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Nachname der Mutter, oder des Vaters?

5. Februar um 9:34 Letzte Antwort: 5. Februar um 13:32

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend hatte ich eine kleine Diskussion mit meinem Partner.

Er meinte, O-Ton: „Wenn wir mal ein Kind bekommen, dann möchte ich, dass es meinen Nachnamen bekommt.“
Ich: „Klar, kein Problem wenn wir verheiratet sind, dann ist das automatisch so.."
Muss dazu sagen, dass er eher gegen Heiraten ist, da seine eigenen Eltern geschieden sind und, ich gehe davon aus, dass das nicht so harmonisch verlaufen ist.
Er möchte aber, dass das Kind seinen Nachnamen bekommt, auch WENN wir nicht verheiratet sind.
Das möchte ich aber auf keinen Fall..

Wie seht ihr das?
Oder sehe ich das zu eng?
 

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5. Februar um 9:46

Ich glaub es ist so, dass bei unverheirateten Paaren mit Kindern er die Vaterschaft anerkennen muss. Und Zeit zum ändern vom Nachnamen hat man 3 Monate nach der Geburt. 

Ich kann euch da beide verstehen. Wenn du aber seinen Nachnamen annehmen würdest für den Fall einer Ehe würd es dir nichts ausmachen? Wenn nämlich dann Kinder dazu kommen stellt sich die Frage ja garnicht mehr, das Ergebnis wär das gleiche.

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5. Februar um 9:52
In Antwort auf il.magnifico1191

Ich glaub es ist so, dass bei unverheirateten Paaren mit Kindern er die Vaterschaft anerkennen muss. Und Zeit zum ändern vom Nachnamen hat man 3 Monate nach der Geburt. 

Ich kann euch da beide verstehen. Wenn du aber seinen Nachnamen annehmen würdest für den Fall einer Ehe würd es dir nichts ausmachen? Wenn nämlich dann Kinder dazu kommen stellt sich die Frage ja garnicht mehr, das Ergebnis wär das gleiche.

Er argumentiert mit "Was ist wenn dir mal was passiert? Dann ist es für mich schwierig mit dem Kind.." (rechtlich).
Was ich aber nicht verstehe, wenn er dann anerkannter Vater ist.. und im Gegenzug wäre es doch dann auch schwierig für mich oder nicht?! Wenn ihm mal was zustoßen würde.
 
Das Thema mit der Ehe.. klar, ich würde ihn heiraten, das wäre dann im Prinzip egal. Nur er sträubt sich vor einer Ehe, Heirat etc.
 

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5. Februar um 10:02
In Antwort auf post-it

Er argumentiert mit "Was ist wenn dir mal was passiert? Dann ist es für mich schwierig mit dem Kind.." (rechtlich).
Was ich aber nicht verstehe, wenn er dann anerkannter Vater ist.. und im Gegenzug wäre es doch dann auch schwierig für mich oder nicht?! Wenn ihm mal was zustoßen würde.
 
Das Thema mit der Ehe.. klar, ich würde ihn heiraten, das wäre dann im Prinzip egal. Nur er sträubt sich vor einer Ehe, Heirat etc.
 

Da hast du wahrscheinlich recht. Wenn man unverheiratet ist & Du allein mit eurem Kind z.B. in den Urlaub fährst, und es trägt aber seinen Nachnamen, dann muss man denk ich auch irgend eine Urkunde mit dabei haben. Sonst liest sich das so als würdest du mit einem fremden Kind durch die Gegend fahren.

Sowas hat sich aber denk ich mit der Anerkennung von der Vaterschaft alles erledigt. So oder so, fürs Kind ist es kein Nachteil egal welchen Namen es trägt und ob die Eltern verheiratet sind oder nicht. 

Auch seine Argumente gegen die Ehe versteh ich, weils mir ähnlich geht.

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5. Februar um 10:18

Ich vermute, wenn er bei der Eheschließung so strikt ist,
wird es ohne seinen Nachnamen auch kein Kind geben.

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5. Februar um 10:26
In Antwort auf il.magnifico1191

Da hast du wahrscheinlich recht. Wenn man unverheiratet ist & Du allein mit eurem Kind z.B. in den Urlaub fährst, und es trägt aber seinen Nachnamen, dann muss man denk ich auch irgend eine Urkunde mit dabei haben. Sonst liest sich das so als würdest du mit einem fremden Kind durch die Gegend fahren.

Sowas hat sich aber denk ich mit der Anerkennung von der Vaterschaft alles erledigt. So oder so, fürs Kind ist es kein Nachteil egal welchen Namen es trägt und ob die Eltern verheiratet sind oder nicht. 

Auch seine Argumente gegen die Ehe versteh ich, weils mir ähnlich geht.

Ja das kann problematisch sein. Wir haben das nämlich so gemacht, wie der Partner der TE das will. Also wir waren nicht verheiratet, mein Sohn hat aber den Nachnamen vom Vater auf dessen Wunsch hin. Ist natürlich auch nach der Trennung so geblieben. 
Vor allem bei der Einreise nach England war das ein Problem. Da hatten wir jeder einen anderen Nachnamen, mein Sohn, ich und mein neuer Freund. Die haben uns nur einreisen lassen, weil mein Sohn bereits Englisch konnte und selbstständig auf die Frage, ob ich tatsächlich die Mutter sei, antworten konnte.
Seitdem habe ich bis zu seiner Volljährigkeit immer eine Kopie von der Geburtsurkunde mit gehabt.
Sollte man also auf jeden Fall immer ein Dokument mit sich führen, besonders bei Auslandsreisen. 

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5. Februar um 10:28
In Antwort auf post-it

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend hatte ich eine kleine Diskussion mit meinem Partner.

Er meinte, O-Ton: „Wenn wir mal ein Kind bekommen, dann möchte ich, dass es meinen Nachnamen bekommt.“
Ich: „Klar, kein Problem wenn wir verheiratet sind, dann ist das automatisch so.."
Muss dazu sagen, dass er eher gegen Heiraten ist, da seine eigenen Eltern geschieden sind und, ich gehe davon aus, dass das nicht so harmonisch verlaufen ist.
Er möchte aber, dass das Kind seinen Nachnamen bekommt, auch WENN wir nicht verheiratet sind.
Das möchte ich aber auf keinen Fall..

Wie seht ihr das?
Oder sehe ich das zu eng?
 

Also ich bin auch mit meinem Partner unverheiratet, haben jedoch 2 gemeinsame Kinder, die seinen Nachnamen tragen. Und bis jetzt gab es noch nie irgendwelche Schwierigkeiten, weil ich als Mutter einen anderen Namen trage. 
Damals haben wir gemeinsam entschieden, dass die Kinder den Nachnamen des Vaters annehmen.
LG

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5. Februar um 10:36
In Antwort auf post-it

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend hatte ich eine kleine Diskussion mit meinem Partner.

Er meinte, O-Ton: „Wenn wir mal ein Kind bekommen, dann möchte ich, dass es meinen Nachnamen bekommt.“
Ich: „Klar, kein Problem wenn wir verheiratet sind, dann ist das automatisch so.."
Muss dazu sagen, dass er eher gegen Heiraten ist, da seine eigenen Eltern geschieden sind und, ich gehe davon aus, dass das nicht so harmonisch verlaufen ist.
Er möchte aber, dass das Kind seinen Nachnamen bekommt, auch WENN wir nicht verheiratet sind.
Das möchte ich aber auf keinen Fall..

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Oder sehe ich das zu eng?
 

Ich würde und habe es nicht gemacht. Wir haben zwar noch geheiratet aber unsere Kinder haben trotzdem meinen Namen behalten und mein Mann seinen.

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5. Februar um 10:39
In Antwort auf il.magnifico1191

Ich glaub es ist so, dass bei unverheirateten Paaren mit Kindern er die Vaterschaft anerkennen muss. Und Zeit zum ändern vom Nachnamen hat man 3 Monate nach der Geburt. 

Ich kann euch da beide verstehen. Wenn du aber seinen Nachnamen annehmen würdest für den Fall einer Ehe würd es dir nichts ausmachen? Wenn nämlich dann Kinder dazu kommen stellt sich die Frage ja garnicht mehr, das Ergebnis wär das gleiche.

Inzwischen ist es so, dass man z.B. dem ersten Kind seinen und dem zweiten Kind deinen Namen geben kann oder umgekehrt. Sonst war es so geregelt, dass jedes weitere Kind automatisch den Namen wie das erste bekam - sofern das Elternpaar das selbe ist. Bei verschiedenen Vätern war es klar, dass man z.B. Kind eins den Namen diesen Vaters und Kind zwei vom neuen Partner oder den der Mutter geben konnte.

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5. Februar um 10:56
In Antwort auf zimtstern_26

Also ich bin auch mit meinem Partner unverheiratet, haben jedoch 2 gemeinsame Kinder, die seinen Nachnamen tragen. Und bis jetzt gab es noch nie irgendwelche Schwierigkeiten, weil ich als Mutter einen anderen Namen trage. 
Damals haben wir gemeinsam entschieden, dass die Kinder den Nachnamen des Vaters annehmen.
LG

Habt ihr denn schon einmal eine Auslandsreise gemacht?
Solange man sich innerhalb des Landes befindet, ist es ja kein Problem, aber beim Check-in am Flughafen oder bei einer Grenzkontrolle kann es ohne Dokument schon problematisch werden. 

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5. Februar um 11:08
In Antwort auf zahrakhan

Habt ihr denn schon einmal eine Auslandsreise gemacht?
Solange man sich innerhalb des Landes befindet, ist es ja kein Problem, aber beim Check-in am Flughafen oder bei einer Grenzkontrolle kann es ohne Dokument schon problematisch werden. 

Das ist korrekt.
Er hat ja schon eine Tochter, die aber den Namen der Mutter hat.
Da war er letztes Jahr mit ihr im Urlaub und musste auch jegliche Dokumente der Mutter dabei haben..
Könnte vielleicht sein dass er deswegen seinen Namen haben möchte und es so "umschreibt".

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5. Februar um 11:13

Weder noch..
ich gehöre zu der Sorte "Schisser" und gehe eher weniger irgendwelche Risiken ein.

Werde mal demnächst nochmal nachhaken..

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5. Februar um 13:32
In Antwort auf post-it

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend hatte ich eine kleine Diskussion mit meinem Partner.

Er meinte, O-Ton: „Wenn wir mal ein Kind bekommen, dann möchte ich, dass es meinen Nachnamen bekommt.“
Ich: „Klar, kein Problem wenn wir verheiratet sind, dann ist das automatisch so.."
Muss dazu sagen, dass er eher gegen Heiraten ist, da seine eigenen Eltern geschieden sind und, ich gehe davon aus, dass das nicht so harmonisch verlaufen ist.
Er möchte aber, dass das Kind seinen Nachnamen bekommt, auch WENN wir nicht verheiratet sind.
Das möchte ich aber auf keinen Fall..

Wie seht ihr das?
Oder sehe ich das zu eng?
 

niemals möchte ich dass meine kinder einen anderen nachnamen haben als ich selbst!

alleine dass er das so konsequent fordert

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