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Nervenklinik - Was bedeutet das für meine Zukunft?

14. November 2010 um 16:23

Hallo Leute!

Vor einiger Zeit habe ich mich wegen meiner Probleme dazu entschieden, eine Therapeutin aufzusuchen und die hat bei mir eine reaktive Depression festgestellt. Das hat einige Ursachen. Natürlich liegt die eigentliche Ursache in meiner frühesten Vergangenheit.

Der Auslöser, also der Grund, warum ich mich jetzt dazu entschieden habe, dass ich es nun nicht mehr allein schaffe und mit dem Alltag nicht mehr zurechtkomme, waren meine beiden letzten, gescheiterten Beziehungen. Von meinem Ex, von dem ich mich nun vor zwei Wochen getrennt habe, kann ich mich nicht so recht lösen. Ich lasse mich von seinen verbalen Angriffen und Taten, deren Ziele es sind, mich fertig zu machen, zu sehr provozieren, sodass er es auch letzendlich schafft, mich damit fertig zu machen.

Ich bin nicht in der Lage, wie jeder normale Mensch darüber hinwegzusehen und ihn einfach zu ignorieren. Mir zu sagen, dass er es nicht wert ist und ich besseres zu tun habe, als mich mit ihm zu beschäftigen. Denn das habe ich leider nicht, das ist das Problem. Ich bin so wertlos, dass ich niemandem was bedeute und die tatsache, dass ich anscheinend auch ihm nie was bedeutet habe, macht mich fertig.

Und das hat nun zu meiner Entscheidung geführt, oder zu meiner Feststellung, dass ich dringend Hilfe brauche, bevor ich meinen Lebenswillen völlig verliere. Es ist schon so weit, dass ich zwar nicht versuche, mich umzubringen, aber wenn ich zur arbeit gehe und im Verkehr bin, ist mir egal, ob ich überfahren werde oder der Bus einen Unfall baut, ich wünsche es mir fast schon.

Und nun sind meine Fragen: Wie gehe ich die Sache nun an? Wie erkläre ich das meiner Chefin? An wen wende ich mich zuerst? Und wie würde das auf meinem Lebenslauf aussehen? Sprich, wie schwer ist es danach, das normale Leben wieder aufzunehmen?

Sorry für den langen Text, ich hoffe, dass ein paar von euch mir nützliche Ratschläge geben können und bedanke mich im Voraus.

Lg Nadine

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14. November 2010 um 18:09

Danke
für deinen ratschlag

das annormale an mir ist eben, dass ich es nicht sein lassen kann, mich darauf einzulassen, weil ich es nicht ertragen kann, nicht ernst genommen, oder ignoriert zu werden. ich kann einfach nicht darüber hinwegsehen,wenn er dinge über mich verbreitet, die nicht stimmen. aber eigentlich sollte weder er noch seine familie mich interessieren. ja es ist schon normal das einem nach ner trennung nicht alles am A....vorbei geht, aber dass man jedesmal sich auf so einen dialog einlässt, wobei man meistens sich die augen ausheult und sich am liebsten umbringen würde....das denke ich ist nicht normal

und nun bin ich so weit das ich nicht mal mehr weiß wie ich morgen zur arbeit gehen soll

zu meiner chefin habe ich ein sehr gutes verhältnis. wir sitzen zu zweit in einem büro und schmeißen den laden. wenn ich nicht mehr bin, muss sie alles allein machen. ich fühle mich ihr gegenüber schuldig. und das vertraute verhältnis macht es unmöglich, sie nicht davon in kenntnis zu setzen, das wäre unfair

ja und das ich mich von meinem ex nicht fertigmachen lassen soll das sagen mir alle nur das funktioniert eben nicht. er schafft es immer wieder. und nun hat er mich ans ende meiner kräfte gebracht

ich hoffe nur das ich es bei meinem arbeitgeber später nicht erwähnen muss, denn der würde wahrscheinlich ein risiko darin sehen, dass ich labil bin und kein durchhaltevermögen habe

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14. November 2010 um 18:24

Hola Nadine!
Ich bin selbst viele Male in verschiedenen Einrichtungen gewesen, kann also deine Ängste gut nachvollziehen.

Hast du schon einen Klinikplatz? Ansonsten, solltest du als Notfall aufgenommen werden (Krisenintervention), überleg es dir lieber zweimal!

Ich persönlich habe die Krisenintervention als reine "Aufbewahrung" empfunden. Vollgepumpt mit Medikamenten, die mich völlig ausgeknockt haben, einfach nur auf meine Entlassung warten. Hat immerhin 3 Monate und einiges an Kraft gekostet, bis ich das erste mal "raus" durfte.

Wichtig bei jedem Klinikaufenthalt ist, dass man sich im klaren ist, dass "auf Station" nicht das wahre Leben stattfindet. Die WIedereingliederung ist also superwichtig!!! Einige Kliniken haben Hilfsangebote für Patienten, wieder ins Arbeits- und Familienleben zurückzufinden.

Du sagst, du bist berufstätig. Wie stabil siehst du dich darin? Siehst du die Möglichkeit, trotz der Depression weiterzuarbeiten? ODer belastet dich auch der Arbeitsalltag?
Ich frage, denn ich kenne von mir selbst beides. Einerseits lenkt mich die Arbeit ab, andererseits fehlt mir oft die Motivation und alles wird zum Kraftakt.

Was würdest du statt stationärem Aufenthalt von einer Tagesklinik halten? Da verlierst du dein "Umfeld" nicht komplett aus dem Blick.


Einige werden jetzt gegen mich auf die Barrikaden gehen, aber ich bin bekennende PSychiatrie-Gegnerin. Aufgrund eigener Erfahrungen wohlgemerkt!

Am Ende musst du allerdings wissen, was das Beste für dich ist.

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14. November 2010 um 18:38
In Antwort auf devon_11942602

Hola Nadine!
Ich bin selbst viele Male in verschiedenen Einrichtungen gewesen, kann also deine Ängste gut nachvollziehen.

Hast du schon einen Klinikplatz? Ansonsten, solltest du als Notfall aufgenommen werden (Krisenintervention), überleg es dir lieber zweimal!

Ich persönlich habe die Krisenintervention als reine "Aufbewahrung" empfunden. Vollgepumpt mit Medikamenten, die mich völlig ausgeknockt haben, einfach nur auf meine Entlassung warten. Hat immerhin 3 Monate und einiges an Kraft gekostet, bis ich das erste mal "raus" durfte.

Wichtig bei jedem Klinikaufenthalt ist, dass man sich im klaren ist, dass "auf Station" nicht das wahre Leben stattfindet. Die WIedereingliederung ist also superwichtig!!! Einige Kliniken haben Hilfsangebote für Patienten, wieder ins Arbeits- und Familienleben zurückzufinden.

Du sagst, du bist berufstätig. Wie stabil siehst du dich darin? Siehst du die Möglichkeit, trotz der Depression weiterzuarbeiten? ODer belastet dich auch der Arbeitsalltag?
Ich frage, denn ich kenne von mir selbst beides. Einerseits lenkt mich die Arbeit ab, andererseits fehlt mir oft die Motivation und alles wird zum Kraftakt.

Was würdest du statt stationärem Aufenthalt von einer Tagesklinik halten? Da verlierst du dein "Umfeld" nicht komplett aus dem Blick.


Einige werden jetzt gegen mich auf die Barrikaden gehen, aber ich bin bekennende PSychiatrie-Gegnerin. Aufgrund eigener Erfahrungen wohlgemerkt!

Am Ende musst du allerdings wissen, was das Beste für dich ist.

Genau wie bei dir
sieht es bei mir nämlich auch aus. Also mit der Arbeit. Einerseits lenkt mich die arbeit ab aber andererseits so wie jetzt fehlt mir die motivation, wenn ich schon daran denke. dazu kommt, dass ich in der buchhaltung arbeite. und eigentlich auch gut soweit ich weiß. aber seit einiger zeit mache ich fehler aufgrund mangelnder konzentration. und das ist natürlich gerade in dem beruf nicht vorteilhaft,

also wenn ich mir so deine erfahrungen von klinik aufenthalten so durchlese, überlege ich mir das schon noch ein zweites mal. und wie läuft es in einer tagesklinik? kann ich von da aus dann jeden tag zur arbeit, nur dass das dann mein zukünftiges zu hause wird, wo ich nach der arbeit zurückkomme?

mein ziel ist es auf keinen fall, nur mit medikamenten vollgepumpt zu werden, am liebsten hätte ich natürlich einen aufenthalt, in dem mir beigebracht wird, wieder den sinn des lebens zu erkennen und mich selbst zu mögen,

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14. November 2010 um 18:45

Wie
kommst du denn auf den eindruck dass ich mit dem täglichen leben gut zurechtkomme? das ist eben nicht der fall, denn seit einiger zeit funktioniere ich nur und der tag läuft an mir vorbei wie ein traum

also ich weiß nicht an welcher stelle ich erwähnt habe, dass ich mit dem alltag klarkomme, eigentlich habe ich das genaue gegenteil erwähnt, nämlich das ich mit dem alltag überfordert bin.

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14. November 2010 um 19:09
In Antwort auf liana_12112452

Genau wie bei dir
sieht es bei mir nämlich auch aus. Also mit der Arbeit. Einerseits lenkt mich die arbeit ab aber andererseits so wie jetzt fehlt mir die motivation, wenn ich schon daran denke. dazu kommt, dass ich in der buchhaltung arbeite. und eigentlich auch gut soweit ich weiß. aber seit einiger zeit mache ich fehler aufgrund mangelnder konzentration. und das ist natürlich gerade in dem beruf nicht vorteilhaft,

also wenn ich mir so deine erfahrungen von klinik aufenthalten so durchlese, überlege ich mir das schon noch ein zweites mal. und wie läuft es in einer tagesklinik? kann ich von da aus dann jeden tag zur arbeit, nur dass das dann mein zukünftiges zu hause wird, wo ich nach der arbeit zurückkomme?

mein ziel ist es auf keinen fall, nur mit medikamenten vollgepumpt zu werden, am liebsten hätte ich natürlich einen aufenthalt, in dem mir beigebracht wird, wieder den sinn des lebens zu erkennen und mich selbst zu mögen,

Nein
in einer Tagesklinik bist du dann tagsüber mit Therapie und mit der Beschäftigung zu lernen, dem Tag eine klare Struktur zu geben und wichtig ist auch das Zusammen sein/reden mit anderen Betroffenen, die dich besser als Außenstehende verstehen können. Abends fährst du dann wieder nach Hause.

Der Beschreibung meiner Vorrednerin kann ich absolut nicht zustimmen. Nicht jeder wird während der Krisenintervention mit Medikamenten vollgepumpt und ruhig gestellt. Ich habe da genau gegenteilige Erfahrungen gemacht und viele die ich kenne und betroffen waren ebenfalls.

Zuerst einmal geht es darum, herauszufinden was deine Probleme sind und evtl. wird dir EIN! Medikament verordnet, garantiert nicht unter Zwang, denn das kannst du auch ablehnen, das dir hilft.
In einer Klinik ist alles Freiwillig und kein MUSS!
Du bekommst Gesprächtherapien und wie schon oben erwähnt, ist das Zusammensein mit ebenfalls Betroffenen ein ganz wichtiger Punkt der Therapie. Der Austausch, evtl. Entwicklung von Freundschaften, in der man sich gegenseitig unterstützen kann.
Dort lernst du ebenfalls, deinem Tagesablauf wieder eine Struktur zu geben. Es kommt zu Belastungswochenenden, wo du nach Hause fährt und siehst, wie es dir im Alltag ergeht und wie du darauf reagierst. Das wird immer mehr ausgeweitet, bis du wieder in der Lage bist, deinen Alltag geregelt zu bekommen.

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14. November 2010 um 19:10

Was das bedeutet? der schrittt in eine gesunde zukunft!
lass dir nichts einreden von wegen abgestempelt etc.

wenn deine therapeutin dir dazu rät, und du auch dazu bereit bist, dann ist es jetzt soweit den schritt zu tun.
es gibt situationen wo ein mensch alleine einfach nicht mehr weiter kann. dazu muss der mensch raus aus seiner umgebung...und in die hände von fachleuten.

wieso lücke im lebenslauf? du bist schlichtweg krank. krankheitszeiten stehen nicht im lebenslauf.
was du deiner chefin sagen sollst? erstmal noch nix. du brauchst erstmal einen platz in einer guten klinik.
wenn es dann soweit ist bist du ebend krank.
wie es danach ist dein leben aufzunehmen? du lernst in der klinik viel über dich und deine bisherigen verhaltensmuster.
im günstigsten fall wirst du danach dein verhalten ändern und lebensfreude gewinnen.
es ist ein harter weg, aber es lohnt sich!

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14. November 2010 um 19:11

..
mir hat es bis jetzt nur meine psychologin gesagt weil die symptome passen und ich halte sie eigentlich für kompetent und diese schwere zeit die ich durchmache ist nicht die erste phase mit der ich überfordert bin

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14. November 2010 um 19:13
In Antwort auf liana_12112452

Genau wie bei dir
sieht es bei mir nämlich auch aus. Also mit der Arbeit. Einerseits lenkt mich die arbeit ab aber andererseits so wie jetzt fehlt mir die motivation, wenn ich schon daran denke. dazu kommt, dass ich in der buchhaltung arbeite. und eigentlich auch gut soweit ich weiß. aber seit einiger zeit mache ich fehler aufgrund mangelnder konzentration. und das ist natürlich gerade in dem beruf nicht vorteilhaft,

also wenn ich mir so deine erfahrungen von klinik aufenthalten so durchlese, überlege ich mir das schon noch ein zweites mal. und wie läuft es in einer tagesklinik? kann ich von da aus dann jeden tag zur arbeit, nur dass das dann mein zukünftiges zu hause wird, wo ich nach der arbeit zurückkomme?

mein ziel ist es auf keinen fall, nur mit medikamenten vollgepumpt zu werden, am liebsten hätte ich natürlich einen aufenthalt, in dem mir beigebracht wird, wieder den sinn des lebens zu erkennen und mich selbst zu mögen,

Für sog.
verhaltenstherapien gibt es spezialkliniken. kann dir grad keine nennen, ich selbst war nur inner privatklinik, die war aber eher mittelmäßig.

tageskliniken dienen dazu, den tag zu strukturieren und dir in form von gesprächsgruppen, psychotherapie und beschäftigungstherapie, allerdings in offener form, den weg "zurück" nicht zu verschließen.
Du gehst morgens hin, hast eben therapien etc und abends gehst du zurück nach hause, machst ggf den haushalt und gehst am nächsten morgen wieder hin. für mich persönlich wäre das nichts, weil ich mich bei den "beschäftigungstherapien" immer so nutzlos fühle.

arbeitest du vollzeit? vielleicht wäre es eine möglichkeit (kenne mich mit dem deutschen arbeitsrecht nicht aus) vorübergehend auf eine halbtagsstelle zu wechseln und den anderen halben tag für therapien zu nutzen.

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14. November 2010 um 19:15

Woher
kommen ewigentlich deine Weisheiten?

Aus einem Buch "Psychiatrie im Jahre 1930"?

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14. November 2010 um 19:21
In Antwort auf ofi21

Woher
kommen ewigentlich deine Weisheiten?

Aus einem Buch "Psychiatrie im Jahre 1930"?

Du
scheinst damit sehr schlechte erfahrungen gemacht zu haben

aber weißt du, egal ob jemand von meiner krankheit profitiert oder nicht - ich habe jetzt im moment sowieso nichts mehr zu verlieren.

ich habe einen exfreund der mich fertig macht und keinen in meiner familie oder freundeskreis der mir halt gibt. meine arbeit läuft auch nicht besonders gut, weil meine chefin mich wegen meiner fehler ständig kritisiert. ich fühle mich, als ob ich bei allen nur geduldet bin und niemandem was bedeute. egal, was die leute sagen oder tun es kommt bei mir immer nur an: "du bist nichts wert"

ich war nie ein mensch der gern dinge dramatisiert hat oder sich in irgendwelche sachen hineingesteigert hat aber entweder ich gehe in eine klinik oder es hat sich hier für mich erledigt

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14. November 2010 um 19:30

Ich denke nicht
dass das leben wie du es beschreibst, dass man jeden morgen aufsteht und zur arbeit geht indem man nur funktioniert und das alles gar nicht mehr will, das optimale ist.

natürlich will ich vor dem alltag flüchten, weil mir das zu viel ist, weil es mir keinen spaß mehr macht. und das bezieht sich nicht nur auf die arbeit, sondern auf alles. mir ist alles zu viel. ich bin mit allem überfordert.

und da ich mich sehr gut kenne kann ich auch gut einschätzen ob dieses verhalten für meine verhältnisse normal ist oder nicht.

ich möchte eine sache klären: meine frage ist nicht, ob ich in eine klinik soll oder nicht. Nicht das OB ist die frage sondern das WIE. denn dass ich mir da was suche das steht fest

und das hat mir auch keiner eingeredet, das habe ich selbst entschieden. weil ich mich in meinem spiegel selbst nicht mehr erkenne. und weil ich in "schwierigen phasen" ein nicht normales verhalten an den tag lege, weil ich mit den schmerzen nicht umgehen kann.

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14. November 2010 um 19:33

Ich
hatte bereits erwähnt das ich bei einer therapeutin bin die das festgestellt hat

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14. November 2010 um 19:41


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14. November 2010 um 19:48
In Antwort auf ofi21

Nein
in einer Tagesklinik bist du dann tagsüber mit Therapie und mit der Beschäftigung zu lernen, dem Tag eine klare Struktur zu geben und wichtig ist auch das Zusammen sein/reden mit anderen Betroffenen, die dich besser als Außenstehende verstehen können. Abends fährst du dann wieder nach Hause.

Der Beschreibung meiner Vorrednerin kann ich absolut nicht zustimmen. Nicht jeder wird während der Krisenintervention mit Medikamenten vollgepumpt und ruhig gestellt. Ich habe da genau gegenteilige Erfahrungen gemacht und viele die ich kenne und betroffen waren ebenfalls.

Zuerst einmal geht es darum, herauszufinden was deine Probleme sind und evtl. wird dir EIN! Medikament verordnet, garantiert nicht unter Zwang, denn das kannst du auch ablehnen, das dir hilft.
In einer Klinik ist alles Freiwillig und kein MUSS!
Du bekommst Gesprächtherapien und wie schon oben erwähnt, ist das Zusammensein mit ebenfalls Betroffenen ein ganz wichtiger Punkt der Therapie. Der Austausch, evtl. Entwicklung von Freundschaften, in der man sich gegenseitig unterstützen kann.
Dort lernst du ebenfalls, deinem Tagesablauf wieder eine Struktur zu geben. Es kommt zu Belastungswochenenden, wo du nach Hause fährt und siehst, wie es dir im Alltag ergeht und wie du darauf reagierst. Das wird immer mehr ausgeweitet, bis du wieder in der Lage bist, deinen Alltag geregelt zu bekommen.

Das hört sich nicht schlecht an
also ich arbeite 25 stunden in der woche und nebenbei mache ich privat noch was für meinen vater also komme ich vielleicht auf 30 stunden. das ist ja bereits teilzeit.

würde das auch funktionieren, dass ich weiterhin arbeite und in meiner "freizeit" in die klinik gehe?? ich will meine chefin nicht im stich lassen und ich will nicht das sie schlecht von mir denkt, ich will nicht dass sie denkt sie hat sich so ein krankes mädchen an land gezogen.

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14. November 2010 um 19:56
In Antwort auf liana_12112452

Das hört sich nicht schlecht an
also ich arbeite 25 stunden in der woche und nebenbei mache ich privat noch was für meinen vater also komme ich vielleicht auf 30 stunden. das ist ja bereits teilzeit.

würde das auch funktionieren, dass ich weiterhin arbeite und in meiner "freizeit" in die klinik gehe?? ich will meine chefin nicht im stich lassen und ich will nicht das sie schlecht von mir denkt, ich will nicht dass sie denkt sie hat sich so ein krankes mädchen an land gezogen.

Das
kann ich dir nicht sagen. Denn normalerweise ist es so, das man für die Therapie (Tagesklinik, Klinik) krank geschrieben ist.

Ob man da stundenweise arbeiten gehen kann muß du mit den zuständigen Personen(in der Klinik, Therapeutin, Arzt) abklären.

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14. November 2010 um 20:00

Ich gehe
jeden freitag zu einer therapeutin und sie betreibt teifenpsychologie, eine form der analytischen therapie und bis jetzt habe ich medikamente immer gemieden weil ich es alleine versuchen wollte

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14. November 2010 um 20:13

...
Hallo Nadine,

ich würde dir empfehlen, dir eine psychosomatische Klinik in deiner Nähe zu suchen und dort anzurufen. Die können dir dann sagen, wann du aufgenommen werden kannst. In die Psychiatrie würde ich an deiner Stelle nur im Notfall gehen, weil dort der Schwerpunkt eher auf Medikamenten und nicht auf Gesprächen liegt. Zur medikamentösen Einstellung und damit jemand nach dir schaut, würde es schon Sinn machen. Normalerweise kannst du dort auch relativ schnell auf eine offene Station, wenn es dir ein wenig besser geht. Aber dir muss einfach klar sein, dass du in einer psychosomatischen Klinik mehr Gespräche hast.

Was du sofort bzw. direkt morgen tun solltest ist, dass du bei einem Nervenarzt/Psychiater anrufst und sagst, dass du dringend einen Termin brauchst, weil du Depressionen mit Suizidgedanken hast. Dann bekommst du recht schnell einen Termin, weil Suizidgedanken ein absolutes Alarmsignal sind. Es ist jetzt wichtig, dass du deine Probleme ernst nimmst und klar kommunizierst, wie es in dir aussieht. Der Psychiater kann dir dann Medikamente verschreiben, die dich ein wenig aus deinem Loch herausholen können, so kannst du die Zeit überbrücken, bis du in eine Klinik kannst. Allerdings helfen die meisten Antidepressiva erst nach etwa 2-4 Wochen. Es gibt unterschiedliche, welche die eher beruhigen (z.B. Mirtazapin) und welche, die eher antriebssteigernd (z.B. Cipralex) sind. Je nachdem, welche Beschwerden bei dir im Vordergrund stehen, wird der Arzt ein Medikament auswählen. Auch wenn dir die Medikamente gut helfen, solltest du weiterhin psychotherapeutische Gespräche in Anspruch nehmen, weil diese die Rückfallgefahr nach Absetzen der Medikamente deutlich reduziert.

Ich wünsche dir alles Gute, lass' dich nicht unterkriegen!
Lieben Gruß, Blumenaugen

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14. November 2010 um 20:21

Nicht schlecht
herr specht

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14. November 2010 um 20:39
In Antwort auf liana_12112452

Ich denke nicht
dass das leben wie du es beschreibst, dass man jeden morgen aufsteht und zur arbeit geht indem man nur funktioniert und das alles gar nicht mehr will, das optimale ist.

natürlich will ich vor dem alltag flüchten, weil mir das zu viel ist, weil es mir keinen spaß mehr macht. und das bezieht sich nicht nur auf die arbeit, sondern auf alles. mir ist alles zu viel. ich bin mit allem überfordert.

und da ich mich sehr gut kenne kann ich auch gut einschätzen ob dieses verhalten für meine verhältnisse normal ist oder nicht.

ich möchte eine sache klären: meine frage ist nicht, ob ich in eine klinik soll oder nicht. Nicht das OB ist die frage sondern das WIE. denn dass ich mir da was suche das steht fest

und das hat mir auch keiner eingeredet, das habe ich selbst entschieden. weil ich mich in meinem spiegel selbst nicht mehr erkenne. und weil ich in "schwierigen phasen" ein nicht normales verhalten an den tag lege, weil ich mit den schmerzen nicht umgehen kann.

Danke
für die hilfe,das war wirklich sehr informativ und hilfreich

ich habe gerade bei einer klinik für pschosomatik eine nachricht auf dem AB hinterlassen und um rückruf gebeten, dann lass ich mich mal beraten, wie es mit einer aufnahme aussieht und je nachdem wie das gespräch verläuft, rede ich mit meiner chefin darüber.

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18. November 2010 um 17:58

...
"Das liegt sicher daran, weil ich darüber ein vertiefungsfach belegt habe, in dem ich eine eins habe an einer elite uni und derzeit sowohl ein diagnotisches seminar als auch ein interventionsseminar zu dem thema habe."

Na, wenn du eine eins hattest, dann ist die Sache ja klar.
Sorry, aber du hast mit deinem Beitrag nicht gezeigt, dass du gut informiert bist, sondern dass du zu narzisstischen Denkstrukturen neigst. Ob du damit der Threaderstellerin tatsächlich geholfen hast? Keine Ahnung, aber auf jeden Fall hast du die Gelegenheit genutzt, dich ordentlich selbst darzustellen.

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19. November 2010 um 22:10

...
Da hätte man locker mit ein paar Verweisen auf Quellen deutlich machen können, dass man sich auskennt....vor allem ist das Erwähnen der Note absolut unnötig. Außerdem nutzt sie solche vermeintlichen "Vorlagen" immer gerne, was ich persönlich nervig finde. Und ja, da war ich vielleicht nicht besonders diplomatisch, das stimmt.

Was das damit zu tun haben soll, dass sie eine Frau ist, ist mir schleierhaft. Klar, sie selbst fühlt sich ständig von anderen Frauen eifersüchtig und neidisch beäugt und breitet das gerne hier im Forum aus...ist mir auch schon aufgefallen. Aber genau das ist ja so narzisstisch, ist sogar ein Teil eines Kriteriums für die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Welche ich ihr nicht unterstellt habe, das möchte ich hier betonen! Ich habe von Denkstrukturen gesprochen.
Ich würde niemals behaupten, dass ich immer frei von Eifersucht bin, aber in diesem Fall spüre ich keine.

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19. November 2010 um 23:14

...
Doch ja, das passt auch.

Ich habe mehr Ahnung von Persönlichkeitsstörunge, als dir lieb sein kann. Und nein, ich werde jetzt nicht mit "Mein Haus. Mein Auto. Mein Mann." anfangen, das ist dein Job.

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20. November 2010 um 0:00

...
Ich weiß nicht, wann ich mich hier angemeldet habe, weil es schon zu lange her ist. Mehr als 5 Jahre sind es auf jeden Fall und ich hatte nie einen anderen Nickname. Ich lese hier immer mal wieder, schreibe aber eher selten.
Und ich halte Apfel nicht für eine "böse Frau", sie nervt mich nur manchmal.

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