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Nach fast vier Jahren Schluss, weil es nicht "perfekt" ist, nicht passt.

18. Februar 2013 um 18:39

Ich bin seid fast vier Jahren mit meinem nun Ex-freund zusammengewesen und wir wohnen auch zusammen. Es war auch in einiger Hinsicht nicht leicht, auch wegen meiner schwierigen Vergangenheit, aber ich habe an meinen Problemen gearbeitet und bin weitergekommen.

Er war bald unzufrieden damit, dass ich z.B. nicht so der Partylöwe bin wie er. (ich gehe schon gerne weg, aber ich bin halt eher introvertiert und gehe nicht so aus mir heraus wie er). Zuhause, wenn wir alleine waren, hat er mir das Gefühl gegeben, dass er mich toll findet und liebt, so wie ich bin. Da hatten wir auch tiefe Gespräche und einen Raum, wo man sich einander anvertrauen konnte. Aber wenn wir mit seinen Freunden zusammen waren, hat er mich in letzter Zeit immer weniger beachtet und kommt einfach nicht damit klar, dass ich eben zurückhaltender bin und auch Schwierigkeiten habe mich in Gruppen zu integrieren.

Er wollte früher aber immer, dass ich mitkomme. Er wollte mich dabeihaben, aber anscheinend nicht so, wie ich bin. Er will, dass ich bin wie er und locker und laut und aus mir rausgehe, obwohl er weiß, dass ich nun mal ruhiger bin.

Jetzt hat er gemeint, dass er inzwischen gar keine Lust mehr hat, dass ich dabei bin, es ihm aber trotzdem in der Partnerschaft fehlt. Er meint aber, er kann nicht so entspannt sein, wenn ich dabei bin, aber es ist ihm wichtig, dass seine Partnerin mit ihm feiern geht und auch bei seinen Freunden mit dabei ist. (daran etwas mit meinen Freunden zu machen hat er übrigens nicht so Interesse, manche mag er auch nicht so)

Und deswegen denkt er, wir passen nicht so gut zusammen (obwohl wir uns in anderen Bereichen ähnlich sind und super verstehen). Irgendwie ist er nie mit etwas zufrieden. er will immer das Perfekte für sich finden. Das ist auch in anderen Bereichen so. (z.B. beschäftigt er sich teilweise Monate damit, wenn er sich etwas neues anschafft und recherchiert ununterbrochen darüber um dann das Optimale für sich zu finden)

Er hat immer gemeint, so gut wie mit mir lief es noch nie in einer Beziehung für ihn und er sagt immer noch, dass ich bisher die bin, mit der es am Besten gepasst hat. Aber er sieht keinen Sinn mehr darin weiterzumachen wie bisher (auch wenn er in vielen Bereichen sehr glücklich war) weil es dann ja eh nicht dauerhaft klappen kann und irgendwann eh dieser Punkt erreicht ist. Weil es ist ja nicht perfekt. Also hat es ja keinen Sinn, oder was??

Diese Unzufriedenheit hat er auch überall sonst. Er bekommt sein Studium nicht auf die Reihe und ist unzufrieden mit sich selbst und damit, dass er Sachen machen muss, auf die er keinen Bock hat. Er sucht sich aber auch keine Unterstützung, obwohl er sich immer mehr hängen lässt (schläft den ganzen Tag, macht eigentlich nichts wirklich). Er weiß, dass er Probleme hat, erkennt diese ganz gut, versucht aber nicht wirklich etwas dagegen zu machen, sondern lenkt sich so gut es geht ab und hofft, dass es sich schon gibt!

Jetzt ist er wieder in einer Phase, wo er an allem zweifelt und alles noch schlechter sieht und ausbrechen will und dann macht er eben Schluss. Er sagt, er fühlt sich jetzt erleichtert. Das schmerzt, denn ich habe ihm wirklich alle möglichen Freiheiten gelassen, ihn nicht bedrängt und ihn mit seinen Schwächen und Problemen akzeptiert und so sein lassen, weil ich dachte, jeder braucht eben seine eigene Zeit um Dinge anzugehen.

Das so sein lassen wie man ist, kann er bei mir anscheinend nicht. Er weiß auch nicht, warum er niemals zufrieden sein kann. Ich habe so an mir gearbeitet um meine Schwierigkeiten, die mich ja stark belasten, in den Griff zu bekommen und ich hatte immer die Hoffnung, dass wir eine gute Beziehung aufbauen können. Aber er verliert die Hoffnung, wenn ihn die Unzufriedenheit und die Zweifel packen.

Und jetzt scheint es wirklich vorbei zu sein. Ich bin verwirrt und ich weiß nicht, wie ich mit diesen starken, unterschiedlichen Gefühlen klar kommen soll. Ich hatte noch nie eine so lange Beziehung in der so offen mit einander umgegangen wurde. Er ist mein Vertrauter geworden und wir haben viel geredet und uns gegenseitig immer unterstützt. Er ist auch ein total lieber Mensch, der für seine Freunde und Familie da ist. Aber er hat auch so seine Probleme, nur weicht er ihnen so gut es geht aus.

Undjetzt sieht er einfach keinen Sinn mehr die Beziehung weiterzuführen. Er sagt, er wird mir auch nicht gerecht so. Er versteht seine eigenen Gefühle nicht und ist dann noch unzufriedener mit sich selbst. Ich verstehe es langsam auch nicht mehr. Was soll ich tun? Ich werde überwältigt von den Gefühlen. Ich weiß, ich kann nichts mehr machen. Aber es waren fast vier Jahre. Das kann man doch nicht einfach so hinter sich lassen?

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18. Februar 2013 um 18:49

Ich bin so traurig
und der Mensch, der mich sonst immer getröstet hat, bei dem kann ich jetzt keinen Trost suchen, sondern muss Distanz halten. Was macht man da?

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18. Februar 2013 um 23:10


Was ist mit deinen Freunden und deiner Familie? Mir helfen die grad ungemein weiter und ich schaffe es langsam wieder zurück auf den Boden der Tatsache nzu kommen!

Und denk dran:
Wenn ein Typ mich nicht will: GUT! Dann hat er halt Pech gehabt....ICH bin ein toller, wichtiger und besonderer Mensch (gut einreden!)! Dann hat ER mich halt nicht verdient...SO! ^^

Gut hat lange gedauert, aber es klappt

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19. Februar 2013 um 23:22

Sorry, es wird lang...
Ich habe in der Beziehung schon auf mich geachtet und vor allem auch während dessen erst gelernt mehr für mich einzustehen und auszudrücken, was ich will (das konnte ich früher nicht, hatte zu viel Angst vor Ablehnung). Aber es stimmt vielleicht schon, dass ich mich etwas zu viel auf andere Leute einlasse und versuche es ihnen recht zu machen.

Ja, analysieren ist so eine Eigenschaft von mir. Das mache ich eigentlich immer und bei allem. Ich konnte aber inzwischen das unnötige Grübeln und im Kreisdenken auf ein gesundes Maß verringern. Analysieren tue ich um besser zu verstehen. Wenn ich etwas nicht verstehe, kann ich auch nur schwer mich davon lösen. Es macht mich unruhig. Besonders, wenn ich spüre, dass hinter der offensichtlichen Fassade noch mehr steckt. Das verwirrt mich sonst.

Über meine Vergangenheit mal soviel:
1. meine Eltern haben sich getrennt, als ich c.a. 7 war, danach herrschte immer eine Atmosphäre der Feindschaft zwischen ihnen. Die zweite Ehe meiner Mutter war auch von Streit geprägt, was sich über viele Jahre hinzog und mich auch sehr geprägt hat. Ich habe daher große Abneigung gegen (vor allem sinnlosen) Streit (Vorwürfe, es geht nur darum den anderen zu verletzen...) und versuche immer alles vernünftig zu klären und den anderen zu verstehen (da kommt wohl wieder das Analysieren her)
Ich habe auch sonst eigentlich keine richtigen Vorbilder in meiner Verwandschaft, dass Beziehungen auf längere Sicht hin klappen können - ergo ist bei mir immer die Angst im Hintergrund, dass es Streit gibt und ich eine mir wichtige Person verlieren werde. Das hemmt mich natürlich.

2. ich war meist ein eher ruhiges Kind, besonders in der Schule. Dort wurde ich schon bald gemobbt. Das zog sich so weiter, ich war immer Außenseiterin und habe von allen Ecken vermittelt bekommen: "du bist komisch und gehörst nicht zu uns" und "du bist nichts wert". Daher resultieren wohl auch meine Kontaktschwierigkeiten und meine ständige Angst vor Ablehnung, weswegen ich in Gesellschaft mir wenig bekannter Menschen noch schüchterner bin, als ich es von meinem Temperament her eh schon wäre. Ich versuche seit einigen Jahren diesen Zustand aufzuarbeiten, was mein Freund auch mitbekommen hat. Er hat allerdings am Anfang der Beziehung schon gesagt, dass ihm diese Entwicklung zu langsam ist und er nicht weiß, ob er mit mir zusammensein kann, solange ich diese Probleme habe.(weil er halt ein sehr offener und geselliger Mensch ist und das irgendwie auch von mir erwartet, dass ich dann mit seinen Freunden gut klar komme usw.)

3. ich habe schlechte sexuelle Erfahrungen mit Männern gemacht. Wohl, weil durch die vorher geschilderten Erlebnisse ich wenig Selbstwertgefühl hatte und mich nicht nein zu sagen traute. Mein Freund hat mir dann auch noch Druck gemacht, weil es ihm wichtig ist, dass man die Sexualität locker auslebt und Spaß hat. Ich konnte aber nicht locker sein und je mehr Druck von ihm kam, desto weniger ging es natürlich und ich bekam immer mehr Angst ihn zu enttäuschen. Irgendwann habe ich ihn aber vor die Wahl gestellt: entweder er akzeptiert meine schwierige Vergangenheit und bedrängt mich nicht mehr sondern gibt mir die Zeit, die ich brauche, oder er entscheidet sich eben gegen die Beziehung. Damals entschied er sich dafür und war von dem Zeitpunkt an auch Verständnisvoller. So konnte ich immerhin die Sicherheit entwickeln auch nein sagen zu dürfen, wenn ich etwas nicht will und trotzdem nicht abgelehnt zu werden.

Soviel zu meiner Vergangenheit. Ist jetzt doch länger geworden, als ich vorhatte...


Hm, ja mein Freund hat wie mir scheint nicht so wirklich an sich gearbeitet. Ich habe das nie von ihm verlangt, denn das muss ja immer von einem selbst kommen. Habe ihm da immer Freiraum geben wollen, dass er sein eigenes Tempo fahren kann. Er hat aber leider sich nicht mit seinen Problemen auseinandergesetzt, obwohl die ihn und ein Stück weit auch die Beziehung immer mehr belastet haben.

Ich habe gedacht, er wird schon irgendwann die Kurve kriegen. Aber dem war nicht so. Er ist den Schwierigkeiten aus dem Weg gegangen, so lange es ging. Wenn es ihn dann wieder zu sehr runter gezogen hat, kam er zu mir und hat sich bei mir ausgekotzt. Ich habe natürlich wie immer versucht ihm eine Stütze zu sein und zugehört und Verständnis gezeigt, auch wenn es mir hinterher schlecht ging und ich ausgelaugt war. Ich hatte die Hoffnung, es hilft ihm und er kann vielleicht selbst irgendwann anfangen das alles zu bearbeiten. Aber dann ging es ihm danach ja immer wieder gut genug um das ganze zu vergessen und so weiterzumachen wie bisher... ich war so... gutgläubig. Leider war es wohl zu bequem für ihn um etwas zu tun.


Es stimmt wohl schon, dass wir in einigen Bereichen nicht so gut zusammen passen. Für mich war das aber kein Grund es dann sein zu lassen. Ich habe dadurch ja auch viel neues kennengelernt und das hat mich enorm bereichert. Ich habe mich denke ich auch nicht direkt verbogen für ihn. Ich habe nur zu viel Energie in seine Probleme gesteckt. Das ist mir jetzt auch klar geworden. Obwohl ich ja immer darauf geachtet habe mich nicht zu sehr in seinen Kram einzumischen. Aber dennoch war ich halt immer für ihn zur Verfügung, wenn es ihm schlecht ging. Immer, egal wie es mir gerade ging. Das habe ich in diesen Momenten dann zurückgestellt. Ich hatte da zu viel Angst ihn zurückzuweisen. Ich hatte Angst, dass wenn ich für ihn mal nicht da bin, wenn es ihm schlecht geht, dass er mich dann auch im Stich lässt.

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19. Februar 2013 um 23:27

Möglich...
nur entweder es gibt nicht so viele solche Leute, oder man findet sie eben schwer, weil sie nicht so auffallen und eher nicht so unter Leute gehen? Und wenn ich von mir aus schon nicht so mit Menschen in Kontakt treten kann und der dann auch nicht, wie soll dann ein Kontakt zustande kommen? Irgendwie kompliziert.

Und dann bin ich mir auch nicht sicher, ob ich mit jemandem der auch so zurückhaltend ist wie ich dann zurrecht käme. Aber mein Ex-Freund war eben so extrem das Gegenteil von mir. Also ist immer einer der lautesten in einer Gruppe. Das hat mich erlich gesagt auch angenervt. Vielleicht irgendwas dazwischen? Ja, aber mal sehen wie das Singleleben jetzt wird und welche neuen Leute ich kennenlerne.

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19. Februar 2013 um 23:31
In Antwort auf lale_12488757


Was ist mit deinen Freunden und deiner Familie? Mir helfen die grad ungemein weiter und ich schaffe es langsam wieder zurück auf den Boden der Tatsache nzu kommen!

Und denk dran:
Wenn ein Typ mich nicht will: GUT! Dann hat er halt Pech gehabt....ICH bin ein toller, wichtiger und besonderer Mensch (gut einreden!)! Dann hat ER mich halt nicht verdient...SO! ^^

Gut hat lange gedauert, aber es klappt

Ja, meine Freunde helfen mir sehr.
Es ist nur schwierig Abends dann alleine zu sein und versuchen zu schlafen und abzuschalten. Dann vermisse ich ihn so sehr und bin traurig. Andererseits bin ich aber auch wütend... das ist so eine komische Mischung verschiedener Gefühle gerade...

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20. Februar 2013 um 17:04

Habe ich auch drüber nachgedacht
aber ich glaube eher nicht. Mein Bruder steckt in einer Depression und das schaut ganz anders aus. Mein Ex-Freund hat so eine null-bock-Stimmung. Er hat irgendwie keine Motivation und interessiert sich wie es scheint nur fürs Party machen und er kann auch nicht gut alleine sein. Er geht lieber zu Freunden, das hält er sonst nicht lange aus. Aber es könnte gut sein, dass er sich auf dem Weg in eine Depression oder was auch immer befindet. Früher war es nicht ganz so schlimm. Da war er viel aktiver und hat sein Zeug wenigstens auf den letzten Drücker gemacht. Jetzt macht er einfach gar nichts und verpasst jede Frist.

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21. Februar 2013 um 16:13

Ich arbeite ja seit Jahren an meinen Problemen
Ich habe auch eine lange Therapie hinter mir, aber leider sind die Stunden jetzt aufgebraucht. Wie gesagt, ich habe schon einiges aufgearbeitet und mein Ex-Freund hat das über die Jahre auch mitbekommen und war immer sehr beeindruckt, wie ich das alles mache. Ich bin insgesamt wesentlich zufriedener und auch selbstständiger geworden, das kann es eher nicht sein. Im Gegensatz zu meinem Ex-Freund kann ich auch sehr gut alleine mit mir sein und brauche auch nicht dauernd Aufmerksamkeit von meinem Partner oder so.

Temperament ist das eine. Aber mein Ex-Freund hat mir auch früh klar gemacht, dass er machen will, worauf er Bock hat und ich da nicht Ansprüche an ihn stellen kann und dass ihm seine Freunde eigentlich wichtiger sind. Bzw, dass ich mich da nicht dazwischen drängen darf. Das hat sich irgendwie bei mir so festgesetzt, dass wenn wir unter seinen Leuten waren, ich tunlichst darauf geachtet habe nicht seine Aufmerksamkeit zu sehr zu beanspruchen. Ich wusste nicht wo mein Platz war, vorallem weil er sich da teilweise ganz anders zu mir verhalten hat, viel distanzierter.

Ich war dann natürlich noch gehemmter. Irgendwie hatte ich das Gefühl keinen Raum einnehmen zu dürfen. Bin ich mit meinen Freunden unterwegs, sieht es ganz anders aus. Ich bin zwar auch eher ruhiger, aber kann dann doch auch öfter ziemlich aus mir herauskommen und ausgelassen sein. Solange ich eben das Gefühl habe in der Gruppe auch wirklich willkommen zu sein.

Ich verstehe das ganz noch nicht so wirklich. Aber ich hatte wohl Angst, wenn ich mich mit meinen Forderungen was seine Aufmerksamkeit und Zuwendung mir gegenüber angeht, nicht zurückhalte und so tue, als hätte ich diese Wünsche gar nicht, dann bin ich ihm zu anstrengend und dann geht er. Warum habe ich nur sowas mit mir machen lassen? Ich sollte ihm möglichst immer zur Verfügung stehen, wenn er gerade Bock drauf hat was mit mir zu machen. Ansonsten halt möglichst nicht stören...

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21. Februar 2013 um 16:20

Ja, vier Jahre sind so gesehen lange genug durchgehalten
Aber darum geht es nicht. Er war schon früh unzufrieden und hat mir aber auch gesagt, dass er generell immer ein Stück unzufrieden ist (auch nicht nur mit Beziehungen, eigentlich überall in seinem Leben).

Er meinte, es gäbe immer nur kurze Zeiten, wo er mal sowas wie glücklich sein kann. Ansonsten ist er unzufrieden. Ich habe ihn gefragt, warum er nicht die Dinge ändert, mit denen er unzufrieden ist. Er meinte, dass er immer das Gefühl hat sich entscheiden zu müssen und dass jede Entscheidung nicht optimal wäre und er dann auch wieder unzufrieden wäre, weil er eben nicht alles haben kann (z.B. eine Beziehung oder Singleleben genießen).

Also zweifelt er ständig daran ob das, was er gerade hat oder macht wirklich das Richtige ist und kann es gar nicht genießen, weil er das Gefühl hat etwas anderes zu verpassen. Also in dem Maße finde ich das schon nicht ganz normal... Also wenn man halt so darunter leidet. Und wie gesagt, dass bezieht sich jetzt nicht nur auf Beziehungen. Es geht ihm überall so. Das war schon ziemlich anstrengend, weil er mich mit seiner Unzufriedenheit auch verrückt gemacht hat.

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21. Februar 2013 um 20:12

Ja, irgendwie ist es wohl schon besser so
Auch wenn ich wahnsinnig viel aus der Beziehung mitgenommen habe und ich echt dankbar bin diese Zeit eine Art Halt und Unterstützung gehabt zu haben, auch wenn es nicht das war, was ich mir gewünscht hätte.

Genau, das weiß ich, dass ich gegen seine Unzufriedenheit nichts machen kann. Ich wollte aber irgendwie ihm zumindest in der Beziehung einen sicheren Rahmen geben, wo er sich dann mit seinen Problemen auseinandersetzen kann. So wie er mir das gegeben hat. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber er war wohl nicht bereit. Ist seine Sache. Aber es ist manchmal so schwer ihn leiden zu sehen. Und manchmal macht es mich auch wütend, weil er sich so darin suhlt und nichts macht. Dann hab ich Schuldgefühle, dass ich so denke...

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23. Februar 2013 um 13:40

Was macht man gegen das Gefühl des Verlustes?
Wenn ich mir im Nachhinein die Beziehung ansehe, sehe ich schon, warum es besser ist, dass es nun vorbei ist. Wobei es auch viel gutes gab. Aber irgendwie komme ich gerade nicht damit klar, dass es jetzt so abrupt alles vorbei sein soll.

Man hat soviel geteilt, man kennt sich so gut und jetzt ist das einfach alles egal und Vergangenheit? Ich vermisse ihn, einfach auch als Freund und Menschen, der mit mir viel durchgemacht hat und mir beigestanden ist. Es ist so ein total komisches Gefühl. Ich bin verletzt und ich fühle mich schwach, weil mich das so fertig macht.

Wie erträgt man so etwas und kann das Leben wieder positiv sehen? Ich habe irgendwie grade wenig Hoffnung, dass ich Menschen finde, die mich so akzeptieren wie ich bin, die ich auch mag und mit denen ich eine Freundschaft oder Beziehung aufbauen kann.

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