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Nach 4 Jahren Fernbeziehung zusammen ziehen ?

28. August um 16:47

Hallo Community,

ich habe mich deshalb angemeldet, weil ich euren Rat brauche.

Meine Freundin und ich, jeweils 26 Jahre, sind seit über 5 Jahren ein Paar und hatten davor nie eine richtige Beziehung gehabt. Im ersten Jahr hat sie noch in unserer Heimat gewohnt. Aufgrund einer neuen Ausbildung, musste sie in ein anderen Ort ziehen. Das tat uns aber auch ganz gut, da wir davor schon den ein oder anderen größeren Streit hatten, meist wegen "nichts". Vermutlich, weil wir uns jeden Tag, zu jeder Zeit gesehen haben.

Aktuell pendeln wir je nach Plan zu beiden Wohnorten >jedes< Wochenende hin und her.
Anfänglich hat die Fernbeziehung uns ironischer Weise näher zusammen gebracht, deshalb auch die weiteren 4 verbrachten Jahre. Den wöchentlichen Kontakt haben wir über tägliche Telefonate aufrecht erhalten, bevor uns am Wochenende sehen konnten.

In den 5 Jahren hatten wir auch öfter Streit um nix, oftmals ging es um ganz banale Dinge, wie z-B die Backzeit beim Kuchen, die richtige Gewürzmenge beim Kochen , ein Kompromiss bei der Urlaubsplanung usw. Den Streit hat oft sie gestartet. Aus meiner Sicht, waren die Streits absolut unnötig und hätten viel sachlicher geklärt werden können.
Diese Streiterein waren sehr belastend für mich. Vermutlich bin ich dadurch viel reizbarer geworden, genauso wie sie es wohl ist , keine Ahnung ....

Meine Freundin ist eine sehr sensible Person und brauch eine Menge Aufmerksamkeit sowie Gesellschaft. Jetzt kommt hinzu, dass sie keinen Freundschaftskreis hat. Wenn wir etwas unternehmen, dann meistens mit meinen Freunden, nur allein oder mit unseren Verwandschaften die auch in meinem Wohnort liegen(deshalb bin ich nicht gerne in ihrem Wohnsitz). In ihrem derzeitigen Wohnsitz hat sie nach 4 Jahre Fernbeziehung leider keine neuen Freundschaften schließen können. Wirkliche Hobbys hat sie nicht, in ihrer Ortschaft ist ohnehin nicht sehr viel möglich und wenn nur mit Auto zu erreichen (sie hat kein Führerschein und will keinen machen). Demnach bin ich die einzige Abwechslung in der gesamten Woche, das bedrückt mich sehr.
Es sind maximal 3-4 Wochenenden im ganzen Jahr, an dem ich etwas alleine unternehmen kann. Und dann ist sie aber auch entweder selbst bei einer Firmenfeier oder in der Prüfungsvorbereitung. Wenn ich aktiv etwas alleine unternehmen will, mit freunden oder einfach mal so, dann ist sie immer traurig und nicht sehr gut zu mir gestimmt.

Wenn ich also mal alleine etwas mit meinen Freunden unternehmen möchte, kann ich das nur in der Woche. Vorrausgesetzt, dass meine Freunde auch können. Jeder hat seine Verpflichtungen in der Woche und nicht unbedingt Zeit ... 


Jetzt zum eigentlichen Thema:

Mein Unternehmen hat einen neuen Standort bei ihr eröffnet und suchen jetzt jemanden in meinem Kompetenzbereich. Wenn ich diese Möglichkeit ergreife, komme ich so schnell nicht wieder zurück in meine Heimat, die Entscheidung ist final.
Natürlich soll ich jetzt zu ihr ziehen und sie bei ihrem aktuellen Studium seelisch unterstützen. Sie will aber nicht pendeln(schwer ohne Führerschein) und eine Fernbeziehung scheint sie wohl nicht mehr zu verkraften.

Jetzt muss ich anscheinend kleinbei geben und zu ihr ziehen. Mit der Gefahr, dass es auch wieder zu vielen Streits kommt, ich an meinem Arbeitsort gebunden bin und nicht zu meinen Freunden und zu meiner Heimat zurück kann, wo ich gerne bleiben möchte.

Wie findet ihr die kurze Story ?
Entschuldigt die Grammatik, ich bin etwas nervös und weiß nicht wie ich damit umgehen soll.

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28. August um 17:42

sogar in einer fernBeziehung erdrückt sie dich.... ihr leben dreht sich nur um dich...  ihr streitet wegen jeder Kleinigkeit ....

kann nur besser werden mit dem zusammenziehen....
optimale Voraussetzungen

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29. August um 16:23
In Antwort auf tidusx

Hallo Community,

ich habe mich deshalb angemeldet, weil ich euren Rat brauche.

Meine Freundin und ich, jeweils 26 Jahre, sind seit über 5 Jahren ein Paar und hatten davor nie eine richtige Beziehung gehabt. Im ersten Jahr hat sie noch in unserer Heimat gewohnt. Aufgrund einer neuen Ausbildung, musste sie in ein anderen Ort ziehen. Das tat uns aber auch ganz gut, da wir davor schon den ein oder anderen größeren Streit hatten, meist wegen "nichts". Vermutlich, weil wir uns jeden Tag, zu jeder Zeit gesehen haben.

Aktuell pendeln wir je nach Plan zu beiden Wohnorten >jedes< Wochenende hin und her.
Anfänglich hat die Fernbeziehung uns ironischer Weise näher zusammen gebracht, deshalb auch die weiteren 4 verbrachten Jahre. Den wöchentlichen Kontakt haben wir über tägliche Telefonate aufrecht erhalten, bevor uns am Wochenende sehen konnten.

In den 5 Jahren hatten wir auch öfter Streit um nix, oftmals ging es um ganz banale Dinge, wie z-B die Backzeit beim Kuchen, die richtige Gewürzmenge beim Kochen , ein Kompromiss bei der Urlaubsplanung usw. Den Streit hat oft sie gestartet. Aus meiner Sicht, waren die Streits absolut unnötig und hätten viel sachlicher geklärt werden können.
Diese Streiterein waren sehr belastend für mich. Vermutlich bin ich dadurch viel reizbarer geworden, genauso wie sie es wohl ist , keine Ahnung ....

Meine Freundin ist eine sehr sensible Person und brauch eine Menge Aufmerksamkeit sowie Gesellschaft. Jetzt kommt hinzu, dass sie keinen Freundschaftskreis hat. Wenn wir etwas unternehmen, dann meistens mit meinen Freunden, nur allein oder mit unseren Verwandschaften die auch in meinem Wohnort liegen(deshalb bin ich nicht gerne in ihrem Wohnsitz). In ihrem derzeitigen Wohnsitz hat sie nach 4 Jahre Fernbeziehung leider keine neuen Freundschaften schließen können. Wirkliche Hobbys hat sie nicht, in ihrer Ortschaft ist ohnehin nicht sehr viel möglich und wenn nur mit Auto zu erreichen (sie hat kein Führerschein und will keinen machen). Demnach bin ich die einzige Abwechslung in der gesamten Woche, das bedrückt mich sehr.
Es sind maximal 3-4 Wochenenden im ganzen Jahr, an dem ich etwas alleine unternehmen kann. Und dann ist sie aber auch entweder selbst bei einer Firmenfeier oder in der Prüfungsvorbereitung. Wenn ich aktiv etwas alleine unternehmen will, mit freunden oder einfach mal so, dann ist sie immer traurig und nicht sehr gut zu mir gestimmt.

Wenn ich also mal alleine etwas mit meinen Freunden unternehmen möchte, kann ich das nur in der Woche. Vorrausgesetzt, dass meine Freunde auch können. Jeder hat seine Verpflichtungen in der Woche und nicht unbedingt Zeit ... 


Jetzt zum eigentlichen Thema:

Mein Unternehmen hat einen neuen Standort bei ihr eröffnet und suchen jetzt jemanden in meinem Kompetenzbereich. Wenn ich diese Möglichkeit ergreife, komme ich so schnell nicht wieder zurück in meine Heimat, die Entscheidung ist final.
Natürlich soll ich jetzt zu ihr ziehen und sie bei ihrem aktuellen Studium seelisch unterstützen. Sie will aber nicht pendeln(schwer ohne Führerschein) und eine Fernbeziehung scheint sie wohl nicht mehr zu verkraften.

Jetzt muss ich anscheinend kleinbei geben und zu ihr ziehen. Mit der Gefahr, dass es auch wieder zu vielen Streits kommt, ich an meinem Arbeitsort gebunden bin und nicht zu meinen Freunden und zu meiner Heimat zurück kann, wo ich gerne bleiben möchte.

Wie findet ihr die kurze Story ?
Entschuldigt die Grammatik, ich bin etwas nervös und weiß nicht wie ich damit umgehen soll.

Lieber tidusx,

deine Erzählungen klingen nicht sehr positiv... also kein Anzeichen von den schönen Dingen, die euch zusammenhalten. Eher eine Aufzählung von Streitereien, negativen Eigenschaften, Pflichtbewusstsein, Helfersyndrom.

Wenn es dir ein solches Bauchweh beschert, musst du davon abstand nehmen, sonst wirst du sehr unglücklich.

Die Enttäuschung auf ihrer Seite wird groß sein, aber Enttäuschungen bringen auch immer Klarheit. Vielleicht bewegt sie sich aus ihrer wohl sehr kleinen Komfortzone. Du kannst nicht für ihr Leben verantwortlich sein.

Alles Gute
Frauevi

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