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Nach jedem streit macht er schluss

20. Februar 2017 um 10:51 Letzte Antwort: 21. Februar 2017 um 10:03

Hallo, ich bin wirklich ratlos und weiß nicht weiter. Ich hoffe auf diesem Wege einige andere Meinungen zu erfahren, die mir vielleicht andere Sichtweisen aufzeigen. Mein Partner und ich wohnen zusammen mit unserem 5-Monate jungen Kind. Wir streiten sehr oft, wobei er nach jedem Streit sagt, dass er nur so reagiert habe, weil ICH falsch gehandelt habe. Es ist immer so, an jedem Streit bin ich Schuld. Seit mehreren Monaten macht er nun nach jedem Streit Schluss und sagt: Das geht nicht mehr. Du wirst was du davon hast. Ich setze jetzt einen Punkt. Und komm mir nicht mit "Bitte bitte bleib". Ich war bisher immer diejenige, die nach jedem Streit den ersten Schritt getan und teilweise bitterlich geweint hat. Ich wollte diese kleine Familie nicht einfach aufgeben, deshalb habe ich gekämpft. Und ihn drum gebeten, dass er nicht nach jedem Streit Schluss macht. Er hat noch nie für diese Beziehung gekämpft. Es ist verdammt schwer für mich, ihn gehen zu lassen (emotional abhängig? Liebe?). Aber nach Gestern kann ich einfach nicht mehr. Jedes Mal mit der Angst leben, nach jedem Streit verlassen zu werden. Inzwischen bin ich der Ansicht, wer wirklich in meinem Leben sein möchte, der wird alles dafür tun, um zu bleiben. Das Problem ist, dass wir zusammen wohnen. Ich würde ihn jetzt gerne ernsthaft spüren lassen, dass ich dieses Mal nicht wieder zurück komme. Was kann ich tun? Danke, daisyduckduck

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20. Februar 2017 um 15:27

Er sagt
Er sagt, dass er nicht mehr glücklich ist. Dann frage ich ihn, was ihn bitte hält? Er antwortet dann, dass er mich liebt und er deshalb nicht gehen kann. Ich verstehe es nicht: Er sagt offen und ehrlich, dass ich ihn nicht glücklich mache, aber gleichzeitig liebt er mich. Nach jedem Streit beendet er nicht nur die Beziehung, sondern sagt auch, dass er mit mir als Mensch nicht klar kommt. Ich würde einen Mann wie mein Ex brauchen, der mir hinterher läuft und alles für mich tut. (Er kannte meinen Ex) Außerdem sagt er, dass ich immer das Sagen haben möchte (wenn ich widerspreche) und das würde bei ihm nicht laufen. Ich habe oft das Gefühl, dass er so viele Ausreden sucht, um zu verschwinden. Aber warum tut er es nicht einfach? Ich weiß, dass er dazu in de Lage ist. Es wäre kein Problem für ihn, die Beziehung zu beenden, das hat er bisher immer gemacht mit seinen Ex-Freundinnen. Jetzt redet er so, aber letztlich wird geschwiegen und wir reden wieder normal, bis zum nächsten Streit. Ich habe schon oft gesagt, er müsse lernen zu streiten. Das hier ist eine Familie und man spielt nicht mit ihr.

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20. Februar 2017 um 10:51

Hallo, ich bin wirklich ratlos und weiß nicht weiter. Ich hoffe auf diesem Wege einige andere Meinungen zu erfahren, die mir vielleicht andere Sichtweisen aufzeigen. Mein Partner und ich wohnen zusammen mit unserem 5-Monate jungen Kind. Wir streiten sehr oft, wobei er nach jedem Streit sagt, dass er nur so reagiert habe, weil ICH falsch gehandelt habe. Es ist immer so, an jedem Streit bin ich Schuld. Seit mehreren Monaten macht er nun nach jedem Streit Schluss und sagt: Das geht nicht mehr. Du wirst was du davon hast. Ich setze jetzt einen Punkt. Und komm mir nicht mit "Bitte bitte bleib". Ich war bisher immer diejenige, die nach jedem Streit den ersten Schritt getan und teilweise bitterlich geweint hat. Ich wollte diese kleine Familie nicht einfach aufgeben, deshalb habe ich gekämpft. Und ihn drum gebeten, dass er nicht nach jedem Streit Schluss macht. Er hat noch nie für diese Beziehung gekämpft. Es ist verdammt schwer für mich, ihn gehen zu lassen (emotional abhängig? Liebe?). Aber nach Gestern kann ich einfach nicht mehr. Jedes Mal mit der Angst leben, nach jedem Streit verlassen zu werden. Inzwischen bin ich der Ansicht, wer wirklich in meinem Leben sein möchte, der wird alles dafür tun, um zu bleiben. Das Problem ist, dass wir zusammen wohnen. Ich würde ihn jetzt gerne ernsthaft spüren lassen, dass ich dieses Mal nicht wieder zurück komme. Was kann ich tun? Danke, daisyduckduck

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20. Februar 2017 um 11:00

Wiso streitet ihr so oft?

Was würde ein Zusammenkommen bringen, wenn ihr euch eh wieder zofft?

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20. Februar 2017 um 11:03

Du hast vollkommen recht
Du hast vollkommen Recht. Ich will nicht mehr kämpfen. Ich will, dass ein einziges Mal um uns gekämpft wird Falls er es nicht tut, dann möchte ich nichts mehr wissen, so gut es eben geht mit einem gemeinsamen Kind. Ich weiß nicht wo ich hin soll. Aus der Wohnung kann ich nicht. Er auch nicht. Wir wüssten beide nicht wohin. Ignorieren? Rausschmeißen? Ich weiß einfach nicht weiter. Ich will die Beziehung nicht aufgeben, aber wenn ein Mann ständig Schluss macht, dann will er einfach nicht mehr. Und was soll ich da erzwingen?

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20. Februar 2017 um 11:05
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Wiso streitet ihr so oft?

Was würde ein Zusammenkommen bringen, wenn ihr euch eh wieder zofft?

Gute frage
Gute Frage. Wir streiten wegen Kleinigkeiten. Aber nach 5 min ist es bei mir wieder vorbei. Er zieht es dann immer so in die Länge, dass Tage daraus werden und am Ende beendet er die Beziehung. Ich habe ihm oft gesagt, dass er so eine kleine Familie nicht einfach mal so verschwinden lassen kann. Wir sind kein Spielzeug. Er sagt immer wieder, dass er mich liebt, aber dass er mit mir als Person nicht klar kommt.

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20. Februar 2017 um 12:30

Hmm,
entweder er entwickelt mal schnell eine andere Streitkultur oder es hat wirklich keinen Sinn.
 

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20. Februar 2017 um 15:27

Er sagt
Er sagt, dass er nicht mehr glücklich ist. Dann frage ich ihn, was ihn bitte hält? Er antwortet dann, dass er mich liebt und er deshalb nicht gehen kann. Ich verstehe es nicht: Er sagt offen und ehrlich, dass ich ihn nicht glücklich mache, aber gleichzeitig liebt er mich. Nach jedem Streit beendet er nicht nur die Beziehung, sondern sagt auch, dass er mit mir als Mensch nicht klar kommt. Ich würde einen Mann wie mein Ex brauchen, der mir hinterher läuft und alles für mich tut. (Er kannte meinen Ex) Außerdem sagt er, dass ich immer das Sagen haben möchte (wenn ich widerspreche) und das würde bei ihm nicht laufen. Ich habe oft das Gefühl, dass er so viele Ausreden sucht, um zu verschwinden. Aber warum tut er es nicht einfach? Ich weiß, dass er dazu in de Lage ist. Es wäre kein Problem für ihn, die Beziehung zu beenden, das hat er bisher immer gemacht mit seinen Ex-Freundinnen. Jetzt redet er so, aber letztlich wird geschwiegen und wir reden wieder normal, bis zum nächsten Streit. Ich habe schon oft gesagt, er müsse lernen zu streiten. Das hier ist eine Familie und man spielt nicht mit ihr.

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20. Februar 2017 um 15:27

Er sagt
Er sagt, dass er nicht mehr glücklich ist. Dann frage ich ihn, was ihn bitte hält? Er antwortet dann, dass er mich liebt und er deshalb nicht gehen kann. Ich verstehe es nicht: Er sagt offen und ehrlich, dass ich ihn nicht glücklich mache, aber gleichzeitig liebt er mich. Nach jedem Streit beendet er nicht nur die Beziehung, sondern sagt auch, dass er mit mir als Mensch nicht klar kommt. Ich würde einen Mann wie mein Ex brauchen, der mir hinterher läuft und alles für mich tut. (Er kannte meinen Ex) Außerdem sagt er, dass ich immer das Sagen haben möchte (wenn ich widerspreche) und das würde bei ihm nicht laufen. Ich habe oft das Gefühl, dass er so viele Ausreden sucht, um zu verschwinden. Aber warum tut er es nicht einfach? Ich weiß, dass er dazu in de Lage ist. Es wäre kein Problem für ihn, die Beziehung zu beenden, das hat er bisher immer gemacht mit seinen Ex-Freundinnen. Jetzt redet er so, aber letztlich wird geschwiegen und wir reden wieder normal, bis zum nächsten Streit. Ich habe schon oft gesagt, er müsse lernen zu streiten. Das hier ist eine Familie und man spielt nicht mit ihr.

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20. Februar 2017 um 15:33

Bevor wir
Bevor wir das Kind bekommen haben, war alles in Ordnung. Wir haben uns beide dieses Kind gewünscht. Dann nach dem schweren Start des Kleinen hat es so langsam begonnen. Er wäre nicht mehr glücklich und nach jedem Streit kam die Ansage, dass er Schluss macht. Unser letzter Streit hat damit begonnen, dass der Freund angerufen hat und gefragt hat, ob er etwas vorbei bringen könnte. Es war eigentlich unser Familientag und trotzdem hat er zugesagt. Da hab ich gesagt, ob das sein muss. Und so hat es begonnen. Oder wir haben zusammen entschlossen, dass wir unseren geplanten Kinobesuch absagen, um für den Kleinen da zu sein, weil es ihm nicht sehr gut ging.Und was macht er? Macht stattdessen was mit seinem Kumpel. Sobald ich dann was sage, ist es meine Schuld und er dreht alles so, dass am Ende ich immer die Schuldige bin.

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20. Februar 2017 um 15:50
In Antwort auf daisyduckduck

Hallo, ich bin wirklich ratlos und weiß nicht weiter. Ich hoffe auf diesem Wege einige andere Meinungen zu erfahren, die mir vielleicht andere Sichtweisen aufzeigen. Mein Partner und ich wohnen zusammen mit unserem 5-Monate jungen Kind. Wir streiten sehr oft, wobei er nach jedem Streit sagt, dass er nur so reagiert habe, weil ICH falsch gehandelt habe. Es ist immer so, an jedem Streit bin ich Schuld. Seit mehreren Monaten macht er nun nach jedem Streit Schluss und sagt: Das geht nicht mehr. Du wirst was du davon hast. Ich setze jetzt einen Punkt. Und komm mir nicht mit "Bitte bitte bleib". Ich war bisher immer diejenige, die nach jedem Streit den ersten Schritt getan und teilweise bitterlich geweint hat. Ich wollte diese kleine Familie nicht einfach aufgeben, deshalb habe ich gekämpft. Und ihn drum gebeten, dass er nicht nach jedem Streit Schluss macht. Er hat noch nie für diese Beziehung gekämpft. Es ist verdammt schwer für mich, ihn gehen zu lassen (emotional abhängig? Liebe?). Aber nach Gestern kann ich einfach nicht mehr. Jedes Mal mit der Angst leben, nach jedem Streit verlassen zu werden. Inzwischen bin ich der Ansicht, wer wirklich in meinem Leben sein möchte, der wird alles dafür tun, um zu bleiben. Das Problem ist, dass wir zusammen wohnen. Ich würde ihn jetzt gerne ernsthaft spüren lassen, dass ich dieses Mal nicht wieder zurück komme. Was kann ich tun? Danke, daisyduckduck

Also erstmal lass dir sagen, dass ihr nicht die einzigen seid mit diesem Problem. Es gibt viele Männer, die den Stress, den ein Kind mit sich bringt, nicht aushalten und dann ihr ganzes Unglück auf Frau und Kind projizieren und die Flucht ergreifen.

nd dann gibt es noch ein Phänomen, das sich Neidspirale nennt, wo beide Partner überfordert sind und davon ausgehen, dass der andere bestimmt ein viel tolleres Leben hat. Das hängt auch damit zusammen, dass man auf einmal viel weniger Zeit zusammen hat und dadurch gar nicht mehr wirklich weiss, wie der Alltag des anderen aussieht.

Es kann sein, dass dein Mann sich in ein paar Monaten wieder einkriegt, es kann sein, dass er der Idiot bleibt, der er gerade ist. Ich denke, du solltest dich auf dein Wohlergehen und das deines Kindes konzentrieren. Triff für's erste keine Absprachen mehr mit ihm, wenn er sich sowieso nicht dran hält. Wenn keiner ausziehen kann, stell erstmal keine Forderungen und erwarte nichts mehr. Es geht jetzt erstmal darum, euch nicht ständig zu streiten und euch soweit zu beruhigen, dass ihr einigermassen miteinander reden könnt.

Warum kannst du nicht ausziehen? Wenn du kein Geld für die Kaution hast, kannst du vielleicht versuchen, in eine WG zu ziehen? Oder er? Beides hätte den Vorteil, dass ihr euch erstmal eine Zeitlang aus dem Weg gehen könnt, ohne jetzt gleich alles aufzugeben. 

Und wenn er sich wieder trennt, lass ihn. Das ist ein Machtspiel, aus dem du schwer wieder raus kommst.

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20. Februar 2017 um 17:57
In Antwort auf somasu

Also erstmal lass dir sagen, dass ihr nicht die einzigen seid mit diesem Problem. Es gibt viele Männer, die den Stress, den ein Kind mit sich bringt, nicht aushalten und dann ihr ganzes Unglück auf Frau und Kind projizieren und die Flucht ergreifen.

nd dann gibt es noch ein Phänomen, das sich Neidspirale nennt, wo beide Partner überfordert sind und davon ausgehen, dass der andere bestimmt ein viel tolleres Leben hat. Das hängt auch damit zusammen, dass man auf einmal viel weniger Zeit zusammen hat und dadurch gar nicht mehr wirklich weiss, wie der Alltag des anderen aussieht.

Es kann sein, dass dein Mann sich in ein paar Monaten wieder einkriegt, es kann sein, dass er der Idiot bleibt, der er gerade ist. Ich denke, du solltest dich auf dein Wohlergehen und das deines Kindes konzentrieren. Triff für's erste keine Absprachen mehr mit ihm, wenn er sich sowieso nicht dran hält. Wenn keiner ausziehen kann, stell erstmal keine Forderungen und erwarte nichts mehr. Es geht jetzt erstmal darum, euch nicht ständig zu streiten und euch soweit zu beruhigen, dass ihr einigermassen miteinander reden könnt.

Warum kannst du nicht ausziehen? Wenn du kein Geld für die Kaution hast, kannst du vielleicht versuchen, in eine WG zu ziehen? Oder er? Beides hätte den Vorteil, dass ihr euch erstmal eine Zeitlang aus dem Weg gehen könnt, ohne jetzt gleich alles aufzugeben. 

Und wenn er sich wieder trennt, lass ihn. Das ist ein Machtspiel, aus dem du schwer wieder raus kommst.

Vielen Dank für diese vielen Ratschläge. Du sagst es: Es ist ein Machtspiel, das ich nur verlieren kann. Und bei den vielen Streitigkeiten landet er meist bei dem Thema, dass ER mehr zu sagen hat als ich. UND dass ich alles falsch mache, woraufhin er auf die bestimmte Weise reagiert. Er rechtfertigt sein Verhalten mit meinem angeblichen falschen Verhalten. Ich werde versuchen mich auf mein Kind zu konzentrieren. Er sagte gestern noch, ich solle mich darauf vorbereiten und schon mal spüren, wie es sich als alleinerziehende Mutter anfühlt, als er das Haus einfach so verließ. Früher habe ich trotz böser Worte und Handlungen seinerseits dennoch gekocht, seine Wäsche gewaschen und alles andere getan. Inzwischen weigere ich mich.

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20. Februar 2017 um 18:13

Ja das stimmt. Ich lasse es zu, weil ich diese kleine Familie nicht verlieren will. Dann stecke lieber ich ein und lass mich so behandeln, als dass unser Sohn diese Familie verliert. Aber nach etlichen Monaten merke ich einfach, dass mein Partner die Überhand hat und ich mich nicht mehr wohl fühle. Bei jedem Streit habe ich Angst vor diesem Satz. Andererseits denke ich mir, kann ich denn so schlimm sein? Oder kann er einfach nicht streiten? Ich frage mich: Warum sagt er, dass er mich liebt. Aber er möchte die Beziehung beenden?

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20. Februar 2017 um 18:16
In Antwort auf somasu

Also erstmal lass dir sagen, dass ihr nicht die einzigen seid mit diesem Problem. Es gibt viele Männer, die den Stress, den ein Kind mit sich bringt, nicht aushalten und dann ihr ganzes Unglück auf Frau und Kind projizieren und die Flucht ergreifen.

nd dann gibt es noch ein Phänomen, das sich Neidspirale nennt, wo beide Partner überfordert sind und davon ausgehen, dass der andere bestimmt ein viel tolleres Leben hat. Das hängt auch damit zusammen, dass man auf einmal viel weniger Zeit zusammen hat und dadurch gar nicht mehr wirklich weiss, wie der Alltag des anderen aussieht.

Es kann sein, dass dein Mann sich in ein paar Monaten wieder einkriegt, es kann sein, dass er der Idiot bleibt, der er gerade ist. Ich denke, du solltest dich auf dein Wohlergehen und das deines Kindes konzentrieren. Triff für's erste keine Absprachen mehr mit ihm, wenn er sich sowieso nicht dran hält. Wenn keiner ausziehen kann, stell erstmal keine Forderungen und erwarte nichts mehr. Es geht jetzt erstmal darum, euch nicht ständig zu streiten und euch soweit zu beruhigen, dass ihr einigermassen miteinander reden könnt.

Warum kannst du nicht ausziehen? Wenn du kein Geld für die Kaution hast, kannst du vielleicht versuchen, in eine WG zu ziehen? Oder er? Beides hätte den Vorteil, dass ihr euch erstmal eine Zeitlang aus dem Weg gehen könnt, ohne jetzt gleich alles aufzugeben. 

Und wenn er sich wieder trennt, lass ihn. Das ist ein Machtspiel, aus dem du schwer wieder raus kommst.

Ich kann nicht ausziehen, weil diese Wohnung meinen Eltern gehört und ich nicht einsehe hier auszuziehen. Ich bin leider viel zu lieb, um ihn rauszuschmeißen. Wo soll er denn hin? Er ist immer noch der Vater meines Kindes.

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20. Februar 2017 um 18:18

Wahrscheinlich ist es genau das, was mir schwer fällt. Aber ja, ich bin gerade auf diesem Weg...Diese Familie hier aufzugeben...

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20. Februar 2017 um 18:20

Das ist das nächste. Dann sagt er: Was bist du für eine Frau? Den ganzen Tag zu Hause und du kriegst nicht mal die leichtesten Sachen gebacken. Du bist total überfordert. Du kriegst nichts hin. Das waren beim letzten Mal seine Worte.

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20. Februar 2017 um 18:47

Jetzt wo unser kleiner so langsam beginnt zu verstehen, ist mir das auch klar. Deshalb nun die Entscheidung, mich zu entfernen und ihm nicht mehr entgegen zu kommen. Ich will ihm einfach klar machen, dass er mich nicht an der Leine halten kann und sobald er pfeift bin ich dann wieder da. Ich werde das nun so durchziehen.

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20. Februar 2017 um 18:50

Wenn wir nicht streiten, dann kümmert er sich liebevoll um ihn. Hat viel Geduld und spielt mit ihm oder geht spazieren. Wenn wir streiten, dann verzieht er sich und nimmt ihn nicht mal auf den Arm wenn er weint. Er lässt mich dann sozusagen spüren, was mich als Alleinerziehende erwartet.

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20. Februar 2017 um 21:20

Danke für deine Antwort. Wenn er nicht der Vater meines Kindes wäre, hätte ich ihn schon längst rausgeworfen. Aber wo soll er denn so schnell hin? Ich weiß, dass ich mir darüber eigentlich keine Gedanken machen sollte. So bin ich aber nunmal. Ich verstehe deine Ansicht und bin wirklich jetzt inzwischen der Meinung, dass ich nicht mehr um ihn kämpfe. Ich werde ihn in ein paar Tagen ansprechen und ihn bitten, sich etwas zu suchen. Im Moment möchte ich nicht mit ihm reden. Ich möchte nur das Beste für meinen Sohn. Vor einigen Wochen dachte ich, eine Familie in der Form wie wir es bisher hatten, sei das Beste. Aber ich weiß, dass ich mir das nur vormache. Mein Sohn braucht eine glückliche Mutter...Nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter.

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21. Februar 2017 um 10:03

Es geht mir um ein gutes Verhältnis, wenn wir nicht mehr zusammen sind. Immerhin wird uns unser Kind für immer verbinden. Wenn ich ihn jetzt auf die Straße setze, was wird mein Sohn später von mir denken? Dass der Vater sich schon wie unter aller Sau verhält ist eine Sache. Aber ich selbst muss mich nicht auch so verhalten. Ich will nicht, dass mein Sohn später falsch von mir denkt. Und nein, ich werde dieses Mal nicht einknicken. Ich erinner mich immer wieder an seine Sätze, die er mir an den Kopf geworfen hat. Schlechte, überforderte Mutter, die nichts hin bekommt. Und schon keimt die Wut in mir auf.

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