Und ja, mit 34 hast Du noch genug Zeit den Mann zu treffen, mit dem DU Kinder haben wirst.
Denke immer daran, den Mutigen gehört die Welt....

Du hast Recht, es ist eher die Gewohnheit und die Vertrautheit, die mich hält. Wir haben ein Haus zusammen und leben gut zusammen, streiten selten. Oder doch eher nebeneinder her? Ja es ist langsam eher wie eine Freundschaft, eine Lebensgemeinschaft, du hast Recht.

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27. März 2018 um 6:42

Ach, wenn das so einfach wäre. Ich bin nur noch am grübeln.

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27. März 2018 um 7:28

Ein Schicksalsschlag ist schon eine schlimme Sache. Wenn er einen dann ao stark aus der Bahn wirft, dass man durch den erlittenen seelischen Schaden glaubt, sein zufriedenes Leben ändern zu müssen, kann er doppelt bittere Auswirkungen haben.

Es ist sicherlich sinnvoll, wenn Du Dein Leben hinterfragst, aber nach einem Schicksalsschlag sollte das nur mit therapeutischer Hilfe geschehen. Ansonsten kannst Du Dich durch die übergroße Auswirkung desselben in etwas reinsteigern, das Du im Grunde Deines Herzens gar nicht willst, aber glaubst tun zu müssen um den Schicksalschlag für Dich zu verarbeiten.

Wenn du die Beziehung und die seuxuelle Lust hinterfragst, dann mache eine Paartherapie mit Deinem Partner. Ihr seid nicht das einzige Paar, dem es gelingen würde eine temporäre sexuelle Flaute erfolgreich zu überwinden. Das gelingt tausenden von Paaren jedes Jahr. Meine Frau und ich sind so ein Paar. Mit Mitte 40 startete unsere Sexualität neu durch.

Bezüglich des Kinderwunsches muss der erste Gang zum Frauenarzt und zum Urologen sein. Es hat doch keinen Sinn, sich deswegen nach einem anderen Mann umzusehen, wenn die Probleme bei Dir lägen. Und wenn sie bei ihm liegen, gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten seine Zeugungsfähigkeit zu verbessern. Unerfüllter Kinderwunsch gehört immer in ärztliche Hand.

Alos: Ich rate Dir dringend, einen partnerschaftlichen Schnellschuss zu vermeiden. Lass den Schicksalsschlag nicht auch zum Schlag gegen Dein privates Glück werden!!!

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27. März 2018 um 9:06
In Antwort auf 6rama9

Ein Schicksalsschlag ist schon eine schlimme Sache. Wenn er einen dann ao stark aus der Bahn wirft, dass man durch den erlittenen seelischen Schaden glaubt, sein zufriedenes Leben ändern zu müssen, kann er doppelt bittere Auswirkungen haben.

Es ist sicherlich sinnvoll, wenn Du Dein Leben hinterfragst, aber nach einem Schicksalsschlag sollte das nur mit therapeutischer Hilfe geschehen. Ansonsten kannst Du Dich durch die übergroße Auswirkung desselben in etwas reinsteigern, das Du im Grunde Deines Herzens gar nicht willst, aber glaubst tun zu müssen um den Schicksalschlag für Dich zu verarbeiten.

Wenn du die Beziehung und die seuxuelle Lust hinterfragst, dann mache eine Paartherapie mit Deinem Partner. Ihr seid nicht das einzige Paar, dem es gelingen würde eine temporäre sexuelle Flaute erfolgreich zu überwinden. Das gelingt tausenden von Paaren jedes Jahr. Meine Frau und ich sind so ein Paar. Mit Mitte 40 startete unsere Sexualität neu durch.

Bezüglich des Kinderwunsches muss der erste Gang zum Frauenarzt und zum Urologen sein. Es hat doch keinen Sinn, sich deswegen nach einem anderen Mann umzusehen, wenn die Probleme bei Dir lägen. Und wenn sie bei ihm liegen, gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten seine Zeugungsfähigkeit zu verbessern. Unerfüllter Kinderwunsch gehört immer in ärztliche Hand.

Alos: Ich rate Dir dringend, einen partnerschaftlichen Schnellschuss zu vermeiden. Lass den Schicksalsschlag nicht auch zum Schlag gegen Dein privates Glück werden!!!

Die Kinderwunschmedizin haben wir schon durch. Erfolglose, nervenzereisende Versuche. Es liegt an seinen Spermien.
Euch hat die Paartherapie so gut geholfen? Auch sexuell?
Ich habe nächste Woche einen Termin bei der Psychologin, vielleicht hilft mir das etwas weiter.

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27. März 2018 um 9:10

Du sprichst mir aus der Seele. Ich denke auch, das alles einen Sinn hat und nichts umsonst geschieht im Leben. Auch wenn es manchmal länger Dauert, bis man das Positive aus einem negativem Ereignis ziehen kann.

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27. März 2018 um 9:12
In Antwort auf hemianopsie

Die Kinderwunschmedizin haben wir schon durch. Erfolglose, nervenzereisende Versuche. Es liegt an seinen Spermien.
Euch hat die Paartherapie so gut geholfen? Auch sexuell?
Ich habe nächste Woche einen Termin bei der Psychologin, vielleicht hilft mir das etwas weiter.

Nein, wir haben keine Paartherapie gemacht, sondern uns zusammengesetzt und überlegt, wie wir unser Sexleben wieder ankurbeln können nachdem unsere Kinder aus dem Gröbsten heraus waren. Der entscheidende Punkt ist aber wohl, dass wir uns tief und innig lieben und beide etwas unzufrieden damit waren dass unser Sexleben etwas eintönig wurde. Seitdem reservieren wir uns bewusst Zeiten für Zweisamkeit und zelebrieren das fast ein bisschen. Oder anders ausgedrückt: Wir machen es wie Affären und freuen uns schon im Voraus auf leckeres Essen, guten Wein und tollen Sex an einem kinderfreien Abend. Wir planen unseren Sex wie bei einer Affäre im Voraus. Das machte das ganze wieder sehr spannend... auch nach über 20 Ehejahren.

Guten Sex kann man sich gemeinsam erarbeiten.

Zum Kinderwunsch: Ist die Spermienqualität zu beeinträchtigt, dass auch eine künstliche Befruchtung nicht möglich? Habt ihr mal alternativ über eine Adoption nachgedacht?

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27. März 2018 um 9:16
In Antwort auf hemianopsie

Du sprichst mir aus der Seele. Ich denke auch, das alles einen Sinn hat und nichts umsonst geschieht im Leben. Auch wenn es manchmal länger Dauert, bis man das Positive aus einem negativem Ereignis ziehen kann.

"Ich denke auch, das alles einen Sinn hat und nichts umsonst geschieht im Leben."

Das halte ich für esoterischen Unsinn und vor allem eine Negierung der eigenen Verantwortung und des menschlichen Willens. Du beschreibst den klassischen Denkfehler der Mustersuche bei rein zufälligen Ereignissen. Zufall ist Zufall. Und es gibt kein verborgenes Muster uns kein geheimes Signal bei zufälligen Ereignissen.

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27. März 2018 um 12:15
In Antwort auf 6rama9

"Ich denke auch, das alles einen Sinn hat und nichts umsonst geschieht im Leben."

Das halte ich für esoterischen Unsinn und vor allem eine Negierung der eigenen Verantwortung und des menschlichen Willens. Du beschreibst den klassischen Denkfehler der Mustersuche bei rein zufälligen Ereignissen. Zufall ist Zufall. Und es gibt kein verborgenes Muster uns kein geheimes Signal bei zufälligen Ereignissen.

Ich glaube meine Denkweise ist da einfach zu "romantisch". Ich glaube an das Schicksal.

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27. März 2018 um 12:16

Ich weiß es nicht. Das ist das Problem. 

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27. März 2018 um 12:20
In Antwort auf 6rama9

Nein, wir haben keine Paartherapie gemacht, sondern uns zusammengesetzt und überlegt, wie wir unser Sexleben wieder ankurbeln können nachdem unsere Kinder aus dem Gröbsten heraus waren. Der entscheidende Punkt ist aber wohl, dass wir uns tief und innig lieben und beide etwas unzufrieden damit waren dass unser Sexleben etwas eintönig wurde. Seitdem reservieren wir uns bewusst Zeiten für Zweisamkeit und zelebrieren das fast ein bisschen. Oder anders ausgedrückt: Wir machen es wie Affären und freuen uns schon im Voraus auf leckeres Essen, guten Wein und tollen Sex an einem kinderfreien Abend. Wir planen unseren Sex wie bei einer Affäre im Voraus. Das machte das ganze wieder sehr spannend... auch nach über 20 Ehejahren.

Guten Sex kann man sich gemeinsam erarbeiten.

Zum Kinderwunsch: Ist die Spermienqualität zu beeinträchtigt, dass auch eine künstliche Befruchtung nicht möglich? Habt ihr mal alternativ über eine Adoption nachgedacht?

Das mit euerem Sexleben klingt echt gut. 
Künstliche Befruchtung wäre möglich, aber nach mehreren erfolglosen Versuchen, haben wir aufgegeben, auch weil das ganze eine riesige psychische Belastung ist. Ich jedes mal nervlich am Ende war.

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27. März 2018 um 15:14

Ich denke dass die Anziehung in den allermeisten Fällen unter der Oberfläche noch vorhanden ist. Nur hat der Alltag diese vollkommen überdeckt. Wenn man sich aber gemeinsam Mühe macht und Zeit nimmt, etwas von dem ursprünglichen Zauber wieder zu entdecken, dann kommt die Anziehung wieder. Natürlich geht das nur, wenn beide wollen. Ist man zu weit entzweit, geht es wahrscheinlich nicht mehr. Aber ist es denn nicht mindestens einen Versuch wert?

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27. März 2018 um 16:27

Ich weiß es ehrlich gesagt im Moment selbst nicht genau. Gefühlschaos. Ich werde aber definitiv nichts überstürzen.

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27. März 2018 um 16:31

nämlich? Wegwerfen und grüneres Gras suchen? ^^

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27. März 2018 um 16:35
In Antwort auf 6rama9

Ein Schicksalsschlag ist schon eine schlimme Sache. Wenn er einen dann ao stark aus der Bahn wirft, dass man durch den erlittenen seelischen Schaden glaubt, sein zufriedenes Leben ändern zu müssen, kann er doppelt bittere Auswirkungen haben.

Es ist sicherlich sinnvoll, wenn Du Dein Leben hinterfragst, aber nach einem Schicksalsschlag sollte das nur mit therapeutischer Hilfe geschehen. Ansonsten kannst Du Dich durch die übergroße Auswirkung desselben in etwas reinsteigern, das Du im Grunde Deines Herzens gar nicht willst, aber glaubst tun zu müssen um den Schicksalschlag für Dich zu verarbeiten.

Wenn du die Beziehung und die seuxuelle Lust hinterfragst, dann mache eine Paartherapie mit Deinem Partner. Ihr seid nicht das einzige Paar, dem es gelingen würde eine temporäre sexuelle Flaute erfolgreich zu überwinden. Das gelingt tausenden von Paaren jedes Jahr. Meine Frau und ich sind so ein Paar. Mit Mitte 40 startete unsere Sexualität neu durch.

Bezüglich des Kinderwunsches muss der erste Gang zum Frauenarzt und zum Urologen sein. Es hat doch keinen Sinn, sich deswegen nach einem anderen Mann umzusehen, wenn die Probleme bei Dir lägen. Und wenn sie bei ihm liegen, gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten seine Zeugungsfähigkeit zu verbessern. Unerfüllter Kinderwunsch gehört immer in ärztliche Hand.

Alos: Ich rate Dir dringend, einen partnerschaftlichen Schnellschuss zu vermeiden. Lass den Schicksalsschlag nicht auch zum Schlag gegen Dein privates Glück werden!!!

Danke, das hat mir gerade viel Getippe erspart

Gerade wenn man an einem Punkt ist, wo man alles ändern will im Leben, trifft man dabei auch viele Entscheidungen, die mehr auf dem "ich will den Schicksalsschlag hinter mir lassen" (oder was auch immer sonst geschehen ist) basieren als auf dem, was sinnvoll wäre. In so einer Verfassung Entscheidungen zu treffen, ist grenzwertig, auch wenn sich alles sooooooooo klar anfühlt - nicht unwahrscheinlich, dass da ganz und gar nichts klar ist.

Mal abgesehen davon, dass immer noch reparieren statt wegwerfen eine Option ist.

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27. März 2018 um 17:21
In Antwort auf avarrassterne1

Danke, das hat mir gerade viel Getippe erspart

Gerade wenn man an einem Punkt ist, wo man alles ändern will im Leben, trifft man dabei auch viele Entscheidungen, die mehr auf dem "ich will den Schicksalsschlag hinter mir lassen" (oder was auch immer sonst geschehen ist) basieren als auf dem, was sinnvoll wäre. In so einer Verfassung Entscheidungen zu treffen, ist grenzwertig, auch wenn sich alles sooooooooo klar anfühlt - nicht unwahrscheinlich, dass da ganz und gar nichts klar ist.

Mal abgesehen davon, dass immer noch reparieren statt wegwerfen eine Option ist.

Klar ist bei im Moment gar nix. Ganz im Gegenteil, leider. Reparieren klingt gut, nur wie? 😔

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28. März 2018 um 7:54
In Antwort auf hemianopsie

Klar ist bei im Moment gar nix. Ganz im Gegenteil, leider. Reparieren klingt gut, nur wie? 😔

Naja, ein Teil ist ja die fehlende körperliche Nähe und der damit verbundene fehlende Sex. Da kannst Du sicher ansetzen. Nimm Dir mal mit Deinem Mann eine Auszeit: Nur ihr beide und sprecht mal über eure Gefühle damals, darüber was ihr am anderen toll fandet (und noch findet), was ihr mal wieder gemeinsam erleben und machen wollt. Nähert Euch körperlich aber vor allem seelisch aneinander an. Und dann geht diesen Schritt konsequent weiter: Auszeiten nur für Euch beide nehmen und diese bewusst genießen und jeden Stress und Streit während dieser Auszeiten bewusst hindanstellen.

Du wirst sehen, dass es am Anfang vielleicht schwieirg ist, den Alltag mal für einene Tag oder auch nur ein paar Stunden völlig auszuklammern. Aber es wird von Mal zu Mal leichter und befreiender.

Wenn ich fragen darf: Um was für einen gesundeheitlichen Schicksalsschlag handelt es sich bei Dir?

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28. März 2018 um 8:00
In Antwort auf hemianopsie

Hallo Zusammen, 
ich stehe momentan an einen Punkt im Leben, wo nicht mehr weiter weiß. Ich bin 34 und seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen. Bisher dachte ich auch ich bin glücklich, doch durch einen gesundheitlichen Schicksalsschlag, der mein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat und mich verändert hat, sehe ich jetzt viele Dinge anders und frage mich die ganze Zeit, ob ich mein Leben so weiter leben will, ob ich den richtigen Weg gehe? Unsere Beziehung ist schon lange ohne Leidenschaft. Sex haben wir fast gar nicht mehr und küssen tun wir uns auch kaum noch. Ich fühle mich körperlich nicht mehr von ihm angezogen. Ich liebe ihn, aber es ist doch alles sehr platonisch geworden. Ist das noch normal?
Ein weiteres Problem ist, das wir ungewollt kinderlos sind. Das war anfangs sehr schwer für mich, doch die letzten Jahre habe ich mich mit dem Gedanken an ein kinderloses Leben angefreundet. Doch seit dem Schicksalsschlag frage ich mich immer wieder, ob er vielleicht einfach nicht der Richtige ist, weil es nicht klappt mit dem Nachwuchs. 
Ich liebe ihn, aber ich zweifle in letzter Zeit immer mehr an unserer Beziehung. Abgesehen von den genannten Problemen, funktioniert alles bei uns und wir leben gut miteinander. Vertrauen, Ehrlichkeit, Respekt, alles da.
Wie seht ihr das als Außenstehende? Wie klingt das für euch? Ich würde gerne ein paar Meinungen dazu hören.

Hat er sich um Dich bemüht als Du krank warst. War er für Dich da.Darauf kommt es an.

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28. März 2018 um 8:08
In Antwort auf hemianopsie

Klar ist bei im Moment gar nix. Ganz im Gegenteil, leider. Reparieren klingt gut, nur wie? 😔

zu dem "wie" hat Dir @6rama9 schon viel geschrieben.

Alles zusammen würde den Rahmen eines Forums sprengen, ich überlege gerade wie ich das Konzept in zumindest noch abzählbar wenige Sätze bekommen...

Was wünschst Du Dir am meisten, mal abgesehen vom sexuellen Teil?

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28. März 2018 um 8:46
In Antwort auf 6rama9

Naja, ein Teil ist ja die fehlende körperliche Nähe und der damit verbundene fehlende Sex. Da kannst Du sicher ansetzen. Nimm Dir mal mit Deinem Mann eine Auszeit: Nur ihr beide und sprecht mal über eure Gefühle damals, darüber was ihr am anderen toll fandet (und noch findet), was ihr mal wieder gemeinsam erleben und machen wollt. Nähert Euch körperlich aber vor allem seelisch aneinander an. Und dann geht diesen Schritt konsequent weiter: Auszeiten nur für Euch beide nehmen und diese bewusst genießen und jeden Stress und Streit während dieser Auszeiten bewusst hindanstellen.

Du wirst sehen, dass es am Anfang vielleicht schwieirg ist, den Alltag mal für einene Tag oder auch nur ein paar Stunden völlig auszuklammern. Aber es wird von Mal zu Mal leichter und befreiender.

Wenn ich fragen darf: Um was für einen gesundeheitlichen Schicksalsschlag handelt es sich bei Dir?

Schlaganfall und jetzt habe ich dadurch eine bleibende Sehstörung und darf nie wieder Auto fahren.

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28. März 2018 um 8:49
In Antwort auf avarrassterne1

zu dem "wie" hat Dir @6rama9 schon viel geschrieben.

Alles zusammen würde den Rahmen eines Forums sprengen, ich überlege gerade wie ich das Konzept in zumindest noch abzählbar wenige Sätze bekommen...

Was wünschst Du Dir am meisten, mal abgesehen vom sexuellen Teil?

Abgesehen vom sexuellen Teil, das wir mehr Spaß miteinander haben, mehr Unternehmen, erleben, Reisen zum Beispiel. Aber da steht ihm der Sinn nicht so danach. Und wenn wir doch mal was zusammen Unternehmen, fehlt trotzdem der Spaß dabei. 

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28. März 2018 um 8:49

Ja das wäre es wohl...

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28. März 2018 um 11:54
In Antwort auf hemianopsie

Abgesehen vom sexuellen Teil, das wir mehr Spaß miteinander haben, mehr Unternehmen, erleben, Reisen zum Beispiel. Aber da steht ihm der Sinn nicht so danach. Und wenn wir doch mal was zusammen Unternehmen, fehlt trotzdem der Spaß dabei. 

fehlt der Spaß? Es ist zumindest anzunehmen, dass Euch im Moment die Leichtigkeit fehlt. Das ist klar und logisch (vergiß auch nicht, dass auch für ihn die letzte Zeit wirklich hart war - physisch wie psychisch) und das ist wohl eine ziemlich "Spaßbremse". Danach wieder zum Alltag zurückzukehren ist für keinen leicht.

Aber Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie Ihr Euer Leben wieder auflockern könnt.
Am besten zusammen. Und ganz sicher hat dass dann auch Auswirkungen auf Eure Gefühle, lässt Euch wieder näher zusammen rücken.

War es schon immer so, dass ihm der Sinn nicht so nach reisen stand? Geht mir genauso, mein Mann will gern verreisen und ich bin sooooooooooooooo froh, wenn ich mal nicht aus dem Haus muss. Nun, haben wir so gelöst, dass wir nur teilweise zusammen verreisen, jetzt über Ostern beispielsweise fährt mein Mann weg - und ich bleibe zu Hause. Freuen wir uns beide schon total darauf. Natürlich nicht nur, wir werden auch gemeinsam verreisen in diesem Jahr, aber das Defizit zwischen seinem Hunger und meinen Wünschen wird so deutlich besser (wenn auch nicht völlig) ausgeglichen. Nähe und Gemeinsamkeit gibt es dafür stärker an anderen Punkten - gemeinsame Hobbys, ganz viele kleine Alltagsrituale usw.

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28. März 2018 um 12:56
In Antwort auf avarrassterne1

fehlt der Spaß? Es ist zumindest anzunehmen, dass Euch im Moment die Leichtigkeit fehlt. Das ist klar und logisch (vergiß auch nicht, dass auch für ihn die letzte Zeit wirklich hart war - physisch wie psychisch) und das ist wohl eine ziemlich "Spaßbremse". Danach wieder zum Alltag zurückzukehren ist für keinen leicht.

Aber Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie Ihr Euer Leben wieder auflockern könnt.
Am besten zusammen. Und ganz sicher hat dass dann auch Auswirkungen auf Eure Gefühle, lässt Euch wieder näher zusammen rücken.

War es schon immer so, dass ihm der Sinn nicht so nach reisen stand? Geht mir genauso, mein Mann will gern verreisen und ich bin sooooooooooooooo froh, wenn ich mal nicht aus dem Haus muss. Nun, haben wir so gelöst, dass wir nur teilweise zusammen verreisen, jetzt über Ostern beispielsweise fährt mein Mann weg - und ich bleibe zu Hause. Freuen wir uns beide schon total darauf. Natürlich nicht nur, wir werden auch gemeinsam verreisen in diesem Jahr, aber das Defizit zwischen seinem Hunger und meinen Wünschen wird so deutlich besser (wenn auch nicht völlig) ausgeglichen. Nähe und Gemeinsamkeit gibt es dafür stärker an anderen Punkten - gemeinsame Hobbys, ganz viele kleine Alltagsrituale usw.

Aber das mit dem gemeinsamen Spaß haben, gemeinsamen Unternehmungen war schon vor dem Schlaganfall so. Und nach Reisen stand ihm noch nie so der Sinn.

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28. März 2018 um 13:03
In Antwort auf hemianopsie

Aber das mit dem gemeinsamen Spaß haben, gemeinsamen Unternehmungen war schon vor dem Schlaganfall so. Und nach Reisen stand ihm noch nie so der Sinn.

ja, das geht im Alltag auch leicht den Bach herunter, wenn man nicht explizit darauf achtet. Wenn man darauf achtet, kann man es aber auch ändern.

Bei mir war das mit dem Reisen auch schon immer so

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28. März 2018 um 16:55

 Keine Ahnung. Geborgenheit, Gewohnheit, Angst vor dem alleine sein. Er ist immer für mich da und wir führen, abgesehen davon, eine harmonische Beziehung.

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28. März 2018 um 19:31

ist bei mir und meinem Mann auch so, da geht man eben in DIESEM (einen) Punkt getrennte Wege und schon gibt es kein Problem

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28. März 2018 um 20:41

Du hast sowas von Recht. Ich danke Dir vielmals 😘

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28. März 2018 um 20:44

Eben nicht, das Körperliche fehlt und dann noch die Sache mit dem Kinderwunsch. Hach, schwierig 🙈

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28. März 2018 um 21:34

Wie meinst du Das? Ich verstehe deinen Beitrag nicht richtig? Geht es dir ähnlich?

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28. März 2018 um 21:51

Nein, Kind um jeden Preis ist es nicht. Aber ich habe Angst, es irgendwann zu bereuen, wenn es zu spät ist. Mit dem Sex dachte ich immer, es ist normal, das er in einer so langen Beziehung sehr wenig wird😑 

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28. März 2018 um 22:22
In Antwort auf hemianopsie

Nein, Kind um jeden Preis ist es nicht. Aber ich habe Angst, es irgendwann zu bereuen, wenn es zu spät ist. Mit dem Sex dachte ich immer, es ist normal, das er in einer so langen Beziehung sehr wenig wird😑 

So wie schon 6rama9 geschrieben hat, ist es nicht normal, dass der Sex und die Zärtlichkeit so stark zurück gehen. In unserer Beziehung haben wir das schön aufrecht halten können, weil wir beide das wollen und auch etwas dafür tun.

Anscheinend begehrt ihr euch gegenseitig zur Zeit nicht so sehr.

Aber aus deinen Postings habe ich jetzt nicht klar herausgelesen:
Will er das ändern? Willst du das ändern?

Damit ist nicht gemeint, ob ihr wünscht, dass es anders wäre, nein ich frage, ob jeder von euch beiden deutlich ausgesprochen hat, dass er/sie es aktiv verändern will. Habt ihr das schon so tiefgehend besprochen, dass das klar wurde?

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28. März 2018 um 22:45
In Antwort auf rax

So wie schon 6rama9 geschrieben hat, ist es nicht normal, dass der Sex und die Zärtlichkeit so stark zurück gehen. In unserer Beziehung haben wir das schön aufrecht halten können, weil wir beide das wollen und auch etwas dafür tun.

Anscheinend begehrt ihr euch gegenseitig zur Zeit nicht so sehr.

Aber aus deinen Postings habe ich jetzt nicht klar herausgelesen:
Will er das ändern? Willst du das ändern?

Damit ist nicht gemeint, ob ihr wünscht, dass es anders wäre, nein ich frage, ob jeder von euch beiden deutlich ausgesprochen hat, dass er/sie es aktiv verändern will. Habt ihr das schon so tiefgehend besprochen, dass das klar wurde?

Wir haben vor einiger Zeit mal darüber geredet, das und beiden der Sex nicht so wichtig ist. Aber etwas mehr und vor allem etwas mehr Leidenschaft wären natürlich trotzdem schön. Aber wir wissen absolut nicht wie wir das anstellen sollen. Beim letzten mal habe ich dann bemerkt, das ich überhaupt keinen Spaß daran hatte. Ich habe es einfach über mich ergehen lassen. Ich fühle mich körperlich nicht mehr von ihm angezogen. Ich liege gerne in seinem Arm und kuschel mit ihm, aber mehr auch nicht. Das heißt aber nicht, das ich generell keine Lust auf Sex habe, ich mache es mir dann lieber selber 🙈

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28. März 2018 um 23:06

Die Trennung/Auszeit haben wir im Moment, da ich seit 5 Wochen zur Reha bin. Hier komme ich viel zum Nachdenken, sehe meine Beziehung mal aus einem anderen Winkel. Das schlimme ist: Ich vermisse ihn überhaupt nicht. Er vermisst mich wahnsinnig. Er spürt auch wie ich mich distanziere. Aber du hast Recht, da hilft nur reden, gemeinsam nach einer Lösung suchen. Danke für deine Antwort.

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29. März 2018 um 8:31
In Antwort auf hemianopsie

Wir haben vor einiger Zeit mal darüber geredet, das und beiden der Sex nicht so wichtig ist. Aber etwas mehr und vor allem etwas mehr Leidenschaft wären natürlich trotzdem schön. Aber wir wissen absolut nicht wie wir das anstellen sollen. Beim letzten mal habe ich dann bemerkt, das ich überhaupt keinen Spaß daran hatte. Ich habe es einfach über mich ergehen lassen. Ich fühle mich körperlich nicht mehr von ihm angezogen. Ich liege gerne in seinem Arm und kuschel mit ihm, aber mehr auch nicht. Das heißt aber nicht, das ich generell keine Lust auf Sex habe, ich mache es mir dann lieber selber 🙈

"Wir haben vor einiger Zeit mal darüber geredet, das und beiden der Sex nicht so wichtig ist. "

Wenn ihr miteinander redet, ist ein Minimum an Ehrlichkeit notwendig, damit eine Beziehung funktioniert. Deinem Partner sagst Du, dass Dir Sex nicht so wichtig ist, hier aber sprichst Du in jedem zweiten Posting über den fehlenden Sex und die fehlende Leidenschaft.

Du siehst den Fehler? Warum bist Du ihm gegenüber nicht ehrlich? Warum sagst Du ihm nicht, dass Dir Sex und Leidenschaft wichtig ist, aber er diese Leidenschaft nicht mehr in Dir erwecken kann. Hast Du Angst ihm die Wahrheit zu sagen? Wenn ja, steckst Du nur den Kopf in den Sand und machst alles nur schlimmer.

Übrigens ist es kein Wunder, dass Du ihn viel weniger vermisst, als er Dich. Auf Reha bist Du abgelenkt, in fremder Umgebung usw. Er jedoch wird jede Sekunde zuhause an Dich erinnert.

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29. März 2018 um 8:57
In Antwort auf 6rama9

"Wir haben vor einiger Zeit mal darüber geredet, das und beiden der Sex nicht so wichtig ist. "

Wenn ihr miteinander redet, ist ein Minimum an Ehrlichkeit notwendig, damit eine Beziehung funktioniert. Deinem Partner sagst Du, dass Dir Sex nicht so wichtig ist, hier aber sprichst Du in jedem zweiten Posting über den fehlenden Sex und die fehlende Leidenschaft.

Du siehst den Fehler? Warum bist Du ihm gegenüber nicht ehrlich? Warum sagst Du ihm nicht, dass Dir Sex und Leidenschaft wichtig ist, aber er diese Leidenschaft nicht mehr in Dir erwecken kann. Hast Du Angst ihm die Wahrheit zu sagen? Wenn ja, steckst Du nur den Kopf in den Sand und machst alles nur schlimmer.

Übrigens ist es kein Wunder, dass Du ihn viel weniger vermisst, als er Dich. Auf Reha bist Du abgelenkt, in fremder Umgebung usw. Er jedoch wird jede Sekunde zuhause an Dich erinnert.

Ja ich habe Angst ihm die Wahrheit zu sagen, Angst ihn zu verletzten. "Du machst mich nicht mehr an", "Ich finde dich nicht mehr anziehend", "Unser Sex macht mir keinen Spaß mehr" Das kann ich ihm doch nicht einfach so sagen😔😱

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29. März 2018 um 9:01
In Antwort auf hemianopsie

Wir haben vor einiger Zeit mal darüber geredet, das und beiden der Sex nicht so wichtig ist. Aber etwas mehr und vor allem etwas mehr Leidenschaft wären natürlich trotzdem schön. Aber wir wissen absolut nicht wie wir das anstellen sollen. Beim letzten mal habe ich dann bemerkt, das ich überhaupt keinen Spaß daran hatte. Ich habe es einfach über mich ergehen lassen. Ich fühle mich körperlich nicht mehr von ihm angezogen. Ich liege gerne in seinem Arm und kuschel mit ihm, aber mehr auch nicht. Das heißt aber nicht, das ich generell keine Lust auf Sex habe, ich mache es mir dann lieber selber 🙈

Hallo,

DAS habe ich schon verstanden. Es wäre schön ...  Ihr wisst nicht so recht ... 
Aber die folgenden Fragen lässt du immer noch unbeantwortet, oder sie sind für dich selbst noch ohne rechte Antwort.

Willst du AKTIV etwas daran ändern?
Das ist etwas völlig Anderes, als er wäre schön ...

Hast du deinen Partner GEFRAGT, ob er etwas daran ändern möchte?

Was ist seine Antwort, will er AKTIV etwas daran ändern?

 

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29. März 2018 um 9:19
In Antwort auf rax

Hallo,

DAS habe ich schon verstanden. Es wäre schön ...  Ihr wisst nicht so recht ... 
Aber die folgenden Fragen lässt du immer noch unbeantwortet, oder sie sind für dich selbst noch ohne rechte Antwort.

Willst du AKTIV etwas daran ändern?
Das ist etwas völlig Anderes, als er wäre schön ...

Hast du deinen Partner GEFRAGT, ob er etwas daran ändern möchte?

Was ist seine Antwort, will er AKTIV etwas daran ändern?

 

Ich weiß nicht, ob ich aktiv etwas daran ändern möchte. Zumindest kann ich es mir im Moment nicht vorstellen, wie ich das machen soll. Ich werde auf jeden Fall mit ihm reden.

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29. März 2018 um 9:48

welche Knackpunkte? In einer Ehe, wo ich nicht gern verreise, mein Mann aber schon, ja. Wo ist das Drama?

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29. März 2018 um 9:49

Das wäre ein Plan 😉

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29. März 2018 um 10:03

och die Bücher gibts schon, nur ist es halt einfach schöner, dahin zu gehen, wo das Gras grüner ist als den eigenen Rasen zu pflegen

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29. März 2018 um 13:20

Ach was, der Thread ist durchaus sinnvoll. Es muss ja nicht rauskommen, was du oder ich uns vorstellen.

Wenn sie sich klar wird, dass sie nichts ändern will, dann wäre das auch ein zu respektierendes Ergebnis.

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29. März 2018 um 14:37

Ich danke Euch allen, ihr habt mir sehr geholfen meine Gedanken etwas zu sortieren.

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29. März 2018 um 16:16
In Antwort auf hemianopsie

Ja ich habe Angst ihm die Wahrheit zu sagen, Angst ihn zu verletzten. "Du machst mich nicht mehr an", "Ich finde dich nicht mehr anziehend", "Unser Sex macht mir keinen Spaß mehr" Das kann ich ihm doch nicht einfach so sagen😔😱

Besser ihm sagen, als mit ihm Schluss machen. Welche der beiden Optionen tut ihm mehr weh?

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29. März 2018 um 16:58
In Antwort auf 6rama9

Besser ihm sagen, als mit ihm Schluss machen. Welche der beiden Optionen tut ihm mehr weh?

Die Fragen, was ihm oder ihr jetzt mehr weh tut, drängt sich natürlich auf.

Aber die entscheidende Frage ist die, mit welcher der Optionen sie in Zukunft besser leben kann.

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29. März 2018 um 18:12

Naja, egal welche Option sie letztendlich wählt: Das Reden macht es für ihren Partner einfacher als wenn er im Unklaren gelassen würde

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30. März 2018 um 8:42

Ich bin 34 und könnte vermutlich Kinder bekommen. Zumindest würde bei mir nicht's gegenteiliges festgestellt. Seine Spermienqualität war ziemlich schlecht.
Ich glaube du hast Recht damit, das wir wie eine WG, wie Freunde zusammen leben. 

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30. März 2018 um 10:43

Wir haben es schon mit künstlicher Befruchtung versucht, leidet ohne Erfolg. Und mich hat das Ganze damals nervlich so fertig gemacht, das wir uns kein weiteres mal getraut haben. Abgesehen davon, ist es ja auch eine finanzielle Belastung.

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30. März 2018 um 8:48
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