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Nehmt bitte die rosaroten Brillen ab - raus aus der Abhängigkeit!

29. Dezember 2007 um 19:58

Hallo ihr lieben,

ich möchte jetzt einfach mal was loswerden und einigen von Euch etwas ans Herz legen. Es betrifft in erster Linie die Menschen, die sich anscheinend bei Ihren Problemen selbst im Weg stehen.

In diesem Forum wird ja um Ratschläge gebeten, nach Hilfe, Lösungen gesucht. Mir fiel auf, dass es viele Personen gibt, die ein Thread erstellen in der Hoffnung viele Meinungen und gutgemeinte Ratschläge zu bekommen. Oftmals sind die Ratschläge dann vielleicht nicht die Ratschläge die man sich erhofft hatte.

Ich bin selbst eine von denen, die sich selbst mit ihrem Problemen oftmals im Weg stehen. Ich bin mir auch bewußt darüber geworden, dass viele Probleme eigentlich keine sind.

In letzter Zeit ist mir auch oft aufgefallen, dass die Ratschläge gar nicht angenommen werden (ich erinner nur mal an den Thread mit den abgeschnittenen Haaren egal ob nun Fake oder nicht)....die Threadsteller haben immer ein Gegenargument übrig, warum es einen Grund gibt, an dem Problem festzuhalten....meist beginnt der Satz dann mit ja, aber........ Meist wird mit dem Ja, aber.... auch noch ein neues Problem aufgetischt. Es ist wie in einer Zwickmühle.

WAS ich aber nicht verstehen kann ist: Es erkennen viele Leute gar nicht, wie abhängig sie von Ihrem Partner sind. Viele sind total naiv tun ALLES damit der Partner ja wieder versöhnt ist, verstricken sich in viele ja, aber`s und heben den Partner so stark in den Himmel, obwohl aus dem Thread meist ganz klar hervor geht, dass der Partner sie/ihn nur hinhält, aushält oder sie/ihn schlecht behandelt.

Ich verstehe nicht warum viele an ihren Beziehungen so dolle festhalten, wenn sie sich schlecht dabei fühlen. Genauso der Satz: Ich kann ihn aber unmöglich verlassen ich liebe ihn sooooooo sehr er ist der Mann meines Lebens , aber im gleichen Thread steht, dass ja in der Beziehung längst nicht mehr alles so rosig ist.

Ja neee, is klar. Ihr wollt einen Partner, der euch schlecht behandelt, der euch belügt, hintergeht, mit dem es mehr Streit gibt als Harmonie, mit dem ihr wenig gemeinsam habt.

NEIN, sicher nicht. ES IST SCHLICHTWEG DIE GEWOHNHEIT DIE ES EUCH SCHWER MACHT EUCH VON EINEM PARTNER ZU TRENNEN MIT DEM ES KEIN SINN MEHR MACHT UND BEI DEM IHR EUCH EIGENTLICH NICHT MEHR WOHL FÜHLT.

Man nennt es auch Abhängigkeit.

Warum tut ihr euch sowas an? Ihr müsst euch nicht abhängig machen! Ihr seid es wert, dass man euch würdigt und genau das bekommt, was ihr auch geben könnt. Lasst euch nicht verarschen, mit euch spielen, euch hinhalten oder für dumm verkaufen. MACHT DIE AUGEN AUF und setzt die rosarote Brille ab. Ihr seid auch ohne Partner viel wert und Ihr kommt auch alleine klar im Leben, ohne den Partner, der es eigentlich nicht verdient hat von euch in den Himmel gehoben zu werden. Ohne Wenn und Aber.

Jetzt bekomme ich sicherlich zu hören, dass ich gut reden hab. Ja grad eben tue ich das wohl. ICH bin Single, fühle mich oftmals ziemlich einsam aber bevor ich mich in so einen Liebestaumel mit Hoch und Tief und Wenn und Aber wieder einlasse bleibe ich lieber Single. Und wenn es doch passieren sollte, dass ich wieder jemanden abkriegen sollte, der mich schlecht behandelt oder bei dem ich mich nicht mehr so wohl fühle, ziehe ich lieber den Trennstrich denn ICH weiss, dass es auch alleine gut geht, auch wenn es manchmal schwieriger ist. Aber ich bin stolz darauf, auf die Sachen im Leben die ich ALLEINE gemeistert habe.

Ich möchte am Schluß aber noch betonen, dass es natürlich auch viele Probleme gibt in Beziehungen , die gemeistert werden können und auch sollen, wozu aber auch beide Partner gehören und das es das wichtigste ist, darüber zu sprechen und sich nach wie vor einen Rat zu holen...aber den dann auch annehmen können.

Also nur Mut und auch mal einen Schritt nach vorne wagen, als in einem Verhaltensmuster stecken zu bleiben, in dem ihr euch nicht wohl fühlt.

Wünsche allen ein guten Rutsch ins neue Jahr und hoffentlich weniger Probleme in euren Beziehungen. Und immer schön vertragen.

PS: Möchte hiermit auch niemanden persönlich angreifen, aber vielleicht öffnet der Artikel ja doch manches blindes Auge

Lieben Gruß
Angellaney

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29. Dezember 2007 um 20:52

Geht ja nicht nur ums Trennen
Hier schreiben auch einige Leute, daß sie es ihrem Partner ja nicht antun können, ihm was zu den Gefühlen zu erzählen, um ihn ja nicht zu belasten. Es geht ihm j eh schon sooooooo schlecht.

Voll doof, so was.
Man muß doch sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist und zwar deutlich, sonst tanzt einem doch jeder auf der Nase rum.

Muß ja nicht gleich zur Trennung führen.

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29. Dezember 2007 um 22:00
In Antwort auf sif_12131515

Geht ja nicht nur ums Trennen
Hier schreiben auch einige Leute, daß sie es ihrem Partner ja nicht antun können, ihm was zu den Gefühlen zu erzählen, um ihn ja nicht zu belasten. Es geht ihm j eh schon sooooooo schlecht.

Voll doof, so was.
Man muß doch sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist und zwar deutlich, sonst tanzt einem doch jeder auf der Nase rum.

Muß ja nicht gleich zur Trennung führen.

....
Am Schluß habe ich sowas in der Art ja auch nochmal geschrieben: dass man miteinander reden sollte auf jeden Fall.

Ich meinte ja auch nicht JEDEN Problemfall...gibt ja einfache, die noch recht schnell zu lösen sind und solche, die sich anscheinend immer wieder wiederholen.

Wenn ein Problem immer wieder auftaucht oder über einen bestimmten Zeitraum besteht und die Leute sich schon länger unwohl fühlen in der Lage, dann ist ne Trennung aber bestimmt die bessere Variante

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30. Dezember 2007 um 8:24

Ich finde
das hast Du gut geschrieben......

Hat eine Frau einen Mann der sie wirklich liebt dann denke ich gibt es keine Probleme.....

Die Fragen die hier entstehen sind Unsicherheiten....und vieleicht weiss auch der oder die das die Beziehung nicht das non plus ultra ist, hält aber aus irgendwelchen Gründen daran fest.....

grüssle

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30. Dezember 2007 um 13:26
In Antwort auf melva_12844684

....
Am Schluß habe ich sowas in der Art ja auch nochmal geschrieben: dass man miteinander reden sollte auf jeden Fall.

Ich meinte ja auch nicht JEDEN Problemfall...gibt ja einfache, die noch recht schnell zu lösen sind und solche, die sich anscheinend immer wieder wiederholen.

Wenn ein Problem immer wieder auftaucht oder über einen bestimmten Zeitraum besteht und die Leute sich schon länger unwohl fühlen in der Lage, dann ist ne Trennung aber bestimmt die bessere Variante

Jeder...
...bekommt den Partner, den er verdient. Wer nicht mit seiner Eifersucht klar kommt, ein niedriges Selbstbewusstsein hat, wird mit Sicherheit an einen Partner geraten, der diese Gefühle in ihm auslöst. Dann entsteht ein Problem in der Partnerschaft, das entweder gelöst wird - oder eben nicht. Dann kommt es irgendwann zum Bruch. Beim nächsten Partner geht es dann wieder von vorne los. So lange, bis derjenige kapiert hat, das er sich selbst ändern muss - und dann klappt es auch in einer Beziehung.

So einfach ist das - nur leider hapert es bei den meisten mit der Umsetzung bzw. daran, das Problem, das sie mit dem Partner haben, als ihr eigenes zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen. Dann gerät man in dieses Abhängigkeitsverhältnis: Die Beziehung wäre ja so wunderschön, wenn der Partner sich endlich ändern würde... Und man wartet und wartet und jammert und jammert.

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30. Dezember 2007 um 13:43

..........
Schöner Thread
Wünsche ein guter Rutsch ins neue Jahr
Lg Tom

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30. Dezember 2007 um 14:03
In Antwort auf sif_12131515

Geht ja nicht nur ums Trennen
Hier schreiben auch einige Leute, daß sie es ihrem Partner ja nicht antun können, ihm was zu den Gefühlen zu erzählen, um ihn ja nicht zu belasten. Es geht ihm j eh schon sooooooo schlecht.

Voll doof, so was.
Man muß doch sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist und zwar deutlich, sonst tanzt einem doch jeder auf der Nase rum.

Muß ja nicht gleich zur Trennung führen.

....
ja, derjenige frisst dann alles in sich rein, nimmt in Kauf, dass es ihm selbst schlecht geht um den Partner zu schonen, nicht zu verletzen oder zu verärgern.

Aber was ist der Preis dafür????

Seelischer Müll schlägt sich immer auf das Köperbefinden aus und man wird Krank....vielleicht mal so stark, dass man sich nicht mehr alleine helfen kann.

Ab und zu ist es auch ganz gut etwas egoistischer zu sein und nicht immer Rücksicht auf den Partner zu nehmen. Zumindest nicht wenn man sich ohnehin schon schlecht dabei fühlt

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30. Dezember 2007 um 15:28
In Antwort auf isleen_12833132

Ich finde
das hast Du gut geschrieben......

Hat eine Frau einen Mann der sie wirklich liebt dann denke ich gibt es keine Probleme.....

Die Fragen die hier entstehen sind Unsicherheiten....und vieleicht weiss auch der oder die das die Beziehung nicht das non plus ultra ist, hält aber aus irgendwelchen Gründen daran fest.....

grüssle

...
Ich glaube meist wissen die Leute selbst nicht mal, Welchen Grund sie dafür haben an ihm festzuhalten.

Gesagt wird immer nur * Aber ich liebe ihn doch*

Ich kann ja verstehen, dass es schwieriger ist sich zu trennen, wenn man verheiratet ist, Kinder im Spiel sind und man das Finanzielle Drumherum betrachtet. Aber Möglichkeiten gibt es doch immer, sodass es auch DANACH weiter geht, oder?

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30. Dezember 2007 um 16:02
In Antwort auf melva_12844684

...
Ich glaube meist wissen die Leute selbst nicht mal, Welchen Grund sie dafür haben an ihm festzuhalten.

Gesagt wird immer nur * Aber ich liebe ihn doch*

Ich kann ja verstehen, dass es schwieriger ist sich zu trennen, wenn man verheiratet ist, Kinder im Spiel sind und man das Finanzielle Drumherum betrachtet. Aber Möglichkeiten gibt es doch immer, sodass es auch DANACH weiter geht, oder?

Angst
Das ... "aber ich liebe ihn doch" ... ist vermutlich nur die Decke um die Bremskraft, die ANGST, zu vertuschen. Die Angst ist verständlich und auch berechtigt. Man kann sich mit ihr aber nur auseinandersezten und sie überwinden, wenn man sie ANERKENNT und ansieht.

Ursachen für Angst in diesem Zusammenhang gibt es viele:
= Angst vor Trennungsschmerz (der immer auftritt, wenn eine Beziehung zerbricht), = Angst vor neuen Aufgaben,
= Angst allein dazustehen,
= Angst vor der Veränderung,
= Angst selbst verantwortlich zu werden statt einen Sündenbock zu haben,
= ...
euch fällt sicher noch mehr ein
jaja

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30. Dezember 2007 um 21:44
In Antwort auf jeanna_12906612

..........
Schöner Thread
Wünsche ein guter Rutsch ins neue Jahr
Lg Tom

Danke
fürs Kompliment. Das nehme ich diesmal gerne an.

Wünsche dir auch einen guten Rutsch

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30. Dezember 2007 um 23:42
In Antwort auf tyche26

Jeder...
...bekommt den Partner, den er verdient. Wer nicht mit seiner Eifersucht klar kommt, ein niedriges Selbstbewusstsein hat, wird mit Sicherheit an einen Partner geraten, der diese Gefühle in ihm auslöst. Dann entsteht ein Problem in der Partnerschaft, das entweder gelöst wird - oder eben nicht. Dann kommt es irgendwann zum Bruch. Beim nächsten Partner geht es dann wieder von vorne los. So lange, bis derjenige kapiert hat, das er sich selbst ändern muss - und dann klappt es auch in einer Beziehung.

So einfach ist das - nur leider hapert es bei den meisten mit der Umsetzung bzw. daran, das Problem, das sie mit dem Partner haben, als ihr eigenes zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen. Dann gerät man in dieses Abhängigkeitsverhältnis: Die Beziehung wäre ja so wunderschön, wenn der Partner sich endlich ändern würde... Und man wartet und wartet und jammert und jammert.

Ich denke
es hat nicht jeder die stärke in der erziehung erhalten, um das leben alleine zu meistern und gerade deswegen entstehen immer wieder dieselben fragen, die sich leute hier und wo anders stellen.

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31. Dezember 2007 um 13:28

Hi
Danke für deinen Thread! Du hast recht mit dem was du schreibst...genau zu diesem Thema mache ich mir auch grad so meine Gedanken.
Für mich ist für die Zukunft wichtig (und das habe ich mir fürs nächste Jahr ganz fest vorgenommen) mein Leben außerhalb der Partnerschaft wieder etwas zu stärken. Mich mehr um Freunde kümmern, ein neues Hobby erlernen o.ä.
Man darf nicht sein ganzes Leben nur auf den Partner aufbauen. Es ist natürlich ein ganz wichtiger Teil im Leben, aber eben auch nicht der einzige Teil.
Man darf nicht das Gefühl haben, "wenn die Beziehung auseinander gehen sollte habe ich GAR NICHTS mehr", weil sich alles NUR um den Partner gedreht hat.
Damit setzt man ihn auch unbewusst unter Druck und belastet ihn, wenn man ihn für sein Glück verantwortlich macht.
Das habe ich gerade realisiert und möchte das im nächsten Jahr (und danach) auch so leben.
Eigentlich normal, aber für mich war es bisher eben nicht so.
Viele Grüße

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31. Dezember 2007 um 14:18
In Antwort auf marni_12921542

Ich denke
es hat nicht jeder die stärke in der erziehung erhalten, um das leben alleine zu meistern und gerade deswegen entstehen immer wieder dieselben fragen, die sich leute hier und wo anders stellen.

Teufelskreis
Nicht jeder ist fürs Alleinsein geschaffen und fühlt sich wohl damit. Ich gehöre zu den Menschen, die sehr viel Nähe und Geborgenheit brauchen, sei es durch Freunde, Familie oder einen Partner. Im Sommer bin habe ich mich nach 7 Jahren von meinem Partner getrennt und bereue diesen Schritt trotz sehr einsamer Momente nicht. Allerdings hat es auch bei mir sehr lange gedauert, zu begreifen, dass wir einfach nicht zusammengepasst haben und dass Menschen sich grundlegend nicht verändern. Ich habe auch das Gefühl in einem Teufelskreis festzustecken: "Jede kriegt den Mann den sie verdient". Ich habe drei längere Beziehungen hinter mir und treffe immer wieder auf Männer, die eine "Ersatzmutter" suchen. Ich habe keine Lust mehr immer die "starke Frau" zu sein, Entscheidungen zu treffen und mich um alles zu kümmern weil sonst gar nichts passiert. Blöd ist nur, dass trotz meines Wissens die Partnerwahl nicht einfacher wird. Immerhin schrillen meine Alarmglocken jetzt wesentlich früher. Was ich dagegen tun kann? Keine Ahnung.

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31. Dezember 2007 um 14:39

Gut gesagt, angellaney,
und das Phänomen ist so alt wie die Menschen.

Der Autor ist mir leider entfallen, der sagte, dass es doch auffallend sei, mit welch erstaunlichem Aufwand 'die Feiglinge' um fast jeden Preis Idyllen um sich bauen.

Oscar Wilde?


Probleme anderer sind immer leichter zu lösen.

Woztu darf ein Rechtsanwalt vor Gericht sich nicht selbst vertreten? Damit er sich gefühlsmässig nicht selbst im Wege steht bei der Beurteilung eines Sachverhaltes. So unangenehm das Resultat auch sein mag.

Erstaunlich, dass der vernunftbegabte Mensch genau diese Vernunft kaum nutzen kann, um sein Seelenleben in Ordnung zu bringen. Und wenn, sagt man (besonders gerne frau ... ) ihm, er sei gefühlskalt ...


Ein in der Tat seltsames Vorgehen der idealisierenden, illusionierenden und ignorierenden Gattung Mensch ...


Guten Jahreswechsel, ohne Ausrutscher ...

asteus

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1. Januar 2008 um 13:49

Ich
weiß es schon lange daß es mit meinem freund und mir keinen sinn mehr macht. Trotzdem suche ich immer wieder seine nähe. ich kann den gedanken nicht ertragen daß es da eine andere geben könnte oder daß ich nicht mehr weiß wo er ist.

Ich komme fast nicht mehr aus dem haus weil er mit allem was ich mache ein problem hat.

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2. Januar 2008 um 17:38
In Antwort auf marika_12856061

Teufelskreis
Nicht jeder ist fürs Alleinsein geschaffen und fühlt sich wohl damit. Ich gehöre zu den Menschen, die sehr viel Nähe und Geborgenheit brauchen, sei es durch Freunde, Familie oder einen Partner. Im Sommer bin habe ich mich nach 7 Jahren von meinem Partner getrennt und bereue diesen Schritt trotz sehr einsamer Momente nicht. Allerdings hat es auch bei mir sehr lange gedauert, zu begreifen, dass wir einfach nicht zusammengepasst haben und dass Menschen sich grundlegend nicht verändern. Ich habe auch das Gefühl in einem Teufelskreis festzustecken: "Jede kriegt den Mann den sie verdient". Ich habe drei längere Beziehungen hinter mir und treffe immer wieder auf Männer, die eine "Ersatzmutter" suchen. Ich habe keine Lust mehr immer die "starke Frau" zu sein, Entscheidungen zu treffen und mich um alles zu kümmern weil sonst gar nichts passiert. Blöd ist nur, dass trotz meines Wissens die Partnerwahl nicht einfacher wird. Immerhin schrillen meine Alarmglocken jetzt wesentlich früher. Was ich dagegen tun kann? Keine Ahnung.

....
Tja, das stimmt auch leider. Je mehr Erfahrungen man macht umso schwieriger wird es auch den richtigen Gegenpart wieder zu finden.

Ich zum Beispiel blocke jetzt mehr ab als früher. Vor einigen Jahren bin ich auch viel unvoreingenommener an das Thema Männer rangegangen. Mittlerweile fällt es mir halt auch sehr schwer, weil ich mir viele Sachen nicht mehr gefallen lassen möchte.

Lg Angellaney

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3. Januar 2008 um 14:41


*ganzfesteindiehändchenklatsch*

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4. Januar 2008 um 12:49

Hmmm...
...verstehe ich das jetzt richtig?

Deine Familie möchte nicht dass du dich von deinem Mann trennst?

Wenn dem so ist, was sind denn die Gründe dafür?

Also ich würde das schlimm finden, wenn meine Familie plötzlich auf der Seite meines Partners stehen würde und nicht MIR den Rücken stärkt sondern Ihm.

Puh....da bin ich aber froh, dass ich eine Familie habe, die bisher IMMER hinter mir stand und mich in Krisen hilft.

LG Angellaney

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4. Januar 2008 um 15:22

Hi

das nenn ich nen Artikel!
du erwähnst viele Situationen, die so stimmen und man als Außenstehender eigentlich nur den Kopf schütteln sollte.

Was du nicht bedenkst ist, wie unterschiedlich die Fälle sind.
Betrug ist nicht gleich Betrug, Trennung nicht gleich Trennung.

Genauso wie Mensch zur Abhängigkeit neigen, neigen sie auch zur Verallgemeinerung.

Und die Leute die hier Rat suchen, wollen keine Patentlösung, sonst wärs kein Forum sondern ne FAQ.
Die meisten wollen erzählen, sich mitteilen, vielleicht ein paar User, die ihre Erfahrung schildern können und eventuell ein bisschen Mitgefühl ausgraben.
Genau wie beim Psychotherapeuten gibts keinen Masterplan, sondern Hilfe zu Selbsthilfe, manchmal ein paar Denkanstöße oder Anregungen.

Bitte reg dich nicht über Leute auf, die traurig sind und Hilfe suchen. Vielleicht warst du ja auch mal einer von ihnen, vielleicht wirst dus ja mal..

Liebe Grüße,
goingweird

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4. Januar 2008 um 16:21
In Antwort auf lotta_12933028

Hi

das nenn ich nen Artikel!
du erwähnst viele Situationen, die so stimmen und man als Außenstehender eigentlich nur den Kopf schütteln sollte.

Was du nicht bedenkst ist, wie unterschiedlich die Fälle sind.
Betrug ist nicht gleich Betrug, Trennung nicht gleich Trennung.

Genauso wie Mensch zur Abhängigkeit neigen, neigen sie auch zur Verallgemeinerung.

Und die Leute die hier Rat suchen, wollen keine Patentlösung, sonst wärs kein Forum sondern ne FAQ.
Die meisten wollen erzählen, sich mitteilen, vielleicht ein paar User, die ihre Erfahrung schildern können und eventuell ein bisschen Mitgefühl ausgraben.
Genau wie beim Psychotherapeuten gibts keinen Masterplan, sondern Hilfe zu Selbsthilfe, manchmal ein paar Denkanstöße oder Anregungen.

Bitte reg dich nicht über Leute auf, die traurig sind und Hilfe suchen. Vielleicht warst du ja auch mal einer von ihnen, vielleicht wirst dus ja mal..

Liebe Grüße,
goingweird

Sehr richtig..
ich verweise zunächst hier drauf:

http://forum.gofeminin.de/world/communaute/forum/f-orum2__forum=couple1&m=5467&whichpage=1.html

desweiteren, es gibt eccht keinen Masterplan, und liebe scheint verrückt zu sein - sicher nix neues.
Meine Freundinn hat mich nach über 4 Jahren verlassen und ist zu einem Mann gegangen der in seiner vorherigen Beziehung Fremdgegangen ist - viel und mit vielen.
und sie wußte das, und all ihre freude auch, daher meine Frage - bei aller Liebe die einmal ein Ende finden kann - wie soll man solch ein verhlaten deuten. Es sei gesagt das sich die beide schon ca. 1 Jahr vorher kannten und sich auch wohl mochten.
Ich finde diese Verhlaten und das gehen zu diesem mann abartig - blendet sie das aus, oder findet sie das sogar "geil" oder meint sie das sie ihn ändern kann bzw. das sie es allen zeigen will, und hoft mit einem Jahr sagen zu können - seht her - ich habe ihn "erzogen".?
Ich weiß viele Details fehlen noch (er hat sich z.b nach einer sehr langen Beziehung von einem auf den anderen Tag via (sms) getrennt!), die ihr eigentlich noch wissen müßtet - aber ich enek es ist gut - wenn ich euch diesen Auschnitt mal gebe - was denkt ihr?
Vorallem die Meinung von Euch Frauen würde mich sehr intressieren.

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4. Januar 2008 um 20:51
In Antwort auf lotta_12933028

Hi

das nenn ich nen Artikel!
du erwähnst viele Situationen, die so stimmen und man als Außenstehender eigentlich nur den Kopf schütteln sollte.

Was du nicht bedenkst ist, wie unterschiedlich die Fälle sind.
Betrug ist nicht gleich Betrug, Trennung nicht gleich Trennung.

Genauso wie Mensch zur Abhängigkeit neigen, neigen sie auch zur Verallgemeinerung.

Und die Leute die hier Rat suchen, wollen keine Patentlösung, sonst wärs kein Forum sondern ne FAQ.
Die meisten wollen erzählen, sich mitteilen, vielleicht ein paar User, die ihre Erfahrung schildern können und eventuell ein bisschen Mitgefühl ausgraben.
Genau wie beim Psychotherapeuten gibts keinen Masterplan, sondern Hilfe zu Selbsthilfe, manchmal ein paar Denkanstöße oder Anregungen.

Bitte reg dich nicht über Leute auf, die traurig sind und Hilfe suchen. Vielleicht warst du ja auch mal einer von ihnen, vielleicht wirst dus ja mal..

Liebe Grüße,
goingweird

@goinweird
Hi,

du sagst, dass ich nicht bedenke, dass es unterschiedliche Fälle gibt.

Das ist mir natürlich klar gewesen als ich diesen Artikel geschrieben habe, wie ich es in dem einen Absatz auch etwas anders formuliert habe, aber dennoch so ungefähr meinte:

-----Ich möchte am Schluß aber noch betonen, dass es natürlich auch viele Probleme gibt in Beziehungen , die gemeistert werden können und auch sollen, wozu aber auch beide Partner gehören und das es das wichtigste ist, darüber zu sprechen und sich nach wie vor einen Rat zu holen...aber den dann auch annehmen können.------


Ich möchte mit dem Artikel auch nicht alle Leute die sich hier austauschen über einen Kamm scheren.

Mir sind halt die letzten Tage 2-3 Artikel ins Auge gefallen, wo es so war, dass wirklich nach Rat gesucht wurde, es wurden viele Ratschläge gegeben und die Artikelschreiber waren aber total nicht einsichtig und sträubten sich gegen die Ratschläge und nahmen z.T. Ihre Männer noch in den Schutz obwohl sie mit ihrer Situation absolut nicht zufrieden waren.

Ich kann diese ganzen Situationen ein Stück nachvollziehen. Wie gesagt, ist es auch noch nicht soweit her, dass ich selbst so ein Exemplar Mann hatte, der mich in vielen Verhaltensweisen mir gegenüber zur Verzweiflung brachte. Aber durch Gespräche mit Freunden und dem Lesen hier, bin ich auch zu dem Entschluß gekommen, dass ICH für MEIN leben verantwortlich bin, nicht für das eines anderen und mich nicht abhängig machen darf. Der Mann denkt siche rnicht soviel über MICH nach , wie ich über ihn und sieht Probleme meist nicht so, wie wir Frauen sie sehen.

Und ja....ich wollte einen Denkanstoss geben, für alle denen es so geht/ging, wie es mir damals ging.

Von daher ärger ich mich auch nicht über andere

Lieben Gruß
Angellaney

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