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Narzissmus, Leben mit einem Narzisst

7. Oktober 2009 um 15:51

Hallo.
Ich hatte hier schon einiges gepostet bezüglich meiner etwas seltsamen Beziehung und dem verletzenden, kalten, distanzierten Verhalten meines Partners. In einer der Antworten war die Rede von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Nach einiger Recherche habe ich mir nun ein Buch zu diesem Thama bestellt und muss sagen, dass ich meinen Partner in vielem wiedererkenne.
Wer hat Erfahrungen mit dem Zusammenleben mit einem solchen Partner? Wie geht ihr damit um? Wie kann man sich selbst schützen ohne ihn zu verlassen?

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7. Oktober 2009 um 15:59

Gute Frage
mein Partner tendiert leider auch des öfteren zum Narzissmus.

Wie ich damit umgehe?

Ich tue das, bei dem ich denke dass es das Richtige ist.
Was für Züge hat Dein Freund besonders?

Meiner findet sich selbst total toll, will gerne ständig auffallen, ist rastlos und manchmal dadurch sehr anstrengend.
Desweiteren kann er außerordentlich verletzend sein. Selbst aber überhaupt nicht gut einstecken.
Dann stelle ich ihn aber immer zur Rede.
Ich denke man darf sich auf gar keinen Fall alles bieten lassen. Klar, ich versuche verständnisvoll zu sein, aber was zu Weit geht geht zu weit.

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7. Oktober 2009 um 16:15
In Antwort auf lena2920

Gute Frage
mein Partner tendiert leider auch des öfteren zum Narzissmus.

Wie ich damit umgehe?

Ich tue das, bei dem ich denke dass es das Richtige ist.
Was für Züge hat Dein Freund besonders?

Meiner findet sich selbst total toll, will gerne ständig auffallen, ist rastlos und manchmal dadurch sehr anstrengend.
Desweiteren kann er außerordentlich verletzend sein. Selbst aber überhaupt nicht gut einstecken.
Dann stelle ich ihn aber immer zur Rede.
Ich denke man darf sich auf gar keinen Fall alles bieten lassen. Klar, ich versuche verständnisvoll zu sein, aber was zu Weit geht geht zu weit.

Er......
....sieht sich selbst als vollkommen fehlerfrei an, macht mir aber ständig Vorwürfe. Am nächsten Tag sucht er wieder meine Nähe, redet von großen Gefühlen. Ein ständiges Wechselbad der Gefühle für mich, er entwertet mich teilweise völlig um mich am nächsten Tag auf Händen zu tragen. Manchmal sind diese Zustände auch wochenlang. Ihm sein Verhalten vor Augen zu führen ist kaum möglich: "Alles nur Einbildung, mangelndes Vertrauen..." sind Vorwürfe die ich dann höre.
Ich hab das Gefühl, sobald Nähe entsteht, sucht er Fehler bei mir, um sich zurückzuziehen.
Lese gerade "Hilfe, ich liebe einen Narzissten!" und muss sagen, es ist sehr aufschlussreich. Und es tut gut zu wissen, dass ich keineswegs verrückt bin, sondern dass es diese Verhaltensmuster auch bei anderen gibt.
Im Freundeskreis verhält er sich nämlich normal, auch mir gegenüber-aber wehe wir sind allen. Deshalb werd ich öfter mal schräg angeguckt wenn ich traurig bin...

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25. Oktober 2009 um 12:30
In Antwort auf kadykitty

Er......
....sieht sich selbst als vollkommen fehlerfrei an, macht mir aber ständig Vorwürfe. Am nächsten Tag sucht er wieder meine Nähe, redet von großen Gefühlen. Ein ständiges Wechselbad der Gefühle für mich, er entwertet mich teilweise völlig um mich am nächsten Tag auf Händen zu tragen. Manchmal sind diese Zustände auch wochenlang. Ihm sein Verhalten vor Augen zu führen ist kaum möglich: "Alles nur Einbildung, mangelndes Vertrauen..." sind Vorwürfe die ich dann höre.
Ich hab das Gefühl, sobald Nähe entsteht, sucht er Fehler bei mir, um sich zurückzuziehen.
Lese gerade "Hilfe, ich liebe einen Narzissten!" und muss sagen, es ist sehr aufschlussreich. Und es tut gut zu wissen, dass ich keineswegs verrückt bin, sondern dass es diese Verhaltensmuster auch bei anderen gibt.
Im Freundeskreis verhält er sich nämlich normal, auch mir gegenüber-aber wehe wir sind allen. Deshalb werd ich öfter mal schräg angeguckt wenn ich traurig bin...

Es gibt da ein ziemlich gutes Buch
von Prof. Dr. Rainer Sachse (Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie in Bochum): Persönlichkeitsstörungen verstehen

Das Buch ist eigentlich eher ein Ratgeber für Psychotherapeuten und Personal in entsprechenden Kliniken. Aber wer sich ohnehin mit dem Thema beschäftigt, dem kann es durchaus auch im Umgang mit Partnern oder Familienangehörigen helfen.

Es wird dabei sehr schön (und mit einfachen Mitteln) erläutert, welche Motive hinter diesem Verhalten stehen, wie das entstanden ist und wie man damit umgehen sollte. Außerdem räumt das Buch mit dem Vorurteil auf, dass man Menschen nur nach ungestört (unpathologisch) und gestört (pathologisch) unterscheiden kann und sollte. Dem ist aber nicht so. Zum einen sind die sogenannten Persönlichkeitsstörungen in erster Linie Beziehungsstörungen, was nach seiner Beschreibung auch durchaus Sinn macht. Zum anderen zeigen die Betroffenen lediglich extreme Ausprägungen normalen psychischen Funktionierens.

Allerdings können solche Bücher generell keine Therapie ersetzen. Sie erleichtern nur den Umgang mit den Betroffenen. Diese müssen aber selbst erkennen, dass sie Hilfe benötigen, was eher selten der Fall ist. Aber letztendlich ist das auch die einzige Chance, die Beziehung zu retten. Kein Mensch kann diese Verhaltensweisen (wie kadykitty sie beschreibt) auf Dauer kompensieren. Der Versuch endet meist damit, dass derjenige dann selbst psychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss.

Alles in allem läuft es wohl darauf hinaus, dass der Betroffene entweder erkennt, dass er Hilfe braucht, um sein ausgeprägtes Verhalten auf ein für andere erträgliches Maß herunterzuschrauben, oder dass sich sein Partner früher oder später trennen wird, da er mit diesen Extremen auf Dauer nicht leben können wird (und er KANN es tatsächlich nicht, so sehr er es auch möchte, da es ihn langfristig zerstören wird). Eine andere Möglichkeit gibt es nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand nicht.

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25. Oktober 2009 um 14:16
In Antwort auf aliyah_11962547

Es gibt da ein ziemlich gutes Buch
von Prof. Dr. Rainer Sachse (Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie in Bochum): Persönlichkeitsstörungen verstehen

Das Buch ist eigentlich eher ein Ratgeber für Psychotherapeuten und Personal in entsprechenden Kliniken. Aber wer sich ohnehin mit dem Thema beschäftigt, dem kann es durchaus auch im Umgang mit Partnern oder Familienangehörigen helfen.

Es wird dabei sehr schön (und mit einfachen Mitteln) erläutert, welche Motive hinter diesem Verhalten stehen, wie das entstanden ist und wie man damit umgehen sollte. Außerdem räumt das Buch mit dem Vorurteil auf, dass man Menschen nur nach ungestört (unpathologisch) und gestört (pathologisch) unterscheiden kann und sollte. Dem ist aber nicht so. Zum einen sind die sogenannten Persönlichkeitsstörungen in erster Linie Beziehungsstörungen, was nach seiner Beschreibung auch durchaus Sinn macht. Zum anderen zeigen die Betroffenen lediglich extreme Ausprägungen normalen psychischen Funktionierens.

Allerdings können solche Bücher generell keine Therapie ersetzen. Sie erleichtern nur den Umgang mit den Betroffenen. Diese müssen aber selbst erkennen, dass sie Hilfe benötigen, was eher selten der Fall ist. Aber letztendlich ist das auch die einzige Chance, die Beziehung zu retten. Kein Mensch kann diese Verhaltensweisen (wie kadykitty sie beschreibt) auf Dauer kompensieren. Der Versuch endet meist damit, dass derjenige dann selbst psychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss.

Alles in allem läuft es wohl darauf hinaus, dass der Betroffene entweder erkennt, dass er Hilfe braucht, um sein ausgeprägtes Verhalten auf ein für andere erträgliches Maß herunterzuschrauben, oder dass sich sein Partner früher oder später trennen wird, da er mit diesen Extremen auf Dauer nicht leben können wird (und er KANN es tatsächlich nicht, so sehr er es auch möchte, da es ihn langfristig zerstören wird). Eine andere Möglichkeit gibt es nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand nicht.

So ist es...
In den büchern steht auch geschrieben das es sich meist (oder sogar immer) um ein schlüssel/schloss prinzip handelt.
Das heißt also, das sich jeder der mit einem pathologischen narzißten verbandelt ist, die frage stellen muss: was stimmt mit meiner eigenen persönlichkeit nicht? Was läuft bei mir selbst schief dass ich einen narzißten anziehe oder mir sein verhalten gefallen lasse?

Bei sich selbst suchen ist effektiver als nur den anderen zu betrachten

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25. Oktober 2009 um 14:25
In Antwort auf myriam_12250351

So ist es...
In den büchern steht auch geschrieben das es sich meist (oder sogar immer) um ein schlüssel/schloss prinzip handelt.
Das heißt also, das sich jeder der mit einem pathologischen narzißten verbandelt ist, die frage stellen muss: was stimmt mit meiner eigenen persönlichkeit nicht? Was läuft bei mir selbst schief dass ich einen narzißten anziehe oder mir sein verhalten gefallen lasse?

Bei sich selbst suchen ist effektiver als nur den anderen zu betrachten

Das ist So nicht ganz richtig.
Es ist inzwischen erwiesen, dass Menschen, die sich mit einem Narzissten zusammentun, einfach nur die Zeichen für diese (ich bleib mal bei dem Wort) Störung übersehen haben. Viele Narzissten können sich durchaus auch ganz normal verhalten. Sie sind dabei sogar noch über alle Maßen charmant und aufmerksam. Was das betrifft, könnte man den Partnern dann durchaus ankreiden, dass sie sich nach Aufmerksamkeit gesehnt haben. Etwas, was sie mit den Narzissten gemeinsam haben. Mit allen anderen Menschen aber auch.

Meist ist es so, dass die Partner ein zu viel dessen haben, was dem Narzissten fehlt: Lebensfreude, Energie, Substanz, Gefühle im Übermaß - kurz ein schillerndes Innenleben -, während der Narzisst im Inneren leer ist, was er sich aber selbst nicht eingestehen möchte, was im Übrigen der erste Schritt zur Heilung wäre.

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25. Oktober 2009 um 14:26
In Antwort auf aliyah_11962547

Es gibt da ein ziemlich gutes Buch
von Prof. Dr. Rainer Sachse (Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie in Bochum): Persönlichkeitsstörungen verstehen

Das Buch ist eigentlich eher ein Ratgeber für Psychotherapeuten und Personal in entsprechenden Kliniken. Aber wer sich ohnehin mit dem Thema beschäftigt, dem kann es durchaus auch im Umgang mit Partnern oder Familienangehörigen helfen.

Es wird dabei sehr schön (und mit einfachen Mitteln) erläutert, welche Motive hinter diesem Verhalten stehen, wie das entstanden ist und wie man damit umgehen sollte. Außerdem räumt das Buch mit dem Vorurteil auf, dass man Menschen nur nach ungestört (unpathologisch) und gestört (pathologisch) unterscheiden kann und sollte. Dem ist aber nicht so. Zum einen sind die sogenannten Persönlichkeitsstörungen in erster Linie Beziehungsstörungen, was nach seiner Beschreibung auch durchaus Sinn macht. Zum anderen zeigen die Betroffenen lediglich extreme Ausprägungen normalen psychischen Funktionierens.

Allerdings können solche Bücher generell keine Therapie ersetzen. Sie erleichtern nur den Umgang mit den Betroffenen. Diese müssen aber selbst erkennen, dass sie Hilfe benötigen, was eher selten der Fall ist. Aber letztendlich ist das auch die einzige Chance, die Beziehung zu retten. Kein Mensch kann diese Verhaltensweisen (wie kadykitty sie beschreibt) auf Dauer kompensieren. Der Versuch endet meist damit, dass derjenige dann selbst psychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss.

Alles in allem läuft es wohl darauf hinaus, dass der Betroffene entweder erkennt, dass er Hilfe braucht, um sein ausgeprägtes Verhalten auf ein für andere erträgliches Maß herunterzuschrauben, oder dass sich sein Partner früher oder später trennen wird, da er mit diesen Extremen auf Dauer nicht leben können wird (und er KANN es tatsächlich nicht, so sehr er es auch möchte, da es ihn langfristig zerstören wird). Eine andere Möglichkeit gibt es nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand nicht.

Richtig muss es heißen:
Dem ist NÄMLICH nicht so.

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25. Oktober 2009 um 14:42
In Antwort auf aliyah_11962547

Das ist So nicht ganz richtig.
Es ist inzwischen erwiesen, dass Menschen, die sich mit einem Narzissten zusammentun, einfach nur die Zeichen für diese (ich bleib mal bei dem Wort) Störung übersehen haben. Viele Narzissten können sich durchaus auch ganz normal verhalten. Sie sind dabei sogar noch über alle Maßen charmant und aufmerksam. Was das betrifft, könnte man den Partnern dann durchaus ankreiden, dass sie sich nach Aufmerksamkeit gesehnt haben. Etwas, was sie mit den Narzissten gemeinsam haben. Mit allen anderen Menschen aber auch.

Meist ist es so, dass die Partner ein zu viel dessen haben, was dem Narzissten fehlt: Lebensfreude, Energie, Substanz, Gefühle im Übermaß - kurz ein schillerndes Innenleben -, während der Narzisst im Inneren leer ist, was er sich aber selbst nicht eingestehen möchte, was im Übrigen der erste Schritt zur Heilung wäre.

Das ist schon richtig
Aber ich frage mich persönlich - was stimmt bei demjenigen nicht der sich dieser "störung" über jahre aussetzt und lieber daran kaputt geht als so einen partner zu verlassen.

Ich hatte auch mal so einen partner und ich musste eine menge über mich selbst lernen um ihn verlassen zu können.

Ein psychisch "gesunder" mensch lässt sich so ein verhalten nur eine begrenzte zeit bieten, jedoch jemand der selbst was zu bearbeiten hat, bleibt bis er sein selbst betrachtet hat oder er geht letztlich dran kaputt.

So sehe ich das.

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25. Oktober 2009 um 14:46
In Antwort auf aliyah_11962547

Das ist So nicht ganz richtig.
Es ist inzwischen erwiesen, dass Menschen, die sich mit einem Narzissten zusammentun, einfach nur die Zeichen für diese (ich bleib mal bei dem Wort) Störung übersehen haben. Viele Narzissten können sich durchaus auch ganz normal verhalten. Sie sind dabei sogar noch über alle Maßen charmant und aufmerksam. Was das betrifft, könnte man den Partnern dann durchaus ankreiden, dass sie sich nach Aufmerksamkeit gesehnt haben. Etwas, was sie mit den Narzissten gemeinsam haben. Mit allen anderen Menschen aber auch.

Meist ist es so, dass die Partner ein zu viel dessen haben, was dem Narzissten fehlt: Lebensfreude, Energie, Substanz, Gefühle im Übermaß - kurz ein schillerndes Innenleben -, während der Narzisst im Inneren leer ist, was er sich aber selbst nicht eingestehen möchte, was im Übrigen der erste Schritt zur Heilung wäre.

Man sollte auch noch erwähnen,
dass allein schon die Tatsache, dass die Partner früher oder später versuchen, sich aus dieser Beziehung (eigentlich ist es ja eher eine Abhängigkeit) zu befreien, darauf hinweist, dass sie das alles keineswegs WOLLEN, wie es von den Narzissten gern unterstellt wird (mein Partner ist masochistisch, er/ sie braucht und will das doch so, ich gebe ihm nur, was er/ sie braucht, er/ sie ist krank).

Und in der Regel sind die Ex-Partner nach solch einer Beziehung auch wieder in der Lage, eine ausfüllende und glückliche Partnerschaft/ Beziehung mit einem Menschen aufzubauen und zu erhalten - und sie werden sich für den Rest ihres Lebens dabei von Narzissten fernhalten, weil die Erfahrungen einfach zu traumatisch waren.

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25. Oktober 2009 um 14:51
In Antwort auf aliyah_11962547

Man sollte auch noch erwähnen,
dass allein schon die Tatsache, dass die Partner früher oder später versuchen, sich aus dieser Beziehung (eigentlich ist es ja eher eine Abhängigkeit) zu befreien, darauf hinweist, dass sie das alles keineswegs WOLLEN, wie es von den Narzissten gern unterstellt wird (mein Partner ist masochistisch, er/ sie braucht und will das doch so, ich gebe ihm nur, was er/ sie braucht, er/ sie ist krank).

Und in der Regel sind die Ex-Partner nach solch einer Beziehung auch wieder in der Lage, eine ausfüllende und glückliche Partnerschaft/ Beziehung mit einem Menschen aufzubauen und zu erhalten - und sie werden sich für den Rest ihres Lebens dabei von Narzissten fernhalten, weil die Erfahrungen einfach zu traumatisch waren.

Ja genau...
sie werden einem narzißten in zukunft aus dem weg gehen wenn - sie sich selbst reflektiert haben! Haben sie das nicht getan wiederholt sich der ganze schmodder...

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25. Oktober 2009 um 15:06
In Antwort auf myriam_12250351

Das ist schon richtig
Aber ich frage mich persönlich - was stimmt bei demjenigen nicht der sich dieser "störung" über jahre aussetzt und lieber daran kaputt geht als so einen partner zu verlassen.

Ich hatte auch mal so einen partner und ich musste eine menge über mich selbst lernen um ihn verlassen zu können.

Ein psychisch "gesunder" mensch lässt sich so ein verhalten nur eine begrenzte zeit bieten, jedoch jemand der selbst was zu bearbeiten hat, bleibt bis er sein selbst betrachtet hat oder er geht letztlich dran kaputt.

So sehe ich das.

Auch das ist nicht ganz richtig.
Die Menschen, die sich auf einen Narzissten einlassen, sind in der Regel gesund bzw. haben keine schwerwiegenden Störungen. Psychologische Auffälligkeiten entstehen erst WÄHREND der Beziehung mit einem Narzissten.

Der Narzisst wertet durch konsequentes Herabsetzen des Partners sein Ego auf und erscheint dadurch sehr selbstbewusst und wissend. In ungefähr dem gleichen Maße wird das Ego des Partners herabgesetzt und sein Selbstbewusstsein zerstört.

Dadurch, dass der Narzisst sich einer klärenden Kommunikation entzieht und vieles unausgesprochen und in der Schwebe lässt, stellt er eine Abhängigkeit zum Partner her (und wer sich schon mal aus einer wie auch immer gearteteten Abhängigkeit befreien musste, weiß, wie verdammt schwer das ist), der natürlich nichts unversucht lässt, die Sachen, die im Raum schweben, zu klären (das ist normales menschliches Verhalten - vor allem in einer Beziehung - funktioniert nur eben nicht bei einem Narzissten).

Außerdem macht der Narzisst den Partner mit seinen gezielten Attacken und seinem ausweichenden Verhalten handlungsunfähig. Der Partner ist im wahrsten Sinne des Wortes gelähmt, weil es ihm einfach nicht in den Kopf will, dass sich jemand mit Absicht so manipulierend und bösartig verhalten kann, wie es der Narzisst gelegentlich tut. Und diese "gelegentlich" ist das nächste Problem - weil der Narzisst eben auch anders kann, zweifelt der Partner an der eigenen Wahrnehmung und denkt stellenweise, dass er sich alles nur einbildet, zumal die Attacken des Narzissten sehr, sehr subtil gehalten sind.

Oftmals wird der Partner erst dann wieder handlungsfähig, wenn Außenstehende ob der Verhaltensweisen des Narzissten geradezu schockiert reagieren und als Zeugen belegen können, dass das Verhalten des Narzissten eben nicht "normal" (also extrem) ist.

Man sollte auch nicht vergessen, dass auch Narzissten Menschen sind, die - und das sogar in besonderem Maße - Liebe brauchen und dass es durchaus auch Beziehungen gibt, die trotz Narzissmus funktionieren (siehe entsprechende Websites zum Thema). Meist sind das aber Beziehungen, wo der Betroffene sich in Therapie befindet und die Verhaltensweisen dadurch schon auf ein Niveau gebracht wurden, die es dem Partner ermöglichen, damit umzugehen.

Und glaub' mir - früher oder später wird der Narzisst IMMER verlassen werden (es sei denn sein Verhalten wird mittels Therapie korrigiert).

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25. Oktober 2009 um 15:16
In Antwort auf aliyah_11962547

Auch das ist nicht ganz richtig.
Die Menschen, die sich auf einen Narzissten einlassen, sind in der Regel gesund bzw. haben keine schwerwiegenden Störungen. Psychologische Auffälligkeiten entstehen erst WÄHREND der Beziehung mit einem Narzissten.

Der Narzisst wertet durch konsequentes Herabsetzen des Partners sein Ego auf und erscheint dadurch sehr selbstbewusst und wissend. In ungefähr dem gleichen Maße wird das Ego des Partners herabgesetzt und sein Selbstbewusstsein zerstört.

Dadurch, dass der Narzisst sich einer klärenden Kommunikation entzieht und vieles unausgesprochen und in der Schwebe lässt, stellt er eine Abhängigkeit zum Partner her (und wer sich schon mal aus einer wie auch immer gearteteten Abhängigkeit befreien musste, weiß, wie verdammt schwer das ist), der natürlich nichts unversucht lässt, die Sachen, die im Raum schweben, zu klären (das ist normales menschliches Verhalten - vor allem in einer Beziehung - funktioniert nur eben nicht bei einem Narzissten).

Außerdem macht der Narzisst den Partner mit seinen gezielten Attacken und seinem ausweichenden Verhalten handlungsunfähig. Der Partner ist im wahrsten Sinne des Wortes gelähmt, weil es ihm einfach nicht in den Kopf will, dass sich jemand mit Absicht so manipulierend und bösartig verhalten kann, wie es der Narzisst gelegentlich tut. Und diese "gelegentlich" ist das nächste Problem - weil der Narzisst eben auch anders kann, zweifelt der Partner an der eigenen Wahrnehmung und denkt stellenweise, dass er sich alles nur einbildet, zumal die Attacken des Narzissten sehr, sehr subtil gehalten sind.

Oftmals wird der Partner erst dann wieder handlungsfähig, wenn Außenstehende ob der Verhaltensweisen des Narzissten geradezu schockiert reagieren und als Zeugen belegen können, dass das Verhalten des Narzissten eben nicht "normal" (also extrem) ist.

Man sollte auch nicht vergessen, dass auch Narzissten Menschen sind, die - und das sogar in besonderem Maße - Liebe brauchen und dass es durchaus auch Beziehungen gibt, die trotz Narzissmus funktionieren (siehe entsprechende Websites zum Thema). Meist sind das aber Beziehungen, wo der Betroffene sich in Therapie befindet und die Verhaltensweisen dadurch schon auf ein Niveau gebracht wurden, die es dem Partner ermöglichen, damit umzugehen.

Und glaub' mir - früher oder später wird der Narzisst IMMER verlassen werden (es sei denn sein Verhalten wird mittels Therapie korrigiert).

Ich stimme dir in allem zu...
Alles was du schreibst ist richtig und sehr interessant weil du von dem ganzen sehr viel weisst. Nur kann es meiner meinung nach nicht ohne schlüssel/schloss prinzip funktionieren. Den man muß ja auch dafür empfänglich sein.

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25. Oktober 2009 um 15:20
In Antwort auf myriam_12250351

Ich stimme dir in allem zu...
Alles was du schreibst ist richtig und sehr interessant weil du von dem ganzen sehr viel weisst. Nur kann es meiner meinung nach nicht ohne schlüssel/schloss prinzip funktionieren. Den man muß ja auch dafür empfänglich sein.

Wenn Du das immer noch
behauptest (wobei Du ja im Prinzip Recht hast - allerdings anders als Du denkst), dann hast Du meine Beiträge nicht richtig gelesen.

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25. Oktober 2009 um 17:38
In Antwort auf aliyah_11962547

Wenn Du das immer noch
behauptest (wobei Du ja im Prinzip Recht hast - allerdings anders als Du denkst), dann hast Du meine Beiträge nicht richtig gelesen.

Wie dem auch sei
Ich habe deine beiträge sehr wohl genau und sehr interessiert gelesen, bin aber in dem ein oder anderen punkt anderer meinung.

Danke für die nette diskussion!

Lg susan

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25. Oktober 2009 um 19:19

Danke acecat
Das Opfer

Der Partner ist also "schuldig".

Doch solch eine folie-a-deux könnte niemals stattfinden ohne die volle Kooperation mit einem freiwilligen, unterwürfigen Opfer bla...bla...bla...

Sag ich doch - schlüssel/schloss prinzip....

So hab ich es auch erlebt - im nachhinein - den ist man(n)/frau mittendrin merkt sie/er es nicht.

Lg susan

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25. Oktober 2009 um 19:43
In Antwort auf myriam_12250351

Wie dem auch sei
Ich habe deine beiträge sehr wohl genau und sehr interessiert gelesen, bin aber in dem ein oder anderen punkt anderer meinung.

Danke für die nette diskussion!

Lg susan

Nun frag ich mich aber schon,
welcher halbwegs normale Mensch tut sich denn sowas an? Oder gibts Narzisten, die erst nach Jahren mit ihren wahren Gesicht ankommen?

Den den icherlebt habe, hat nach 3 Monaten seine "Fratze" gezeigt, nach 2 Wochen hab ich ihn gesagt, "du hast Recht, wir passen nicht zusammen und werden uns sehr viel Stress und Ärger ersparen, wenn wir nun hier und jetzt das Ganze beenden und jeder seiner eigenen Wege geht.

Sorry, dass dem armen Mann geholfen werden müsste, auf die Idee kam ich im Traum nicht. Im Gegenteil, sein Rummgemeckere und nur die Makel zu sehen, ging mir dermaßen aufn Zeiger. Sowas brauch ich nicht.

IST ES DENN SO FALSCH, NE BEZIEHUNGSKISTE NICHT ZU WOLLEN, BEI DER ES MIR SCHLECHTER GINGE, ALS WENN ICH ALLEINE WÄR?????

Ich versteh manchmal auch die Frauen überhaupt nicht.

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25. Oktober 2009 um 19:49
In Antwort auf riikka_12952477

Nun frag ich mich aber schon,
welcher halbwegs normale Mensch tut sich denn sowas an? Oder gibts Narzisten, die erst nach Jahren mit ihren wahren Gesicht ankommen?

Den den icherlebt habe, hat nach 3 Monaten seine "Fratze" gezeigt, nach 2 Wochen hab ich ihn gesagt, "du hast Recht, wir passen nicht zusammen und werden uns sehr viel Stress und Ärger ersparen, wenn wir nun hier und jetzt das Ganze beenden und jeder seiner eigenen Wege geht.

Sorry, dass dem armen Mann geholfen werden müsste, auf die Idee kam ich im Traum nicht. Im Gegenteil, sein Rummgemeckere und nur die Makel zu sehen, ging mir dermaßen aufn Zeiger. Sowas brauch ich nicht.

IST ES DENN SO FALSCH, NE BEZIEHUNGSKISTE NICHT ZU WOLLEN, BEI DER ES MIR SCHLECHTER GINGE, ALS WENN ICH ALLEINE WÄR?????

Ich versteh manchmal auch die Frauen überhaupt nicht.

Nö...
es ist nicht falsch! Im gegenteil.
Und..., sorry wenn ich mich wiederhole aber sein schlüssel passte nicht in dein schloss...

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16. Oktober 2011 um 21:24

Momentan...
..bin ich selbst auf der Suche nach Hilfe zu diesem Thema, finde aber im Netz allenfalls hilfreiche Definitionen, in denen ich meinen Ex-Partner wiedererkenne. Ja, Ex-Partner... nach einem Jahr und 2 erfolglosen Versuchen habe ich es endlich geschafft, dass unsere Beziehung nicht mehr Beziehung heisst. Dein Beitrag ist schon älter, und ich hoffe hoffe hoffe für Dich, dass Du den Absprung geschafft und Dich von dem Gedanken verabschiedet hast, Du könntest mit ihm leben, wenn Du Dich nur "richtig verhalten" würdest oder Dich schützen kannst.

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13. Dezember 2011 um 0:55

Narzissmuss
Hallo,
ich bin mit einer Frau zusammen, die ähnlich tickt. wie sie selbst sagt, rührt ihre Neigung aus Kindheitszeiten her.
Nach dem ich erfuhr, woran ich da vielleicht scheitern könnte, unterhielt ich mich mit anderen betroffenen.
Nun will ich keine Angst verbreiten, aber man sagte mir, dass eine Beziehung mit solch gearteten Menschen äußerst schwierig sei und eigentlich nicht möglich ist, oder man gibt sich selbst auf. Wie mir inzwischen scheint, ist es möglich, dass diese Menschen an sich arbeiten und versuchen, dem Partner entgegen zu kommen. Das setzt aber voraus, dass sie das wollen und sich damit auseinandersetzen. Meine Freundin tut dies spürbar und war auch schon in psychologischer Behandlung, welche allerdings einige Jahre zurück liegt. Wenn man anderen Berichten nachgeht, so ist aber eine generelle Lösung kaum in sicht. Wenn sie lieben, dann nur um selbst geliebt zu werden. Dennoch gebe ich noch nicht auf und hoffe immer noch, dass es zu einer glücklicheren Wende kommt, mit der ich dann auch leben kann, ohne ich selbst aufgeben zu müssen.

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13. Dezember 2011 um 21:58


Danke für den Artikel!

Wirklich sehr aufschlussreich!

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17. Februar 2012 um 22:30
In Antwort auf page_12824894

Momentan...
..bin ich selbst auf der Suche nach Hilfe zu diesem Thema, finde aber im Netz allenfalls hilfreiche Definitionen, in denen ich meinen Ex-Partner wiedererkenne. Ja, Ex-Partner... nach einem Jahr und 2 erfolglosen Versuchen habe ich es endlich geschafft, dass unsere Beziehung nicht mehr Beziehung heisst. Dein Beitrag ist schon älter, und ich hoffe hoffe hoffe für Dich, dass Du den Absprung geschafft und Dich von dem Gedanken verabschiedet hast, Du könntest mit ihm leben, wenn Du Dich nur "richtig verhalten" würdest oder Dich schützen kannst.

Selbsthilfegruppen
Gibt's irgendwelche Gesprächsmöglichkeiten/Erfahrungsaustausch für (Ex-)Partner von Narzissten?

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18. Februar 2012 um 15:19
In Antwort auf sher_11966196

Selbsthilfegruppen
Gibt's irgendwelche Gesprächsmöglichkeiten/Erfahrungsaustausch für (Ex-)Partner von Narzissten?

Ja,
die gibt es.
google mal coda deutschland.
mir hat es mal sehr geholfen.

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3. April 2012 um 15:59

10 jahre mit einem mann mit dissozialen persönlichkeitsstörungen
ich war 10 jahre mit einem mann mit dissozialen persönlichkeitsstörungen, in seinem fall narzissmus und psychopathie liiert.
zur trennung kam es vor 2 1/2 jahren. aus heutiger sicht, war das mein größtes glück. diese menschen sind ausbeuterisch und können, doch "nichts" dafür. in ihrer welt ist normalität, was nur für einen sehr kleinen prozentsatz der bevölkerung normalität ist.
den unterschied, wie ein leben ist, ohne einen menschen mit diesen persönlichkeitsstörungen kann man erst fühlen wenn der ganze wahnsinn des lebens mit so einem menschen vorbei ist. bis dahin ist es ein langer, schwerer weg, für den ich 2 jahre therapie und einen klinikaufenthalt gebraucht habe, um mich von der zeit mit diesem mann zu erholen und mich von ihm zu lösen.
wenn eine frau damit leben kann, dass in ihrem partner die fähigkeit zur veränderung durch emotionale erfahrung und empathiefähigkeit nicht angelegt ist, kann sie es vielleicht aushalten, glücklich damit werden, kann niemand - allenfalls "ruhiger zeiten" erleben, den die aufreibenden auf dem fuße folgen...
für männer die mit frauen mit dieser persönlichkeitsstörung liiert sind, gilt natürlich das selbe.

Manred Lütz beschreibt narzismus im buch "IRR E, wir behandeln die Falschen" wie folgt: krankhafter narzismus ist eine frühe störung. diese menschen fühlen sich im kern ihrer person nicht wirklich angenommen. sie sind hochgradig kränkbar und interessieren sich eigentlich nur für sich selbst. Beinahe süchtig suchen sie ihr ganzes leben nach zuwendung und liebe, ohne dass die liebe und zuwendung, die sie erzwingen, jemals reicht.

ich kann mir dem nur anschließen. nach meinen erfahrungen und aus heutiger sicht, halte ich eine trennung von menschen mit dieser persönlichkeitsströung grundsätzlich für das beste.

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19. Dezember 2014 um 16:29

Narzissmus
Hallo Liebe
ich lebe seit 7 Jahren mehr oder weniger mit so einem Mann.Mittlerweile auf 2 Wohnungen,weil er von mir wegwollte,weil ich ihm mitgeteilt habe was er für ein Mensch ist.
Er zog sich mehr und mehr von mir zurück und hält mir ständig vor was für tolle Weiber auf ihn abfahren. Zudem ist er noch spielsüchtig.Selbstherrlich ,alles was passiert ist meine Schuld.Er verträgt keine Kritik.Er hat mich geschlagen sexuell erniedrigt und mein Selbstwertgefühl zerstört.
Verlass ihn ,auf Distanz geht es nur nicht zusammen. Mittlerweile schlag ich ihn mit seinen eigenen Waffen,treff mich auch mit anderen und lass ihm seinen Größenwahn
Alles Liebe Snaki

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24. Dezember 2014 um 14:31

Trenn dich: (
Ich glaube nicht,dass du dich schützen kannst! Ich bin zwei Jahre mit einem Narzissten zusammen gewesen, es wird nicht besser Ab und an sehen wir uns noch, ich bin wohl noch nicht richtig von ihm abgenabelt, weil er sehr an mir hängt, aber auch das stimmt nicht. Er zieht auch jetzt nur sein nutzen aus unseren Treffs. Trenn dich, wenn du kannst!

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11. August 2016 um 13:34

Hoffe das noch jemand antwortet
Hallo, ist die Seite noch aktiv ??? Ich versuche es einfach mal.
Ich habe nun im Netz nach dem Verhalten meines Freundes gesucht, und bin auf Narzissmus gestoßen, ich wollte einfach mal eine Meinung hören ob dies auch bei mir der Fall ist .

Und zwar bin ich mit meinem Partner 1,5Jahre zusammen, schon in den ersten 4Wochen kündigte er seine Wohnung obwohl er wusste das ich vorher enttäuscht wurde und ich noch Zeit brauchte...nach 8Wochen willigte ich dann ein und er zog zu mir.
Er war so lieb, machte Geschenke einfach alles toll, nach 12Wochen äußerte er den Wunsch ein Kind mit mir haben zu wollen, ich setzte die Pille ab (ich habe aber schon ein 13Jähriges Kind), hätte es mir trotzdem vorstellen können, nun gut ...es ist bis heute nach über einem Jahr noch nicht zu einer Schwangerschaft gekommen " worüber ich denke jetzt froh bin". Bis Ende 2015 lief alles supi. Nun fing seit einigen Monaten dann diskusionen an, ich wollte das mal Freundin zu mir kommen, wir Grillen wie es auch früher war, er dann meinte "meine Freunde seinen alle komisch" und er keine bräuchte da er genug hat, er kennt bis heute persönlich niemanden... Dann kamen meine Eltern zu Besuch da sie nicht hier wohnen, es war gerade Fußball womit er sich gar nicht auskennt, und er fing an zu provozieren. Wenn mein Bruder zu Besuch kommt, wo ich extra für Gäste ein Zimmer im Haus habe, meint er er solle sich eine Pension suchen... Mein Kind habe ich das Gefühl akzeptiert er nicht, oder vielleicht doch?! All das was ich mit mein Kind mach ist "falsch" ein Ferienausflug der nur paar Stunden war, wurde mir übelst schlecht geredet, egal was ich kaufen möchte, versteht er nicht wozu es mein Kind brauch... egal was ist ich kann einfach nicht mehr das tun was ich gern getan habe. Er ist durch seine Arbeit sehr eingeschenkt, brauch kein Urlaub,( ich habe das Gefühl das seine Arbeit wichtiger ist als mal ein paar Tage sich frei zu nehmen) ich jedoch fahre 2x ím Jahr seit 20Jahren (als Kind schon) weg, nun waren Ferien er auf Montage und ich war ein paar Tage mit meinem Kind weg, nur solange er auch weg war, und bevor ich los bin fing der Terror an, ich hätte Ihn Enttäuscht das ich fahre, er hätte jetzt kein Vertrauen zu mir, ich habe jetzt alles kaputt gemacht, er zieht aus (obwohl alles paar Tage vorher abgesprochen war und es OK für Ihn war), er hat mir die paar Tage so den Urlaub vermießt das es mir schlecht ging das ich überhaupt gefahren bin. Danach wieder zuhause angekommen, will er nicht mehr über die Sache reden, mich einfach nur in den Arm nehmen und alles vergessen. Ich verstehe dieses Verhalten nicht und hoffe auf einige Antworten auch wenn es schon ne Weile her ist das hier geschrieben wurde !

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