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Nachlassen der Liebe

11. August 2013 um 19:00 Letzte Antwort: 16. September 2013 um 11:44

Hallo!

Ich bin in schon einige Zeit sehr glücklich in meine Kollegin verliebt, und zwar das volle Programm: Kribbeln im Bauch, debiles Zwangsgrinsen, wenn ich nur an sie denke, und das passiert oft, und freue mich schon lange vorher auf jede Sekunde, die wir zusammen verbringen, und genieße dann jede einzelne dann einfach nur. Fast ein bisschen lächerlich, wie ein Teenager

Nun ist es so, dass dieser Zustand bereits ungefähr ein halbes Jahr anhält. In dieser Zeit war ich damit sehr glücklich, es hat mir sehr viel gegeben und auch durch eine schwere Zeit geholfen. Langsam aber sicher merke ich jedoch, dass die Gefühle nachlassen und abklingen. Wenn ich mit ihr zusammen bin, ist alles immer noch wie immer, aber doch denke ich nach und nach eben immer öfter darüber nach, dass diese Liebe bald zu ihrem Ende kommen wird. Ich denke mal, alle kennen dieses Gefühl, das Nachlassen der Liebe.

In der Vergangenheit ist mir das natürlich auch schon oft passiert, und normalerweise wäre das auch kein Problem. Ich habe die Liebe immer genossen, solange sie da war, und wenn sie nachließ, dann habe ich mich im Rückblick über das gefreut, was ich an ihr hatte, und dann gespannt auf die nächste Liebe gewartet.

Aber diesmal habe ich die Sorge, dass es anders ist. Wie gesagt, ganz speziell diese Liebe hat mir während einer schweren Zeit in meinem Leben sehr geholfen, sie hat mir sehr gut getan und mir viel Glück bereitet. Es macht mich traurig, wenn ich daran denke, dass sie nun an ihr Ende gelangt ist. Und ich habe ein wenig Angst, dass ich diesmal nicht so leicht darüber hinweg kommen werde, wie sonst immer, und dass ich ohne diese Liebe in eine Depression rutsche, die möglicherweise tiefer ist, als genau die, über die mir diese Liebe, wie gesagt, hinweg geholfen hat.

Deswegen möchte ich hier einmal fragen, ob es vielleicht Tipps gibt, wie man das Nachlassen der Liebe verhindern oder zumindest hinauszögern kann. Gibt es da etwas, was ich machen kann, damit ich auch weiterhin verliebt bin? Denn ich fühle mich im Moment noch sehr gut damit, und obwohl ich weiß, dass das nun mal der Lauf der Dinge in der Welt ist, will ich das nicht verlieren...

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11. August 2013 um 20:40

Danke für die Klarstellung
Da habe ich mich wohl etwas unpräzise ausgedrückt. Aber wie kann ich dann das Nachlassen des Verliebtseins verzögern?

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11. August 2013 um 21:39
In Antwort auf sittingattherearwindow

Danke für die Klarstellung
Da habe ich mich wohl etwas unpräzise ausgedrückt. Aber wie kann ich dann das Nachlassen des Verliebtseins verzögern?

Gar nicht,
das kann man sich doch nicht aussuchen..
Aber wieso möchtest du es überhaupt vergessen, bevor es vielleicht was viel schöneres wird?

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11. August 2013 um 21:53
In Antwort auf an0N_1265963799z

Gar nicht,
das kann man sich doch nicht aussuchen..
Aber wieso möchtest du es überhaupt vergessen, bevor es vielleicht was viel schöneres wird?

Vergessen?
Ich möchte es ja nicht vergesse, darum geht es ja gerade

Das ist mir schon oft so gegangen, wie jedem wahrscheinlich, dass das Gefühl irgendwann weg ist, und dann vergisst man es irgendwann, sicherlich. Vermutlich wird das hier auch unweigerlich irgendwann passieren, alles andere wäre ja auch weder normal noch gesund.

Nur im Moment hätte ich nur eben gerne, dass es noch weiter anhält. Denn wenn Du sagst: "bevor es vielleicht was viel schöneres wird" - tja, das kann man eben nicht planen, wann man sich in jemanden verliebt, und bis mir das das nächste Mal passiert, könnte eine ganze Weile vergehen...

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12. August 2013 um 16:12

Vielleicht ist diese Frau
nicht so toll, wie dir scheint.
Oder du willst vielleicht (unbewusst) gar keine feste Bindung, welche sich ja eigentlich an das Verliebtsein anschließen würde.
Oder sind dir an ihr irgendwelche "Macken" aufgefallen?

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12. August 2013 um 20:24
In Antwort auf dianne_12374856

Vielleicht ist diese Frau
nicht so toll, wie dir scheint.
Oder du willst vielleicht (unbewusst) gar keine feste Bindung, welche sich ja eigentlich an das Verliebtsein anschließen würde.
Oder sind dir an ihr irgendwelche "Macken" aufgefallen?

Keine "Macken"
Also zuerst muss ich mal sagen, dass sie keine "Macken" hat, die ich vielleicht übersehe. Sie ist schon "ziemlich toll", um Deine Wortwahl noch einmal aufzugreifen Ich glaube, ich habe ein relativ realistisches Bild von ihr, natürlich sicherlich durch die rosarote Brille... Aber gerade weil sie vielleicht nicht unbedingt der Typ Frau ist, in die man(n) sich sonst so auf den ersten Blick verliebt, fühle ich mich so gut dabei, dass mir das mit ihr passiert ist.

Was die "feste Bindung" im Anschluss an das Verliebtsein angeht: wenn Du damit an eine Beziehung denkst, dann ist das leider unrealistisch. Wir kennen uns, wie gesagt, seit über einem halben Jahr, und ich fühle mich immer sehr wohl mit ihr, deswegen bin ich sehr offen ihr gegenüber und erzähle ihr viel über mich und mein Leben, meine Gedanken und Gefühle. Damit hatte sich aber natürlich dummerweise schon relativ früh jede Perspektive in dieser Hinsicht erledigt, weil sie mich ziemlich gut kennt

Und natürlich möchte ich auch keine Schritte in diese Hinsicht unternehmen, weil ich dann kaum noch länger glücklich (!) verliebt sein könnte. Ich glaube nicht, dass ich das weiterhin könnte, nachdem ich von ihr zurückgewiesen worden wäre. Selbst wenn mir das danach doch gelingen sollte: wenn sie wüsste, dass ich etwas für sie empfinde, dann würde sie wohl kaum länger so unbeschwert mit mir reden, wie es mir ja gerade so gut gefällt. Und es würde mir wirklich sehr viel fehlen, wenn ich das nicht mehr hätte.

Heute haben wir wieder eine sehr schöne Zeit miteinander verbracht, aber jetzt fährt sie in den Urlaub und ich werde sie für drei Wochen nicht sehen. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich sie endlich wiedersehen kann! Ich muss abwarten, ob die Zeit, in der wir uns nicht sehen, mein Verliebtsein schwächen wird, oder ob es ja vielleicht stabil und weiterhin so schon bleibt. Im Moment bin ich sehr glücklich damit, es wäre schade, wenn es vergehen würde.

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18. August 2013 um 14:22

Urlaub verlängert
Ich werde sie jetzt nicht nur noch zwei Wochen, sondern insgesamt vier Wochen, also noch drei Wochen lang nicht sehen können. Das ist schon hart für mich, sie fehlt mir sehr...

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31. August 2013 um 14:06

Sorge unbegründet
Meine Sorge, dass die lange Zeit der Trennung mein Verliebtsein schmälern könnte, war jedenfalls unbegründet. Ganz im Gegenteil, ich "leide" unter "Entzugserscheinungen", denke ständig an sie, kann schon seit Tagen nicht mehr richtig schlafen... ich sage "leiden" in Anführungszeichen, weil ich das sehr genieße!

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31. August 2013 um 14:55

Sie bedeutet mir sehr viel
Es ist ein sehr schöner Gedanke, dass ich einfach auch in Zukunft weiterhin - zumindest bei den Gelegenheiten, bei den wir uns beruflich sehen - ihre Gegenwart genießen darf. Auch die Gespräche, die wir miteinander über uns und unsere Leben führen, sind für mich sehr wertvoll. Ich sehe ja gerade in diesen Tagen, wie sehr ich sie vermisse, wenn wir uns nicht sprechen können. Ich empfinde tief für sie, und ich möchte sie und meine Gefühle für sie einfach nicht missen.

Ich hatte am Anfang Angst, dass meine Gefühle nachlassen werden, weil das früher meistens irgendwann so passiert ist - spätestens, wenn ich die betreffende Frau längere Zeit nicht mehr gesehen habe. Das hat mich traurig gemacht, weil ich dennoch einfach das Gefühl sehr mag. Aber ich glaube, umso länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, dass ich in diesem Fall nicht einfach nur die Gefühle an sich genieße. Sie selbst bedeutet mir sehr viel, wie ich es zuvor selten erlebt habe.

Dass wir nicht zusammen sind, lässt sich eben nicht ändern Aber ich glaube, dass sie mich dennoch mag, mehr als nur kollegial, und deswegen erhoffe ich mir, dass auch sie weiterhin gerne diese Gespräche mit mir führen wird, und zulassen wird, dass ich mich in ihrer Nähe aufhalte. Das erhoffe ich mir, und das würde mir sehr viel "bringen".

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11. September 2013 um 18:02

Fast wünschte ich mir, das Verliebtsein hätte nachgelassen...
Ich bin gegenwärtig nämlich vollkommen verzweifelt. Nach dem Urlaub war ich sicher davon ausgegangen, sie am Montag endlich wieder sehen zu können. Doch durch Termine ihrerseits ist sie nicht im Büro gewesen, und dadurch konnte ich nicht mit ihr sprechen. Das allein hat mich so fertig gemacht, dass ich ihr eine unverfängliche E-Mail geschrieben habe, einfach weil ich es nicht ertragen konnte, gar nicht mit ihr zu kommunizieren. Seit Montag habe ich darauf keine Antwort erhalten. Mein Verstand sagt mir, dass ich das wohl auch kaum erwarten kann, es war nur eine nichtssagende Mail ("Danke für's Aufräumen in unserem gemeinsamen Büro"), und vermutlich hat sie sie gar nicht richtig wahrgenommen, und vermutlich hat sie sowieso andere Sachen zu tun, wie gesagt, sie war ja nicht auf Arbeit. Aber ich mache mich trotzdem deswegen vollkommen fertig, weil ich ständig auf eine Antwort warte, die jetzt, zwei Tage später, vermutlich sowieso nicht mehr kommt... Ich hatte so fest damit gerechnet, sie am Montag endlich wieder sehen zu dürfen, dass ich es nicht ertrage, dass es nicht dazu gekommen ist.

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12. September 2013 um 21:54
In Antwort auf sittingattherearwindow

Sie bedeutet mir sehr viel
Es ist ein sehr schöner Gedanke, dass ich einfach auch in Zukunft weiterhin - zumindest bei den Gelegenheiten, bei den wir uns beruflich sehen - ihre Gegenwart genießen darf. Auch die Gespräche, die wir miteinander über uns und unsere Leben führen, sind für mich sehr wertvoll. Ich sehe ja gerade in diesen Tagen, wie sehr ich sie vermisse, wenn wir uns nicht sprechen können. Ich empfinde tief für sie, und ich möchte sie und meine Gefühle für sie einfach nicht missen.

Ich hatte am Anfang Angst, dass meine Gefühle nachlassen werden, weil das früher meistens irgendwann so passiert ist - spätestens, wenn ich die betreffende Frau längere Zeit nicht mehr gesehen habe. Das hat mich traurig gemacht, weil ich dennoch einfach das Gefühl sehr mag. Aber ich glaube, umso länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, dass ich in diesem Fall nicht einfach nur die Gefühle an sich genieße. Sie selbst bedeutet mir sehr viel, wie ich es zuvor selten erlebt habe.

Dass wir nicht zusammen sind, lässt sich eben nicht ändern Aber ich glaube, dass sie mich dennoch mag, mehr als nur kollegial, und deswegen erhoffe ich mir, dass auch sie weiterhin gerne diese Gespräche mit mir führen wird, und zulassen wird, dass ich mich in ihrer Nähe aufhalte. Das erhoffe ich mir, und das würde mir sehr viel "bringen".

Dann
sprich sie doch auf deine Gefühle an.....Oder willst du noch ein paar Jährchen abwarten. Spätestens wirst du es merken, wenn sie an einen Anderen vergeben ist.
Es ist ja schön und gut, dass du so selbstlos zu sein scheinst...Du bist verliebt in sie ohne etwas ihrerseits zu erwarten, du lässt sie im Unwissen, damit sie sich nicht unwohl fühlt etc... Aber, wenn du so verliebt bist, dann sprich doch mit ihr?

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12. September 2013 um 23:00

Ja und nein
Beziehungsunfähig bin ich sicherlich, keine Frage. Ich bin jetzt 26 und habe noch nie eine Freundin gehabt bzw. auch nur in irgendeiner Form Erfahrungen mit Frauen gesammelt. Der Zug ist für mich abgefahren, das ist mir klar, so realistisch muss ich sein.

Und Du hast Recht, dass ich in der Vergangenheit immer geglaubt habe, "Verliebtsein" wäre für mich eine angenehme Situation. Ich habe es immer genossen, Zeit mit Frauen zu verbringen, für die ich glaubte, so zu empfinden. Ich habe immer gut damit gelebt, es zu genießen, bis es vorbei war, und mich dann irgendwann neu zu "verlieben" - gerade, weil ich nie eine Beziehung führen werde, war das quasi der Ersatz für mich.

Aber ich habe noch nie so empfunden, wie zur Zeit und für sie. Das lässt mich daran zweifeln, dass ich zuvor jemals wirklich verliebt gewesen bin. Wenn Verliebtsein immer so ist, wie es im Moment für mich ist, dann muss ich ganz ehrlich sagen, dass es mir fast lieber wäre, ich könnte einfach wie früher die Zeit mit ihr genießen, statt mich in der Zeit ohne sie so zu quälen...

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12. September 2013 um 23:08

So ein Müll
Also ich lese hier schon seit einiger zeit mit ... Und jetzt muss ich mich mal anmelden um hier mein Kommentar abzugeben ...
Ich hab ne ähnliche Situation ... Nur ich hab Null Chance mit der Person darüber zu reden ... ( das wäre jetzt zuviel um es zu erklären ) ... Fakt ist ... REDE MIT IHR ... man Du liebst sie doch ... dann sag es Ihr ...
Glaubst du wirklich das du so glücklich wirst ?
Willst du in deiner Scheinwelt so weiter leben.... Klar kannst du dir ne Abfuhr einfangen ... Das ist halt so ... Aber denkst du wirklich das das dein zukünftiges Leben sein wird ... ... Wenn du Single bist und sie auch ... Rede mit ihr ... Wenn ich wenigstens diese Chance hätte würde ich sie ergreifen ...
Wenn du allerdings weiter in deiner Traumwelt existieren willst ... Dann viel Spaß ...

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12. September 2013 um 23:09
In Antwort auf an0N_1265963799z

Dann
sprich sie doch auf deine Gefühle an.....Oder willst du noch ein paar Jährchen abwarten. Spätestens wirst du es merken, wenn sie an einen Anderen vergeben ist.
Es ist ja schön und gut, dass du so selbstlos zu sein scheinst...Du bist verliebt in sie ohne etwas ihrerseits zu erwarten, du lässt sie im Unwissen, damit sie sich nicht unwohl fühlt etc... Aber, wenn du so verliebt bist, dann sprich doch mit ihr?

Ich bin zu egoistisch
Denn wenn ich ihr sage, was ich für sie empfinde, dann wird sie nicht länger Zeit mit mir verbringen wollen. Ich habe sie jetzt (durch das unglückliche Zusammenfallen von erst Krankheit, dann ihrem Urlaub, dann meinem Urlaub, und jetzt anderen wichtigen Terminen ihrerseits) seit fast vier Wochen nicht mehr gesehen, und das kann ich nicht ertragen. Nie wieder mit ihr Zeit verbringen zu können, wäre ein schrecklicher Gedanken für mich. Ich würde es ewig bereuen, das durch mein unüberlegtes Handeln bewirkt zu haben.

Außerdem wäre es doch auch sehr vermessen, an sie heran zu treten und sie vollkommen unvermittelt damit zu konfrontieren, dass ich gerne meine Zeit mit ihr verbringen möchte - selbst wenn ich es zunächst bei diesem Wunsch belasse. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde...

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12. September 2013 um 23:20
In Antwort auf haldor_873743

So ein Müll
Also ich lese hier schon seit einiger zeit mit ... Und jetzt muss ich mich mal anmelden um hier mein Kommentar abzugeben ...
Ich hab ne ähnliche Situation ... Nur ich hab Null Chance mit der Person darüber zu reden ... ( das wäre jetzt zuviel um es zu erklären ) ... Fakt ist ... REDE MIT IHR ... man Du liebst sie doch ... dann sag es Ihr ...
Glaubst du wirklich das du so glücklich wirst ?
Willst du in deiner Scheinwelt so weiter leben.... Klar kannst du dir ne Abfuhr einfangen ... Das ist halt so ... Aber denkst du wirklich das das dein zukünftiges Leben sein wird ... ... Wenn du Single bist und sie auch ... Rede mit ihr ... Wenn ich wenigstens diese Chance hätte würde ich sie ergreifen ...
Wenn du allerdings weiter in deiner Traumwelt existieren willst ... Dann viel Spaß ...

So weit war ich schon
Die Wahrheit ist, dass ich mir ja schon fest vorgenommen hatte, ihr am Montag, nach dem Ende des Urlaubs, zu sagen, dass ich gerne auch außerhalb des Büros Zeit mit ihr verbringen würde - so weit zunächst, alles andere wäre vermessen, selbst das ist mehr, als mir zusteht.

Aber dadurch, dass ich sie nun auch in den letzten Tagen nicht gesehen habe, ist mein Mut verschwunden. Stattdessen warte ich lächerlicherweise immer noch auf eine Antwort auf meine E-Mail vom Montag, als ob das wahrscheinlich ist.

Ich habe die große Angst, dass ich mich sowieso nicht kontrollieren kann, wenn ich sie das nächste Mal nach so langer Zeit endlich wieder sehe, dass ich mich, ob ich es nun plane oder nicht, offenbare, einfach weil ich es nicht mehr aushalte, sie so lange nicht gesehen zu haben, nicht mit ihr geredet zu haben, und nichteinmal zu wissen, ob es ihr gut geht, oder nicht.

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12. September 2013 um 23:37
In Antwort auf sittingattherearwindow

So weit war ich schon
Die Wahrheit ist, dass ich mir ja schon fest vorgenommen hatte, ihr am Montag, nach dem Ende des Urlaubs, zu sagen, dass ich gerne auch außerhalb des Büros Zeit mit ihr verbringen würde - so weit zunächst, alles andere wäre vermessen, selbst das ist mehr, als mir zusteht.

Aber dadurch, dass ich sie nun auch in den letzten Tagen nicht gesehen habe, ist mein Mut verschwunden. Stattdessen warte ich lächerlicherweise immer noch auf eine Antwort auf meine E-Mail vom Montag, als ob das wahrscheinlich ist.

Ich habe die große Angst, dass ich mich sowieso nicht kontrollieren kann, wenn ich sie das nächste Mal nach so langer Zeit endlich wieder sehe, dass ich mich, ob ich es nun plane oder nicht, offenbare, einfach weil ich es nicht mehr aushalte, sie so lange nicht gesehen zu haben, nicht mit ihr geredet zu haben, und nichteinmal zu wissen, ob es ihr gut geht, oder nicht.

So etwas ist nie einfach ...
Ich verstehe das es Dir nicht leicht fällt. Aber hab mal ein bischen mehr Selbstvertrauen ...
Du kannst nichts für Deine Gefühle. Sie sind einfach da. Daher brauchst du dich auch nicht für diese zu schämen.
Was kann denn passieren ... Sie will nur Freundschaft ... Ok ... Dann hast du aber die Chance dich anders zu orientieren .... So machst du dich kaputt ... und glaub mir ... Ich weiß wovon ich rede. ....
Aber geh positiv an Sache ... Die Chancen stehen 50/50 ... Das Glas ist halb voll ... Nicht leer .... Packst das schon

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13. September 2013 um 15:09

Soweit ich weiß
ist sie nicht liiert oder gebunden. Ihren Urlaub hat sie jedenfalls allein verbracht, ob sich dabei eventuell etwas Neues ergeben hat, weiß ich nicht, denn ich habe seitdem ja leider keinen Kontakt mit ihr gehabt.

Ich bin mir bewusst, dass jede Partnerschaft viel von den Beteiligten verlangt, und dass ich - rein praktisch - vermutlich nicht in der Lage wäre, dies zu leisten. Ich bin durchaus gewillt und bereit, viel zu geben und zu tun, gerade für andere, dafür bin ich auch durchaus in meinem Bekanntenkreis bekannt. Ich bin auch bereit, Dinge aufzugeben und mich zu ändern - ich trage seit meinem 16. Lebensjahr einen Vollbart, aber als sie einmal erwähnt hat, dass sie die Haare wohl stören würden, habe ich mich rasiert.

Das Problem ist nur, dass ich eben mit 26 nie eine Beziehung geführt habe. Dadurch wäre ich rein praktisch gar nicht in der Lage, auch nur die grundlegendsten Sachen richtig zu machen. Ich weiß einfach nicht, wie man sich verhält und was von einem erwartet wird.

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13. September 2013 um 15:28

Eine eher allgemeine Depression
zu der ich schon seit langem neige. Es ist nicht wirklich schlimm (z.B. Selbstmordgedanken wirklich nur im normalen Umfang), und setzt in der Regel auch nur ein, wenn ich kurzfristig daran scheitere, mir Hoffnung für mein weiteres Leben zu machen. Es ist keine durchgängige Depression, an der ich lange leide, sondern eher eine Abfolge von täglichen depressiven Phasen, zwischen denen es mir normal geht.

In der Regel bin ich jedoch eher ein positiver und fröhlicher Mensch. Jedenfalls sagen mir (ironischerweise) meine Freunde und Bekannte immer wieder, dass sie es bewundern, dass ich immer so gut drauf bin, und dass ich sie immer aufmuntere.

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13. September 2013 um 15:34

Ich will nicht so sein
Ich will durchaus echte Gefühle empfinden. Ich kann nicht bestreiten, dass ich, wie gesagt, in der Vergangenheit immer genau das gemacht und genossen habe - mich "verlieben" und dann einfach nur zuschauen. Dessen war ich mir durchaus auch klar, deswegen habe ich ja auch noch nie eine der betreffenden Frauen darauf angesprochen bzw. irgendetwas unternommen, um die Zeit, die ich mit ihnen verbringe, zu verlängern oder auszuweiten. Ich habe es genossen, solange es da war, und damit war ich zufrieden.

Ich will auch nicht nur ein "Endorphin-Junkie" sein.

Aber andererseits habe ich mich dabei noch nie so gefühlt, wie jetzt mit ihr. Ich weiß nicht, im dümmsten Fall steigere ich mich da nur rein, oder es ist wirklich so, dass ich einfach zuvor noch nie wirklich verliebt war. Aber im Moment ist es wirklich so, dass ich sehr viele Gedanken darauf investiere, dass ich mit ihr Zeit verbringen will.

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13. September 2013 um 15:37

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll
Es kann durchaus sein, dass Du Recht hast. Aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich war noch nie in der Situation, dass ich so empfinde, wie ich im Moment empfinde. Und ich will einfach nicht mehr, dass ich einfach nur darauf warte, bis es vergeht. Das habe ich früher gemacht, aber da habe ich auch noch nie so gefühlt, wie jetzt.

Ich meine, dass Verliebtheit und Liebe zwei verschiedene Sache sind, ist mir schon klar. Aber wie wird denn aus dem einen das andere? Bzw., haben sie überhaupt etwas miteinander zu tun? Ich weiß es einfach nicht, weil ich noch nie Erfahrungen in diesem Bereich gemacht habe, und deswegen weiß ich auch nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll.

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13. September 2013 um 15:52

Naja,
so halt zwei- bis dreimal im Monat, in Stoßzeiten vielleicht ein bisschen öfter. Alles nicht so schlimm. In diesem Umfang sind Selbstmordgedanken ja auch durchaus gesund, sie können einem vor Augen führen, was man am Leben (dann doch) hat, und sind auch so eine Art Selbstvergewisserung, dass man überhaupt am Leben ist. Das dürfte, denke ich mal, doch eigentlich jeder so kennen.

Bei der Bundeswehr wurde ich damals deswegen entlassen, das fand ich damals übertrieben, hatte aber Verständnis dafür - ich kann schon verstehen, dass sich keiner meiner Vorgesetzten mit einem potentiellen Selbstmörder die Karriere belasten wollte. Ich fand es immerhin sehr beeindruckend, dass mein Zugführer das überhaupt bemerkt hatte, wie gesagt, eigentlich mache ich auf mein Umfeld immer einen sehr fröhlichen Eindruck, und das bin ich auch wirklich!

Letztendlich ist das alles im normalen Rahmen, ich habe eben Gedanken, aber noch nie einen Versuch unternommen. Es besteht also kein Anlass zur Sorge

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13. September 2013 um 16:20


hmpf ja, die gibt es. Aber ich musste hier feststellen, dass ich die augenscheinlich nicht sonderlich gut erklären kann.

Verliebtheit oder Liebe, die nachlässt? ^^
Verliebtheit kann man mit simplen Tagträumen "aufpäppeln" - aber das ist auf Dauer wenig sinnvoll, wenn es nicht zu Liebe wird, bleibt es immer ein Luftschloss.

alles andere basiert auf Selbstreflektion und bewusster Wahrnehmung...

Sich bewusst daran erinnern, was (genau!) einen dazu gebracht hat, vor Glück überzuquietschen - und dem Aufmerksamkeit schenken.

Generell dem, was man machen möchte, was man gern macht, was einem Vergnügen zusammen bereitet, was einen zusammen kichern lässt und / oder lächeln so viel wie möglich Raum geben, regelmässig und bewusst.

Wenn man das Gefühl hat, mehr zu geben als zu erhalten, das als erstes einmal aufzuschreiben. Ist es dann immer noch unausgeglichen, dem Partner gegenüber ansprechen. Beide Seiten. Das was man tut (ist nicht an sich sinnvoll und den Aufwand wert, nur weil man es dafür hält), das was man erhält (ob die Liste wohl vollständig ist?) und das was man sich wünscht (der Partner weiss das nicht "automatisch", auch wenn es vielleicht schon mal da war) - und das was einen nervt natürlich. Um die Erfolgschancen zu erhöhen, vielleicht mit "ich habe mich gefragt, ob ich Dir alles gebe(n kann), was Du Dir wünschst" als Eröffnung statt "immer muss ich den ganzen Haushalt machen und Du tust nichts als Dein Geschirr kreuz und quer in die Küche zu stellen!"

Wenn man das Gefühl hat, sich auf Treffen / Heim kommen nicht mehr (genug) zu freuen, der Frage, was genau(!) denn fehlt / nervt nachgehen. Sich bewusst machen, was an schönen Dingen da ist, die einfach zu selbstverständlich geworden sind. Stell Dir vor, Ihr seht Euch 3 oder 4 Wochen gar nicht. Was würde Dir fehlen? Schätzt Du das (alles), wenn es da ist?

Auf sich selbst achten. Wer ständig gestresst und genervt und platt ist, liebt auch nicht.

Ständig auf die Gefühle / auf den Status achten. Nicht irgendwann mal aufwachen und feststellen, dass es "irgendwie weg" ist. Das ist ein Prozess, kein Moment. Je früher man gegenlenkt, desto besser.

Den Partner und dessen Gefühle anzuzweifeln ist eine Gratwanderung und im Übermasse tödlich. Aber auch der geht im Zweifelsfalle nie "aus heiterem Himmel". Wenn jemand geht, dann hat dem etwas entscheidendes gefehlt - und zwar schon lang. Ja, auch wenn er / sie eine andere / einen anderen hat. Macht keine Bestätigungssucht daraus, Bestätigung bringt nichts. Pauschale Zweifel auch nicht. Wer gewaltsam nach Anzeichen sucht, dass er nicht geliebt wird, wird welche finden. Immer. Die Frage, ob Euer Partner glücklich mit Euch ist, ist leider subtiler. Ihre Antwort auch. Da sind wir teilweise wieder bei den Listen von oben - im Grunde ist man meistens schon irgendwie der Meinung, dass man viel für den Partner tut, sich um den und die Beziehung usw kümmert. Aber "viel" / genug ist nicht unbedingt das gleiche wie "das richtige" und "viel" / "genug" muss nicht unbedingt aus der anderen Richtung betrachtet auch nach "viel" aussehen. Kann im extremsten Falle auch sein, dass das nicht einmal wahrgenommen wird. => Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung abgleichen. Und mal herausfinden, was Euer Partner sich so wünschen würde. Von "ich will auch nach 30 Jahren für Dich noch begehrenswert sein - und auch das Gefühl haben, dass ich es bin" bis "ich würde gern mal mit dem Motorrad die Route 66 lang" - und dann überlegt Euch, was Ihr geben könnt, was Ihr geben wollt - und wie Ihr da hin kommt. Liebe geht immer in beide Richtungen. Geliebt zu werden und das auch zu fühlen, hat auch Einfluss auf die eigene Liebe.

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13. September 2013 um 22:29

Du machst mir Angst
"ein Mensch mit Suizidgedanken, das sprengt hier den Rahmen" & "Da müssen Fachleute ran"

Ich habe seit der Zeit meines Schulabschlusses Suizidgedanken, ich habe das nie als etwas Ungewöhnliches betrachtet, ich hielt es für einen gewöhnlichen Bestandteil des Erwachsenenlebens, jedenfalls solange es bei Gedanken bleibt und nicht zum Versuch wird - und einen Versuch habe ich noch nie unternommen! Ich mache mir fast Sorgen, wenn Du das jetzt so betonst, vor allem, weil es mir darum im Moment ja gar nicht geht...

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13. September 2013 um 22:47

Was hat das jetzt für mich zu bedeuten?
Früher dachte ich immer, ich wäre schon oft verliebt gewesen. Das, was ich jetzt im Moment seit ungefähr einem halben Jahr empfinde, habe ich so aber noch nie erlebt - in den letzten vielleicht 12 Jahren, seit ich angefangen habe, mich für Frauen zu interessieren, noch nie! Was soll ich denn jetzt daraus folgern? Dass ich bis jetzt zuvor eben noch nie auch nur verliebt war, und dass das jetzt das erste Mal ist, dass ich einfach "nur" Verliebtheit empfinde? Oder, dass das jetzt "die" Liebe ist?

Ich verstehe ja auch nicht, warum ich im Moment so leide. Ich kenne meine Kollegin seit fast einem Jahr, und seit etwas mehr als einem halben Jahr habe ich das Gefühl, dass ich etwas für sie empfinde. Aber erst seit ungefähr zwei Monaten ist dieses Gefühl jetzt so anders, ohne dass ich genau sagen kann, wann und wieso es sich geändert hat. Und ich war immer zufrieden damit, sie im Büro zu sehen, und ihr zuzuhören, wie sie von sich erzählt, und sie dabei einfach nur anzusehen. Ich weiß nicht, wann sich dabei etwas geändert hat, ich denke einfach nur immer öfter an sie, fast ununterbrochen. Aber jetzt plötzlich, als ich sie ungefähr vier Wochen nicht mehr gesehen habe, kommt es mir plötzlich schwer vor, dass ich sie nicht sehen darf. Und obwohl ich darunter leide, ist es trotzdem so, dass es mir besser geht, wenn meine Gedanken zu ihr kommen, dass ich mich dann plötzlich besser fühle.

Es ist verrückt - einerseits habe ich das Gefühl, dass ich darunter leide, dass ich sie nicht sehen kann und dass sie nicht einmal auf meine E-Mail antwortet, gleichzeitig fühle ich mich anderseits im Moment so gut, wie seit langem nicht mehr, habe keinerlei Suizidgedanken mehr (von denen ich, wie gesagt, auch gerade erst erfahre, dass sie anscheinend nicht normal sind...), habe gerade ein wichtiges Projekt, das seit zwei Jahren unvollendet vor mir liegt, abgeschlossen, und endlich die Energie gefunden, mein Leben in einigen Punkten zum Besseren zu verändern. Objektiv geht es mir so gut, wie seit Jahren nicht mehr, und meine Kollegen, Freunde und Bekannte merken dass und sagen es mir, und ich merke es auch. Und trotzdem bin ich unzufrieden damit, dass sie nicht da ist und ich nicht einfach nur Zeit mit ihr verbringen kann...

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13. September 2013 um 22:58

"der nächste Schritt"
Ich habe ja keine Ahnung, wie der aussehen soll. Ich kann ja wohl kaum zu ihr gehen, und ihr sagen, dass ich etwas für sie empfinde, egal, wie ich das nun genau nennen will! Und wie geschrieben, ich hatte mir fest vorgenommen, sie am Montag (nach dem Urlaub) zu fragen, ob wir vielleicht einmal außerhalb des Büros etwas unternehmen wollen, ganz unverfänglich. Aber sie war nicht da, und ich habe sie seitdem nicht mehr gesehen. Also habe ich ihr eine E-Mail geschrieben, auch am Montag schon, und darauf hat sie nicht geantwortet... Und umso länger ich sie jetzt nicht gesehen habe, umso mehr fürchte ich, dass ich etwas Dummes machen werden, wenn ich sie dann endlich das nächste Mal sehe.

Und selbst wenn ich den Moment der Begegnung "überstehe", was dann? Sie ist eine "normale" Frau, die Erfahrungen gesammelt hat und im Leben steht. Ich meine, ich habe ja gar keine Erfahrungen damit, was man(n) überhaupt macht, wenn man mit einer Frau Zeit verbringt, außerhalb des Büros oder der Uni. Deswegen meine ich, der Zug ist abgefahren...

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13. September 2013 um 23:27

Nie darüber nachgedacht
Wie gesagt, ich habe es nie so gesehen, als ob ich Probleme hätte. Wenn ich z.B. mit meinen Eltern darüber geredet habe, wurde mir immer nur gesagt, dass das Leben eben so ist, und dass es ihnen nicht anders geht. Allgemein ist es aber auch so, dass wir in unserer Familie nicht zum Arzt gehen, egal, welcher Fachbereich. Ich selbst war das letzte Mal bei der Bundeswehr vor acht Jahren bei einem Mediziner...

Der Knackpunkt an der Sache ist aber vermutlich letztendlich das Wörtchen "professionell". Das bedeutet, dass jemand sein Geld damit verdient... ich bin nicht krankenversichert, ich könnte mir sowas sowieso nicht leisten. Ob ich will, ist wieder eine andere Frage, wie gesagt, ich leide nicht wirklich darunter.

Ich finde es nur schade, dass Du sagst, dass es nicht gut ist, wenn man eine Schwärmerei/Verliebtheit/was auch immer genießt. Was soll ich denn sonst genießen? Ich meine, dass ich manchmal über Suizid nachdenke, hat ja durchaus eine Ursache, nämlich dass ich nicht wirklich etwas in meinen Leben habe, das schön ist. Außer eben früher manchmal das Schwärmen für eine Frau, und jetzt das, was ich für sie empfinde, und das ich, wie gesagt, inzwischen für etwas anderes halte. Und ich merke ja, dass ich es nicht einfach nur genieße, sondern dass es mir gut tut, dass ich seit einigen Wochen mein Leben zum Besseren verändere, Kraft und Energie habe, mein Studium auf die Reihe bekomme, usw. Sogar meine Professorin hat mir gestern gesagt, dass sie merkt, dass es mir im Moment gut geht! Ich würde nicht wollen, dass das alles nur aus den falschen Gründen passiert.

Und was soll man denn sonst machen, wenn man für eine andere Person etwas empfindet, als es zu genießen?!

Auf jeden Fall: Danke für Deine Anteilnahme, aber Angst um mich musst Du wirklich nicht haben, wie gesagt, versucht habe ich noch nie etwas (und da würde ich dann auch sagen, dass dann etwas nicht stimmt...) Mir geht es gut, zur Zeit sogar noch mehr, als jemals zuvor!

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13. September 2013 um 23:29

Dann liegt da sicher eine ganz andere Thematik zugrunde.
... offensichtlich. Ja.

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16. September 2013 um 11:44

Ende der Geschichte
Ich weiß jetzt, warum sie eine ganz Woche nicht im Büro war und auch nicht auf meine E-Mails geantwortet hat, gerade habe ich von ihr eine E-Mail erhalten, die alles erklärt:

Sie hat in der letzten Woche überraschend die Zusage für einen Studienplatz in München erhalten und wird nächste Woche dorthin ziehen. Technisch gesehen sind wir noch zwei Wochen Kollegen, aber zusammenarbeiten werden wir schon ab jetzt nicht mehr. Heute Nachmittag kommt sie noch einmal ins Büro, um sich von mir zu verabschieden, und dann ist sie weg.

Irgendwie weiß ich im Moment nicht so wirklich, wie ich damit umgehen soll. Ich freue mich sehr für sie, dass das mit München geklappt hat. Sie selbst hatte nicht damit gerechnet, freut sich jetzt aber sicherlich sehr.

Klar, ich finde es persönlich sehr schade, dass sie geht, und das Timing - genau in dem Moment, in dem ich mich nach mehr als einem halben Jahr endlich überwunden habe, mit ihr zu sprechen - ist ein wenig enttäuschend für mich.

Aber ich weiß andererseits auch, dass es wirklich gut für sie ist, und dass sie mit einer ganzen Menge Sachen hier in Berlin nicht hundertprozentig zufrieden war. Dass es ihr jetzt besser gehen wird, ist mir eigentlich wirklich das wichtigste, und darüber freue ich mich, vor allem für sie, aber irgendwie auch so...

Naja, und wie gesagt, das, was ich für sie empfinde, habe ich wirklich noch nie zuvor empfunden. Das hat sie mir gegeben, ohne es überhaupt zu wissen. Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar, und werde es immer sein.

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