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Nach 7 Jahren steht die 2. Trennung kurz bevor....

17. August 2007 um 15:34

mir ist gerade aufgefallen, dass mein Thema in diesem Forum evtl. besser passt. Deswegen wundert euch nicht, wenn ihr es 2 Mal findet



Hallo ihr Lieben,

ich habe bereits vor 3,5 Jahren mal in diesem Forum gepostet und es hat mir sehr geholfen. Nun hoffe ich, das es wieder hilft

Kurz zur tagesaktuellen Situation: Mein Freund hat letzte Woche nach einem wochenlangen "bohren" meinerseits gesagt, dass er wieder an meinen Gefühlen zu mir zweifelt und nicht weiß, ob er mich genug liebt... angeblich hat er das schon seit 5-6 Monaten. Ich habe übrigens gebohrt, weil ich seine Veränderung (ruhiger, verschlossener) seit ein paar Wochen mitbekommen habe.
Danach haben wir zwei Tage mehr schlecht als recht in der gemeinsamen Wohnung verbracht, ich habe tapfer die Fahne hochgehalten und dann bin ich gemeinsam mit ihm in unsere Heimatstadt gefahren und ich bin seitdem bei meinen Eltern und er ist Sonntag wieder nach Hause gefahren. Ist recht blöd, weil ich eigentlich arbeiten muss, aber "glücklicherweise" hat mein Körper sich wieder direkt mit krank sein gemeldet (ist aber nicht Thema).
Er dachte übrigens ich komme wieder (wg. Arbeit) und hat mir Montags angeboten mich vom Bahnhof abzuholen, ich habe gesagt, ich komme erstmal nicht und würde mich melden. Nun hat er mir am Mittwoch gesagt, er müsse beruflich dieses Wochenende wieder in unsere Heimatgegend und hat gefragt, ob er mir Sachen mitbringen soll (habe ja nicht genug eingepackt). Ich habe abgelehnt, weil sich dummerweise bei ihm ergeben hat, dass er nicht alleine kommt und ich sowieso vorhabe nächsten Montag wieder zur Arbeit zu gehen und somit wieder in unsere "neue Heimat" muss.
Thats it...

Nun zur Historie: Wir sind seit 7 Jahre ein Paar, meine erste Beziehung, seine erste richtige. Wir passen - mal ganz nüchtern betrachtet - echt gut zusammen. Ich brauche das nicht auszuführen, da ich glaube, ihr könnt euch denken, was ich sagen will.
Wir hatten vor 3,5 Jahren eine richtige Trennung (4 Monate), letztendlich weil ich ihm wirklich keine Freiheiten mehr gelassen habe und er ausgebrochen ist. Das haben wir aber sehr gut überwunden und es hat uns echt was gebracht.
Danach haben wir gemeinsam seinen Auslandsaufenthalt und eine Fernbeziehung gemeistert und dann bin ich vor einem guten Jahr nach meinem Studium 600km entfernt von unserer Heimat zu ihm in unsere 1. gemeinsame Wohnung gezogen. Ich habe das Glück gehabt einen objektiv guten Job zu finden und habe versucht mein Leben dort aufzubauen.
Und nun kommt das Problem (aus meiner Sicht): Ich habe es bis jetzt nicht gepackt. Ich vermisse meine Familie und meine Freunde und der Job befriedigt mich auch nicht. Ich mache mir jetzt die allergrößten Vorwürfe, dass ich nicht in der Lage war, aktiv zu werden und mir Hobbies zu suchen usw. aber ich war wie gelähmt und habe nur noch ihn gehabt. Ich habe versucht alles zu tun, damit er wenigstens mit mir zufrieden ist (wenn ich es schon nicht bin). Das ist mir aber auch nicht richtig gelungen. Ich war total ungesellig, vereinsamt und gemein. Er hat sich schon Mühe gegeben was zu ändern, aber nicht genug. Nach ein paar Versuchen, hat er aufgegeben und hat mir auch keine echten Alternativen mehr geboten.

Ich weiß, dass ich selber für mein Glück verantwortlich bin, aber ich brauche doch noch was Zeit... und die gibt er mir vielleicht in unserer Beziehung nicht mehr. Ich will doch (egal ob mit oder ohne ihn) nicht unglücklich und einsam sein... das ist doch nicht mein Naturell.

Viele sagen "du hast Alles für ihn aufgegeben", "du trägst den Löwenanteil" usw. Er sagte mir "ich liebe dich nicht so, wie du mich und ich kann das Alles nicht gut machen / zurückgeben". Aber verdammt nochmal, ich habe das gerne gemacht und ich bin doch nicht blöde... wenn ich glauben würde, ich kriege das nicht zurück, dann hätte ich es doch sein gelassen.

Ich habe eine falsche Entscheidung getroffen bzw. zu viel von der Situation erwartet. Vonwegen: Ich geh da jetzt hin, kriege einen geilen Job und finde viele Freunde und auch wir 2 bleiben glücklich bis an unser Lebensende, weil wir ja jetzt zusammen wohnen. Aber jeder macht doch Fehler und ich wünsche mir so sehr, dass er mir die Chance gibt, wieder glücklich zu werden. Nicht nur alleine sondern in unserer Partnerschaft. Ich liebe ihn einfach über Alles.

Danke für eure Statements!

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17. August 2007 um 16:20

Nachfrage
Aussagen wie "Viele sagen "du hast Alles für ihn aufgegeben", "du trägst den Löwenanteil"" finde ich nicht stimmig .... denn man gibt es nicht für jemand anderen auf, sondern für sich selbst in der Erwartung, dass es sich für einen selbst am Ende auszahlt. Aber das siehst Du glaube ich genauso.

Ich verstehe Dich so, dass Du mit Deinem eigenen Verhalten im letzten Jahr unzufrieden bist.
Wohin könntest Du Dein Verhalten ändern, damit Du zufriedener bist ?
Was hast Du jetzt vor ?

Ich bin mir nicht klar, welche Art von Antworten Du haben möchtest.

jaja

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17. August 2007 um 16:48
In Antwort auf akeno_12890379

Nachfrage
Aussagen wie "Viele sagen "du hast Alles für ihn aufgegeben", "du trägst den Löwenanteil"" finde ich nicht stimmig .... denn man gibt es nicht für jemand anderen auf, sondern für sich selbst in der Erwartung, dass es sich für einen selbst am Ende auszahlt. Aber das siehst Du glaube ich genauso.

Ich verstehe Dich so, dass Du mit Deinem eigenen Verhalten im letzten Jahr unzufrieden bist.
Wohin könntest Du Dein Verhalten ändern, damit Du zufriedener bist ?
Was hast Du jetzt vor ?

Ich bin mir nicht klar, welche Art von Antworten Du haben möchtest.

jaja

Was will ich...
mmmhhh... ganz ehrlich gesagt, möchte ich Antworten haben, die mir helfen etwas zu tun, dass ihn in der jetztigen Situation nicht weiter von mir wegbringt und mir evtl. die Chance gibt in der Wohnung zu bleiben.

Ich kann mich ja jetzt nicht wirklich um 180 drehen und nächste Woche Freunde herbeizaubern und meine Familie nicht mehr vermissen. Aber es ist klar, dass es mein Ziel ist mir endlich Hobbies zu suchen und an meiner beruflichen Situation was zu ändern, um einfach zufriedener zu werden.

Praktisch sähe es jetzt so aus, dass ich erst in eine Pension gehe und mir dann eine neue Wohnung suchen muss. Ich fände es schwer in dieser Schwebesituation mit ihm in einem Bett zu liegen, obwohl er mich nicht rausschmeißen würde.

Aber vielleicht gibt es was, dass ihn überzeugt mir jetzt schon die Chance zu geben, ohne dass ich ausziehen muss (ich hänge so an der Wohnung ) und alles drum und dran.

... klingt irgendwie egoistisch, aber stellt euch dochmal vor, ihr seid seit einem Jahr in einer fremden Stadt, es klappt nicht wirklich und dann seid ihr auch noch irgendwie gezwungen auszuziehen, weil der Partner sich nicht mehr sicher ist.

senaly

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17. August 2007 um 18:13
In Antwort auf marja_12479274

Was will ich...
mmmhhh... ganz ehrlich gesagt, möchte ich Antworten haben, die mir helfen etwas zu tun, dass ihn in der jetztigen Situation nicht weiter von mir wegbringt und mir evtl. die Chance gibt in der Wohnung zu bleiben.

Ich kann mich ja jetzt nicht wirklich um 180 drehen und nächste Woche Freunde herbeizaubern und meine Familie nicht mehr vermissen. Aber es ist klar, dass es mein Ziel ist mir endlich Hobbies zu suchen und an meiner beruflichen Situation was zu ändern, um einfach zufriedener zu werden.

Praktisch sähe es jetzt so aus, dass ich erst in eine Pension gehe und mir dann eine neue Wohnung suchen muss. Ich fände es schwer in dieser Schwebesituation mit ihm in einem Bett zu liegen, obwohl er mich nicht rausschmeißen würde.

Aber vielleicht gibt es was, dass ihn überzeugt mir jetzt schon die Chance zu geben, ohne dass ich ausziehen muss (ich hänge so an der Wohnung ) und alles drum und dran.

... klingt irgendwie egoistisch, aber stellt euch dochmal vor, ihr seid seit einem Jahr in einer fremden Stadt, es klappt nicht wirklich und dann seid ihr auch noch irgendwie gezwungen auszuziehen, weil der Partner sich nicht mehr sicher ist.

senaly

Was will ich... die zweite.
Sorry, aber nach erneutem durchlesen meiner Antwort dreht sich soviel um die Wohnung.

Ja, das ist mir alles wichtig und ja ich möchte nicht Hals über Kopf mein Leben umkrempeln.

Was ich will ist, das er uns eine Chance gibt und erkennt was wir haben / hatten.

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17. August 2007 um 18:31
In Antwort auf marja_12479274

Was will ich...
mmmhhh... ganz ehrlich gesagt, möchte ich Antworten haben, die mir helfen etwas zu tun, dass ihn in der jetztigen Situation nicht weiter von mir wegbringt und mir evtl. die Chance gibt in der Wohnung zu bleiben.

Ich kann mich ja jetzt nicht wirklich um 180 drehen und nächste Woche Freunde herbeizaubern und meine Familie nicht mehr vermissen. Aber es ist klar, dass es mein Ziel ist mir endlich Hobbies zu suchen und an meiner beruflichen Situation was zu ändern, um einfach zufriedener zu werden.

Praktisch sähe es jetzt so aus, dass ich erst in eine Pension gehe und mir dann eine neue Wohnung suchen muss. Ich fände es schwer in dieser Schwebesituation mit ihm in einem Bett zu liegen, obwohl er mich nicht rausschmeißen würde.

Aber vielleicht gibt es was, dass ihn überzeugt mir jetzt schon die Chance zu geben, ohne dass ich ausziehen muss (ich hänge so an der Wohnung ) und alles drum und dran.

... klingt irgendwie egoistisch, aber stellt euch dochmal vor, ihr seid seit einem Jahr in einer fremden Stadt, es klappt nicht wirklich und dann seid ihr auch noch irgendwie gezwungen auszuziehen, weil der Partner sich nicht mehr sicher ist.

senaly

Mehr Verantwortung für Deine Zufriedenheit und Dein Leben
OK, Du willst also mehr Verantwortung für Deine Zufriedenheit und Dein Leben übernehmen - das ist sicher ein wichtiger Ansatzpunkt - wichtig für Dich und wichtig für Beziehung, egal zu wem.
Dieses Ziel mit konkreten Plänen zu füllen mit zeitlichen Zielvorgaben, wäre wichtig und es würde sicher auch ihn überzeugen, dass Du etwas ändern willst und vielleicht auch kannst.

Was die Wohnung angeht, scheint mir ein Widerspruch vorhanden zu sein:
Einerseits willst Du in eine Pension, weil Du den Schwebezustand mit ihm in der Nähe nicht erträgst und andererseits willst DU in der Wohnung bleiben ? Betrachtest Du dabei unterschiedliche Zeitspektren ?

jaja

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17. August 2007 um 19:15
In Antwort auf akeno_12890379

Mehr Verantwortung für Deine Zufriedenheit und Dein Leben
OK, Du willst also mehr Verantwortung für Deine Zufriedenheit und Dein Leben übernehmen - das ist sicher ein wichtiger Ansatzpunkt - wichtig für Dich und wichtig für Beziehung, egal zu wem.
Dieses Ziel mit konkreten Plänen zu füllen mit zeitlichen Zielvorgaben, wäre wichtig und es würde sicher auch ihn überzeugen, dass Du etwas ändern willst und vielleicht auch kannst.

Was die Wohnung angeht, scheint mir ein Widerspruch vorhanden zu sein:
Einerseits willst Du in eine Pension, weil Du den Schwebezustand mit ihm in der Nähe nicht erträgst und andererseits willst DU in der Wohnung bleiben ? Betrachtest Du dabei unterschiedliche Zeitspektren ?

jaja

@jaja: gut aufgepasst...
du hast recht... ich habe nicht ganz deutlich gemacht, dass diese Wohnsituation etwas zeitlich voneinander abweicht.

Da ich i.M. im Schwebezustand bin (hört sich an wie auf Drogen ) habe ich mir für nächste Woche eine Pension gebucht. Ich muss noch eine Woche arbeiten und dann habe ich erstmal zwei Wochen Urlaub (war schon laaange geplant - kann jetzt ja zu meinen Eltern). Für diese eine kommende Woche mache ich mir nicht ganz so einen Kopf, aber was ist nach meinem Urlaub?

Gehen oder bleiben (können)? Da ist der Haken. Was ist in 3 Wochen, wenn mein Urlaub vorbei ist? Soll ich dann die Möbel auseinanderrechnen und mir das Geld nehmen und ausziehen.

Weißt du, eben habe ich mir die Frage gestellt, was ich eigentlich da mache. Ich habe soviel investiert, natürlich gerne, aber investiert habe ich trotzdem. Jetzt hat mein Freund eine Krise mit mir - warum verstehe ich - aber auch mit sich. Und ich muss gehen.

Es ist eigentlich naheliegend das ich gehen muss, weil ich selbst in der fernen neuen Heimat nochmal 80km eine Strecke pendel (daher u.a. das Kontaktproblem... wären wenigstens Kollegen erreichbar gewesen). Das kann ich mir sparen.

Trotzdem.

Ich hänge so an ihm und an unserer gemeinsamen kleinen Welt. Das ist echt hart.

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17. August 2007 um 19:37
In Antwort auf marja_12479274

@jaja: gut aufgepasst...
du hast recht... ich habe nicht ganz deutlich gemacht, dass diese Wohnsituation etwas zeitlich voneinander abweicht.

Da ich i.M. im Schwebezustand bin (hört sich an wie auf Drogen ) habe ich mir für nächste Woche eine Pension gebucht. Ich muss noch eine Woche arbeiten und dann habe ich erstmal zwei Wochen Urlaub (war schon laaange geplant - kann jetzt ja zu meinen Eltern). Für diese eine kommende Woche mache ich mir nicht ganz so einen Kopf, aber was ist nach meinem Urlaub?

Gehen oder bleiben (können)? Da ist der Haken. Was ist in 3 Wochen, wenn mein Urlaub vorbei ist? Soll ich dann die Möbel auseinanderrechnen und mir das Geld nehmen und ausziehen.

Weißt du, eben habe ich mir die Frage gestellt, was ich eigentlich da mache. Ich habe soviel investiert, natürlich gerne, aber investiert habe ich trotzdem. Jetzt hat mein Freund eine Krise mit mir - warum verstehe ich - aber auch mit sich. Und ich muss gehen.

Es ist eigentlich naheliegend das ich gehen muss, weil ich selbst in der fernen neuen Heimat nochmal 80km eine Strecke pendel (daher u.a. das Kontaktproblem... wären wenigstens Kollegen erreichbar gewesen). Das kann ich mir sparen.

Trotzdem.

Ich hänge so an ihm und an unserer gemeinsamen kleinen Welt. Das ist echt hart.

Ist doch noch gar nix geklärt, oder ?
Ist der Satz: "Jetzt hat mein Freund eine Krise mit mir - warum verstehe ich - aber auch mit sich. Und ich muss gehen." als neutrale Feststellung gemeint, als Frage, als Vorwurf ??

Denkst Du, es ist alles schon entschieden ? Wenn Du es schaffst unabhängiger zu werden, selbst für Deine Zufriedenheit zu sorgen, könnte sich doch schon eine Menge ändern. Das war/ist doch Dein Plan. Fülle ihn doch mal mit Details, mit konkreten Plänen, mit Zeiträumen, sprich über all das mit Deinem Freund .... oder nicht ?

jaja

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17. August 2007 um 20:25
In Antwort auf akeno_12890379

Ist doch noch gar nix geklärt, oder ?
Ist der Satz: "Jetzt hat mein Freund eine Krise mit mir - warum verstehe ich - aber auch mit sich. Und ich muss gehen." als neutrale Feststellung gemeint, als Frage, als Vorwurf ??

Denkst Du, es ist alles schon entschieden ? Wenn Du es schaffst unabhängiger zu werden, selbst für Deine Zufriedenheit zu sorgen, könnte sich doch schon eine Menge ändern. Das war/ist doch Dein Plan. Fülle ihn doch mal mit Details, mit konkreten Plänen, mit Zeiträumen, sprich über all das mit Deinem Freund .... oder nicht ?

jaja

Nein ich schwebe...
ich bin gerade so sarkastisch drauf und weiß, dass es mir in Kürze so viel schlechter gehen kann

Der o.g. Satz ist eigentlich als zukünftiger Vorwurf gemeint, weil ich Angst habe, dass er Schluss macht.

Weißt du, nach den 7 Jahren verbindet uns soviel, aber das kann auch negativ sein, weil man sagt "das ist alles Gewohnheit, das Vermissen geht vorbei usw." Man hat ja keinen Vergleich.

Ich spreche so in Zukunftsfloskeln, weil wir das ja alles in härterer Form schonmal durchgemacht haben und jetzt kommt die alte Angst wieder hoch.

Gerade hat er mich angerufen, um zu sagen, dass er dieses Wochenende doch nicht beruflich in unsere Heimat kommt und fragt, was ich denn jetzt machen wollte. Er hat mir angeboten mich Montag vom Bahnhof abholen, aber ich habe gesagt, dass ich das Geld für das Taxi noch hätte. Dann meinte er, dass es darum nicht geht und ich habe gesagt, dass er entscheiden könnte, ob er mich abholen wollte oder nicht. Nun "telefonieren wir" Montag.

Toll... oh mann, warum ist das so schwer?

Ciaoi senaly

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17. August 2007 um 21:08

@coleen41 und alle anderen in Kurzfassung...
... wir sind seit 7 Jahren zusammen und vor 3,5 Jahre waren wir mal 4 Monate auseinander. Vor einem Jahr bin ich 600km entfernt von meinem alten zu Hause zu ihm gezogen und hab zum Glück einen Job bekommen (er war bereits seit einem Jahr in unserer "neuen Heimat".

Das ich ihn über alles liebe und das wir eine sehr schöne Beziehung hatten/haben steht für mich ausser Frage, deswegen habe ich es im ersten Beitrag nicht ausformuliert und nur gesagt "Ich brauche das nicht auszuführen, da ich glaube, ihr könnt euch denken, was ich sagen will." Das er mich über alles liebt, war bis vor kurzem auch kein Thema.

Nun bin ich unglücklich in der "neuen Heimat" und habe mir nicht früh genug in den A.... getreten und was geändert, sondern habe es im negativen Sinne ausgelebt. Ich will was ändern, wirklich ich will auch nicht unglücklich vor mich hin schmollen.

@coleen41: er weiß selbstverständlich, dass ich übernächste Woche Urlaub habe und er hat ihn sogar vor ein paar Monaten zur selben Zeit genommen, nichts ahnend was er sich heute für Gedanken macht.

Ich bin z.Zt. wirklich auch körperlich krank aber das wollte ich (s.o.) nicht zum Thema machen. Nächste Woche muss ich arbeiten und kann in eine Pension gehen, dann kommt mein Urlaub und dann???

Glaubt mir, nur weil ich das Ganze so sachlich runterschreibe gehts mir nicht gut dabei.

senaly

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18. August 2007 um 0:48
In Antwort auf marja_12479274

Nein ich schwebe...
ich bin gerade so sarkastisch drauf und weiß, dass es mir in Kürze so viel schlechter gehen kann

Der o.g. Satz ist eigentlich als zukünftiger Vorwurf gemeint, weil ich Angst habe, dass er Schluss macht.

Weißt du, nach den 7 Jahren verbindet uns soviel, aber das kann auch negativ sein, weil man sagt "das ist alles Gewohnheit, das Vermissen geht vorbei usw." Man hat ja keinen Vergleich.

Ich spreche so in Zukunftsfloskeln, weil wir das ja alles in härterer Form schonmal durchgemacht haben und jetzt kommt die alte Angst wieder hoch.

Gerade hat er mich angerufen, um zu sagen, dass er dieses Wochenende doch nicht beruflich in unsere Heimat kommt und fragt, was ich denn jetzt machen wollte. Er hat mir angeboten mich Montag vom Bahnhof abholen, aber ich habe gesagt, dass ich das Geld für das Taxi noch hätte. Dann meinte er, dass es darum nicht geht und ich habe gesagt, dass er entscheiden könnte, ob er mich abholen wollte oder nicht. Nun "telefonieren wir" Montag.

Toll... oh mann, warum ist das so schwer?

Ciaoi senaly

Was ich denke
Dein Satz "Er hat mir angeboten mich Montag vom Bahnhof abholen, aber ich habe gesagt, dass ich das Geld für das Taxi noch hätte." hört sich für mich recht unfreundlich an. Ich würde sein Angebot als eine freundlich Geste verstehen, die Du ironisch abgelehnt hast. Ist das so ? Wenn ja, warum ?

Wie gesagt, ich denke, dass Du die Sachen, die Du ändern willst - Du hast sie hier schon allgemein angerissen - in konkrete Schritte fassen solltest, also real formulieren, was genau Du tun willst und wann.

Wenn Du diesen inneren Plan hast, wäre ein Gespräch mit ihm wohl ganz sinnvoll, was Du Dir vorstellst, was Du Dir wünscht, wie es weitergehen soll und dass auch er das mal ausspricht. Dieses detaillierte und vor allem konkrete stelle ich mir wichtig vor.
Es geht nicht nur darum, was Du nicht verlieren willst, sondern auch darum, was und wie es weitergehen soll.
Vielleicht findet ihr dabei neue gemeinsame Pläne.

jaja

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18. August 2007 um 13:28
In Antwort auf akeno_12890379

Was ich denke
Dein Satz "Er hat mir angeboten mich Montag vom Bahnhof abholen, aber ich habe gesagt, dass ich das Geld für das Taxi noch hätte." hört sich für mich recht unfreundlich an. Ich würde sein Angebot als eine freundlich Geste verstehen, die Du ironisch abgelehnt hast. Ist das so ? Wenn ja, warum ?

Wie gesagt, ich denke, dass Du die Sachen, die Du ändern willst - Du hast sie hier schon allgemein angerissen - in konkrete Schritte fassen solltest, also real formulieren, was genau Du tun willst und wann.

Wenn Du diesen inneren Plan hast, wäre ein Gespräch mit ihm wohl ganz sinnvoll, was Du Dir vorstellst, was Du Dir wünscht, wie es weitergehen soll und dass auch er das mal ausspricht. Dieses detaillierte und vor allem konkrete stelle ich mir wichtig vor.
Es geht nicht nur darum, was Du nicht verlieren willst, sondern auch darum, was und wie es weitergehen soll.
Vielleicht findet ihr dabei neue gemeinsame Pläne.

jaja

Ja das ist wohl wahr.
Wir müssen beide nochmal miteinander sprechen und ich muss mir vorher darüber klar sein, was ich will und was ich noch geben kann, damit er auch ernsthaft entscheiden kann.

Warum ich so ironisch reagiert habe, war, weil ich mich darüber geärgert habe, dass er nicht einfach sagt: ich möchte dich gerne abholen! Sondern er verpackt es so, als würde er mir damit einen Gefallen tun.

Seine Eltern haben ihm wohl gesagt, er solle - wenn es vorbei sein sollte - das Ganze sauber ablaufen lassen. Deswegen habe ich Angst, dass er das nur aus Pflichtgefühl tun würde. Das braucht er nicht.

Andererseits, was hat das mit "sauber ablaufen" zu tun, wenn er sich fast jeden Tag wegen irgendeiner Nichtigkeit meldet? Vonwegen: "ich komme nach xxx soll ich dir was mitbringen?" "ich muss jetzt leider mit einem Kollegen zusammen nach xxx kommen, weil er auch beruflich dahin muss." "das Geschäft findet jatzt doch nicht statt, also komme ich wsl. doch nicht." "Soll ich dich denn am Montag vom Bahnhof abholen."

Irgendwie sucht er ja noch den Kontakt, sei es aus solchen Gründen heraus...

senaly

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18. August 2007 um 13:36

Da bin ich jetzt mal ehrlich...
klar bin ich "bequem", wenn du es so nennen möchtest. Aber glaub mir, wenn er jetzt im Ausland wäre und ich in meiner Heimat eine eigene Wohnung hätte etc. würde ich auch nicht einfach sage: so das wars, er liebt mich anscheinend nicht genug und ich finde schon einen anderen.

Nein, ich bin mir im Klaren darüber, dass wir etwas ganz besonderes haben, auch wenn das wohl alle von sich sagen.

Eine monatelange schwierige Situation eines Partners und fehlende ernsthafte Gespräche von beiden Seiten, kann doch dazu führen, dass sich ein Partner irgendwann gegen die Wand gestellt fühlt: Sie hat alles für mich gemacht (zur Info: ich habe es gerne getan, nicht wissend, wie schwer es für mich wird) und jetzt ist sie so traurig und unausstehlich. Ich kann ihr das nicht erleichtern, wenn ich sie so richtig lieben würde, könnte ich das doch wohl?!

Ich denke, dass ist falsch... nicht die fehlenden Gefühle beginnen etwas zu zerstören, sondern irgendeine Situation fängt an die Gefühle zu zerstören.

Wir reden hier über eine relativ lange, glückliche und starke Beziehung, die langsam daran zerbricht, dass ich zerbreche.

senaly

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18. August 2007 um 13:38
In Antwort auf marja_12479274

Ja das ist wohl wahr.
Wir müssen beide nochmal miteinander sprechen und ich muss mir vorher darüber klar sein, was ich will und was ich noch geben kann, damit er auch ernsthaft entscheiden kann.

Warum ich so ironisch reagiert habe, war, weil ich mich darüber geärgert habe, dass er nicht einfach sagt: ich möchte dich gerne abholen! Sondern er verpackt es so, als würde er mir damit einen Gefallen tun.

Seine Eltern haben ihm wohl gesagt, er solle - wenn es vorbei sein sollte - das Ganze sauber ablaufen lassen. Deswegen habe ich Angst, dass er das nur aus Pflichtgefühl tun würde. Das braucht er nicht.

Andererseits, was hat das mit "sauber ablaufen" zu tun, wenn er sich fast jeden Tag wegen irgendeiner Nichtigkeit meldet? Vonwegen: "ich komme nach xxx soll ich dir was mitbringen?" "ich muss jetzt leider mit einem Kollegen zusammen nach xxx kommen, weil er auch beruflich dahin muss." "das Geschäft findet jatzt doch nicht statt, also komme ich wsl. doch nicht." "Soll ich dich denn am Montag vom Bahnhof abholen."

Irgendwie sucht er ja noch den Kontakt, sei es aus solchen Gründen heraus...

senaly

Kann es nicht auch sein,
Kann es nicht auch sein, dass er fragt weil er selbst auch unsicher ist, weri ler nicht weiß, ob Du überhaupt von ihm abgeholt werden möchtest ? Warum unterstellst Du ihm Höflichkeit als einziges Motiv ? Wo ist das Indiz dafür ?
Spricht da nicht vielleicht nur Deine allgemeine Gekränktheit. Hattest DU vielleicht einfach der Wunsch, ihm wenigstens etwas davon heimzuzahlen und hast darum die unfreundliche- ironische Antwort gegeben, frei nach dem Motto "Ich brauch Dich nicht !"

Er hat Dir was gesagt und Du bist von der Bildfläche verschwunden. Das kann ihn schon unsicher machen, denn er weiß ja gar nicht, was mit Dir ist. Du hast mit ihm ja noch nicht gesprochen.

jaja

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18. August 2007 um 13:40

Das JETZT
ist ehrich gesagt noch nicht realisiert. Ich könnte sicher zurück in die Wohnung, aber was ist es für ein Gefühl, wneben dem liebsten Menschen im Bett zu liegen und fast an den Tränen zu ersticken?

Da habe ich keine Kraft für und versuche mir neue Kraft durch einen Zukunftsplan zu geben

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18. August 2007 um 13:41
In Antwort auf marja_12479274

Das JETZT
ist ehrich gesagt noch nicht realisiert. Ich könnte sicher zurück in die Wohnung, aber was ist es für ein Gefühl, wneben dem liebsten Menschen im Bett zu liegen und fast an den Tränen zu ersticken?

Da habe ich keine Kraft für und versuche mir neue Kraft durch einen Zukunftsplan zu geben

Das Du Abstand brauchst
Das Du Abstand brauchst, wenn sich die Situation nicht klären läßt, find ich nachvollziehbar und es ist sicher gesund für euch beide und eure Beziehung.

jaja

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18. August 2007 um 14:12

Für mich...
...hört sich das nach absoluten Kurzschlussreaktionen an.
Du bist verletzt und flüchtest, er weiß sowieso nicht was er will und weiß nicht, wie er auf deine Flucht reagieren soll.
Ich glaube nicht, dass du etwas erreichst, indem du einfach wegbleibst und dir überlegst, was alles schief gelaufen ist. Du weisst doch gar nicht richtig, wieso seine Gefühle weniger geworden sind.
Geh wieder zurück und REDE mit ihm! Reden, reden, reden. Was für Vorstellungen hat er von eurer Partnerschaft. Wieso ist die Situation, wie sie ist? Gibt es eine Möglichkeit, dass ihr wieder zusammenfindet?
Erklär ihm, was du konkret ändern wirst! Überleg dir, was du ändern musst, um wieder zufrieden zu sein!
Passen diese Vorstellungen von euch beiden zusammen?
Du wirst es schon sehen....aber das funktioniert doch nur, wenn ihr ehrlich zueinander seid und REDET!

Wünsch dir viel Erfolg....
bemore

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18. August 2007 um 14:53
In Antwort auf akeno_12890379

Kann es nicht auch sein,
Kann es nicht auch sein, dass er fragt weil er selbst auch unsicher ist, weri ler nicht weiß, ob Du überhaupt von ihm abgeholt werden möchtest ? Warum unterstellst Du ihm Höflichkeit als einziges Motiv ? Wo ist das Indiz dafür ?
Spricht da nicht vielleicht nur Deine allgemeine Gekränktheit. Hattest DU vielleicht einfach der Wunsch, ihm wenigstens etwas davon heimzuzahlen und hast darum die unfreundliche- ironische Antwort gegeben, frei nach dem Motto "Ich brauch Dich nicht !"

Er hat Dir was gesagt und Du bist von der Bildfläche verschwunden. Das kann ihn schon unsicher machen, denn er weiß ja gar nicht, was mit Dir ist. Du hast mit ihm ja noch nicht gesprochen.

jaja

Es wäre schön...
wenn er gerade versucht einen Schritt auf mich zuzugehen und blöd von mir das nicht zuzulassen.

Aber weißt du, ich will mich selber schützen. Wenn er mir erneut sagt, er weiß nicht ob er mich noch genug liebt, dann ist das für mich ein so großes Loch, dass ich es vermeiden will.

Ich kann das natürlich nicht mehrere Wochen rauszögern, aber ich habe mir überlegt, wenn er mich Montag nicht holen will (liegt ja jetzt bei ihm), dann gehe ich in die Wohnung, lege einen Brief hin, in dem ich das Alles nochmal schreibe und ihm versuche zu zeigen, dass es einen Ausweg gibt und dann gehe in die Pension.

Die Konfrontation im direkten Gespräch kann ich i.M. nicht tragen, ohne von meinem Gefühlen übermannt zu werden und das würde wahrscheinlich nur noch mehr Druck in ihm auslösen.

senaly

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18. August 2007 um 15:11
In Antwort auf marja_12479274

Es wäre schön...
wenn er gerade versucht einen Schritt auf mich zuzugehen und blöd von mir das nicht zuzulassen.

Aber weißt du, ich will mich selber schützen. Wenn er mir erneut sagt, er weiß nicht ob er mich noch genug liebt, dann ist das für mich ein so großes Loch, dass ich es vermeiden will.

Ich kann das natürlich nicht mehrere Wochen rauszögern, aber ich habe mir überlegt, wenn er mich Montag nicht holen will (liegt ja jetzt bei ihm), dann gehe ich in die Wohnung, lege einen Brief hin, in dem ich das Alles nochmal schreibe und ihm versuche zu zeigen, dass es einen Ausweg gibt und dann gehe in die Pension.

Die Konfrontation im direkten Gespräch kann ich i.M. nicht tragen, ohne von meinem Gefühlen übermannt zu werden und das würde wahrscheinlich nur noch mehr Druck in ihm auslösen.

senaly

Teil ihm Deinen letzten Satz mit - das ist Dein erster Schritt auf dem neuen Weg
Wenn Du ihm das, was Du gerade hier geschrieben hast, mitteilst: "Die Konfrontation im direkten Gespräch kann ich i.M. nicht tragen, ohne von meinem Gefühlen übermannt zu werden und das würde wahrscheinlich nur noch mehr Druck in ihm auslösen." dann übernimmst Du damit schon ein Stück weit die Verantwortung für Dich und Dein Wohlbefinden. Das wäre ein Schritt auf dem Weg, den Du wie Du hier geschrieben hast, gehen willst (wobei die Details des sonstigen Weges noch nicht überlegt sind).

Wenn Du aber ausweicht, ihn ironisch-unfreundlich propyhlaktisch zurückweist etc. gehst Du den bisherigen Weg weiter, den Du verlassen möchtest. Das wird euer Problem vergrößern.
Also erzähl ihm das was Du gerade hier geschrieben hast. Damit zeigst Du ihm eindrucksvoll, dass Du schon jetzt anfängst, was zu ändern und Du auf diesem Weg weitermachen willst.

jaja

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18. August 2007 um 20:28
In Antwort auf chita_12316658

Für mich...
...hört sich das nach absoluten Kurzschlussreaktionen an.
Du bist verletzt und flüchtest, er weiß sowieso nicht was er will und weiß nicht, wie er auf deine Flucht reagieren soll.
Ich glaube nicht, dass du etwas erreichst, indem du einfach wegbleibst und dir überlegst, was alles schief gelaufen ist. Du weisst doch gar nicht richtig, wieso seine Gefühle weniger geworden sind.
Geh wieder zurück und REDE mit ihm! Reden, reden, reden. Was für Vorstellungen hat er von eurer Partnerschaft. Wieso ist die Situation, wie sie ist? Gibt es eine Möglichkeit, dass ihr wieder zusammenfindet?
Erklär ihm, was du konkret ändern wirst! Überleg dir, was du ändern musst, um wieder zufrieden zu sein!
Passen diese Vorstellungen von euch beiden zusammen?
Du wirst es schon sehen....aber das funktioniert doch nur, wenn ihr ehrlich zueinander seid und REDET!

Wünsch dir viel Erfolg....
bemore

Seine Gefühle...
... sind weniger geworden, aber er sagt, er wisse nicht warum.

Ich habe ihm direkt gesagt, naja zweifeln tun wir alle mal und i.M. ist auch eine schwierige Situation. Bitte denke drüber nach ehe du Schluss machst.

Leider bin ich gerade nicht so stark mich in die gemeinsame Wohnung zu begeben und auf ein bisschen Glück zu warten.

Ich hoffe tief in mir, dass er den Schritt, den ja er gegangen ist (Zweifel konkret ansprechen) auch irgendwie wieder in meine Richtung tut.

Er hat übrigens noch gesagt "ich habe Angst, dass wenn wir verheiratet sind, ich wieder solche Zweifel kriege". ?

senaly

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18. August 2007 um 22:02

Frag ihn doch mal
Das fehlt mir hier so ein bisschen..
wenn du unsicher bist und nicht weißt was du machen sollst (sprich..dich änern , aber wie?)
ja dann frag ihn doch mal was er sich vorstellt..was geschehen müsse das eure beziehung noch eine chance hat
Klär ihn auf über deine ängste und finde heraus ob er dich versteht

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19. August 2007 um 0:25

Next step...
.... es hilft mir echt sehr, dass ihr euch meine Geschichte anschaut und etwas dazu sagt. Danke

Ich werde ihm jetzt einen Brief schreiben in dem ich ihm die Situation schildere und meine Meinung verdeutliche, wie es dazu gekommen ist. Außerdem versuche ich ihm zu erklären, welche Optionen ich für MICH in absehbarer Zeit ausnutzen möchte. Damit ich endlich wieder zu mir finde und ihm wieder den Raum geben kann, den er braucht um mich zu lieben.

Ich weiß, dass ich nichts über das Knie brechen kann, aber ich hoffe so sehr, dass er mir jetzt die Chance gibt. Es würde für mich einfach sehr viele Einschnitte bedeutet... jaja, dass ist egoistisch, aber ich hoffe, ihr könnt es in meiner Situation nachvollziehen.

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19. August 2007 um 0:40
In Antwort auf marja_12479274

Next step...
.... es hilft mir echt sehr, dass ihr euch meine Geschichte anschaut und etwas dazu sagt. Danke

Ich werde ihm jetzt einen Brief schreiben in dem ich ihm die Situation schildere und meine Meinung verdeutliche, wie es dazu gekommen ist. Außerdem versuche ich ihm zu erklären, welche Optionen ich für MICH in absehbarer Zeit ausnutzen möchte. Damit ich endlich wieder zu mir finde und ihm wieder den Raum geben kann, den er braucht um mich zu lieben.

Ich weiß, dass ich nichts über das Knie brechen kann, aber ich hoffe so sehr, dass er mir jetzt die Chance gibt. Es würde für mich einfach sehr viele Einschnitte bedeutet... jaja, dass ist egoistisch, aber ich hoffe, ihr könnt es in meiner Situation nachvollziehen.

Gelesen
Was ich geschrieben hatte unter
"Teil ihm Deinen letzten Satz mit - das ist Dein erster Schritt auf dem neuen Weg, jaja2331, am 18 August um 15:11" hattest Du gelesen ?

jaja

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23. August 2007 um 13:08

Aktueller Stand...
Hallo ihr Lieben,

so ich habe meinem (Ex-)Freund nun am Montag den Brief hingelegt und bin ins Hotel gegangen.

Er hat sich dann am Dienstag gemeldet und gefragt, ob wir uns treffen können.

Das Treffen war so schwer. Ich habe mich zusammengerissen und versucht vernünftig mit ihm zu reden und versuch ihm mehrere Wege aufzuzeigen, wie es weitergehen kann. Er war fast verzweifelter und trauriger als ich, hat aber keinen Schritt nach vorne gemacht. Irgendwann habe ich gesagt "wenn du Schluss machen willst, dann sag es mir jetzt"... es kam nichts. Dann habe ich gesagt "ok das wars dann wohl", bin gegangen und habe gesagt, ich melde mich.

In der Nacht haben wir nochmal telefoniert und er hat immer nur gesagt "ich glaube, auf lange Sicht das Richtige für uns zu tun" und es läge nicht an mir, es gäbe keinen richtigen Grund, außer sein Bauchgefühl. Er würde mich so schätzen und ich wäre der wichtigste Mensch für ihn. Ok wir haben uns dann wieder verabschiedet und ich habe gesagt, dass er von mir hört (wir müssen ja alles in der Wohnung auseinanderaddieren etc.).

Und was passiert... er ruft am nächsten Tag an, während ich bei der Arbeit bin und fragt, wie es mir geht. Ich meinte, dass es geht, aber ich gerade bei der Arbeit bin (was er sich eigentlich denken konnte). Dann meinte er "sprechen wir nochmal?".

Das ist der Stand. Ich habe ihn abends nicht direkt zurückgerufen, weil ich mal schlafen wollte und nicht wieder nur weinen. Heute werde ich mich dann mal melden und hören, was ist.

Ich verstehe einfach nicht, warum er sich so quält, wenn er nicht mehr mit mir zusammen sein möchte. Wenn es doch der richtige Weg wäre und er genug Zeit zum grübeln hatte, dann dürfte es doch zumindest ihm nicht so weh tun, oder wie seht ihr das? Ich habe ihn noch nie so traurig gesehen...

Gruß, Senaly

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23. August 2007 um 13:20
In Antwort auf marja_12479274

Aktueller Stand...
Hallo ihr Lieben,

so ich habe meinem (Ex-)Freund nun am Montag den Brief hingelegt und bin ins Hotel gegangen.

Er hat sich dann am Dienstag gemeldet und gefragt, ob wir uns treffen können.

Das Treffen war so schwer. Ich habe mich zusammengerissen und versucht vernünftig mit ihm zu reden und versuch ihm mehrere Wege aufzuzeigen, wie es weitergehen kann. Er war fast verzweifelter und trauriger als ich, hat aber keinen Schritt nach vorne gemacht. Irgendwann habe ich gesagt "wenn du Schluss machen willst, dann sag es mir jetzt"... es kam nichts. Dann habe ich gesagt "ok das wars dann wohl", bin gegangen und habe gesagt, ich melde mich.

In der Nacht haben wir nochmal telefoniert und er hat immer nur gesagt "ich glaube, auf lange Sicht das Richtige für uns zu tun" und es läge nicht an mir, es gäbe keinen richtigen Grund, außer sein Bauchgefühl. Er würde mich so schätzen und ich wäre der wichtigste Mensch für ihn. Ok wir haben uns dann wieder verabschiedet und ich habe gesagt, dass er von mir hört (wir müssen ja alles in der Wohnung auseinanderaddieren etc.).

Und was passiert... er ruft am nächsten Tag an, während ich bei der Arbeit bin und fragt, wie es mir geht. Ich meinte, dass es geht, aber ich gerade bei der Arbeit bin (was er sich eigentlich denken konnte). Dann meinte er "sprechen wir nochmal?".

Das ist der Stand. Ich habe ihn abends nicht direkt zurückgerufen, weil ich mal schlafen wollte und nicht wieder nur weinen. Heute werde ich mich dann mal melden und hören, was ist.

Ich verstehe einfach nicht, warum er sich so quält, wenn er nicht mehr mit mir zusammen sein möchte. Wenn es doch der richtige Weg wäre und er genug Zeit zum grübeln hatte, dann dürfte es doch zumindest ihm nicht so weh tun, oder wie seht ihr das? Ich habe ihn noch nie so traurig gesehen...

Gruß, Senaly

Wie ich das verstehe
Ich glaube, die Klarheit im Gefühl, die Du hier als Erwartung an ihn formulierst, gibt es oft nicht.
Warum sollten die Auswirkungen eines Entschlusses, über das man lange nachgedacht hat, nicht wehtun ? Sehe ich keinen Grund für die Annahme !

Aus dem was Du insgesamt geschrieben hast, mag er Dich sehr kann aber mit Teilen Deines Verhaltens, in denen Du ihm Verantwortung für Deine Stimmung übergibst, nicht leben. Denn er ist in diesem Bereich nicht handlungsfähig - das bist Du und es ist Dein Job.
Wenn Du ihn in eine so ohnmächtig leidvolle Situation (Deine Unzufriedenheit) zwingst, dann kann der Dich mögen, aber das Zusammenleben mit Dir überfordert ihn.

jaja

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23. August 2007 um 13:43
In Antwort auf akeno_12890379

Wie ich das verstehe
Ich glaube, die Klarheit im Gefühl, die Du hier als Erwartung an ihn formulierst, gibt es oft nicht.
Warum sollten die Auswirkungen eines Entschlusses, über das man lange nachgedacht hat, nicht wehtun ? Sehe ich keinen Grund für die Annahme !

Aus dem was Du insgesamt geschrieben hast, mag er Dich sehr kann aber mit Teilen Deines Verhaltens, in denen Du ihm Verantwortung für Deine Stimmung übergibst, nicht leben. Denn er ist in diesem Bereich nicht handlungsfähig - das bist Du und es ist Dein Job.
Wenn Du ihn in eine so ohnmächtig leidvolle Situation (Deine Unzufriedenheit) zwingst, dann kann der Dich mögen, aber das Zusammenleben mit Dir überfordert ihn.

jaja

Das habe ich ihm ja gesagt
Er weiß, dass ich diesen Fehler sehe und ändern will. Er sagt aber, dass es das nicht ist. Er könnte mir doch keinen Vorwurf machen, wenn es mir schlecht geht.

Ich habe mir so erhofft, einen Grund - außer Bauchgefühl - genannt zu bekommen, was es ist, damit ich soz. selber nicht mehr argumetieren kann.

Abgesehen davon, habe ich ihm angeboten in die Nähe meines Arbeitsplatzes zu ziehen. Wäre auch für mich weniger anstrengend, weil ich mir das pendeln spare. Aber er sagt immer wieder das wäre es nicht. Es wäre schön mit mir zusammenzuleben und er könnte das noch Jahre so machen... und dann fängt er an zu weinen.

Es hört sich sehr nach einem schlechten Gewissen an... vielleicht wegen einer anderen, aber auch das bestreitet er vehemment.

Ich verstehe das alles nicht

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23. August 2007 um 13:48
In Antwort auf akeno_12890379

Wie ich das verstehe
Ich glaube, die Klarheit im Gefühl, die Du hier als Erwartung an ihn formulierst, gibt es oft nicht.
Warum sollten die Auswirkungen eines Entschlusses, über das man lange nachgedacht hat, nicht wehtun ? Sehe ich keinen Grund für die Annahme !

Aus dem was Du insgesamt geschrieben hast, mag er Dich sehr kann aber mit Teilen Deines Verhaltens, in denen Du ihm Verantwortung für Deine Stimmung übergibst, nicht leben. Denn er ist in diesem Bereich nicht handlungsfähig - das bist Du und es ist Dein Job.
Wenn Du ihn in eine so ohnmächtig leidvolle Situation (Deine Unzufriedenheit) zwingst, dann kann der Dich mögen, aber das Zusammenleben mit Dir überfordert ihn.

jaja

... noch was (@jaja).
Ich verstehe dich so, dass du sagen willst, er kann nicht damit umgehen, dass ich in indirekt für meine Situation verantwortlich mache. Ihn sozusagen emotional unter Druck bringe.

Wenn du es so meinst, kann ich dir nur zustimmen. Ich habe dazu geneigt, den einzigen nächsten Menschen in meiner aktuellen Umgebung immer fester zu halten und ihn damit irgendwann vor eine Wand gestellt.

Weißt du was jaja, es ist sch... wenn man sieht, dass einem die eigene Psyche in eine LAge gebracht hat, die man garnicht will. Mein Verstand möchte das jetzt alles möglichst schnell ungeschehen machen, mein Herz weint und meine Psyche fragt sich, was mit ihr nicht stimmt.

Ich würde mir so wünschen, dass unsere 7-jährige Beziehung nicht aufgrund von einer akut schwierigen Situation kaputt geht.

Meinst du, es bringt überhaupt was, wenn wir nochmal reden?

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23. August 2007 um 15:13
In Antwort auf marja_12479274

... noch was (@jaja).
Ich verstehe dich so, dass du sagen willst, er kann nicht damit umgehen, dass ich in indirekt für meine Situation verantwortlich mache. Ihn sozusagen emotional unter Druck bringe.

Wenn du es so meinst, kann ich dir nur zustimmen. Ich habe dazu geneigt, den einzigen nächsten Menschen in meiner aktuellen Umgebung immer fester zu halten und ihn damit irgendwann vor eine Wand gestellt.

Weißt du was jaja, es ist sch... wenn man sieht, dass einem die eigene Psyche in eine LAge gebracht hat, die man garnicht will. Mein Verstand möchte das jetzt alles möglichst schnell ungeschehen machen, mein Herz weint und meine Psyche fragt sich, was mit ihr nicht stimmt.

Ich würde mir so wünschen, dass unsere 7-jährige Beziehung nicht aufgrund von einer akut schwierigen Situation kaputt geht.

Meinst du, es bringt überhaupt was, wenn wir nochmal reden?

Ja, so meinte ich das
Ja und ich denke schon, dass reden etwas bringt, zumal ja nicht nur Du sondern auch er reden möchte.
Er sagt "Er könnte mir doch keinen Vorwurf machen, wenn es mir schlecht geht". Das bedeutet, er hat sogar das Gefühl, sich nicht gegen Dein Verhalten wehren zu dürfen. Diese "Beißhemmung" verstärkt sein Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber der Situation und macht sie noch weniger aushaltbar für ihn.

Ich würde mal die Meinung dagegenstellen:"Doch, klar darf er Dir einen Vorwurf machen" - nicht dafür, wenn es Dir mal schlecht geht, aber dafür wenn Du dafür die Verantwortung ihm übergibst, indem Du ihn an Dir festnagelst, ihn mit häufig schlechter Laune belastest und vor allem, wenn Du Dich nicht selbst um eine Verbesserung Deiner Situation bemühst.

Wenn er ein Bewußtsein hätte, dass er sich wehren darf und wenn Du sichtbar werden läßt, dass Du Dich selbst intensiv um eine Verbesserung Deiner Situation kümmerst und es nicht ihm anlastest, würdest Du ihn entlasten.

Ich fände es plausibel, wenn darin die Ursache seiner ambivalenten Gefühle liegt
(aber ich kann natürlich auch nur auf die Informationen was machen, die Du selber lieferst).

jaja

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23. August 2007 um 15:39
In Antwort auf akeno_12890379

Ja, so meinte ich das
Ja und ich denke schon, dass reden etwas bringt, zumal ja nicht nur Du sondern auch er reden möchte.
Er sagt "Er könnte mir doch keinen Vorwurf machen, wenn es mir schlecht geht". Das bedeutet, er hat sogar das Gefühl, sich nicht gegen Dein Verhalten wehren zu dürfen. Diese "Beißhemmung" verstärkt sein Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber der Situation und macht sie noch weniger aushaltbar für ihn.

Ich würde mal die Meinung dagegenstellen:"Doch, klar darf er Dir einen Vorwurf machen" - nicht dafür, wenn es Dir mal schlecht geht, aber dafür wenn Du dafür die Verantwortung ihm übergibst, indem Du ihn an Dir festnagelst, ihn mit häufig schlechter Laune belastest und vor allem, wenn Du Dich nicht selbst um eine Verbesserung Deiner Situation bemühst.

Wenn er ein Bewußtsein hätte, dass er sich wehren darf und wenn Du sichtbar werden läßt, dass Du Dich selbst intensiv um eine Verbesserung Deiner Situation kümmerst und es nicht ihm anlastest, würdest Du ihn entlasten.

Ich fände es plausibel, wenn darin die Ursache seiner ambivalenten Gefühle liegt
(aber ich kann natürlich auch nur auf die Informationen was machen, die Du selber lieferst).

jaja

Warum er sich nicht wehrt
Ich meine zu wissen, warum er sich nicht wehrt gegen meinen indirekten Druck. Er stellt mich gerade auf einen riesen Sockel: Ich habe alles für ihn getan, ich bin so ein toller Mensch, den er so schätzt, jemand anders soll mich bekommen, der das zu schätzen weiß, etc....

Und das Ganze kommt so ehrlich an, dass es scheinbar keine Floskeln sind. Vielleicht fällt es ihm deswegen auch so schwer Schluss zu machen.

Gerade jetzt, wo er nicht um die Beziehung kämpfen kann/will, fühlt er sich als Schuldiger an meiner Situation. Wenn ich ihm versuche zu erklären, dass ich auch soviel falsch gemacht habe, wehrt er das alles ab mi den Worten "du bist es nicht, ich bin es... wenn ich dich genug lieben würde, könnte ich dir das doch alles zurückgeben"

Aber weißt du, das Argument zählt nicht für mich. Ich habe mich sehr geliebt gefühlt und irgendwie tue ich es jetzt auch noch.

senaly

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23. August 2007 um 15:56
In Antwort auf marja_12479274

Warum er sich nicht wehrt
Ich meine zu wissen, warum er sich nicht wehrt gegen meinen indirekten Druck. Er stellt mich gerade auf einen riesen Sockel: Ich habe alles für ihn getan, ich bin so ein toller Mensch, den er so schätzt, jemand anders soll mich bekommen, der das zu schätzen weiß, etc....

Und das Ganze kommt so ehrlich an, dass es scheinbar keine Floskeln sind. Vielleicht fällt es ihm deswegen auch so schwer Schluss zu machen.

Gerade jetzt, wo er nicht um die Beziehung kämpfen kann/will, fühlt er sich als Schuldiger an meiner Situation. Wenn ich ihm versuche zu erklären, dass ich auch soviel falsch gemacht habe, wehrt er das alles ab mi den Worten "du bist es nicht, ich bin es... wenn ich dich genug lieben würde, könnte ich dir das doch alles zurückgeben"

Aber weißt du, das Argument zählt nicht für mich. Ich habe mich sehr geliebt gefühlt und irgendwie tue ich es jetzt auch noch.

senaly

Moralvorstellungen
"du bist es nicht, ich bin es... wenn ich dich genug lieben würde, könnte ich dir das doch alles zurückgeben"
Die Moralvorstellung, die er darin ausdrückt, ist weltfremd, aber nicht völlig ungewöhnlich. Wenn ich/er lieben würde, dann wäre alles machbar/aushaltbar etc.
Das Konstrukt funktioniert nur, wenn jeder den Anderen schützt, weil es keinen Selbstschutz geben darf.
Es ist von daher ein ungünstiges Aufeinandertreffen eurer Persönlichkeiten - Du die Du ihn mit Dingen belastest, um die Du Dich selbst kümmern müßtest und er der sich nicht vor Deinen Anforderungen schützt.

Versucht beide die Einstellung zu ändern - Du Dich um Dich selbst zu kümmern und ihn zu ermutigen sich selbst auch gegen Dich zu verteidigen (kannst es ja so verpacken, "er solle Dir helfen und sich öffnen, indem er Dir zeigt, wenn es ihm nicht gut geht mit Dir").

Mit diesem Bewußtsein könnt ihr sehr viel ändern.

jaja

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23. August 2007 um 16:48
In Antwort auf akeno_12890379

Moralvorstellungen
"du bist es nicht, ich bin es... wenn ich dich genug lieben würde, könnte ich dir das doch alles zurückgeben"
Die Moralvorstellung, die er darin ausdrückt, ist weltfremd, aber nicht völlig ungewöhnlich. Wenn ich/er lieben würde, dann wäre alles machbar/aushaltbar etc.
Das Konstrukt funktioniert nur, wenn jeder den Anderen schützt, weil es keinen Selbstschutz geben darf.
Es ist von daher ein ungünstiges Aufeinandertreffen eurer Persönlichkeiten - Du die Du ihn mit Dingen belastest, um die Du Dich selbst kümmern müßtest und er der sich nicht vor Deinen Anforderungen schützt.

Versucht beide die Einstellung zu ändern - Du Dich um Dich selbst zu kümmern und ihn zu ermutigen sich selbst auch gegen Dich zu verteidigen (kannst es ja so verpacken, "er solle Dir helfen und sich öffnen, indem er Dir zeigt, wenn es ihm nicht gut geht mit Dir").

Mit diesem Bewußtsein könnt ihr sehr viel ändern.

jaja

Was würdest du denn tun?
Erstnochmal vielen Dank für deine wirklich guten Statements zu der Sache.

Ich habe ja nun aufgrund der fehlenden Kooperationsbereitschaft seinerseits nach unserem Gespräch gesagt "das wars". Ich konnte einfach nicht mehr zusehen, wie er mit sich ringt und nach der Aufforderung er solle doch nun mit mir Schluss machen kam auch kein "nein, das will ich nicht", sondern garnichts. Ich war einfach fertig und konnte nicht mehr, u.a. weil es auch ihm so schlecht dabei ging.

Nun glaube ich trotzdem, dass es irgendwie noch gehen kann. Viele sagen "lass dich doch nicht verarschen", "schließ jetzt ab", aber ich glaube noch daran.

Wie würdest du denn jetzt vorgehen. Soll ich versuchen jetzt nochmal ein Treffen hinzukriegen, auf die Gefahr hin, dass es zuviel Druck auf ihn ausübt?

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24. August 2007 um 12:50
In Antwort auf marja_12479274

Was würdest du denn tun?
Erstnochmal vielen Dank für deine wirklich guten Statements zu der Sache.

Ich habe ja nun aufgrund der fehlenden Kooperationsbereitschaft seinerseits nach unserem Gespräch gesagt "das wars". Ich konnte einfach nicht mehr zusehen, wie er mit sich ringt und nach der Aufforderung er solle doch nun mit mir Schluss machen kam auch kein "nein, das will ich nicht", sondern garnichts. Ich war einfach fertig und konnte nicht mehr, u.a. weil es auch ihm so schlecht dabei ging.

Nun glaube ich trotzdem, dass es irgendwie noch gehen kann. Viele sagen "lass dich doch nicht verarschen", "schließ jetzt ab", aber ich glaube noch daran.

Wie würdest du denn jetzt vorgehen. Soll ich versuchen jetzt nochmal ein Treffen hinzukriegen, auf die Gefahr hin, dass es zuviel Druck auf ihn ausübt?

Was ich tun würde
Ich würde Deine grundsätzlichen Überlegungen bzgl. eigener Intiative für Deine Zufriedenheit sehr genau konkretisieren - was willst Du wann tun. Da hatten wir schon früher im Thread drüber geredet.

Mit diesen Gedanken im Kopf würde ich mit ihm reden.
Ich würde ihm erzählen, was Du vorhast und welche Ziele Du erreichen möchtest. Dabei ist es wichtig, dass Du Dir im Klaren bist, dass Du das für DICH und nicht für ihn tust.
Wenn er wieder darauf antwortet, dass Du zu gut oder was auch immer bist und er kein Recht hat, dass Du ..., dann erzähl ihm auch, dass es DEINE Ziele sind, dass sie nicht für ihn sondern für DICH sind. Aber es ist zu erwarten, dass es eine Beziehung zwischen euch leichter machen wird und deshalb lohnt es mit ihm drüber zu reden.
Dann würde ich ihn fragen, wie er dazu steht, und was sein Problem mit eurer Beziehung ist.

jaja

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25. August 2007 um 13:01

Tja so ist das wohl...
... ich kriege keine Antwort von ihm, was ihn wirklich gestört hat. Es wären nur kleine banale Dinge und der Hauptgrund ist sein Bauchgefühl, dass er glaubt in der Beziehung nicht weiter zu kommen und es für uns beide besser ist.

Ich kann euch jetzt erzählen, dass wir alles andere als eine langweilige, einengende Beziehung hatten (mind. 6 Jahre). Wir sind beide beruflich erfolgreich (auch wenn ich unzufrieden bin), haben studiert und haben wirklich aussergewöhnlich viel schon erlebt (Reisen, Auslandsaufenthalte etc.).

Er sagt, er würde keine Minute bereuen und fände die Zeit wunderschön, aber er denkt an die Zukunft und da zählt die Vergangenheit nicht. Er will frei sein. Er sagt immer wieder, wenn er richtig lieben würde, dann wäre er in der Situation in den letzten Monaten in der Lage gewesen mich daraus zu holen. So ein Sch... ich wollte ja irgendwie leiden und auch nicht. Aber das war mein Problem.

Nun sitze ich hier und denke, toll, ich habe 7 Jahre mit einem Mann gelebt, es war unsere erste richtige Beziehung, die Beziehung war objektiv gesehen sehr schön, vertraut und loyal und nun muss mein Exfreund in seiner neuen Freiheit anhand anderer Beispiele erleben, dass er nicht alles haben kann, andere auch ihre Fehler haben und er auch hin und wieder mal zweifelt. Nur dann wird er bereit sein, zu reden und einen Kompromiss einzugehen... dank meiner Vorreiterposition.

Ich weiß, klingt verbittert, aber so fühle ich und das macht mich verdammt traurig.

senaly

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27. August 2007 um 17:38
In Antwort auf marja_12479274

Tja so ist das wohl...
... ich kriege keine Antwort von ihm, was ihn wirklich gestört hat. Es wären nur kleine banale Dinge und der Hauptgrund ist sein Bauchgefühl, dass er glaubt in der Beziehung nicht weiter zu kommen und es für uns beide besser ist.

Ich kann euch jetzt erzählen, dass wir alles andere als eine langweilige, einengende Beziehung hatten (mind. 6 Jahre). Wir sind beide beruflich erfolgreich (auch wenn ich unzufrieden bin), haben studiert und haben wirklich aussergewöhnlich viel schon erlebt (Reisen, Auslandsaufenthalte etc.).

Er sagt, er würde keine Minute bereuen und fände die Zeit wunderschön, aber er denkt an die Zukunft und da zählt die Vergangenheit nicht. Er will frei sein. Er sagt immer wieder, wenn er richtig lieben würde, dann wäre er in der Situation in den letzten Monaten in der Lage gewesen mich daraus zu holen. So ein Sch... ich wollte ja irgendwie leiden und auch nicht. Aber das war mein Problem.

Nun sitze ich hier und denke, toll, ich habe 7 Jahre mit einem Mann gelebt, es war unsere erste richtige Beziehung, die Beziehung war objektiv gesehen sehr schön, vertraut und loyal und nun muss mein Exfreund in seiner neuen Freiheit anhand anderer Beispiele erleben, dass er nicht alles haben kann, andere auch ihre Fehler haben und er auch hin und wieder mal zweifelt. Nur dann wird er bereit sein, zu reden und einen Kompromiss einzugehen... dank meiner Vorreiterposition.

Ich weiß, klingt verbittert, aber so fühle ich und das macht mich verdammt traurig.

senaly

Was war ?
Ich denke dass Dir Deine Überlegungen weiterhelfen werden - ob nun mit oder ohne ihm. Du willst Dich in der Richtung weiterentwickeln und das ist in jedem Fall gut für Dich und für eine spätere Beziehung mit wem auch immer.

Wie war es denn ? Hattet ihr noch ein weiteres Gespräch, das Dich zu diesem "Tja, so ist das wohl ..." Post veranlaßt hat ?
Wie kam es zu dem Gespräch, wie war der Verlauf, wie das Gefühl auf beiden Seiten dabei ?

jaja

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28. August 2007 um 16:02
In Antwort auf akeno_12890379

Was war ?
Ich denke dass Dir Deine Überlegungen weiterhelfen werden - ob nun mit oder ohne ihm. Du willst Dich in der Richtung weiterentwickeln und das ist in jedem Fall gut für Dich und für eine spätere Beziehung mit wem auch immer.

Wie war es denn ? Hattet ihr noch ein weiteres Gespräch, das Dich zu diesem "Tja, so ist das wohl ..." Post veranlaßt hat ?
Wie kam es zu dem Gespräch, wie war der Verlauf, wie das Gefühl auf beiden Seiten dabei ?

jaja

Es war so...
nach unserem Gespräch vor einer Woche (wo er sehr emotional und traurig war und mir nicht ins Gesicht sagen konnte, dass Schluss ist), haben wir nochmal telefoniert (Freitag). Ich war total fertig, weil ich mit gepackten Koffern abends auf der Autobahn stand und mich super alleingelassen gefühlt habe. Ich habe ihn angerufen und ihm Vorwürfe gemacht, dass ich nun in dieser sch.... Situation stecke (raus ohne neue Bleibe), obwohl ich nicht Schlimmes gemacht habe.

Er hat gesagt, er könne ja nichts dran ändern, dass ich nun schwerere Umstände als er hätte. Es täte ihm leid, aber ich würde irgendwann merken, dass es besser für uns beide ist.

Ich habe ihn gefragt, ob er sich nun sicher ist und er meinte "ja, seit 2-3 Tagen". Er weiß nicht, ob er es nochmal irgendwann bereut, aber deswegen könnte er mich ja nicht auf einer Warteposition halten. Er möchte sich weiterentwickeln und frei sein.

Ich glaube, dass er diese Freiheit und Weiterentwicklung nicht wirklich bekommen wird, solange er nicht einsieht, dass das ganz allein sein Problem ist und dass das nicht an mir liegt. Er konnte wirklich fast alles alleine machen was er wollte (außer Fremdgehen was er nicht getan hat), Auslandsaufenthalt, 70 Std. Beruf, Freunde treffen und Motorrad fahren. Er hat sich dennoch nicht frei gefühlt.

Es gibt bestimmt Partnerinnen, die ihm alleine schon aus seinem Beruf einen Vorwurf gemacht hätte, das habe ich aber nicht. Ich habe ihn sogar unterstützt und ihm den Rücken frei gehalten.

Ich verstehe nicht, dass der Mensch, mit dem ich so lange glücklich war (und er auch lange mit mir), nun in einer Situation, die für mich anstrengend ist die Reißleine zieht und geht.

Vielleicht ist es folgende Erklärung: Er bekommt aus seiner Familie immer wieder unterschwellig Vorwürfe, dass er weg gegangen ist und seine Mutter weint jedesmal bitterlich, wenn er wieder fährt. Außerdem werden in der Familie gerne Probleme unter den Tisch gekehrt, d.h. er hat nicht gelernt damit umzugehen. Ich habe nun zusätzlich auch unterschwelligen Druck gemacht und ein Problem verursacht... mich kann man dann loswerden.

Naja, das ist eine von tausenden Erklärungen. Ich habe immer noch das Gefühl, dass es ihm irgendwann leid tut, wenn er sieht, dass eine langjährige Partnerin, die immer da war, ihm soviel gegönnt hat und seine oberflächlichen Ansprüche (Ausbildung, Aussehen, Einstellungen) so erfüllt hat, nicht so leicht zu ersetzen ist. Sei es durch das Single Leben, oder durch eine Neue. Er muss erkennen, dass Probleme, die jede PArtnerschaft mal hat, nicht durch Schweigen und Verdrängen gelöst werden.

Ich glaube, ich könnte mich gerade bildlich gesprochen auf den Kopf stellen. Er hat einfach zugemacht. Da kann wohl nur noch die Zeit zeigen, was kommt.

Oder meinst du, da könnte man noch etwas versuchen?

senaly

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2. September 2007 um 17:46
In Antwort auf marja_12479274

Es war so...
nach unserem Gespräch vor einer Woche (wo er sehr emotional und traurig war und mir nicht ins Gesicht sagen konnte, dass Schluss ist), haben wir nochmal telefoniert (Freitag). Ich war total fertig, weil ich mit gepackten Koffern abends auf der Autobahn stand und mich super alleingelassen gefühlt habe. Ich habe ihn angerufen und ihm Vorwürfe gemacht, dass ich nun in dieser sch.... Situation stecke (raus ohne neue Bleibe), obwohl ich nicht Schlimmes gemacht habe.

Er hat gesagt, er könne ja nichts dran ändern, dass ich nun schwerere Umstände als er hätte. Es täte ihm leid, aber ich würde irgendwann merken, dass es besser für uns beide ist.

Ich habe ihn gefragt, ob er sich nun sicher ist und er meinte "ja, seit 2-3 Tagen". Er weiß nicht, ob er es nochmal irgendwann bereut, aber deswegen könnte er mich ja nicht auf einer Warteposition halten. Er möchte sich weiterentwickeln und frei sein.

Ich glaube, dass er diese Freiheit und Weiterentwicklung nicht wirklich bekommen wird, solange er nicht einsieht, dass das ganz allein sein Problem ist und dass das nicht an mir liegt. Er konnte wirklich fast alles alleine machen was er wollte (außer Fremdgehen was er nicht getan hat), Auslandsaufenthalt, 70 Std. Beruf, Freunde treffen und Motorrad fahren. Er hat sich dennoch nicht frei gefühlt.

Es gibt bestimmt Partnerinnen, die ihm alleine schon aus seinem Beruf einen Vorwurf gemacht hätte, das habe ich aber nicht. Ich habe ihn sogar unterstützt und ihm den Rücken frei gehalten.

Ich verstehe nicht, dass der Mensch, mit dem ich so lange glücklich war (und er auch lange mit mir), nun in einer Situation, die für mich anstrengend ist die Reißleine zieht und geht.

Vielleicht ist es folgende Erklärung: Er bekommt aus seiner Familie immer wieder unterschwellig Vorwürfe, dass er weg gegangen ist und seine Mutter weint jedesmal bitterlich, wenn er wieder fährt. Außerdem werden in der Familie gerne Probleme unter den Tisch gekehrt, d.h. er hat nicht gelernt damit umzugehen. Ich habe nun zusätzlich auch unterschwelligen Druck gemacht und ein Problem verursacht... mich kann man dann loswerden.

Naja, das ist eine von tausenden Erklärungen. Ich habe immer noch das Gefühl, dass es ihm irgendwann leid tut, wenn er sieht, dass eine langjährige Partnerin, die immer da war, ihm soviel gegönnt hat und seine oberflächlichen Ansprüche (Ausbildung, Aussehen, Einstellungen) so erfüllt hat, nicht so leicht zu ersetzen ist. Sei es durch das Single Leben, oder durch eine Neue. Er muss erkennen, dass Probleme, die jede PArtnerschaft mal hat, nicht durch Schweigen und Verdrängen gelöst werden.

Ich glaube, ich könnte mich gerade bildlich gesprochen auf den Kopf stellen. Er hat einfach zugemacht. Da kann wohl nur noch die Zeit zeigen, was kommt.

Oder meinst du, da könnte man noch etwas versuchen?

senaly

Habe heute erfahren...
... dass er sich für sich wünscht, einen Menschen zu finden, den er genauso lieben kann, wie ich ihn geliebt habe (O-Ton seine Schwester).

Nun frage ich mich, was war an mir für ihn nicht liebenswert?

Oh Mann. Das tut so weh nach all der schönen Zeit.

senaly

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2. September 2007 um 18:16

Ja er hat sich nie bemühen müssen
ich war immer da, wenn er mich gebraucht hat. Er hat nie um mich kämpfen müssen.

Aber ist es denn nicht auch ein schönes Gefühl, wenn man bedingungslos geliebt wird? Diese Spielchen und Kämpfe von wegen "ich mach mich mal rar" sind die nach 7 Jahren nötig?

Ich weiß, dass ich nicht selbstverständlich bin und auch für viele Menschen sehr liebenswert bin. Daher meine ich, dass er das doch auch sehen müsste.

Ob er glaubt, dass er jemanden findet, mit dem alles noch schöner, leichter und toller ist? Den er liebt und von dem er geliebt wird, ohne dass man was dafür tun muss? Außer ein paar Spielchen spielen...

Das ist doch Träumerei, oder irre ich mich?

Der Kerl hat in seinem Leben auf der Überholspur den Blick für das Wesentliche verloren.

Wann macht es da endlich "bang" und er kommt auf den Boden zurück?

lg

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2. September 2007 um 18:47

Selbstschutz
Ja mein Kopf sagt mir schon seit längerem: Schütze dich vor seinen Problemen. Gehe weg. Aber die äußeren Umstände machen es sehr schwer. Ich habe auch das Bedürfnis, von ihm Gründe zu hören, warum er geht. Die kann er mir nicht sagen.

Und dann gibt es noch mein Herz und meinen Bauch, die sagen mir: Der kommt irgendwann wieder, weil er dich vermissen wird und weil er irgendwann in ein Loch fällt... Aber ist das eine Basis.

Eigentlich weiß ich die Antwort: Nein. Andererseits kann ich mir sicher sein, dass er nicht irgendwann seine Defizite erkennt?

lg

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2. September 2007 um 18:53

Liebenswert
... glaubst du die Frage: was ist für DICH nicht liebenswert an mir, was hat die Frau, die nach 7 Jahren für dich liebenswerter ist als ich?

Oder kommt sowas grundsätzlich nicht an.

Vielleicht kommt er dadurch auf die Schiene, mir wenigstens die Gründe nennen zu können.

Wie käme sowas bei dir an?

lg

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11. September 2007 um 12:45

Etwas Neues... ?!
Hallo ihr Lieben,

jetzt brauch ich nochmal eure Hilfe also mein Exfreund ist wirklich schlecht drauf. Könnte mir ja egal sein, weil ich auch nicht gut drauf bin, ist es aber nicht. Er hat mich die letzten drei Tage angerufen und immer gefragt was machst du denn jetzt, hast du schon eine Wohnung usw. Ich habe dann immer gesagt, was los ist.

Gestern habe ich ihn während dem Telefonat nochmal angesprochen, dass es mir leid tut, dass ich ihn so oft nicht begleitet habe bzw. nach einer Stunde allein mit irgendwelchen Leuten gelassen habe.
Er meinte dann: Du suchst immer noch nach einem Grund, oder?
Ich: Ja, irgendwo gibt es auch bestimmt einen Grund, den wir beide aber scheinbar noch nicht sehen.
Er weinend: Ich kann dir aber nicht sagen, warum ich so gehandelt habe. Das Gefühl dagegen ist so stark gewesen, dass ich das Alles so habe geschehen lassen (-> mein Auszug etc.)
Ich: Das ist ja ok. Ich weiß, dass du nicht anders kannst. Ich will dich jetzt auch nicht traurig machen, deswegen lass uns nicht weiter sprechen.

Tja ich habe so sehr das Gefühl, dass die ganze Sache noch nicht gegessen ist, weiß aber dass er kein zurück mehr sieht, weil soviel zerschlagen worden ist. Oder bilde ich mir das ein? Ich bin nicht sicher. Ich glaube er vermisst mich sehr, aber es gibt etwas was ihn davon abhält, dieses Vermissen als die fehlende Liebe anzusehen.

Habt ihr eine Meinung dazu?

senaly

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11. September 2007 um 13:20
In Antwort auf marja_12479274

Etwas Neues... ?!
Hallo ihr Lieben,

jetzt brauch ich nochmal eure Hilfe also mein Exfreund ist wirklich schlecht drauf. Könnte mir ja egal sein, weil ich auch nicht gut drauf bin, ist es aber nicht. Er hat mich die letzten drei Tage angerufen und immer gefragt was machst du denn jetzt, hast du schon eine Wohnung usw. Ich habe dann immer gesagt, was los ist.

Gestern habe ich ihn während dem Telefonat nochmal angesprochen, dass es mir leid tut, dass ich ihn so oft nicht begleitet habe bzw. nach einer Stunde allein mit irgendwelchen Leuten gelassen habe.
Er meinte dann: Du suchst immer noch nach einem Grund, oder?
Ich: Ja, irgendwo gibt es auch bestimmt einen Grund, den wir beide aber scheinbar noch nicht sehen.
Er weinend: Ich kann dir aber nicht sagen, warum ich so gehandelt habe. Das Gefühl dagegen ist so stark gewesen, dass ich das Alles so habe geschehen lassen (-> mein Auszug etc.)
Ich: Das ist ja ok. Ich weiß, dass du nicht anders kannst. Ich will dich jetzt auch nicht traurig machen, deswegen lass uns nicht weiter sprechen.

Tja ich habe so sehr das Gefühl, dass die ganze Sache noch nicht gegessen ist, weiß aber dass er kein zurück mehr sieht, weil soviel zerschlagen worden ist. Oder bilde ich mir das ein? Ich bin nicht sicher. Ich glaube er vermisst mich sehr, aber es gibt etwas was ihn davon abhält, dieses Vermissen als die fehlende Liebe anzusehen.

Habt ihr eine Meinung dazu?

senaly

Gemeinsame Zukunft
Ich denke nach wie vor nicht, dass es für euch keine gemeinsame Zukunft gibt.
Ich hatte ja schon einiges dazu geschrieben.

Wie ist denn bei euch die Situation gerade ? Was ist inzwischen passiert ?

jaja

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11. September 2007 um 14:01
In Antwort auf akeno_12890379

Gemeinsame Zukunft
Ich denke nach wie vor nicht, dass es für euch keine gemeinsame Zukunft gibt.
Ich hatte ja schon einiges dazu geschrieben.

Wie ist denn bei euch die Situation gerade ? Was ist inzwischen passiert ?

jaja

Aktuelle Situation
Hallo jaja, ich bin seit heute zurück aus meinem Urlaub (bei meinen Eltern) und arbeite wieder. In den letzten zwei Wochen habe ich mich intensiv mit der Wohnungssuche befasst und werde wahrscheinlich heute einen Mietvertrag kriegen. Das ist auch gerade nochmal so eine Hürde, wo ich insgeheim denke halt mich davon ab und lass es wieder gut werden, aber ich weiß, dass das falsch wäre und ich bzw. wir nicht weiter kommen würden.

Es kostet sehr viel Geld aber ich habe noch einen guten Nebenjob bekommen und kriege das wohl hin. Ich muss noch mit meinem Exfreund die gemeinsame Wohnung abrechnen, weil wir alles zusammen gekauft und geteilt haben. Davor habe ich auch bammel.

Weißt du, auch wenn es nicht gut ist, halt ich mich immer noch an so kleine Verbindungspunkte, weil wenn ich eine Wohnung habe, wenn wir abgerechnet haben und wenn meine Sachen raus sind dann ist es so entgültig. Da wird mir ganz mulmig.

Wie interpretiert man es denn, dass ein Mann der sich nach 7 Jahren von seiner Freundin trennt, die er seinen Worten nach sehr schätzt und die für ihn wichtig ist , vier Wochen später immer noch aufgrund von Kleinigkeiten sehr sehr traurig wird? Was ist das? Ist das nur Gewohnheit, Alleinsein?

LG senaly

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12. September 2007 um 13:55

Ja...
ich weiß, dass das WARUM nicht geklärt werden kann.

Aber mal ganz simpel gefragt: Wenn diese Entscheidung richtig ist, warum tut es dann so weh? Ich stelle mit die ganze Zeit vor war ne tolle Zeit, ist halt jetzt vorbei, alles wird bald besser, es kommt jemand anders usw., aber dann denke ich halt, du lebst doch im Jetzt und nicht in der Zukunft oder der Vergangenheit und das Jetzt ist wirklich scheiße. Anscheinend ja nicht nur bei mir. Ich will nicht den bequemsten Weg gehen, ich will einfach nur Jetzt zufrieden sein.

Ich bin mir sehr sicher, dass wir beide gut auseinander gehen. Wir haben uns nie besonders viel gestritten und reden jetzt auch sehr respektvoll miteinander. Es ist tatsächlich so, dass wir viel voneinander halten das wird in der Hinsicht schon gut ausgehen, da mache ich mir keine Sorgen.

LG

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