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Nach der Kur ist alles anders

25. September um 6:15

Hallöle zusammen. Ich brauch mal euren Rat. Meine "Frau" war vor knapp 3 Monaten zu einer Kur in Bad Gottleuba. Nun kam sie vor 2 Monaten wieder und nichts ist mehr wie es war. Um es kurz zu machen, seit sie wieder da ist, sind wir getrennt und das nach 12 Jahren Beziehung. Klar, wenn man ehrlich ist, war es bei uns nun nicht mehr so, wie die ersten Monate/Jahre, vieles ist zum Alltag und irgendwie auch zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wo ich nun gerade in der ersten Woche, ihrer Kur, feststellen musste, dass ich sie richtig vermisse und selbst nach 12 Jahren noch über alles liebe, ist aus ihr eine Frau geworden, die eiskalt und eher egoistisch geworden ist. :thinking: Zudem ist es so, dass sie sich Dinge einredet, die sie auch tatsächlich genau so glaubt und davon überzeugt ist. Als Beispiel, ich kämpfe nur um sie, weil ich Angst vorm Alleinsein habe. :man_shrugging: Ich habe keine Ahnung wie sie darauf kommt, aber egal was ich dagegen sage, sie läßt es nicht an sich ran. Aus dem Freundeskreis hab ich nun erfahren, dass es wohl vielen Paaren so geht. Aber es kann doch nicht Sinn einer Kur sein, Familien zu zerstören! Es ist ja nicht mal wirklich etwas vorgefallen, wo man sagen könnte, ok das ist tatsächlich ein Grund für eine Trennung. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt aus dem Freundeskreis soetwas? Ich bin selbst psychisch erkrankt und habe extreme Angststörung, usw. Ich war 15 Wochen in einer Tagesklinik und habe soetwas noch nie erlebt. Mir wurde damals immer klar gemacht, dass Familie etwas wichtiges ist. Wäre schön, wenn sich jemand meldet die/der eigene Erfahrungen gemacht hat und helfen kann.

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25. September um 6:47
In Antwort auf darkflower

Hallöle zusammen.  Ich brauch mal euren Rat. Meine "Frau" war vor knapp 3 Monaten zu einer Kur in Bad Gottleuba. Nun kam sie vor 2 Monaten wieder und nichts ist mehr wie es war. Um es kurz zu machen, seit sie wieder da ist, sind wir getrennt und das nach 12 Jahren Beziehung. Klar, wenn man ehrlich ist, war es bei uns nun nicht mehr so, wie die ersten Monate/Jahre, vieles ist zum Alltag und irgendwie auch zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wo ich nun gerade in der ersten Woche, ihrer Kur, feststellen musste, dass ich sie richtig vermisse und selbst nach 12 Jahren noch über alles liebe, ist aus ihr eine Frau geworden, die eiskalt und eher egoistisch geworden ist. :thinking: Zudem ist es so, dass sie sich Dinge einredet, die sie auch tatsächlich genau so glaubt und davon überzeugt ist. Als Beispiel, ich kämpfe nur um sie, weil ich Angst vorm Alleinsein habe. :man_shrugging: Ich habe keine Ahnung wie sie darauf kommt, aber egal was ich dagegen sage, sie läßt es nicht an sich ran.  Aus dem Freundeskreis hab ich nun erfahren, dass es wohl vielen Paaren so geht. Aber es kann doch nicht Sinn einer Kur sein, Familien zu zerstören! Es ist ja nicht mal wirklich etwas vorgefallen, wo man sagen könnte, ok das ist tatsächlich ein Grund für eine Trennung.  Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt aus dem Freundeskreis soetwas?  Ich bin selbst psychisch erkrankt und habe extreme Angststörung, usw. Ich war 15 Wochen in einer Tagesklinik und habe soetwas noch nie erlebt. Mir wurde damals immer klar gemacht, dass Familie etwas wichtiges ist.  Wäre schön, wenn sich jemand meldet die/der eigene Erfahrungen gemacht hat und helfen kann.

Weswegen war Deine Frau in der Kur ? Es ist gut möglich, dass sie in diesem geschützten Rahmen, fern ab von ihrem Alltag und ihren Pflichten, durch entsprechende Gespräche und Therapien ihre Sichtweise etwas geändert hat. Dass sie erkannt hat, dass in Eurer Beziehung etwas nicht mehr stimmt und rund läuft. Wie Du richtig sagst, ändern sich Dinge im Laufe von Jahren und es kann sein, dass manches eben so wird dass man sich damit nicht mehr arrangieren kann. Wurdest Du mit einbezogen ? Es gibt ja manchmal auch Termine mit Angehörigen. Deine Frau wird ja mit Dir gesprochen haben. Also wird sie Dir mitgeteilt haben, was ihre Gründe für eine Trennung sind. Es gibt natürlich auch Menschen, die in der Kur eine Liebschaft beginnen. Aber das geht ja auch nur, wenn die eigene Beziehung schon nicht mehr so gut ist.

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25. September um 7:30

Guten Morgen lissabon

nein, ich wurde nicht mit einbezogen. Das kenne ich aber auch, dass ein Familiengespräch angeboten wird. Zumindest war es damals in meiner Tagesklinik der Fall. 

Gründe? Na ja da gibt es eine Auswahl, da sie mir tatsächlich 2 verschiedene, an unterschiedlichen Tagen gesagt hat. 
1. Sie möchte jetzt ihr Leben leben. 
- damit hätte ich kein Problem, da ich sie nie eingeengt habe. Im Gegenteil, ich hab immer versucht, dass sie auch mal was mit ihren Leuten macht und ich die Kinder übernehme. Aber mich wundert es dann auch, dass sie seit 2 Monaten, wo sie ja ihr Leben leben könnte, es nicht tut. 

Und 

2. Sie liebt mich nicht mehr. 
- das kann ich ihr nicht glauben, da sie sich dafür anders verhält und verhalten hat. Wäre es tatsächlich so, wäre sie heute nicht mehr eifersüchtig, wir hätten definitiv keinen Sex mehr vor der Kur gehabt und sie hätte es mir auch nicht mehr vor und in der Kurzeit gesagt. Dafür kenn ich sie zu gut. 

 

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25. September um 7:39
In Antwort auf darkflower

Guten Morgen lissabon

nein, ich wurde nicht mit einbezogen. Das kenne ich aber auch, dass ein Familiengespräch angeboten wird. Zumindest war es damals in meiner Tagesklinik der Fall. 

Gründe? Na ja da gibt es eine Auswahl, da sie mir tatsächlich 2 verschiedene, an unterschiedlichen Tagen gesagt hat. 
1. Sie möchte jetzt ihr Leben leben. 
- damit hätte ich kein Problem, da ich sie nie eingeengt habe. Im Gegenteil, ich hab immer versucht, dass sie auch mal was mit ihren Leuten macht und ich die Kinder übernehme. Aber mich wundert es dann auch, dass sie seit 2 Monaten, wo sie ja ihr Leben leben könnte, es nicht tut. 

Und 

2. Sie liebt mich nicht mehr. 
- das kann ich ihr nicht glauben, da sie sich dafür anders verhält und verhalten hat. Wäre es tatsächlich so, wäre sie heute nicht mehr eifersüchtig, wir hätten definitiv keinen Sex mehr vor der Kur gehabt und sie hätte es mir auch nicht mehr vor und in der Kurzeit gesagt. Dafür kenn ich sie zu gut. 

 

Ihr habt auch Kinder ? Wie sieht die Situation denn aktuell aus ? Du schreibst dass Ihr getrennt seid. In der bisherigen Behausung oder ist einer von Euch ausgezogen oder ist das beabsichtigt ?
Wenn sie sagt, dass sie Dich nicht mehr liebt, glaubst Du es ihr nicht ? Aber ändert sich etwas, ob Du es jetzt glaubst oder nicht ? Manche  machen auch eine Trennung auf Zeit. So etwas kann einem auch helfen, klarer zu sehen, ob es das endgültige Ende ist oder ob eventuell ein Neuanfang möglich ist.

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25. September um 8:35
Beste Antwort

ja, das ist während / nach Kuren und / oder Psychotherapien häufig.

Auch andere Versionen davon, sinnlos Brücken hinter sich abzubrechen.

Im Grunde ist es so:
Das man dort ist, hat ja seine Gründe. Man hat also ein "altes" Leben, aus dem man heraus will (denn da ist man krank und es geht einem erbärmlich) - und eine Vorstellung von einem "neuen" Leben, indem alles gut werden wird.
Klar stellt man da alles auf den Prüfstand - gut und richtig so. Nur fehlt einem JEDE Fähigkeit, etwas sinnvoll zu bewerten und einzuschätzen. Nach meinen Erfahrungen wird diese Taktik der verbrannten Erde auch von den Therapeuten forciert, statt sie einzubremsen.
Meine Beziehung hat die erste Therapie zum Glück überstanden, mein Job nicht. Den hatte ich auf Anraten meines Therapeuten gekündigt. Goldige Idee, ich war eh arbeitsunfähig und nein, mein Job war natürlich NICHT die Quelle meiner Probleme, ich kam dort nicht klar, weil ich mit mir selbst nicht klar kam, das war auch schon alles. Aber so war ich dann "wenigstens" so richtig am Boden. Gesundheitlich weit entfernt von ok und statt einem Einkommen, von dem ich leben kann, mit Hartz IV, zugehörigem Behördenstress und keine Ahnung, wie ich nach dem Bezahlen der Miete noch für einen Monat das Essen bezahlen soll. GENIAL! Aber hey, Du glaubst nicht, wie klar mir zu dem Zeitpunkt war, dass eine Kündigung der absolut richtige, sinnvolle, gute, schon lange fällige und schrecklich hilfreiche Schritt für mich ist!

Bei der zweiten Therapie kam wieder dieser Wunsch, alle Brücken abzubrechen - da hat mein Mann mich dann eingebremst (der Therapeut nämlich nicht ) - und seit dem weiß ich, dass ich in diesem Zustand keine Entscheidungen treffen kann, deren Folgen über den aktuellen Tag hinausreichen. Wie klar und sinnvoll sie mir auch erscheinen mögen.

Und ja, auch ich kenne viele, viele, viele solcher Geschichten.

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25. September um 10:00
In Antwort auf avarrassterne1

ja, das ist während / nach Kuren und / oder Psychotherapien häufig.

Auch andere Versionen davon, sinnlos Brücken hinter sich abzubrechen.

Im Grunde ist es so:
Das man dort ist, hat ja seine Gründe. Man hat also ein "altes" Leben, aus dem man heraus will (denn da ist man krank und es geht einem erbärmlich) - und eine Vorstellung von einem "neuen" Leben, indem alles gut werden wird.
Klar stellt man da alles auf den Prüfstand - gut und richtig so. Nur fehlt einem JEDE Fähigkeit, etwas sinnvoll zu bewerten und einzuschätzen. Nach meinen Erfahrungen wird diese Taktik der verbrannten Erde auch von den Therapeuten forciert, statt sie einzubremsen.
Meine Beziehung hat die erste Therapie zum Glück überstanden, mein Job nicht. Den hatte ich auf Anraten meines Therapeuten gekündigt. Goldige Idee, ich war eh arbeitsunfähig und nein, mein Job war natürlich NICHT die Quelle meiner Probleme, ich kam dort nicht klar, weil ich mit mir selbst nicht klar kam, das war auch schon alles. Aber so war ich dann "wenigstens" so richtig am Boden. Gesundheitlich weit entfernt von ok und statt einem Einkommen, von dem ich leben kann, mit Hartz IV, zugehörigem Behördenstress und keine Ahnung, wie ich nach dem Bezahlen der Miete noch für einen Monat das Essen bezahlen soll. GENIAL! Aber hey, Du glaubst nicht, wie klar mir zu dem Zeitpunkt war, dass eine Kündigung der absolut richtige, sinnvolle, gute, schon lange fällige und schrecklich hilfreiche Schritt für mich ist!

Bei der zweiten Therapie kam wieder dieser Wunsch, alle Brücken abzubrechen - da hat mein Mann mich dann eingebremst (der Therapeut nämlich nicht ) - und seit dem weiß ich, dass ich in diesem Zustand keine Entscheidungen treffen kann, deren Folgen über den aktuellen Tag hinausreichen. Wie klar und sinnvoll sie mir auch erscheinen mögen.

Und ja, auch ich kenne viele, viele, viele solcher Geschichten.

Ich kenne es auch von einer Kollegin. Diese hat sich nach einem Monate langn Klinikaufenthalt von ihrem Mann getrennt. Auch Jahre verheiratet, zwei Kinder, Eigenheim. Und ich glaube, dass dieser Schritt richtig war, auch wenn es ihrem Mann nicht gefallen hat.

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25. September um 10:15
Beste Antwort
In Antwort auf lissabon

Ich kenne es auch von einer Kollegin. Diese hat sich nach einem Monate langn Klinikaufenthalt von ihrem Mann getrennt. Auch Jahre verheiratet, zwei Kinder, Eigenheim. Und ich glaube, dass dieser Schritt richtig war, auch wenn es ihrem Mann nicht gefallen hat.

ich bin unglaublich froh, dass ich es nicht getan habe.
Es wäre bei mir genauso wenig der richtige Schritt gewesen wie den Job zu kündigen, hätte aber genauso mein Leben noch weiter zerstört, statt mir zu helfen.
Aber für ein paar Tage sah es so aus, als wäre das richtig.

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25. September um 11:49
In Antwort auf lissabon

Ich kenne es auch von einer Kollegin. Diese hat sich nach einem Monate langn Klinikaufenthalt von ihrem Mann getrennt. Auch Jahre verheiratet, zwei Kinder, Eigenheim. Und ich glaube, dass dieser Schritt richtig war, auch wenn es ihrem Mann nicht gefallen hat.

@lissabon was verstehst du unter "langn Klinikaufenthalt"?
Ich meine, wenn es wirklich einen Grund geben würde, würde ich es vielleicht sogar begreifen, auch wenn ich trotzdem um sie kämpfen würde. Aber es gab oder gibt ja kein richtigen Grund.

@avarrassterne1 ich hatte leider keine Möglichkeit irgendwas dagegen zu machen. Das ganze kam erst in der letzten Woche ihrer Kur, bei uns zur Sprache und da konnte ich von zu Hause aus kaum etwas ausrichten. Sie war ca 250km von hier entfernt. Und wie gesagt, in meiner Tagesklinikzeit war es immer wichtig, dass die Familie zusammen hält und die nicht auch noch kaputt geht. 
Meine Frage wäre jetzt allerdings an dich, wie soll ich mich am besten verhalten? Sie zweifelt ja alles an was ich zu ihr sage oder für sie mache. 

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25. September um 12:15
Beste Antwort
In Antwort auf avarrassterne1

ja, das ist während / nach Kuren und / oder Psychotherapien häufig.

Auch andere Versionen davon, sinnlos Brücken hinter sich abzubrechen.

Im Grunde ist es so:
Das man dort ist, hat ja seine Gründe. Man hat also ein "altes" Leben, aus dem man heraus will (denn da ist man krank und es geht einem erbärmlich) - und eine Vorstellung von einem "neuen" Leben, indem alles gut werden wird.
Klar stellt man da alles auf den Prüfstand - gut und richtig so. Nur fehlt einem JEDE Fähigkeit, etwas sinnvoll zu bewerten und einzuschätzen. Nach meinen Erfahrungen wird diese Taktik der verbrannten Erde auch von den Therapeuten forciert, statt sie einzubremsen.
Meine Beziehung hat die erste Therapie zum Glück überstanden, mein Job nicht. Den hatte ich auf Anraten meines Therapeuten gekündigt. Goldige Idee, ich war eh arbeitsunfähig und nein, mein Job war natürlich NICHT die Quelle meiner Probleme, ich kam dort nicht klar, weil ich mit mir selbst nicht klar kam, das war auch schon alles. Aber so war ich dann "wenigstens" so richtig am Boden. Gesundheitlich weit entfernt von ok und statt einem Einkommen, von dem ich leben kann, mit Hartz IV, zugehörigem Behördenstress und keine Ahnung, wie ich nach dem Bezahlen der Miete noch für einen Monat das Essen bezahlen soll. GENIAL! Aber hey, Du glaubst nicht, wie klar mir zu dem Zeitpunkt war, dass eine Kündigung der absolut richtige, sinnvolle, gute, schon lange fällige und schrecklich hilfreiche Schritt für mich ist!

Bei der zweiten Therapie kam wieder dieser Wunsch, alle Brücken abzubrechen - da hat mein Mann mich dann eingebremst (der Therapeut nämlich nicht ) - und seit dem weiß ich, dass ich in diesem Zustand keine Entscheidungen treffen kann, deren Folgen über den aktuellen Tag hinausreichen. Wie klar und sinnvoll sie mir auch erscheinen mögen.

Und ja, auch ich kenne viele, viele, viele solcher Geschichten.


Ich kenne das auch von einer Freundin. Sie ist chronisch krank, Schmerzpatientin. Dann geht sie in die Reha und kommt immer nachhause und sagt Dinge wie: da habe ich gelernt, dass ich viel zu wenig auf mich achte, jetzt komme ich, dann nochmals ich! Völlig verändert. Ich denke dann jeweils hoffentlich kommt das gut mit diesem ich, ich Geschrei! 

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25. September um 12:25
Beste Antwort
In Antwort auf darkflower

@lissabon was verstehst du unter "langn Klinikaufenthalt"?
Ich meine, wenn es wirklich einen Grund geben würde, würde ich es vielleicht sogar begreifen, auch wenn ich trotzdem um sie kämpfen würde. Aber es gab oder gibt ja kein richtigen Grund.

@avarrassterne1 ich hatte leider keine Möglichkeit irgendwas dagegen zu machen. Das ganze kam erst in der letzten Woche ihrer Kur, bei uns zur Sprache und da konnte ich von zu Hause aus kaum etwas ausrichten. Sie war ca 250km von hier entfernt. Und wie gesagt, in meiner Tagesklinikzeit war es immer wichtig, dass die Familie zusammen hält und die nicht auch noch kaputt geht. 
Meine Frage wäre jetzt allerdings an dich, wie soll ich mich am besten verhalten? Sie zweifelt ja alles an was ich zu ihr sage oder für sie mache. 

ich sehe da leider auch keine Möglichkeit.
Wahrscheinlich kommst Du noch nicht mal zu ihr durch.

Mein Mann konnte das bei Runde 2 wohl vor allem, weil er mich darauf hinweisen konnte, dass ich mir mit dem Job bei Runde 1 auch GANZ SICHER war - und wie das alles dann ausfiel. Das hat mich wieder auf den Boden zurück geholt. Da ihr bisher eine solche Erfahrung erspart blieb, hast Du aber auch diesen drastischen Referenzpunkt nicht.

Das einzige, was mir noch einfällt wäre: lass Deine Argumente weg, die sind nur in den Wind gepustet. Aber sage ihr, sie soll mal nach Erfahrungsberichten von anderen Menschen suchen, die in der gleichen Situation weitreichende Entscheidungen getroffen haben. Doch versprich Dir nicht zu viel davon, wahrscheinlich ist sie selbst dann überzeugt, dass das alles auf sie nicht zutrifft. Dann kannst Du nur warten, bis die Blase platzt und hoffen, dass der Weg zurück dann überhaupt noch da ist.

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25. September um 12:36
In Antwort auf mikky790


Ich kenne das auch von einer Freundin. Sie ist chronisch krank, Schmerzpatientin. Dann geht sie in die Reha und kommt immer nachhause und sagt Dinge wie: da habe ich gelernt, dass ich viel zu wenig auf mich achte, jetzt komme ich, dann nochmals ich! Völlig verändert. Ich denke dann jeweils hoffentlich kommt das gut mit diesem ich, ich Geschrei! 

Genau das ist hier auch. Also dieses "ich, ich, ich" ABER sie lebt ja weiter wie bisher. Wenn man wenigstens eine Veränderung sehen würde, würde ich es ja auch kapieren. Aber so sehe ich halt nur Widersprüche in der Aussage und ihrem Handeln. 

@lissabon ganz vergessen, ja wir haben 1 Tochter zusammen, sie hat aber auch noch 3 Kinder von ihrem ex Mann. 
Wir wohnen auch noch zusammen, allerdings lebe ich derzeit im Keller (Einliegerwohnung) und sie oben. Trotzdem hat sie sich letzte Woche mit unserem Vermieter getroffen und mit ihm die Kündigung besprochen. Hab ich zumindest gestern so erfahren. Ich kann aber nicht wirklich bestätigen, dass sie sich um eine neue Wohnung kümmert. Wir sind ja derzeit beide, durch die Psychische Krankheit, krank geschrieben und somit zu Hause. Ich bekomme also mit, wenn sie weggeht. Am Anfang der Trennung war es auch noch so, dass sie täglich irgendwie unterwegs war, aber das ist nun seit ca 3-4 Wochen nicht mehr der Fall. 

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25. September um 12:57
Beste Antwort
In Antwort auf darkflower

Genau das ist hier auch. Also dieses "ich, ich, ich" ABER sie lebt ja weiter wie bisher. Wenn man wenigstens eine Veränderung sehen würde, würde ich es ja auch kapieren. Aber so sehe ich halt nur Widersprüche in der Aussage und ihrem Handeln. 

@lissabon ganz vergessen, ja wir haben 1 Tochter zusammen, sie hat aber auch noch 3 Kinder von ihrem ex Mann. 
Wir wohnen auch noch zusammen, allerdings lebe ich derzeit im Keller (Einliegerwohnung) und sie oben. Trotzdem hat sie sich letzte Woche mit unserem Vermieter getroffen und mit ihm die Kündigung besprochen. Hab ich zumindest gestern so erfahren. Ich kann aber nicht wirklich bestätigen, dass sie sich um eine neue Wohnung kümmert. Wir sind ja derzeit beide, durch die Psychische Krankheit, krank geschrieben und somit zu Hause. Ich bekomme also mit, wenn sie weggeht. Am Anfang der Trennung war es auch noch so, dass sie täglich irgendwie unterwegs war, aber das ist nun seit ca 3-4 Wochen nicht mehr der Fall. 


Aber wenn ihr die Wohnung gemeinsam gemietet habt, dann kann sie nicht alleine kündigen.
Aber was du machen kannst,  habe ich echt auch keine Ahnung. An deiner Stelle wäre ich genau so hilflos.

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25. September um 12:58
In Antwort auf avarrassterne1

ich sehe da leider auch keine Möglichkeit.
Wahrscheinlich kommst Du noch nicht mal zu ihr durch.

Mein Mann konnte das bei Runde 2 wohl vor allem, weil er mich darauf hinweisen konnte, dass ich mir mit dem Job bei Runde 1 auch GANZ SICHER war - und wie das alles dann ausfiel. Das hat mich wieder auf den Boden zurück geholt. Da ihr bisher eine solche Erfahrung erspart blieb, hast Du aber auch diesen drastischen Referenzpunkt nicht.

Das einzige, was mir noch einfällt wäre: lass Deine Argumente weg, die sind nur in den Wind gepustet. Aber sage ihr, sie soll mal nach Erfahrungsberichten von anderen Menschen suchen, die in der gleichen Situation weitreichende Entscheidungen getroffen haben. Doch versprich Dir nicht zu viel davon, wahrscheinlich ist sie selbst dann überzeugt, dass das alles auf sie nicht zutrifft. Dann kannst Du nur warten, bis die Blase platzt und hoffen, dass der Weg zurück dann überhaupt noch da ist.

Stimmt, dass Gefühl hatte ich auch, als wir gesprochen hatten. Man kommt bis zu einem gewissen Punkt durch aber dann kommt die Mauer, egal was man sagt oder macht. 

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25. September um 14:10
Beste Antwort
In Antwort auf darkflower

Hallöle zusammen.  Ich brauch mal euren Rat. Meine "Frau" war vor knapp 3 Monaten zu einer Kur in Bad Gottleuba. Nun kam sie vor 2 Monaten wieder und nichts ist mehr wie es war. Um es kurz zu machen, seit sie wieder da ist, sind wir getrennt und das nach 12 Jahren Beziehung. Klar, wenn man ehrlich ist, war es bei uns nun nicht mehr so, wie die ersten Monate/Jahre, vieles ist zum Alltag und irgendwie auch zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wo ich nun gerade in der ersten Woche, ihrer Kur, feststellen musste, dass ich sie richtig vermisse und selbst nach 12 Jahren noch über alles liebe, ist aus ihr eine Frau geworden, die eiskalt und eher egoistisch geworden ist. :thinking: Zudem ist es so, dass sie sich Dinge einredet, die sie auch tatsächlich genau so glaubt und davon überzeugt ist. Als Beispiel, ich kämpfe nur um sie, weil ich Angst vorm Alleinsein habe. :man_shrugging: Ich habe keine Ahnung wie sie darauf kommt, aber egal was ich dagegen sage, sie läßt es nicht an sich ran.  Aus dem Freundeskreis hab ich nun erfahren, dass es wohl vielen Paaren so geht. Aber es kann doch nicht Sinn einer Kur sein, Familien zu zerstören! Es ist ja nicht mal wirklich etwas vorgefallen, wo man sagen könnte, ok das ist tatsächlich ein Grund für eine Trennung.  Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt aus dem Freundeskreis soetwas?  Ich bin selbst psychisch erkrankt und habe extreme Angststörung, usw. Ich war 15 Wochen in einer Tagesklinik und habe soetwas noch nie erlebt. Mir wurde damals immer klar gemacht, dass Familie etwas wichtiges ist.  Wäre schön, wenn sich jemand meldet die/der eigene Erfahrungen gemacht hat und helfen kann.

Was war der Grund für die Kur?
Psychosomatisch?

Oftmals wird da leider nur auf die Person selber geschaut ohne das Umfeld zu betrachten. Bzw nur, um den Grund herauszufinden, weswegen es einem so schlacht geht. Und wenn sich nichts anderes findet, muss ja der Alltag oder der Partner Schuld an der Misere sein.

Und da wird dann eben genau das gepredigt: Lebe Dein Leben, sei egoistisch, achte auf Dich.
Trenne Dich von dem Bösen, was Dich unglücklich macht.

Gehirnwäsche...

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25. September um 14:30
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Was war der Grund für die Kur?
Psychosomatisch?

Oftmals wird da leider nur auf die Person selber geschaut ohne das Umfeld zu betrachten. Bzw nur, um den Grund herauszufinden, weswegen es einem so schlacht geht. Und wenn sich nichts anderes findet, muss ja der Alltag oder der Partner Schuld an der Misere sein.

Und da wird dann eben genau das gepredigt: Lebe Dein Leben, sei egoistisch, achte auf Dich.
Trenne Dich von dem Bösen, was Dich unglücklich macht.

Gehirnwäsche...

Grund war Rücken und Psyche. Wobei ihre Rückenschnerzen wohl von der Psyche kommen. 
Momentan bin ich gerade an dem Punkt, wo ich einfach alles hinschmeißen möchte, weil ich ja am Ende das ganze Gegenteil von ihr mache. Ich setze mich gerade völlig zurück. Wobei ich auch weiß, wenn sie ruft bin ich eh wieder da, aus Angst sie zu verlieren.
Mein Fehler ist wohl auch, dass ich ihre Kur mit meiner Tagesklinik vergleiche. Denn auch ihre große Tochter, die selbst in einer Tagesklinik war, versteht ihre Mutter nicht mehr. Aber auch sie kommt an ihre Mutter nicht mehr ran obwohl es sonst immer eher Streß zwischen meiner Frau und mir gab statt zwischen ihr und ihrer Tochter. Sie hatte sich normalerweise IMMER vor ihre Kinder gestellt, selbst wenn ich Recht hatte, was sie dann später immer wieder zugab.

Ich verstehe auch Meinungen wie von lissabon, ein normaler Mensch würde bestimmt auch sagen, scheiß drauf, so lass ich mich nicht behandeln oder mit mir umgehen, aber wenn man psychisch belastet ist, sieht man halt Dinge anders und oft auch noch gutes im anderen. 

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25. September um 14:44
In Antwort auf darkflower

Grund war Rücken und Psyche. Wobei ihre Rückenschnerzen wohl von der Psyche kommen. 
Momentan bin ich gerade an dem Punkt, wo ich einfach alles hinschmeißen möchte, weil ich ja am Ende das ganze Gegenteil von ihr mache. Ich setze mich gerade völlig zurück. Wobei ich auch weiß, wenn sie ruft bin ich eh wieder da, aus Angst sie zu verlieren.
Mein Fehler ist wohl auch, dass ich ihre Kur mit meiner Tagesklinik vergleiche. Denn auch ihre große Tochter, die selbst in einer Tagesklinik war, versteht ihre Mutter nicht mehr. Aber auch sie kommt an ihre Mutter nicht mehr ran obwohl es sonst immer eher Streß zwischen meiner Frau und mir gab statt zwischen ihr und ihrer Tochter. Sie hatte sich normalerweise IMMER vor ihre Kinder gestellt, selbst wenn ich Recht hatte, was sie dann später immer wieder zugab.

Ich verstehe auch Meinungen wie von lissabon, ein normaler Mensch würde bestimmt auch sagen, scheiß drauf, so lass ich mich nicht behandeln oder mit mir umgehen, aber wenn man psychisch belastet ist, sieht man halt Dinge anders und oft auch noch gutes im anderen. 

Was willst Du denn hinschmeissen?
Sie hat sich doch getrennt?

Grundsätzlich ist hinterherlaufen, jammern und betteln stets kontraproduktiv, weil es bedürftig wirkt.

Auf wen läuft die Wohnung?

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25. September um 14:48
In Antwort auf darkflower

Genau das ist hier auch. Also dieses "ich, ich, ich" ABER sie lebt ja weiter wie bisher. Wenn man wenigstens eine Veränderung sehen würde, würde ich es ja auch kapieren. Aber so sehe ich halt nur Widersprüche in der Aussage und ihrem Handeln. 

@lissabon ganz vergessen, ja wir haben 1 Tochter zusammen, sie hat aber auch noch 3 Kinder von ihrem ex Mann. 
Wir wohnen auch noch zusammen, allerdings lebe ich derzeit im Keller (Einliegerwohnung) und sie oben. Trotzdem hat sie sich letzte Woche mit unserem Vermieter getroffen und mit ihm die Kündigung besprochen. Hab ich zumindest gestern so erfahren. Ich kann aber nicht wirklich bestätigen, dass sie sich um eine neue Wohnung kümmert. Wir sind ja derzeit beide, durch die Psychische Krankheit, krank geschrieben und somit zu Hause. Ich bekomme also mit, wenn sie weggeht. Am Anfang der Trennung war es auch noch so, dass sie täglich irgendwie unterwegs war, aber das ist nun seit ca 3-4 Wochen nicht mehr der Fall. 

Warum lässt Du Dich in die Einliegerwohnung vertreiben?

Bist Du eigentlich sicher, dass kein anderer Mann im Spiel ist?
Der lebt vlt weit weg und sie tickert den ganzen Tag mit ihm...

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25. September um 15:12
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Warum lässt Du Dich in die Einliegerwohnung vertreiben?

Bist Du eigentlich sicher, dass kein anderer Mann im Spiel ist?
Der lebt vlt weit weg und sie tickert den ganzen Tag mit ihm...

Weil ich mir selbst nicht ständig weh tun muss und mir ansehen das sie am Handy schreibt, telefoniert, etc.

Es ist ein Haus und jeder hat ein Mietvertrag. Aber keiner könnte die Miete allein stämmen. Also wird es so sein, kündigt einer müssen eh beide raus. 

Klar hatte ich den Gedanken auch schon, allerdings weiß ich, dass sie kein Mensch für eine Fernbeziehung ist, da das ihre Eifersucht gar nicht mitmachen würde. Und sie hätte dann ja den "neuen" 2 Monate nicht gesehen, was bei ihr sehr unwahrscheinlich ist. 
Nein ich glaube ihr da tatsächlich, dass sie, im Moment, keine Gefühle zu etwas anderem zulässt, als zu ihren Kindern und ihrer besten Freundin. 

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25. September um 15:16

Danke Tami, 

ja ich war wirklich überzeugt, dass ich etwas ändern muß, damit wir beide wieder richtig glücklich sind. Und ich hab auch immer wieder gesagt, dass es ein Unterschied ist, ob man mir etwas aufzwingt oder ob ich es selbst einsehe. Wenn man mir etwas aufzwingt ändere ich etwas vielleicht 2 Wochen, dann falle ich wieder zurück, aber nicht wenn ich es selbst einsehe. 

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25. September um 15:21
In Antwort auf darkflower

@lissabon was verstehst du unter "langn Klinikaufenthalt"?
Ich meine, wenn es wirklich einen Grund geben würde, würde ich es vielleicht sogar begreifen, auch wenn ich trotzdem um sie kämpfen würde. Aber es gab oder gibt ja kein richtigen Grund.

@avarrassterne1 ich hatte leider keine Möglichkeit irgendwas dagegen zu machen. Das ganze kam erst in der letzten Woche ihrer Kur, bei uns zur Sprache und da konnte ich von zu Hause aus kaum etwas ausrichten. Sie war ca 250km von hier entfernt. Und wie gesagt, in meiner Tagesklinikzeit war es immer wichtig, dass die Familie zusammen hält und die nicht auch noch kaputt geht. 
Meine Frage wäre jetzt allerdings an dich, wie soll ich mich am besten verhalten? Sie zweifelt ja alles an was ich zu ihr sage oder für sie mache. 

Sie war ungefähr vier Monate da, glaube ich. Sollte sogar noch länger bleiben. Ich war heute mit ihr unterwegs. Sie hat natürlich viel zu wippen durch die Trennung. Aber emotional geht es ihr besser, und auch die Kinder sind aufgeblüht.

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25. September um 15:27
In Antwort auf lissabon

Sie war ungefähr vier Monate da, glaube ich. Sollte sogar noch länger bleiben. Ich war heute mit ihr unterwegs. Sie hat natürlich viel zu wippen durch die Trennung. Aber emotional geht es ihr besser, und auch die Kinder sind aufgeblüht.

Zu wuppen. Nicht wippen. Und auch finanziell ist es natürlich nicht so einfach, ein Haus als Alleinverdiener zu unterhalten. Aber man kann natürlich den einen Fall nicht mit dem anderen Vergleichen und. 
Im Moment lässt Deine Frau, lieber darkflower, wohl keinen an sich heran.

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25. September um 15:32
In Antwort auf darkflower

Weil ich mir selbst nicht ständig weh tun muss und mir ansehen das sie am Handy schreibt, telefoniert, etc.

Es ist ein Haus und jeder hat ein Mietvertrag. Aber keiner könnte die Miete allein stämmen. Also wird es so sein, kündigt einer müssen eh beide raus. 

Klar hatte ich den Gedanken auch schon, allerdings weiß ich, dass sie kein Mensch für eine Fernbeziehung ist, da das ihre Eifersucht gar nicht mitmachen würde. Und sie hätte dann ja den "neuen" 2 Monate nicht gesehen, was bei ihr sehr unwahrscheinlich ist. 
Nein ich glaube ihr da tatsächlich, dass sie, im Moment, keine Gefühle zu etwas anderem zulässt, als zu ihren Kindern und ihrer besten Freundin. 

"Weil ich mir selbst nicht ständig weh tun muss und mir ansehen das sie am Handy schreibt, telefoniert, etc."

Und mit wem kommuniziert sie da?

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25. September um 15:36
In Antwort auf darkflower

Danke Tami, 

ja ich war wirklich überzeugt, dass ich etwas ändern muß, damit wir beide wieder richtig glücklich sind. Und ich hab auch immer wieder gesagt, dass es ein Unterschied ist, ob man mir etwas aufzwingt oder ob ich es selbst einsehe. Wenn man mir etwas aufzwingt ändere ich etwas vielleicht 2 Wochen, dann falle ich wieder zurück, aber nicht wenn ich es selbst einsehe. 

Ich habe schon öfter mitbekommen, dass eine "Schwächephase" des Mannes ausreicht, damit die Frau nicht mehr will.
Mann muss ja heutzutage viele Rollen gleichzeitig erfüllen, unter anderem die des Versorgers und der starken Schulter, an die sich frau anlehnen kann.
Beides erfüllst Du leider nicht, daher kommst Du als Mann nicht mehr in Frage.

Das wird Deine Frau wahrscheinlich nicht bewusst so denken, aber in ihrem Unterbewusstsein wird sich so etwas wahrschenlich leider abspielen

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25. September um 15:37
In Antwort auf lissabon

Sie war ungefähr vier Monate da, glaube ich. Sollte sogar noch länger bleiben. Ich war heute mit ihr unterwegs. Sie hat natürlich viel zu wippen durch die Trennung. Aber emotional geht es ihr besser, und auch die Kinder sind aufgeblüht.

Ok bei 4 Monaten verstehe ich es wirklich. Das verändert jeden, bei einer Therapie. Ich war ja auch 15 Wochen und damals hätte ich niemanden um Hilfe gebeten. Ich bin auch nur in die Tagesklinik, weil ich paar Tage vorher Tabletten genommen hatte und die Möglichkeit als allerletzte Chance für mich gesehen hab. 
Also kurz gesagt, vor 10 Jahren hättet ihr mich hier nie gefunden. 

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25. September um 15:43
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Ich habe schon öfter mitbekommen, dass eine "Schwächephase" des Mannes ausreicht, damit die Frau nicht mehr will.
Mann muss ja heutzutage viele Rollen gleichzeitig erfüllen, unter anderem die des Versorgers und der starken Schulter, an die sich frau anlehnen kann.
Beides erfüllst Du leider nicht, daher kommst Du als Mann nicht mehr in Frage.

Das wird Deine Frau wahrscheinlich nicht bewusst so denken, aber in ihrem Unterbewusstsein wird sich so etwas wahrschenlich leider abspielen

Sorry dass ich dir da gleich mal widersprechen muss. Das war bei uns noch nie so. Wir haben die letzten 10 Jahre auch ganz offen über Depression gesprochen, egal ob ich eine depressive Phase hatte oder sie. 

Schreiben tut sie mit ihren Weibern. Wie gesagt, wenn da ein anderer wäre, hätte sie mir das auch gesagt. Und wie lissabon schon sagte, da kommt wohl im Moment keiner ran, außer ihre Therapeutin. Aber laut meiner Info arbeiten die Therapeuten genau dort weiter, wo die Kur aufgehört hat. 

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25. September um 16:13
In Antwort auf darkflower

Sorry dass ich dir da gleich mal widersprechen muss. Das war bei uns noch nie so. Wir haben die letzten 10 Jahre auch ganz offen über Depression gesprochen, egal ob ich eine depressive Phase hatte oder sie. 

Schreiben tut sie mit ihren Weibern. Wie gesagt, wenn da ein anderer wäre, hätte sie mir das auch gesagt. Und wie lissabon schon sagte, da kommt wohl im Moment keiner ran, außer ihre Therapeutin. Aber laut meiner Info arbeiten die Therapeuten genau dort weiter, wo die Kur aufgehört hat. 

Ja, aber trotzdem ist ja offenbar Deine Anziehungskraft dahin...

Warum wirst Du denn nicht bei den Problemen mit eingebunden?

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25. September um 16:29
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Ja, aber trotzdem ist ja offenbar Deine Anziehungskraft dahin...

Warum wirst Du denn nicht bei den Problemen mit eingebunden?

Was meinst du mit "Problem"? Warum ich damals nicht in die Klinik zu einem Gespräch gerufen wurde?

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25. September um 18:01
In Antwort auf darkflower

Weil ich mir selbst nicht ständig weh tun muss und mir ansehen das sie am Handy schreibt, telefoniert, etc.

Es ist ein Haus und jeder hat ein Mietvertrag. Aber keiner könnte die Miete allein stämmen. Also wird es so sein, kündigt einer müssen eh beide raus. 

Klar hatte ich den Gedanken auch schon, allerdings weiß ich, dass sie kein Mensch für eine Fernbeziehung ist, da das ihre Eifersucht gar nicht mitmachen würde. Und sie hätte dann ja den "neuen" 2 Monate nicht gesehen, was bei ihr sehr unwahrscheinlich ist. 
Nein ich glaube ihr da tatsächlich, dass sie, im Moment, keine Gefühle zu etwas anderem zulässt, als zu ihren Kindern und ihrer besten Freundin. 

Aber wieso ist sie dann ständig am Handy?

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25. September um 18:12
In Antwort auf jasmin7190

Aber wieso ist sie dann ständig am Handy?

Meine ehrliche Meinung? Um mit ihren neuen Kurfreunden zu schreiben und sich da extra Bestätigung zu holen. Ist zumindest mein Verdacht. Ich weiß sie ist weiterhin mit 3 Frauen aus der Kur in Kontakt und die unterstützen sie ja, in ihrem Vorhaben.
Es ist aber auch so so das sie wirklich ständig am Handy ist aber mehr als vor der Kur. 

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25. September um 19:17

Na ja...es kann aber ja wirklich sein, dass ihr deine Erkrankung zuviel wurde, sie das aber ausgehalten und mitgetragen hat. Ihre Bedürfnisse hat sie dann wohl zurück gesteckt und ist dadurch selber erkrankt. Vielleicht merkt sie nun, dass sie eigentlich eine Trennung wollte, sich aber nicht getraut hat, sich für dich verantwortlich fühlte oder aber dich auch noch liebt, es ihr aber dennoch zuviel ist. Jedenfalls will sie gerade eine Trennung und das ist für dich natürlich bitter. Ich denke da kannst du nichts machen, außer ihr zu sagen, dass du für die Beziehung eigentlich kämpfen möchtest und du sie liebst, aber es respektierst,dass sie alleine sein will. Vielleicht findet sie ja wieder zu Dir zurück.

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25. September um 19:54
In Antwort auf darkflower

Hallöle zusammen.  Ich brauch mal euren Rat. Meine "Frau" war vor knapp 3 Monaten zu einer Kur in Bad Gottleuba. Nun kam sie vor 2 Monaten wieder und nichts ist mehr wie es war. Um es kurz zu machen, seit sie wieder da ist, sind wir getrennt und das nach 12 Jahren Beziehung. Klar, wenn man ehrlich ist, war es bei uns nun nicht mehr so, wie die ersten Monate/Jahre, vieles ist zum Alltag und irgendwie auch zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wo ich nun gerade in der ersten Woche, ihrer Kur, feststellen musste, dass ich sie richtig vermisse und selbst nach 12 Jahren noch über alles liebe, ist aus ihr eine Frau geworden, die eiskalt und eher egoistisch geworden ist. :thinking: Zudem ist es so, dass sie sich Dinge einredet, die sie auch tatsächlich genau so glaubt und davon überzeugt ist. Als Beispiel, ich kämpfe nur um sie, weil ich Angst vorm Alleinsein habe. :man_shrugging: Ich habe keine Ahnung wie sie darauf kommt, aber egal was ich dagegen sage, sie läßt es nicht an sich ran.  Aus dem Freundeskreis hab ich nun erfahren, dass es wohl vielen Paaren so geht. Aber es kann doch nicht Sinn einer Kur sein, Familien zu zerstören! Es ist ja nicht mal wirklich etwas vorgefallen, wo man sagen könnte, ok das ist tatsächlich ein Grund für eine Trennung.  Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt aus dem Freundeskreis soetwas?  Ich bin selbst psychisch erkrankt und habe extreme Angststörung, usw. Ich war 15 Wochen in einer Tagesklinik und habe soetwas noch nie erlebt. Mir wurde damals immer klar gemacht, dass Familie etwas wichtiges ist.  Wäre schön, wenn sich jemand meldet die/der eigene Erfahrungen gemacht hat und helfen kann.

So eine zeitweise Trennung, ob wegen einer Kur oder sonstiges, kann tatsächlich alles ändern.
Bei mir war das damals (knapp 30 Jahre her  ) so, als mein Freund zur Bundeswehr ging.

Hab ich beim Abschied noch Rotz und Wasser geheult und dachte ich würde sterben, merkte ich nach wenigen Wochen schon, dass es doch auch ohne ihn ging. Und sogar viel besser und leichter. Als er das erste Mal ein Wochenende wieder nach Hause kam, war ich längst mit mir im Reinen und er nervte mich nur noch. Und das wurde auch nie wieder anders, ich war jedes mal froh, wenn er wieder fuhr und vermisste ihn auch nicht. Bis ich mich letztlich trennte. Leid tat mir nur, dass ich ihm nicht erklären konnte, warum ich keine Gefühle mehr für ihn hatte. Sie waren einfach 'weg'.

Ich kann dir nicht sagen, woran es genau lag. Ich kann dir nur bestätigen, dass es sowas gibt und ich denke, dass du von nun an ganz schlechte Karten bei ihr hast.

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25. September um 20:09
Beste Antwort
In Antwort auf pustew

Na ja...es kann aber ja wirklich sein, dass ihr deine Erkrankung zuviel wurde, sie das aber ausgehalten und mitgetragen hat. Ihre Bedürfnisse hat sie dann wohl zurück gesteckt und ist dadurch selber erkrankt. Vielleicht merkt sie nun, dass sie eigentlich eine Trennung wollte, sich aber nicht getraut hat, sich für dich verantwortlich fühlte oder aber dich auch noch liebt, es ihr aber dennoch zuviel ist. Jedenfalls will sie gerade eine Trennung und das ist für dich natürlich bitter. Ich denke da kannst du nichts machen, außer ihr zu sagen, dass du für die Beziehung eigentlich kämpfen möchtest und du sie liebst, aber es respektierst,dass sie alleine sein will. Vielleicht findet sie ja wieder zu Dir zurück.



Seine eigenen Bedürfnisse wegzustecken ist wohl normal, wenn der Partner schwer erkrankt. Aber mir fällt auf, dass auch sehr viele schnell weg sind. So in dem Stil: er, sie hat sich so verändert, darum bin ich gegangen. Sonst wäre ich geblieben. Ist logisch, dass sich jemand verändert, wenn er schwer krank ist, ob psychisch oder physisch! 

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25. September um 21:05
Beste Antwort
In Antwort auf avarrassterne1

ja, das ist während / nach Kuren und / oder Psychotherapien häufig.

Auch andere Versionen davon, sinnlos Brücken hinter sich abzubrechen.

Im Grunde ist es so:
Das man dort ist, hat ja seine Gründe. Man hat also ein "altes" Leben, aus dem man heraus will (denn da ist man krank und es geht einem erbärmlich) - und eine Vorstellung von einem "neuen" Leben, indem alles gut werden wird.
Klar stellt man da alles auf den Prüfstand - gut und richtig so. Nur fehlt einem JEDE Fähigkeit, etwas sinnvoll zu bewerten und einzuschätzen. Nach meinen Erfahrungen wird diese Taktik der verbrannten Erde auch von den Therapeuten forciert, statt sie einzubremsen.
Meine Beziehung hat die erste Therapie zum Glück überstanden, mein Job nicht. Den hatte ich auf Anraten meines Therapeuten gekündigt. Goldige Idee, ich war eh arbeitsunfähig und nein, mein Job war natürlich NICHT die Quelle meiner Probleme, ich kam dort nicht klar, weil ich mit mir selbst nicht klar kam, das war auch schon alles. Aber so war ich dann "wenigstens" so richtig am Boden. Gesundheitlich weit entfernt von ok und statt einem Einkommen, von dem ich leben kann, mit Hartz IV, zugehörigem Behördenstress und keine Ahnung, wie ich nach dem Bezahlen der Miete noch für einen Monat das Essen bezahlen soll. GENIAL! Aber hey, Du glaubst nicht, wie klar mir zu dem Zeitpunkt war, dass eine Kündigung der absolut richtige, sinnvolle, gute, schon lange fällige und schrecklich hilfreiche Schritt für mich ist!

Bei der zweiten Therapie kam wieder dieser Wunsch, alle Brücken abzubrechen - da hat mein Mann mich dann eingebremst (der Therapeut nämlich nicht ) - und seit dem weiß ich, dass ich in diesem Zustand keine Entscheidungen treffen kann, deren Folgen über den aktuellen Tag hinausreichen. Wie klar und sinnvoll sie mir auch erscheinen mögen.

Und ja, auch ich kenne viele, viele, viele solcher Geschichten.

Wenn ich das richtig verstanden hat, wird einem also die Perspektive des Therapeuten als einzig richtige auf´s Auge gedrückt ohne den Menschen selbst in die Lage zu versetzen, dass er unter diversen Gesichtspunkten sein Leben selbst beleuchtet?

Der Mensch wird gelenkt, ohne selbst Einfluss darauf zu haben, was er eigentlich selbst will?

Das liest sich nach Gehirnwäsche.

Ich stelle mir eine Therapie so vor, dass dem Menschen Leitfäden an die Hand gegeben werden, mit denen er selbst die Probleme in seinem Leben lösen kann.

Aber ich habe selbst schon öfter von solchen Vorgehen gehört.

 

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25. September um 21:11
Beste Antwort
In Antwort auf darkflower

@lissabon was verstehst du unter "langn Klinikaufenthalt"?
Ich meine, wenn es wirklich einen Grund geben würde, würde ich es vielleicht sogar begreifen, auch wenn ich trotzdem um sie kämpfen würde. Aber es gab oder gibt ja kein richtigen Grund.

@avarrassterne1 ich hatte leider keine Möglichkeit irgendwas dagegen zu machen. Das ganze kam erst in der letzten Woche ihrer Kur, bei uns zur Sprache und da konnte ich von zu Hause aus kaum etwas ausrichten. Sie war ca 250km von hier entfernt. Und wie gesagt, in meiner Tagesklinikzeit war es immer wichtig, dass die Familie zusammen hält und die nicht auch noch kaputt geht. 
Meine Frage wäre jetzt allerdings an dich, wie soll ich mich am besten verhalten? Sie zweifelt ja alles an was ich zu ihr sage oder für sie mache. 

Da sehe ich auch das Problem solcher Therapien: es wird der einzelne Mensch herausgepickt, ohne die Gemeinschaft zu sehen, ohne dem Paar selbst eine Möglichkeit zum Austausch zu geben, Probleme zu beheben.
Es wird so getan, als ob es nur darum ging, diesem einzelnen Mensch zu helfen, ohne sein Umfeld zu betrachten und mit einzubeziehen.
Sowas geht gar nicht.
Gleichzeitig wurdest du wohl irgendwie ausgeschaltet vom Therapeuten, da deine Meinung gar keine Wichtigkeit mehr haben durfte.

 

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25. September um 21:13
In Antwort auf irmaladouche5

Wenn ich das richtig verstanden hat, wird einem also die Perspektive des Therapeuten als einzig richtige auf´s Auge gedrückt ohne den Menschen selbst in die Lage zu versetzen, dass er unter diversen Gesichtspunkten sein Leben selbst beleuchtet?

Der Mensch wird gelenkt, ohne selbst Einfluss darauf zu haben, was er eigentlich selbst will?

Das liest sich nach Gehirnwäsche.

Ich stelle mir eine Therapie so vor, dass dem Menschen Leitfäden an die Hand gegeben werden, mit denen er selbst die Probleme in seinem Leben lösen kann.

Aber ich habe selbst schon öfter von solchen Vorgehen gehört.

 


Eigentlich sagen Psychos gerne im übertragenem  Sinn: wir geben dem Probanden keinen Fisch, sondern wir reichen ihm die Angel um selbst zu fischen. Nur halten sie sich leider nicht immer an ihr credo und verfallen ins Ratschlaggeben!

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25. September um 21:15
Beste Antwort
In Antwort auf mikky790


Ich kenne das auch von einer Freundin. Sie ist chronisch krank, Schmerzpatientin. Dann geht sie in die Reha und kommt immer nachhause und sagt Dinge wie: da habe ich gelernt, dass ich viel zu wenig auf mich achte, jetzt komme ich, dann nochmals ich! Völlig verändert. Ich denke dann jeweils hoffentlich kommt das gut mit diesem ich, ich Geschrei! 

So habe ich das im entfernten Bekanntenkreis auch erlebt. Er hatte psychosomatische Probleme, kam in eine Klinik. Die Ehe war eigentlich ok, ich würde sagen, normal, das Paar hatte 4 Kinder.
Während der Therapie wurde ihm dermassen suggeriert, dass er nur noch an sich selbst denken solle, damit es ihm wieder gut ginge...

Die Ehefrau und die Familie wurden komplett ausgeschaltet.
Er lernte dann auch eine wesentlich jüngere Frau kennen während der Therapie, 15 oder 20 Jahre jünger. In dieser Frau sah er seine Zukunft, ach, er war ja auf einmal so glücklich... unterstützt wurde das vom Therapeuten.

Er trennte sich dann auf Anraten, er solle " sein Glück" ausleben, es fand nie eine richtige Aussprache statt mit seiner Frau. Sie verstand die Welt nicht mehr.

So 1 oder 2 Jahre schwebte er auf Wolken mit der jungen Frau, die er in der Therapie kennengelernt hatte, dann ging die Beziehung in die Brüche.

Er stand vor einem Scherbenhaufen.

Die Ehe war nun auch von Grund auf zerstört.


 

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25. September um 21:18
In Antwort auf mikky790


Aber wenn ihr die Wohnung gemeinsam gemietet habt, dann kann sie nicht alleine kündigen.
Aber was du machen kannst,  habe ich echt auch keine Ahnung. An deiner Stelle wäre ich genau so hilflos.

Nein, sie kann nicht allein kündigen.
Aber schon die Tatsache allein, dass sie hintenrum versucht, mit ihrem Vermieter was auszuhandeln, ohne ihn einzuweihen..


 

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25. September um 21:21
Beste Antwort
In Antwort auf darkflower

Grund war Rücken und Psyche. Wobei ihre Rückenschnerzen wohl von der Psyche kommen. 
Momentan bin ich gerade an dem Punkt, wo ich einfach alles hinschmeißen möchte, weil ich ja am Ende das ganze Gegenteil von ihr mache. Ich setze mich gerade völlig zurück. Wobei ich auch weiß, wenn sie ruft bin ich eh wieder da, aus Angst sie zu verlieren.
Mein Fehler ist wohl auch, dass ich ihre Kur mit meiner Tagesklinik vergleiche. Denn auch ihre große Tochter, die selbst in einer Tagesklinik war, versteht ihre Mutter nicht mehr. Aber auch sie kommt an ihre Mutter nicht mehr ran obwohl es sonst immer eher Streß zwischen meiner Frau und mir gab statt zwischen ihr und ihrer Tochter. Sie hatte sich normalerweise IMMER vor ihre Kinder gestellt, selbst wenn ich Recht hatte, was sie dann später immer wieder zugab.

Ich verstehe auch Meinungen wie von lissabon, ein normaler Mensch würde bestimmt auch sagen, scheiß drauf, so lass ich mich nicht behandeln oder mit mir umgehen, aber wenn man psychisch belastet ist, sieht man halt Dinge anders und oft auch noch gutes im anderen. 

Das ist auch eine ganz gefährliche Schiene, Rückenschmerzen auf die Psyche allein zu schieben. Es ist überaus schwierig, Rückenschmerzen zu diagnostizieren, oft gelingt das nicht richtig. Dann kommt als Diagnose: psychisch..
und da deine Frau natürlich die Schmerzen los werden will, lässt sie sich total darauf ein, ist Wachs in den Händen der Therapeuten.

Was hat sie denn so als Untersuchungen und Diagnosen bisher hinter sich, was ihr Rückenleiden betrifft?

Vielleicht da nochmal ansetzen bei einem Rückenspezialisten?

 

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25. September um 21:23
Beste Antwort
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Was willst Du denn hinschmeissen?
Sie hat sich doch getrennt?

Grundsätzlich ist hinterherlaufen, jammern und betteln stets kontraproduktiv, weil es bedürftig wirkt.

Auf wen läuft die Wohnung?

Ja, vielleicht sollte er mal den Spiess umdrehen und selbst kurzfristig ausziehen, zu einem Freund oder so.

Sie scheint ja diese Kurve nicht gekriegt zu haben, es wäre sowas, wie sie ins kalte Wasser werfen um sie wachzurütteln.

Ob diese Situation wirklich so toll ist, wie ihr das eingeredet wurde.

 

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25. September um 21:28
Beste Antwort
In Antwort auf mikky790


Eigentlich sagen Psychos gerne im übertragenem  Sinn: wir geben dem Probanden keinen Fisch, sondern wir reichen ihm die Angel um selbst zu fischen. Nur halten sie sich leider nicht immer an ihr credo und verfallen ins Ratschlaggeben!

Dann haben sie aber ihr Behandlungsziel verfehlt, wenn es ihnen nur darum geht, den Menschen aus seinem Umfeld rauszureissen, ihn evtl. in die Lage eines Neustarts zu versetzen, anstatt einer Beziehung, die viélleicht diverse Probleme hat, die durchaus zu lösen wären, eine Chance zu geben.

 

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25. September um 21:39
In Antwort auf irmaladouche5

Dann haben sie aber ihr Behandlungsziel verfehlt, wenn es ihnen nur darum geht, den Menschen aus seinem Umfeld rauszureissen, ihn evtl. in die Lage eines Neustarts zu versetzen, anstatt einer Beziehung, die viélleicht diverse Probleme hat, die durchaus zu lösen wären, eine Chance zu geben.

 


auch Psychos sollten nie vergessen: Ratschläge sind Hammerschläge! Ungebetene Ratschläge bekommt man von Freunden öfters. Da müssten sie mehr bieten, finde ich!

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26. September um 7:48
In Antwort auf mikky790



Seine eigenen Bedürfnisse wegzustecken ist wohl normal, wenn der Partner schwer erkrankt. Aber mir fällt auf, dass auch sehr viele schnell weg sind. So in dem Stil: er, sie hat sich so verändert, darum bin ich gegangen. Sonst wäre ich geblieben. Ist logisch, dass sich jemand verändert, wenn er schwer krank ist, ob psychisch oder physisch! 

es ist aber auch genauso normal, dass nicht jeder damit umgehen kann.

Ich bin mir nur zu sehr im Klaren darüber, was gerade eine psychische Erkrankung mit den Menschen in der Umgebung des betroffenen macht. Und was die Pflege eines alten Menschen oder körperlich beeinträchtigten Menschen mit den Menschen in der Umgebung des Betroffenen macht, habe ich auch schon live erlebt.

Also wenn Du mich fragst: es sind ZU WENIGE, die da rechtzeitig die Konsequenzen ziehen und gehen, zu oft werden so aus lauter Liebe und Zuneigung schlicht und einfach nur 2-4 Menschen mehr schwer krank, weil sie ihre eigenen psychischen und physischen Grenzen dabei hoffnungslos überschreiten und das nun einmal Konsequenzen hat.

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26. September um 7:57
In Antwort auf irmaladouche5

Wenn ich das richtig verstanden hat, wird einem also die Perspektive des Therapeuten als einzig richtige auf´s Auge gedrückt ohne den Menschen selbst in die Lage zu versetzen, dass er unter diversen Gesichtspunkten sein Leben selbst beleuchtet?

Der Mensch wird gelenkt, ohne selbst Einfluss darauf zu haben, was er eigentlich selbst will?

Das liest sich nach Gehirnwäsche.

Ich stelle mir eine Therapie so vor, dass dem Menschen Leitfäden an die Hand gegeben werden, mit denen er selbst die Probleme in seinem Leben lösen kann.

Aber ich habe selbst schon öfter von solchen Vorgehen gehört.

 

jein.

Man ist in einem emotionalen Ausnahmezustand. Darunter leidet die Urteilsfähigkeit. Immer. Bei jedem Menschen. Egal, welche Emotionen das sind, die gerade überkochen. Ohne, dass es einem normaler Weise bewußt ist. Das ist der erste Punkt.

Der zweite Punkt ist: natürlich will man das Leben, in dem man krank war (nun, richtiger wäre: krank IST, aber so fühlt es sich nicht an) uuuuuunbedingt hinter sich lassen. Ist ja nicht gerade so, dass krank sein schön ist, also ja, man WILL da raus. Also gibt es diese "Aufbruchsstimmung": alles anders, alles neu, alles besser!

Der dritte Punkt ist: es ist halt Voraussetzung für eine Therapie, dass man dem Therapeuten vertraut und seinem Rat folgt. Darauf MUSS man sich einlassen. Anders geht es nicht. Tja... und dann ist halt die Frage, bei wem man damit landet...

Das mit den Leitfäden (und noch viel mehr: Techniken!) ist die schöne Theorie, ja.

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26. September um 9:11
In Antwort auf avarrassterne1

es ist aber auch genauso normal, dass nicht jeder damit umgehen kann.

Ich bin mir nur zu sehr im Klaren darüber, was gerade eine psychische Erkrankung mit den Menschen in der Umgebung des betroffenen macht. Und was die Pflege eines alten Menschen oder körperlich beeinträchtigten Menschen mit den Menschen in der Umgebung des Betroffenen macht, habe ich auch schon live erlebt.

Also wenn Du mich fragst: es sind ZU WENIGE, die da rechtzeitig die Konsequenzen ziehen und gehen, zu oft werden so aus lauter Liebe und Zuneigung schlicht und einfach nur 2-4 Menschen mehr schwer krank, weil sie ihre eigenen psychischen und physischen Grenzen dabei hoffnungslos überschreiten und das nun einmal Konsequenzen hat.


Ja, da gebe ich die schon auch Recht. Als Angehöriger eines kranken Menschen sollte man auch die eigenen Grenzen sehen und sich auch eingestehen, es geht nicht mehr.
 

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26. September um 10:17

Warum soll sie heulen?
Sie hat sich doch bereits getrennt und scheint ohne ihn zufrieden.

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26. September um 10:20

unwahrscheinlich.

Das kommt entweder dann, wenn die Blase von der Kur platzt, falls es eine ist - und das dauert noch paar Monate, ob er weg ist oder nicht.
Oder gar nicht, wenn es gar keine Blase ist.

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26. September um 11:16

Ich finde es nicht gut, aufzuhetzen. Die Frau hat Gründe. Die glaubt der Threadsteller aber nicht oder kann sie nicht nachvollziehen. 

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26. September um 13:12
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Warum soll sie heulen?
Sie hat sich doch bereits getrennt und scheint ohne ihn zufrieden.

keinen plan wieso mein beitrag dazu gelöscht wurde ....

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26. September um 13:39
In Antwort auf jasmin7190

keinen plan wieso mein beitrag dazu gelöscht wurde ....

die neuen Regeln sind streckenweise etwas ... ahm... wenig intuitiv verständlich.

https://www.gofeminin.de/beliebt-im-netz/allgemeine-nutzungsbedingungen-verhaltenskodex-gofeminin-forum-s2018490.html

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5. Oktober um 10:54

Wie sieht es denn aus, lieber Threadsteller ? Gibt es etwas Neues ?

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