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Forum / Liebe & Beziehung

Nachts einsam

Letzte Nachricht: 9. November 2021 um 8:10
J
juri5577
09.11.21 um 5:31

Hallo ihr Lieben,
ich hatte lange eine Beziehung, in der ich mit meinem Partner zusammengewohnt habe. Nach der Trennung fand ich es nicht schlimm alleine zu sein. Ich wohne nun auch wieder alleine. Ich habe viele Freunde und bin nach der Arbeit immer bei denen, mit denen unterwegs oder sie sind bei mir. Ich habe auch viele Hobbys und viele Treffen durch den Verein. Auch am Wochenende bin ich deshalb immer beschäftigt. Ich bin auch oft mal alleine, da ich momentan viel lernen muss, aber auch das genieße ich tagsüber sehr. 
Seit ein paar Wochen habe ich jedoch extreme Schlafprobleme. Ich schlafe meist schon wer ein und wache dann irgendwann in der Nacht auf. Dann fühle ich mich ganz einsam, so einsam dass es mir irgendwie Angst macht und ich dann immer auch weinen muss. Ab dann kann ich nicht mehr einschlafen und wünsche mir nur dass mich jemand in den Arm nimmt. Ich weiß nicht was ich tun soll. Es belastet mich immer mehr, weil ich langsam ein riesiges Schlaf-Defizit habe und es mir nicht gut geht. Zudem habe ich mittlerweile jeden Tag den ganzen Tag Angst vor dem zu Bett gehen, weil ich dieses Gefühl nicht ertrage. 

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M
michael0970
09.11.21 um 6:53
In Antwort auf juri5577

Hallo ihr Lieben,
ich hatte lange eine Beziehung, in der ich mit meinem Partner zusammengewohnt habe. Nach der Trennung fand ich es nicht schlimm alleine zu sein. Ich wohne nun auch wieder alleine. Ich habe viele Freunde und bin nach der Arbeit immer bei denen, mit denen unterwegs oder sie sind bei mir. Ich habe auch viele Hobbys und viele Treffen durch den Verein. Auch am Wochenende bin ich deshalb immer beschäftigt. Ich bin auch oft mal alleine, da ich momentan viel lernen muss, aber auch das genieße ich tagsüber sehr. 
Seit ein paar Wochen habe ich jedoch extreme Schlafprobleme. Ich schlafe meist schon wer ein und wache dann irgendwann in der Nacht auf. Dann fühle ich mich ganz einsam, so einsam dass es mir irgendwie Angst macht und ich dann immer auch weinen muss. Ab dann kann ich nicht mehr einschlafen und wünsche mir nur dass mich jemand in den Arm nimmt. Ich weiß nicht was ich tun soll. Es belastet mich immer mehr, weil ich langsam ein riesiges Schlaf-Defizit habe und es mir nicht gut geht. Zudem habe ich mittlerweile jeden Tag den ganzen Tag Angst vor dem zu Bett gehen, weil ich dieses Gefühl nicht ertrage. 

Hallo. Die Ablenkung Tags über reicht dir ja scheinbar nicht. Daher würde ich mir schon Mal Hilfe bei meinem Hausarzt suchen. Ob er meint, es braucht professionelle Hilfe von einem Psychologen, oder ob da schon solche Schlafunterstützende Mittel helfen könnten, die man im Moment so in der Werbung sieht. Am besten wäre natürlich ein neuer Partner, aber das kann man natürlich nicht erzwingen.

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E
evita4ka2021
09.11.21 um 8:10

Hallo Juri, 

Die "Reizüberflutung" tagsüber ist wahrscheinlich ein krasser Kontrast zur Stille der Nacht. 

Es gibt viele Konzepte und Hilfsmittel, die angewendet werden können, aber eine professionelle Stütze ist möglicherweise am hilfreichsten. Dein "Turbo" im Hirn lässt sich möglicherweise nicht ausschalten und wenn die Ablenkungen weniger werden, laufen die Gedanken Vollgas weiter. 

Was kannst du für dich tun?
Eine Art "Ruhe-Ritual" einführen abends, also möglichst immer ähnlich, 1 Stunde vorm Schlafengehen Licht dimmen, lüften, vielleicht Kerze anzünden, meditieren oder Entspannungsübungen (gibt recht viele Apps, zb Calm, aber ich will keine Werbung machen, nur um dir eine Idee zu liefern), Buch lesen (kann aber auch anregend sein!).

Auch morgens meditieren ist sehr hilfreich.  Es geht darum zu erkennen, dass Gedanken nur Gedanken sind und vielleicht findest du zu einer Ruhe und Gewissheit, dass du dich auch mal selbst in den Arm nehmen und beruhigen kannst (Stichwort selbstfürsorge).

Falls du traumatische Erlebnisse hattest, die dich einholen wäre aber ein Profi sicher das richtige. 

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