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Nach der Phoenix-Doku "Entsorgte Väter"

29. Oktober 2012 um 12:56

die mich sehr nachdenklich hinterlassen hat, stellt sich mir die Frage, wieviel Prozent der Erwachsenen hier, die als Scheidungskinder bzw. bei einem alleinerziehenden Elternteil aufgewachsen sind, trotzdem ihre Beziehung zu beiden Elternteilen (also leiblicher Vater und Mutter) aufrecht erhalten und pflegen konnten.

Umgekehrt die Frage, wieviel hier ihren Vater lediglich als "Erzeuger" sehen.

Bei mir war es so, dass wir keine Besuchsregelung hatten und unseren Vater jederzeit sehen konnten (wovon wir auch regen Gebrauch gemacht haben).

Frundliche Grüße,
Christoph

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29. Oktober 2012 um 13:04


ich hab 2 väter...meine eltern haben sich scheiden lassen,da war ich 3...meinen "stiefvater" hab ich mit 5 bekommen...bis letztes jahr april waren meine eltern nachbarn...also über 35 jahre haben sie noch nebeneinander gewohnt. meine beiden väter kamen und kommen heute noch gut zurecht. gefühlstechnisch will und kann ich meine beiden väter nicht trennen.

sky

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29. Oktober 2012 um 13:08

...
Meine Ex ist Scheidungskind und sieht ihren Vater nur als Erzeuger. Den neuen Lebensgefährten bzw Ehemann ihrer Mutter nennt sie Papa.

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29. Oktober 2012 um 13:45
In Antwort auf skyeye70


ich hab 2 väter...meine eltern haben sich scheiden lassen,da war ich 3...meinen "stiefvater" hab ich mit 5 bekommen...bis letztes jahr april waren meine eltern nachbarn...also über 35 jahre haben sie noch nebeneinander gewohnt. meine beiden väter kamen und kommen heute noch gut zurecht. gefühlstechnisch will und kann ich meine beiden väter nicht trennen.

sky

War bei mir ähnlich,
meine Eltern haben Luftlinie 500m voneinander entfernt gewohnt, ich musst nur über die Brücke gehen, 10 min. zu Fuß. Außerdem hatte ich meinen Vater dann später noch 2 Jahre als Lehrer. Den neuen Partner meiner Mutter habe ich nie mit Vater oder Papa oder so was ähnlichem angesprochen, dazu waren wir schon zu alt (ca. 13, 14 Jahre), aber er war mir väterlicher Freund und hat speziell mit meinem Bruder viel unternommen. Freiwillig getrennt habe ich mich von keinem, sie sind inzwischen beide im gelobten Land (oder in den ewigen Osten eingegangen, wie der brave Maurer sagen würde).

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29. Oktober 2012 um 13:50

Hm,
zu dem thema gab es mal einen sehr interessanten fred von chaosherz. leider irgendwo in der versenkung verschwunden.
meine kinder sind erwachsene scheidungskinder.
mein ex hat nicht nur mir, das wär ja noch ok, sondern auch seinen kindern den rücken zugewendet.
die grosse war früher seine lieblingstochter. jetzt hört sie fast gar nichts mehr von ihm. sie sieht ihn nur wenn sie sich bei opa und oma treffen. wenn die mal nicht mehr leben dann war es das wohl. zu meinem neuen mann hat sie ein herzliches verhältnis, als wenn er ihr papa wäre.

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29. Oktober 2012 um 13:51

Das ist leider war
wenn Eltern sich trennen,werden Kinder manchmal ausgespielt,schade....
Aber auch schade ist,das sich viele Väter ausspielen lassen,wenn ich so überlege,als Mutter,das wäre mein Kind,was mich durch einfluss des Vaters nicht mehr sehen will,dann wäre ich hartnäckig,ich würde schreiben,anrufen,vorbei kommen immer und immer wieder.

Viel Väter lassen sich zu schnell verjagen.

Meine Kinder können und dürfen jederzeit zu ihrem Vater,aber er will so ein geregeltes Umgangsrecht....kotz..

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29. Oktober 2012 um 15:36

...
meine eltern haben sich scheiden lassen als ich ca. 9 jahre alt war ... beide haben kurze zeit später wieder geheiratet - wir kinder sind aber alle bei der mutter geblieben/aufgewachsen ... zu meinem vater hatte ich regen kontakt und konnte/durfte auch immer zu ihm was leider erschwert wurde als wir 600 km weit weggezogen sind (da war ich 14) ... leider ist er im jahr 2000 nach langer schwerer krankheit verstorben ... ich habe aber immer noch kontakt zu meinen großeltern (seinen eltern)

meine kinder sind jetzt auch scheidungskinder ... mein ex-mann und ich verstehen uns super was es auch für die kinder einfach macht ... wir sind uns zwar in erziehungsfragen nicht immer einig finden aber stets einen gesunden mittelweg zum wohle der kinder

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29. Oktober 2012 um 15:47

Entsorgte Väter
Ich habe auch drei Kinder aus zwei Ehen, in beiden Fällen über viele Jahre um ein Umgangsrecht gekämpft, letztlich muss man aber aufgeben, denn was nützen Urteile, wenn sie unbeachtet bleiben. Ich kann die Kinder nicht mit dem Gerichtsvollzieher aus der Wohnung der Mutter herausholen lassen. In deutschen Gerichten sprechen die Richter viel über das Wohl der Kinder, dass dabei Kinder auch psychisch kaputt gehen, will keiner der Richter mehr hören. Im Scheidungsverfahren ist jeder Vater ein Einzelkämpfer und stößt auf Grenzen, die er da nie vermutet hätte. Kinder haben damit oft ein Leben lang zu kämpfen. Meine Jungs sagten vor Gericht aus, dass Papa nicht mal an Weihnachten anruft, dass die Mutter mir genau dieses Recht zu telefonieren gerichtlich untersagte, wissen die Kinder jedoch nicht.

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29. Oktober 2012 um 15:57

Ich
war Scheidungskind und habe trotzdem zu beiden Elternteilen Kontakt.

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29. Oktober 2012 um 16:06


Ich durfte beide Elternteile sehen und sie haben sich auch nicht um uns geschlagen. Ganz normal Erwachsene Menschen, die den Kindern kein Elternteil wegreißen wollten.

Wenn ich sowas lese, dass Kindern der Kontakt zu einem Elternteil untersagt wird ohne Gründe der Gewalt oder so, könnt ich dem einen Elternteil stundenlang in die Fres+e treten. Sry aber did sind egozentrische Penner die es nicht verdient haben, ein Kind groß ziehen zu dürfen.

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29. Oktober 2012 um 21:06

Vater wurde abgeschossen
und so sehr ich ihn in seiner Wut/Frust verstehen kann (meine Mutter hat dann das typische Programm abgezogen, wenn eine Frau meint, dass der Vater für die Kinder nicht gut ist)...er ist und bleibt ein Arsch und ich hätte es anstelle meiner Mutter wohl auch so gemacht.

Einen Vater zu haben wär sicherlich ganz schön gewesen, aber Millionär zu sein, wär sicherlich auch ganz schön gewesen. Man kann halt nicht alles haben.
Insofern Schwamm drüber.

Nach 20 Jahren hab ich nochmal kurz gecheckt...ja, ist immer noch ein Arsch... und ich hab ihn jetzt für immer abgehakt.

Seltsamerweise fanden das meine Freundinnen nicht gut, sondern meinten mich immer mit ihm "versöhnen" zu müssen. Strange.

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29. Oktober 2012 um 23:41

Der beste Tag meines Lebens.
Mein Vater hat jeden Tag nach der Arbeit mit mir und meinem Bruder gespielt, er hat uns sehr geliebt.
Eines Tages kam ich von der Grundschule nach Hause und meine Mutter war wütend usw., ich fragte sie was passierte und wo Vater ist, sie sagte mir er hat mit ihr Schluss gemacht und hätte eine andere Frau und andere Kinder, ich hab nicht mehr die Welt nicht mehr verstanden.

Mein Vater hätte nie so etwas gemacht, ich bin in mein Zimmer gegangen und nach 5 Stunden merkte ich Vater würde nie mehr zurückkommen, das machte mich ziemlich traurig. Ein Monat verging und kein einziges Zeichen von ihm. In den nächsten 3 Monaten wurde Traurigkeit zu Hass. Wie konnte er gehen ohne sich zu verabschieden?

Sehr viele Jahre sind vergangen und ich habe ihn vergessen.
Bis meine Tante mich anrufte und meinte mein Vater würde an Krebs sterben, mir war es egal.

Meine Freundin hat mich dann doch überredet ihn zu besuchen. Als ich in meiner Heimatstadt angekommen bin, waren alle da, sogar meine Mutter, alle waren sehr traurig als er gestorben ist, bis auf ich.

Ein paar Tage später gab mir meine Mutter ein Karton mit sehr vielen Briefen, sie meinte die ganzen Briefe waren von meinem Vater und es würde ihr leidtun.

Später bin ich zur Wohnung meines Vaters gefahren und da war keine andere Familie es war eine kleine 1 Zimmer Wohnung mit 1 Bett und auf dem TV war ein Bild sehr altes Bild von meiner Mutter, meinem Bruder und mir.

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30. Oktober 2012 um 8:47
In Antwort auf firmin_12174295

Der beste Tag meines Lebens.
Mein Vater hat jeden Tag nach der Arbeit mit mir und meinem Bruder gespielt, er hat uns sehr geliebt.
Eines Tages kam ich von der Grundschule nach Hause und meine Mutter war wütend usw., ich fragte sie was passierte und wo Vater ist, sie sagte mir er hat mit ihr Schluss gemacht und hätte eine andere Frau und andere Kinder, ich hab nicht mehr die Welt nicht mehr verstanden.

Mein Vater hätte nie so etwas gemacht, ich bin in mein Zimmer gegangen und nach 5 Stunden merkte ich Vater würde nie mehr zurückkommen, das machte mich ziemlich traurig. Ein Monat verging und kein einziges Zeichen von ihm. In den nächsten 3 Monaten wurde Traurigkeit zu Hass. Wie konnte er gehen ohne sich zu verabschieden?

Sehr viele Jahre sind vergangen und ich habe ihn vergessen.
Bis meine Tante mich anrufte und meinte mein Vater würde an Krebs sterben, mir war es egal.

Meine Freundin hat mich dann doch überredet ihn zu besuchen. Als ich in meiner Heimatstadt angekommen bin, waren alle da, sogar meine Mutter, alle waren sehr traurig als er gestorben ist, bis auf ich.

Ein paar Tage später gab mir meine Mutter ein Karton mit sehr vielen Briefen, sie meinte die ganzen Briefe waren von meinem Vater und es würde ihr leidtun.

Später bin ich zur Wohnung meines Vaters gefahren und da war keine andere Familie es war eine kleine 1 Zimmer Wohnung mit 1 Bett und auf dem TV war ein Bild sehr altes Bild von meiner Mutter, meinem Bruder und mir.

Tja,
da scheint dir wohl deine Mutter aus irgendeinem Grund den Bezug zu deinem Vater gestohlen und obendrein alle seine Kontaktversuche unterbunden zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man nach 20 oder wieviel Jahren realisieren muss, dass einen die eigene Mutter verarscht hat. Was ich mir ebenfalls nicht vorstellen kann ist, wieviel Hass in solchen Frauen aufgestaut sein muss, dass sie eine derart schwere emotionale Straftat zum Nachteil ihrer Kinder veranstalten.

Wie gesagt, ich hatte offenbar Glück...

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30. Oktober 2012 um 9:25
In Antwort auf firmin_12174295

Der beste Tag meines Lebens.
Mein Vater hat jeden Tag nach der Arbeit mit mir und meinem Bruder gespielt, er hat uns sehr geliebt.
Eines Tages kam ich von der Grundschule nach Hause und meine Mutter war wütend usw., ich fragte sie was passierte und wo Vater ist, sie sagte mir er hat mit ihr Schluss gemacht und hätte eine andere Frau und andere Kinder, ich hab nicht mehr die Welt nicht mehr verstanden.

Mein Vater hätte nie so etwas gemacht, ich bin in mein Zimmer gegangen und nach 5 Stunden merkte ich Vater würde nie mehr zurückkommen, das machte mich ziemlich traurig. Ein Monat verging und kein einziges Zeichen von ihm. In den nächsten 3 Monaten wurde Traurigkeit zu Hass. Wie konnte er gehen ohne sich zu verabschieden?

Sehr viele Jahre sind vergangen und ich habe ihn vergessen.
Bis meine Tante mich anrufte und meinte mein Vater würde an Krebs sterben, mir war es egal.

Meine Freundin hat mich dann doch überredet ihn zu besuchen. Als ich in meiner Heimatstadt angekommen bin, waren alle da, sogar meine Mutter, alle waren sehr traurig als er gestorben ist, bis auf ich.

Ein paar Tage später gab mir meine Mutter ein Karton mit sehr vielen Briefen, sie meinte die ganzen Briefe waren von meinem Vater und es würde ihr leidtun.

Später bin ich zur Wohnung meines Vaters gefahren und da war keine andere Familie es war eine kleine 1 Zimmer Wohnung mit 1 Bett und auf dem TV war ein Bild sehr altes Bild von meiner Mutter, meinem Bruder und mir.


Ich bin grad ziemlich fassungslos nachdem ich das gelesen habe. Wie kann eine Frau sowas machen...und wie schlimm muss es sein auf diese Weise nicht nur den Vater sondern auch die Mutter verloren zu haben (denn die wäre in dem zusammenhang für mich auch gestorben denke ich mal...)???.

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30. Oktober 2012 um 10:23

In solchen Fällen
galube ich nicht, dass es sowas wie einen Seelenfrieden geben kann. Da ist nur noch Blut, Schweiß und Tränen. Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Behauptungen, die nie hinterfragt wurden und später nicht mehr hinterfragt werden können.

Die Kinder werden als Waffe missbraucht. Und zwar in diesem speziellen Fall von frustrierten Müttern, die auf diesem Wege Genugtuung von ihren Scheißkerlen von Exmännern erreichen wollen. Dabei lassen sie außer Acht, dass sie damit nicht nur hinter ihren eigenen Möglichkeiten zurück bleiben, sondern sich auch an ihren Kindern vergehen.

Und so wachsen ganze Heerscharen von Kindern ohne Vaterfigur auf, vielleicht noch ein wenig kompensiert durch den neuen Partner der Mutter, der sich dann oft genug als Ersatzpapa geriert, aber hoffentlich noch öfter den Kindern seiner neuen Partnerin mit Liebe und Respekt begegnet.

Freundliche Grüße,
Christoph.

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30. Oktober 2012 um 10:54

Das typische Programm?
na, ungeteiltes Sorgerecht, kein Umgangsrecht etc. etc.


lol @ "Besser für Deinen Seelenfrieden"

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30. Oktober 2012 um 11:08
In Antwort auf py158

In solchen Fällen
galube ich nicht, dass es sowas wie einen Seelenfrieden geben kann. Da ist nur noch Blut, Schweiß und Tränen. Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Behauptungen, die nie hinterfragt wurden und später nicht mehr hinterfragt werden können.

Die Kinder werden als Waffe missbraucht. Und zwar in diesem speziellen Fall von frustrierten Müttern, die auf diesem Wege Genugtuung von ihren Scheißkerlen von Exmännern erreichen wollen. Dabei lassen sie außer Acht, dass sie damit nicht nur hinter ihren eigenen Möglichkeiten zurück bleiben, sondern sich auch an ihren Kindern vergehen.

Und so wachsen ganze Heerscharen von Kindern ohne Vaterfigur auf, vielleicht noch ein wenig kompensiert durch den neuen Partner der Mutter, der sich dann oft genug als Ersatzpapa geriert, aber hoffentlich noch öfter den Kindern seiner neuen Partnerin mit Liebe und Respekt begegnet.

Freundliche Grüße,
Christoph.

Meh
Naja, die Frage ist, ob es sowas wie "Seelenfrieden" ÜBERHAUPT geben kann. Ganze Religionen basieren darauf.

Aber irgendwann hakt man die Dinge halt ab.
Ich meine...wirft es Dich heute noch aus der Bahn, wenn Du in der Schule vom Schulidioten verkloppt wurdest? Und da nie ein Ausgleich stattfand, keine Entschuldigung, kein Zurückverkloppen?


Ich glaube auch nicht, dass die Mütter immer die Hass- und Rache-Tour fahren.


Da geht einfach eine Beziehung in die Brüche und das impliziert "der Partner ist nicht gut für mich".
Und wie kann etwas gut für das Kind sein, wenn es nicht gut für einen selbst ist?

Und DA zu abstrahieren..."der Partner ist nicht gut für mich, aber eventuell gut fürs Kind" ist schwer. Also da versteh ich die ganzen panischen Frauen total. Das erfolgt alles auf einer sehr emotionalen, d.h. unmittelbaren Ebene. Und zu abstrahieren ist nunmal keine weibliche Domäne, um es mal vorsichtig auszudrücken.

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30. Oktober 2012 um 12:10
In Antwort auf maxim_12169608

Meh
Naja, die Frage ist, ob es sowas wie "Seelenfrieden" ÜBERHAUPT geben kann. Ganze Religionen basieren darauf.

Aber irgendwann hakt man die Dinge halt ab.
Ich meine...wirft es Dich heute noch aus der Bahn, wenn Du in der Schule vom Schulidioten verkloppt wurdest? Und da nie ein Ausgleich stattfand, keine Entschuldigung, kein Zurückverkloppen?


Ich glaube auch nicht, dass die Mütter immer die Hass- und Rache-Tour fahren.


Da geht einfach eine Beziehung in die Brüche und das impliziert "der Partner ist nicht gut für mich".
Und wie kann etwas gut für das Kind sein, wenn es nicht gut für einen selbst ist?

Und DA zu abstrahieren..."der Partner ist nicht gut für mich, aber eventuell gut fürs Kind" ist schwer. Also da versteh ich die ganzen panischen Frauen total. Das erfolgt alles auf einer sehr emotionalen, d.h. unmittelbaren Ebene. Und zu abstrahieren ist nunmal keine weibliche Domäne, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Ich muss dir leider widersprechen:
der Gedanke "wenn der Partner nicht gut für mich ist, kann er auch nicht gut für das Kind sein" ist zwar schnell und oft gedacht, deswegen aber um nichts richtiger. Er ist vielmehr grundfalsch und ziemlich genau der Grund für die meisten solcher eigentlich unzulässiger Verwerfungen.

Das Kind / die Kinder hat / haben ein Recht dazu, mit beiden Eltern Umgang zu pflegen.

Wird die Elternbeziehung zu einem Elternteil (in diesem Fall zum Vater) gekappt, bekommt das Kind / die Kinder panische Ängste auch noch den Kontakt zum verbleibenden Elternteil zu verlieren. Es leuchtet ein, dass Kinder in dieser Sitiuation für Außenstehende unverständliche Aussagen treffen, wie etwa "ich will meinen Vater nie mehr sehen" und ähnliches mehr. Normal ist das deshalb nicht, weil jedes Kind üblicherweise den Kontakt zu beiden Elternteilen sucht. Wenn der Vater ein Verbrecher war, der das Kind missbraucht, körperlich misshandelt oder sonstewas hat, könnte ich es noch verstehen, aber wenn Kinder im Brustton der Überzeugung krähen, sie wollen ihren Vater nicht mehr sehen, weil der ja so gemein ist und überhaupt - soll heißen, Dinge gemacht hat, deren Konsequenzen zu verstehen erst in einigen Jahren verhaltenstypisch wäre, dann würde ich immer misstrauisch werden.

Ein Kind kann bis zu einem gewissen Alter weder den partnerschaftlichen Betrug verstehen noch Urteile zum Charakter seiner Eltern fällen. Später gern, aber als Kind: nein.

Und deshalb ist m.E. die Ursache solcher Zustände zumeist bei den sorgeberechtigten Elternteilen (ca. 90% die Mütter) zu suchen. Das spricht weder geben die Kinder noch gegen die vom Umgang und der Sorge ausgeschlossenen vormaligen Partner. Aber es sagt eine Menge über den Charakter der Sorgerechts- und UmgangsrechtsinhaberInnen aus, die eigentlich ihr Kind / die Kinder großziehen sollten, statt sich in einem Kleinkrieg gegen den alten Partner zu verlieren.

Freundliche Grüße,
Christoph

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30. Oktober 2012 um 15:47
In Antwort auf knuddelbaer10

Entsorgte Väter
Ich habe auch drei Kinder aus zwei Ehen, in beiden Fällen über viele Jahre um ein Umgangsrecht gekämpft, letztlich muss man aber aufgeben, denn was nützen Urteile, wenn sie unbeachtet bleiben. Ich kann die Kinder nicht mit dem Gerichtsvollzieher aus der Wohnung der Mutter herausholen lassen. In deutschen Gerichten sprechen die Richter viel über das Wohl der Kinder, dass dabei Kinder auch psychisch kaputt gehen, will keiner der Richter mehr hören. Im Scheidungsverfahren ist jeder Vater ein Einzelkämpfer und stößt auf Grenzen, die er da nie vermutet hätte. Kinder haben damit oft ein Leben lang zu kämpfen. Meine Jungs sagten vor Gericht aus, dass Papa nicht mal an Weihnachten anruft, dass die Mutter mir genau dieses Recht zu telefonieren gerichtlich untersagte, wissen die Kinder jedoch nicht.

Ich muss mich mal
dazwischen quetschen,wenn mir als Mutter untersagt werden würde,meine Kinder nicht mehr sehen zu dürfen,obwohl ich das Recht dazu hätte,dann würde ich Alarm schlagen,hab es unten schon geschrieben.....ich würde Briefe schreiben,anrufen,vor der Tür stehen und zwar täglich,wäre mir scheißegal was der Papa dazu meint sagen zu müssen und ab einen gewissen Alter hat man immer die möglichkeit in Kontakt mit dem Kind zu treten,via Internet,warten an der Schule ,in den Pausen dort hin gehen,Handy schenken etc. Ich würde kämpfen!

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30. Oktober 2012 um 16:24
In Antwort auf torti04

Ich muss mich mal
dazwischen quetschen,wenn mir als Mutter untersagt werden würde,meine Kinder nicht mehr sehen zu dürfen,obwohl ich das Recht dazu hätte,dann würde ich Alarm schlagen,hab es unten schon geschrieben.....ich würde Briefe schreiben,anrufen,vor der Tür stehen und zwar täglich,wäre mir scheißegal was der Papa dazu meint sagen zu müssen und ab einen gewissen Alter hat man immer die möglichkeit in Kontakt mit dem Kind zu treten,via Internet,warten an der Schule ,in den Pausen dort hin gehen,Handy schenken etc. Ich würde kämpfen!

Tja torti,
das ist der Unterschied: du bist eine Frau... Was glaubst du wohl, was Väter alles unternehmen um ihre Kinder zu sehen? Und hier ist nicht die Rede von solchen, denen ein Umgangsrecht untersagt wurde, sondern von solchen, die es gerichtlich bestätigt in der Hand haben. Es nützt trotzdem nix, wenn sich die Mutter querstellt, läuft in Deutschland diesbezüglich gar nix....

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30. Oktober 2012 um 18:26

...........
Ich wünschte, man hätte dafür gesorgt, dass ich meinen Vater nicht sehen muss. Ich hätte mir auch gewünscht, man hätte dafür gesorgt, dass meine Tochter ihren Vater nicht sehen muss. Welche Frau um Himmelswillen will einen Mann fernhalten, der lieb ist. Das muss wie ein seltener Komet sein. Wenn ein Mann liebt, dann kann jeder Mann sein Kinder oder Kinder sehen. Ab wann fängt den bei euch Mißhandlung an? Erst, wenn das Kind grün und blau geschlagen ist. Über die Psyche sagt hier keiner was. Man kann auch eine Mutter-Kind-Bindung mit Worten zerstören und mit Macht ausüben. Ich glaube das einfach nicht, dass eine Mutter nur weil ihr gerade danach ist, den Umgang mit dem Vater nicht erlaubt. Es fühlt sich nicht gut an, wenn man als Kind nicht beschützt wurde. Welche Mutter nimmt keine Liebe des Mannes an. Bei der Trennung kann der Mann aber nicht so tun, als wenn man eine Außerirdische ist und nonverbale negative Gefühle der Frau entgegenbringen. Irgendetwas stimmt da nicht.

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30. Oktober 2012 um 18:33

Das
den Mütter das untersagt wird,gibt es auch,als ich umgezogen bin,hatte ich ein paar Kindermöbel verkauft,die Frau die diese genommen hat,hatte solch einen Exmann,der ihr die Kinder nahm,er war Reich und hatte,naja sagen wir mal die "Macht" hat ihr gedroht sie umbringen zu lassen.

Ganz ehrlich ich würde eine einstweilige Verfügung in Kauf nehmen,denn es ginge ja um meine Kinder,mein Herzblut und ich würde an der Schule warten,sie im Internet suchen,den Vater belagern (vorrausgesetzt er will mich nicht umme Ecke bringen) zum Jugendamt gehen.
Mein Ex hat das übrigens damals (ist jetzt 6 Jahre her) gemacht,die hatten das gemeinsame Sorgerecht,aber sie wollte den Jungen als Druckmittel benutzen,da ist der zum Jugendamt und da durfte sie erst einmal dort antanzen.
Danach funzte es.

Ich glaube früher oder später gibt es in der heutigen Zeit einen Weg in Kontakt mit seinen Kindern in Kontakt zu treten.

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30. Oktober 2012 um 18:45
In Antwort auf torti04

Ich muss mich mal
dazwischen quetschen,wenn mir als Mutter untersagt werden würde,meine Kinder nicht mehr sehen zu dürfen,obwohl ich das Recht dazu hätte,dann würde ich Alarm schlagen,hab es unten schon geschrieben.....ich würde Briefe schreiben,anrufen,vor der Tür stehen und zwar täglich,wäre mir scheißegal was der Papa dazu meint sagen zu müssen und ab einen gewissen Alter hat man immer die möglichkeit in Kontakt mit dem Kind zu treten,via Internet,warten an der Schule ,in den Pausen dort hin gehen,Handy schenken etc. Ich würde kämpfen!

Über Urteile hinweggehen heisst Straftaten begehen
Hallo Torti,ich würde dir gerne die Aktenberge überlassen, Du wirst nichts finden, was mich als Vater schuldig machen würde. Jugendamt und auch Kinderschutzbund waren alle dafür, endlich ein normales Umgangsrecht zuzulassen. Doch auch der Richter schrieb im Urteil- auch wenn alle Besuche beim Kinderschutzbund und auch Jugendamt sehr positiv verlaufen sind, gewährt die Antragsgegnerin dem Antragsgegner keinen Umgang. So wird mit Vätern umgegangen. Dann wird die Kommunikation seit der Trennung verhindert um dem Vater auch noch das Sorgerecht zu nehmen. Das ist die wahre Geschichte, die viele Väter so erleben. Ich hasse die deutsche Justiz, die Kinder dem Vater entfremden. Ich hasse Frauen, die ihre Kinder als Waffe gegen den Vater einsetzen. mehr möchte ich zu dem Thema gar nicht sagen.

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30. Oktober 2012 um 18:45

.............
man muss den andern mit anderen Waffen schlagen. Mit Hass macht man sich nur selber kaputt. Sich trauen dem anderen seine Fehler sagen. Es ist ein Kampf.

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30. Oktober 2012 um 18:53

..............
Und ich glaube dir nicht. Bei mir hat das Amt zu gesehen, wie ich und meine Tochter nicht schwimmen gehen durften, sparzieren gehen. Meine Tochter durfte nicht Fahrrad fahren lernen. Sie sollte nicht in die Kita gehen. Sie durfte nicht in den Urlaub. Jeden Tag in der Wohnung. Der Staat hat es zugelassen, dass der Mann 6.000,- DM ca. im Monat zur Verfügung hatte. Er hat mich vor den Augen meiner Tochter durch den Dreck gezogen, weil ich ein gebrauchtes Fahrrad für sie kaufen wollte. Ein gebrachtes zur Info. Er hat meiner Tochter ihr Rückrat gebrochen. Wo bitte, war denn da das Amt da. Also erzähle mir nicht, dass angeblich die Männer Engel sind und die Frauen die Bösen, die den Umgang angeblich verweigern. Keine Frau benutzt ein Kind als Machtmittel. Der Mann hat die Frau und dann das Kind nicht geliebt und will nicht lieben. Ich glaube dir das nicht. Vielleicht haben einige keine Ahnung, wie man eine Frau und Kind liebt.

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30. Oktober 2012 um 19:11
In Antwort auf hoffnung83

..............
Und ich glaube dir nicht. Bei mir hat das Amt zu gesehen, wie ich und meine Tochter nicht schwimmen gehen durften, sparzieren gehen. Meine Tochter durfte nicht Fahrrad fahren lernen. Sie sollte nicht in die Kita gehen. Sie durfte nicht in den Urlaub. Jeden Tag in der Wohnung. Der Staat hat es zugelassen, dass der Mann 6.000,- DM ca. im Monat zur Verfügung hatte. Er hat mich vor den Augen meiner Tochter durch den Dreck gezogen, weil ich ein gebrauchtes Fahrrad für sie kaufen wollte. Ein gebrachtes zur Info. Er hat meiner Tochter ihr Rückrat gebrochen. Wo bitte, war denn da das Amt da. Also erzähle mir nicht, dass angeblich die Männer Engel sind und die Frauen die Bösen, die den Umgang angeblich verweigern. Keine Frau benutzt ein Kind als Machtmittel. Der Mann hat die Frau und dann das Kind nicht geliebt und will nicht lieben. Ich glaube dir das nicht. Vielleicht haben einige keine Ahnung, wie man eine Frau und Kind liebt.

Wo war das Amt?
Diese Frage stellst du aber ich stelle mir die Frage, wo warst Du, als deine Tochter anscheinend mißhandelt wurde.

Du kannst die Verantwortung nicht einfach einem Amt überlassen.
Warum bist du mit der Kleinen nicht in ein Frauenhaus geflüchtet, warum bist Du nicht gegangen?

Du bist in erster Linie verantwortlich und du mußt sagen, so geht das nicht, so lasse ich nicht mit meinem Kind umgehen und dann kannst du dir Hilfe vom Staat suchen.

Das Amt/der Staat ist aber nicht dafür zuständig, dich von deinem Partner zu trennen, wenn er euch mißhandelt. Das ist/wäre DEINE Aufgabe gewesen.

Und, ja es gibt Frauen, die so böse sind, ihre Macht über die Kinder gegen den Vater auszuspielen!

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30. Oktober 2012 um 20:59
In Antwort auf py158

Ich muss dir leider widersprechen:
der Gedanke "wenn der Partner nicht gut für mich ist, kann er auch nicht gut für das Kind sein" ist zwar schnell und oft gedacht, deswegen aber um nichts richtiger. Er ist vielmehr grundfalsch und ziemlich genau der Grund für die meisten solcher eigentlich unzulässiger Verwerfungen.

Das Kind / die Kinder hat / haben ein Recht dazu, mit beiden Eltern Umgang zu pflegen.

Wird die Elternbeziehung zu einem Elternteil (in diesem Fall zum Vater) gekappt, bekommt das Kind / die Kinder panische Ängste auch noch den Kontakt zum verbleibenden Elternteil zu verlieren. Es leuchtet ein, dass Kinder in dieser Sitiuation für Außenstehende unverständliche Aussagen treffen, wie etwa "ich will meinen Vater nie mehr sehen" und ähnliches mehr. Normal ist das deshalb nicht, weil jedes Kind üblicherweise den Kontakt zu beiden Elternteilen sucht. Wenn der Vater ein Verbrecher war, der das Kind missbraucht, körperlich misshandelt oder sonstewas hat, könnte ich es noch verstehen, aber wenn Kinder im Brustton der Überzeugung krähen, sie wollen ihren Vater nicht mehr sehen, weil der ja so gemein ist und überhaupt - soll heißen, Dinge gemacht hat, deren Konsequenzen zu verstehen erst in einigen Jahren verhaltenstypisch wäre, dann würde ich immer misstrauisch werden.

Ein Kind kann bis zu einem gewissen Alter weder den partnerschaftlichen Betrug verstehen noch Urteile zum Charakter seiner Eltern fällen. Später gern, aber als Kind: nein.

Und deshalb ist m.E. die Ursache solcher Zustände zumeist bei den sorgeberechtigten Elternteilen (ca. 90% die Mütter) zu suchen. Das spricht weder geben die Kinder noch gegen die vom Umgang und der Sorge ausgeschlossenen vormaligen Partner. Aber es sagt eine Menge über den Charakter der Sorgerechts- und UmgangsrechtsinhaberInnen aus, die eigentlich ihr Kind / die Kinder großziehen sollten, statt sich in einem Kleinkrieg gegen den alten Partner zu verlieren.

Freundliche Grüße,
Christoph

*schmunzel*
Leider widersprechen? Na von dem Leid kann ich Dich erlösen, denn Du widersprichst mir doch nicht, sondern hast glücklicherweise die Meinung geändert und stimmst mir zu.

Ursprünglich meintest Du nämlich:
> Die Kinder werden als Waffe missbraucht. Und zwar in
> diesem speziellen Fall von frustrierten Müttern, die auf
> diesem Wege Genugtuung von ihren Scheißkerlen von
> Exmännern erreichen wollen.

Dem hab ich widersprochen und gemeint, dass sie nicht die Hass/Frust-Schiene fahren, sondern einfach nicht anders können weil sie eben nicht abstrahieren können von einem Mann, mit dem ihre Beziehung gescheitert ist und einem Mann, dessen Vaterschaft deswegen noch lange nicht gescheitert ist.

Und jetzt stimmst Du mir zu. Super

> "wenn der Partner nicht gut für mich ist, kann er auch nicht
> gut für das Kind sein" ist zwar schnell und oft gedacht,
> deswegen aber um nichts richtiger.

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31. Oktober 2012 um 22:39
In Antwort auf hoffnung83

...........
Ich wünschte, man hätte dafür gesorgt, dass ich meinen Vater nicht sehen muss. Ich hätte mir auch gewünscht, man hätte dafür gesorgt, dass meine Tochter ihren Vater nicht sehen muss. Welche Frau um Himmelswillen will einen Mann fernhalten, der lieb ist. Das muss wie ein seltener Komet sein. Wenn ein Mann liebt, dann kann jeder Mann sein Kinder oder Kinder sehen. Ab wann fängt den bei euch Mißhandlung an? Erst, wenn das Kind grün und blau geschlagen ist. Über die Psyche sagt hier keiner was. Man kann auch eine Mutter-Kind-Bindung mit Worten zerstören und mit Macht ausüben. Ich glaube das einfach nicht, dass eine Mutter nur weil ihr gerade danach ist, den Umgang mit dem Vater nicht erlaubt. Es fühlt sich nicht gut an, wenn man als Kind nicht beschützt wurde. Welche Mutter nimmt keine Liebe des Mannes an. Bei der Trennung kann der Mann aber nicht so tun, als wenn man eine Außerirdische ist und nonverbale negative Gefühle der Frau entgegenbringen. Irgendetwas stimmt da nicht.

Genau diese Situation ...
Nämlich, dass Kinder schamlos als Druckmittel benutzt werden, erleben mein Partner und ich gerade am eigenen Leib.
Er hat seine beiden Töchter nun seit 2 Jahren nicht gesehen weil die Mutter der beiden ihren verletzten stolz und ihre Enttäuschung anscheinend nur bewältigen kann, indem sie meinen Mann an seiner größten Schwachstelle trifft.
Er liebt seine Kinder sehr und vermisst sie jeden Tag. Er kann kaum über dieses Thema sprechen, ohne danach emotional völlig am Boden zu liegen.
Die einzige Lösung für uns ist mittlerweile der weg über das Familiengericht denn diese Frau hat in der Vergangenheit jeden Versuch, den Kontakt aufzunehmen resolut abgeblockt.

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1. November 2012 um 6:49

Mein
Sohn hat eine feste Bindung zu seinem Vater.
Wir haben feste Abholzeiten arrangiert und halten uns beide daran, die gemeinsame Zeit zu gewährleisten.

Ich stelle die Vater- Sohn Bindung über alles und schrecke auch nicht davor zurück Zeit und Geld dafür zu investieren. Ich fahre den Kleinen z.B. oft zum Vater, wenn der mal wenig Geld hat.

Wir sind Eltern und das werden wir immer bleiben. Alles andere konnten wir gekonnt in den Hintergrund rücken. Kein neuer Partner, ein Job, werden die Macht haben dazwischen zu kommen.

Ich liebe mein Kind und würde ihm das mit wohl essentiellste im Leben, seinen Vater, niemals verweigern, schlecht über ihn reden.

Ich habe schon das Gefühl meinen eigenen Egoismus dabei sehr überwinden zu müssen. Anfänglich zerbrach mein Herz, wenn mein Sohn nach dem Abgeben weinte. Natürlich vermisse ich ihn auch oft, wenn er nicht da ist. Er ist jedes Wochenende beim Vater.
Ja, es gibt Dinge im Umgang, die ich befremdlich finde, aber ich sehe darüber hinweg. Er hat eben seine ganz eigene Art und gibt alles für seinen Sohn.

Ich kann Frauen nicht verstehen, die sich in irgendeiner Form gegen eine Bindung stellen. Ich hege sogar übelste Gefühle gegen sie und bin nun froh, über die Erlassung dieses neuen Gesetzes. Dieses gibt dem Vater das Recht Verabredungen außerhalb der Besuchszeiten zu treffen, ohne dass dafür das Einverständnis der Mutter erforderlich wäre. Endlich!

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2. November 2012 um 14:33
In Antwort auf lillifee141

Genau diese Situation ...
Nämlich, dass Kinder schamlos als Druckmittel benutzt werden, erleben mein Partner und ich gerade am eigenen Leib.
Er hat seine beiden Töchter nun seit 2 Jahren nicht gesehen weil die Mutter der beiden ihren verletzten stolz und ihre Enttäuschung anscheinend nur bewältigen kann, indem sie meinen Mann an seiner größten Schwachstelle trifft.
Er liebt seine Kinder sehr und vermisst sie jeden Tag. Er kann kaum über dieses Thema sprechen, ohne danach emotional völlig am Boden zu liegen.
Die einzige Lösung für uns ist mittlerweile der weg über das Familiengericht denn diese Frau hat in der Vergangenheit jeden Versuch, den Kontakt aufzunehmen resolut abgeblockt.

............
Hat er denn angeboten, die Wäsche der Kinder zu waschen und zu bügeln. Hat er angeboten das Kinderzimmer zu reinigen, die Fenster mit den Kindern zu putzen. Hat er was für die Mutter-Kind-Bindung getan. Hat er den Kindern gesagt, wie er ihre Mutter geliebt hatte. Entschuldige, dass habe ich niemals erlebt. Meine Mutter hat ihm noch die Wäsche gewaschen, gebügelt und vorbei gebracht. Er hat nichts gemacht. Er hatte sich seine Wohnung super eingerichtet. Ich hatte die Möbel meiner Schwester bekommen, die sie sich von ihrem erarbeiteten Geld gekauft hatte. Nicht mal eine Geburtstagskarte habe ich jedes Jahr bekommen. Mein Stiefvater konnte auch nicht mal sparzieren mit mir gehen und eine Geburtstagskarte habe ich auch noch nie bekommen. Ach, ja zum Dank, hat mein Vater einen Stein ins Wohnzimmer durch die Scheibe geschmissen. Hätte ja auch nur jemanden treffen können. Du willst mir erzählen bei dem Leid was ich als Kind erfahren musste, würde eine Frau die Liebe eines Mannes ablehen. Das sind Märchen. Ich habe viele Männer kennengelernt von anderen Beziehungen, von meiner Schwester der Partner und die haben sich alle die Rosinen genommen und ansonsten wurde man links liegen gelassen. Ich glaube dir das nicht.

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