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Nach Trennung wieder zusammen aber unglücklich

1. März um 20:53

Hallo Ihr Lieben,ich habe mich im September 2017 von meinem Mann getrennt,da es einfach nicht mehr ging.Ich hatte gesundheitliche Probleme und Panikattacken,da ich mich in dieser Beziehung einfach sehr unwohl gefühlt habe.Wir haben zwei Töchter (5 und 8 Jahre).Ich habe glücklicherweise sehr schnell eine Wohnung gefunden und bin nach einem Monat ausgezogen.Ich habe mich wahnsinnig wohl gefühlt und war komplett ich selbst.Nach ein paar Monaten habe ich ihn aber sehr vermisst und ich war eifersüchtig,da er eine neue Freundin hatte.Wir haben wieder zusammengefunden und sind seit einem halben Jahr wieder ein Paar,allerdings habe ich meine Wohnung noch,wir sind aber sehr oft mit den Kindern bei ihm.In der Zeit der Trennung sind wir sehr respektvoll miteinander umgegangen,das Wohl unserer Kinder ist uns sehr wichtig.Nun bin ich mir aber sehr unsicher,was meine Gefühle zu ihm angeht und das habe ich ihm auch gesagt,es gibt Momente,in denen ich wahnsinnig glücklich bin und mir nichts anderes vorstellen kann als wieder mit ihm zusammen zu wohnen (er wünscht sich sehr,dass ich zu ihm zurückziehe,also in unser gemeinsames Haus),aber es gibt mindestens genauso viele Momente,in denen ich einfach nur die Flucht ergreifen möchte,in denen er mir so fremd ist und ich mich in dieser Beziehung so einsam und unwohl fühle und nicht ich selbst bin.Wir sind auch komplett unterschiedlich.Er kann lieb und dennoch so hart und gefühllos,respektlos sein.Die negativen Seiten an ihm kommen,so sagt er,immer zum Vorschein,wenn er gestresst ist...von seinem Job,von den Kindern...Es tut ihm im Nachhinein immer leid,sagt er.Ich bin sehr sensibel und wenn er so gefühllos ist,wird mir regelrecht übel.Wie er mit unseren Kindern umgeht,finde ich (meistens) nicht schön...Er ist sehr hart und provoziert sie meiner Meinung nach,so dass oft eine angespannte Atmosphäre herrscht...Wenn wir zu viert sind,ist es oft unerträglich...Zu zweit ist es ok,aber mir fehlt oft eine gewisse Leichtigkeit in der Beziehung...Doch was ist es,was ihn für mich doch immer wieder so anziehend macht.Gerade werde ich noch verrückt,weil ich so hin-und hergerissen bin...Ich habe ihm eine Paarberatung vorgeschlagen,er ist einverstanden.Ich erhoffe mir so sehr,dass ich dadurch endlich Klarheit über meine Gefühle bekomme.Werde sonst noch verrückt.Wir waren auch vor den Kindern schonmal getrennt,aber irgendwie führt irgendetwas uns immer wieder zusammen.Wir kennen uns bereits seit 20 Jahren,aber ich möchte diese Unsicherheit meiner Gefühle nicht mehr.Es ist eigentlich bei uns schon immer so gewesen...Habt Ihr einen Rat,wieso ich immer so hin-und hergerissen bin,was ihn angeht?
Vielen lieben Dank...Biene

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2. März um 6:09
In Antwort auf biene19781

Hallo Ihr Lieben,ich habe mich im September 2017 von meinem Mann getrennt,da es einfach nicht mehr ging.Ich hatte gesundheitliche Probleme und Panikattacken,da ich mich in dieser Beziehung einfach sehr unwohl gefühlt habe.Wir haben zwei Töchter (5 und 8 Jahre).Ich habe glücklicherweise sehr schnell eine Wohnung gefunden und bin nach einem Monat ausgezogen.Ich habe mich wahnsinnig wohl gefühlt und war komplett ich selbst.Nach ein paar Monaten habe ich ihn aber sehr vermisst und ich war eifersüchtig,da er eine neue Freundin hatte.Wir haben wieder zusammengefunden und sind seit einem halben Jahr wieder ein Paar,allerdings habe ich meine Wohnung noch,wir sind aber sehr oft mit den Kindern bei ihm.In der Zeit der Trennung sind wir sehr respektvoll miteinander umgegangen,das Wohl unserer Kinder ist uns sehr wichtig.Nun bin ich mir aber sehr unsicher,was meine Gefühle zu ihm angeht und das habe ich ihm auch gesagt,es gibt Momente,in denen ich wahnsinnig glücklich bin und mir nichts anderes vorstellen kann als wieder mit ihm zusammen zu wohnen (er wünscht sich sehr,dass ich zu ihm zurückziehe,also in unser gemeinsames Haus),aber es gibt mindestens genauso viele Momente,in denen ich einfach nur die Flucht ergreifen möchte,in denen er mir so fremd ist und ich mich in dieser Beziehung so einsam und unwohl fühle und nicht ich selbst bin.Wir sind auch komplett unterschiedlich.Er kann lieb und dennoch so hart und gefühllos,respektlos sein.Die negativen Seiten an ihm kommen,so sagt er,immer zum Vorschein,wenn er gestresst ist...von seinem Job,von den Kindern...Es tut ihm im Nachhinein immer leid,sagt er.Ich bin sehr sensibel und wenn er so gefühllos ist,wird mir regelrecht übel.Wie er mit unseren Kindern umgeht,finde ich (meistens) nicht schön...Er ist sehr hart und provoziert sie meiner Meinung nach,so dass oft eine angespannte Atmosphäre herrscht...Wenn wir zu viert sind,ist es oft unerträglich...Zu zweit ist es ok,aber mir fehlt oft eine gewisse Leichtigkeit in der Beziehung...Doch was ist es,was ihn für mich doch immer wieder so anziehend macht.Gerade werde ich noch verrückt,weil ich so hin-und hergerissen bin...Ich habe ihm eine Paarberatung vorgeschlagen,er ist einverstanden.Ich erhoffe mir so sehr,dass ich dadurch endlich Klarheit über meine Gefühle bekomme.Werde sonst noch verrückt.Wir waren auch vor den Kindern schonmal getrennt,aber irgendwie führt irgendetwas uns immer wieder zusammen.Wir kennen uns bereits seit 20 Jahren,aber ich möchte diese Unsicherheit meiner Gefühle nicht mehr.Es ist eigentlich bei uns schon immer so gewesen...Habt Ihr einen Rat,wieso ich immer so hin-und hergerissen bin,was ihn angeht?
Vielen lieben Dank...Biene
 

Ich stelle mir das sehr anstrengend vor . Natürlich ist eine Beziehung/Ehe nicht immer ein Ponyhof . Aber das mit den Gefühlen - hin- und hergerissen hat für mich mehr den Eindruck, dass dir eigentlich seit Anbeginn etwas Wesentliches fehlt .

Mir scheint ihr zwei seit nicht stimmig . Das mit den Kindern ist natürlich noch einmal ein negativer Zusatzaspekt . Wie sieht das denn aus - wenn er seine Kinder provoziert und die Atmosphäre vergiftet ist ?

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2. März um 9:15

Ich rate und empfehle zur sofortigen Trennung und seinen Umgang mit den Kindern muss entweder begleitender Umgang ist, oder keinen Umgang 

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2. März um 10:58

Ja...da hast Du recht...aber entweder sehe ich das in den Momenten nicht,in denen er sehr lieb zu mir ist oder ich blende das aus,dass er sehr emotionslos und respektlos ist...Ich vermute,genau das ist es,weshalb ich mir bei ihm von Anfang an unsicher war...dieses zweite Gesicht,das er hat...dieses versuche ich immer wieder auszublenden und rede mir die Beziehung schön,weil er ja auch liebe Seiten hat...Aber ich bin es satt,mir die Beziehung schönzureden...ich gehe daran kaputt...Ich weiss,dass der Umgang mit den Kindern klappt,wenn ich nicht dabei bin...Sie sind alle zwei Wochenenden und unter der Woche einen Tag bei ihm...Er liebt die Kinder und auch organisatorisch klappt alles,worum ich ihn bitte.Aber sobald ich dabei bin,sieht er die Kinder als Konkurrenz...Er will mit mir alleine sein und ist ständig genervt von den Kindern...Wenn ich nicht wüsste,dass es so gut läuft mit ihnen,wenn ich nicht dabei bin,hätte ich den Umgang schon längst unterbunden.Meine Töchter erzählen mir nur Gutes...Sie sind zwar lieber bei mir,aber sie genießen auch die Zeit mit ihrem Vater.Ich glaube,ich dachte all die Jahre,es wird besser und durch diese mehrfachen Trennungen und wieder Zusammenkommen ist  schon fast eine emotionale Abhängigkeit entstanden...Wir sind beide der Meinung,es ist Liebe und wir können nicht ohne Einander...Ich weiss nicht,ob es so ist oder ob wir uns das einreden...Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen,zu ihm zu ziehen,denn das wäre mein Ende.Ich möchte so gerne einen Abschluss (entweder Trennung oder ich kann mich zu 100 % zu ihm bekennen).Ich habe Angst davor,dass es immer so weitergeht.

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2. März um 11:09
In Antwort auf biene19781

Ja...da hast Du recht...aber entweder sehe ich das in den Momenten nicht,in denen er sehr lieb zu mir ist oder ich blende das aus,dass er sehr emotionslos und respektlos ist...Ich vermute,genau das ist es,weshalb ich mir bei ihm von Anfang an unsicher war...dieses zweite Gesicht,das er hat...dieses versuche ich immer wieder auszublenden und rede mir die Beziehung schön,weil er ja auch liebe Seiten hat...Aber ich bin es satt,mir die Beziehung schönzureden...ich gehe daran kaputt...Ich weiss,dass der Umgang mit den Kindern klappt,wenn ich nicht dabei bin...Sie sind alle zwei Wochenenden und unter der Woche einen Tag bei ihm...Er liebt die Kinder und auch organisatorisch klappt alles,worum ich ihn bitte.Aber sobald ich dabei bin,sieht er die Kinder als Konkurrenz...Er will mit mir alleine sein und ist ständig genervt von den Kindern...Wenn ich nicht wüsste,dass es so gut läuft mit ihnen,wenn ich nicht dabei bin,hätte ich den Umgang schon längst unterbunden.Meine Töchter erzählen mir nur Gutes...Sie sind zwar lieber bei mir,aber sie genießen auch die Zeit mit ihrem Vater.Ich glaube,ich dachte all die Jahre,es wird besser und durch diese mehrfachen Trennungen und wieder Zusammenkommen ist  schon fast eine emotionale Abhängigkeit entstanden...Wir sind beide der Meinung,es ist Liebe und wir können nicht ohne Einander...Ich weiss nicht,ob es so ist oder ob wir uns das einreden...Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen,zu ihm zu ziehen,denn das wäre mein Ende.Ich möchte so gerne einen Abschluss (entweder Trennung oder ich kann mich zu 100 % zu ihm bekennen).Ich habe Angst davor,dass es immer so weitergeht.

Natürlich geht es so weiter . Das ist Teil seines Charakters . Du kennst ihn jetzt 20ig Jahre - und hat er sich geändert ? Natürlich nicht - geht a) nicht von heute auf morgen und Menschen mit 2 Gesichtern bleiben das !

Jemand der seine Kinder im Beisein der Mutter als nervend, störend empfindet - hat einen an der Klatsche !

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