Forum / Liebe & Beziehung

Nach Affaire, Beziehung retten oder Trennung?

3. November 2020 um 12:18 Letzte Antwort: 6. November 2020 um 14:16

Hallo zusammen, 
Ich bin neu hier und froh das ich endlich eine Möglichkeit gefunden habe vielleicht den Rat zu finden der mich wirklich weiter bringt.
Ich denke ich muss auch etwas ausholen, es könnte also sein, daß der Text länger wird.

Also, ich bin jetzt 41 habe 3 Kinder (18,16,6)
Die großen habe ich mit in die Beziehung gebracht. 
Nun ja ich bin nun seit 10 Jahren mit dem Vater meines 3. Kindes liiert und ich muss sagen unsere Beziehung lief recht chaotisch. 
Die ersten 3 Jahre noch relativ normal. 
Allerdings habe ich leider viel persönlichen Ballast mit in die Beziehung gebracht. 
Und wie sollte es anders sein, musste ich dann halt irgendwann damit anfangen einiges aufzuarbeiten... 
Das war 2013/14... Mich holte meine Vergangenheit ein, in einem solchen Ausmaß das ich mich in Therapie begeben musste. Vielleicht noch ausgelöst durch die Hormone der Schwangerschaft oder die Umstellung oder ob es endlich Zeit war weiß ich nicht ...
Zu dieser Zeit ermutigte mich mein Partner jedoch, es endlich anzupacken. 
Ich denke ich muss zu meinem psychischen Zustand wenig erklären... Ich war am Ende nicht mehr Herr meiner Emotionen und begab mich in die Klinik zur Therapie... 
Naja, während der Therapie war ich nur bedingt fähig, Haushalt, die großen und das Baby und die Partnerschaft auf die Reihe zu bringen... 
Was dazu führte, daß mein Partner der gesundheitlich auch nicht mehr gut zurecht war, wieder ins Krankenhaus musste, eine schwere OP hinter sich brachte anschließend zur Rehe fuhr und dann... 
Jemand anders kennenlernte... 
Dort die Aufmerksamkeit bekam, die er zu Hause nicht mehr hatte und sich in eine Affäre flüchtete... 
Ja unser Alltag war schwer und auch stark Streit und Stress behaftet. 
Naja nach 1,5 Jahren, floh er dann nach einem Streit zu ihr... 
Und dann erst habe ich davon erfahren! 
Seitdem hat sich alles verändert. 
Ich habe mich damals entschieden zu bleiben, aber konnte das Thema bis heute nicht ruhen lassen. Ich kann nicht damit abschließen und weiß nicht weiter... 
Mittlerweile leben wir schon räumlich getrennt, er hält aber weiterhin an der Beziehung fest. 
Er möchte auch das wir wieder zurück kommen... 
Ich bin so unsicher, kann mich nicht wirklich darauf einlassen, vertraue ihm nicht... 
Jetzt möchte er eine Paartherapie... 
Er will etwas tun, das merke ich, aber trotzdem weiß ich nicht wo ich ansetzen soll... Ich bin immer noch tief verletzt und sehe auch keine Chance, weil ich keine Basis sehe. Vielleicht bin ich ja auch zu blind und kann es nicht sehen?! 
Ich kann mich nicht von ihm anfassen lassen... 
Aber trotzdem kommt für ihn keine entgültige Trennung in Frage. 
Ich verstehe es nicht... 
Könnt ihr mir helfen, dieses Chaos zu sortieren? Wie kann ich verzeihen und weiter machen, wenn ich es nicht als Chance sondern eher als Todesstoß sehe? 

Vielen Dank 

Mehr lesen

4. November 2020 um 1:53

Hallo,

Wenn er wieder zu dir will, muß er seine Affäre beenden; du scheinst nicht der Typ für's zweigleisige zu sein. 

Ich kenne mich mit diesen Reha-Affären auch persönlich aus und denke, daß man langfristig über sie hinwegkommen kann, wenn man es wirklich will. Ich sehe es auch nicht als Todesstoß für eine 10jährige Beziehung mit 3 Kindern, das wäre sehr kurzsichtig und keinesfalls klug.

Ich wünsche dir weniger Drama und einen guten Neustart,

Pi


 

Gefällt mir

4. November 2020 um 6:52
In Antwort auf

Hallo zusammen, 
Ich bin neu hier und froh das ich endlich eine Möglichkeit gefunden habe vielleicht den Rat zu finden der mich wirklich weiter bringt.
Ich denke ich muss auch etwas ausholen, es könnte also sein, daß der Text länger wird.

Also, ich bin jetzt 41 habe 3 Kinder (18,16,6)
Die großen habe ich mit in die Beziehung gebracht. 
Nun ja ich bin nun seit 10 Jahren mit dem Vater meines 3. Kindes liiert und ich muss sagen unsere Beziehung lief recht chaotisch. 
Die ersten 3 Jahre noch relativ normal. 
Allerdings habe ich leider viel persönlichen Ballast mit in die Beziehung gebracht. 
Und wie sollte es anders sein, musste ich dann halt irgendwann damit anfangen einiges aufzuarbeiten... 
Das war 2013/14... Mich holte meine Vergangenheit ein, in einem solchen Ausmaß das ich mich in Therapie begeben musste. Vielleicht noch ausgelöst durch die Hormone der Schwangerschaft oder die Umstellung oder ob es endlich Zeit war weiß ich nicht ...
Zu dieser Zeit ermutigte mich mein Partner jedoch, es endlich anzupacken. 
Ich denke ich muss zu meinem psychischen Zustand wenig erklären... Ich war am Ende nicht mehr Herr meiner Emotionen und begab mich in die Klinik zur Therapie... 
Naja, während der Therapie war ich nur bedingt fähig, Haushalt, die großen und das Baby und die Partnerschaft auf die Reihe zu bringen... 
Was dazu führte, daß mein Partner der gesundheitlich auch nicht mehr gut zurecht war, wieder ins Krankenhaus musste, eine schwere OP hinter sich brachte anschließend zur Rehe fuhr und dann... 
Jemand anders kennenlernte... 
Dort die Aufmerksamkeit bekam, die er zu Hause nicht mehr hatte und sich in eine Affäre flüchtete... 
Ja unser Alltag war schwer und auch stark Streit und Stress behaftet. 
Naja nach 1,5 Jahren, floh er dann nach einem Streit zu ihr... 
Und dann erst habe ich davon erfahren! 
Seitdem hat sich alles verändert. 
Ich habe mich damals entschieden zu bleiben, aber konnte das Thema bis heute nicht ruhen lassen. Ich kann nicht damit abschließen und weiß nicht weiter... 
Mittlerweile leben wir schon räumlich getrennt, er hält aber weiterhin an der Beziehung fest. 
Er möchte auch das wir wieder zurück kommen... 
Ich bin so unsicher, kann mich nicht wirklich darauf einlassen, vertraue ihm nicht... 
Jetzt möchte er eine Paartherapie... 
Er will etwas tun, das merke ich, aber trotzdem weiß ich nicht wo ich ansetzen soll... Ich bin immer noch tief verletzt und sehe auch keine Chance, weil ich keine Basis sehe. Vielleicht bin ich ja auch zu blind und kann es nicht sehen?! 
Ich kann mich nicht von ihm anfassen lassen... 
Aber trotzdem kommt für ihn keine entgültige Trennung in Frage. 
Ich verstehe es nicht... 
Könnt ihr mir helfen, dieses Chaos zu sortieren? Wie kann ich verzeihen und weiter machen, wenn ich es nicht als Chance sondern eher als Todesstoß sehe? 

Vielen Dank 

Vielleicht ist es für dich ein Todesstoß und keine Chance, weil du mit dir selbst unzufrieden bist? Vom Kopf her scheinst du zu hadern, dein Verhalten zu hinterfragen und eure Beziehung zu wollen, deine Gefühle setzen dir eine Blockade, vielleicht weil du selbst noch etwas Unverarbeitetes in dir schlummert. Wie war deine 1. Trennung vom Vater deiner zwei Kinder? Welche Gründe haben die Trennung verursacht? 

Wie fit fühlst du dich im Alltag, könnte es sein dass du dich -aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit- grundsätzlich etwas überfordert fühlst, diese Gefühle von Frust und Misserfolg auf ihn projizierst-  zweifelst daher am Gelingen und Neustart? 

 

Gefällt mir

4. November 2020 um 8:20

Lieben Dank für eure Antworten!

Ich bin wirklich für jeden Denkanstoß sehr dankbar! 

Ja ich hadere sehr mit mir und schwanke zwischen Herz und Verstand... 
Natürlich hinterfrage ich mich und auch mein Verhalten, es liegt ja nicht alles nur an ihm. 
Mit der Blockade könntest du richtig liegen, ich komme ja irgendwie nicht weiter. 

Die Trennung von dem Vater der großen, lief total pflegeleicht und unkompliziert. 
Wir hatten uns in verschiedene Richtungen entwickelt. Sehr unterschiedlich waren unsere Ansprüche an die Zukunft. 
Wir waren uns in allen Bereichen was die Trennung und die Kinder damals betraf, einig,wir wussten das für uns beide eine gemeinsame Zukunft nicht in Frage kam, wir aber trotzdem gute Eltern sein wollten. Es gab keinen Rosenkrieg. 
Und das funktioniert auf sehr freundschaftliche Weise bis heute. 

Mein Leben und meinen Alltag habe ich während und nach meiner Therapie einmal komplett umgekrempelt. 
Angefangen habe ich damals zuerst mit dem Job, das war zunächst das einfachste, da bin ich jetzt in einer Position die eine gewisse Unabhängigkeit und Verantwortung mit sich bringt, welche mich fordert und glücklich macht. 
Danach bin ich meine sozialen Kontakte angegangen, von einigen habe ich mich damals verabschiedet und viele sind viel tiefgründiger und wichtiger in meinem Leben als die Jahre zuvor. 
Ich bin seit meiner Therapie nicht mehr so verschlossen vor den Menschen die mir wichtig sind. 

Das was ich nicht auf die Reihe bekomme, ist diese Beziehung. 
Ich habe zwar viel um die Ohren, aber das haben andere ja auch... Und trotzdem gelingt anderen der Spagat zwischen dem Mutter sein, berufstätig, Hausfrau, Freundschaft, Hobby und Partnerin irgendwie besser...?! 

Als Grund definierte er, die fehlende Aufmerksamkeit.. 
Womit er zu der Zeit recht hat. Der kleine war gerade geboren... 
Als er bei der Reha war, war der kleine 6 Monate alt... Aufgeflogen ist alles da war er 2 Jahre... 

Dennoch hat sich an der Distanz zwischen uns nichts geändert... 
Ich fühle mich immer noch wie in so einem Schockzustand, kann die körperliche Nähe nicht zulassen und versuche es auch immer zu vermeiden... 
Das müsste sich ändern, damit es überhaupt funktioniert, das weiß ich. 
Aber ich fühle mich jedesmal bedrängt. Unter Druck gesetzt. 
Woran liegt das? 
Wie kann man das verändern? 

Danke.. 
 

Gefällt mir

4. November 2020 um 8:32

Die Angst das ein Neustart nicht funktioniert, habe ich glaube ich genau aus dem Grund, weil sich eben diese Distanz nicht verändert hat. 
Er sagt ich bin kalt und auf Abstand..
Das waren ja genau die Gründe, die zu dieser Affäre geführt haben.
Und wenn er sich immer noch genauso fühlt, ist doch eine weitere Affaire nicht auszuschließen..??! 

Gefällt mir

4. November 2020 um 9:04

Wie ist es, wenn du über das Verzeihen versuchst Nähe zu ihm aufzubauen? 

...wenn du dich überwinden würdest, über deinen Schatten zu springen, um daran zu wachsen, in dem du körperliche Nähe zulässt? 

Ich habe das Gefühl, du hast Hemmungen grundsätzlich Nähe und Vertrauen zuzulassen, stimmt das? (So wie du den Umgang auch mit anderen in deinem Umfeld beschreibst...) 
 

Gefällt mir

4. November 2020 um 10:45
In Antwort auf

Wie ist es, wenn du über das Verzeihen versuchst Nähe zu ihm aufzubauen? 

...wenn du dich überwinden würdest, über deinen Schatten zu springen, um daran zu wachsen, in dem du körperliche Nähe zulässt? 

Ich habe das Gefühl, du hast Hemmungen grundsätzlich Nähe und Vertrauen zuzulassen, stimmt das? (So wie du den Umgang auch mit anderen in deinem Umfeld beschreibst...) 
 

Danke, das du mir deine Zeit schenkst!

Mmh... 
Ich brauche sehr lange, bis ich zu jemandem Vertrauen aufbauen kann, ja das stimmt. 
Mittlerweile gelingt mir das in freundschaftlichen Beziehungen aber sehr gut. Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig, ich kann gut mit konstruktiver Kritik umgehen, das hilft mir immer weiter. Ich finde es sehr gut, wenn man mir auch mal den Kopf wäscht und mir sagt "hey, das kannst du so nicht machen" 
Besser als wenn man mir nach dem Mund redet. 

Jemand der knallhart mit mir ins Gespräch geht und mich auf den Pott setzen kann, damit kann ich gut umgehen das macht für mich eine gute Freundschaft aus. 

Aber in Liebesbeziehungen... 
Da komme ich scheinbar an meine Grenzen. 
Ja, da fällt es mir schwer. 
Und ist das Vertrauen einmal kaputt, wirds kompliziert... 

Ich würde das aber schon gerne lernen... 
Menschen machen Fehler, dessen bin ich mir bewusst und es gehört zum lernen dazu. Es macht uns dadurch nicht zu schlechten Menschen. 

Bei Freunden klappt das, aber in Liebesbeziehungen? Eher schlecht... 

Über meinen Schatten zu springen, ja ich glaube du hast Recht damit das ich gehemmt bin. Ich fühle mich unwohl in diesen Situationen und ziehe mich zurück. 

Mmh... 

Gefällt mir

4. November 2020 um 14:07

Als du kalt und abweisend ihm gegenüber warst, wie hat sich das geäußert? Über welchen Zeitraum ging das? 

Bezogen auf den Alltag, würdest du von dir meinen, dass man sich als Partner geliebt, respektiert und angenommen fühlt von dir? Habt ihr regelmäßig miteinander gesprochen, etwas ohne die Kinder unternommen? Konntest du im Alltag von dir aus auf ihn zugehen, seine Nähe suchen, vor diesem Vorfall.

Gefällt mir

4. November 2020 um 14:31
In Antwort auf

Hallo zusammen, 
Ich bin neu hier und froh das ich endlich eine Möglichkeit gefunden habe vielleicht den Rat zu finden der mich wirklich weiter bringt.
Ich denke ich muss auch etwas ausholen, es könnte also sein, daß der Text länger wird.

Also, ich bin jetzt 41 habe 3 Kinder (18,16,6)
Die großen habe ich mit in die Beziehung gebracht. 
Nun ja ich bin nun seit 10 Jahren mit dem Vater meines 3. Kindes liiert und ich muss sagen unsere Beziehung lief recht chaotisch. 
Die ersten 3 Jahre noch relativ normal. 
Allerdings habe ich leider viel persönlichen Ballast mit in die Beziehung gebracht. 
Und wie sollte es anders sein, musste ich dann halt irgendwann damit anfangen einiges aufzuarbeiten... 
Das war 2013/14... Mich holte meine Vergangenheit ein, in einem solchen Ausmaß das ich mich in Therapie begeben musste. Vielleicht noch ausgelöst durch die Hormone der Schwangerschaft oder die Umstellung oder ob es endlich Zeit war weiß ich nicht ...
Zu dieser Zeit ermutigte mich mein Partner jedoch, es endlich anzupacken. 
Ich denke ich muss zu meinem psychischen Zustand wenig erklären... Ich war am Ende nicht mehr Herr meiner Emotionen und begab mich in die Klinik zur Therapie... 
Naja, während der Therapie war ich nur bedingt fähig, Haushalt, die großen und das Baby und die Partnerschaft auf die Reihe zu bringen... 
Was dazu führte, daß mein Partner der gesundheitlich auch nicht mehr gut zurecht war, wieder ins Krankenhaus musste, eine schwere OP hinter sich brachte anschließend zur Rehe fuhr und dann... 
Jemand anders kennenlernte... 
Dort die Aufmerksamkeit bekam, die er zu Hause nicht mehr hatte und sich in eine Affäre flüchtete... 
Ja unser Alltag war schwer und auch stark Streit und Stress behaftet. 
Naja nach 1,5 Jahren, floh er dann nach einem Streit zu ihr... 
Und dann erst habe ich davon erfahren! 
Seitdem hat sich alles verändert. 
Ich habe mich damals entschieden zu bleiben, aber konnte das Thema bis heute nicht ruhen lassen. Ich kann nicht damit abschließen und weiß nicht weiter... 
Mittlerweile leben wir schon räumlich getrennt, er hält aber weiterhin an der Beziehung fest. 
Er möchte auch das wir wieder zurück kommen... 
Ich bin so unsicher, kann mich nicht wirklich darauf einlassen, vertraue ihm nicht... 
Jetzt möchte er eine Paartherapie... 
Er will etwas tun, das merke ich, aber trotzdem weiß ich nicht wo ich ansetzen soll... Ich bin immer noch tief verletzt und sehe auch keine Chance, weil ich keine Basis sehe. Vielleicht bin ich ja auch zu blind und kann es nicht sehen?! 
Ich kann mich nicht von ihm anfassen lassen... 
Aber trotzdem kommt für ihn keine entgültige Trennung in Frage. 
Ich verstehe es nicht... 
Könnt ihr mir helfen, dieses Chaos zu sortieren? Wie kann ich verzeihen und weiter machen, wenn ich es nicht als Chance sondern eher als Todesstoß sehe? 

Vielen Dank 

Hallo kotzi (toller Nickname )...

wem nützt denn eine Paartherapie?

Ich seh bei euch keine Notwendigkeit.

Ein Paar,dass sich im Krankheits-Alltags-Kindererziehungsstress aus den Augen verloren hatte.Und er...Affäre..nicht der erste Mann,der Stress damit kompensiert.

Dein Partner muss sich klar sein,die Affäre beenden zu wollen.Dann wäre ein Neuanfang möglich bei euch,sofern Du das verzeihen und/oder vergessen könntest (nicht einfach,aber möglich).

Mein Eindruck ist,Dir würde mal ein Gespräch beim Psychologen oder Psychotherapeuten gut tun,um Deine Sichtweise auf die Ereignisse der Vergangenheit beleuchten und ggf.positiv korrigieren zu können.

Wenn Du ihm den Fehltritt nicht verzeihen kannst..ist es mit euch vorbei.ES ist schwer,ich weiss das auch..und ich schreibe bewusst nicht,im Interesse von 3Kindern,die zu zweit etwas einfacher grosszuziehen sind als alleine.

Vielleicht brauchst Du Zeit,möglich,neue Impulse.Ein guter erfahrener Therapeut könnte Dir dabei helfen.Dir.Nicht ihm.
Dein Exoder noch-Freund müsste deutlich daran arbeiten,Dein Vertrauen in ihn zurück zu gewinnen,wenn das nicht mehr möglich ist..war es das gewesen mit euch.
Was dann aus eurer Beziehung wird,müsste man abwarten.Nachdem was Du beschreibst,ist es schon zu Ende gewesen.

Und wenn er der Meinung ist,eine andere F....(sorry)tröstet im Streit mit der Lebensgefährtin,mit der er ein gemeinsames Kind hat,dann ist ihm nicht mehr zu helfen..mit Mitte 40J.jung..
Es ist einfach Dummheit,dafür eine Langzeitbeziehung zu riskieren,genau DAS hatte er getan.

Gefällt mir

4. November 2020 um 14:33

Ich denke, das große Thema bei dir ist  Verzeihen. Wenn du die Beziehung wieder richten willst, musst du verzeihen können. Leider kannst du das nicht, weil du zu verletzt bist.
Du scheinst noch nicht so weit zu sein und vielleicht kommt diese Zeit auch nie.
Mit der Affäre in die sich dein Mann flüchtete ist etwas kaputt gegangen, was sich nicht einfach so wieder ausbügeln lässt.

Ist diese Affäire immernoch aktuell ? Oder hat er es beendet?

Ich fürchte ihr dreht euch im Kreis. Er kann dir ja deinen Schmerz nicht nehmen. Wie will man so etwas wieder gut machen? Er kann es nicht ungeschehen machen.
Er kann ganz viel für dich tun, aber er kann dir nicht helfen, leider. Denn der Schmerz den er dir zugefügt hat, den musst du allein tragen.

Er hält an der Beziehung fest, weil sich bei ihm das Gewissen gemeldet hat. Er sieht das es dir schlecht geht und will nicht Schuld daran sein. Er sieht, was er angestellt hat.
Deswegen versucht er dich in die Therpaie zu bewegen.

Gefällt mir

4. November 2020 um 14:41
In Antwort auf

Lieben Dank für eure Antworten!

Ich bin wirklich für jeden Denkanstoß sehr dankbar! 

Ja ich hadere sehr mit mir und schwanke zwischen Herz und Verstand... 
Natürlich hinterfrage ich mich und auch mein Verhalten, es liegt ja nicht alles nur an ihm. 
Mit der Blockade könntest du richtig liegen, ich komme ja irgendwie nicht weiter. 

Die Trennung von dem Vater der großen, lief total pflegeleicht und unkompliziert. 
Wir hatten uns in verschiedene Richtungen entwickelt. Sehr unterschiedlich waren unsere Ansprüche an die Zukunft. 
Wir waren uns in allen Bereichen was die Trennung und die Kinder damals betraf, einig,wir wussten das für uns beide eine gemeinsame Zukunft nicht in Frage kam, wir aber trotzdem gute Eltern sein wollten. Es gab keinen Rosenkrieg. 
Und das funktioniert auf sehr freundschaftliche Weise bis heute. 

Mein Leben und meinen Alltag habe ich während und nach meiner Therapie einmal komplett umgekrempelt. 
Angefangen habe ich damals zuerst mit dem Job, das war zunächst das einfachste, da bin ich jetzt in einer Position die eine gewisse Unabhängigkeit und Verantwortung mit sich bringt, welche mich fordert und glücklich macht. 
Danach bin ich meine sozialen Kontakte angegangen, von einigen habe ich mich damals verabschiedet und viele sind viel tiefgründiger und wichtiger in meinem Leben als die Jahre zuvor. 
Ich bin seit meiner Therapie nicht mehr so verschlossen vor den Menschen die mir wichtig sind. 

Das was ich nicht auf die Reihe bekomme, ist diese Beziehung. 
Ich habe zwar viel um die Ohren, aber das haben andere ja auch... Und trotzdem gelingt anderen der Spagat zwischen dem Mutter sein, berufstätig, Hausfrau, Freundschaft, Hobby und Partnerin irgendwie besser...?! 

Als Grund definierte er, die fehlende Aufmerksamkeit.. 
Womit er zu der Zeit recht hat. Der kleine war gerade geboren... 
Als er bei der Reha war, war der kleine 6 Monate alt... Aufgeflogen ist alles da war er 2 Jahre... 

Dennoch hat sich an der Distanz zwischen uns nichts geändert... 
Ich fühle mich immer noch wie in so einem Schockzustand, kann die körperliche Nähe nicht zulassen und versuche es auch immer zu vermeiden... 
Das müsste sich ändern, damit es überhaupt funktioniert, das weiß ich. 
Aber ich fühle mich jedesmal bedrängt. Unter Druck gesetzt. 
Woran liegt das? 
Wie kann man das verändern? 

Danke.. 
 

...das unter Druck gesetzt fühlen..liegt daran dass DU Dich unter Druck gesetzt fühlst,an den Umständen,den Ereignissen und seiner Untreue.

Wie Du das verändern kannst?

Nimm einen Spiralblock..schreib auf.
WIE geht es Dir.
Wo siehst Du Dich..euch in 3-5 Jahren.

Was willst Du..
Für Dich-für die Kinder...
Wie willst Du es erreichen.

Was war vorher,was jetzt nicht mehr ist.
Wie denkst Du -könntest Du dahin kommen,dass ihr wieder die Beziehung haben könntet.

Mein Eindruck ist,dass Du vor allem Zeit brauchst.
Das zu verarbeiten..seinen Seitensprung.
Dein verlorenes Vertrauen...

Liebst Du ihn denn noch?
Hälst Du es für möglich,dass Du versuchst..es langsam hinter Dir zu lassen und ihm noch eine Chance zu geben?


Wie ist es augenblicklich?
Vermisst Du ihn wirklich?
(Und die Kinder?)
Möchtest Du nochmal das Zusammenleben neu mit ihn aufbauen?

Ist er bereit,nicht mehr fremdzuvögeln in nächster Zeit?
Will er wirklich?
Hat er den Kontakt zur anderen Frau definitiv aufgegeben,ist Schluss mit der Geliebten?Weisst Du Konkretes? Was sagte er dazu?

Schreib Dir das auf.
Und schau die Notizen (mit Datum!) in 2,3 Wochen wieder an.
Vielleicht..gelingt es Dir,etwas Klarheit reinzubringen

Vielleicht magst Du ein Tagebuch führen,wie es Dir geht aktuell..täglich..und wenn es nur 2Sätze sind.

Mag auch helfen,Deine Situation und zukünftige Entscheidungen besser ordnen zu können?


Es ist mir klar,ich "fordere"schlage Dir Dinge mit viel Aufwand vor für Dich.Du hast viel Arbeit mit 3Kindern.
Aber..möglich..Du nimmst Dir die Zeit wenn sie schlafen oder in der Schule sind.

Wenn Dir der Mann das wert ist.
Wenn Du-(er auch!!)ihr euch klar seid,ihr liebt euch noch, (?!?!?)-wollt zusammenbleiben oder wieder zusammen kommen..nicht nur der Kinder wegen.

Ich wünsch Dir viel Glück und gute Entschlüsse :kikouu kannst es echt brauchen...

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:00

Mmh... 
Vor dem Vorfall, war ich denke ich vermehrt abweisend, nach der Geburt des kleinen... Da war ich oft einfach nur müde und da ich gestillt habe, empfand ich irgendwie jede zusätzliche Forderung zu mehr Nähe zu ihm als anstrengend und belastend.. Klingt das hart, wenn ich sage, ich wollte einfach meinen Körper für mich haben während der Zeit?! Aber so hat es sich angefühlt...
Und während meiner Therapie, da ging das auch überhaupt nicht 

Wie hat sich das geäußert... 

Ich denke ich habe ihn öfter zurück gewiesen. 
Wir hatten viel Streit der ziemlich bösartig ablief. Reden ging gar nicht, es kam immer zum Streit. 


Der Zeitraum... Juni ist der kleine geboren, Dezember bin ich in die Klinik, Februar ist mein Partner ins Krankenhaus und Mitte März ist er zur Reha... Also mit Muss ein dreiviertel Jahr bestimmt vor dem ganzen.

Als er von der Reha kam hat jeder von uns sein eigenes Ding gemacht... 
Aber gestritten haben wir immer noch. Aber da gab es trotzdem hin und wieder bisschen Nähe. 

Dann 2016 war der besagte Knall. 

Naja.. Danach ging erstmal gar nichts. Es gab sehr viele Gespräche, allerdings auch sehr Schuld und Vorwurfsvoll behaftet, teilweise beleidigend... Und verletzend. 
Ich habe da versucht mehr Nähe zu suchen, habe auch das körperliche teilweise wieder zu finden probiert.. Da hat mir dann allerdings oft das Kopfkino einen Strick gedreht... Und ich habe mich wieder zurück gezogen... Aber ich habe Gespräche gesucht...
Allerdings das einfordern seiner Wünsche, also die Art und Weise, da habe ich mich oft überrumpelt und sehr unwohl gefühlt. Bis ich dann angefangen habe, diese Situationen zu vermeiden... 
Ich bin später ins Bett gegangen, wenn ich wusste das er schon schläft, z. B. 
Unternehmungen alleine, ohne Kinder ohne Freunde, das hätte ich mir sehr gewünscht zu dieser Zeit, aber nein die gab es nicht. 
Wir waren beide irgendwie gefangen in dieser Unzufriedenheit. Und dann haben wir 2018 entschieden, das es so nicht weitergehen kann und ich bin ausgezogen. 

Kurz nach dem Umzug vielleicht so 2 Wochen später... 
Da kamen die ersten konstruktiven Gespräche zwischen uns beiden, seit Jahren, zu Stande. 
Die Streits wurden weniger und vor allem weniger aggressiv!! Aber sehr emotional! 
Da kamen gaaanz langsam die beidseitigen Fehler zu Tage... 
Nur die Fehler zu kennen, aber sie irgendwie trotzdem nicht beheben zu können, ist auch grausam. 

Es gab in den letzten 1,5 Jahren auch Unternehmungen wo wir ganz alleine waren... Aber das gelingt über einen gewissen Zeitraum und dann rutschen wir ins selbe Muster. 
Auch haben wir wieder vermehrt gestritten. Und ich mich dann wieder zurück gezogen.. Womit wir wieder bei der Distanz angekommen sind. 

Dieses Muster ist erschreckend. 

Also im Alltag, ich respektiere meinen Partner und wir reden auch sehr viel. 
Im Lösen von Problemen die von aussen kommen, sprich die Arbeit oder ähnliches, sind wir wirklich konstruktiv. Er sagt ich Erde ihn in diesen Momenten. Ich denke angenommen fühlt er sich, sonst wäre er mit Sicherheit schon weg.. 
Aber geliebt fühlt er sich nicht immer,sagt er. 
Ihm fehlt das körperliche...






 

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:15
In Antwort auf

Mmh... 
Vor dem Vorfall, war ich denke ich vermehrt abweisend, nach der Geburt des kleinen... Da war ich oft einfach nur müde und da ich gestillt habe, empfand ich irgendwie jede zusätzliche Forderung zu mehr Nähe zu ihm als anstrengend und belastend.. Klingt das hart, wenn ich sage, ich wollte einfach meinen Körper für mich haben während der Zeit?! Aber so hat es sich angefühlt...
Und während meiner Therapie, da ging das auch überhaupt nicht 

Wie hat sich das geäußert... 

Ich denke ich habe ihn öfter zurück gewiesen. 
Wir hatten viel Streit der ziemlich bösartig ablief. Reden ging gar nicht, es kam immer zum Streit. 


Der Zeitraum... Juni ist der kleine geboren, Dezember bin ich in die Klinik, Februar ist mein Partner ins Krankenhaus und Mitte März ist er zur Reha... Also mit Muss ein dreiviertel Jahr bestimmt vor dem ganzen.

Als er von der Reha kam hat jeder von uns sein eigenes Ding gemacht... 
Aber gestritten haben wir immer noch. Aber da gab es trotzdem hin und wieder bisschen Nähe. 

Dann 2016 war der besagte Knall. 

Naja.. Danach ging erstmal gar nichts. Es gab sehr viele Gespräche, allerdings auch sehr Schuld und Vorwurfsvoll behaftet, teilweise beleidigend... Und verletzend. 
Ich habe da versucht mehr Nähe zu suchen, habe auch das körperliche teilweise wieder zu finden probiert.. Da hat mir dann allerdings oft das Kopfkino einen Strick gedreht... Und ich habe mich wieder zurück gezogen... Aber ich habe Gespräche gesucht...
Allerdings das einfordern seiner Wünsche, also die Art und Weise, da habe ich mich oft überrumpelt und sehr unwohl gefühlt. Bis ich dann angefangen habe, diese Situationen zu vermeiden... 
Ich bin später ins Bett gegangen, wenn ich wusste das er schon schläft, z. B. 
Unternehmungen alleine, ohne Kinder ohne Freunde, das hätte ich mir sehr gewünscht zu dieser Zeit, aber nein die gab es nicht. 
Wir waren beide irgendwie gefangen in dieser Unzufriedenheit. Und dann haben wir 2018 entschieden, das es so nicht weitergehen kann und ich bin ausgezogen. 

Kurz nach dem Umzug vielleicht so 2 Wochen später... 
Da kamen die ersten konstruktiven Gespräche zwischen uns beiden, seit Jahren, zu Stande. 
Die Streits wurden weniger und vor allem weniger aggressiv!! Aber sehr emotional! 
Da kamen gaaanz langsam die beidseitigen Fehler zu Tage... 
Nur die Fehler zu kennen, aber sie irgendwie trotzdem nicht beheben zu können, ist auch grausam. 

Es gab in den letzten 1,5 Jahren auch Unternehmungen wo wir ganz alleine waren... Aber das gelingt über einen gewissen Zeitraum und dann rutschen wir ins selbe Muster. 
Auch haben wir wieder vermehrt gestritten. Und ich mich dann wieder zurück gezogen.. Womit wir wieder bei der Distanz angekommen sind. 

Dieses Muster ist erschreckend. 

Also im Alltag, ich respektiere meinen Partner und wir reden auch sehr viel. 
Im Lösen von Problemen die von aussen kommen, sprich die Arbeit oder ähnliches, sind wir wirklich konstruktiv. Er sagt ich Erde ihn in diesen Momenten. Ich denke angenommen fühlt er sich, sonst wäre er mit Sicherheit schon weg.. 
Aber geliebt fühlt er sich nicht immer,sagt er. 
Ihm fehlt das körperliche...






 

...Kotzi...das überschwängliche Glück nach der Geburt eines gemeinsamen Kindes..weicht oft dem Stress mit dem kleinen Schreihals.

Kinder sind oft keine Klebebänder einer beschädigten Partnerschaft..oder die in Schieflage.

Aber man kriegt es hin..sieht man bei euch..und..das was Du schilderst..war vor 6Jahren,mit eurem Kind.

Männer assoziieren Liebe oft mit Sex.Gibt es keinen,ist die Beziehung "nix mehr"oder nicht mehr so,wie sie sein sollte.

Ich weiss nicht,wie es Dir geht,was Sex angeht,(zuverlässige Verhütung)..schläfst Du ab und an noch mit ihm oder seit dieser Affäre gar nicht mehr?
Dass man grad nicht mehr zusammen lebt,meint ja nicht,dass man keinen Sex haben könnte..aber..das Ganze muss halt passen.

Frauen verweigern oft Sex,wenn es zuviel Streit gab,Vorwürfe oder eine Trennung und sei es temporär,im Raum stand.
Männer verstehen das oft nicht..und meinen dann nur"..sie hatte nicht mehr mit mir geschlafen.."..und ignorieren die Gründe,die dazu führten.

Das..ist es aber nicht alleine...

Es gibt Männer,die mit wenig Sex klarkommen,aber..die meisten Männer zwischen...20 und 50..mögen gern regelmässig guten Sex.(Egal wo sie ihn bekommen..trifft nicht auf jeden zu).

Kann es nochmal wiederholen,mein Eindruck beim Lesen war,...Du brauchst noch viel Zeit.

Es hat Gründe gegeben..mit 3Kindern auszuziehen und wenn Du keine realistische Chance mehr siehst,zum Vater Deines jüngsten Kindes je wieder ein Vertrauensverhältnis herstellen zu können..das war es dann.

Vielleicht wärt ihr getrennt lebend ein besseres Elternpaar als zusammenlebend..das gibts auch..ist nur logistisch und kostenmässig relativ aufwändig.

Das Verzeihen..wäre für eine lange Zeit.
NIE mehr vorwerfen.

Ich hatte Bekannte,denen brachte es die (kinderlose)Ehe auseinander,weil er soviel fremdgegangen war..sie das mitbekam.Sie konnte es nicht vergessen.

Garantie hast Du nie,dass der Partner nicht wieder fremdgeht.Viele Männer erzählen nix,weil denen der Stress zuhause mit LAG (Lebensabschnittsbegleiterin) zuviel ist deswegen.

Entweder man vertraut..oder nicht.Man kann es wieder (aufbauen)..oder nicht.

Nach dem was Du schreibst..würde ich es kritisch sehen..viel passiert bei euch.
Aber schlussendlich ist es Deine Entscheidung,die Du Dir sicher nicht leicht machen wirst..aber..es drängt auch nichts.

Kommst Du denn finanziell zurecht..bist Du berufstätig?Darf man fragen?

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:16

Die Affäre hat er beendet. 

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:18
In Antwort auf

Mmh... 
Vor dem Vorfall, war ich denke ich vermehrt abweisend, nach der Geburt des kleinen... Da war ich oft einfach nur müde und da ich gestillt habe, empfand ich irgendwie jede zusätzliche Forderung zu mehr Nähe zu ihm als anstrengend und belastend.. Klingt das hart, wenn ich sage, ich wollte einfach meinen Körper für mich haben während der Zeit?! Aber so hat es sich angefühlt...
Und während meiner Therapie, da ging das auch überhaupt nicht 

Wie hat sich das geäußert... 

Ich denke ich habe ihn öfter zurück gewiesen. 
Wir hatten viel Streit der ziemlich bösartig ablief. Reden ging gar nicht, es kam immer zum Streit. 


Der Zeitraum... Juni ist der kleine geboren, Dezember bin ich in die Klinik, Februar ist mein Partner ins Krankenhaus und Mitte März ist er zur Reha... Also mit Muss ein dreiviertel Jahr bestimmt vor dem ganzen.

Als er von der Reha kam hat jeder von uns sein eigenes Ding gemacht... 
Aber gestritten haben wir immer noch. Aber da gab es trotzdem hin und wieder bisschen Nähe. 

Dann 2016 war der besagte Knall. 

Naja.. Danach ging erstmal gar nichts. Es gab sehr viele Gespräche, allerdings auch sehr Schuld und Vorwurfsvoll behaftet, teilweise beleidigend... Und verletzend. 
Ich habe da versucht mehr Nähe zu suchen, habe auch das körperliche teilweise wieder zu finden probiert.. Da hat mir dann allerdings oft das Kopfkino einen Strick gedreht... Und ich habe mich wieder zurück gezogen... Aber ich habe Gespräche gesucht...
Allerdings das einfordern seiner Wünsche, also die Art und Weise, da habe ich mich oft überrumpelt und sehr unwohl gefühlt. Bis ich dann angefangen habe, diese Situationen zu vermeiden... 
Ich bin später ins Bett gegangen, wenn ich wusste das er schon schläft, z. B. 
Unternehmungen alleine, ohne Kinder ohne Freunde, das hätte ich mir sehr gewünscht zu dieser Zeit, aber nein die gab es nicht. 
Wir waren beide irgendwie gefangen in dieser Unzufriedenheit. Und dann haben wir 2018 entschieden, das es so nicht weitergehen kann und ich bin ausgezogen. 

Kurz nach dem Umzug vielleicht so 2 Wochen später... 
Da kamen die ersten konstruktiven Gespräche zwischen uns beiden, seit Jahren, zu Stande. 
Die Streits wurden weniger und vor allem weniger aggressiv!! Aber sehr emotional! 
Da kamen gaaanz langsam die beidseitigen Fehler zu Tage... 
Nur die Fehler zu kennen, aber sie irgendwie trotzdem nicht beheben zu können, ist auch grausam. 

Es gab in den letzten 1,5 Jahren auch Unternehmungen wo wir ganz alleine waren... Aber das gelingt über einen gewissen Zeitraum und dann rutschen wir ins selbe Muster. 
Auch haben wir wieder vermehrt gestritten. Und ich mich dann wieder zurück gezogen.. Womit wir wieder bei der Distanz angekommen sind. 

Dieses Muster ist erschreckend. 

Also im Alltag, ich respektiere meinen Partner und wir reden auch sehr viel. 
Im Lösen von Problemen die von aussen kommen, sprich die Arbeit oder ähnliches, sind wir wirklich konstruktiv. Er sagt ich Erde ihn in diesen Momenten. Ich denke angenommen fühlt er sich, sonst wäre er mit Sicherheit schon weg.. 
Aber geliebt fühlt er sich nicht immer,sagt er. 
Ihm fehlt das körperliche...






 

und wenn ihr ins selbe Muster rutscht,wie Du schreibst..was bestehende Konflikte befeuert hatte...vielleicht gelingt es euch...rauszugehen,wenn Du es erkennst...kalt duschen oder einfach....STOP sagen.

Abrupter kompletter Themawechsel oder man beendet das Treffen.

Seht ihr euch noch regelmässig?Bei Dir..bei Ihm?

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:19

Ja finanziell bin ich unabhängig. Ja ich bin berufstätig. 

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:24

Ja bisher haben wir uns regelmäßig gesehen. Sowohl bei mir als auch bei ihm. 

Aktuell habe ich gerade die Zeit eingefordert um mir Klarheit zu verschaffen. 
Bisher hatte ich noch keine Zeit alleine um mich richtig damit befassen zu können. 


 

Gefällt mir

4. November 2020 um 15:53
In Antwort auf

Ja bisher haben wir uns regelmäßig gesehen. Sowohl bei mir als auch bei ihm. 

Aktuell habe ich gerade die Zeit eingefordert um mir Klarheit zu verschaffen. 
Bisher hatte ich noch keine Zeit alleine um mich richtig damit befassen zu können. 


 

Schwierig, ihr habt euch räumlich getrennt und könnt euch seit dem erst konfliktfrei unterhalten. 

Im ersten Beitrag schreibst über einen Ballast, den du aufzuarbeiten hattest, das hatte mich irritiert,...das heißt für mein Verständnis, dass du dir Schuldvorwürfe machst. Hm... hast du dich vor, während und nach der Schwangerschaft von ihm ausreichend unterstützt gefühlt?!! Es wäre nicht verwunderlich wenn du dich deswegen ihm körperlich entzogen hättest. 
 

Gefällt mir

4. November 2020 um 17:39
In Antwort auf

Hallo zusammen, 
Ich bin neu hier und froh das ich endlich eine Möglichkeit gefunden habe vielleicht den Rat zu finden der mich wirklich weiter bringt.
Ich denke ich muss auch etwas ausholen, es könnte also sein, daß der Text länger wird.

Also, ich bin jetzt 41 habe 3 Kinder (18,16,6)
Die großen habe ich mit in die Beziehung gebracht. 
Nun ja ich bin nun seit 10 Jahren mit dem Vater meines 3. Kindes liiert und ich muss sagen unsere Beziehung lief recht chaotisch. 
Die ersten 3 Jahre noch relativ normal. 
Allerdings habe ich leider viel persönlichen Ballast mit in die Beziehung gebracht. 
Und wie sollte es anders sein, musste ich dann halt irgendwann damit anfangen einiges aufzuarbeiten... 
Das war 2013/14... Mich holte meine Vergangenheit ein, in einem solchen Ausmaß das ich mich in Therapie begeben musste. Vielleicht noch ausgelöst durch die Hormone der Schwangerschaft oder die Umstellung oder ob es endlich Zeit war weiß ich nicht ...
Zu dieser Zeit ermutigte mich mein Partner jedoch, es endlich anzupacken. 
Ich denke ich muss zu meinem psychischen Zustand wenig erklären... Ich war am Ende nicht mehr Herr meiner Emotionen und begab mich in die Klinik zur Therapie... 
Naja, während der Therapie war ich nur bedingt fähig, Haushalt, die großen und das Baby und die Partnerschaft auf die Reihe zu bringen... 
Was dazu führte, daß mein Partner der gesundheitlich auch nicht mehr gut zurecht war, wieder ins Krankenhaus musste, eine schwere OP hinter sich brachte anschließend zur Rehe fuhr und dann... 
Jemand anders kennenlernte... 
Dort die Aufmerksamkeit bekam, die er zu Hause nicht mehr hatte und sich in eine Affäre flüchtete... 
Ja unser Alltag war schwer und auch stark Streit und Stress behaftet. 
Naja nach 1,5 Jahren, floh er dann nach einem Streit zu ihr... 
Und dann erst habe ich davon erfahren! 
Seitdem hat sich alles verändert. 
Ich habe mich damals entschieden zu bleiben, aber konnte das Thema bis heute nicht ruhen lassen. Ich kann nicht damit abschließen und weiß nicht weiter... 
Mittlerweile leben wir schon räumlich getrennt, er hält aber weiterhin an der Beziehung fest. 
Er möchte auch das wir wieder zurück kommen... 
Ich bin so unsicher, kann mich nicht wirklich darauf einlassen, vertraue ihm nicht... 
Jetzt möchte er eine Paartherapie... 
Er will etwas tun, das merke ich, aber trotzdem weiß ich nicht wo ich ansetzen soll... Ich bin immer noch tief verletzt und sehe auch keine Chance, weil ich keine Basis sehe. Vielleicht bin ich ja auch zu blind und kann es nicht sehen?! 
Ich kann mich nicht von ihm anfassen lassen... 
Aber trotzdem kommt für ihn keine entgültige Trennung in Frage. 
Ich verstehe es nicht... 
Könnt ihr mir helfen, dieses Chaos zu sortieren? Wie kann ich verzeihen und weiter machen, wenn ich es nicht als Chance sondern eher als Todesstoß sehe? 

Vielen Dank 

"Er will etwas tun, das merke ich, aber trotzdem weiß ich nicht wo ich ansetzen soll... Ich bin immer noch tief verletzt und sehe auch keine Chance, weil ich keine Basis sehe."

Dafür ist ja die Paartherapie da. Die Frage ist - Liebst du ihn noch und hat er due Affaire beenddt?

Wenn du ihn noch liebst und er es beendet hat, versuch es ernsthaft mit der Therapie. Wenn er zweigleisig fährt oder du nichts mehr empfindest, würde ich die Beziehung wirklich beenden und mich um einen neutralen Kontakt für die Kinder bemühen.

Gefällt mir

4. November 2020 um 18:42
In Antwort auf

und wenn ihr ins selbe Muster rutscht,wie Du schreibst..was bestehende Konflikte befeuert hatte...vielleicht gelingt es euch...rauszugehen,wenn Du es erkennst...kalt duschen oder einfach....STOP sagen.

Abrupter kompletter Themawechsel oder man beendet das Treffen.

Seht ihr euch noch regelmässig?Bei Dir..bei Ihm?

...um nochmal auf eins Deiner vorherigen postings etwas einzugehen..erlaube ich mir noch zu ergänzen..

Ich denke,dass es vielen Frauen so geht,dass eine Zeitlang nach einer Entbindung erst mal Flaute im Bett herscht..bzw..kein Sex.
Da muss man kein Hellseher sein,dass eine Frau da Zeit braucht,die hormonelle Umstellung,das Baby..die Veränderungen...und ich rede nicht zwingend von Kaiserschnitt..


Ich kann verstehen,dass Du einiges etwas wegdrängst,hoffe ich interpretiere Dich da nicht total verkehrt (?)-  Du bist berufstätig UND 3Kinder,da bleibt nicht viel Zeit über.

Ja natürlich ist es hart,das alles derzeit.
Du hattest Gründe,auszuziehen..möglich nicht nur die andere Frau,mit der Dein "Exfreund"ja Schluss gemacht hatte,wie Du schreibst.

...wenn ich mich..15J älter als Du,in Deine Lage versetze,ich weiss es nicht,ob ich zu einem Mann zurück gehen würde,den ich schon mal verlassen hatte...EGAL welche Gründe dafür ausschlaggebend waren.

Man fällt unweigerlich in alte Muster und "alles geht von vorne los"..das zurück. ziehen..das nicht mehr verstehen..ausweichen..was auch immer.

Man kann nicht immer nur streiten und schlechte Stimmung,zusammenleben..dann noch 2 pubertierende Kinder und ein jüngeres..die das alles mitbekommen-macht ja nix leichter.
Da kann ich Deine Bemerkung auch verstehen,dass Du Dich zurück gezogen hattest.Irgendwo muss man dem Druck ausweichen..bzw.einigem anderen.

Du beschreibst das mit dem "überrumpeln und bedrängen"..ich kenne euch nicht,aber..bist Du die ruhige freundliche Frau,und Dein Expartner der impulsive..der mit Nachdruck mal nach Sex fragt oder auch dem entsprechend mit Körpereinsatz gerne eingefordert hätte?
Schwierig.
Da verstehe ich ihn..aber damit kommt ein Mann nicht weiter.
Das müsste er eigentlich wissen mit Anfang Mitte 40.....anscheinend weiss er das nicht.
Er wäre nicht der erste Mann,der zu Prostituierten geht oder sich eine heimliche Affäre zulegt,weil es zuhause zu wenig Sex gab oder nicht mehr interessant genug.

Hatte ein Paar,Ende 40,im Bekanntenkreis erlebt..die sich nach 20Jahre vor gut zweieinhalb Jahren getrennt haben..sie zog aus..Beide waren mal fremdgegangen..er meinte auch sie kommt nicht wieder..obwohl es da ein reumütiges Telefonat gab,als sie noch in einer psychosomatischen Klinik lag..kam es danach nie mehr zur Aussprache.
Sie macht sofort dicht,wenn er ihr Ratschläge geben oder ihr helfen möchte.Anscheinend hat sie noch schlechte Erfahrungen,wie er sich früher in ihr Leben drängte...
Beide sehr attraktive Menschen,keine Durchschnittstypen.Die Liebe hat sein Eigensinn nicht gerettet,ihre Anschmiegsamkeit auch nicht.ES IST AUS.

Mein Eindruck,Du hast Bedenken mit der Wiederauflage eurer Beziehung (ich hätte die auch..nach allem was Du geschildert hattest).
Ebenso..dass sich die alten Muster wiederholen könnten PLUS..das Problem,ihm noch zu vertrauen.
Das ist definitv nicht einfach,die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.
Entscheidend ist..wie geht es Dir UND den Kindern.
Besser jetzt ohne ihn..
Oder wieder besser-mit ihm?

Mein Eindruck (falsch?)-Du kommst auch ganz gut alleine klar.

Aber natürlich sind da noch viele Emotionen verbunden mit dem Vater Deines jüngsten Kindes.
Darf man fragen,wie der Kontakt zu Deinem Exmann ist,der Vater Deiner älteren Kinder?
Sind es 3Jungs oder 3Mädels oder gemischt?

Nimm Dir die Zeit,die Du brauchst.
Und auch,wenn ihr als Paar nie mehr zusammen kommen solltet..vielleicht findet ihr einen Weg,weiterhin als Eltern zu kooperieren und was das angeht,Frieden zu finden und im Interesse der Kinder füreinander da zu sein.
Du warst länger mit dem Ex zusammen,klar steckt man das nicht alles so weg.
Einfach war es nicht für Dich.

Und dass Dein Ex ruhiger agieren,Dich nicht bedrängen sollte..ist nicht mein Part,ihm das zu erklären.
Vielleicht hat Dein Ex einen älteren Bruder,oder intelligenten besten Kumpel-auf den er hört,der clever genug wäre,ihm einige FAcetten klarzumachen,was er falsch gemacht hatte-und nicht nur die andere Alte gepoppt?....argl..nicht leicht...alles....
Auch Männer tratschen sehr viel,die sind nur besser im Abstreiten und..reden anders miteinander..

Gefällt mir

4. November 2020 um 18:47

und wenn Du keine Chance mehr siehst weil Du keine Basis mehr siehst..wenn sich das nicht mehr gravierend ändert in den kommenden Monaten..dann war es das gewesen.

Entscheidend..wie es Dir geht,was Du willst.
Auch..was für die Kinder am besten ist.
Du schreibst nichts,dass es den Kindern nicht gut geht.

Alles Gute 

Gefällt mir

4. November 2020 um 21:43

Ich danke euch allen sehr für die lieben und deutlichen Worte, für die guten Tipps!

Die Sache mit dem Tagebuch, ich führe tatsächlich Tagebuch, angefangen in meiner Therapie und seit meinem Umzug vor 1,5 Jahren wieder regelmäßiger. 
Aber ich habe mir da die falschen Fragen gestellt. Danke auch dafür, daß ihr sie mir gestellt habt oder als Tipp gesagt habt! 

Meinen Kindern geht es gut. Unser Alltag hat sich deutlich beruhigt und die großen sagen ich bin deutlich entspannter. 
Ich habe eine Tochter (18) und zwei Söhne (16, 6). Ich bin sehr stolz auf alle 3!

Aber impulsiv sind wir beide. 

So unterschiedlich eure Antworten auch sind, sie geben mir sehr viele neue Blickwinkel. Und manches lese ich in allen euren Antworten,... Verzeihen, Vertrauen und Zeit... 

Ich dachte immer, Mensch das ist jetzt 4 Jahre her, ich müsste darunter doch nun langsam mal nen cut ziehen und meinen Frieden finden können. 
Und habe mich immer wieder gefragt, warum ich das nicht loslassen kann. 
Aber vieles habe ich mit Sicherheit all die Jahre beiseite geschoben, weil einfach wirklich keine Zeit dafür war. 

Nein, körperlich bedrängt er mich nicht! Das wäre der fatalste Fehler den er machen könnte und das weiß er sehr genau. 
Das passiert eher suptil, mit seinen Aussagen die er als seine Bedürfnisse anmeldet. 
Sowas wie, es ist zu wenig, es ist langweilig, es fehlt das Feuer... 
Ja es ist wenig. Und das letzte Mal ist bestimmt 3 Monate her, glaube ich.. 
Ich denke nicht das er sich bewusst ist, das ich mich bedrängt fühle. Aber gesagt habe ich es, mehrfach. 
Er findet es eher sonderlich, das ich mich durch seine Aussagen nicht anstrengen würde um besser zu werden... 
Und er findet es unnormal, das der Sex zu einem Kritikpunkt geworden ist... 
Ich habe echt an mir gezweifelt, ob ich tatsächlich so unnormal bin... 

Die Schuldgefühle hinsichtlich des Ballast den ich mitgebracht habe... 
Naja er suggeriert mir oft das meine Vergangenheit an allem Schuld sei und ich eben auch anders ticke als andere Frauen. .. Ich ja nur weglaufen würde... Und das alles weil er mich durch meine Therapie begleitet hat. Er sagt, damit ist er zu einem Teil davon geworden. 
Mit meiner Vergangenheit konnte ich soweit Frieden schließen das ich damit leben und offen umgehen kann. 

Hinsichtlich der Affäre, ja ich habe leider den Fehler gemacht und ihn zu oft zu intensiv interviewt... 
Obwohl er das ganze 1,5 Jahre aufrecht gehalten hat, sagt er sie hat ihm nichts bedeutet und er hätte nie eine Trennung von mir in Erwägung gezogen... 
Ich finde diese Aussage sehr fragwürdig. Aber naja... 


Danke das ihr mir beim aufräumen helft! 



 

Gefällt mir

4. November 2020 um 22:11

Ich möchte ihn auch auf gar keinen Fall an den Pranger stellen, denn Fehler haben wir beide zu Hauf gemacht. 

Und ja ich liebe ihn immer noch, sonst würde ich denke ich nicht mehr nach Rat fragen. 

In die Paartherapie habe ich eingewilligt, diese Muster möchte ich nicht mehr immer wieder durchleben.. Ich denke das es nicht schaden kann. 
 

1 LikesGefällt mir

4. November 2020 um 22:38

Du willst die Beziehung.

Ich denke, du musst jetzt aktiv werden, Nähe zulassen und dann wird das erst besser werden können. 

Nimm dir vor bewusst zu verzeihen und mit ihm regelmäßig zu kommunizieren. Offen und ehrlich. 

Alles Guten! 

Gefällt mir

5. November 2020 um 15:03
In Antwort auf

Ich danke euch allen sehr für die lieben und deutlichen Worte, für die guten Tipps!

Die Sache mit dem Tagebuch, ich führe tatsächlich Tagebuch, angefangen in meiner Therapie und seit meinem Umzug vor 1,5 Jahren wieder regelmäßiger. 
Aber ich habe mir da die falschen Fragen gestellt. Danke auch dafür, daß ihr sie mir gestellt habt oder als Tipp gesagt habt! 

Meinen Kindern geht es gut. Unser Alltag hat sich deutlich beruhigt und die großen sagen ich bin deutlich entspannter. 
Ich habe eine Tochter (18) und zwei Söhne (16, 6). Ich bin sehr stolz auf alle 3!

Aber impulsiv sind wir beide. 

So unterschiedlich eure Antworten auch sind, sie geben mir sehr viele neue Blickwinkel. Und manches lese ich in allen euren Antworten,... Verzeihen, Vertrauen und Zeit... 

Ich dachte immer, Mensch das ist jetzt 4 Jahre her, ich müsste darunter doch nun langsam mal nen cut ziehen und meinen Frieden finden können. 
Und habe mich immer wieder gefragt, warum ich das nicht loslassen kann. 
Aber vieles habe ich mit Sicherheit all die Jahre beiseite geschoben, weil einfach wirklich keine Zeit dafür war. 

Nein, körperlich bedrängt er mich nicht! Das wäre der fatalste Fehler den er machen könnte und das weiß er sehr genau. 
Das passiert eher suptil, mit seinen Aussagen die er als seine Bedürfnisse anmeldet. 
Sowas wie, es ist zu wenig, es ist langweilig, es fehlt das Feuer... 
Ja es ist wenig. Und das letzte Mal ist bestimmt 3 Monate her, glaube ich.. 
Ich denke nicht das er sich bewusst ist, das ich mich bedrängt fühle. Aber gesagt habe ich es, mehrfach. 
Er findet es eher sonderlich, das ich mich durch seine Aussagen nicht anstrengen würde um besser zu werden... 
Und er findet es unnormal, das der Sex zu einem Kritikpunkt geworden ist... 
Ich habe echt an mir gezweifelt, ob ich tatsächlich so unnormal bin... 

Die Schuldgefühle hinsichtlich des Ballast den ich mitgebracht habe... 
Naja er suggeriert mir oft das meine Vergangenheit an allem Schuld sei und ich eben auch anders ticke als andere Frauen. .. Ich ja nur weglaufen würde... Und das alles weil er mich durch meine Therapie begleitet hat. Er sagt, damit ist er zu einem Teil davon geworden. 
Mit meiner Vergangenheit konnte ich soweit Frieden schließen das ich damit leben und offen umgehen kann. 

Hinsichtlich der Affäre, ja ich habe leider den Fehler gemacht und ihn zu oft zu intensiv interviewt... 
Obwohl er das ganze 1,5 Jahre aufrecht gehalten hat, sagt er sie hat ihm nichts bedeutet und er hätte nie eine Trennung von mir in Erwägung gezogen... 
Ich finde diese Aussage sehr fragwürdig. Aber naja... 


Danke das ihr mir beim aufräumen helft! 



 

...die üblichen Ausreden von Männern..und der Ex Geliebten hat er sicher erzählt..dass er sich nicht trennen kann,weil ihr 3Kinder habt...dass sie keine Ansprüche stellt an ihn.
Diese Frau ist mindestens genauso enttäuscht,auch wenn man sich das klarmachen müsste,wenn man mit einem Mann ins Bett steigt,der Familienverantwortung hat...

Auf meiner Erfahrung halte ich es über lange Jahre für problematisch,wenn ein Paar sehr unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse hat,was die Frequenz angeht oder überhaupt.
Da kann sich ein Partner doch nicht dauerhaft verstellen oder überwinden,was ihm nicht taugt..


Der Kritikpunkt bei euch ist/war nicht der Sex alleine,da bin ich mir 100% sicher,aber für ihn war es eben von Bedeutung,weil es länger anhielt,ihm viel fehlte..und anderthalb Jahre eine Affäre..das ist ja schon beinah eine andere Beziehung.

Und...tragische Ereignisse..bei mir liegt manches auch 4,6Jahre zurück,familiäre Kontroversen...das ist schwer,damit abschliessen zu können,mir gehts da ähnlich,auch wenn ich aus Vernunftgründen vieles versuche,hinter mir zu lassen..manches kommt ab und an hoch.War eine schlimme Zeit für mich gewesen (will Dich nicht langweilen)aus verschiedenen Gründen..
Aus Vernunft und Friedenserhaltungsgründen habe ich die schweren Konflikte versucht,zu verdrängen,ob ich das je vergessen kann,glaube ich nicht,verzeihen...schwer,auch nicht.Dazu war er zu schlimm gewesen.Vielleicht gibt es Menschen,die können damit anders umgehen.

Ich denke nicht,dass Du wegläufst..aber ich denke,dass eine berufstätige Frau mit 3Kindern,wenn auch nicht mehr ganz klein (vom Alter her)..Anderes im Kopf hat als permanent die Beine breit zu machen.
Klar ist es entspannend und schön..wenn es passt.

Hilft er Dir denn im Haushalt,mit den Kindern oder ist alles Dein Part,kochen,einkaufen..Kinder zu Terminen fahren usw.?
Mangelnde Unterstützung und Verständnis kann auch in gewisser Weise ein Erotikkiller sein...

Habs schon vorab erwähnt,Du hattest Gründe,auszuziehen.
Ob die Liebe genug wäre,es nochmal versuchen zu wollen?

Ich lese zuviel Zweifel..und dass es Dir so ohne ihn auch nicht so schlecht geht.

Und zu einem Mann zurück,der subtil Sexbedürfnisse anmeldet aber die emotionale Ebene ausblendet,der (Deiner!)Verletztheit ob eurer Streitigkeiten und der Geliebten..ich würde es vermutlich so belassen,wie es ist.
Vielleicht ist es stressfreier für Dich,vielleicht..lernst Du einen anderen Mann kennen,der auch (ein)Kind(er).

Vielleicht würde euch eine Paartherapie helfen,gegenseitig eure Bedürfnisse und Standpunkte emotionsfrei deutlich machen zu können..ohne Streit..aber..das macht nur Sinn,wenn Du zurück willst.Und es minimiert nicht seine sexuellen Bedürfnisse,die offensichtlich höher und anders sind als Deine.Bei Frauen,wenn der Kontakt nicht stimmt..no Sex..Männer können oft immer..ob Streit im Bett klarmachen und versöhnen oder auch so...die sehen die Gewichtung des emotionalen Stresspotenzials bei der Frau nicht so,wie er ist!!

Ich lese nur,..er hätte Dich gern zurück.
Bei Dir lese ich,Zweifel..und vergessen...die Untreue..schwer..wieder vertrauen lernen..genauso hart.Ich weiss wie das ist,echt..

Meine Schwester (etwas älter,3 erw.Kinder)..erzählte mir kürzlich am Telefon,wie amüsant das Kennenlernen ihres jetzigen Lebenspartners war.."wieviel Kinder hast Du"(3) und Du (5).
"Man gilt ja bei manchen als asozial,wenn man 3Kinder hat"..O TON meine Schwester..die beiden leben seit gut 4Jahren zusammen,sind recht glücklich.

Aber man findet sich wenn es denn sein soll.Oder trennt sich,wenn man es nicht mehr ertragen kann.

Neuauflage?
Vielleicht.
Oder besser nie/doch nicht.
Aus Selbstschutzgründen.

Du schuldest ihm gar nichts.Bist unabhängig.

Leb Dein Leben und lass..Dir die Zeit die Du brauchst..auch wenn ihr nie mehr zusammenleben werdet (möglich,ich weiss es nicht,wie Du Dich entscheiden wirst).

Dir alles Gute weiterhin 

Gefällt mir

5. November 2020 um 20:07
In Antwort auf

...die üblichen Ausreden von Männern..und der Ex Geliebten hat er sicher erzählt..dass er sich nicht trennen kann,weil ihr 3Kinder habt...dass sie keine Ansprüche stellt an ihn.
Diese Frau ist mindestens genauso enttäuscht,auch wenn man sich das klarmachen müsste,wenn man mit einem Mann ins Bett steigt,der Familienverantwortung hat...

Auf meiner Erfahrung halte ich es über lange Jahre für problematisch,wenn ein Paar sehr unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse hat,was die Frequenz angeht oder überhaupt.
Da kann sich ein Partner doch nicht dauerhaft verstellen oder überwinden,was ihm nicht taugt..


Der Kritikpunkt bei euch ist/war nicht der Sex alleine,da bin ich mir 100% sicher,aber für ihn war es eben von Bedeutung,weil es länger anhielt,ihm viel fehlte..und anderthalb Jahre eine Affäre..das ist ja schon beinah eine andere Beziehung.

Und...tragische Ereignisse..bei mir liegt manches auch 4,6Jahre zurück,familiäre Kontroversen...das ist schwer,damit abschliessen zu können,mir gehts da ähnlich,auch wenn ich aus Vernunftgründen vieles versuche,hinter mir zu lassen..manches kommt ab und an hoch.War eine schlimme Zeit für mich gewesen (will Dich nicht langweilen)aus verschiedenen Gründen..
Aus Vernunft und Friedenserhaltungsgründen habe ich die schweren Konflikte versucht,zu verdrängen,ob ich das je vergessen kann,glaube ich nicht,verzeihen...schwer,auch nicht.Dazu war er zu schlimm gewesen.Vielleicht gibt es Menschen,die können damit anders umgehen.

Ich denke nicht,dass Du wegläufst..aber ich denke,dass eine berufstätige Frau mit 3Kindern,wenn auch nicht mehr ganz klein (vom Alter her)..Anderes im Kopf hat als permanent die Beine breit zu machen.
Klar ist es entspannend und schön..wenn es passt.

Hilft er Dir denn im Haushalt,mit den Kindern oder ist alles Dein Part,kochen,einkaufen..Kinder zu Terminen fahren usw.?
Mangelnde Unterstützung und Verständnis kann auch in gewisser Weise ein Erotikkiller sein...

Habs schon vorab erwähnt,Du hattest Gründe,auszuziehen.
Ob die Liebe genug wäre,es nochmal versuchen zu wollen?

Ich lese zuviel Zweifel..und dass es Dir so ohne ihn auch nicht so schlecht geht.

Und zu einem Mann zurück,der subtil Sexbedürfnisse anmeldet aber die emotionale Ebene ausblendet,der (Deiner!)Verletztheit ob eurer Streitigkeiten und der Geliebten..ich würde es vermutlich so belassen,wie es ist.
Vielleicht ist es stressfreier für Dich,vielleicht..lernst Du einen anderen Mann kennen,der auch (ein)Kind(er).

Vielleicht würde euch eine Paartherapie helfen,gegenseitig eure Bedürfnisse und Standpunkte emotionsfrei deutlich machen zu können..ohne Streit..aber..das macht nur Sinn,wenn Du zurück willst.Und es minimiert nicht seine sexuellen Bedürfnisse,die offensichtlich höher und anders sind als Deine.Bei Frauen,wenn der Kontakt nicht stimmt..no Sex..Männer können oft immer..ob Streit im Bett klarmachen und versöhnen oder auch so...die sehen die Gewichtung des emotionalen Stresspotenzials bei der Frau nicht so,wie er ist!!

Ich lese nur,..er hätte Dich gern zurück.
Bei Dir lese ich,Zweifel..und vergessen...die Untreue..schwer..wieder vertrauen lernen..genauso hart.Ich weiss wie das ist,echt..

Meine Schwester (etwas älter,3 erw.Kinder)..erzählte mir kürzlich am Telefon,wie amüsant das Kennenlernen ihres jetzigen Lebenspartners war.."wieviel Kinder hast Du"(3) und Du (5).
"Man gilt ja bei manchen als asozial,wenn man 3Kinder hat"..O TON meine Schwester..die beiden leben seit gut 4Jahren zusammen,sind recht glücklich.

Aber man findet sich wenn es denn sein soll.Oder trennt sich,wenn man es nicht mehr ertragen kann.

Neuauflage?
Vielleicht.
Oder besser nie/doch nicht.
Aus Selbstschutzgründen.

Du schuldest ihm gar nichts.Bist unabhängig.

Leb Dein Leben und lass..Dir die Zeit die Du brauchst..auch wenn ihr nie mehr zusammenleben werdet (möglich,ich weiss es nicht,wie Du Dich entscheiden wirst).

Dir alles Gute weiterhin 

... Ja, was sie betrifft bin ich gedanklich und emotional Achterbahn gefahren... Da war alles dabei. Aber letztendlich hab ich mir auch gesagt, verarscht und belogen hat er uns beide. Und ich denke schon, das sie auch verletzt und enttäuscht war /ist...
Aber wie du schon sagst, hatte sie den Vorteil und wusste von mir/ unserer Familie... Sie hatte eine Wahl. 

Das mit dem Sex ist mittlerweile schon lange so, aber es war ja nicht von Anfang an... Ich denke daran orientiert er sich... Was er allerdings nicht sieht, ist das ganze Drum Herum, was ja scheinbar größeren Einfluss darauf hatte, als mir selbst bewusst war...
Und ob das wieder wird wie vor dem ganzen, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. 
Ich denke es müsste sich erstmal eine ganze Menge ändern. 
Und natürlich habe ich ziemlich viel um die Ohren mit der Arbeit und den Kindern, das ich abends auch zu erschöpft bin... ich darüber auch kaum nachdenke...Und es vorziehe eher zu schlafen... 

Nein, im Haushalt hat er mich nie unterstützt... Das hab ich auch oft vergeblich kritisiert... 
Mittlerweile sieht er ja wieviel Arbeit da drin steckt, jetzt muss er ja aktuell alles alleine machen. 
Und er sagt, daß würde er so auch nicht mehr auf mich abwälzen. 

Eine Paartherapie kann man auch, wenn sie sich währenddessen dahin entwickelt, zur Unterstützung bei einer Trennung nutzen. 
Aber vorrangig wäre ja schon, erstmal wieder gesund in die Kommunikation zu kommen. 

Ja das stimmt auch, ich komme auch gut alleine zurecht. Bin unabhängig, finanziell steh ich auch ganz gut da... Im Prinzip habe ich mir mein eigenes Leben schön aufgebaut. Und natürlich gab es mehr Gründe für den Umzug, als nur die andere Frau.. 

Wenn eben nicht die Gefühle wären...
Und diese meine teste ich gerade... 
Ob ich ihn wirklich vermisse oder ob es vielleicht doch nur die Gewohnheit ist.. 

Durch das Schreiben mit euch, ist mir zum einen wieder viel eingefallen aber eben auch viel aufgefallen... Vieles konnte ich jetzt anders hinterfragen.
Aber ein bisschen brauch ich noch... 
Ich habe mir gerade zum ersten Mal erlaubt diese Zeit zu nehmen und den Kontakt momentan nur auf den kleinen runter gefahren. 

Wie kommst du darauf, daß du mich mit deiner Geschichte langweilen würdest?? Ich denke du schreibst viel aus eigener Erfahrung?! 



 

Gefällt mir

5. November 2020 um 21:17
In Antwort auf

... Ja, was sie betrifft bin ich gedanklich und emotional Achterbahn gefahren... Da war alles dabei. Aber letztendlich hab ich mir auch gesagt, verarscht und belogen hat er uns beide. Und ich denke schon, das sie auch verletzt und enttäuscht war /ist...
Aber wie du schon sagst, hatte sie den Vorteil und wusste von mir/ unserer Familie... Sie hatte eine Wahl. 

Das mit dem Sex ist mittlerweile schon lange so, aber es war ja nicht von Anfang an... Ich denke daran orientiert er sich... Was er allerdings nicht sieht, ist das ganze Drum Herum, was ja scheinbar größeren Einfluss darauf hatte, als mir selbst bewusst war...
Und ob das wieder wird wie vor dem ganzen, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. 
Ich denke es müsste sich erstmal eine ganze Menge ändern. 
Und natürlich habe ich ziemlich viel um die Ohren mit der Arbeit und den Kindern, das ich abends auch zu erschöpft bin... ich darüber auch kaum nachdenke...Und es vorziehe eher zu schlafen... 

Nein, im Haushalt hat er mich nie unterstützt... Das hab ich auch oft vergeblich kritisiert... 
Mittlerweile sieht er ja wieviel Arbeit da drin steckt, jetzt muss er ja aktuell alles alleine machen. 
Und er sagt, daß würde er so auch nicht mehr auf mich abwälzen. 

Eine Paartherapie kann man auch, wenn sie sich währenddessen dahin entwickelt, zur Unterstützung bei einer Trennung nutzen. 
Aber vorrangig wäre ja schon, erstmal wieder gesund in die Kommunikation zu kommen. 

Ja das stimmt auch, ich komme auch gut alleine zurecht. Bin unabhängig, finanziell steh ich auch ganz gut da... Im Prinzip habe ich mir mein eigenes Leben schön aufgebaut. Und natürlich gab es mehr Gründe für den Umzug, als nur die andere Frau.. 

Wenn eben nicht die Gefühle wären...
Und diese meine teste ich gerade... 
Ob ich ihn wirklich vermisse oder ob es vielleicht doch nur die Gewohnheit ist.. 

Durch das Schreiben mit euch, ist mir zum einen wieder viel eingefallen aber eben auch viel aufgefallen... Vieles konnte ich jetzt anders hinterfragen.
Aber ein bisschen brauch ich noch... 
Ich habe mir gerade zum ersten Mal erlaubt diese Zeit zu nehmen und den Kontakt momentan nur auf den kleinen runter gefahren. 

Wie kommst du darauf, daß du mich mit deiner Geschichte langweilen würdest?? Ich denke du schreibst viel aus eigener Erfahrung?! 



 

hm..klar ändern sich sexuelle Bedürfnisse u.U..im Laufe der Jahre..Kinder...Alltag..persönliche Präferenzen..entwickelt man sich weiter oder nicht...

Ja..ich schreibe einiges aus eigener Erfahrung.
Aber es ist DEINE Diskussion hier,deswegen will ich nicht zuviel von mir quatschen..

Auch die Gefühle zum Partner können sich gravierend ändern..

Paartherapie..ist eigentlich dazu gedacht,wieder zusammen  zu kommen versuchen.
Wenn man sich eh trennt oder getrennt hat-wozu dann der Aufwand.Dein Ex will es,weil er Dich zurück will.

Garantie hast Du nie..ob ein Mann nicht nochmal eine Affäre hat (auch Frauen gehen fremd,aber darum gehts grad hier nicht)..

Ich würde mal vermuten,dass Dein Ex derzeit auch einiges am Laufen hat,er ist ja wieder alleine und möchte öfters f.....ganz legitim für einen Mann um 40plus..

Das..was sich ändern müsste,wird sich so rasch nicht ändern.
Da sind die alten Muster.
Und..es müssen beide wollen.

Wärst Du wieder zu ihm gezogen,geht es möglich da weiter,wo es mal war (unbefriedigend)..und an einem Strang ziehen,und mit evtl.therapeutischer Hilfe neue Wege erarbeiten im Umgang miteinander-mega anstrengend.

Dein Ex..scheint an Dir zu hängen oder es fehlt schlichtweg jemand,der seine dreckigen Socken in die Waschmaschine knallt,regelmässig gutes Essen und eine anschmiegsame Frau,die ihm den Alltag angenehm macht.

Für viele Männer sind Frauen austauschbar..das ist natürlich sehr beleidigend..Hauptsache,es ist eine da.Das mag Männer verachtend klingen.(nicht so gemeint)...aber..es ist nun mal so.


Raten kann ich Dir nichts,nur meine Gedanken dazu mitteilen und bissl aufdröseln..was mir dazu einfällt..

Es klingt für mich irgendwo durch,dass es ok für Dich ist,dass ihr getrennt seid.Ihr seid ja nicht im Krieg.Nur nicht mehr als Partner zusammen lebend.Da ist noch der gemeinsame Sohn,der euch immer verbinden wird.

Das mit dem Verzeihen..es ist schwer,auch wenn man sehr professionelle therapeutische Hilfe hat.
Vielleicht ist es eine Charakterfrage,dass es Menschen gibt,die sich damit  leichter tun,also ich kann es nicht.
Meine Freunde sagen immer,schreib ein Buch,was Du erlebt hast..reicht für 3Leben und ist so interessant..aber ich denke,das will keiner lesen...

Entscheidend ist irgendwo. beim lange zusammen bleiben als Paar,dass beide es wollen.Dass beide dauerhaft was dafür tun.Dass es nicht nur mega Stress ist,Arbeit und anstrengend..dann geht man eh..wenn es das ist...

Und dass die Liebe gross genug ist,dass man schreckliche Fehler verzeiht und bereit ist.."neu anzufangen".
Fremdgehen..-nicht jeder hat Verständnis für "offene Ehe"oder "offene Partnerschaft"dass jeder mal fremdpoppen könnte.
Meist will es einer mehr als der Andere,und der der sich dazu durchringen musste oder überreden lies..leidet meist darunter,macht es mit,um den Partner nicht zu verlieren.

Viele sagen es nicht,wenn sie den Lebenspartner betrogen haben.Allerdings haben viele Frauen ein gutes Gespür dafür,wenn er fremdgeht-..nicht alle,aber viele.
Das kränkt einfach,weil es..ein intimer Akt ist,den man nicht mit jedem teilt..ich denke..da geht es vielen ähnlich...

Gut,er hat sich getrennt von der Geliebten (aber anderthalb Jahre ist schon ne Nummer...),zeigt Reue..aber ich las nicht viel davon,WAS er bereit wäre,konkret zu ändern.
Ich könnte mir denken,die alten Muster würden euch wieder trennen als Paar.Und das 2te Mal ausziehen mit TeenagerKindern..mir wäre das zuviel.

Ja,ein Psychologe kann die Kommunikation unterstützen.Das könnte euch auch dabei helfen,als Eltern friedlich getrennt verbunden zu bleiben,ohne Dauerzoff,Vorwürfe und STreit,euer Sohn ist ja erst 6Jahre alt.
Habt ihr gemeinsames Sorgerecht?

Ich denke,Du wirst Deinen Weg finden.
Nicht immer wirst Du Nerv und Zeit haben,über eure gescheiterte Paarbeziehung nachzudenken..es kostet viel Kraft.

Aber..irgendwann wirst Du Dich entscheiden.
Oder es so belassen.
Damit müsste er dann leben,wenn er die Mutter seines Sohnes anderthalb Jahre betrogen hat,dass sie (derzeit allemal nicht!!) nicht mehr mit ihm zusammenleben will.Vielleicht lernt Dein Ex was dazu für seine nächste Partnerschaft...dass er sorgsamer mit den Gefühlen der Frau umgeht,die mit ihm lebt..wie auch immer...

Gefällt mir

6. November 2020 um 7:55
In Antwort auf

hm..klar ändern sich sexuelle Bedürfnisse u.U..im Laufe der Jahre..Kinder...Alltag..persönliche Präferenzen..entwickelt man sich weiter oder nicht...

Ja..ich schreibe einiges aus eigener Erfahrung.
Aber es ist DEINE Diskussion hier,deswegen will ich nicht zuviel von mir quatschen..

Auch die Gefühle zum Partner können sich gravierend ändern..

Paartherapie..ist eigentlich dazu gedacht,wieder zusammen  zu kommen versuchen.
Wenn man sich eh trennt oder getrennt hat-wozu dann der Aufwand.Dein Ex will es,weil er Dich zurück will.

Garantie hast Du nie..ob ein Mann nicht nochmal eine Affäre hat (auch Frauen gehen fremd,aber darum gehts grad hier nicht)..

Ich würde mal vermuten,dass Dein Ex derzeit auch einiges am Laufen hat,er ist ja wieder alleine und möchte öfters f.....ganz legitim für einen Mann um 40plus..

Das..was sich ändern müsste,wird sich so rasch nicht ändern.
Da sind die alten Muster.
Und..es müssen beide wollen.

Wärst Du wieder zu ihm gezogen,geht es möglich da weiter,wo es mal war (unbefriedigend)..und an einem Strang ziehen,und mit evtl.therapeutischer Hilfe neue Wege erarbeiten im Umgang miteinander-mega anstrengend.

Dein Ex..scheint an Dir zu hängen oder es fehlt schlichtweg jemand,der seine dreckigen Socken in die Waschmaschine knallt,regelmässig gutes Essen und eine anschmiegsame Frau,die ihm den Alltag angenehm macht.

Für viele Männer sind Frauen austauschbar..das ist natürlich sehr beleidigend..Hauptsache,es ist eine da.Das mag Männer verachtend klingen.(nicht so gemeint)...aber..es ist nun mal so.


Raten kann ich Dir nichts,nur meine Gedanken dazu mitteilen und bissl aufdröseln..was mir dazu einfällt..

Es klingt für mich irgendwo durch,dass es ok für Dich ist,dass ihr getrennt seid.Ihr seid ja nicht im Krieg.Nur nicht mehr als Partner zusammen lebend.Da ist noch der gemeinsame Sohn,der euch immer verbinden wird.

Das mit dem Verzeihen..es ist schwer,auch wenn man sehr professionelle therapeutische Hilfe hat.
Vielleicht ist es eine Charakterfrage,dass es Menschen gibt,die sich damit  leichter tun,also ich kann es nicht.
Meine Freunde sagen immer,schreib ein Buch,was Du erlebt hast..reicht für 3Leben und ist so interessant..aber ich denke,das will keiner lesen...

Entscheidend ist irgendwo. beim lange zusammen bleiben als Paar,dass beide es wollen.Dass beide dauerhaft was dafür tun.Dass es nicht nur mega Stress ist,Arbeit und anstrengend..dann geht man eh..wenn es das ist...

Und dass die Liebe gross genug ist,dass man schreckliche Fehler verzeiht und bereit ist.."neu anzufangen".
Fremdgehen..-nicht jeder hat Verständnis für "offene Ehe"oder "offene Partnerschaft"dass jeder mal fremdpoppen könnte.
Meist will es einer mehr als der Andere,und der der sich dazu durchringen musste oder überreden lies..leidet meist darunter,macht es mit,um den Partner nicht zu verlieren.

Viele sagen es nicht,wenn sie den Lebenspartner betrogen haben.Allerdings haben viele Frauen ein gutes Gespür dafür,wenn er fremdgeht-..nicht alle,aber viele.
Das kränkt einfach,weil es..ein intimer Akt ist,den man nicht mit jedem teilt..ich denke..da geht es vielen ähnlich...

Gut,er hat sich getrennt von der Geliebten (aber anderthalb Jahre ist schon ne Nummer...),zeigt Reue..aber ich las nicht viel davon,WAS er bereit wäre,konkret zu ändern.
Ich könnte mir denken,die alten Muster würden euch wieder trennen als Paar.Und das 2te Mal ausziehen mit TeenagerKindern..mir wäre das zuviel.

Ja,ein Psychologe kann die Kommunikation unterstützen.Das könnte euch auch dabei helfen,als Eltern friedlich getrennt verbunden zu bleiben,ohne Dauerzoff,Vorwürfe und STreit,euer Sohn ist ja erst 6Jahre alt.
Habt ihr gemeinsames Sorgerecht?

Ich denke,Du wirst Deinen Weg finden.
Nicht immer wirst Du Nerv und Zeit haben,über eure gescheiterte Paarbeziehung nachzudenken..es kostet viel Kraft.

Aber..irgendwann wirst Du Dich entscheiden.
Oder es so belassen.
Damit müsste er dann leben,wenn er die Mutter seines Sohnes anderthalb Jahre betrogen hat,dass sie (derzeit allemal nicht!!) nicht mehr mit ihm zusammenleben will.Vielleicht lernt Dein Ex was dazu für seine nächste Partnerschaft...dass er sorgsamer mit den Gefühlen der Frau umgeht,die mit ihm lebt..wie auch immer...

Mmh... 
Ja, das mit deiner Hilfe auseinander zu dröseln und auch das was dir dazu einfällt, finde ich sehr hilfreich. Der Perspektivwechsel tut gut.

Du schreibst, daß du nichts davon liest, was er bereit ist dafür zu tun?!

Bisher fühlte es sich meist so an, als müsste ich dafür sorgen daß die Beziehung wieder funktionieren kann... 
Ich sollte es sexuell wieder befeuern, ihn nicht zurück weisen, ich sollte verzeihen und am besten nie wieder davon anfangen, ich soll zurück kommen... Ich sollte doch bitte sehen, was wir haben und das es sich lohnt zu darum zu kämpfen. 
??????? 
Mir ist aufgefallen, daß ich das was ich mir von seiner Seite wünschen würde... Ich kann das gar nicht richtig benennen, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich sehe nur was falsch gelaufen ist. 
Kann ich über die ganzen Fehler raus finden was ich mir eigentlich wünsche? Sehe ich nur noch das negative? 
Ungeschehen können viele Dinge nicht mehr gemacht werden, das ist mir bewusst. Aber was kann er denn dazu beitragen? 
Soll ich mir sein Handy zeigen lassen, um Vertrauen aufbauen zu können? Das möchte ich nicht.. Ich möchte keine Kontrolle und das wäre es ja... Ausserdem kann man Chats ja löschen, wenn man was verbergen möchte... Also eigentlich macht das keinen Sinn, denke ich. 
Ich meine ausser Unterstützung im Haushalt... Und mehr Harmonie Das ist ja bei weitem nicht alles... 

Weißt du was ich meine? 
 

Gefällt mir

6. November 2020 um 8:08
In Antwort auf

hm..klar ändern sich sexuelle Bedürfnisse u.U..im Laufe der Jahre..Kinder...Alltag..persönliche Präferenzen..entwickelt man sich weiter oder nicht...

Ja..ich schreibe einiges aus eigener Erfahrung.
Aber es ist DEINE Diskussion hier,deswegen will ich nicht zuviel von mir quatschen..

Auch die Gefühle zum Partner können sich gravierend ändern..

Paartherapie..ist eigentlich dazu gedacht,wieder zusammen  zu kommen versuchen.
Wenn man sich eh trennt oder getrennt hat-wozu dann der Aufwand.Dein Ex will es,weil er Dich zurück will.

Garantie hast Du nie..ob ein Mann nicht nochmal eine Affäre hat (auch Frauen gehen fremd,aber darum gehts grad hier nicht)..

Ich würde mal vermuten,dass Dein Ex derzeit auch einiges am Laufen hat,er ist ja wieder alleine und möchte öfters f.....ganz legitim für einen Mann um 40plus..

Das..was sich ändern müsste,wird sich so rasch nicht ändern.
Da sind die alten Muster.
Und..es müssen beide wollen.

Wärst Du wieder zu ihm gezogen,geht es möglich da weiter,wo es mal war (unbefriedigend)..und an einem Strang ziehen,und mit evtl.therapeutischer Hilfe neue Wege erarbeiten im Umgang miteinander-mega anstrengend.

Dein Ex..scheint an Dir zu hängen oder es fehlt schlichtweg jemand,der seine dreckigen Socken in die Waschmaschine knallt,regelmässig gutes Essen und eine anschmiegsame Frau,die ihm den Alltag angenehm macht.

Für viele Männer sind Frauen austauschbar..das ist natürlich sehr beleidigend..Hauptsache,es ist eine da.Das mag Männer verachtend klingen.(nicht so gemeint)...aber..es ist nun mal so.


Raten kann ich Dir nichts,nur meine Gedanken dazu mitteilen und bissl aufdröseln..was mir dazu einfällt..

Es klingt für mich irgendwo durch,dass es ok für Dich ist,dass ihr getrennt seid.Ihr seid ja nicht im Krieg.Nur nicht mehr als Partner zusammen lebend.Da ist noch der gemeinsame Sohn,der euch immer verbinden wird.

Das mit dem Verzeihen..es ist schwer,auch wenn man sehr professionelle therapeutische Hilfe hat.
Vielleicht ist es eine Charakterfrage,dass es Menschen gibt,die sich damit  leichter tun,also ich kann es nicht.
Meine Freunde sagen immer,schreib ein Buch,was Du erlebt hast..reicht für 3Leben und ist so interessant..aber ich denke,das will keiner lesen...

Entscheidend ist irgendwo. beim lange zusammen bleiben als Paar,dass beide es wollen.Dass beide dauerhaft was dafür tun.Dass es nicht nur mega Stress ist,Arbeit und anstrengend..dann geht man eh..wenn es das ist...

Und dass die Liebe gross genug ist,dass man schreckliche Fehler verzeiht und bereit ist.."neu anzufangen".
Fremdgehen..-nicht jeder hat Verständnis für "offene Ehe"oder "offene Partnerschaft"dass jeder mal fremdpoppen könnte.
Meist will es einer mehr als der Andere,und der der sich dazu durchringen musste oder überreden lies..leidet meist darunter,macht es mit,um den Partner nicht zu verlieren.

Viele sagen es nicht,wenn sie den Lebenspartner betrogen haben.Allerdings haben viele Frauen ein gutes Gespür dafür,wenn er fremdgeht-..nicht alle,aber viele.
Das kränkt einfach,weil es..ein intimer Akt ist,den man nicht mit jedem teilt..ich denke..da geht es vielen ähnlich...

Gut,er hat sich getrennt von der Geliebten (aber anderthalb Jahre ist schon ne Nummer...),zeigt Reue..aber ich las nicht viel davon,WAS er bereit wäre,konkret zu ändern.
Ich könnte mir denken,die alten Muster würden euch wieder trennen als Paar.Und das 2te Mal ausziehen mit TeenagerKindern..mir wäre das zuviel.

Ja,ein Psychologe kann die Kommunikation unterstützen.Das könnte euch auch dabei helfen,als Eltern friedlich getrennt verbunden zu bleiben,ohne Dauerzoff,Vorwürfe und STreit,euer Sohn ist ja erst 6Jahre alt.
Habt ihr gemeinsames Sorgerecht?

Ich denke,Du wirst Deinen Weg finden.
Nicht immer wirst Du Nerv und Zeit haben,über eure gescheiterte Paarbeziehung nachzudenken..es kostet viel Kraft.

Aber..irgendwann wirst Du Dich entscheiden.
Oder es so belassen.
Damit müsste er dann leben,wenn er die Mutter seines Sohnes anderthalb Jahre betrogen hat,dass sie (derzeit allemal nicht!!) nicht mehr mit ihm zusammenleben will.Vielleicht lernt Dein Ex was dazu für seine nächste Partnerschaft...dass er sorgsamer mit den Gefühlen der Frau umgeht,die mit ihm lebt..wie auch immer...

Und ja, momentan ist diese Ruhe, also das keine Diskussionen, Streit und allgemein kein Krieg herrscht... 
Das empfinde ich als sehr angenehm.
Ja es war anstrengend und ich war es auch wirklich über! Ich war echt müde von dem ganzen...

Meine eigene Wohnung, ist zu meinem Rückzugsort geworden.. 
Und wenn es nicht mehr erträglich war, hab ich hier halt meine Ruhe. 
Wenn ich ihn gerade nicht sehen möchte... 

Das war ja während des zusammen leben, nicht möglich. 

Also ein Umzug zurück, das ist noch kein Thema. 
Aber man könnte ja trotzdem eine Beziehung haben... 
Unter bestimmten Veränderungen. 

Viele Gedanken... 

 

Gefällt mir

6. November 2020 um 14:16

Ja ich verstehe Dich total was Du meinst...

Auch wenn meine Probleme..ganz anderer Art waren...(egal)...

Dein Ex macht es sich sehr einfach.
Entschuldige,ich will ihn nicht beleidigen,aber ich würde einem Mann mit 40plus mehr Verstand und Reife zu trauen..

Er schiebt Dir die Schuld zu..ihm sexuell entgegenkommen, das alles vergessen mit der Geliebten..
"...was wir haben und dass es sich lohnt,darum zu kämpfen"...mh..nicht unbedingt.
Unter dem Aspekt,dass Du derzeit auch wunderbar alleine klarkommst.
Klar fehlt u.U..manchmal der Mann,der er war,der Vater Deines 6jährigen Sohnes.

Aber er kapiert anscheinend überhaupt nicht,wie verletzend eine Affäre ist und war,die anderthalb Jahre dauerte.Egal,wann die war..egal,WAS dazu führte..
ENTWEDER ich bleibe meiner Frau treu..oder bin so klug und halte die Klappe,wenn ich fremdpoppen muss als Mann..ODER ich lass es bleiben,lebe alleine und f....was bei 3 nicht den Baum rauf ist.

Nein,ich denke nicht,dass Du über die FEhler herausfinden wirst,was Du Dir wirklich wünscht..sondern..wenn Du z.B. es einfach mal aufschreibst mit den Fragen..die mir..so durch den Kopf gingen (musst nicht..war ja nur eine Idee).

Du wirst es in stillen Stunden alleine rausfinden.
WAS Du möchtest.


Entscheidend ist,wie es Dir geht.Auch den Kindern,natürlich.
Ich lese..eigentlich gar nicht soo schlecht.
Auch ohne ihn.
Chapeau..Du arbeitest,bist unabhängig.

Es mag sein,er setzt Dich subtil unter Druck...komm mit sexuell entgegen..vergiss die ganze Kacke,die uns auseinanderbrachte..sei wieder die,die Du warst..vor ca.6Jahren..und wir machen da mal weiter,wo wir waren..aber GENAU DAS geht nicht!
Zuviel passiert..es hat Dir verständlich weh getan.

Hatte auch einiges durch mit Fremdgehen meines Lebenspartners...ist schon lange her..lustig ist anders.DAS TUT scheissWEH (sorry,die Wortwahl).

Ja,ich sehe es auch schwierig,was er dazu beitragen kann.Ich kann es auch nicht beurteilen,ob ihr nach 7(?) Jahren Beziehung wieder sexuelle Anknüpfungspunkte finden könntet.

Ich kann es gut verstehen,dass jegliche Lust der Frau zum Nullpunkt runterfährt ob dem,was passiert war.Es mag in den Hintergrund treten in..einigen Monaten,Jahren,aber er kann Dir keine Garantie geben,dass er sich seine sexuelle Befriedigung eben erneut mit einer anderen Frau holen wird,wenn Du ihn abweist.

Handy zeigen lassen (Anfang vom Ende)...dann liest man hämisch ironische Bemerkungen einer Arbeitskollegin des Partners und in einer App"ich liebe Dich"von einer anderen Frau..so ging es einer Freundin von mir..die sind auch nicht mehr zusammen.

Ja..auch ein Aspekt.
Du hast Deine Ruhe.
Die brauchst Du mit Job und 3Kindern auch dringend nötig.


Du kannst auch so weiterleben und euer Sohn sieht halt seinen Vater..wie auch immer,nach Absprache.

Man kann auch ein Paar sein und nicht zusammen leben.

Die gravierenden Veränderungen halte ich bei euch..für extrem schwierig.Was die dauerhafte Umsetzung angeht,damit alle zufrieden sind.

Weil..das mit seinen sexuellen Bedürfnissen,hat er das früher nie so thematisiert oder hattet ihr mal guten Sex,bevor der jüngste geboren wurde..Kur,Reha,Affäre usw..?

Die Veränderungen längerfristig für DEIN Leben- und Gedanken..das muss für Dich stimmig sein und implementierbar im Alltag.Dass es einfach passt...

Ihn verzeihen,vielleicht nie..im Interesse eures Sohnes einen vernünftig freundschaftlichen Kontakt auf Distanz beibehalten,das wäre mein Ziel.(Aber ich bin nicht Du,ich teile nur meine Überlegungen mit Dir..aus meiner bunten Palette Lebenserfahrungen..)
Vielleicht..mit der Zeit,tritt die Affäre in den Hintergrund.

Oder Du lernst einen neuen Partner kennen,er auch..wie erwähnt-ich bin einfach realistisch mit 55J..-wenn Dein EX so einen hohen ( Sex)Bedarf hat,wird er den sich holen und hat auch jetzt Affären..was er Dir natürlich nicht sagt.Ok,legitim,er ist getrennt und alleinstehend,kann er haben.

Ist die Frage,kommt ihr dahingehend je noch zusammen? Ich meine nein.Es passt einfach nicht mehr (kann mich irren,aber das las ich raus..)

Darf ich fragen,ob Du noch (etwas) Kontakt hast zu Deinem Exmann oder Partner,der Vater der 2 älteren Kinder?

Gefällt mir