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Nach 8 Jahren verlassen wegen einer Anderen

10. Dezember 2006 um 20:46

Hallo alle zusammen, habe soeben dieses Forum gefunden.. sitze hier allein vor meinem Laptop und versuche mit meinem Schmerz zurecht zu kommen.
Mein Mann hat mich vor einer Woche wegen einer anderen Frau verlassen. Dies kam für mich trotz der Vorgeschichte sehr sehr plötzlich.
Er hat mit ihr (einer Kollegin) seit April eine sich langsam anbahnende Beziehung aufgebaut (erst nur Briefe und Telefonate, platonische Treffen), seit August mehr. Im August hatte unser Sohn (9) einen Unfall, wobei er ein Auge verlor. In der Zeit im Krankenhaus ist er 2x zu ihr zum übernachten gefahren und hat auch sonst wohl nur an sie gedacht. Für mich war er in der schlimmern Zeit nicht da. Ein paar Tage nach dem Krankenhaus habe ich das verhältnis dann heraus gefunden. Daraufhin ist er erstmal drei Tage verschwunden um sich über seine Gefühle klar zu werden. Als er wieder kam hatte er sich für "uns" entschieden. Wir haben drei Kinder (11,9,4). Ich habe ihn zurück genommen, ich liebe ihn über alles, auch wenn er oft nicht ganz einfach ist - kein Familienmensch - er fühlt sich wie "ein Vogel in einem zu kleinen Käfig". Ich habe gekämpft, mit ihm...wir wollten alles wieder hinbekommen. Es sah gut aus. Auf meine Fragen, ob er noch sehr oft an die "Andere" denken muss, kam dann ein "es wird immer weniger". Er hatte zu ihr auch keinen Kontakt mehr, wusste aber über Umwege, dass sie sehr leidet, ihn nicht zu haben.
Vorletzten Dienstag sagte er mir aus heiterem Himmel, er könne sie nicht vergessen und hat ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen, wenn er zu mir zärtlich ist und er bekomme seine Emotionen nicht in den Griff und glaubt für sie momentan mehr zu empfinden als für mich. Aber ICH bin seine Frau.. Mutter seine Kinder.. und er ist der Mann meines Lebens. Ich sagte dann, er müsse sich entscheiden, beides geht nicht. Seit Mittwoch abend wusste ich dann, dass er mich verlassen wird, um mit ihr eine Beziehung anzufangen... am Sonntag ist er dann gegangen (vor einer Woche). Es stürzt mich in ungeahnte Tiefen..
Dieses Wochenende war er da.. für die Kinder, um seine Sachen zu sortieren, mitzunehmen. Wir gehen freundschaftlich miteinander um, ich weine sehr viel, er nimmt mich in den Arm... jetzt ist er wieder bei ihr.. und mir geht es schlechter als unter der Woche.. es tut einfach soo unheimlich weh..
wie kann ich damit zurecht kommen???
Ich dahre am Dienstag mit den Kindern erstmal auf Mutter-Kind-Kur an die Ostsee. Kann es mir nicht vorstellen über die Feiertage und mit dieser Situation hier zu sein. Ich fühle mich so leer und verlassen, hilflos.
Wem geht es auch so? Wer hat Tips für mich? Ich kann ihm noch nicht mal richtig böse sein... aus Liebe... wie doof bin ich eigentlich ????

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10. Dezember 2006 um 20:57

Hey,ich fühle mit Dir...
viele Männer fahren zu ziemlich die gleiche Schiene ! Mir gings letztes Jahr genauso,er und seine Kollegin ! Hin und her,bis ich ihn dann rausgeschmissen habe !Unsere Tochter hat soooo gelitten,er war nie da für sie ! Fahr Du jetzt erstmal zur Kur,tanke neue Kraft,denn die wirst Du brauchen,für Dich und Deine Kinder ! Ich wünsch Dir viiieel Kraft !

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10. Dezember 2006 um 22:33

Doof....!!!!????
Ich empfinde nicht das du doof bist!!!!
Es mag sich komisch anhören, aber du wirst es später selbst bemerken das es ganz und garnicht doof war ihm nicht böse zu sein.
Schon allein für dich und deine Kinder.
Auch wenn es dir schlecht geht, kannst du um diese Eigenschaft für dich sehr sehr Stolz sein.
Es ist eh schon alles schwer genug, Hass würde dich noch mehr Energie kosten, zum einen.
Zum anderen würde es deinen Kindern nicht gut tun, denn man darf und sollte nie vergessen, sie stehen zwischen euch und SIE lieben euch BEIDE.
Auch wenn ihr nicht mehr zusammen seid.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles liebe

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11. Dezember 2006 um 17:29

Das muss sehr hart für dich sein..
Mein Freund hat mich auch nach sechs Jahren für eine andere (auch Kollegin/beste Freundin) verlassen und es ist sehr schlimm für mich. (Mein Thread: "Glückliche Beziehung aber er trennt sich für eine andere" auf Seite 2) Ihr habt noch Kinder und man kann es einfach nicht fassen. Bitte fahre den Kontakt zu ihm soweit wie möglich herunter, es ist nur noch schlimmer, wenn du ihn ständig siehts. Klar, ihr müsst das mit den Kindern klären, aber fahre erstmal weg, hole dir ganz viel Beistand (Freunde, Familie, evt. auch professionell) Und die Wut wird auch kommen. Es ist so schlimm, alles zu verlieren, woran man geglaubt hat und dann noch direkt diese neue Beziehung von ihm! Ich verstehe auch nicht, warum mein Freund einfach so schnell zu einer neuen flüchten kann. Aber es ist eben auch eine Flucht und ein Verstecken vor Aufarbeitung und Trauer. Du wirst es schaffen, aber es dauert! Wünsche dir viel Kraft.

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11. Dezember 2006 um 17:59

Sei stark
Sowas geht an die Nieren wenn man es nur liest und Du mußt es mitmachen

Da hört auf einmal das gewohnte Leben auf und man hat keinen Backup Plan bereit und kann nicht auf System Recovery gehen.

So oder so kommen jetzt harte Zeiten auf Dich zu. Ich hoffe Du nutzt Dein soziales Umfeld und schaltest jede Freundin, jeden Bekannten und Deine Familie ein. Sie werden sich freuen für Dich da zu sein. Laß Dich ablenken, probiere neue Dinge aus, neue Hobbies, neue Bekanntschaften. Überlade Dich mit Arbeit und Freizeitgestaltung, so daß Du kaum zeit zum Denken hast. Lade Dir Freundinnen ein und gestaltet die Wohnung neu. Alles was erinnert wird Dir jeden Tag weh tun. Kontakt mit ihm auf ein Minimum. Wenn es schlimm wird dann nimm auch mal Baldrian, scheu Dich auch nicht vor einer Therapie um dieses Ereignis zu verkraften.

Und vor allem eins, gib Dir selber ja nie die Schuld dafür. Du sagst Du kannst ihm nicht böse sein, das kann ich verstehen. Nur komme niemals auf die Idee in Dir die Schuldige auszumachen.

Sei für Deinen Sohn da. Ich denke er durchlebt momentan auch eine schreckliche Zeit. Ein Auge zu verlieren ist ein traumatischer Einschnitt. Vielleicht einfach Familientherapie, dann kann er die Sache mit seinem Vater auch erarbeiten. Sieh ihn ... die positive Summe Deiner Beziehung zu Deinem Mann.

Sei stark. Wann immer Du Dich niedergeschlagen fühlst sag' Freunden Bescheid, dafür sind sie da. Selbst vernachlässigte Freunde kann man konsultieren. Komm auch zu diesem Forum wenn Du reden willst. Viele Frauen mit gleichen Schicksalen sind hier unterwegs die Hoffnung machen können.

Ich wünsche Dir Stärke für Dich und Deinen Sohn. Viel Erfolg!

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12. Dezember 2006 um 17:26

Mir geht es ähnlich wie Dir
komm lass uns uns doch gegenseitig troesten. Ich bin auch seit fast 17 Jahren verheiratet, wir haben 2 Kinder, das 3. kommt im Januar. Im Sommer ging er mit einer Kollegin fremd, gestand und schwor mir das blaue vom Himmel herunter. Sie wohnt weit entfernt und sie sehen sich nie aber sie telefonieren täglich und vor 10 Tagen gestand er mir nicht mehr zu wissen wen er lieber hätte. Im Gegensatz zu Dir bekomme ich heiß und kalt. Er sagt er liebt mich sehr, sehr, sehr, sehr viel, wir sind uns so nahe und er will natuerlich beimir bleiben, auf der anderen Seite reibt er mir immerzu unter die NAse dass es noch eine Andere gibt.Und sagt so Dinge wie "Du bist Dir ueber die Situation schon im klaren oder? und wenn wir kuscheln sowas wie " das aendert aber nichts". Dann werde ich wieder auf Haenden getragen.

Ich wuerde ihn gerne rausschmeissen, aber traue mich wegen der Kinder nicht, außerdem liebe ih ihn. Wie geht es denn den Deinen?

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14. Dezember 2006 um 21:25

Ich leide genauso!sorry sehr lang geworden
Hallo,mir ist es ähnlich ergangen.Er hat sich ne neue gesucht als ich mit unserem 2. kind im 8.monat schwanger war.sie ist eine mieterin in seinem mietshaus, ich kenn sie auch schon seit ein paar jahren,genauer gesagt hab ich sie kennengelernt bei der entbindung unseres 1. kindes.ich hab lange nichts gemerkt, kurz nach der entbindung im april diesen jahres war er dann sehr komisch, hat kaum noch mit mir geredet,kam dann mit der sprache raus.wir würden nicht zusammenpassen (nachüber 11 jahren,haben zusammmen ein haus gebaut,sind erst vor zwei jahren dort eingezogen,lebten schon vorher 10 jahre zusammen),hätten keine gemeinsamen interessen,und mit 2 kindern kann man jetzt überhaupt nichts mehr machen,er hätte nie sein ruhe,er müsste den ganzen tag arbeiten(selbst.dachdecker).ich war wie vor den kopf gestossen,er hat nie was gesagt .ich hab nur noch geheult dachte ich träum das alles nur. das mit der neuen hab ich ihm dann auf den kopf zugesagt,ich hatte da irgenwie ne ahnung das die das ist und er hat es dann zugegeben.es kam noch toller.er wollte mit mir in einer art wg zusammen wohnen bleiben in dem haus ,er würde nie mit ihr zusammen ziehen,ich müsste nur mich damit abfinden ,das er ab und zu was mit ihr unternimmt.ich bin zusammengebrochen,hab gefleht, gebettelt ,gehofft.eine zeitlang sah es dann doch so aus als ob es im sande verläuft, aber je mehr ich aus mir heraus gekommen bin,meine meinung gesgt habe,ich versucht habe alles zu verstehen um so mehr ging die beziehung zu der anderen weiter und wurde schlimme für mich.ich sah sie auch noch fast jeden tag, weil sie neben oma/opa wohnte u. ich oft mit den kindern dort hin bin.letztendlich habe ich ihn solange bedrängt ,das sie aus der wohnung auszieht und ich mit den kindern dort einziehen konnte.das haus u. grundstück wäre für uns zu gross gewesen , obwohl er auch ausgezogen wäre.jetzt lebe ich mit meinen 2 kinder allein,er will freundschaft mit mir halten,hat mir die gesammte neue einrichtung bezahlt ,macht alles worum ich ihn bitte, kümmert sich jetzt doch um die kinder obwohl die ja mit ein hauptgrund waren.ich sehe ihn noch sehr häufig,es tut immer verdammt weh,ich sage ihm das auch immer wieder.obwohl ich weiss das ich keine chance mehr heabe da sie ja jetzt mit in (meinem)haus wohnt.es ist alles so schwer, ich weine abends häufig, sehne mich nach ihm,und ich hasse sie , weil sie genau gewusst hat worauf sie sich da mit ihm einlässt, sie wusste das ich schwanger war,sie hat mit mir noch stink normal geredet, als zw.den beiden schon was lief und ich es nicht ahnte.ich weiss manchmal nicht wie ich es ohne ihn aushalten soll.er benimmt sich mir gegenüber ja fast ganz normal,freundlich,wenn ichs nicht besser wusste könnte man denken es wäre nie was passiert .ich empfinde für ihn keinen hass,ich mag ihn noch so sehr.ich liebe ihn noch. das kann ich trotz allem nicht abstellen von heut auf morgen,auch wenn viele sagen, sei froh das du den los bist.
wie lange wird es wohl dauern,bis ich da drüber weg bin.
liebe grüsse an alle alleingelassenen und betrogenen
ich hoffe wir schaffen es eines tages wieder glücklich zu sein
Ilka

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17. Dezember 2006 um 11:10

Ein Wort von der anderen Seite
Hallo Du,

zunächst tut es mir leid, was Dir widerfahren ist. Ich kann mir vorstellen, wie sehr du leidest. Ich möchte Dir nur eine andere Seite zeigen, die wird dich zwar nicht trösten, aber vielleicht hilft es dir irgendwie.
Ich stehe auf der andere Seite: das heißt, mein jetziger Lebensgefährte (ehem. Kollege) hat sich nach einem Verhältnis mit mir von seiner Frau und seinen Kindern getrennt. Er hat sich für mich entschieden. Glaub mir, er hat es sich nicht leicht gemacht. Er war wochenlang hin- und hergerissen. Er hat richtig gelitten. Er wollte seine Familie nicht im Stich lassen. und mich auch nicht. Ich hab ihn nicht gedrängt, aber es war klar, dass er sich irgendwann entscheiden musste. Ich bin der Meinung, wenn man aus einer Beziehung heraus sich einem anderen Menschen nähert, dann gibt es kein zurück mehr. Man investiert zwangsläufig Gefühle in einen neuen Menschen. Dieser hat natürlich im Vergleich zum anderen Partner den Bonus "Neu, aufregend, prickelnd!"
Auch wenn man versucht, die alte Beziehung wieder zu kitten, ich glaube nicht an den Erfolg. Es wäre zum Teil Mitleid, Vernunft, verantwortungsgefühl. Nicht das das keine ehrenwerten Gründe wären. Aber reichen sie aus, um zusammen zu sein? Es gäbe mit Sicherheit irgendwann einen Riesenknall, und der tut dann richtig weh.
seine Frau hat auch einen neuen partner gefunden, auch mit zwei Kindern. Das Leben geht also weiter. (blöder Spruch, ich weiß). Versuche es zu akzeptieren. Liebe und Zusammensein kann man nicht erzwingen. irgenwo wartet eine neue Liebe auf Dich. Freu Dich drauf. Du wirst Dich dann fragen, ob Du jemals so glücklich warst.
Das Du ihm nicht böse sein kannst, finde ich nicht schlimm. Er hat es sich bestimmt auch nicht einfach gemacht. Versuche mit ihm einen normalen Umgang ohne Vorwürfe. Aber Dich selbst solltest Du dabei nicht vergessen. Wenn es Dir weh tut, meide den Kontakt, das hilft. Viel Glück!

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31. Dezember 2006 um 13:13

Auch verlassene wegen einer anderen
hallo, mich hat mein mann im märz 2006 wegen einer jüngeren verlassen.Bin 30jahre alt und habe zwei kindern 4 und 2. Es ist schrecklich, wenn man sowas erfährt, ich konnte wochenlang nichts essen, nicht schlafen. Ich wusste dass er mich regelmäßig betrügt aber wollte es nicht wahrhaben.Einer WOche bevor er mir gesagt hat, haben wir ein Baugrundstück gekauft (lächerlich oder?)Als er sich verliebt hat, konnte er mir beichten.Ich war so allein, so einsam, wir haben noch halbes Jahr im gleichen haus gelebt, ich hab immer mitbekommen wann er zu ihr gefahren ist und morgens nach hause gekommen. Im sommer bin ich umgezogen und es ging mir besser. Ich konnte ihm nicht böse sein, obwohl er sowas getan hat, ich war wie gelähmt...Wir verstehen uns jetzt besser als zuvor. Ich war auch 3 WOchen auf der Mutter-KInd-Kur und das hat mir sehr geholfen. Ich denke, das wichtigste ist....sich Zeit lassen. Ich habe jetzt neue ziele, möchte in meine Heimat mit den Kindern und ein neues Leben beginnen. Ich möchte weg von ihm, seiner Familie, und vor allem seiner KOntrolle.
Ich wünsche das niemanden, wirklich!!!Und denen das passiert ist, wünsche ich viel Kraft und Selbstbewußtsein. Solche Männer haben wir nicht verdient

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31. Dezember 2006 um 13:51
In Antwort auf tanith_12305133

Auch verlassene wegen einer anderen
hallo, mich hat mein mann im märz 2006 wegen einer jüngeren verlassen.Bin 30jahre alt und habe zwei kindern 4 und 2. Es ist schrecklich, wenn man sowas erfährt, ich konnte wochenlang nichts essen, nicht schlafen. Ich wusste dass er mich regelmäßig betrügt aber wollte es nicht wahrhaben.Einer WOche bevor er mir gesagt hat, haben wir ein Baugrundstück gekauft (lächerlich oder?)Als er sich verliebt hat, konnte er mir beichten.Ich war so allein, so einsam, wir haben noch halbes Jahr im gleichen haus gelebt, ich hab immer mitbekommen wann er zu ihr gefahren ist und morgens nach hause gekommen. Im sommer bin ich umgezogen und es ging mir besser. Ich konnte ihm nicht böse sein, obwohl er sowas getan hat, ich war wie gelähmt...Wir verstehen uns jetzt besser als zuvor. Ich war auch 3 WOchen auf der Mutter-KInd-Kur und das hat mir sehr geholfen. Ich denke, das wichtigste ist....sich Zeit lassen. Ich habe jetzt neue ziele, möchte in meine Heimat mit den Kindern und ein neues Leben beginnen. Ich möchte weg von ihm, seiner Familie, und vor allem seiner KOntrolle.
Ich wünsche das niemanden, wirklich!!!Und denen das passiert ist, wünsche ich viel Kraft und Selbstbewußtsein. Solche Männer haben wir nicht verdient

Solche Frauen auch nicht!
Bei mir war es nämlich meine Frau, die mich nach 23 Jahren gegen einen anderen "ausgetauscht" hat. Deshalb: Diese Menschen, die keiner verdient hat, gibt es bei beiden Geschlechtern! Also bitte nicht verallgemeinern!

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1. Januar 2007 um 21:12

Doof...
Hallo liebe kleinestxs,

Also: Ich sage es ganz offen heraus, aber ich finde deinen Mann besch... EUER! Kind hat einen Unfall und er hat nichts besseres zu tun, als dich zu betrügen! Beziehungsweise, ich kann es dir so erklären: Ich habe mich in meiner Ehe verliebt, in der Zeit, in der mein Mann krank ist,- aber immer war für mich klar: In dieser Zeit werde ich ihm zur Seite stehen! Egal, wie sehr es mich zum Anderen zieht.
Nein, meine Liebe! Lern zu kämpfen und du kannst nur gewinnen. Geh auf totale Distanz, du hast das Recht, du brauchst Zeit für dich. Lerne deinen Wert zu schätzen.
Mir wäre ein loyaler Partner immer sehr wichtig! Ich hoffe dir zuliebe- dir auch.
Kopf hoch! Mach etwas, was du immer schon wolltest, aber vielleicht wegen ihm nicht getan hat. Du bist sicher nicht schwach, auch wenn du dich so fühlst. Wenn du das mit deinem Sohn zum größten Teil alleine durchstehen musstest(so hörte es sich jedenfalls an) dann bist du sogar stärker als dein Mann!

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20. Dezember 2007 um 20:57

Viel Kraft
Ich kann so gut nachvollziehen wie du dich fühlst, bin im Juli nach 23 gemeinsamen Jahren, von meinem Mann wegen einer anderen, sehr viel jüngeren Frau verlassen worden, nachdem er es sich seit September 2006, dreimal von mir getrennt hat und immer plötzlich wieder da war, wie doof bin ich. Ich bin im Moment, was meine Gefühle angehen, voller Hass. Vorher war es wie bei dir, ich war ihm nicht mal richtig böse, dann kam eine Ohnmacht, eine leere, das Gefühl das ich meine Pflicht und Schuldikeit getan habe, und nun einfach ersetzt werde. Leer und Wertlos fühlt man sich. Und nun, da er, nachdem wir seine Familie jahrelang immer erst an zweiter Stelle kamen da der Job und alle Pflichten welche er sonst noch wahrgenommen hat wichtiger waren, nun muss ich erfahren, dass er plötzlich Zeit hat, für Ausflüge und vieles mehr, aber nicht mit seinen Kindern die ihn eigentlich immer noch brauchen, nein mit dieser neuen Frau ihrem Kind und der neuen Schwiegermutter. Seit Juli kümmert er sich überhaupt nicht mehr um die Kinder. Und ich muss gestehen, der Gedanke das er diese Frau den Kindern vorstellt, und sie alle gemeinsam etwas unternehmen könnten - dieser Gedanke erfüllt mich mit Hass auf diesen Menschen, dem ich vertraut habe, den ich geliebt habe ohne wen und aber.
Ich habe mir Rat bei einem Psychologen gesucht, und kann nur dazu raten. Das ist jemand der zuhört, und dir hilft deinen Weg wieder zu finden, denn du sehr wahrscheinlich im moment, vor lauter Bäumen die im Weg stehen nicht mehr siehst.
Auf jeden Fall wünsche ich dir viel viel Kraft, und wirklich jemanden mit dem du reden kannst.
Meine Erkenntnis die ich bisher habe, die ich aber noch nicht umsetzen kann ist: Wir müssen ein neues Leben beginnen.
Ganz Wichtig - du musst versuchen den Kindern halt zu geben, ihnen das Gefühl geben das du da bist, weiterlebst und das beste aus der Situation machst. Sie müssen merken das du dich nicht aufgibst sondern einfach so gut wie möglich euer Leben wieder organisierst.
Es tut weh, und es wird sicher noch lange weh tun.

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