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Nach 6 Jahren ist die Luft raus

20. Mai 2007 um 9:27

Vor 6 Jahren bin ich mit mit meinem Freund zusammen gekommen. Wir kannten uns gerade mal 3 Monate. Dann hatte er mich geküsst und es wurde eine Beziehung. Damals dachte ich, der Funkenflug stellt sich mit der zeit noch ein, aber er kam nicht.
Nun hab ich mit einem Bekannten zu chatten begonnen und verrtiefe mih total in diese Gespräche. So weg von der Welt wie mit ihm war ich mit meinem Freund nie. Auf die gespräche freue ich mich, aber mein Freund scheint mich nur noch zu nerven.
Ich werde leicht motzig, wenn er mich bei irgendwas srtört oder ich höre nicht richgtig hin, wenn et mir was sagt.
Nach 6 Jahren ist mir plötzlich klar geworden, daß ich ihn nicht liebe. Freundschaft ist es, aber das reicht nicht für eine Beziehung.
Warum hab ich 6 Jahe gebraucht, das zu merken?

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21. Mai 2007 um 13:58

Warum?
Das ist eigentlich einfach zu beantworten. Durch die Chatbekanntschaft, merkst Du das Gefühle zu einem Anderen entstehen. Normal ist doch das man nach einer langjährigen Beziehung oft nix mehr zu erzählen hat, man lebt in den Alltag hinein besser gesagt man lebt nebeneinander her ohne sich richtig wahrzunehmen. Gerade das ist schwer auszuhalten, wenn keine Liebe im Spiel ist. Durch die Chatbekanntschaft bekommtst du genau das, was Dir bei Deinem Partner fehlt. Zuneigung, das Gefühl das man noch interessant für den anderen ist. Neugier, auf das Neue und Unbekannte. Das Kribbeln im Bauch, wenn Du den Chat anschaltest und er ist da, usw. All diese Dinge empfängst Du von Deinem Partner nicht, weil Du gerade jezt merkst, das Deine Chatbekanntschaft Dich emotional aus dem Gleichgewicht bringt.

Ich weiss wie es Dir geht, denn ich bin in der gleichen Situation. Bin einfach in die Beziehung reingeschlittert, wir kannten uns schon vorher. Jezt sind wir neun Jahre zuammen und haben einen dreijährigen Sohn.
Ich chatte seit einem Jahr und hab einige nette Freunde dort gefunden. Auch einen Mann der mir besonders gut tut. Ich zweifle immer öfter an der Beziehung, weil ich merke das die Gespräche mich mit dem Anderen fazinieren, er hat mich in seinen Bann gezogen. Mein Freund hat das leider nie geschafft. Eigentlich ist unsere Beziehung o.k. Wir streiten fast nie, sind ein eingespieltes Team. Doch es fehlen die Momente des Glücks, der Leidenschaft ect. Es ist mehr eine gute Freundschaft, aber wenn die Liebe fehlt, kommt man immer wieder ins straucheln, ob das alles ist, ob das reicht oder ob man nicht mehr möchte.
Es liegt nicht an ihm, sondern an mir, denn wenn man nicht liebt, kann man nix empfangen. Es wird schnell nervig alles und man fühlt sich wie eingeschnürt.

Und die Frage ist nicht: Warum wir das nicht schon eher gemerkt haben, denn ich glaube wir haben das die ganze Zeit gewusst.
Sondern die Frage muss lauten: Wie soll es weiter gehen? Was werden wir jezt tun? Uns Befreien? Endlich Lieben?

Liebe Grüsse
eine Leidensgenossin

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21. Mai 2007 um 14:51

Kenne das auch
Vielleicht ist es ein warten darauf bis es besser wird. Entweder mit dem Mann oder man sucht unterbewußt irgendwie weiter, ob es woanders noch besser wird.

Das weiß man aber schon.
Aber verdrängen kann man es, daß es nicht erfüllend ist wie man es sich so vorstellt ...

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