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Narzisstische Partner - ausweglos

10. Juni 2015 um 14:08

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Wir sind seit 2 Jahren zusammen, wollen beide die Beziehung, es gibt da aber ein paar grundlegende Probleme.

Anfangs hat es mir noch geschmeichelt, dass meine Partnerin von sich aus sehr vehement geäußert hat, dass sie mich sehen möchte, so oft es geht, ich habe freiwillig meinen Nebenjob auf unter die Woche verlegt, damit wir am Wochenende Zeit für uns haben (Fernbeziehung), obwohl ich dann in der Woche aufgrund meines Studiums recht ausgelastet war.
Unsere Beziehungsnornalität sah so aus, dass ich stets zu ihr gefahren bin, da sie alleine wohnt, ich damals noch in einer WG wohnte und trotz der langen Fahrten war das selbstverständlich für mich. Inzwischen hat sie selbst einen Nebenjob, den sie immer nur wochenends ausübt, dann gibt es noch einen Tanzkurs, den sie macht und Ausflüge, die sie mit anderen unternimmt, wenn ich keine Zeit habe.
Sie ist jetzt am Ende ihres Studiums, schreibt ihre Masterarbeit und hat trotzdem bereits wieder Pläne für große Reisen - allerdings ohne mich, denn mir fehlt das Geld. Seit einem Monat haben wir uns nicht gesehen, weil ich an einem Punkt bin, wo ich mich weder geliebt, noch gewollt oder respektiert fühle.

Der Kern der Sache: ich kann ihr nicht verständlich machen, wie ich mich fühle, denn dann wirft sie mir vor, ich würde sie unter Druck setzen und das wäre in ihrer jetzigen Situation unverschämt. Dass ich mich von ihrem Leben völlig ausgeschlossen und mich mega ersetzbar, gleichgültig und wertlos fühle, sieht sie nicht.
Es ist jetzt sogar soweit gekommen, dass sie MIR vorwirft, dass ich ja unter der Woche nicht kann (wegen Studium und Arbeit), obwohl sie dann könnte. Auf die Idee, sich einfach mal Zeit für mich zu nehmen (das geht am Wochenende ja wohl leichter als unter der Woche, denn sie hat keine universitären Verpflichtungen mehr), kommt sie gar nicht.
Wenn ich sie sehen wollte, musste sie teilweise sowohl Samstag als auch Sonntag arbeiten und irgendwann sah ich es nicht mehr ein, die einzige zu sein, die Kompromisse eingeht. Anstatt dass sie sich bemüht, Zeit für mich freizuschaufeln, ist es ihr quasi egal.

Mich laugt das aus, denn ich darf nicht sagen, wie ich mich fühle, muss mich ihr immer anpassen und kriege kein Verständnis. Im Gegenteil, sie sagt mir dann immer, wie unglaublich unverschämt ich bin.
Habe bereits gesagt, dass das mit uns scheinbar keinen Sinn mehr macht, vor allem komme ich mir gar nicht vor wie in einer Beziehung. Am Telefon wollte sie es nicht klären, aber per whatsapp artet das immer in enorme Schuldzuweisungen und Streit aus, ohne dass sie Verständnis zeigt, sondern mir Worte in den Mund legt, die ich so gar nicht gesagt habe. Schlussmachen will sie aber auch nicht.. Und ich hätte es wirklich gerne mit ihr geschafft, einfach diese Dinge zu klären.

Jetzt haben wir morgen ein Gespräch, aber ich weiß schon gar nicht mehr, was ich noch sagen soll, sodass sie mich auch versteht und sich nicht gleich unter Druck gesetzt fühlt.
Ich habe auch meinen Wert und den kann ich nicht mehr zurückstellen.. Oder übertreibe ich? Oder muss das so sein, wenn man seinen Partner/seine Partnerin liebt - sich selbst zum Wohle des Anderen auf Dauer zurücknehmen?

Danke fürs Lesen.

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10. Juni 2015 um 14:56

Habe die selbe Erfahrung gemacht
Hallo,

ich glaube, das was du beschreibst, kennt so fast jeder, der kurz vor einer Trennung stand.

Wenn der eine Partner einen nicht genauso stark liebt, wie man ihn liebt, kann man sagen, was man will, es wird falsch oder es wird mit Absicht falsch verstanden.

Wenn deinem Partner wichtig wäre, dich zu sehen, dann würde er sich auch dafür einsetzen, dich zu sehen. Aber Sie versucht dir anscheinend auf dem Weg zu gehen.

Ich glaube, du kannst machen was du willst, aus dem Strudel werdet ihr nicht mehr rauskommen.

Das einzige was dir noch helfen kann (was aber total schwer ist und dich auch sehr verletzen wird), ist, dich zurückzuziehen und dich rar zu machen. D. h. dich auf dich selbst konzentrieren, deine Wochenenden nicht komplett nach ihr zu richten und wieder ein eigenes Leben zu führen. Du bist gerade der Unterlegene in der Beziehung, da du alles versuchst, um die Beziehung zu kitten. Deine Partnerin ist die Überlegene, die genau merkt, wie sehr du dich anstrengst und sich immer mehr unter Druck fühlt...man kann also nicht sagen, dass hier jemand "Schuld" hat....kann dir dazu mal einen gutes Buch empfehlen, aber will hier nicht als "Werbungsmacher" abgestempelt werden...

Können gerne privat schreiben, den genau das, was du gerade beschreibst, hatte ich in meiner EX-Beziehung auch. Hatte damals auch eine Wochenendbeziehung.

Dir alles Gute und halt uns mal auf dem Laufenden.

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10. Juni 2015 um 15:31
In Antwort auf lachendefrau

Habe die selbe Erfahrung gemacht
Hallo,

ich glaube, das was du beschreibst, kennt so fast jeder, der kurz vor einer Trennung stand.

Wenn der eine Partner einen nicht genauso stark liebt, wie man ihn liebt, kann man sagen, was man will, es wird falsch oder es wird mit Absicht falsch verstanden.

Wenn deinem Partner wichtig wäre, dich zu sehen, dann würde er sich auch dafür einsetzen, dich zu sehen. Aber Sie versucht dir anscheinend auf dem Weg zu gehen.

Ich glaube, du kannst machen was du willst, aus dem Strudel werdet ihr nicht mehr rauskommen.

Das einzige was dir noch helfen kann (was aber total schwer ist und dich auch sehr verletzen wird), ist, dich zurückzuziehen und dich rar zu machen. D. h. dich auf dich selbst konzentrieren, deine Wochenenden nicht komplett nach ihr zu richten und wieder ein eigenes Leben zu führen. Du bist gerade der Unterlegene in der Beziehung, da du alles versuchst, um die Beziehung zu kitten. Deine Partnerin ist die Überlegene, die genau merkt, wie sehr du dich anstrengst und sich immer mehr unter Druck fühlt...man kann also nicht sagen, dass hier jemand "Schuld" hat....kann dir dazu mal einen gutes Buch empfehlen, aber will hier nicht als "Werbungsmacher" abgestempelt werden...

Können gerne privat schreiben, den genau das, was du gerade beschreibst, hatte ich in meiner EX-Beziehung auch. Hatte damals auch eine Wochenendbeziehung.

Dir alles Gute und halt uns mal auf dem Laufenden.

Hey
Danke für die Antwort.

Erst seit ich ihr zu verstehen gegeben habe, dass es für mich so nicht weitergeht - sprich: dass sie ihr Leben ohne mich plant und ich selbst zusehen muss, wie und wann wir uns sehen - erst seitdem haben wir quasi diese "Pause".
Eben genau deshalb, weil ich mich zurückgezogen habe und nicht mehr diejenige war, die versucht hat, wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Einerseits wollte ich, dass sie merkt, dass eine Grenze überschritten ist und ich mir eine Beziehung so nicht vorstelle und andererseits, weil ich hoffte, sie würde den Ernst der Lage erkennen und sich aufrichtig mit uns auseinandersetzen. Das hat sie nicht getan.
Ich stand schon viel zu oft so kurz davor, das Ganze zu beenden, aber für den entscheidenden Schritt fehlte mir immer der Mut: "Was, wenn ich übertreibe, wenn ich ungerecht zu ihr bin, wenn das alles nur etwas Zeit braucht?"

Und jetzt bringt mich ihre Uneinsichtigkeit und dieses..Tatsachen verdrehen, sodass ich mit meinen Empfindungen plötzlich die Gemeine bin..das macht mich echt verzweifelt.

Eine Meinungsverschiedenheit sieht z. B. so aus:
Ich: "Du hast deine Termine und ich soll mich da anpassen."
Sie: "Du verlangst also von mir, dass ich meine Arbeit absage?"
Obwohl ich..naja, ich rede gar nicht davon, dass sie ihre Termine über einen Haufen schmeißen soll.
So geht das hin und her. Ich verlange, meiner Ansicht nach, nicht mehr als etwas mehr Aufmerksamkeit und ein Zeichen, dass ich eben auch eine Priorität sein kann und nicht nur an 3. oder 4. Stelle stehe. Mehr nicht. Sie argumentiert dann, dass ich unmöglich bin, weil ich kein Verständnis für ihre Masterarbeit und den Nebenjob habe. Aber für alles andere (Freunde, Hobbys) hat sie ja trotzdem Zeit. Oder sie sagt, dass ich ja kommen könnte, wenn ich wollte, obwohl ich mich dann wie ein Anhängsel fühle, weil sie 2 Tage am Wochenende arbeiten geht und ich daheim bei ihr auf sie warte.

Weil das mit unserem Meinungsaustausch sehr schwer ist, bin ich jetzt schon wegen des Telefonats morgen richtig verunsichert.

Es wird nur alles gut, wenn ich zu allem brav ja und amen sagen und sie machen lasse, was sie will. Dann ist für sie alles okay, aber ich untergrabe meinen eigenen Wert und bin unglücklich.. Das habe ich ihr gesagt, aber sie versteht es nicht.

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10. Juni 2015 um 16:36

Hallo caipiranha!
Bevor Ihr Euch trennt, würde ich es noch einmal mit einem intensiven Gespräch versuchen. Ich meine, wenn sie Dir das erlaubt. Dabei solltest Du sehr genau Ihre Hände beobachten, denn ein "Satz roter Ohren ist schnell gesetzt!" Entschuldige Dich bei Ihr, über Dein unmögliches Verhalten und sag Ihr, dass Du versuchen wirst, Dich von Grund auf, zu ändern.

Viel Glück und Erfolg dabei!

lib

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10. Juni 2015 um 18:27

Und wo ist da jetzt der narzistische aspekt???
deine freundin ist allenfalls etwas egoistisch und bequem. sonst nix.

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10. Juni 2015 um 18:49
In Antwort auf didivah

Und wo ist da jetzt der narzistische aspekt???
deine freundin ist allenfalls etwas egoistisch und bequem. sonst nix.

Naja
ich wollte jetzt nicht alle Details aufführen. Für mich ist es klarer Narzissmus, ich weiß allerdings nicht mehr, wie sich das und unsere Beziehung noch vereinbaren lässt, wenn ich mich nicht selbst zum Vollhorst machen möchte.
Sich selbst Freiheiten heraus zu nehmen, die sie mir im Gegenzug nicht zugesteht, sich neben der Beziehung Bestätigung und Aufmerksamkeit mittels Flirten, Nummerntausch, Rumgeschreibe von anderen zu holen, aber mir bei den kleinsten Ungereimtheiten mit "Konsequenzen" zu drohen, bei Diskussionen Tatsachen so zu verdrehen, dass ich irgendwann anfange, an meiner eigenen Auffassungsgabe und meinen Gefühlen zu zweifeln.. Irgendwie sind das für mich Merkmale einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung - was ich ihr auch so sage.

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10. Juni 2015 um 18:53
In Antwort auf lightinblack

Hallo caipiranha!
Bevor Ihr Euch trennt, würde ich es noch einmal mit einem intensiven Gespräch versuchen. Ich meine, wenn sie Dir das erlaubt. Dabei solltest Du sehr genau Ihre Hände beobachten, denn ein "Satz roter Ohren ist schnell gesetzt!" Entschuldige Dich bei Ihr, über Dein unmögliches Verhalten und sag Ihr, dass Du versuchen wirst, Dich von Grund auf, zu ändern.

Viel Glück und Erfolg dabei!

lib

Genau
das werde ich nicht mehr machen.

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10. Juni 2015 um 21:06
In Antwort auf caipiranha89

Naja
ich wollte jetzt nicht alle Details aufführen. Für mich ist es klarer Narzissmus, ich weiß allerdings nicht mehr, wie sich das und unsere Beziehung noch vereinbaren lässt, wenn ich mich nicht selbst zum Vollhorst machen möchte.
Sich selbst Freiheiten heraus zu nehmen, die sie mir im Gegenzug nicht zugesteht, sich neben der Beziehung Bestätigung und Aufmerksamkeit mittels Flirten, Nummerntausch, Rumgeschreibe von anderen zu holen, aber mir bei den kleinsten Ungereimtheiten mit "Konsequenzen" zu drohen, bei Diskussionen Tatsachen so zu verdrehen, dass ich irgendwann anfange, an meiner eigenen Auffassungsgabe und meinen Gefühlen zu zweifeln.. Irgendwie sind das für mich Merkmale einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung - was ich ihr auch so sage.


das hat immer noch nichts mit narzissmus zu tun. aber egal.

sie ist egoistisch und sie liebt dich nicht. schieß sie ab, bevor sie dir den tritt verpasst, weil sie nen vermeintlich besseren gefunden hat. offensichtlich ist sie ja ziemlich ungeniert auf der suche.

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10. Juni 2015 um 23:11
In Antwort auf didivah


das hat immer noch nichts mit narzissmus zu tun. aber egal.

sie ist egoistisch und sie liebt dich nicht. schieß sie ab, bevor sie dir den tritt verpasst, weil sie nen vermeintlich besseren gefunden hat. offensichtlich ist sie ja ziemlich ungeniert auf der suche.

Ist
ja auch unerheblich, ob Außenstehende das so betrachten wie ich. Ich bin seit 2 Jahren mit ihr zusammen und denke, das ganz gut einschätzen zu können, zumal sie seit meinen Andeutungen der Meinung ist, dass da was dran sein könnte.

Weshalb ihre Rechtfertigung nun auch immer ist: "das ist halt, weil ich narzisstisch bin! Ich brauch einfach die Bestätigung." Blabla.

Egal, danke trotzdem.

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10. Juni 2015 um 23:43

Merci
Da sind ein paar Denkanstöße dabei. Ich werde mich morgen auch bemühen, ihr nicht das Gefühl zu geben, sie solle jetzt gefälligst alles so machen, wie ich das will. Sowas möchte ich ja gar nicht!
Und wahrscheinlich macht der Post so oberflächlich betrachtet den Eindruck, ich würde zu viel von ihr verlangen oder sie einschränken wollen und klammern oder sie nur für mich haben wollen oder so n Kram. Das ist keineswegs der Fall. Ich bin einfach nur für Beziehungen auf Augenhöhe und ähnlichen Werten.. Eigentlich bin ich für total selbstverständliche Dinge in einer Beziehung. Keine Macht- oder Psychospielchen.
Sowohl sie als auch ich gönnen uns Freiraum, ich habe auch absolut nichts gegen ein bisschen flirten oder mal mit Freunden zu verreisen. Für mich wird es schwierig, wenn solche Ausflüge häufiger werden und ich auf der Strecke bleibe.
Ich muss ihr auch nichts unterstellen, denn.. Die Sachen kamen immer irgendwann ans Licht und sie "beichtete" es mir mehr oder weniger (nachdem ich mich schon wieder wochenlang über das komische Handyverhalten gewundert habe und auch nachfragte, sie mir da aber noch direkt ins Gesicht gelogen hat).

Weißt du, da sind einfach "Texte" bei gewesen, die über unverfängliches Flirten hinausgehen.
Über Monate hat sie mit mehreren fremden Mädels geschrieben, mit ihnen Nr ausgetauscht, telefoniert und Bilder mit Liebesbotschaften von ihnen bekommen. Was für mich in einer Beziehung einfach nicht geht, sind Sätze wie "Ich will, dass du im Bikini mein Auto wäschst." Das klingt jetzt total abgedroschen, aber naja..
Wenn dann meine Freundin, während ich dabei bin, anonyme Anrufe bekommt, die sie auf Lautsprecher stellt, sodass ich sie auch höre, und da läuft dann "You are so beautiful to me"..wie dumm ich mir da vorkomme. Muss das sein? Ich fühle mich dann einfach verleugnet und total dämlich.
Flirten schön und gut, aber irgendwie muss man doch auch mal ne Grenze ziehen zwischen, "haha ok, war nett mit dir" und ganz berechenbarem Aufbau von irgendwelchen Intimitäten, wie auch immer - wenn auch nur emotional.
Das war z.B. ein Punkt, an dem ich es beenden wollte, denn offensichtlich reiche ich ihr nicht. Aber nein, komischerweise kämpft sie dann immer..und ich versuche es weiterhin mit ihr, aber es gibt immer wieder irgendjemand neues, ständig. Dann denke ich "Ok, sie braucht diese Spannung, sie ist einfach so." - aber es geht einem nie wirklich aus dem Kopf, dass die Freundin so unbesorgt andere mit "in" die Beziehung einlädt.

Wenn Sie gehen will, dann kann sie das tun. Ich habe ihr von Anfang an gesagt, dass ich niemanden zwinge, mit mir zusammen zu sein. Für mich ist Loyalität dem Menschen gegenüber, den ich liebe, sowas von selbstverständlich. Vor lauter Ratlosigkeit, wie ich mit der Sache umgehen soll oder was die Beziehung noch soll, habe ich ihr angeboten, einfach ne offene Beziehung draus zu machen. So könne sie ihr Bedürfnis nach Bestätigung ausleben und ich müsste mir nicht so blöd vorkommen - aaaaber das will sie dann auch nicht. Wenn ich ihr sage, dass es mich verletzt, wenn sie mich bewusst verleugnet, um wochen- oder monatelang mit jemandem rumzuflirten, entschuldigt sie sich zwar, aber im selben Atemzug "du weißt doch, das ist bei mir so."
Von ihr kommt momentan jedenfalls überhaupt nichts, was mir das Gefühl geben würde, auch nur ansatzweise von Bedeutung zu sein, wenn sie Urlaube ohne mich plant und mir dann noch unter die Nase reibt, ich hätte halt nicht genug Geld. Oder wenn sie mal wieder ne Ische am "Start" hat, oder wenn sie all ihre Pläne macht, nach denen ich mich dann zu richten habe. Ich richte mich seit 2 Jahren nach ihr, gerne würde ich ihr vermitteln: Hör zu, das ist ein einseitiges Ding.. Ich bin auch noch da. Wenn du das nicht willst, dann sag es mir doch einfach, dann lassen wir das.

Über all sowas würde ich gerne reden, ich möchte ihr klar machen können, dass ich weder Einschränkungen noch übertriebene Leistungen von ihr erwarte - sondern lediglich das Gefühl, dass ich nicht nur eine Option bin. Das Problem, worum es ja eigentlich geht ist, dass egal, wie sensibel ich ihr das zu vermitteln versuche, sie mich als die Unverschämte darstellt und ich schon gar nicht mehr weiß, was ich dann noch sagen soll, wenn meine Gefühle nicht gelten, sondern schlichtweg falsch zu sein scheinen.

Eine Trennung steht natürlich zur Debatte. Ich wollte es vor wenigen Wochen, da es einfach von meiner Seite aus nicht mehr ging, aber sie hat rumgedruckst und mir nicht die Möglichkeit gegeben, indem sie mir auswich. Hätte es natürlich einfach durchziehen können, aber 1. ist das per Schreiben total behämmert und 2. ..ja, man denkt halt doch "irgendwie kriegen wir das noch hin".

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