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Nach einem Jahr Trennung - Resumee

2. März 2006 um 14:24

Hallo zusammen,

ich bin jetzt ein jahr getrennt und habe zwischenzeitlich viel nachgedacht und gelesen zum thema trennung und wie es anderen so erging - auch hier im forum -. Ich habe mir in der zwischenzeit auch viel gutes getan und bin super selbstständig geworden; sei es kleine reparaturen selber machen, mich um geldanlagen kümmern, einem sport club beigetreten, andere männer getroffen. aber glücklicher als vorher bin ich irgendwie nicht. irgendwie fehlt etwas oder sagen wir es so, ich bin sehr misstrauisch und desillusioniert geworden. da ich meine augen und ohren aufmache und fast überall beziehungen sehe, die nicht unbedingt so glücklich sind, sehr viel egoismus der menschen, wenig mitgefühl und viel fremdgeherei. zu meiner vorgeschichte. mein ex und ich waren 12 jahre zusammen, 7 jahre verheiratet, ein traumpaar. bis er sich verändert hat (Karriere, viele dienstreisen und frauen). damit kam ich nicht klar und wir trennten uns. zur zeit geht es mir echt schlecht, ich habe auch herausgefunden, dass mein ex neben seiner WE-beziehung sich auch mit anderen frauen trifft (internet). ich habe eine Tel-liste gefunden (hat er offen liegen lassen bei sich zu hause, als ich ihn das letzte mal wegen einer Versicherungssache besuchte. da waren sage und schreibe über 50 nummern von frauen aus ganz deutschland notiert, u.a. auch irgendwo in der mitte seine jetzige freundin. ich fragte ihn, ob er kein problem wegen seiner freundin hat, wenn wir uns treffen.er sagte, er wäre sien eigenen herr und kann tun und lassen, was er will. tolle beziehung! irgendwie macht es mir nicht viel aus, wenn er sich mit anderen trifft, aber ich denke, was ist aus den menschen geworden, wenn sie nur noch so egoistisch denken. ich sehe es auch in meinem beruflichen umfeld, überall wird gebaggert und heimliche treffen oder noch nicht mal heimlich, obwohl verheiratet und kinder.
ich glaubne irgendwie nicht mehr an liebe und wenn dann ist das doch alles nur illusion, kennt man den anderen dann etwas genauer, dann wirds schnell langweilig und woanders gibt es mehr spass. es bieten sich ja genügend frauen und männer für seitensprünge und affären auch im internet an. es ist so einfach geworden und gewissensbisse gibt es nicht mehr.
nun was ich eigentlich sagen will, ich glaub an gar nix mehr, alles woran man spass hat ist doch nur eine illusion und man glaubt nur das was man glauben will, die realität ist aber leider viel grausamer. anderes beispiel. jemand liegt verletzt auf der strasse, es hilft doch keiner mehr, alle machen die augen zu und gehen weiter, verdrängung gross geschrieben. im krankenhaus wird man wie ne nummer behandelt, wer sich im beruf nicht durchsetzt, wird ausgenutzt und belächelt. hat mein kein studium und ne gute position ist man ein "einfacher mensch"... ich könnte noch bis morgen früh aufzählen.
jedenfalls fühle ich mich zur zeit nicht sonderlich wohl, obwohl ich nen ganz guten job habe, gutes geld verdiene, sogar nen doktor-titel habe, fit, gesund und gutaussehend bin. aber die gesellschaft und meine erfharungen, v.a. mit dem anderen geschlecht sind eine katastrophe und meine lebensfreude gleich null.

was ist los mit mir, wird das wieder besser, ist das nur ne phase oder was ist es?

HELP

sorry, wurde ziemlich lang, aber ich bin echt gefrustet.

grüsse parara

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2. März 2006 um 14:34

Hi Parara...
... das kommt mir bekannt vor. Ich habe daraufhin zugesehen, daß ich einen anderen Bekanntenkreis aufbaue - und zwar einen, in dem eigentlich nur stabile, glückliche Beziehungen vorherrschen. Das ist zwar nicht so einfach, aber es geht durchaus. Entsprechend ist das Interesse an Seitensprüngen gering.

Ich bin zwar dadruch immernoch Single, aber das Leben fühlt sich mit einem solchen Umfeld besser an. Es kommt einem nicht alles so falsch vor.

Vielleicht solltest Du Dir auch überlegen, ob Dein Bekanntenkreis Deiner Seele zuträglich ist, oder nicht - und dementsprechend handeln.

Grüße,
Senke.

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2. März 2006 um 14:34

Hallo liebe Parara
Also erstmal denke ich du bist nicht alleine mit deinem "Problem"...

Du wirst jetzt sagen die hat gut reden die hat ja nen Freund. Ja den habe ich und bin auch wirklich glücklich nur manchmal zweifel ich daran ob das denn auch für immer so sein kann. Leider habe ich gerade so ein negatives Beispiel genau vor meinen Augen, nämlich meine Eltern. Sie sind 37 Jahre zusammen und 36 davon verheiratet und nun haben sie sich getrennt, sie wohnen zwar noch unter einem Dach aber das geht leider momentan finanziell nicht anders. Du kannst dir ja vorstellen was da für ne Situation herrscht.

Aber nun zu dem Grund der Trennung: Mein Vater hat ne 2-jährige Affäre gehabt. Ich will ihn nicht verurteilen, denn er ist mein Papa. Na ja es sind noch mehr Gründe gewesen aber die möchte ich hier net so aufführen. Na ja und wenn man dann sowas sieht dann kommen einem zwangsläufig die Zweifel.

Also für mich bedeutet Liebe, dass man einen Partner hat und den auch für sich alleine. Früher gabs das auch net, so ne "offene Beziehung" und die Scheidungsrate war viel viel niedriger. Ich glaube das Verständnis hat sich sehr geändert und nicht nur in der Partnerschaft, leider .

Ich finde es sehr schön, dass du so denkst und du wirst bestimmt einen Partner finden der genauso denkt, ich habe ihn auch gefunden. Wenn du dich noch mehr austauschen willst kannst mir auch gerne ne Pn schicken...

Erstmal alles Liebe für dich und Kopf hoch
Lg debomausi

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2. März 2006 um 15:23

Ich denke wie du
ich finde auch, dass die Menschen es sich zu einfach machen und nur noch egoistisch denken. Ich hatte in meiner ersten Beziehung, die hielt 15 Jahre, auch einen Egoisten und schwörte mir, dass mir soetwas in der nächsten Beziehung nicht mehr passiert.
Ich war 5 Jahre allein und traff dann meine große Liebe, er trug mich 10 Jahre lang auf Händen und von einem auf den anderen Tag war es vorbei. Er sagte er denkt jetzt nur noch an sich und hat keine Lust mehr auf Familie usw. Er hat siene Jugendliebe wiedergetroffen und seine Familie komplett aufgegeben.
Ich denke Männer sind immer EGOISTEN und man sollte sich nicht mit ganzem Herzen an eine Beziehung mehr klammern, dann ist der Schmerz nicht mehr so groß wenn man wieder mal verletzt wird. Meine Schwester hat dieses auch zu mir gesagt, sie sagte wenn ihr Mann jetzt auch auf den Trichter kommt er hat jetzt eine Neue, dann tut es nicht mehr so weh, denn sie hat dieses auch schon zweimal hinter sich. Geniese deine Freunde und Hobbys sowie dein Beruf, auch du wirst wieder jemanden finden, aber denk daran er könnte auch wieder gehen, aber geniese auch diese Zeit mit diesem Mann, denn wenn man liebt ist es schön!!
Gruß Kissi

Gruß Kiss

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2. März 2006 um 15:58
In Antwort auf jolyon_12768940

Hi Parara...
... das kommt mir bekannt vor. Ich habe daraufhin zugesehen, daß ich einen anderen Bekanntenkreis aufbaue - und zwar einen, in dem eigentlich nur stabile, glückliche Beziehungen vorherrschen. Das ist zwar nicht so einfach, aber es geht durchaus. Entsprechend ist das Interesse an Seitensprüngen gering.

Ich bin zwar dadruch immernoch Single, aber das Leben fühlt sich mit einem solchen Umfeld besser an. Es kommt einem nicht alles so falsch vor.

Vielleicht solltest Du Dir auch überlegen, ob Dein Bekanntenkreis Deiner Seele zuträglich ist, oder nicht - und dementsprechend handeln.

Grüße,
Senke.

Hi
ja das habe ich auch gemerkt und menschen, die mir nicht gut tun meide ich auch, so weit es geht. ich verbiege mich auch nicht und will auch nicht überall beliebt sein. den gemeinsamen bekanntenkreis mit meinem ex meide ich fast vollständig, deshalb hat sich mein bekanntenkreis sowieso reduziert und ich bin dabei ihn zu erweitern, geht aber leider sehr langsam. ich kenn eigentlich nur wenige gute beziehungen. überall trennungen. und immer mit pärchen zusammensein, ist nicht so mein Ding. vielleicht liegt es momentan auch mam wetter, dass ich vielleicht etwas depressiv bin. aber auch in den nachrichten hört man eigentlich fast nur noch schlechtes.
ja ich möchte eigentlich nicht mein leben lang allein sein, 1 jahr reicht mir eigentlich. hätte gerne irgendwann mal meinen hafen gefunden und würde mir gerne eine gemeinsame zukunft aufbauen, aber daran glaube ich nicht mehr. ich hab voller überzeugung damals mit meinem ex ein super schönes häuschen gebaut, insg. 3 jahre lang, bis es ganz fertig war und dann ist mein lebenstraum plötzlich futsch und die ernüchterung gross. weiss gar nicht, wo ich hingehöre und lebe von einem tag auf den anderen, ohne grosse ziele, das ist echt traurig. früher hatte ich immer super viel elan, ziele, keine freie minute zum nachdenken und immer aktiv, das hat mir gefallen und jetzt diese leere. wahrscheinlich denke ich zuviel nach. aber mein kopf lässt sich nicht abstellen. gehe ich voller elan an eine sache ran, dann werde ich ein paar tage wieder enttäuscht, denn die mühe lohnte sich nirgendwie nicht. tut mit leid, dass ich so viel jammere, aber es ist z.zt. alles besch...

gruss parara

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2. März 2006 um 18:27
In Antwort auf claude_12184331

Hi
ja das habe ich auch gemerkt und menschen, die mir nicht gut tun meide ich auch, so weit es geht. ich verbiege mich auch nicht und will auch nicht überall beliebt sein. den gemeinsamen bekanntenkreis mit meinem ex meide ich fast vollständig, deshalb hat sich mein bekanntenkreis sowieso reduziert und ich bin dabei ihn zu erweitern, geht aber leider sehr langsam. ich kenn eigentlich nur wenige gute beziehungen. überall trennungen. und immer mit pärchen zusammensein, ist nicht so mein Ding. vielleicht liegt es momentan auch mam wetter, dass ich vielleicht etwas depressiv bin. aber auch in den nachrichten hört man eigentlich fast nur noch schlechtes.
ja ich möchte eigentlich nicht mein leben lang allein sein, 1 jahr reicht mir eigentlich. hätte gerne irgendwann mal meinen hafen gefunden und würde mir gerne eine gemeinsame zukunft aufbauen, aber daran glaube ich nicht mehr. ich hab voller überzeugung damals mit meinem ex ein super schönes häuschen gebaut, insg. 3 jahre lang, bis es ganz fertig war und dann ist mein lebenstraum plötzlich futsch und die ernüchterung gross. weiss gar nicht, wo ich hingehöre und lebe von einem tag auf den anderen, ohne grosse ziele, das ist echt traurig. früher hatte ich immer super viel elan, ziele, keine freie minute zum nachdenken und immer aktiv, das hat mir gefallen und jetzt diese leere. wahrscheinlich denke ich zuviel nach. aber mein kopf lässt sich nicht abstellen. gehe ich voller elan an eine sache ran, dann werde ich ein paar tage wieder enttäuscht, denn die mühe lohnte sich nirgendwie nicht. tut mit leid, dass ich so viel jammere, aber es ist z.zt. alles besch...

gruss parara

Das Problem mit den Pärchen...
... kenne ich schon auch. Das ist etwas frustrierend, stimmt. Aber wenn man die richtigen erwischt, kann man ganz unkompliziert mal etwas Pasta und Salat kochen, mit ihnen essen und plaudern - und das tut schon gut. Aber genauso - zeitlich ausgewogen - mache ich dann auch Sachen für mich: Walken, Schwimmen, faul rumrelaxen und Musik hören. Das ist ein ganz guter Ausgleich.
Ich glaube einfach, daß es wichtig ist, sich nicht in den kaputten 'Beziehungssumpf' anderer hineinziehen zu lassen. Sonst gewinnt man nie eine positive Grundeinstellung, und die ist, glaube ich, schon wichtig, um eine neue, dauerhafte Beziehung aufzubauen.

Ich arbeite auch daran, und manchmal ist es einsam, manchmal frustrierend. Aber das wird - Du bist mit diesen Problemen nicht allein.

Liebe Grüße,
Senke

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2. März 2006 um 18:46

Bestimmt nur eine Phase!
hallo!mann bin ich froh das es euch allen auch so geht..sehe das ganz ähnlich!ich bin überzeugt ,das es nur eine phase ist in der man es so stark empfindet,gerade in und nach einer schönen Beziehung.nur kann ich mir vorstellen ,das es auch mit dem älter werden zu tun hat.man dachte schliesslich das sei jetzt der "richtige"..irgendwann war doch mal der ausdruck Lebensabschnittsgefährte sehr aktuell!
Die gesellschaft verändert sich aber es war immer schon so,das nur die "starken" tonangebend sind. bin auch so eine aber im inneren siehts anders aus...

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2. März 2006 um 19:58
In Antwort auf katica_12563316

Ich denke wie du
ich finde auch, dass die Menschen es sich zu einfach machen und nur noch egoistisch denken. Ich hatte in meiner ersten Beziehung, die hielt 15 Jahre, auch einen Egoisten und schwörte mir, dass mir soetwas in der nächsten Beziehung nicht mehr passiert.
Ich war 5 Jahre allein und traff dann meine große Liebe, er trug mich 10 Jahre lang auf Händen und von einem auf den anderen Tag war es vorbei. Er sagte er denkt jetzt nur noch an sich und hat keine Lust mehr auf Familie usw. Er hat siene Jugendliebe wiedergetroffen und seine Familie komplett aufgegeben.
Ich denke Männer sind immer EGOISTEN und man sollte sich nicht mit ganzem Herzen an eine Beziehung mehr klammern, dann ist der Schmerz nicht mehr so groß wenn man wieder mal verletzt wird. Meine Schwester hat dieses auch zu mir gesagt, sie sagte wenn ihr Mann jetzt auch auf den Trichter kommt er hat jetzt eine Neue, dann tut es nicht mehr so weh, denn sie hat dieses auch schon zweimal hinter sich. Geniese deine Freunde und Hobbys sowie dein Beruf, auch du wirst wieder jemanden finden, aber denk daran er könnte auch wieder gehen, aber geniese auch diese Zeit mit diesem Mann, denn wenn man liebt ist es schön!!
Gruß Kissi

Gruß Kiss

Diese männer
Ja da haben du und deine schwester recht; man darf sich nie 100 % auf den partner verlassen. meine gescheiterte beziehung ist ja auch schon die 2. längere beziehung. in der ersten hatte ich wirklich einen ganz lieben mann (die gibt es auch noch, aber selten und meistens nicht frei). ich habe mich damals sehr schnell weiterentwickelt und er weniger. dann habe ich sehr viel selbstbewusstsein entwickelt und plötzlich gingen mit mir die gäule durch. ich bin mit anderen männern weggegangen und hatte einmal eine längere affäre. dies hatte ich dann irgendwann meinem freund gestanden, nachdem ich sie beendet hatte und mich definitiv für meinen freund entschieden hatte. er hat es leider nicht verkraftet und mich nach einem jahr danach verlassen. Danach wusste ich, dass fremdgehen eine beziehung zerstört und die probleme nicht löst. wollte so etwas nie wieder tun. ich war meinem jetztigen ex deshalb auch treu geblieben. ich habe mir angewöhnt einen fehler nicht 2 x zu machen.
danach dauerte es 3 jahre bis ich meinen jetztigen ex kennenlernte. er war der netteste mann, den ich jemals kennengelernt habe, etwas unerfahren, aber sehr aufmerksam, gut erzogen, liebevoll. wie sich so ein mensch verändern kann, wahrscheinlich auch wegen seiner früheren unerfahrenheit??? Aber so ein drang nach selbstbestätigung und angst etwas zu verpassen, nicht zu leben, alles ausprobieren wollen...war so stark bei ihm ausgeprägt, dass ich nur noch ne nebenrolle spielte.
nun ja, männer und frauen ticken einfach auch anders und die selbstbewussten frauen von heute lassen sich auch nichts mehr einfach so gefallen. da sind die ein oder andere auseinandersetzung vorprogrammiert. ich sehe es genauso wie ihr, deshalb war mir mit 18 jahren schon klar geworden, dass ich mein eigenes geld verdienen will und als frau muss man da fast immer studieren, damit es später auch reicht zum leben. aus diesem grund bin ich auch nie mutter geworden, viel zu viel schiss irgendwann mal alleinstehend mit kind zu sein. also mein misstrauen hab ich schon ziemlich lange. vielleicht auch deshalb weil sich meine eltern als ich ein kind war auch scheiden liessen. aber mein ex hat es dann doch irgendwann geschafft, mich vom gegenteil zu überzeugen, und nun dann doch die enttäuschung.
versteh einer die männer

gruss parara

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3. März 2006 um 11:00

Also ich bin 27

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3. März 2006 um 11:17

37...
... oder besser ganz knapp 38

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3. März 2006 um 11:34

Hallo tischv
Genauso geht es mir. vor jahren, nach meiner ersten trennung nach langer beziehung, habe ich auch ein "lockeres" singleleben geführt, nichts verbindliches, das war auch ne zeitlang o.k. und damals war ich noch jünger und hatte noch nicht meinen studienabschluss, da war eh alles noch offen - und da war es für so o.k. heute möchte ich das gleiche nicht noch mal erleben, denn es ist oberflächlich und kostet zeit, die man vielleicht besser in eine gute beziehung investieren sollte. aber irgendwie trifft man auf dem "single markt" viele, die vielleicht, wie du sagst, aus enttäuschung nicht so viel investieren wollen. eine tiefe, vertrauensvolle beziehung hat ja nichts mit klammern zu tun, freiräume sind wichtig. ich glaube auch, dass es zeit braucht, bis sich so etwas einstellt, nur müssen beide das auch wollen. ich denke viele wollen es nicht so richtig, treffen sich trotzdem, halten einen hin. aber ich denke, man spürt es oder bekommt zeichen, wenn es was ernsteres wird. aber wie lange braucht so was? ich kenne eine frau, die einen mann kennengelernt hat, der sich gerade von seiner frau nach über 10 Jahren beziehung getrennt hat. klar dass der mann nicht voll auf sie eingehen kann, schliesslich ist da noch was zu verarbeiten. sie sehen sich am we, wenn er lust hat. sie macht das schon ein jahr mit. er sagte mir, er kann nicht sagen, dass er sie liebt, aber sie tut ihm gut. na danke, das möchte ich aber nicht mitmachen, jedenfalls nicht so lange. ich weiss nicht, was er ihr erzählt, vielleicht wickelt er sie um den finger?
Ostmals liebt ja einer mehr als der andere, das ist auch ne schwierige situation. ich will aber geliebt werden, sonst lkann ich keine beziehung führen. ist das altmodisch?

Gruss blueperl

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3. März 2006 um 12:36
In Antwort auf jolyon_12768940

Hi Parara...
... das kommt mir bekannt vor. Ich habe daraufhin zugesehen, daß ich einen anderen Bekanntenkreis aufbaue - und zwar einen, in dem eigentlich nur stabile, glückliche Beziehungen vorherrschen. Das ist zwar nicht so einfach, aber es geht durchaus. Entsprechend ist das Interesse an Seitensprüngen gering.

Ich bin zwar dadruch immernoch Single, aber das Leben fühlt sich mit einem solchen Umfeld besser an. Es kommt einem nicht alles so falsch vor.

Vielleicht solltest Du Dir auch überlegen, ob Dein Bekanntenkreis Deiner Seele zuträglich ist, oder nicht - und dementsprechend handeln.

Grüße,
Senke.

Etwas unlogisch
beziehungen die stabil und glücklich sind - diese kriterien erfüllt doch jede beziehung (wenigstens am anfang).

??

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3. März 2006 um 17:55

H Parara
Ich lese hier: ich habe mich damals sehr schnell weiterentwickelt und er weniger. dann habe ich sehr viel selbstbewusstsein entwickelt und plötzlich gingen mit mir die gäule durch. ich bin mit anderen männern weggegangen und hatte einmal eine längere affäre.

Und nun kommst du mit der Idee nicht zurecht, dass andere Menschen auch so drauf sind wie du es einmal warst?

Versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz...

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3. März 2006 um 17:56
In Antwort auf claude_12184331

Hallo tischv
Genauso geht es mir. vor jahren, nach meiner ersten trennung nach langer beziehung, habe ich auch ein "lockeres" singleleben geführt, nichts verbindliches, das war auch ne zeitlang o.k. und damals war ich noch jünger und hatte noch nicht meinen studienabschluss, da war eh alles noch offen - und da war es für so o.k. heute möchte ich das gleiche nicht noch mal erleben, denn es ist oberflächlich und kostet zeit, die man vielleicht besser in eine gute beziehung investieren sollte. aber irgendwie trifft man auf dem "single markt" viele, die vielleicht, wie du sagst, aus enttäuschung nicht so viel investieren wollen. eine tiefe, vertrauensvolle beziehung hat ja nichts mit klammern zu tun, freiräume sind wichtig. ich glaube auch, dass es zeit braucht, bis sich so etwas einstellt, nur müssen beide das auch wollen. ich denke viele wollen es nicht so richtig, treffen sich trotzdem, halten einen hin. aber ich denke, man spürt es oder bekommt zeichen, wenn es was ernsteres wird. aber wie lange braucht so was? ich kenne eine frau, die einen mann kennengelernt hat, der sich gerade von seiner frau nach über 10 Jahren beziehung getrennt hat. klar dass der mann nicht voll auf sie eingehen kann, schliesslich ist da noch was zu verarbeiten. sie sehen sich am we, wenn er lust hat. sie macht das schon ein jahr mit. er sagte mir, er kann nicht sagen, dass er sie liebt, aber sie tut ihm gut. na danke, das möchte ich aber nicht mitmachen, jedenfalls nicht so lange. ich weiss nicht, was er ihr erzählt, vielleicht wickelt er sie um den finger?
Ostmals liebt ja einer mehr als der andere, das ist auch ne schwierige situation. ich will aber geliebt werden, sonst lkann ich keine beziehung führen. ist das altmodisch?

Gruss blueperl

Was soll daran
denn altmodisch sein? Du wirst sicherlich jemanden finden, der dich lieben wird, aber ob du ihn genauso lieben wirst. Ist doch schwierig heutzutage. Obwohl es abermillionen von Menschen gibt. Ich sage immer: Ist wie ein Sechser im Lotto. Na wer hat denn soviel Glück? Ich glaube nicht einmal an das Glück. Alles ist Schicksal, mit wem man sich begegnet und sich dann wieder trennt...oder zusammen bleibt. Ich wollte mich auch nach 17 Jahren trennen. Bin dann aus "mysteriösen" Umständen wieder schwanger geworden.
Ich verstehe mich zwar jetzt gut mit ihm aber lieben tue ich ihn keinesfalls.
Was wäre passiert, wenn ich mich getrennt hätte? Meine Kinder würden trauen, er käme wahrscheinlich in die psychiartische Anstalt. Keine Ahnung. Wahrscheinlich aber wäre es mir so ergangen, wie mit euch. Gedemütigt, betrogen und belogen?
Fühle mich meistens auch fehl am Platz auf dieser Welt. Aber ich muß auch meine Aufgaben erledigen, die mir nun mal dargelegt wurden. Einerseits bin ich glückllich mit meinen Kindern. Ich liebe ihre unschuldigen Gesichter. Aber andererseits würde ich auch seeeeeehr gerne einen Patner haben wollen, der mich genauso liebt, wie ich ihn. Von dem unbeschreiblichen Sex, den man dabei ganz sicher hätte, mal ganz abgesehen . Dann wäre ich wohl richtig glücklich. Aber ich weiß, man kann eben nicht alles haben...

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4. März 2006 um 12:45
In Antwort auf rahat_12382376

H Parara
Ich lese hier: ich habe mich damals sehr schnell weiterentwickelt und er weniger. dann habe ich sehr viel selbstbewusstsein entwickelt und plötzlich gingen mit mir die gäule durch. ich bin mit anderen männern weggegangen und hatte einmal eine längere affäre.

Und nun kommst du mit der Idee nicht zurecht, dass andere Menschen auch so drauf sind wie du es einmal warst?

Versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz...

Hi wassertropfen
ich war damls 25 jahre, als ich diese affäre hatte und meine beziehung war nach 8 jahren am ende, nur habe ich das damals nicht richtig bemerkt, es gab auch keine foren wie hier und ich habe nur mit einer freundin darüber gesprochen, wusste also selbst nicht was ich tuen soll, beziehung beenden oder nicht... heute bin ich älter und habe aus dieser erfahrung gelernt und ich denke mit 40 jahren sollte man doch eine gewisse reife besitzen und wissen, dass man mit zuviel egoismus eine partnerschaft zerstört. aber ich sehe in meinem umfeld, dass die meisten menschen eben NICHT aus ihren fehlern lernen und immer wieder dasselbe spiel spielen, dann sollen sie doch single bleiben, wenn sie merken, dass ihnen ein partner irgendwann einmal zu langweilig wird. aber diese menschen sind zu feige und haben angst davor alleine zu sein und es gibt ja überall noch leute, die sich benutzen lassen, weil sie irgendwie schwach sind und das wird halt ausgenutzt. also ich finde jeder kann mal einen fehler machen, aber man sollte dann wenigstens daraus lernen.

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5. März 2006 um 9:11
In Antwort auf gayla_12132746

Was soll daran
denn altmodisch sein? Du wirst sicherlich jemanden finden, der dich lieben wird, aber ob du ihn genauso lieben wirst. Ist doch schwierig heutzutage. Obwohl es abermillionen von Menschen gibt. Ich sage immer: Ist wie ein Sechser im Lotto. Na wer hat denn soviel Glück? Ich glaube nicht einmal an das Glück. Alles ist Schicksal, mit wem man sich begegnet und sich dann wieder trennt...oder zusammen bleibt. Ich wollte mich auch nach 17 Jahren trennen. Bin dann aus "mysteriösen" Umständen wieder schwanger geworden.
Ich verstehe mich zwar jetzt gut mit ihm aber lieben tue ich ihn keinesfalls.
Was wäre passiert, wenn ich mich getrennt hätte? Meine Kinder würden trauen, er käme wahrscheinlich in die psychiartische Anstalt. Keine Ahnung. Wahrscheinlich aber wäre es mir so ergangen, wie mit euch. Gedemütigt, betrogen und belogen?
Fühle mich meistens auch fehl am Platz auf dieser Welt. Aber ich muß auch meine Aufgaben erledigen, die mir nun mal dargelegt wurden. Einerseits bin ich glückllich mit meinen Kindern. Ich liebe ihre unschuldigen Gesichter. Aber andererseits würde ich auch seeeeeehr gerne einen Patner haben wollen, der mich genauso liebt, wie ich ihn. Von dem unbeschreiblichen Sex, den man dabei ganz sicher hätte, mal ganz abgesehen . Dann wäre ich wohl richtig glücklich. Aber ich weiß, man kann eben nicht alles haben...

Stimmt.
Man kann nicht alles haben. Aber man braucht auch nicht alles . Damit will ich sagen: Man muß sich überlegen, was einem wichtig ist, und dann auch darauf hinarbeiten. Ich kenne etliche, die zwar glauben zu wissen, was sie gerne hätten, aber nichts dafür tun.

Grüße,
Senke

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5. März 2006 um 10:46
In Antwort auf herbstzeitlose

Etwas unlogisch
beziehungen die stabil und glücklich sind - diese kriterien erfüllt doch jede beziehung (wenigstens am anfang).

??

Am Anfang,
ja. Aber später nicht immer
Und ich, und damit auch mein Bekanntenkreis, bin keine 25 mehr

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5. März 2006 um 13:12
In Antwort auf claude_12184331

Hi wassertropfen
ich war damls 25 jahre, als ich diese affäre hatte und meine beziehung war nach 8 jahren am ende, nur habe ich das damals nicht richtig bemerkt, es gab auch keine foren wie hier und ich habe nur mit einer freundin darüber gesprochen, wusste also selbst nicht was ich tuen soll, beziehung beenden oder nicht... heute bin ich älter und habe aus dieser erfahrung gelernt und ich denke mit 40 jahren sollte man doch eine gewisse reife besitzen und wissen, dass man mit zuviel egoismus eine partnerschaft zerstört. aber ich sehe in meinem umfeld, dass die meisten menschen eben NICHT aus ihren fehlern lernen und immer wieder dasselbe spiel spielen, dann sollen sie doch single bleiben, wenn sie merken, dass ihnen ein partner irgendwann einmal zu langweilig wird. aber diese menschen sind zu feige und haben angst davor alleine zu sein und es gibt ja überall noch leute, die sich benutzen lassen, weil sie irgendwie schwach sind und das wird halt ausgenutzt. also ich finde jeder kann mal einen fehler machen, aber man sollte dann wenigstens daraus lernen.

Hallo Parara
Finde ich auch, dass man was lernen sollte. Es ist halt aber einfach freiwillig. Ich finde, es gibt sehr viele Menschen, die dazulernen. Und solche, die diesbezüglich nix dazulernen müssen, weil sie gar nie so waren wie in deiner Beschreibung. Und solche, die eben sind und bleiben wie von dir beschrieben. Das ist schade, doch mit denen muss man ja nichts weiter zu tun haben (es wird niemand von heute auf morgen oberflächlich und egoistisch und mitgefühlslos). Na ja, ich sehe die Welt wohl einfach nicht so düster wie du
Grüsse

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6. März 2006 um 16:57
In Antwort auf jolyon_12768940

Stimmt.
Man kann nicht alles haben. Aber man braucht auch nicht alles . Damit will ich sagen: Man muß sich überlegen, was einem wichtig ist, und dann auch darauf hinarbeiten. Ich kenne etliche, die zwar glauben zu wissen, was sie gerne hätten, aber nichts dafür tun.

Grüße,
Senke

@senke
Genau. Es ist nur so, auch wenn man zwar versucht etwas zu ändern, muß man gezwungener Maßen wieder aufgeben. Andere, die du kennst, haben vielleicht bessere Möglichkeiten, wollen es aber aus bequemlichen Gründen nicht versuchen.
Ich kann es manchemal auch nicht verstehen, kenne eine Freundin, die hat sich getrennt ohne große Probleme. Jeder hat einen neuen Partner gefunden. Klar weiß man nie, ob es ewig halten wird. Aber sie ist sowas von glücklich.
Wenn ich den endgültigen Schlußstrich gezogen hätte, gäbe es wohl eine riesengroße Katastrophe. Alle wären gegen mich.
Ehrlich gesagt, ist mir die Familie auch sehr wichtig. Aber gäbe es da nicht diese Sehnsucht, jemanden den man liebt in die Arme zu nehmen und ihn leidentschaftlich zu küssen usw.. Ich muß es ständig unterdrücken und es fällt mir sehr schwer, weil es anscheinend für mich auch sehr wichtig ist. Kenn aber auch Frauen, den das nicht soviel ausmacht.
Mir bleibt leider nichts anderes mehr übrig als nur noch rumzuheulen...

Lieben Gruß

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6. März 2006 um 22:49

Trennung, 2 Jahre
Guten Tag, parara!

Es kam mir vor, als hätte ich meine Geschichte gelesen, mit dem Unterschied, dass ich seit zwei Jahren jetzt getrennt bin und die Scheidung läuft. Oh, ich kenne diese Wut, den Schmerz. Ich brauchte diese zwei Jahre, mich seelisch davon zu erholen. Aber es geht mir jetzt deutlich besser, stehe wieder auf meinen eigenen Beinen.
Du hast recht, was ist aus den Menschen geworden? Ich resp. wir scheinen einer Spezies anzugehören, die vom Aussterben bedroht ist...
Ich für meinen Teil habe meinen Ehrenkodex, vielleicht als Beispiel, und wenn nur ein Mensch mit mir hinsieht, sind wir schon stärker...
Verliere den Glauben nicht, vielleicht dauert es länger, aber wirst sehen, die Wunden heilen und irgendwann hast auch Du wieder Lust auf Abenteuer. Aber überstürze nichts, jeder Mensch braucht dafür seine ganz individuelle Zeit. Und wenn Du Tips brauchst - jederzeit!

Liebe Grüße
Frosch471

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7. März 2006 um 8:21
In Antwort auf jolyon_12768940

Am Anfang,
ja. Aber später nicht immer
Und ich, und damit auch mein Bekanntenkreis, bin keine 25 mehr

Das ist doch keine frage des alters
aber ist es nicht eine illusion, von glücklichen paaren umgeben zu sein - ich weiß nicht, wie viele das sind, aber bei mehr als 2 glaub ich das nicht mehr

ich gehöre auch nicht mehr zu den junioren und habe eine ziemlich gute vorstellung über die menschlichen abgründe (ist nicht negativ gemeint - so lange ich das mit distanz betrachten kann, finde ich das durchaus interessant)

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7. März 2006 um 8:26
In Antwort auf herbstzeitlose

Das ist doch keine frage des alters
aber ist es nicht eine illusion, von glücklichen paaren umgeben zu sein - ich weiß nicht, wie viele das sind, aber bei mehr als 2 glaub ich das nicht mehr

ich gehöre auch nicht mehr zu den junioren und habe eine ziemlich gute vorstellung über die menschlichen abgründe (ist nicht negativ gemeint - so lange ich das mit distanz betrachten kann, finde ich das durchaus interessant)

Eine Illusion ist das nicht.
Denke ich mal. Eher - und jetzt wird es ziemlich unromantisch - eine Frage der Statistik. In jungen Jahren ist alles rosig. Später trennen sich einige Paare, einige bleiben zusammen, obwohl sie unzufrieden sind und einige sind zufrieden und glücklich zusammen. Somit hast Du eine bestimmte Anzahl langzeitglücklicher Paar jeseits der 20

Und wenn man sich bevorzugt mit diesen umgibt, ist das sehr angenehm für die Seele.

Liebe Grüße,
Senke

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7. März 2006 um 8:34
In Antwort auf gayla_12132746

@senke
Genau. Es ist nur so, auch wenn man zwar versucht etwas zu ändern, muß man gezwungener Maßen wieder aufgeben. Andere, die du kennst, haben vielleicht bessere Möglichkeiten, wollen es aber aus bequemlichen Gründen nicht versuchen.
Ich kann es manchemal auch nicht verstehen, kenne eine Freundin, die hat sich getrennt ohne große Probleme. Jeder hat einen neuen Partner gefunden. Klar weiß man nie, ob es ewig halten wird. Aber sie ist sowas von glücklich.
Wenn ich den endgültigen Schlußstrich gezogen hätte, gäbe es wohl eine riesengroße Katastrophe. Alle wären gegen mich.
Ehrlich gesagt, ist mir die Familie auch sehr wichtig. Aber gäbe es da nicht diese Sehnsucht, jemanden den man liebt in die Arme zu nehmen und ihn leidentschaftlich zu küssen usw.. Ich muß es ständig unterdrücken und es fällt mir sehr schwer, weil es anscheinend für mich auch sehr wichtig ist. Kenn aber auch Frauen, den das nicht soviel ausmacht.
Mir bleibt leider nichts anderes mehr übrig als nur noch rumzuheulen...

Lieben Gruß

@misssantis...
... etwas zu ändern muß ja nicht gleichbedeutend mit einer Trennung sein. Wenn Du bewusst bei deinem Mann bleiben möchtest, wegen Kindern und Familie, solltest du auf Änderungen innerhalb dieser Beziehung hinarbeiten. Vielleicht mehr Zärtlichkeit, Geborgenheit, Rücksichtnahme, Respekt. Vielleicht findet ihr ja einen Weg, nicht nur 'einfach so' zusammen zun sein, sondern Euch wieder richtig zu finden. Hört sich hochtrabend an, und ich habe natürlich leicht reden - aber das meine ich mit bewussten Entscheidungen: Du willst Dich nicht trennen, also lenke Deine Kräfte auf den glücklichen Erhalt der Beziehung. Sonst reibt es Dich innerlich auf.

So oder so viel Glück wünscht Dir,
Senke

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7. März 2006 um 17:15
In Antwort auf jolyon_12768940

@misssantis...
... etwas zu ändern muß ja nicht gleichbedeutend mit einer Trennung sein. Wenn Du bewusst bei deinem Mann bleiben möchtest, wegen Kindern und Familie, solltest du auf Änderungen innerhalb dieser Beziehung hinarbeiten. Vielleicht mehr Zärtlichkeit, Geborgenheit, Rücksichtnahme, Respekt. Vielleicht findet ihr ja einen Weg, nicht nur 'einfach so' zusammen zun sein, sondern Euch wieder richtig zu finden. Hört sich hochtrabend an, und ich habe natürlich leicht reden - aber das meine ich mit bewussten Entscheidungen: Du willst Dich nicht trennen, also lenke Deine Kräfte auf den glücklichen Erhalt der Beziehung. Sonst reibt es Dich innerlich auf.

So oder so viel Glück wünscht Dir,
Senke

OOh, VIELEN DANK!!
Vernünftige Worte die du schreibst. Das gleiche würde ich wohl auch jemanden empfehlen, der in einer ähnlichen Situation wäre. Leider empfinde ich für ihn rein gar nichts mehr. Und um ehrlich zu sein, habe ich ihn nicht aus Liebe geheiratet. Ich war zwar verliebt, aber dieses hält ja nicht lange an.
Er war der erstbeste Mann für mich. Und so kam eines zu anderen. Früher haben wir uns auch sehr gut verstanden. Erst später folgten die Gemeinheiten. Wenn ich alles aufschreiben würde, könnte ein spannender Roman daraus entstehen. Das heißt natürlich nicht, das ich perfekt war und bin es immernoch nicht...
Ich hatte Probleme am meisten wegen seiner Verwandschaft. Er hat mich nie richtig ernst genommen, obwohl ich sehr darunter gelitten habe, jahrelang. Irgendwann fühlt man rein gar nichts mehr und es wird sich auch nichts mehr ändern. Als guten Freund würde ich ihn gerne behalten wollen, aber das lehnt er strikt ab. Ich bleibe NUR wegen meiner Kinder, ansonsten wäre schon alles vorbei. Jetzt hat er sich zwar sehr geändert, aber erst als ich die Scheidung einreichen wollte. Muß es denn erst so weit kommen, verstehe es einfach nicht. Ein eher männliches Problem, ich weiß...

Lieben Gruß
santis

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7. März 2006 um 18:23
In Antwort auf gayla_12132746

OOh, VIELEN DANK!!
Vernünftige Worte die du schreibst. Das gleiche würde ich wohl auch jemanden empfehlen, der in einer ähnlichen Situation wäre. Leider empfinde ich für ihn rein gar nichts mehr. Und um ehrlich zu sein, habe ich ihn nicht aus Liebe geheiratet. Ich war zwar verliebt, aber dieses hält ja nicht lange an.
Er war der erstbeste Mann für mich. Und so kam eines zu anderen. Früher haben wir uns auch sehr gut verstanden. Erst später folgten die Gemeinheiten. Wenn ich alles aufschreiben würde, könnte ein spannender Roman daraus entstehen. Das heißt natürlich nicht, das ich perfekt war und bin es immernoch nicht...
Ich hatte Probleme am meisten wegen seiner Verwandschaft. Er hat mich nie richtig ernst genommen, obwohl ich sehr darunter gelitten habe, jahrelang. Irgendwann fühlt man rein gar nichts mehr und es wird sich auch nichts mehr ändern. Als guten Freund würde ich ihn gerne behalten wollen, aber das lehnt er strikt ab. Ich bleibe NUR wegen meiner Kinder, ansonsten wäre schon alles vorbei. Jetzt hat er sich zwar sehr geändert, aber erst als ich die Scheidung einreichen wollte. Muß es denn erst so weit kommen, verstehe es einfach nicht. Ein eher männliches Problem, ich weiß...

Lieben Gruß
santis

Ja, ich weiss.
Daher hatte ich extra betont, daß ich leicht reden habe

Aber glaube mir, es gibt nicht nur typisch männliche Probleme, da kann ich Dir auch Lied von singen Denn ein großer Teil der heutigen Frauensingles haben ganz typisch männliche Probleme - soll bedeuten, wenn es mal ein wenig ernst wird, bekommen sie Angst und sind weg.

Und dennoch versuche ich, mein Leben und Umfeld aktiv zu gestalten. Vielleicht vergeben Mühe, und anstrengend dazu, aber es fühlt sich einfach besser an.

Ich drück Dir die Daumen für Deine Lebensgestaltung.

Liebe Grüße,
Senke

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