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Negative Gedankenschleifen sind nervig. Wie gehe ich damit um?

31. März 2014 um 17:08

Ich habe mit den Jahren gelernt wesentlich positiver als früher zu denken. Das stellt eine wirkliche Erleichterung im Leben dar. Aber:
Auch wenn ich mit meinem Leben, dem Erreichten, meinem ganz persönlichem Lebensmodell sehr zufrieden bin und auch stolz darauf bin, ertappe ich mich immer wieder dabei wie sich negative Gedankengänge in meinen Hirnwindungen festsetzen.

Die Intensität variiert dabei und manchmal denke ich, dass mir Sport hilft davon abzukommen.

Aber hat sich einmal ein Konflikt in mir verankert, kreisen die Gedanken unentwegt darum. Meine Strategie war es immer diesen Konflikt alsbald versuchen zu lösen, um mich gedanklich nicht mehr damit befassen zu müssen.

Aber es gibt ja auch Problemstellung die nicht unmittelbar gelöst werden können. Es bedarf einer Wartezeit, weil mehrere Faktoren zur Lösung mit einbezogen werden müssen.

Gerade diese Problematiken fesseln mich unentwegt und lassen mich oft nicht mehr los. Die ganze Zeit kreisen diese Gedanken. Gibt es irgendwelche Strategien damit besser umzugehen? Bei mir beziehen sich diese Vorfälle meist auf Probleme innerhalb der Beziehung. Naja, erklärt sich ja eigentlich von selbst, sonst würde ich wahrscheinlich woanders posten.

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31. März 2014 um 21:18

Das ist eine schwierige Problematik...
denn es gibt das bewusste und das unbewusste Denken. Und selbst wenn Du Dich zwingst, nicht mehr an ein bestimmtes Problem zu denken, kann es doch passieren, dass Dein unbewusstes Denken immer wieder zu diesem Problem zurückkehrt.

Einige Leute schaffen es, sich in solchen Momenten STOP zu sagen und ihren Gedanken eine andere Richtung zu geben. Bei mir klappt es eher mit Ablenkung - am Besten durch Gespräche bzw. Aktivitäten mit Freunden.

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31. März 2014 um 21:35

Der Text könnte von mir sein...
...manchmal kommen die Gedanken plötzlich von Alleine und man verbeisst sich regelrecht darin, obwohl das Problem vielleicht sogar selbstgemacht ist. Ich kenn noch keine wirkliche Lösung...habe aber gemerkt, dass wenn ich mir regelrecht verbiete daran zu denken, es mir besser geht. Oder, wenn ich mir Gelassenheit antrainiere und versuche ein Perspektivenwechsel zu machen. Ich geh spazieren und schau auf die Welt...ich schau die Leute an, reflektiere meine Probleme und versuche weitsichtiger zu denken...Dinge in Relation zu setzen. Mich zu fragen: Ganz ehrlich, wenn du jemand beraten müsstest, der dieses Problem hat, was würdest du ihm sagen? Ich würde zurückdenken und mir sagen, dass in einem Jahr ganz viel passieren kann und man immer zurückschaut und denkt: krass, ich hätte nicht gedacht in einem Jahr so viel gemacht zu haben und, dass so viele Dinge einfach ihren schönen Lauf nahmen, ganz unerwartet...das Vertrauen in das Leben stärken hilft mir auch, einfach daran zu denken, dass es nicht nur eine Lösung gibt, nicht nur einen Weg, sondern, dass es verschiedene Wege zum Glück gibt und man um auf jeden Berg zu kommen zuerst durch ein kleines Tal muss

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