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Nach der Trennung Kinder beim Vater!

23. März 2008 um 13:34

Hallöchen,
wer hat Interesse, mir zu diesem Thema zu schreiben!

Brauche ein bißerl seelische Unterstützung.

Bin jetzt auch noch 250 km weit weggezogen von meinen Kindern und bekomme das nicht mal halb so gut auf die Reihe, wie ich das gehofft hatte!!

LG
sille69

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24. März 2008 um 8:44

Ungeheuerlich!
Im fundamental-feministischen Deutschland ist es ja geradezu ungeheuerlich, wenn die Kinder nach einer schon obligatorischen Trennung bzw. Scheidung hiernach nicht bei der Mutter verbleiben. Bei den eigenen Eltern mütterlicherseits okay, bei den Großeltern mütterlicherseits auch okay, aber beim Vater - das kommt hier schon einem Raub, einer schweren Straftat gleich. Wenn Sie es nicht ertragen können, wieso ziehen Sie dann so weit weg? Muß man für alles Verständnis haben? Hier in Deutschland gilt: Wenn es sich um eine Mutter handelt, dann ja.

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24. März 2008 um 11:15

Kinder verlassen
Ist mir absolut unverstaendlich, aus welchen Gruenden auch immer, man seine Kinder zuruecklassen kann. Das kaeme mir niemals in den Sinn und dass das Probleme und Herzschmerz verursacht, kann man sich ja wohl schon vorher an den fuenf Fingern abzaehlen.
Sorry, dafuer kann es von mir keine seelische Unterstuetzung geben, nur totales Unverstaendnis.
besenreiser3

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24. März 2008 um 13:31

Hallo..
...ich verstehe Dich. Auch ich bin gerade am überlegen, ob ich (meine Ehe ist grottenschlecht, seit Jahren) unseren Sohn bei seinem Vater lasse. Er ist 6 Jahre alt und ich merke, dass er den Papa unglaublich vergöttert und ich, die ich ja quasi 6 Jahre 24 h am Tag für ihn da war, so ein bisschen in den Hintergrund rücke. Der Gedanke ist in mir noch nicht gereift, ich weiss nicht, ob ich durchziehe. Aber mein Mann verdient sehr viel Geld, wir haben ein Haus (erst vor 6 Monaten bezogen) und ich kann seit Jahren nur halbtags arbeiten, und rein gar nichts für mein Fortkommen machen, denn mein Mann und ich finanzieren uns "autark" - das heisst, er zahlt die Miete und ich den Rest. Dass da nichts übrigbleibt, kannst Du Dir vorstellen. Finanziell gesehen würde ich als alleinerziehende Mutter am Abgrund stehen und darauf habe ich schlichtweg keinen Bock. Ganz abgesehen davon, dass ich wieder nicht arbeiten könnte - zumindest nur teilweise.
Natürlich bin ich noch zu keiner Entscheidung gekommen. Ich denke aber, dass ich am glücklichsten wäre, wenn mein Liebster, seine Kinder, mein Sohn und ich, alle zusammen leben könnten. Finanziell würde das von Seiten meines neuen Partners her klappen, aber ich möchte meinen Sohn nicht so weit von seinem Vater aufziehen.
Ich kann den Gedanken nicht ertragen, meinen Sohn nicht mehr täglich zu sehen. Er war jetzt grad 1 Woche mit Papa bei der Omi und ich habe gelitten wie ein Schwein.
Alle Scheisse das.
Gruss, K.

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24. März 2008 um 14:25
In Antwort auf derlustigelurch

Ungeheuerlich!
Im fundamental-feministischen Deutschland ist es ja geradezu ungeheuerlich, wenn die Kinder nach einer schon obligatorischen Trennung bzw. Scheidung hiernach nicht bei der Mutter verbleiben. Bei den eigenen Eltern mütterlicherseits okay, bei den Großeltern mütterlicherseits auch okay, aber beim Vater - das kommt hier schon einem Raub, einer schweren Straftat gleich. Wenn Sie es nicht ertragen können, wieso ziehen Sie dann so weit weg? Muß man für alles Verständnis haben? Hier in Deutschland gilt: Wenn es sich um eine Mutter handelt, dann ja.

Unverständlich
Zählen denn nur die Finanzen?
In den allermeisten Fällen bleiben die Kinder nach einer Trennugn/ Scheidung ja bei dem Elternteil welches sich größtenteils um die Kinder gekümmert hat. Meistens ist das auch derjenige, der nicht so viel oder vielleicht erstmal gar nicht gearbeitet hat. Und das ist finanziell dann nie ein Zuckerschlecken, egal ob Mann oder Frau die Kinder alleine versorgt, und einfach sowieso nicht! Ich verstehe es irgendwie nicht wie man es von den Finanzen abhängig machen kann seine Kinder zurückzulassen.Es geht immmer irgendwie weiter....Ich denke auch, dass die Kinder doch eine Stärkere Bindung zu demjenigen haben, der immer da war....
Erstrecht nicht verstehen kann ich wie man so weit von seinen Kindern wegziehen kann! Ist denn bei manchen der Wunsch nach dem neuen Leben so groß, dass selbst die Kinder ins Hintertreffen geraten? Das muss man sich überlegen bevor man Kinder in die Welt setzt! Trennungen lassen sich leider nicht vermeiden, aber BEIDE sollten so gut es geht für die Kinder da sein und das heißt für mich auch, dass der Elternteil der geht in der Nähe bleibt!

xxx
Melli

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25. März 2008 um 11:41
In Antwort auf besenreiser3

Kinder verlassen
Ist mir absolut unverstaendlich, aus welchen Gruenden auch immer, man seine Kinder zuruecklassen kann. Das kaeme mir niemals in den Sinn und dass das Probleme und Herzschmerz verursacht, kann man sich ja wohl schon vorher an den fuenf Fingern abzaehlen.
Sorry, dafuer kann es von mir keine seelische Unterstuetzung geben, nur totales Unverstaendnis.
besenreiser3

"Zurücklassen"
Hallo Besenreiser3,
ich verstehe schon die Formulierung "zurücklassen" gar nicht. Immerhin hat das Kind 2 Elternteile, die es im günstigsten Fall lieben und jeder der beiden wird in diesem Fall daran interessiert sein, dem Kind ein schönes zu Hause zu bieten.
Man sollte - wenn das Kind alt genug ist - dem Kind ein Mitspracherecht einräumen.

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25. März 2008 um 15:54

Ich kann dich verstehen...
ab einem gewissen Alter, braucht ein Kind den Vater mehr....(meine Meinung)

Mach dir keine Sorgen, du wirst das schaffen, es ist nur am Anfang so...

Als unsere Kinder ins Internat kamen, war ich auch immer traurig, aber das legt sich mit der Zeit....

Schau einfach das du sie regelmässig in den Ferien bekommst....

Du kannst auch so eine sehr gute Beziehung aufbauen..

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31. März 2008 um 11:57

Kind zur Mutter oder zum Vater?
Meine Erfahrung, nach der Trennung vor 2 Jahren ist, dass in der Regel die Mutter die Kinder mitnimmt und dieses in der Regel als selbstverständlich sieht. Ohne diese Überzeugung würden sich Frauen eine Trennung 3 Mal überlegen. Da die Behörden und Gerichte ebenso denken, habe ich bei 2 Anwälten stets gehört, dass es da wenig Chancen gibt als Vater beruflich kürzer zu treten und ab Mittags zu Hause zu sein, für die Kinder. Ich hätte gern die Kinder behalten und das auch so eingerichtet. Für solche Gedanken, so meine Erfahrung, ist gar kein Platz in den Köpfen. Meist gab es deshalb gar keine Nachvollziehbare
Antwort für mich und das zeigt für wie abwegig es hier im Lande gehalten wird, dass der Vater zu hause bleiben könnte um sich um die Kinder zu kümmern, weil er sie genauso liebt und versorgen kann, wie die Mutter.Bisweilen hatte ich den Eindruck dass man es einfach für den reibungsloseren Weg hielt. Vater war sowieso immer arbeiten (zwangläufig) und die Mutter war meistens zu Hause mit den Kindern. Dass der Vater nach der Trennung halbtags arbeitet und Frau dann sich Arbeit suchen muss, nein, das stellt ja Alles auf den Kopf und birgt nur das Risiko, dass einer irgendwann dem Staat auf der Tasche liegt. Das kommt ja gar nicht in die Tüte. Also wird dem Vater stets aufgebürdet, ohne Kinder verlassen zu werden, denn die Mutter ist wohl immer wichtiger für die Kinder.
Anders als früher beschäftigen sich Männer mit
der Versorgung ihrer Kinder von klein an, aber
im Falle der Trennung ist Alles wie vor 100 Jahren, die Kinder gehören zur Mutter , basta! Soviel zum Thema Gleichbgerechtigung in Deutschland, die in diesen fällen in die andere Richtung ausschlägt. Aber es wird als Thema in Politik und im Rechtssystem einfach ignoriert.
Sheffard

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31. März 2008 um 13:12
In Antwort auf sheffard

Kind zur Mutter oder zum Vater?
Meine Erfahrung, nach der Trennung vor 2 Jahren ist, dass in der Regel die Mutter die Kinder mitnimmt und dieses in der Regel als selbstverständlich sieht. Ohne diese Überzeugung würden sich Frauen eine Trennung 3 Mal überlegen. Da die Behörden und Gerichte ebenso denken, habe ich bei 2 Anwälten stets gehört, dass es da wenig Chancen gibt als Vater beruflich kürzer zu treten und ab Mittags zu Hause zu sein, für die Kinder. Ich hätte gern die Kinder behalten und das auch so eingerichtet. Für solche Gedanken, so meine Erfahrung, ist gar kein Platz in den Köpfen. Meist gab es deshalb gar keine Nachvollziehbare
Antwort für mich und das zeigt für wie abwegig es hier im Lande gehalten wird, dass der Vater zu hause bleiben könnte um sich um die Kinder zu kümmern, weil er sie genauso liebt und versorgen kann, wie die Mutter.Bisweilen hatte ich den Eindruck dass man es einfach für den reibungsloseren Weg hielt. Vater war sowieso immer arbeiten (zwangläufig) und die Mutter war meistens zu Hause mit den Kindern. Dass der Vater nach der Trennung halbtags arbeitet und Frau dann sich Arbeit suchen muss, nein, das stellt ja Alles auf den Kopf und birgt nur das Risiko, dass einer irgendwann dem Staat auf der Tasche liegt. Das kommt ja gar nicht in die Tüte. Also wird dem Vater stets aufgebürdet, ohne Kinder verlassen zu werden, denn die Mutter ist wohl immer wichtiger für die Kinder.
Anders als früher beschäftigen sich Männer mit
der Versorgung ihrer Kinder von klein an, aber
im Falle der Trennung ist Alles wie vor 100 Jahren, die Kinder gehören zur Mutter , basta! Soviel zum Thema Gleichbgerechtigung in Deutschland, die in diesen fällen in die andere Richtung ausschlägt. Aber es wird als Thema in Politik und im Rechtssystem einfach ignoriert.
Sheffard

Meiner Erfahrung nach
gibt es genug Männer die ihre Frauen verlassen und nicht auch nur einen Gedanken daran verschwenden, dass die die Kinder ja auch mitnehmen könnten...Es sind nicht nur die Frauen die den armen Männern ihre Kinder 'wegnehmen' weil sie sie verlassen. Es sind eben genauso Männer denen es nie in den Sinn kommen würde die Kinder mitzunehmen wenn sie ihre Frau verlassen ( Oh Gott, wie soll das gehen, ich muss doch arbeiten, habe ich doch immer getan)Dass Frau das auch muss, wenn sie mit Kindern alleine dasteht ist in dem Fall dann selbstverständlich.
Man kann es drehen und wenden wie man gerade will bzw. wie die eigenen Erfahrungen sind. Es gibt nicht die 'bösen' Männer oder die 'bösen'Frauen.
Schlimm ist es in jedem Fall, und zwar für die Kinder.

Und in den meisten Fällen ist es ja mal so, dass die Kinder nach einer Trennung bei der Hauptbezugsperson bleiben, sprich bei dem der sich von Anfang an hauprsächlich um die Kinder gekümmert hat.Da spielt es grundsätzlich keine Rolle ob das der Vater oder die Mutter ist. Ich kenne hier auch einen Vater, der von Geburt der Kinder an zu Hause geblieben ist und bei dem die Kinder auch nach der Trennung leben. In dem meisten Fällen ist es aber immer noch die Mutter. Warum das so ist....? Darüber kann man jetzt stundenlange Grundsatzdiskussionen führen, aber das würde hier wohl zu weit gehen.Es ist aber bestimmt nicht mehr so,dass die Kinder in jedem Fall bei der Mutter bleiben! Dass es den Anschein hat liegt wohl eher daran, dass eben meistens doch die Mutter von Anfang an zu Hause bleibt....s.o.

Naja, im Grunde ist es müßig darüber zu diskutieren, weil jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat. Was ich allerdings eben ganz und gar nicht verstehen kann ist wie man, wenn man so leidet, weil die Kinder nicht bei einem selbst wohnen, auch noch so weit weg ziehen kann. Egal ob Männlein oder Weiblein.

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13. Juni 2008 um 17:45

Kind beim Vater
Hallo
Vielleicht hast du ja lust mit mir in Kontakt zu treten, ich habe auch eine grausame Geschichte hinter mir mit viel Leid und Tränen
LG
Andrea

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4. Juli 2008 um 14:53
In Antwort auf melli785

Unverständlich
Zählen denn nur die Finanzen?
In den allermeisten Fällen bleiben die Kinder nach einer Trennugn/ Scheidung ja bei dem Elternteil welches sich größtenteils um die Kinder gekümmert hat. Meistens ist das auch derjenige, der nicht so viel oder vielleicht erstmal gar nicht gearbeitet hat. Und das ist finanziell dann nie ein Zuckerschlecken, egal ob Mann oder Frau die Kinder alleine versorgt, und einfach sowieso nicht! Ich verstehe es irgendwie nicht wie man es von den Finanzen abhängig machen kann seine Kinder zurückzulassen.Es geht immmer irgendwie weiter....Ich denke auch, dass die Kinder doch eine Stärkere Bindung zu demjenigen haben, der immer da war....
Erstrecht nicht verstehen kann ich wie man so weit von seinen Kindern wegziehen kann! Ist denn bei manchen der Wunsch nach dem neuen Leben so groß, dass selbst die Kinder ins Hintertreffen geraten? Das muss man sich überlegen bevor man Kinder in die Welt setzt! Trennungen lassen sich leider nicht vermeiden, aber BEIDE sollten so gut es geht für die Kinder da sein und das heißt für mich auch, dass der Elternteil der geht in der Nähe bleibt!

xxx
Melli

Mal aus der Sicht eines Vaters
Also ich möchte die Sache mal aus der Warte eines Vaters beschreiben. Als meine Frau vor gut eineinhalb Jahren auszog, erklärten Ihr meine beiden "Großen" Mädels (damals 8 und 11 Jahre), dass Sie bei mir bleiben werden. In dem anschließenden Rosenkrieg, wurde das Jugendamt aufgefordert bezüglich des "Lebensmittelpunktes" meiner Drei Mädels (heute 13; 10 und 5 Jahre)eine Festlegung zu treffen. Nach den Gesprächen mit mir und der Mutter, sowie separat mit den Kindern, wurde dem Wunsch der Kinder entsprochen. Seit dem Leben die Kinder bei mir. Da ich voll Berufstätig bin, ist die derzeitige Regelung so, dass meine Kinder von Ihrer Mutter täglich ca. 4-5 Stunden am Nachmittag bei mir betreut werden. Haushalt, Einkaufen und dergleichen liegt bei mir.
Derzeit zahle ich noch mehr oder weniger freiwillig Unterhalt an die Mutter meiner Kinder. Warum die Kinder lieber bei mir blieben, obwohl ich ja tagsüber in der Arbeit bin und immer war, Ihre Mutter aber ganztags zuhause, will ich nicht weiter interpretieren. Nur zusammenfassen ist es als beruftätiger Vater sicherlich immer noch schwierig, die Kinder zu bekommen, zumal bei der Trennung, die kleinste erst 3 Jahre war, aber es ist durchaus möglich. Dass in meinem Fall die Aufteilung der Lasten nicht ganz ausgewogen ist, muss dann halt aktzeptiert werden, dafür leben eben die Kinder Gott sei Dank bei mir. Ich trage halt die finanzielle und zeitliche Belastung, aber man kann halt nicht alles haben. Die Verbindung zwischen meinen Kindern war immer sehr eng und meine Familie stellte immer den zentralen Punkt in meinem Leben dar. Ich denke dass es für die Entscheidung der Kinder wohin sie gehen, nicht ausschlaggebend ist, wer wieviel Zeit des Tages im selben Raum ist, sondern wer wirklich die Zeit die er zur Verfügung hat mit Ihnen verbringt.

Vater + 3

Wenn es hier MEnschen gibt, die eine Vergleichbere Situation haben, würde ich mich über einen Gedankenaustausch sehr freuen

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8. Juli 2008 um 12:30

Meine große Tochter lebt beim Vater
Liebe Sille......... auch ich kenne das Problem.Meine große Tochter(14)lebt seit einem Jahr bei ihrem Vater,nicht weil ich es möchte,sondern weil es ihr Wunsch war und ich aus Liebe und Respekt mich damit einverstanden erklärt habe.Sie wohnt nun 400km weit weg und ich komme damit nicht zurecht.Ich kenne also das Gefühl.

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25. Juli 2008 um 11:15
In Antwort auf petterson1

Mal aus der Sicht eines Vaters
Also ich möchte die Sache mal aus der Warte eines Vaters beschreiben. Als meine Frau vor gut eineinhalb Jahren auszog, erklärten Ihr meine beiden "Großen" Mädels (damals 8 und 11 Jahre), dass Sie bei mir bleiben werden. In dem anschließenden Rosenkrieg, wurde das Jugendamt aufgefordert bezüglich des "Lebensmittelpunktes" meiner Drei Mädels (heute 13; 10 und 5 Jahre)eine Festlegung zu treffen. Nach den Gesprächen mit mir und der Mutter, sowie separat mit den Kindern, wurde dem Wunsch der Kinder entsprochen. Seit dem Leben die Kinder bei mir. Da ich voll Berufstätig bin, ist die derzeitige Regelung so, dass meine Kinder von Ihrer Mutter täglich ca. 4-5 Stunden am Nachmittag bei mir betreut werden. Haushalt, Einkaufen und dergleichen liegt bei mir.
Derzeit zahle ich noch mehr oder weniger freiwillig Unterhalt an die Mutter meiner Kinder. Warum die Kinder lieber bei mir blieben, obwohl ich ja tagsüber in der Arbeit bin und immer war, Ihre Mutter aber ganztags zuhause, will ich nicht weiter interpretieren. Nur zusammenfassen ist es als beruftätiger Vater sicherlich immer noch schwierig, die Kinder zu bekommen, zumal bei der Trennung, die kleinste erst 3 Jahre war, aber es ist durchaus möglich. Dass in meinem Fall die Aufteilung der Lasten nicht ganz ausgewogen ist, muss dann halt aktzeptiert werden, dafür leben eben die Kinder Gott sei Dank bei mir. Ich trage halt die finanzielle und zeitliche Belastung, aber man kann halt nicht alles haben. Die Verbindung zwischen meinen Kindern war immer sehr eng und meine Familie stellte immer den zentralen Punkt in meinem Leben dar. Ich denke dass es für die Entscheidung der Kinder wohin sie gehen, nicht ausschlaggebend ist, wer wieviel Zeit des Tages im selben Raum ist, sondern wer wirklich die Zeit die er zur Verfügung hat mit Ihnen verbringt.

Vater + 3

Wenn es hier MEnschen gibt, die eine Vergleichbere Situation haben, würde ich mich über einen Gedankenaustausch sehr freuen

Hoffentlich gelingt es mir auch
das ich meine Kinder mitnehmen kann. Ich möchte euch nur kurz mal meine gefühlslage mitteilen. Meine Frau ist daheim bei den beiden Mädels 2,5 und 6 Jahre alt. Nun hat Sie sich verliebt in einen Sozialhilfeempfänger der 3 Kinder von 3 Frauen hat und nicht Arbeiten will weil ihm logischerweise sobald er was macht die Jugendämter Ihre forderungen aufstellen deshalb bleibt er wohl Lieber mal daheim. Er will bald bei seiner jetzigen Freundin ausziehen und seine 1,5 Jahre Alte Tochter zurücklassen (das wohl mein Info stand). Ich werde nicht tatenlos zusehen wie meine Kids mit in die Sozialhilfe abrutschen und in den Sozialbau umziehen müssen (finde die zukunftsaussichten bei uns in der Stadt in dem gebiet sehr Dunkel) von daher werde ich jetzt erstmal alles versuchen das zu verhindern Chancen hin oder her wer nicht versucht der kann niemals gewinnen. Mit gewinnen meine ich das es meinen Kids in ihrem umfeld das sie jetzt haben mit Sicherheit besser geht als dorthin sie dann kommen würden.

Meinungen zu der Einstellung sind gerne gesehen.

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27. Juli 2008 um 16:47
In Antwort auf chris0274

Hoffentlich gelingt es mir auch
das ich meine Kinder mitnehmen kann. Ich möchte euch nur kurz mal meine gefühlslage mitteilen. Meine Frau ist daheim bei den beiden Mädels 2,5 und 6 Jahre alt. Nun hat Sie sich verliebt in einen Sozialhilfeempfänger der 3 Kinder von 3 Frauen hat und nicht Arbeiten will weil ihm logischerweise sobald er was macht die Jugendämter Ihre forderungen aufstellen deshalb bleibt er wohl Lieber mal daheim. Er will bald bei seiner jetzigen Freundin ausziehen und seine 1,5 Jahre Alte Tochter zurücklassen (das wohl mein Info stand). Ich werde nicht tatenlos zusehen wie meine Kids mit in die Sozialhilfe abrutschen und in den Sozialbau umziehen müssen (finde die zukunftsaussichten bei uns in der Stadt in dem gebiet sehr Dunkel) von daher werde ich jetzt erstmal alles versuchen das zu verhindern Chancen hin oder her wer nicht versucht der kann niemals gewinnen. Mit gewinnen meine ich das es meinen Kids in ihrem umfeld das sie jetzt haben mit Sicherheit besser geht als dorthin sie dann kommen würden.

Meinungen zu der Einstellung sind gerne gesehen.

An den vater
ich finde es sehr schön zu lesen dass es noch männer gibt die sich der verantwortung als vater bewußt sind und bereit dazu für ihre kinder zu kämpfen!
Ich würde mir für meine kids wünschen dass ihr vater wenigstens so tun würde als wird er sich für sie interessieren.
ich glaube dass kinder wirklich ab einem gewissen alter selbst endscheiden sollten wo sie leben wollen-zumindest sollten sie in die endscheidung mit einbezogen werden.
Aber als mutter ist man immer "schlecht"böse""eine rabenmutter"wenn man die kinder nicht mitnimmt-auch wenn man zum wohle der kinder handelt...

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27. Juli 2008 um 21:29

@greenday
SIE sind es? Wer ist bitte SIE???

Es tut mir ja leid, wenn Du genau solche Erfahrungen machen musstest, aber vielleicht solltest Du mal nicht alle über einen Kamm scheren?!

Deinen Beitrag könnte ich getrost umdrehen wenn ich wollte. Bei mir wären "SIE" dann die Männer....Das tu ich aber nicht, weil ich nur von MEINEM Ex reden kann und nicht von allen Vätern.

Amen

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27. Juli 2008 um 21:33
In Antwort auf melli785

@greenday
SIE sind es? Wer ist bitte SIE???

Es tut mir ja leid, wenn Du genau solche Erfahrungen machen musstest, aber vielleicht solltest Du mal nicht alle über einen Kamm scheren?!

Deinen Beitrag könnte ich getrost umdrehen wenn ich wollte. Bei mir wären "SIE" dann die Männer....Das tu ich aber nicht, weil ich nur von MEINEM Ex reden kann und nicht von allen Vätern.

Amen

Ach so und zu den Finanzen...
...wollte ich nochmal eben bemerkt haben, dass meine Kinder bestimmt nicht bei mir wären, wenn es nur darum ginge. Wer mich noch kennt weiß wovon ich rede.

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20. November 2009 um 10:06

Ja, kenne ich!
Hallo Sille,

auch bei mir lebt mein Kind bei Ihrem Vater. Nach langem Kampf vor Gericht habe ich eine Art Wechselmodel erreichen können. Die Zeit mit meinem Kind ist wundervoll, die Zeit ohne schmerzt. Ich kann dein Problem mit der Trennung gut verstehen. Wäre sehr an einem Austsausch mit dir interessiert.

Viele Grüße, AstridOL

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20. November 2009 um 10:07
In Antwort auf marielordes

Kind beim Vater
Hallo
Vielleicht hast du ja lust mit mir in Kontakt zu treten, ich habe auch eine grausame Geschichte hinter mir mit viel Leid und Tränen
LG
Andrea

Kontaktaufnahme
Hallo Andrea, bist du noch zu erreichen? Viele Grüße, Astrid OL

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21. Juli 2012 um 19:51

Immer schlimmerer Rosenkrieg
Hallo zusammen,

vor ca. einem Jahr wurde ich von meiner Frau verlassen, unsere gemeinsame Tochter hat sie, solange sie keine eigene Wohnung hat, zurückgelassen.

Sie ist damals zu ihren aktuellen Freund (Nr. 8 in 6 Monaten) gezogen. Ich hatte wegen mutmaßlicher Fluchtgefahr schon 3 Wochen vor ihrem Auszug das einstweilige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt und auch ca. 7 Wochen später bekommen.

Als der Freund, zu dem sie gezogen war, den 3. Tag in Italien war holte sie ihren jetzigen Freund in die Wohnung vom anderen. Logische Konsequenz sie wurden sofort nach dessen Rückkehr rausgeworfen.

Sie wurden für ca. 4 Monate von ihrem Bruder (dieser hat meine Ex im Kindesalter missbraucht und das hat sie mir bei ihrem Auszug erzählt, nachdem sie ihn 4 Jahre lang auf unsere Tochter aufpassen ließ) aufgenommen. So wohnten dort, sie, ihr Freund und ihr Bruder auf 20 m.

Mittlerweile (seit Weihnachten) hat meine Ex mit Ihrem Freund eine 2-Zimmerwohnung. Er selbst hat keinerlei Umgangsrecht mit seinen eigenen Kindern. Seit sie Ihre eigene Wohnung hat, versucht sie mit allen Mitteln die Kleine zu verunsichern. Auch wurde meine Ex schon in Gegenwart von meiner Tochter von Ihrem Freund geschlagen, was erhebliche psychische Folgen hatte, die ich glücklicherweise wieder stabilisieren konnte.

Unsere 5-jährige Tochter sieht mein Haus als ihr zuhause an, sie geht seit 3 Jahren in den Kindergarten hier am Ort, hat dort viele Freunde und ist sehr beliebt.

Derzeit läuft das gerichtliche Gutachten, weil meine Ex will es mit allen Mitteln durchsetzen, dass unsere Tochter jetzt zu ihr kommt. Sie macht mich schlecht, bedroht mich mit Aussagen, wie "pass gut auf Dich auf, nicht dass Dir doch noch was passiert!", kommt mit Argumenten von "ist ständig betrunken" (stimmt natürlich nicht) bis "Kind gehört zur Mutter" und "kann nicht kochen".

Alles absoluter Schmarrn, wo es allerdings immer schwieriger wird, das alles hinzunehmen. Wie kann ich das endlich abkürzen, dass sich das nicht alles noch ein Jahr zieht, ich will so gerne meine Kräfte auf meine Tochter konzentrieren und nicht ununterbrochen auf irgendwelche Anwürfe reagieren müssen.

Bitte um Antworten und Austausch mit Leuten, die ähnliches durch haben.

Euer Peter

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22. Juli 2012 um 12:37

Hallo!
Mir geht es auch nicht besser.meine kinder leben auch weit weg von mir.

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