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NACH 5 MONATEN ENDLICH LAND IN SICHT, DOCH WIE KANN ICH AUF SIE ZUGEHEN, WARTEN? HANDELN?

30. Dezember 2005 um 9:22

Liebe Leser und Helfer!

Tipps erbeten!

Ich übe mich gerade in der größten Geduld meines Lebens, und sie ist es für mich definitiv wert,
Ich warte seit 5 Monaten. Die Frau hat drei Kinder aus erster Ehe
und ist momentan das zweite Mal sehr unglücklich verheiratet, weil er nach der Hochzeit nicht
wiederzuerkennen war. Sie ist von ihm persönlich enttäuscht. Er redet kaum mit ihr, kümmert
und akzeptiert die Kinder nicht, etc.
Am Anfang hatten wir super viel Telefonkontakt, und wir haben uns nur wenige Male gesehen.
Es waren echt schöne Begegnungen, doch wir haben uns aus Taktgefühl noch nicht verbrannt oder
verrannt, also kein Sex, kein Knutschen, kein Fummeln. Aber es hätte passieren können. Sie war
stark genug, und ich anständig genug.
Dann kam die berühmte Zeit, in der sie sich nicht mehr melden konnte, weil die Auseinandersetzung
mit ihm sehr anstrengend wurden und sie in depressive Phasen viel, weil ihre Vergangenheit hochkommt
und sie sich wieder total schuldig fühlt, sich von einem Ehemann trennen zu müssen.
Sie sagte mir, dass sie durch den Stress mit ihm in den letzten zwei Verheiratetsein wirklich
gealtert ist und man sieht ihr sie Anspannung auch tatsächlich an.
Anfang Dezember ist der Kontakt wieder aufgelebt und es gab wieder wunderschöne Telefonate.
Jetzt vor einer Woche hat sie beschlossen nicht mit ihrem Mann zusammen Weihnachten zu feiern.
Das Geschenk von ihm hat sie nicht angerührt und sie meint es jetzt ernster, weil er einfach
nichts tut, aber merken sollte, dass aus der Ehe und vorallem aus der Beziehung nichts mehr
werden kann. Dazu hat er sie so viele Male mißachtet, nicht geachtet, fallen lassen und auch
kontrolliert und psychisch fertig gemacht.

Vor einer Woche hatten wir wegen den Kinder, da sie sie nicht so oft in Obhut geben kann, eine
halbe Stunde Zeit, uns zu sehen. Wir drückten uns bei der Begrüßung und Verabschiedung ganz lange
und es war wie ein Verlangen die Umarmung nicht zu lösen. Wir hielten uns im Auto beide Hände,
hört sich vielleicht kitschig an, aber es bedeutete mir sehr viel. Und den Ehering trug sie auch
nicht mehr, obwohl sie die Ehe nicht hinschmeißen wollte und auch konservativ ist. Deswegen auch
die extreme Zurückhaltung.

Am Heiligen Abend überraschte sie mich mit einem Weihnachtsgeschenk. Sie gab es mir an der Kirche
beim Kindergrippenspiel, zu der sie mich kurzfristig einlud. Da lernte ich Vater und Mutter das
erste Mal richtig kennen. Aber sie waren aufgeschlossen, da sie von mir schon wußten und sie
trotzdem damt umgehen können und ihre Tochter nicht als Spinnerin bezeichnen.

Nach der Kirche fragte ich noch, ob ich sie am 1. Weihnachtsfeiertag anrufen könne.
Sie sagte,ja gerne.

Dann passierte es, dass am 1.Wt ihr Mann wieder zurückkam. Sie war überrascht und dachte, er
würde wenigsten bis zum 2. bei seinen Eltern bleiben. Sie schrieb mir kurz eine SMS: Bitte nicht
anrufen, er wäre da.

Da ich weiß, dass er die ganze Woche Urlaub hat, kann ich auch nicht so einfach anrufen, weil
er mich als Vorwand sieht, für die schiefgelaufene Beziehung. Die Mutter von ihr sagte aber
auch, dass ich vor einem und vor zwei Jahren auch nicht bekannt gewesen bin und es nicht an
mir läge.

Was jetzt mein Problem ist:

Ok, ich habe es schon geschafft, 5 Monate zu verharren. Jetzt scheint die räumliche Trennung
nicht mehr lange auszustehen. Und sie wird jetzt sich auch freuen, aber auch weinen, weil es
eigentlich so läuft, wie sie es sich wünscht. Aber sie hat keine Kraft, sich bei mir zu melden
und ich sollte nicht, wegen ihm, er soll es halt nicht mitbekommen. In den letzten Monaten hat
sie von sich aus immer wieder gemeldet, also nicht ... Frau ruft nicht an.

Aber jetzt hänge ich richtig. Ich kann sie verstehen. Und ich habe ihr immer Geduld bewiesen.
Jetzt denkt sie sich, dass ich auch hier Geduld habe. Ich habe es auch immer wieder geschafft,
zu verharren und wenn sie dann gemeldet hat, dann war ich überglücklich. Es gab auch Phasen,
da konnte ich anrufen, ohne Gefahr, und sie hat es auch genossen. Es war nicht selten, das 3, 4 ,
5 Stunden. Wir konnten halt uns nicht treffen, wegen den Kindern und natürlich wg. ihrem Mann.

Ich drehe gerade durch, weil ich weiß, dass er nach Wohnungen schaut und eventuell in den nächsten
Wochen auszieht, wenn nicht sogar in dieser Woche.

Es schmerzt richtig. Jetzt kommt Silvester. Kann sie weder fragen, ob sie es mit mir verbringen
wolle. Wahrscheinlich brauch sie jetzt auch ihre Ruhe, denn der räumliche Trennungsschritt,
auch wenn gewollt, tut ihr trotzdem weh. Sie ist ja nicht berufstätig und muß erst mal so
durchkommen. Aber das hat sie schon mal geschafft. Vor der Ehe in der gleichen Wohnung.

Ich möchte sie morgen trotzdem anrufen, um ihr ein gutes neues Jahr und Glück zu wünschen.
Nur eine SMS ist zu mager und unpersönlich und außerdem möchte ich mich auch für das liebe
Weihnachtsgeschenk von ihr bedanken.

War jemand schon mal in der selben Position?

Also als Frau, dass der Mann am Ausziehen war und trotzdem der Kontakt zu einer neuen Liebe
erst mal nicht so richtig ausgelebt werden konnte? Also hauptsächlich in der Phase, also nicht
was davor war, wo es nicht brenzelig wurde?

Über Situationserfahrung und Tipps wäre ich sehr sehr dankbar!!!

Ich möchte ihr deutlich zeigen, dass ich zu ihr stehe aber auch nicht durch meine jetzige
Freude und Ungeduld was kaputtmachen!


Herzlichen Dank für Eure Hilfe im Voraus.


Liebe Grüße,
und einen guten Rutsch ins 2006, und ein auf allen Ebenen erfolgreiches Jahr.

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11. März 2006 um 12:41

Hallo
Die Frage ist etwa 2.5 Monate alt, ich kann mir vorstellen, dass Antworten nicht mehr gesucht sind...

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