Home / Forum / Liebe & Beziehung / Nach 14 Jahren....

Nach 14 Jahren....

4. Februar 2013 um 7:59

Guten morgen, meine Geschichte ist lang aber ich versuche es so gut wie möglich kurz zu halten. Ich bin 34 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und verheiratet. Mein Mann ist genauso alt, wir haben eine Eigentumswohnung und einen riesen Batzen Schulden in dem auch meine Familie mit drin hängt....Nun, wir sind seit 14 Jahren verheiratet. es war nicht immer alles toll, wir haben auch viel durchgemacht. Es gab Situationen in denen einer von uns glaubte es geht nicht mehr und dann hat man sich wieder vertagen und war sich sicher für immer und ewig wollen wir zusammen bleiben. Er war Spielsüchtig, vor ein paar Jahren. Ich kam dahinter und es war eine schlimme Zeit, für beide. Denn auch ihm ging es nicht gut dabei...es begann nach dem Tod seiner Mutter. Wir gingen irgendwann zur Suchtberatung nachdem ich ihn vor die Wahl stellte. Erst wollte er nicht, wie das immer so ist, er hat kein Problem usw. Nach einem harten We und viel verlorenem Geld wollte er dann doch. Es half und tat gut zu reden, und auch zu lernen...seine Sicht, meine Sicht und überhaupt. Leider konnten wir die Therapie nicht beenden da er beruflich meist nur am We zuhause war, was anderes aber finanziell wie schon geschrieben undenkbar war. Aber es ging gut, wir redeten viel, und er spielte nicht mehr. Irgendwann begann ich einen neuen Job, in der Pflege und er konnte körperlich nicht mehr seinen Job ausüben und war erstmal zuhause. Eine Umschulung wollte er machen und wir leierten alles an, das war letztes Jahr. Kurz vor Beginn der Umschulung starb sein Vater, nicht plötzlich aber für uns und für ihn ganz schlimm. Aber man hat keine Zeit zu trauern, der ganze Papierkrieg usw...muss ja gemacht werden. So lief alles vor sich hin, Freunde und Bekannte gibt es nur wenige, denn die haben alle ihre eigenen Sorgen und durch meine ständige We-Arbeit sah man nicht mehr viel. Er ging alleine auch nicht weg, ich war immer sehr eifersüchtig und habe geklammert..warum kann ich leider auch nicht beantworten. Jetzt noch nicht. Man unterhielt sich also abends noch über Schule, meinen Job und die Kinder. Und dann kam Donnerstag, der Donnerstag vor zwei Wochen der alles veränderte. Er kam nach Hause und wollte reden. Und dann sagt er mir er weiß nicht ob er mich noch liebt, auch andere Dinge das er nicht weiß wie sein Leben in fünf Jahren aussehen soll, was er will und wie er sich was vorstellt. Angst die Umschulung nicht zu schaffen, Frust wegen Theater mit den Kindern ( für unseren Sohn brauchen wir einiges an Kraft...er hat so seine Probleme, Verhalten) und zuletzt vielleicht nicht verarbeitete Trauer...das Wetter...keine Sonne mehr. Er würde sich gerne verbuddeln. Wenn er einen Zettel nehmen würde und schreiben soll was für und gegen unsere Beziehung spricht bliebe der Zettel leer... Nachdem er eines Abends davor auf dem Weg nach Hause war hat er überlegt ob er spielen gehen soll...ist er nicht, aber das hat ihm bewusst gemacht das etwas getan werden muss. Er hat sich einen Termin bei der Suchtberatung von damals geholt...der Termin ist heute. Und ich, tja mir geht es schlecht. So das ich kaum den Alltag bewältigt kriege geschweige denn meine Arbeit. Wir haben viel geredet, und mir wurde immer mehr bewusst wie ich ihn eigentlich "gefangen" gehalten habe mit meiner Klammerei und Eifersucht, wenn er weg wollte gab es riesen Zoffs und entweder ging er im Streit oder blieb zuhause weil er die Diskussionen leid war. All die Jahre. Alles merkte ich jetzt, dazu kommt das ich mit meiner Figur nicht zufrieden bin, er mich liebte wie ich bin...ich das aber nicht glauben konnte und der S. auch dementsprechend war, oder gar nicht weil ich nicht wollte. Ich neige immer schon glaube ich zu Depressionen, habe Phasen in denen mir mein Leben irgendwie sinnlos erscheint, male mir aus wie schnell das Alter da ist, der Tod usw. Das alles macht natürlich nichts besser, habe auch irgendwann mal mit meinem HA darüber gesprochen, der mir dann irgendwelche Pillen aufschrieb. Die nahm ich aber nicht, weil meistens geht es irgendwann dann wieder bergauf. Tja und nun, nun war er das ganze We weg, nur nachts zuhause, schläft aber mit im Bett und wir reden ganz normal miteinander. Über uns aber auch über andere Sachen. Wenn ich morgens aufstand war er schon weg, keine Sms, kein Anruf nichts. Er war bei einer Kollegin aus der Schule, sie ist verlobt und er geht spielen. Damit hat er sich das We wohl beschäftigt neben dem lernen. Er erkennt sich in ihm wieder und in ihr sieht er mich vor ein paar Jahren. Er hat beide Abende davon erzählt wie der Tag war. Gestern nahm er mich in den Arm und bedankte sich das ich ihm den Freiraum lasse und das ja vielleicht alles wieder gut wird, er aber nichts versprechen kann. Er arbeitete nun die ganze Zeit auf den Termin heute hin um Klarheit zu kriegen. Es ging ihm so das er nicht mehr nach Hause wollte die letzte Zeit, aber um eine Auszeit zu nehmen um zu gucken wie es ihm dabei geht und ob er mich vermissen würde usw. ist die finanzielle Möglichkeit nicht da sagt er und hat Recht damit. Dann macht er sich Gedanken, sollte er sich gegen mich entscheiden was finanziell mit meiner Familie passiert...alles würde den Bach runter gehen. Ihm geht es ebenfalls nicht gut. Und ich, ich habe beschlossen das ich ne Therapie oder sowas brauche, denn das was ich tat war krank...vielleicht hab ich hin damals schon zum spielen getrieben, wer weiß das schon. Nun, Psychologen werden offensichtlich gebraucht, 6 Wochen bis ein Jahr Wartezeit locker...in meiner Verzweifelung habe ich einen Termin ebenfalls bei der Suchttherapeutin von damals gemacht, morgen früh. Vielleicht kann sie mir was sagen. Ich kann nicht mehr, mir erscheint jegliche Aufgabe des Alltags wie ein riesen Berg, dann die Gedanken wenn er weg ist...ohne sich zu melden, wo er wohl ist und was er tut. Ich hatte ihm bei irgendeinem Gespräch eine Paartherapie o. Familientherapie vorgeschlagen, aber das wollte er nicht beantworten ob das in Frage käme denn er weiß ja nicht ob da noch was ist für was es sich zu kämpfen lohnt....es tut so weh, und doch verstehe ich ihn.
Lg S.

Mehr lesen

4. Februar 2013 um 15:26

Das wissen wir beide nicht.
Wie geschrieben, heute ist der Termin bei der damaligen Therapeutin. Er hofft dort auf einen Ansatzpunkt sich zu sortieren, und klarer zu sehen. Oder eine Anlaufstelle wenn sie nicht die richtige ist..

Gefällt mir

4. Februar 2013 um 15:54

??
Was sollte ich denn deiner Meinung nach tun? Ich habe morgen einen Termin bei ihr und hatte gehofft dann weiter zu wissen..

Gefällt mir

4. Februar 2013 um 21:31
In Antwort auf susel34

??
Was sollte ich denn deiner Meinung nach tun? Ich habe morgen einen Termin bei ihr und hatte gehofft dann weiter zu wissen..

Vorbei
Ist es nun, er liebt mich nicht mehr...

Gefällt mir

5. Februar 2013 um 7:09

Ja
Du hast Recht, körperlich fühle ich mich jetzt besser als die letzten Tage. Wir haben viel geredet gestern Abend. Es tut weh zu hören nicht mehr geliebt zu werden...aber ehrlich. Ich hoffe ich überstehe das ganze ohne dieses dauerhafte Gedankenchaos. Er bleibt hier wohnen, erstmal. Das tut er damit wir gemeinsam unsere Finanzen regeln können...er könnte auch einfach in Privatinsolvenz gehen, er wäre raus und meine Familie müsste es ausbaden. Das will er nicht, er möchte nicht Menschen schaden die immer für uns da waren, das finde ich nett von ihm. Wenn es für einen von uns nicht auszuhalten ist unter einem Dach werden wir was ändern müssen...das kann ich für mich aber noch nicht beantworten. Ich kenne unsere Finanzlage auch. Wir verkaufen jetzt erst mal Privatkram damit schon mal Kohle ran kommt. Ich versuche positiv zu denken, rede mir ein das ich ihn auch nicht mehr Liebe und wir auch viele unschöne Dinge erlebt haben. Bin gespannt was die Psychologin mir nachher sagt...habt ihr Tipps für mich? Den Kindern sagen wir es gemeinsam zu ruhiger Zeit, ich hoffe mit meinem Sohn werden die Probleme danach nicht noch größer. Aber da will ich jetzt auch nicht spekulieren...

Gefällt mir

5. Februar 2013 um 19:45

Ja
Da hast du Recht. Es muss nur die Leere gefüllt werden in mir...und ich weiß nicht womit . Ehrlich gesagt habe ich die letzte Zeit außer meiner Arbeit und meinem Alltag nichts gesehen! Jetzt bin ich irgendwie orientierungslos..

Gefällt mir

5. Februar 2013 um 21:16

Hm
Hallo, das klingt nicht sehr gut. Wenn ich ein paar Gedanken loswerden darf....
Soweit ich das sehe, gibt es bei Euch eine Menge an Dingen, Ereignissen, die nie richtig verarbeitet wurden. Die Todesfälle, die Spielsucht nicht abschliessend, aber auch Deine Depressionen. Einfach "Pillen verschreiben" klingt für mich nicht nach einer sinnvollen Lösung.

Ich weiss das Psychotherapeuten lange Wartezeiten haben. Das hat mich auch lange zurückschrecken lassen. Aber dennoch muss man es versuchen. Jeder Tag den man es weiter aufschiebt ist ein verlorener Tag denke ich jetzt. Denn alleine kommt man da oft nicht heraus. Leider weiss man oft erst ob es zu spät ist wenn es zu spät ist. Wie es jetzt anscheinend bei Dir passiert ist.

Wenn er jetzt sicher ist, dass da nichts mehr ist, bleibt wahrscheinlich kein Weg zurück. Aber ich würde mir deshalb nicht einreden, es sei keine Liebe etc. Besprich das mit einem Psychologen. Unterdrücken ist zumindest nicht dauerhaft eine Lösung. Vielleicht anfangs, um das Leben praktisch zu bewältigen.

Ich weiss von anderen, die für die Trennung zu einem Mediator gegangen sind. Obwohl insgeheim die Trennung für den einen schon feststand. Denn so oder so ist es ein großer Schritt, und normalerweise gehen ihn nie beide gleichzeitig. Der Mediator kann helfen dass beide gemeinsam verstehen dass es vorbei ist oder nicht. Nicht dass einer alleine entscheidet und der andere überrascht wird. Aber auch das ist für Euch nicht mehr wichtig.

Was jetzt für Euch vielleicht wichtig ist, meiner Meinung nach, dass ihr zumindest soweit es geht auf Distanz geht. Denn für Dich wird es vielleicht umso schmerzvoller desto ungeklärter die Situation ist. Und da geht es auch um unterbewusste Dinge, nicht nur dass es auf dem Papier klar ist. Da Du mit Deinen Gefühlen und Gedanken noch nicht so weit zu sein scheinst wie er. Du musst mit der Situation klarkommen, und deine eigene Position finden. Und wenn es wirklich sicher ist, dass nichts mehr werden kann zwischen Euch, dann musst Du auch irgendwann in Dir selbst anfangen, das zu verarbeiten, damit Du es irgendwann akzeptieren kannst. Das kann auch noch schwer werden, je nachdem wieviel in Dir noch übrig ist von Gefühlen und Wünschen.

Vielleicht findest Du ja auch irgendwann heraus dass die Entscheidung, auch wenn nicht von Dir selber endgültig getroffen, nicht so schlecht war wie es aussah.

Es ist doch immer auch irgendwie eine Art Tausch, eine Situation mit bestimmten, auch negativen Gefühlen, gegen eine Chance. Aber eben auch nur eine Chance, keine Sicherheit. Eine Chance auf etwas mehr Glück.

Gefällt mir

5. Februar 2013 um 22:22
In Antwort auf susel34

Ja
Da hast du Recht. Es muss nur die Leere gefüllt werden in mir...und ich weiß nicht womit . Ehrlich gesagt habe ich die letzte Zeit außer meiner Arbeit und meinem Alltag nichts gesehen! Jetzt bin ich irgendwie orientierungslos..

Shit
Den ganzen Tag setze ich mich mit mir auseinander...das okay so ist wie es ist und ich es akzeptiere. Dann wird es halb fünf, das ist die Zeit wo er ursprünglich nachhause kommt, Sie lernen manchmal noch dann dauert es länger. Warum überlege ich um halb neun wo er wohl ist? Drei Stunden vorher war ich mir bei einem entspannten Bad noch sicher das es mir total egal ist ob er nachhause kommt oder nicht, das es mich nichts mehr angeht usw. Warum warte ich am Ende doch?!

Gefällt mir

5. Februar 2013 um 22:29
In Antwort auf susel34

Shit
Den ganzen Tag setze ich mich mit mir auseinander...das okay so ist wie es ist und ich es akzeptiere. Dann wird es halb fünf, das ist die Zeit wo er ursprünglich nachhause kommt, Sie lernen manchmal noch dann dauert es länger. Warum überlege ich um halb neun wo er wohl ist? Drei Stunden vorher war ich mir bei einem entspannten Bad noch sicher das es mir total egal ist ob er nachhause kommt oder nicht, das es mich nichts mehr angeht usw. Warum warte ich am Ende doch?!

Weil
eben weil es im Kopf egal ist. Im Kopf okay ist. Im Kopf vielleicht geklärt ist. Aber nicht im Herzen, nicht im Unterbewusstsein. "Verstehen" sitzt tiefer als im Kopf. Man kann wissen dass etwas so ist wie es ist. Aber um es zu verstehen muss man es auch fühlen. Und das braucht Zeit. Länger als der Kopf.

Gefällt mir

5. Februar 2013 um 22:39
In Antwort auf susel34

Shit
Den ganzen Tag setze ich mich mit mir auseinander...das okay so ist wie es ist und ich es akzeptiere. Dann wird es halb fünf, das ist die Zeit wo er ursprünglich nachhause kommt, Sie lernen manchmal noch dann dauert es länger. Warum überlege ich um halb neun wo er wohl ist? Drei Stunden vorher war ich mir bei einem entspannten Bad noch sicher das es mir total egal ist ob er nachhause kommt oder nicht, das es mich nichts mehr angeht usw. Warum warte ich am Ende doch?!

Und was heisst geklärt
Und was heisst geklärt, einen Tag nach der Trennung. Das kann nicht sein. Das dauert. Die Situation ist ja noch nicht mal voll eingetreten, da kann man die auch noch nicht akzeptiert haben denke ich...

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 9:39
In Antwort auf helldunkelgrau

Weil
eben weil es im Kopf egal ist. Im Kopf okay ist. Im Kopf vielleicht geklärt ist. Aber nicht im Herzen, nicht im Unterbewusstsein. "Verstehen" sitzt tiefer als im Kopf. Man kann wissen dass etwas so ist wie es ist. Aber um es zu verstehen muss man es auch fühlen. Und das braucht Zeit. Länger als der Kopf.

Du
Hast Recht, körperlich und seelisch geht es mir schlecht. Deswegen und wegen unserem Sohn, die Gedanken hüpfen immer hin und her. Und meine Tochter...Sie läuft einfach nebenher Manchmal am Tag geht es ganz gut, aber nur weil ich mir einrede das es gut so ist. Wenn die Zeit anbricht wo er sonst fast immer pünktlich nachhause kam dann wartet man irgendwie. Ich will das nicht, aber es kommt einfach..diese Gedanken. Gestern wollte er von meinem Gespräch mit der Therapeutin (die von damals) wissen. Dabei musste ich irgendwann weinen, denn es ging auch lange um unseren Sohn, wo evl. wegen seinem Verhalten in Jugendeinrichtungen was stationäres gemacht werden sollte/ könnte. Da steht heute wieder ein Termin an. Dann diese Schulden, Morgen ist die Schuldnerberatung telefonisch wieder zu erreichen wegen einem Termin. Es ist einfach so viel, und auch für ihn. Alles wird uns beiden zu viel und psychisch sind wir irgendwie am Ende. Auch er, trotz das er alles gesagt hat, aber das war auch bei ihm hält nicht alles. Vielleicht hält er es hier auch doch nicht mehr aus...zu essen und schlafen "quasi wie immer". Aber wie regelt man einfach alles schnell? Am liebsten wäre er ganz alleine mit sich und seinem Gedankenchaos, aber wie setzen wir das alles um in unserer Situation? Sicher, auf der einen Seite bin ich froh wenn wir reden, weil eben kein Krieg da ist bis jetzt, und er hier zuhause ist. Aber vielleicht wäre es auch für mich leichter oder ich könnte besser verinnerlichen wenn da keiner mehr kommt, unbewusstes warten...puh, alles fühlt sich so scheiße leer an.

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 11:01
In Antwort auf susel34

Du
Hast Recht, körperlich und seelisch geht es mir schlecht. Deswegen und wegen unserem Sohn, die Gedanken hüpfen immer hin und her. Und meine Tochter...Sie läuft einfach nebenher Manchmal am Tag geht es ganz gut, aber nur weil ich mir einrede das es gut so ist. Wenn die Zeit anbricht wo er sonst fast immer pünktlich nachhause kam dann wartet man irgendwie. Ich will das nicht, aber es kommt einfach..diese Gedanken. Gestern wollte er von meinem Gespräch mit der Therapeutin (die von damals) wissen. Dabei musste ich irgendwann weinen, denn es ging auch lange um unseren Sohn, wo evl. wegen seinem Verhalten in Jugendeinrichtungen was stationäres gemacht werden sollte/ könnte. Da steht heute wieder ein Termin an. Dann diese Schulden, Morgen ist die Schuldnerberatung telefonisch wieder zu erreichen wegen einem Termin. Es ist einfach so viel, und auch für ihn. Alles wird uns beiden zu viel und psychisch sind wir irgendwie am Ende. Auch er, trotz das er alles gesagt hat, aber das war auch bei ihm hält nicht alles. Vielleicht hält er es hier auch doch nicht mehr aus...zu essen und schlafen "quasi wie immer". Aber wie regelt man einfach alles schnell? Am liebsten wäre er ganz alleine mit sich und seinem Gedankenchaos, aber wie setzen wir das alles um in unserer Situation? Sicher, auf der einen Seite bin ich froh wenn wir reden, weil eben kein Krieg da ist bis jetzt, und er hier zuhause ist. Aber vielleicht wäre es auch für mich leichter oder ich könnte besser verinnerlichen wenn da keiner mehr kommt, unbewusstes warten...puh, alles fühlt sich so scheiße leer an.

Weiter
Man kann nicht immer alles schnell regeln. Man muss die Bedingungen nehmen die man hat. Nur sollte man vielleicht auch nicht aufschieben etwas zu regeln wenn die Möglichkeit da ist.
Eine Möglichkeit damit umzugehen wäre, konzentriere Dich mehr auf die Kinder, und auf Dich. Schenke ihnen vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit, geniesse die Zeit mit ihnen. Kinder tun die Dinge oft noch recht unbedarft und mit ziemlicher Konzentration, versuch einfach mitzumachen. Tu auch etwas für Dich, mach z.B. vielleicht einen Spaziergang und versuch etwas körperlich zu tun. Bewegung hilft oft sehr gut. Vielleicht Sport, und sei es eine halbe Stunde joggen oder schwimmen. Wenn man körperlich erschöpft ist, durch Sport, fühlt es sich oft besser an.

Auf jeden Fall erwarte nicht dass Du Dich irgendwie nach ein paar Tagen besser fühlen würdest. Wenn es doch passiert, dann eben gut. Ihr wart 14 Jahre zusammen, habt 2 Kinder, gemeinsame Erfahrungen, gut und schlecht. Sowas legt man nicht einfach nach ein paar Tagen ab. Versuch jetzt erstmal durch die akute Zeit zu kommen. Und das geht am besten denke ich mit ein wenig Ablenkung. Kinder, Bewegung, Sport, Unternehmungen, Freunde, was auch immer Dir einfällt.... Und selbst wenn Du Dich anfangs nicht dazu durchringen kannst, versuch es. Man merkt erst ob es einem hilft wenn man es macht.

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 12:08
In Antwort auf helldunkelgrau

Weiter
Man kann nicht immer alles schnell regeln. Man muss die Bedingungen nehmen die man hat. Nur sollte man vielleicht auch nicht aufschieben etwas zu regeln wenn die Möglichkeit da ist.
Eine Möglichkeit damit umzugehen wäre, konzentriere Dich mehr auf die Kinder, und auf Dich. Schenke ihnen vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit, geniesse die Zeit mit ihnen. Kinder tun die Dinge oft noch recht unbedarft und mit ziemlicher Konzentration, versuch einfach mitzumachen. Tu auch etwas für Dich, mach z.B. vielleicht einen Spaziergang und versuch etwas körperlich zu tun. Bewegung hilft oft sehr gut. Vielleicht Sport, und sei es eine halbe Stunde joggen oder schwimmen. Wenn man körperlich erschöpft ist, durch Sport, fühlt es sich oft besser an.

Auf jeden Fall erwarte nicht dass Du Dich irgendwie nach ein paar Tagen besser fühlen würdest. Wenn es doch passiert, dann eben gut. Ihr wart 14 Jahre zusammen, habt 2 Kinder, gemeinsame Erfahrungen, gut und schlecht. Sowas legt man nicht einfach nach ein paar Tagen ab. Versuch jetzt erstmal durch die akute Zeit zu kommen. Und das geht am besten denke ich mit ein wenig Ablenkung. Kinder, Bewegung, Sport, Unternehmungen, Freunde, was auch immer Dir einfällt.... Und selbst wenn Du Dich anfangs nicht dazu durchringen kannst, versuch es. Man merkt erst ob es einem hilft wenn man es macht.

Ja
Du hast Recht, ich versuche zu regeln, für die Kinder, mich und das noch uns. Habe heute einige Psychologische Psychotherapeuten angerufen...für mich. Entweder Anrufbeantworter oder Warteliste, Mind. 3 Monate, dann wieder anrufen. Schuldnerberatung ebenfalls, die haben telefonische Sprechzeiten...erst wieder morgen, dann hoffe ich auf einen Termin. Meiner Mama alles erzählt, danach wieder neu sortiert. Heute Nachmittag der Termin bez. unseres Sohnes..auch er will raus, stationär. Soll,kann ich das aushalten...ist es der richtige Weg? Weiß ich nicht, aber die Leute vom Treff sagen es wäre richtig und wichtig. Etwas für mich tun, ja Sport, das will ich. Ich habe einen Crosstrainer, der würde sich freuen mal wieder benutzt zu werden. Allerdings esse ich im Moment fast nichts bis nichts. Ich kann nicht anders, mir wird schlecht wenn ich an Essen denke. Ich rauche viel und trinke viel Wasser. Mehr geht nicht, noch nicht. Und, um etwas für mich zu tun brauche ich Zeit...Zeit die gerade nicht da ist. Der Alltag..kochen,putzen,Kippen stopfen, Termine...und Samstag wieder arbeiten. Sachen die vorher waren und sich ja jetzt nicht auflösen. Sorry das ich so detailliert schreibe...aber ich brauche das gerade..

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 14:47
In Antwort auf susel34

Ja
Du hast Recht, ich versuche zu regeln, für die Kinder, mich und das noch uns. Habe heute einige Psychologische Psychotherapeuten angerufen...für mich. Entweder Anrufbeantworter oder Warteliste, Mind. 3 Monate, dann wieder anrufen. Schuldnerberatung ebenfalls, die haben telefonische Sprechzeiten...erst wieder morgen, dann hoffe ich auf einen Termin. Meiner Mama alles erzählt, danach wieder neu sortiert. Heute Nachmittag der Termin bez. unseres Sohnes..auch er will raus, stationär. Soll,kann ich das aushalten...ist es der richtige Weg? Weiß ich nicht, aber die Leute vom Treff sagen es wäre richtig und wichtig. Etwas für mich tun, ja Sport, das will ich. Ich habe einen Crosstrainer, der würde sich freuen mal wieder benutzt zu werden. Allerdings esse ich im Moment fast nichts bis nichts. Ich kann nicht anders, mir wird schlecht wenn ich an Essen denke. Ich rauche viel und trinke viel Wasser. Mehr geht nicht, noch nicht. Und, um etwas für mich zu tun brauche ich Zeit...Zeit die gerade nicht da ist. Der Alltag..kochen,putzen,Kippen stopfen, Termine...und Samstag wieder arbeiten. Sachen die vorher waren und sich ja jetzt nicht auflösen. Sorry das ich so detailliert schreibe...aber ich brauche das gerade..

Es
Ist wie verhext, ich hab es wirklich versucht. Der Termin bez. unseres Sohnes wurde ihrerseits auf morgen verschoben. Gut dachte ich, Freundin besuchen...nicht zuhause...Arbeitskollegin besuchen...auch nicht zuhause. Vielleicht soll es einfach so sein das ich hier bleibe und denke.

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 15:30
In Antwort auf susel34

Es
Ist wie verhext, ich hab es wirklich versucht. Der Termin bez. unseres Sohnes wurde ihrerseits auf morgen verschoben. Gut dachte ich, Freundin besuchen...nicht zuhause...Arbeitskollegin besuchen...auch nicht zuhause. Vielleicht soll es einfach so sein das ich hier bleibe und denke.

Nur
nicht aufgeben... Es soll nicht so sein, und es wird auch anders. Mach vielleicht einen Spaziergang stattdessen. Oder geh eine Runde joggen. Nicht zuhause auf dem Crosstrainer, versuch auch rauszukommen. Luft zu schnappen.

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 19:45
In Antwort auf susel34

Ja
Du hast Recht, ich versuche zu regeln, für die Kinder, mich und das noch uns. Habe heute einige Psychologische Psychotherapeuten angerufen...für mich. Entweder Anrufbeantworter oder Warteliste, Mind. 3 Monate, dann wieder anrufen. Schuldnerberatung ebenfalls, die haben telefonische Sprechzeiten...erst wieder morgen, dann hoffe ich auf einen Termin. Meiner Mama alles erzählt, danach wieder neu sortiert. Heute Nachmittag der Termin bez. unseres Sohnes..auch er will raus, stationär. Soll,kann ich das aushalten...ist es der richtige Weg? Weiß ich nicht, aber die Leute vom Treff sagen es wäre richtig und wichtig. Etwas für mich tun, ja Sport, das will ich. Ich habe einen Crosstrainer, der würde sich freuen mal wieder benutzt zu werden. Allerdings esse ich im Moment fast nichts bis nichts. Ich kann nicht anders, mir wird schlecht wenn ich an Essen denke. Ich rauche viel und trinke viel Wasser. Mehr geht nicht, noch nicht. Und, um etwas für mich zu tun brauche ich Zeit...Zeit die gerade nicht da ist. Der Alltag..kochen,putzen,Kippen stopfen, Termine...und Samstag wieder arbeiten. Sachen die vorher waren und sich ja jetzt nicht auflösen. Sorry das ich so detailliert schreibe...aber ich brauche das gerade..

Vielleicht
solltest Du, bis Du endlich einen Termin beim Therapeuten hast, schonmal Antidepressiva nehmen. Du bist doch schon längst an Deine Grenzen gestoßen (würde jeder in Deiner Situation) und da bringt es doch nix, sich unnötig zu quälen. Außerdem meinte mein Arzt zu mir, dass es nicht schlecht ist, schon Antidepressiva zu nehmen, wenn man mit der Therapie anfängt und diese dann während der Therapie wieder langsam zu reduzieren. Klar sind Medikamente keine Dauerlösung, aber ne zeitlang können sie hilfreich sein.

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 21:25
In Antwort auf helldunkelgrau

Nur
nicht aufgeben... Es soll nicht so sein, und es wird auch anders. Mach vielleicht einen Spaziergang stattdessen. Oder geh eine Runde joggen. Nicht zuhause auf dem Crosstrainer, versuch auch rauszukommen. Luft zu schnappen.

Nun,
Alles was kostet fällt weg, hatte ich ja beschrieben. Aber, meine Arbeitskollegin hat sich gemeldet..es hat gut getan, einfach raus. Mein Mann war zuhause als ich kam, zwischendurch hatte er auch angerufen und gefragt wo ich bin. Wieder zuhause hab ich ihm dann gesagt das ich mit meiner Ma gesprochen habe wo et dann merkwürdig reagierte. Das er dachte wir erzählen es der Familie erst später...dabei hatte er vorgeschlagen das ich mich mit meiner Ma Treffen soll. Ich verstehe das nicht...wo ist sein Problem? Er sagt es wäre nichts, aber sein Gesicht sah anders aus...

Gefällt mir

6. Februar 2013 um 21:47
In Antwort auf helldunkelgrau

Nur
nicht aufgeben... Es soll nicht so sein, und es wird auch anders. Mach vielleicht einen Spaziergang stattdessen. Oder geh eine Runde joggen. Nicht zuhause auf dem Crosstrainer, versuch auch rauszukommen. Luft zu schnappen.

Na,
Alles was kostet fällt weg! Ich war am Ende doch bei meiner Kollegin und es tat gut! Er rief irgendwann an und wollte wissen wo ich bin. Zuhause angekommen erzählte ich das ich heute meiner Ma Bescheid gesagt habe. Das fand er nicht gut, wir würden das doch später machen...versteh ich nicht..

Gefällt mir

7. Februar 2013 um 8:02
In Antwort auf helldunkelgrau

Nur
nicht aufgeben... Es soll nicht so sein, und es wird auch anders. Mach vielleicht einen Spaziergang stattdessen. Oder geh eine Runde joggen. Nicht zuhause auf dem Crosstrainer, versuch auch rauszukommen. Luft zu schnappen.

Ich
Versteh das nicht. Ich habe gestern Abend schon zweimal geantwortet aber die stehen hier nicht?! Ich kann nur kostenlose Dinge tun um mich abzulenken, hatte es ja schon beschrieben. Gestern war ich noch bei meiner Kollegin, das hat gut getan. Irgendwann hat er mich angerufen und gefragt wo ich bin?! Als ich wieder zuhause war hab ich ihm dann erzählt das ich mit meiner Ma gesprochenen habe. Sie ist immer da, auch für ihn. Er war irgendwie angepisst darüber, wir hätten doch ausgemacht irgendwann später mit der Familie zu reden. Das stimmt aber nicht, er sagte am Montag ob ich nicht mit meiner Ma irgendwo beim Kaffee drüber reden will. Ich verstehe ihn nicht. Als wir schlafen gingen sagte er dann noch, scheint dir ja gut getan zu haben bei deiner Kollegin?! Ich sagte ja sehr und das er Recht hatte, Alltag und Co hat alles zerfressen. Soll ich ihm zeigen wie schlecht es mir geht, oder warum diese Fragen? Ich war nett freundlich zu ihm und habe mir gestern nichts anmerken lassen wie es in mir aussieht...ich dachte das wäre gut solange wir uns die Wohnung teilen.

Gefällt mir

7. Februar 2013 um 8:04
In Antwort auf susel34

Nun,
Alles was kostet fällt weg, hatte ich ja beschrieben. Aber, meine Arbeitskollegin hat sich gemeldet..es hat gut getan, einfach raus. Mein Mann war zuhause als ich kam, zwischendurch hatte er auch angerufen und gefragt wo ich bin. Wieder zuhause hab ich ihm dann gesagt das ich mit meiner Ma gesprochen habe wo et dann merkwürdig reagierte. Das er dachte wir erzählen es der Familie erst später...dabei hatte er vorgeschlagen das ich mich mit meiner Ma Treffen soll. Ich verstehe das nicht...wo ist sein Problem? Er sagt es wäre nichts, aber sein Gesicht sah anders aus...

Mist
Zweite Seite....nun steht es dreimal hier. Sooorrry!

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Beliebte Diskussionen

Long4Lashes

Teilen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen